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Thema: WLB BR 100 nach Gmunden (2590-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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WLB BR 100 nach Gmunden
Neue gute Nachrichten aus dem Salzkammergut:

Erweiterung des Fuhrparks bei Stern und Hafferl

Erst vor kurzem hat das Verkehrsunternehmen Stern und Hafferl GmbH bei der Vossloh Kiepe GmbH 11 neue Stadtbahnfahrzeuge bestellt. Diese Fahrzeuge sollen unter Anderem auf der durch die Verbindung der Gmundner Straßenbahn mit der Lokalbahn Gmunden-Vorchdorf entstandenen Strecke zum Einsatz kommen.

Wie gerade bekannt wurde, hat die Stern und Hafferl GmbH erneut ihren Fuhrpark erweitert. Konkret werden noch 2014 von den Wiener Lokalbahnen AG die Stadtbahntriebwägen 4-101 bis 4-104 erworben. Bei diesen Fahrzeugen, die seit 1979 zwischen Wien und der Kurstadt Baden verkehren, handelt es sich um achtachsige Normalspur-Straßenbahnwägen. Diese Fahrzeuge sollen in einer einmaligen Umbauaktion mit Meterspurdrehgestellen versehen werden, damit diese Wägen auf den Strecken der Stern und Hafferl GmbH zum Einsatz kommen können.

Im Zuge diese Umbaus werden in diese Triebwägen neue Drehstrom-Asynchronmotoren eingebaut. Hierbei handelt es sich um die gleiche Technik, die auch in den neuen Stadtbahnfahrzeugen von Vossloh zum Einsatz kommt. Ein Mischbetrieb zwischen den beiden Fahrzeugtypen wird also technisch möglich sein.

Um die bis zu 10 Prozent steile Strecke der Gmundner Straßenbahn in der Alois-Kaltenbrunner-Straße sicher unter allen Bedingungen bewältigen zu können, ist es geplant, bei zwei der achtachsigen Triebwägen den Mittelteil zu entfernen und damit jeweils einen sechsachsigen Triebwagen zu erhalten. Damit sind zwei Drittel der Achsen dieser Triebwägen angetrieben, was im Zusammenspiel mit der neuen Drehstrom-Antriebstechnik ein sicheres Befahren der Steigung ermöglicht.

Die verbleibenden Mittelteile sollen jeweils in die beiden anderen Triebwägen eingebaut werden. Diese Triebwägen dürfen daher im Abschnitt Gmunden Franz-Josefs-Platz - Gmunden Staatsbahnhof
nicht zum Einsatz kommen. Geplant ist aber ohnehin ein Einsatz auf den anderen meterspurigen Strecken des Verkehrsunternehmens Stern und Hafferl.

Die Lackierung der umgebauten Triebwägen soll sich am Design des Gmunder Straßenbahnwagens GM8 orientieren und daher auch einen Einsatz als Nostalgiefahrzeug ermöglichen. Eine Mehrfachtraktionsfähigkeit mit dem vorhandenen Triebwagen GM8 wird allerdings aus wirtschaftlichen Gründen nicht näher untersucht.

  • FlipsP
WLB BR 100 nach Gmunden
Antwort #1
Kommen diese Wagen als eiserne Reserve, Überbrückung bis die Neuen da sind oder sind 11 neue Fahrzeuge zu wenig. Wenn die 3. Antwort stimmt, warum hat man dann nicht gleich mehr Neue bestellt und tut sich wieder alte Wagen an?
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!  ;)

WLB BR 100 nach Gmunden
Antwort #2

Neue gute Nachrichten aus dem Salzkammergut:

Erweiterung des Fuhrparks bei Stern und Hafferl

Erst vor kurzem hat das Verkehrsunternehmen Stern und Hafferl GmbH bei der Vossloh Kiepe GmbH 11 neue Stadtbahnfahrzeuge bestellt. Diese Fahrzeuge sollen unter Anderem auf der durch die Verbindung der Gmundner Straßenbahn mit der Lokalbahn Gmunden-Vorchdorf entstandenen Strecke zum Einsatz kommen.

Wie gerade bekannt wurde, hat die Stern und Hafferl GmbH erneut ihren Fuhrpark erweitert. Konkret werden noch 2014 von den Wiener Lokalbahnen AG die Stadtbahntriebwägen 4-101 bis 4-104 erworben. Bei diesen Fahrzeugen, die seit 1979 zwischen Wien und der Kurstadt Baden verkehren, handelt es sich um achtachsige Normalspur-Straßenbahnwägen. Diese Fahrzeuge sollen in einer einmaligen Umbauaktion mit Meterspurdrehgestellen versehen werden, damit diese Wägen auf den Strecken der Stern und Hafferl GmbH zum Einsatz kommen können.

Im Zuge diese Umbaus werden in diese Triebwägen neue Drehstrom-Asynchronmotoren eingebaut. Hierbei handelt es sich um die gleiche Technik, die auch in den neuen Stadtbahnfahrzeugen von Vossloh zum Einsatz kommt. Ein Mischbetrieb zwischen den beiden Fahrzeugtypen wird also technisch möglich sein.

Um die bis zu 10 Prozent steile Strecke der Gmundner Straßenbahn in der Alois-Kaltenbrunner-Straße sicher unter allen Bedingungen bewältigen zu können, ist es geplant, bei zwei der achtachsigen Triebwägen den Mittelteil zu entfernen und damit jeweils einen sechsachsigen Triebwagen zu erhalten. Damit sind zwei Drittel der Achsen dieser Triebwägen angetrieben, was im Zusammenspiel mit der neuen Drehstrom-Antriebstechnik ein sicheres Befahren der Steigung ermöglicht.

Die verbleibenden Mittelteile sollen jeweils in die beiden anderen Triebwägen eingebaut werden. Diese Triebwägen dürfen daher im Abschnitt Gmunden Franz-Josefs-Platz - Gmunden Staatsbahnhof
nicht zum Einsatz kommen. Geplant ist aber ohnehin ein Einsatz auf den anderen meterspurigen Strecken des Verkehrsunternehmens Stern und Hafferl.

Die Lackierung der umgebauten Triebwägen soll sich am Design des Gmunder Straßenbahnwagens GM8 orientieren und daher auch einen Einsatz als Nostalgiefahrzeug ermöglichen. Eine Mehrfachtraktionsfähigkeit mit dem vorhandenen Triebwagen GM8 wird allerdings aus wirtschaftlichen Gründen nicht näher untersucht.


April, April?

WLB BR 100 nach Gmunden
Antwort #3
Ein bisschen früh für den ersten Aprilscherz.

WLB BR 100 nach Gmunden
Antwort #4

Kommen diese Wagen als eiserne Reserve, Überbrückung bis die Neuen da sind oder sind 11 neue Fahrzeuge zu wenig. Wenn die 3. Antwort stimmt, warum hat man dann nicht gleich mehr Neue bestellt und tut sich wieder alte Wagen an?


Wenn das wirklich stimmen sollte, dass wären 15 neue Straßenbahnen gescheiter gewesen.

Zitat
Ein bisschen früh für den ersten Aprilscherz.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die WLB nun einmal 4 100er abgibt!

Übrigends den TW 104 gibt es nicht mehr wurde schon 2010 ausgemustert und diente als Ersatzteilspender!