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Thema: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn (64762-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #15
Guten Abend vom Bahnhof Halbenrain,

die genannten Vorteile liegen doch auf der Hand - ich habe diese zwar schon angeführt, ich wiederhole Sie für fcw0810 aber doch sicherlich gerne!
1.) Die Sicherung des Bestandes der Radkersburger Bahn: man braucht kein Wunderwuzzi zu sein um nachvollziehen zu können, dass bei der jetzigen Situation die Radkersburger Bahn nicht mehr fahren wird! Die ÖBB hat das Geld nicht (oder will es auch nicht) und das Land Steiermark wird die Nahverkehrsverträge mittelfristig nicht mehr zahlen können! Was schließt ihr daraus - richtig, die letzten in der Kette trifft es und das sind Wir, also Bahn adieu!
2.) Die Haltestelle Mitterling Schulzentrum bringt die Bahn um 600 Meter näher an den Hauptplatz und 400 Meter näher an die Therme
3.) Wenn Betriebe nach Norden und Süden liefern und beliefert werden können, kann man Güterverkehr auf die Schiene verlagern. Die Grundstückspreise sind bei uns günstig und das Lohnniveau ist auch niedriger, also warum sollte sich im Impulszentrum Mureck nicht ein Betrieb einmieten, im Gewerbezentrum Laafeld ein weiterer ansiedeln, Reflex Glas Radgona sein Rohglas mit der Bahn zugeliefert bekommen.
4.) Durchgehender Personenverkehr von Ljutomer bis Graz. (Von Gornja Radgona bis Ljutomer gibt es seit 1966 keinen Personenverkehr mehr) Slowenische Arbeitskräfte können mit der Bahn nach Radkersburg zur Arbeit kommen (auch nach Leibnitz, Graz, ...) Somit Reduktion des PKW Verkehres auf der Autobahn.+
5.) Umwelt .....

ich möchte nun gar nicht mehr weiter die Argumente taxativ auflisten, den wer in diesem Projekt keinen Sinn sieht oder gar mein, es gäbe keinen Nutzen, der ist entweder nicht sonderlich interessiert oder hat andere hintergründige Argumente diese gute Sache schlecht zu reden. Ich finde diese Sache extrem wichtig und für die Region Untermurtal eine Chance sich zu etablieren.
Warum wurde denn dieser Lückenschluß schon 1890 in die Tat umgesetzt, obwohl die Fuhrwerksleute und die Gaststättenbesitzer extrem Lobbying dagegen betrieben haben, warum haben wir den selber 1945 die Brücke in die Luft gejagt, wie die Russen vor der Tür gestanden sind. Ganz einfach, weil es eine extrem wichtige und strategisch sehr bedeutende Bahnlinie war und auch wird.
Diesen Standpunkt vertritt
Bahnhof-Halbenrain

MOD-Edit: Leerzeilen am Ende des Postings entfernt.
  • Zuletzt geändert: Februar 18, 2011, 22:15:03 von 4020er

Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #16

Noch besser wäre sogar, wenn auch wegen der Bebauungssituation und der bereits erwähnten "besorgten Bevölkerung" weit schwieriger zu erreichen,
eine Trassenführung zwischen Zentrum UND Thermenwelt auf der Westseite der Stadt um auch noch für die Thermenbesucher eine attraktive Öffi-Verbindung anzubieten!


Das kann man vergessen, da man da etliche Häuser wegreißen müsste. Und auf der anderen Seite der Mur ist da auch ein kleiner Berg im Weg (wenn man am Ufer entlangfährt muss man wieder Häuserr wegreißen, da bleibt von Radkersburg nicht viel übrig).

Eine Haltestelle beim Internat wäre eh schon deutlich näher am Stadtzentrum (ca. 350m bis zur Mitte des Hauptplatzes), zur Therme/Kurhaus kann man ja (wie auch jetzt schon, soweit ich mich erinnere) einen Shuttledienst anbieten.

  • Ch. Wagner
Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #17

Warum wurde denn dieser Lückenschluß schon 1890 in die Tat umgesetzt, obwohl die Fuhrwerksleute und die Gaststättenbesitzer extrem Lobbying dagegen betrieben haben, warum haben wir den selber 1945 die Brücke in die Luft gejagt, wie die Russen vor der Tür gestanden sind.


!890, 1890? Gab's da nicht die Monarchie? War das alles dort nicht "Steiermark"? Und damals gab es auch kein "Lobbying", die waren schlichtweg dagegen.
Und noch etwas: wir haben die Brücke sicher nicht in die Luft gejagt. Und Österreich mußte nicht vor den Russen geschützt werden, das war die Ostmark. Und wenn du damit ausdrücken willst, daß das so gut war, dann solltest du deine Einstellung zu den Nazis hier nicht weiter verbreiten.
LG!Christian
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #18



!890, 1890? Gab's da nicht die Monarchie? War das alles dort nicht "Steiermark"? Und damals gab es auch kein "Lobbying", die waren schlichtweg dagegen.
Und noch etwas: wir haben die Brücke sicher nicht in die Luft gejagt. Und Österreich mußte nicht vor den Russen geschützt werden, das war die Ostmark. Und wenn du damit ausdrücken willst, daß das so gut war, dann solltest du deine Einstellung zu den Nazis hier nicht weiter verbreiten.
LG!Christian


Es IST auch HEUTE NOCH alles Steiermark. In Österreich eben mit dem Status eines Bundeslandes, welche es in Slowenien bekanntlich nicht gibt. Dennoch weiß in Slowenien jeder, wo die Štajerska (=Steiermark) ist, das Bewusstein ist allgegenwärtig. Die Steiermark deckt also auch heute noch das Gebiet ab, das in der Landeshymne besungen wird. Nur, dass es sich eben über zwei Staaten erstreckt. Ist eben nun so, na und? Es ist alles EU.

Ich verstehe es nicht, wenn ausgebildete(?) Journalisten in Medien von verschiedenen Treffen "zwischen Steiern und Slowenen", beispielsweise im Grenzgebiet, berichten... Was für eine sträfliche Unkenntnis der Wortkategorien!
Es gibt eben ca. 1,2 Mio deutschsprachige Steirer und sagen wir 0,6 Mio slowenischsprachige Steirer. (Für die Slowenen ist ab Spielfeld nördlich alles die "Obersteiermark" ["Zgornja Štajerska"].)

Selbst wenn es vorerst keine Wiederherstellung der Gesamtstrecke bis Luttenberg/ Ljutomer gibt, sollten die Radkersburger (vielleicht auch zusammen mit den SŽ) sich eine Trassenführung überlegen und widmen, möglichst mit einer stadtnahen bzw. thermennahen Haltestelle.

LG, st.georg

  • Ch. Wagner
Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #19
Ach herrje, ein Gestriger. Die 10 Strophen wurden 1844 zum 25jährigen Bestehen der Steiermärkischen Landwirtschafts Gesellschaft geschrieben und aufgeführt. Erst 1929 wurden die drei ersten und die letzte Strophe zur Landeshymne erklärt. Und das war die Zeit des Heimatschutzverbandes, der fraglos als rechtsextrem eingestuft werden muß. Und weil das ja ein Bahnforum ist, will ich auch aus der 9. Strophe zitieren: Wo des Dampfes Kraft nun mit Sturmgewalt alles fortbewegt auf eis'ner Bahn und sich Fleiß und Müh' zeigen vielgestalt und ein neuer Geist als ihr Gespann. Dieses schöne Land ...
Lassen wir also Hymne Hymne sein, und wenden uns lieber der Realität zu. Und, Bahnhof-Halbenrain, ich bin zwar alt, aber nicht deppat: deien Argumente werden durch Wiederholen nicht besser.
LG!Christian
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"pungitius pungitius"

Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #20
@fcw0810

Uiuiui! Da liest einer nur das Wort Hymne, schon wirft er die guten Manieren über Bord und läuft Amok. Schade. Da kann der Hymnentext gar nicht herzlich, versöhnlich, nationenübergreifend, unpolitisch genug sein.  :frech:


Im Übrigen ging es um den Wieder-Zusammenschluss der Ex-Luttenberger, nunmehr Radkersburger Bahn, sowie um eine mögliche Trasse. Lies meinen Beitrag am besten noch einmal, aber bis zum Ende, ohne dass dir beim Wort Hymne die Rollläden runterrasseln.

Schade, ich fand manche deine Auslassungen auch schon mal recht gelungen.

(Wenn du bei unserer Landeshymne schon Rot siehst, wie kommst du dann mit der Marseillaise zurecht ,,...qu'un sang impur abreuve nos sillons...", soferne sich deine Detailkenntnisse auch auf die Kenntnis der französischen Sprache erstrecken?)

  • kroko
Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #21
Nanana, vielleicht könnt ihr alle rhetorisch wieder ein bisserl abrüsten, würde der Diskussion sicher nicht schaden.

Langfristig ist der Bestand der Radkersburger Bahn ohne Lückenschluss nicht zu sichern, da sind sich wohl alle einige. Andererseits ist es in Österreich bekanntlich so, dass alles sehr kompliziert ist - ich glaub ehrlich gesagt nicht an einen Wiederaufbau, auch wenn ich ihn sofort und uneingeschränkt unterstütze. Wie die Geschichte zeigt, kann es aber manchmal auch ganz schnell gehen: wenn ein paar begeisterte Leute dafür sind (manchmal genügt ein einziger!) lassen sich solche Sachen umsetzen. Wenn sich z.B. ein zuständiger andesrat (nein, der nicht, aber vielleicht der nächste) dafür begeistern lässt, ist es möglich.

  • Ch. Wagner
Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #22
Dann kläre ich einmal verschiedene Mißverständnisse: die Landeshymne, übrigens die zweite von Österreich, ist lieb und ich habe sie sogar als Klingelton. Ich habe nur versucht, ihre Geschichte ins -tatsäclhlich rechte - Licht zu rücken. Übrigens war auch die Marseillaise ursprünglich der "Marsch der Rheinarmee" und hatte mit Frankreich als Land nichts zu tun. Worum es bei deinem Beitrag geht, ist mir durchaus klar ("ich bin alt, aber nicht blöd"), allerdings hast du die Landeshymnme ins Spiel gebracht und nicht ich. Da Sloweinien mit seinen 2 Millionen Einwohnern ein Zwergerlland ist, braucht es natürlich auch keine Bundesländer. Ob Österreich die jetzt wirklich braucht, sei auch einmal dahingestellt. Und es bekennen sich ca. 2000 zur deutschen Muttersprache.
Mir erschließt sich in der Tat nicht der Sinn des Wiederaufbaues dieser Bahn. Und schon garnicht, solange noch der anachronistische Lokwechsel in Spielfeld stattfindet, dort gibt es etwas zum Bauen, was für die Bahn wichtig ist. Mir ist schon klar, daß man sich lieber in Kleinstprojekte verzettelt, die überschaubar sind, es werden geistig schon neue Haltestellen gebaut. Doch leider verschwindet damit das Große aus dem Gesichtsfeld. Es ist schon schön, wenn sich zwei Bürgermeister um den Hals fallen, und einander versichern, daß sie sich ganz fest lieb haben. Und wie bei der Rundfahrt im letzten Herbst den Anwesenden versichern, ja, wir wollen wieder eine Brücke. Hat denn einer der Proponenten schon einmal die ÖBB oder die SZ gefragt, ob die überhaupt wollen? Oder auch die Verkehrsminister? Oder gar Herrn Kurzmann?
Noch etwas, st.georg: ich habe nie behauptet, gute Manieren zu haben. Aber als Amokläufer bin ich noch nie aufgefallen.
LG!Christian
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(Mathias Beltz)

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Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #23
Hallo fcw0810,

ich weiß, das hier ist ein Verkehrsforum und Verkehrslösungen geht es mir. Dass man dazu auch manchmal regionalpolitische und -historische Zusammenhänge einblenden muss, liegt für mich auf der Hand.
Nun fällt mir auf, dass du Menschengruppen oder deinen "Gegenüber" sehr gerne und schnell einstufst, kategorisierst, abstempelst. Ein bisschen anachronistisch!? Aber bitte.

Könntest du mir wenigstens in Anwendung deiner Kenntnisse die (von der französischen Revolution herrührenden?) von dir ins Spiel gebrachten, politischen Begriffe "rechts" und "links" brauchbar und sachlich definieren?

Weißt du zufällig, wer mit dem "sang impur" gemeint war/ ist?



Noch etwas, st.georg: ich habe nie behauptet, gute Manieren zu haben.



Für mich sind Manieren ein Ausdruck des Respekts vor dem Mitmenschen und vor dessen Meinung. Oder sind Manieren, um mit BRECHT zu sprechen, etwas Bourgeoises?

  • kroko
Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #24
Zitat
Mir ist schon klar, daß man sich lieber in Kleinstprojekte verzettelt, die überschaubar sind


Ich widerspreche ausdrücklich: der Fokus sollte ganz besonders auf Klein- und Kleinstprojekten liegen. Na klar braucht's auch große Dinge - von denen haben wir eh genug (Koralmtunnel, BBT, usw.usf.) Aber die Regionalbahnen sind eben was regionales - und wenn man Regionalbahnen attraktivieren will, muss man halt auch regional denken. Ich halte das für einen groben Fehler der Verkehrsplanung der letzten Jahrzehnte: das immer nur große Zusammenhänge betrachtet wurde, und alles andere wurscht war. Das halte ich für falsch. Menschen leben eben mal in einem eher engen Umfeld. In dem wollen sie sich wohl fühlen, mit dem wollen sie sich identifizieren, usw.usf. Und da sind eben auch kleine Lösungen extrem wichtig.

Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #25
und wenn man Regionalbahnen attraktivieren will, muss man halt auch regional denken.

Nur scheitert es daran, dass man das ganz einfach nicht will.

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #26
Die Region hätte mMn ein großes Potential für den Ausbau bzw. die Verlängerung, da es weder diesseits noch jenseits der Staatsgrenze Autobahnen dorthin gibt und die Anreise zu den großen Städten mit dem PKW entsprechend mühsam ist.

Zu diesem Zweck wäre natürlich auf steirischer Seite eine sofortige Wiederaufnahme des Bahnbetriebes notwendig.




@ St. Georg und fcw0810:
Bitte weitere "Hymmnendiskussionen" per PN - Danke!
GLG
Martin

  • Ch. Wagner
Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #27
Ich komme gleich auf die Radkersburger Bahn zurück.
Deine Einstufung, st.georg, von mir ist nicht richtig. Auch ohne die "guten Manieren" - wer immer die auch bestimmt - respektiere ich sehr viele Menschen. Bei den Begriffen rechts und links halte ich mich an die Sitzordnung der Nationalversammlung. Und es sind eben Fachbegriffe aus dieser Zeit. Zur Frage des sang impur: ich wurde das als "Blaues Blut" interpretieren. Und wie ich schon erwähnte, war die Marseillaise ursprünglich ein Kriegslied. Da komme ich nocheinmal auf die Steirische Hymne, in der es heißt: wo in jedem Arm die geerbte Kraft Habsburgs Enkeln blüht voll alter Treu für den Kaiser gern jeder sich rafft und dann eisern steht in Schlachtenreih'. Aber das haben ja Hymnen generell so an sich, daß sie ein bißchen übertreiben.

In die Radkersburger Bahn wurde doch schon einiges investiert: Oberbau, Bahnsteige usw. Daß die Desiros kaputt herumstehen war wohl nicht geplant, es ist halt leider so. Mir ist auch der Erhalt der Nebenbahnen wichtig. Es wurde ja auch vom Land unter dem Titel "S-Bahn" massiv gefördert. Und das ist ein gültiger Vertrag, aus dem kommen die ÖBB nicht raus. Im Gegensatz zum Gesäuse, wo das Land einverstanden war. Die Priorität aber liegt in meinen Augen darin, die Strecke weiter zu ertüchtigen und so attraktiver zu machen, es gibt immer noch zu viele LA. Und wenn das alles geschehen ist, dann kann man sich Gedanken über die Verbindung nach Slowenien machen. Und wenn das jemand jetzt will, soll er ein EVU gründen, und die Brücke auf eigene Kosten bauen und dann fahren. Wenn den Slowenen schon so wenig an einer Verbindung nach Graz liegt, daß sie die Südbahnstrecke nicht adaptieren, was soll ihnen dann an der Luttenberger Bahn liegen.
Und wie war denn das mit den Gerüchten, die GKB wird die Neuberger Strecke übernehmen - kein Mensch redet mehr heute davon.

LG!Christian  

PS: Grazer111, das war mein letzter hymnischer Nebensatz!
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #28

Daß die Desiros kaputt herumstehen war wohl nicht geplant, es ist halt leider so.

Das kann ich so allerdings nicht akzeptieren geschweige denn verstehen.
Der Riesenbetrieb ÖBB soll nicht in der Lage sein mit einem Plan B einen adäquaten Ersatz für die Schiene zu organisieren.
In NÖ wurden im Dezember einige Bahnlinien eingestellt und entsprechend viele 5047er frei. Auch gegen einen Einsatz von CS - Garnituren spricht nichts.
Hier scheint es lediglich am Wollen (oder doch am Können  >:D ) zu liegen, dass man Land und Leute mit einem Scherzverkehr abspeist!

Wo ist die steirische Landesregierung, die bei der PV interveniert??

Die ÖBB könnten sich bei der GKB einiges abschauen anstatt auch hier (S6 Puntigam) als Verhinderer zu wirken.
GLG
Martin

  • 4010
Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #29

In NÖ wurden im Dezember einige Bahnlinien eingestellt und entsprechend viele 5047er frei. Auch gegen einen Einsatz von CS - Garnituren spricht nichts.


Doch, wo kriegt man plötzlich wieder ZUB her? Da wären 5047er eher eine Alternative gewesen.

Nur wieso sollte man sich diese Umstände machen, wenn es dem Land Steiermark eh wurscht ist?