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Thema: Der Nachtbus-Thread (88458-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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Re: Der Nachtbus-Thread
Antwort #210
Zumindest am 15.03.2014 war Bus 59 am N1.

Re: Der Nachtbus-Thread
Antwort #211
Zumindest am 15.03.2014 war Bus 59 am N1.

Gibt es auch ein Bild davon zu sehen.

Re: Der Nachtbus-Thread
Antwort #212
Ich bin zufällig an Informationen über folgende geplanten Änderungen ab 26.11.2021 gekommen:

Die Linie N1 soll dann Richtung Gösting ab der Haltestelle Waagner-Biro-Straße/PVA entlang der Linie 6 bis zur Smart City fahren, dort nach der Schleifenfahrt über die Waagner-Biro-Straße zurück bis zur Dreierschützengasse - Alte Poststraße - Georgigasse weiter nach Gösting. Richtung Fölling wird von der Dreierschützengasse gleich rechts in die Waagner-Biro-Straße abgebogen, ohne Fahrt zur Smart City. Die Arbeitsnamen der neuen Haltestellen (noch nicht fixiert) sind "Daungasse/Wasserturm", "Starhemberggasse", "Dreierschützengasse", "Science Tower" und "Smart City". Dazu kommt noch eine neue Haltestelle "Bodenfeldgasse" in der Alten Poststraße.

Die Linie N2 soll zwischen Jakominiplatz und Maria-Pachleitner-Straße entlang der Linie 4 statt der Linie 31 fahren. Hier sind die Arbeitsnamen der neuen Haltestellen "UNESCO-Esplanade", "Reininghauspark", "Jochen-Rindt-Platz" und "Reininghaus".

  • PeterWitt
Re: Der Nachtbus-Thread
Antwort #213
Einerseits logisch, anderenfalls sehe ich hier schon noch Potential zum Nachbessern.

Durch die Umlegung der Linie N2 ergibt sich doch ein gewisses Überangebot in der Relation Jakominiplatz/HBF, hier wäre mMn eine alternative Streckenführung zB. über die Keplerstraße fein, damit würde der Bereich auch an das Nachtbus-Netz angebunden werden. Oder, wenn man gaaaaanz wild denken möchte, wäre eine Führung Jakominiplatz-Keplerbrücke-Lendplatz-Am Damm-Schrödingerstraße-Marienplatz-HBF (oberirdisch, oder via Esperantoplatz auch unterirdisch) sicherlich nicht uninteressant.

Re: Der Nachtbus-Thread
Antwort #214
Der N2 über Keplerstraße würde schon Sinn machen.

Der N7 könnte auch via Grottenhof fahren, dann hätte man noch ein weiteres Gebiet angebunden.

Re: Der Nachtbus-Thread
Antwort #215
Der N2 über Keplerstraße würde schon Sinn machen.
Wenn man sich die Gesamtrelation anschaut, macht es eher wenig bis gar keinen Sinn. Wirtschaftskammer-Jakominiplatz-Keplerstraße-Hbf-Reininghaus-Webling wäre in meinen Augen - im wahrsten Sinne des Wortes - nicht zielführend. Da kommt zum geplanten Umweg ein weiterer Umweh dazu. - Die Taxis werden sich freuen.
Ich finde schon die aktuellen Pläne nicht ideal, aber noch vertretbar. Ich würde es logischer finden, wenn der N2 normal bis Don Bosco fährt und ab dann über Wetzelsdorfer Straße - Straßenbahnendstation Reininghaus - Maria-Pachleitner-Straße weiter nach Webling. Somit wäre Reininghaus Süd erschlossen, Reininghaus Nord kann man noch mit N7 erreichen, nur der mittlere Bereich hat eine schlechte Anbindung. Dafür wären die Relationen Griesplatz/Don Bosco - Straßganger Straße besser.
Beim aktuellen Plan durch die Annenstraße fehlt mir ein bisschen die Verknüpfung im Bereich Don Bosco mit der Linie N6.


Wenn man die Keplerstraße anbinden will, müsste man die Linie N2 ab der Wormgasse bereits über Wickenburggasse-Keplerstraße zum Hbf führen. Macht aber keinen Sinn, weil man den Umsteige- und Taktknoten Jakominiplatz nicht erreicht.
Das, was ich mir eventuell vorstellen könnte, wäre, dass man die Linie N7 oder N1 über die Keplerstraße führt. Vor allem für den N7 wäre es auf die Gesamtrelation betrachtet kein extrem großer Umweg und in der Annenstraße hat man den N2 als Ersatz, womit dort zwei Linien erhalten bleiben.

  • PeterWitt
Re: Der Nachtbus-Thread
Antwort #216
Ob dann N1, N2 oder N7 über die Keplerstraße ist mMn Geschmackssache, aber eine etwas breitere Auffächerung bestimmt sinnvoll. Betreffend N2 Ost bin ich sowieso der Meinung, dass die Endstation Wirtschaftskammer recht ungünstig ist, weil dort am Abend eher nichts los ist, und die Stehzeit durchaus lange. Da würde es ja nahe liegen, z.B. gleich die Bergmanngasse stadtauswärts zu fahren (der Fußweg für die bisherigen Nutzer hält sich wohl in Grenzen) um weitere Ziele anzusteuern, bloß welche?
Eine Möglichkeit wäre bestimmt via Grabengürtel zur Augasse (dieser Bereich ist bisher noch nicht versorgt und von den Stationen in der  Wienerstraße nur mit Umwegen zu erreichen), oder man denkt im Norden endlich etwas größer, so wie im Süden, und fährt z.B. via Arland-Siedlung bis nach Gratkorn und über die Grabenstraße wieder zurück.

Re: Der Nachtbus-Thread
Antwort #217
Ob dann N1, N2 oder N7 über die Keplerstraße ist mMn Geschmackssache, aber eine etwas breitere Auffächerung bestimmt sinnvoll. Betreffend N2 Ost bin ich sowieso der Meinung, dass die Endstation Wirtschaftskammer recht ungünstig ist, weil dort am Abend eher nichts los ist, und die Stehzeit durchaus lange. Da würde es ja nahe liegen, z.B. gleich die Bergmanngasse stadtauswärts zu fahren (der Fußweg für die bisherigen Nutzer hält sich wohl in Grenzen) um weitere Ziele anzusteuern, bloß welche?

Naja, in Kombination mit dem N5 könnte man schon was Ordentliches machen, z. B. die Schleifenfahrt des N5 auflösen und eine Führung direkt zum Dürrgrabenweg (und weiter) bzw. über Arland und St. Veit nach Stattegg. Gratkorn würde eher mit einer der Linien rechtsseitig der Mur fahren.

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

Re: Der Nachtbus-Thread
Antwort #218
Vielleicht schafft die nächste Stadtregierung mal Verbesserungen beim Nightliner zum tun gibts genug!

Re: Der Nachtbus-Thread
Antwort #219
Wichtigste Verbesserung wäre in meinen Augen eine zusätzliche tägliche Fahrt der Tageslinien um 00:00. Damit würde man mit dem letzten RJ aus Prag noch überall hinkommen. Ankunft Hbf 23:33, weiterfahrt ins Zentrum ca. 23:45, Taktknoten am Jakominiplatz um 00:00. - Geht sich schön aus.

Die Nachtbusse würde ich ebenfalls immer zur vollen Stunde ab Jakominiplatz fahren lassen. Hätte den Vorteil, dass man zusätzlich zur bestehenden Kundschaft auch die Fahrgäste des letzten RJ aus Wien (Ankunft 00:33) nach Hause bringen kann.
In der Nacht von Freitag auf Samstag würde das gleiche auch für den D-Zug aus Wien (Ankunft 01:33) gelten.


Noch ein allgemeiner Absatz der sowohl den Tagesverkehr (vor allem in den Schwachlastzeiten) als auch den Nachtverkehr betrifft:
Die Anschlüsse an die Fernverkehrszüge (bzw. auch S-Bahn) sind in meinen Augen die Pflichtübung, auf die man größten Wert legen sollte. Nur wenn das vorhanden ist, wird der ÖV eine ernstzunehmende Alternative, durch die man auf das Auto sowohl für berufliche als auch private Zwecke verzichten kann. Wenn die Graz Linien weiterhin ihr eigenes Süppchen kochen, endet die Reise an der Stadtgrenze. Den EC 104 nach Wien/Tschechien/Polen erreicht man z.B. am Samstag aus Bereichen im grazer Westen nicht, obwohl die Entfernung zum Hbf nicht weit ist. Vom Sonntag oder weiter entfernten Stadtteilen will ich gar nicht reden.
Wenn man einen Wochenendausflug machen will, kommt man also ohne Auto/Taxi gar nicht zum Bahnhof. Fahrrad ist nicht immer eine Alternative.

Erst wenn diese Missstände beseitigt sind, sollte man zur Kür übergehen und über andere Angebotsverbesserungen/Linienverlängerungen nachdenken. Aber in Graz will man offenbar keine gute Verknüpfung zwischen Bahn und Stadtverkehr. Neueste Beispiele - hier arbeitet man sogar aktiv an einer Verschlechterung - sind die Linie 66 (fehlende Anbindung Ostbahnhof - Rückschritt zur Linie 71) und die Straßenbahn zur Smart City (fehlende Anbindung Wasserturm - Rückschritt zur Linie 85). Ältere Beispiele sind die GKB Stationen Wetzelsdorf und Webling, bei denen man die Anbindung an die Linien 31/32 verbessern und die Haltestellen endlich passend benennen könnte.
  • Zuletzt geändert: März 23, 2021, 11:22:45 von Bus 15 O530 Citaro L

  • PeterWitt
Re: Der Nachtbus-Thread
Antwort #220
Wichtigste Verbesserung wäre in meinen Augen eine zusätzliche tägliche Fahrt der Tageslinien um 00:00. Damit würde man mit dem letzten RJ aus Prag noch überall hinkommen. Ankunft Hbf 23:33, weiterfahrt ins Zentrum ca. 23:45, Taktknoten am Jakominiplatz um 00:00. - Geht sich schön aus.

Die Nachtbusse würde ich ebenfalls immer zur vollen Stunde ab Jakominiplatz fahren lassen. Hätte den Vorteil, dass man zusätzlich zur bestehenden Kundschaft auch die Fahrgäste des letzten RJ aus Wien (Ankunft 00:33) nach Hause bringen kann.
In der Nacht von Freitag auf Samstag würde das gleiche auch für den D-Zug aus Wien (Ankunft 01:33) gelten.
Das stimmt natürlich - und wenn man um 00:00 noch einen Knoten hat würde man mit drei Abfahrten um 1:00, 2:00 und 3:00 die Zeit bis zum Betriebsbeginn recht gut überbrücken. Zudem schließen die Lokale eher zur vollen Stunde, also wäre z.B. ein Nachtbus um 01:50 im Univiertel bei Lokalschluss um 2:00 für Gäste und Betreiber wohl besser (davon haben die HGL natürlich nichts, aber man sollte sich dennoch nicht Verbesserungen verwehren).
Man sollte aber auch bedenken, dass mit der Inbetriebnahme der Koralmbahn der Knoten Graz umgestellt wird, also wären die Chancen ganz gut, dass bis dahin die HGL die Fahrpläne anpasst, damit es wiederum nicht passt. Eine gewisse Kontinuität muss ja sein.... :P