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Neueste Beiträge

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Straßenbahn / Re: Oldtimer "Sommer-Bim" 2018
Aktualität von Immanuel Cunt -
Die Aktion selbst finde ich super. Die Infos dazu sind jedoch äußerst mangelhaft: Kein Fahrplan, keine Hinweise an den Stationen, keine Infos auf den HP von Stadt Graz, Graz Linien, Verbund etc., auch beim Tramwaymuseum nur sehr versteckt und allgemein gehalten (kein Fahrplan). Von Anzeigen auf der Stele rede ich gar nicht. Wer soll denn da bitte mitfahren?
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Straßenbahn / Re: Oldtimer "Sommer-Bim" 2018
Aktualität von Martin -
In der Mittagszeit gibt es eine Pause.
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Straßenbahn / Re: Oldtimer "Sommer-Bim" 2018
Aktualität von Dietmar -
War gestern nachmittag sicher nicht so. In der Gegend um Murpark war sicher mehr als 1 Stunde keine Sommer-Bim zu sehen.
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Man könnte meinen man wäre in Wien, alles in rot!  ;D

Aber so ist es nicht, seit 7.7. fährt Watzke ex. Dr. Richard im Auftrag für die Graz Linien (BL 62, 64 und 65)!

Ich konnte am 14.7. VB 242 als SL 5 und MAN A21 Lion´s City EEV ex. Dr. Richard als BL 65 in Puntigam ablichten.  ;)
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Graz / Re: Tiefgarage unter dem Eisernen Tor!?
Aktualität von 38ger -
Hier geht es jetzt aber NUR um die Stadt und da will auch keiner auf SEIN Auto verzichten.

Sollten sich autonome Fahrzeuge durchsetzen können, dann wird niemand mehr ein eigenes Auto haben wollen, sondern nur noch auf Bedarf bestellen ... alleine die Jahrzehnte bis dorthin muss man noch irgendwie "überbrücken" ;-)
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Graz / Re: Tiefgarage unter dem Eisernen Tor!?
Aktualität von invisible -
Ja ich bin ganz klar für Anwohnergaragen am Wohnort! Überall anders sollte auf Parkflächen aber eine Abgabe eingehoben werden, damit man in der Stadt nicht zur Nutzung des PKW animiert!

Die Frage ist nur: wer bezahlt's. Die Autofahrer selbst werden es nicht tun. Ein Tiefgaragenplatz kostet in der Errichtung ca. 30.000€, laufende Betriebskosten kommen da noch dazu. Dieses Geld hat die Stadt nicht.
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Bauprojekte / Re: Mur-Kraftwerk Puntigam
Aktualität von invisible -
1. Der Speicherkanal ist generell ein sinnvolles und zeitgemäßes Projekt, dass einfach verhindert, dass Schmutzwasser in die Mur gelangt. Ähnliche Bauwerke gibt es auch in anderen Städten.

Das mag sein, trotzdem wäre er ohne Kraftwerk nicht *nötig*. Nebenbei: wenn man schon so viel geld in die Hand nimmt wäre es eigentlich sinnvoller erste Schritte zu setzen um vom Mischwassersystem weg zu kommen.

Zitat
2. Nur im Abschnitt Schönaubrücke-Kraftwerk ist der Kanal unbedingt notwendig, da hier die Entlastungen dann unterhalb des Wasserspiegels liegen würden. Der Rest wird von der Stadt auch jetzt gebaut, da es jetzt kostengünstiger ist, wenn es sowieso bereits eine Baustelle gibt.

Diese Kostenersparnis erschließt sich mir nicht, da es - wie du ja selbst schreibst - um einen ganz anderen Bauabschnitt geht. Das einzige wass güstiger wird ist die Verbindung zwischen den beiden Abschnitten, weil man dort nicht nochmal aufgraben muss falls man irgendwann in der Zukunft mal einen Sammelkanal nördlich der Schönaubrück dranstoppeln will.

Zitat
3. Es wird nicht der gesamte Speicherkanal von der Stadt gezahlt. Die Kraftwerksbetreiber zahlen selbstverständlich den Anteil Schönaubrücke-Kraftwerk.

... wofür die Stadt Graz ein zinsfreies Darlehen zur Verfügung stellt. Man erspart sich also schon maldie Finanzierungskosten.

Zitat
Also wie kommt man da jetzt drauf, dass sich durch eine angebliche Beteiligung der Stadt Graz angeblich etwas an der Wirtschaftlichkeit ändern soll??

Was war es dann, das die Meinung der Estag geändert hat? Die hatte das Projekt ja bereits auf Eis gelegt (und wenn man sich die Gestehungskosten des Puntigamer Stroms ansieht: zu Recht; dieser Preis ist am Markt nicht konkurrenzfähig).

Zitat
Auch zur Versorgungssicherheit wird Puntigam nichts beitragen, weil es gerade dann wenn der Verbrauch am höchsten ist (im Winter) kaum etwas produziert (Ausbauwassermenge ist 200m³/s, die Mur führt in den Wintermonaten aber nur ca. 50m³/s).
Doch wird es eigentlich schon. Vielleicht wirst du es als Endverbraucher im Normalbetrieb nicht so besonders merken, aber der "Kraftwerksverband" Puntigam-Gössendorf-Kalsdorf kann, falls das Stromnetz zusammenbrechen sollte, ein räumlich begrenztes Subnetz im grazer Raum aufbauen - und das nämlich relativ rasch - bis das internationale Stromnetz wieder vollständig anlaufen würde, würde es mehrere Tage dauern. Also genau in diesem kleinen Raum, macht es dann schon einen riesen Unterschied, ob es das Kraftwerk Puntigam gibt oder nicht.

Puntigam-Gössendorf-Kalsdorf decken aber grob überschlagen nicht mal die Hälfte des Grazer Strombedarfs. Nicht mal wenn man Weinzödl dazunimmt geht es sich aus.
Die Murkraftwerke produzieren je ca. 80 GWh/a, zusammen also rund 240 GWh (bzw. 320 mit Weinzödl); die Österreicher verbrauchen im Durchschnitt pro Kopf etwa 1800 kWh/a, macht bei 280.000 Einwohnern einen Jahresbedarf von gut 500 GWh. Wie gesagt: sehr grob gerechnet; da ist noch nicht berücksichtigt, dass Graz als Industriestandort eher einen überdurchschnittlichen Verbrauch haben dürfte.
Im Sommer könnt es sich mit etwas Glück ausgehen, Netzausfälle im Winter können die Grazer Kraftwerke definitiv nicht abfangen. Da wird man dann jedenfalls Mellach hochfahren müssen (wenns wegen der Fernwärme nicht eh schon läuft, dann sind die Murkraftwerke aber völlig egal).
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Straßenbahn / Re: Oldtimer "Sommer-Bim" 2018
Aktualität von Stipe -
Verstehe ich das richtig, Abfahrt ist immer zu vollen Stunde in der Laudongasse? Dann müsste etwa zur halben Stunde die Abfahrt beim Murpark sein, oder? Danke im Voraus für allfällige gute Geister!
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ÖPNV - Stadtverkehr / Re: Alles zur Mur-Seilbahn
Aktualität von invisible -
Hat's nicht immer geheißen, die Gondel ist so viel billiger als die Straßenbahn? Um 218 Mio€ bekommt man gut 20km Straßenbahn -
Ja, aber die Gondel schafft ja 3000 Fahrgäste/Stunde! <Ironie>

Die 10 Mio/km sind vielleicht etwas niedrig angesetzt, sowas schafft man wohl eher nur im Überland-Bereich bzw. in Städten mit breiten freien Korridoren, wo die baulichen Begleitmaßnahmen nahezu gegen Null gehen, aber 15 Mio/km ist international (D, F, CH) ein durchaus gängiger Preis.

Nein, die 10 Mio sind ein realer Wert aus Graz, die letzten Verlängerungen kosteten zwischen 7,9 und 12,5 Mio/km (letztere der 7er beim LKH, wo die Kosten durch die Schleifenführung und die Kürze der Strecke etwas verzerrt sind).

https://xover.mud.at/~tramway/stvkr-a-wiki/index.php/Kostenvergleiche#.C3.96ffentlicher_Verkehr
 

Zitat
Was ich bei den Neubauprojekten aber nicht verstehe ist der teilweise doch beträchtliche Preisunterschied/km. Dass die Innenstadtstrecke etwas teurer ist ist verständlich, da hat man auf kurzer Stecke viele Leitungsumlegungen, eine Murbrücke muss neu gebaut werden, insges. 10 (!) Ampelanlagen müssen neu Konzipiert werden, Weichen zum Anschluss an das Bestandsnetz an beiden Seiten plus wohl nochmals eine neue Gleisverbindung aus der Radetzkyschleife Richtung Neutorgasse.
Aber was macht die Reininghauslinie fast gleich teuer? Da wird ja gut 2/3 auf bislang unverbautes Gelände gebaut, als eigener Gleiskörper etc. - was wird denn da alles hinzu gezählt? Die SmartCity-Linie ist 20% günstiger und verläuft nahezu vollständig im Straßenplanum, der 2-gleisige Ausbau der Triesterstraße liegt trotzt Anpassungen an der Bundesstraße bei etwa 40% der Baukosten, der zweigleisige Ausbau in Mariatrost auf eigenständiger Trasse nochmals darunter.

Was alles dazugezählt wird weiß man in Graz leider nie so genau. Auch für den 7er gab es ja öffentlich keine genaue Aufschlüsselung; da war immer von 27 Mio die Rede, aber darin waren eben auch sämtliche Bauten für den MIV enthalten. In irgendeinem Interview ist dann am Rande mal "die Straßenbahn kostete ca. 1/3 davon" herausgerutscht.
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Graz / Re: Tiefgarage unter dem Eisernen Tor!?
Aktualität von FlipsP -
Zwei große Unterschiede gibt es: Der städtische und der ländliche Raum. So fällt es in der Stadt sehr leicht, auf ein Auto zu verzichten, am Land schon weitaus weniger.
Es kann also getrost die ganze Innenstadt eine Fußgängerzone werden. Und ebenso können vor den Schulen rigoros überwachte Halteverbote 100 Meter vor und nach dem Schultor eingerichtet werden. Und Vorrangschaltungen und Fahrstreifen für Bim und Bus müssen selbstverständlich werden
Kommen wir zu den Pendlern: Wenn man vom Schwachsinn P&R Fölling absieht, geht es schon in die richtige Richtung. Zudem sollte es einen zusätzlichen Anreiz für Fahrgemeinschaften geben.
Das setzt einerseits einen Ausbau des öffentlichen Verkehrs voraus anderseits auch eine Mitfinanzierung durch die Umlandgemeinden.

Dem stimme ich voll und ganz zu!