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Thema: News aus den Bezirken (13814-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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  • Michael
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News aus den Bezirken
Neue Wirtschaftsachse: Steirische Industrie setzt auf norddeutschen Cargo-Verbund. Auch Flugverbindung Graz-Hamburg soll kommen.


Steirische Industrie streckt Fühler nach Hamburg aus

Die steirische Wirtschaft sieht sich nicht nur als Drehscheibe nach Südosteuropa, sondern streckt ihre Fühler auch vermehrt Richtung Norden aus. Das erste Ziel ist nicht gerade bescheiden: Mit der norddeutschen Industriemetropole Hamburg ist auf mehreren Gebieten eine enge Zusammenarbeit geplant.

Kooperation. So wird der Containerterminal Werndorf künftig mit der Hamburger "CargoLine", einem Firmenverbund für Container-Transportlogistik, eng kooperieren. "Angesichts der Terrorgefahr gibt es im Transportwesen neue Prozesse, da werden Hinterland-Terminals immer wichtiger", berichtet der Geschäftsführer des Cargo Center Graz, Spediteur Franz Glanz. Die Hamburger Wirtschaft sucht seit längerem Verbindungen nach Slowenien und Kroatien und hat deshalb in Werndorf angedockt - künftig ist ein Logistikverbund geplant.

Interessen. Auch in der Humantechnologie gibt es gemeinsame Interessen mit dem norddeutschen Raum. Robert Gfrerer, Chef des steirischen Humantechnologie-Clusters, führt mit der Hamburger Firma Norgenta Gespräche über gemeinsame Life-Science-Projekte. Darunter versteht man Entwicklungen in den Bereichen Medizin, Medizintechnik, Biotechnologie und Pharmazie.

Zulieferer für den Airbus. Drittes Beispiel ist der Luftverkehr: Einerseits wollen die steirischen Luftfahrt-Zulieferer verstärkt mit der Firma Airbus ins Geschäft kommen. Andererseits steht eine direkte Flugverbindung Graz-Hamburg auf der Wunschliste. "Wir arbeiten daran, aber natürlich muss man das wirtschaftlich darstellen können", so der Vizepräsident der Wirtschaftskammer, Gilbert Frizberg.

Standortpräsentation. Industrie, Wirtschaft und Land haben am Nationalfeiertag in Hamburg erstmals eine gemeinsame Standortpräsentation durchgeführt. Diese Initiative läuft unter dem Titel "Neuland Steiermark" - schließlich will man industriepolitisches Neuland erobern und gleichzeitig zeigen, dass die Steiermark nicht nur vom Tourismus, sondern primär von der Industrie lebt. Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann verweist darauf, dass ein Drittel der steirischen Exporte nach Deutschland gehen. Buchmann über den Hamburg-Besuch: "Wir haben gesehen, dass wir uns mit den Besten messen können. Jetzt sollen sich die Kontakte auch in Kontrakten widerspiegeln."

ERNST SITTINGER

Quelle: www.kleine.at


Ich bin sehr erfreut, dass die Wirtschaft weiter angekurbelt wird. Nur muss die Pyhrnbahn-Achse ausgebaut werden,
damit wir mehr Kapazitäten haben.

Bleibt nur noch die Flugverbindung Graz - Hamburg mit Hamburg International. Oder auch HLX?
  • Zuletzt geändert: Juni 14, 2008, 23:41:51 von Grazer111
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

  • Michael
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(GU) In Frohnleiten ist die Gemeindekasse leer
Antwort #1
Alte Lasten: Einst war Frohnleiten die Stadt der "Müllionäre". Nun muss die Gemeinde rund sieben Millionen Euro Altlastensanierungsbeitrag nachzahlen.


Jetzt sind sie endgültig vorbei, die goldenen Zeit der "Müllionäre" in Frohnleiten. Denn die Deponie, die der Stadt einst Millionen bescherte, wird nun zur Last. Die Millionen-Nachzahlung an Altlasten-Sanierungsabgaben den Bund, fällt weit höher aus, als zunächst angenommen.
Deponie. Geplatzt ist die Bombe 2004 (siehe Infobox). Über Jahre hatte die gemeindeeigene Deponie die Abgaben einbehalten - zu Unrecht, wie das Höchstgericht entschieden hat. War vor drei Jahren noch von 5,8 Millionen Euro Nachzahlung die Rede, die nicht voll schlagend werden sollten, kostet Frohnleiten die Causa nun bis zu 8,8 Millionen. Darin enthalten ist eine Nachzahlung von bis zu 6,9 Millionen zuzüglich Zinsen, Anwalts- und Beraterkosten von rund zwei Millionen.

Summe. Eine Summe, die also weit entfernt ist von den 2,6 Millionen, die der rote Ex-Bürgermeister und Geschäftsführer der Gemeindebetriebe Wolfgang Thomann einst in einem Brief an die Frohnleitner auf den Tisch gelegt hat. Damals war von Rücklagen über 2,4 Millionen Euro die Rede. "Eine Aussage die schlicht falsch war. Diese Rücklagen waren mittels Gemeinderatsbeschluss für den Ausbau des Rehabzentrums Theresienhof vergeben", hält Vizebürgermeister Wolfgang Kasic (VP) fest.

Bürger. Für die Bürger bleiben diese Forderungen in Millionenhöhe freilich nicht ohne Folgen. "Denn die Gemeindekasse ist leer", so der Vize. Den Frohnleitnern stehe nicht nur eine drastische Erhöhung der Wassergebühren ins Haus: "Die Pendlerbeihilfen wurden bereits gekürzt, der Preis fürs City-Taxi wurde von 2,50 Euro auf drei Euro angehoben." Außerdem müsse die Stadtgemeinde auch bei Straßenbauprojekten die Notbremse ziehen. SP-Bürgermeister Manfred Grundauer will zu all dem "keine Stellungnahme abgeben".

PETRA PRASCSAICS

Quelle: www.kleine.at
  • Zuletzt geändert: Juni 14, 2008, 23:45:19 von Grazer111
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

  • Michael
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(GU) Digi-Thal muss warten
Antwort #2
In Thal braucht man nicht schwarz zu sehen, wenn man auf digitales Fernsehen verzichtet.

Ganz Österreich wird ab 1. April 2007 auf digitales Fernsehen umgestellt haben. Ganz Österreich? Nein, ein kleines Dorf in Graz-Umgebung, nämlich Thal, ist in einer Ausnahmesituation. Dort wird man noch länger ohne digitale Signale auskommen.
Weil aufgrund der Kessellage bei vielen Häusern ein direkter Empfang von den nächstgelegenen Großsendern auf dem Demmerkogel und auf dem Schöckl nicht möglich war, wurde auf dem Kötschberg ein eigener Sender errichtet. Und dieser wird nicht vom Sender auf dem Schöckl, sondern von dem auf dem Demmerkogel gespeist, der auf absehbare Zeit - mindestens zwei bis drei Jahre - weiter mit analoger Technik sendet.>/p>

,,Ein Großteil der Thaler Bürger kann sich die Geldausgabe für einen DVB-T-Receiver derzeit sparen", so Franz Sölkner von der Alternativen Liste Thal.

Warum das so ist und dass es sich dabei um keine Ausnahme handelt, weiß man beim ORS, dem Österreichischen Rundfunksender, einer Tochterfirma des ORF. ,,Seit 26. Oktober 2006 sind rund 70 Prozent aller Haushalte digital in Betrieb, 30 Prozent sind noch nicht erfasst, dort ist analoges Fernsehen noch möglich. Das trifft zum Beispiel in Seitentälern zu, die von der Großsendeanlage nicht erreicht werden", klärt Karl Fischer, technischer Geschäftsführer bei ORS, die komplizierte Situation auf. Es gibt auch gemeindeeigene Sender, wie im Fall Thal, die von einer solchen Anlage gespeist werden, die nicht bei der ersten Digitalisierungswelle dabei ist. ,,Bis 2010 werden wir alle Sender umgestellt haben", verspricht Fischer. Thal ist somit ein Einzelfall in Graz-Umgebung, die Hauptstadt dagegen ist flächendeckend digitalisiert.

Autor Julia Obenaus 

Quelle: www.grazerwoche.at


Naja, ich habe auch schon seit gut einem Monat, so ein graues Kastl. Und funktionieren tuts auch. Nur hat man damit mehr
Bildfehler als bei der analogen Technologie. (Artefakte)
  • Zuletzt geändert: Juni 14, 2008, 23:46:23 von Grazer111
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

  • Michael
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(KF) Dragster-Rennen mit 15.000 Besuchern Minister verboten
Antwort #3
Schon wieder eine Leermeldung für das Aichfeld: Ein in Zeltweg geplantes Dragster-Rennen mit 15.000 Besuchern wurde vom Verteidigungsministerium verboten. In Wien wird es aber erlaubt.


Das Konzept war fix und fertig, die Vorbereitung bis ins kleinste Detail gediehen: Von 22. bis 25. Juni hätte auf dem Fliegerhorst Zeltweg ein Riesenspektakel mit Dragster-Rennen, US-Car-Festival und Air-Show stattfinden sollen. Die Veranstaltung sollte das Aichfeld beleben und war als Ersatz für die ausgefallene "Airpower"-Flugshow geplant. "Wir hätten bis zu 15.000 Zuseher nach Zeltweg gebracht", sagt einer der Veranstalter, der Grazer Jurist Walter Pfeffer.

Traum ausgeträumt. Doch nun ist dieser Traum ausgeträumt. Denn obwohl die Offiziere am Fliegerhorst Zeltweg die Idee begeistert aufnahmen, legt sich jetzt völlig überraschend Verteidigungsminister Norbert Darabos quer. "Es musste festgestellt werden, dass die (...) Voraussetzungen nicht gegeben sind", heißt es in einem Brief von Kabinettschef Stefan Kammerhofer an die Wirtschaftsabteilung des Landes. Als Begründung verweist man auf einen Erlass, wonach es Heeres-Unterstützung nur dann gebe, wenn dies einen "Ausbildungswert für die Truppe" habe oder "wehrpolitisch" gerechtfertigt sei.

Nicht akzeptabel. Eine dürre Begründung, die für Pfeffer und seinen Co-Veranstalter Robert Scholz (Agentur Scholz+Partners) nicht akzeptabel ist. Pfeffer: "Jahrelang hat das Heer an der Airpower-Flugshow mitgewirkt, da hatte niemand etwas dagegen." Besonders verbittert sind die Veranstalter, weil damit ihr Bemühen, einen Dragster-Europameisterschaftslauf zurück in die Steiermark zu bringen, gescheitert sind. Nur drei Wochen später steigt aber sehr wohl ein Dragster-Rennen in Österreich: von 6. bis 8. Juli bei den "Dragster Race Days" in Wien. Und zwar im Fahrtechnikzentrum des Bundesministeriums für Verkehr - dort hat niemand etwas dagegen.

"Halten uns an die Regeln". Der Sprecher von Darabos, Answer Lang, verweist auf den zitierten Erlass: "Wir halten uns an die Regeln." Dass das Nein damit zu tun haben könnte, Wien als Rennort zu bevorzugen, weist Lang zurück. Pfeffer betont aber, er sei von den Wiener Konkurrenten vorab informiert worden: "Es gab eine undichte Stelle." . Sein Fazit: "Mit meiner nächsten Idee gehe ich nach Dubai."

ERNST SITTINGER

Quelle: www.kleine.at


Na klar doch, in Wien darf man alles haben, aber bei uns natrülich nicht. Diese Masche ist ja eh nicht neu -  :hammer:
  • Zuletzt geändert: Juni 14, 2008, 23:43:54 von Grazer111
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

  • Michael
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(BM) Aflenz - Aufregung über Radarfalle: 184 Anzeigen in zwei Tagen
Antwort #4
184 Anzeigen wegen Schnellfahrens im Ortsgebiet Aflenz: Ein Ehepaar erwischte es gleich zwölf Mal, ein Lokalbesitzer tappte in 45 Minuten gleich vier Mal in die Radarfalle.


In Aflenz-Kurort gilt generell Tempo 30. Auch die Ortseinfahrt ist davon betroffen. Doch kaum jemand hält sich auf der geraden Straße an die vorgeschriebene Geschwindigkeit. Bei einer Bedarfserhebung durch die Bezirkshauptmannschaft stellte sich heraus, dess 87 Prozent zu schnell unterwegs sind. Der Schnitt liegt bei 51 Stundenkilometer.

Geschwindigkeitsmessungen. "Das ist zuviel", dachte man sich da wohl bei der Verkehrspolizei des Landespolizeikommandos und schritt zur Tat: Ein kleiner Radarkasten, kaum zu sehen, wurde im Bereich einer Tankstelle aufgestellt. "Wir haben nur an zwei Nachmittagen Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt", sagt Wolfgang Staudacher, Chef der Verkehrspolizei. "Es waren tolerante Messungen, das Radargerät wurde auf 46 Stundenkilometer eingestellt."

184 Anzeigen. Der kleine Kasten zeigte große Wirkung: 184 Autofahrer tappten an diesen beiden Nachmittagen in die Radarfalle. Ein auswärtiger Lokalbesitzer musste im Ort mehrmals einkaufen - und fiel in nur 40 Minuten gleich vier Mal auf, weil er zu schnell unterwegs war. Rekordhalter aber sind ein Gemeinderat und pensionierter Strafreferent der Bezirkshauptmannschaft Bruck und seine Frau. Adolf Schrittwieser: "Wir haben gleich zwölf blaue Briefe erhalten." Zwischen zwölf und 15 Stundenkilometer sei man zu schnell gefahren. Aber das sei dort normal.

Beschränkung passt. Wolfgang Staudacher verteidigt die Aktion der Verkehrspolizei. "Es ist dort eine Beschränkung und die muss eingehalten werden. Jeder will die 30er, aber niemand will sich daran halten. Das passt nicht zusammen. Ich bin durch diese lokale Unruhe nicht wirklich erschüttert."

Wogen gehen hoch. Bei den Betroffenen gehen hingegen die Wogen hoch. "Auf dieser Strecke besteht keine Unfallgefahr. Das war reine Abkassiererei, mit Verkehrssicherheit hat das nichts zu tun. Die 30er gehört weg", so Schrittwieser.

Sinnvoll. Damit ist Bürgermeister Hanns Finding nicht ganz einverstanden. "Diese Beschränkung haben unsere Vorgänger beschlossen, jetzt ist sie da. Ich halte sie auch für sinnvoll, es muss aber eine Tempobremse eingebaut werden, damit automatisch langsamer gefahren wird", sagt er und gesteht ein: "Ich bin froh an diesen Nachmittagen nicht im Ort gewesen zu sein, ich hätte sicher auch ein bis zwei Anzeigen bekommen, aber ich hätte bezahlt - ohne mich aufzuregen."

HANS BREITEGGER FRANZ POTOTSCHNIG

Quelle: www.kleine.at


Es lebe Schilda - Aber in Aflenz scheint es wohl zu wenige zu geben ???
  • Zuletzt geändert: Juni 14, 2008, 23:48:12 von Grazer111
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

  • Michael
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(GU) Logistik-Gruppe Cargo-Partner baut Grazer Niederlassung aus
Antwort #5
Planungen für nochmalige Erweiterung sind im Gange.

Der Luft- und Seefrachtspezialist Cargo-Partner baut seine Niederlassung bei Graz eineinhalb Jahre nach der Eröffnung aus. Auf einem eigenen, knapp 17.000 Quadratmeter großen Betriebsgelände in Flughafennähe stehen ab sofort 5.000 Palettenstellplätze im Zolllager sowie weitere 700 Quadratmeter Büroräume zur Verfügung. Die Transport-Vernetzung sei durch den in unmittelbarer Nähe gelegenen Autobahnzubringer in Kalsdorf sowohl mit dem Flughafen Graz-Thalerhof als auch mit dem Containerterminal Werndorf gewährleistet, hieß es.

Verteilungszentrum. Graz habe sich innerhalb kürzester Zeit als Verteilungszentrum für Kunden mit Ausrichtung Südosteuropa und für Aufträge innerhalb Österreichs bewährt, so Cargo-Partner-Vorstand Stefan Krauter. Das starke Wachstum habe größere Lagerkapazitäten nötig gemacht. Die steirische Niederlassung nehme mittlerweile auch eine bedeutende Position im Überseegeschäft des Unternehmens ein.

Anschlussgleis. Auf dem Betriebsgelände in Graz/Kalsdorf wurde ein bestehendes Gebäude adaptiert bzw. um weitere Lagerrampen ergänzt. Neben der Flughafennähe verfügt die Immobilie auch über ein eigenes Anschlussgleis. Bei dieser Erweiterung werde es allerdings nicht bleiben - auf Grund der derzeitigen Entwicklung sei eine baldige Verdoppelung auf etwa 10.000 Palettenstellplätze realistisch und bereits in Planung, sagte Krauter.

Standorte. Die Niederlassung am Flughafen Graz sei äußerst wichtig gewesen, da Cargo-Partner einen wichtigen Teil seiner Übersee-Aktivitäten über die expandierenden Südhäfen im slowenischen Koper und im kroatischen Rijeka abwickelt, welche die natürliche Knotenpunkte für den steirischen Raum wären. Erst kürzlich habe man im Hafen Rijeka ein eigenes Büro eröffnet. Insgesamt ist Cargo-Partner in Südosteuropa in Kroatien und Slowenien mit jeweils drei Standorten vertreten, weiters mit zwei Büros in Serbien und einer Repräsentanz in Bosnien & Herzegowina.

Fakten
Die Unternehmensgruppe beschäftigt derzeit an 55 Standorten in 15 europäischen Ländern mehr als 1.200 Mitarbeiter sowie unter separater Holding 23 Standorte mit 250 Mitarbeitern in Indien und China.

Quelle: www.kleine.at


Das es mit der Expansion vieler Betriebe in Graz voran geht, sehe ich positiv. Wenn mich etwas ärgert, dann ist es dass das man dies als Luftfracht durchgehen lässt.
  • Zuletzt geändert: Juni 14, 2008, 23:48:56 von Grazer111
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

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(WZ) Elin EBG verlässt Weiz
Antwort #6
Elin Motorensparte baut in Krottendorf ein neues, großes Werk.


Ende 2008 wird die Elin EBG Motoren aus Weiz ausziehen. Weit weg geht sie nicht, das Unternehmen baut in Krottendorf an der B 64 (zwischen Straßenmeisterei und Strobl) ihr neues Zuhause. Derzeit ist die EBG, seit 2005 zur Gänze im Privatbesitz, im ehemaligen VA Tech-Gelände untergebracht. Platzmangel ist der Grund für den Auszug. Denn das Unternehmen läuft gut. Die Auftragslage steigt von Jahr zu Jahr, heuer rechnet man mit einem Auftragseingang von 90 bis 95 Millionen Euro. 250 fixe Mitarbeiter hat die EBG derzeit, dazu 80 Leiharbeiter. Mit dem neuen Werk, mit dessen Bau im heurigen Winter begonnen wird, soll die Zahl der fixen Mitarbeiter auf 350 steigen.

Unternehmen bleibt in der Nachbarschaft. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge, wie Bürgermeister Helmut Kienreich sagt, sieht die Stadt Weiz die Entwicklung. Einerseits bedauert man den Abzug, andererseits ist man froh, dass sich das Unternehmen in der Nachbarschaft ansiedelt. Wo letztendlich auch Weiz etwas davon hat. Zwar bezahlt Weiz jetzt die Hälfte der Infrastrukturförderung für die EBG, bekommt dann aber auch 30 Prozent der Kommunalsteuer. Dieses Modell haben Krottendorf und Weiz schon öfter angewandt. Krottendorf wird dann mitnaschen, sollten in den jetzigen Räumen der EBG in Weiz neue Arbeitsplätze entstehen.

ULLA PATZ

Quelle: www.kleine.at


Transformatoren werden also weiterhin in Weiz gefertigt. ;)
Hat man wenigstens ein bisserl Platz zum Ausbauen. Die Trafo-Transporte durch die Stadt? sind sicher immer etwas aufregendes.  :D
  • Zuletzt geändert: Juni 14, 2008, 23:49:24 von Grazer111
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

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(LI) Die Ausseer blasen zur Spitalsdemo
Antwort #7
Die Ausseer blasen zur Spitalsdemo
Regierungsbeschluss zum Neubau des LKH Bad Aussee soll Montag abgeändert werden - die Chirurgie fällt. Nun mobilisieren die Ausseer für Großdemo in Graz.
Die Ausseer kämpfen bei einer Demo in Graz

In Bad Aussee kocht der Volkszorn: Der einstimmige Regierungsbeschluss für den Neubau des Spitals samt chirurgischer Abteilung aus dem Jahr 2005 soll abgeändert werden - und die Chirurgie wegfallen. "Dabei war diese der Hauptgrund, warum 23.000 Menschen dafür unterschrieben haben, sie werden jetzt von der Politik in dieser Sache wieder einmal schwer enttäuscht", so Forum-Sprecher Herbert Angerer, der am Freitag seinem Ärger Luft machte: "Hier wird von Gesundheitslandesrat Helmut Hirt über die Sorgen einer ganzen Region beinhart drübergefahren. Wenn das die steirische Gesundheitspolitik ist, dann gute Nacht. So haben sich die Menschen nicht verdient." Nun läuft eine Großmobilmachung - Scharen von Ausseern wollen vor der Regierungssitzung am Montag mit Bussen anreisen und gegen die Chirurgie-Schließung demonstrieren.

Offener Brief. Die Krankenanstaltengesellschaft (Kages) versuchte am Freitag indessen in einem offenen Brief um Verständnis zu werben. "Es gibt in der Region nur halb so viele Operationen wie notwendig, um langfristig die Qualität zu sichern. Chirurgische Basis- und Notfallversorgung ist im neuen Haus natürlich gesichert."

Konter des Forums. "Kein Wunder, dass die Fallzahlen sinken, wenn die Kages die Chirurgie sterben lässt." Seit Jahren schon werde etwa ein Computertomograph versprochen. "Künftig wird es keine Anästhesie und keine Eingriffe mehr in Aussee geben - nicht einmal einen Blinddarm kann man noch operieren. In ein paar Jahren heißt es dann: Wozu steht hier überhaupt ein Spital?" Man habe der Kages Beteiligungsmodelle mit privaten Partnern vorgeschlagen, um eine bessere Auslastung zu erreichen: "Damit sind wir leider nur auf taube Ohren gestoßen."

Kritik an Neubau. Dass der Rechnungshof Neubau und Chirurgie kritisiert, sei richtig. "Wir befinden uns aber in einer Randlage, die Fahrzeit zum LKH Rottenmann kann im Winter eineinhalb Stunden dauern. Zum Geld: Allein die Medikamentenkosten-Überschreitung am Klinikum Graz ist höher als die Gesamtkosten für die Chirurgie in Aussee. Hier werden wieder die Regionen ausgedünnt."

CHRISTIAN HUEMER

quelle:kleinezeitung.at
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Re: News aus den Bezirken
Antwort #8
Wirbel um Ausseer Chirurgie: Nun ist Landtag am Zug
Etappensieg für Ausseer im Kampf um Erhalt der Chirurgie: Spitallandesrat Helmut Hirt reicht "heiße Kartoffel" an Landtag weiter.
Die Ausseer machten ihrem Unmut Luft

"In dieser aufgeheizten Stimmung kann man nicht über die Zukunft der Spitäler entscheiden", resignierte am Freitag der steirische Spitalslandesrat Helmut Hirt (S) und ruderte im Fall der zur Schließung anstehenden Chirurgie in Bad Aussee zurück. Hatte es am Montag, als vor der Grazer Burg noch Demonstranten aufgezogen waren, geheißen, bei der nächsten Regierungssitzung würde der Beschluss notfalls nur mit SPÖ-Stimmen - also ohne ÖVP - fallen, kündigte Hirt nun an, seinen Antrag zurückzuziehen und das Thema "zur Versachlichung" an den Landtag weiterzureichen.

Diskussion. Der Regierungsantrag zur Zukunft der Landeskrankenhäuser Bad Aussee und Mürzzuschlag wird in eine Landtagvorlage umgewandelt und dem Landesparlament zugemittelt, wo sich Hirt eine "breite, sachliche und transparente Diskussion" erwartet. In beiden Fällen geht es um die Auflassung der stationären Chirurgie, wobei dies im Fall von Bad Aussee Hand in Hand mit dem Neubau des Spitals bis 2011 gehen soll. Doch der Widerstand war offenbar größer als erwartet: "Es gibt nichts, was die Leute so aufregt wie die Sache LKH", heißt es aus der Ausseer Bevölkerung.

Begründung. Die Begründung der Krankenanstalten Gesellschaft (KAGes) und des zuständigen SPÖ-Landesrates, die Sicherung der Qualität könne nur bei einer entsprechenden Fallzahl erreicht werden, die eben in Bad Aussee nicht erreicht werde, will die Initiative "Forum pro LKH" nicht geltenlassen: In den Jahren 2000-05 habe man immer in etwa die geforderte Mindestzahl von 1.000 Operationen erreicht, erst danach sei man, weil bestimme Eingriffsarten wie bei Krebs und Hüftprothesen abgezogen worden seien, auf 750 gefallen.

Chirurgen. Dennoch erreichten die drei derzeit tätigen Chirurgen mit 220 bis 260 OPs einen Wert, der über anderen Häusern liege. "Außerdem gibt es nirgends eine Richtlinie und nirgends Belege dafür, dass mit der Fallzahl die Qualität steigt", betont Herbert Angerer, Sprecher der Initiative. Außerdem würde zum Teil mit falschen Zahlen gearbeitet.

LKH-Belegschaft. Seitens der LKH-Belegschaft seien immer wieder Vorschläge für eine Schwerpunktsetzung gekommen, etwa in der Hand- und Fußchirurgie oder, im Verbund mit der Psychosomatik-Klinik, in der Adipositas-Chirurgie. Seitens der KAGes sei aber nichts geschehen.

Landtag. Am Samstag informiert die KAGes in der Region zu den Plänen. "Das wird sicher keine gemütliche Diskussion", stellten Gegner der Chirurgie-Schließung in Aussicht. Mit dem Weiterreichen der "heißen Kartoffel" an den Landtag dürfte Hirt zumindest Zeit gewinnen. Ob er hier aber eine Mehrheit findet, ist fraglich: Die Grünen sind derzeit tendenziell für, die KPÖ gegen die Schließung der stationären Chirurgie, die ÖVP explizit dagegen.

quelle:kleinezeitung.at
  • Zuletzt geändert: Januar 23, 2009, 21:25:37 von Grazer111
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(LI) Neue Hubschrauber sollen nach Aigen
Antwort #9
Neue Hubschrauber sollen nach Aigen
Noch ist unklar, welchen Hubschraubertyp das Bundesheer nach der Alouette III anschafft. Minister Norbert Darabos weiß aber schon, wo das Nachfolgemodell stationiert werden soll: in Aigen im Ennstal.
Geht es nach Minister Darabos, landet auch das Nachfolgemodell der Alouette III wieder in Aigen

Infrastruktur im ländlichen Raum ist heiß umkämpft. Derzeit laufen die Ausseer für ein vollwertiges Spital mit Chirurgie, vor einiger Zeit stand die Kaserne in Aigen im Ennstal zur Debatte. Dem Standort sind alle 24 Hubschrauber des Typs Alouette III in Österreich zugeordnet. Einen Teil der Maschinen musste man zwar kürzlich für Ausbildungszwecke an Langenlebarn (NÖ) abtreten, dennoch konnte die ursprüngliche Planung der Reformkommission 2010, nämlich den Standort Aigen komplett von der Landkarte zu streichen, vorerst verhindert werden.

Nachrüstung fix. In der Zwischenzeit war Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) im Zuge des Schifliegens am Kulm auf Besuch in der Region. Er hat für den Fliegerhorst in Aigen erfreuliche Nachrichten. "Der Standort bleibt und auch das Nachfolgemodell wird in Aigen stationiert", so der oberste Entscheidungsträger des Bundesheeres. Faktum ist nämlich, dass die Alouette als leichter Verbindungs- und Transporthubschrauber schon ziemlich in die Jahre gekommen ist. Experten geben dem Fluggerät nur mehr eine Lebensdauer von wenigen Jahren, längstens bis 2016.

Ankauf von 150 Allschutzfahrzeugen. Darabos: "Für uns ist klar, dass wir die Alouette nachrüsten. Vorher stehen aber noch andere Dinge an", so der Minister. Dazu gehört etwa der Mitte Jänner beschlossene Ankauf von 150 Allschutzfahrzeugen für die Truppe sowie ein Upgrading für den Hubschraubertyp "Augusta Bell 212", der mit einem neuen Flugfunksystem ausgestattet wird.

Typenentscheidung. "Zur Typenentscheidung bezüglich des Nachfolgemodells für die Alouette gibt es noch keine engere Auswahl. Auch der genaue Zeitpunkt für die Ersatzinvestition ist noch nicht fixiert. Aus meiner Sicht kommen die neuen Hubschrauber aber nach Aigen", so Darabos.
CHRISTIAN HUEMER

quelle: http://www.kleinezeitung.at/steiermark/1763531/index.do
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Re: News aus den Bezirken
Antwort #10
Grande Finale für die Regionale

Die regionale10 startet in ihre letzte Woche. Das Festival hat noch ein paar künstlerische Schmankerl anzubieten, bevor es sich mit einem fulminanten Feuerwerk in Altaussee verabschiedet.
Den Schlussakt der regionale10 gibt's bei "Berge in Flammen."


Foto © Privat

Im Festprogramm der regionale10 sind so viele Einzelveranstaltungen, dass man mitunter den Überblick verliert. Einige der Höhepunkte im Rückblick: Das Arcana-Festival mit dem Konzert in der Fabrikshalle des Autozulieferers Georg Fischer in Altenmarkt hat rund 600 Besucher begeistert. "Vor allem die Instrumente, die aus Bauteilen waren, die sonst in Autos stecken und die professionelle Darbietung der vielen Laien war beeindruckend", schwärmt Martin Novak, Pressesprecher der regionale10.

Auch das Projekt "Baustelle Baukultur" ist abgeschlossen. Dabei hat es einen Fotowettbewerb gegeben. Die Jury hat schließlich Hannes Kowatsch für die Aufnahme der Riesachbrücke (Gemeinde Rohrmoos) den ersten Preis verliehen.

Der Ausblick: Am kommenden Donnerstag bricht in Gössl am Grundlsee die große Kulturkarawane mit 150 Künstlern zum Marsch über das Tote Gebirge auf. Auch an dem Projekt Grenzgang haben sich viele Menschen beteiligt. Die Karawane wird bis zum großen Abschlussfest in Altaussee einlangen.

Dort findet am Samstag, 14. August, das traditionelle Sommerfest "Berge in Flammen" statt, gleichzeitig wird in diesem Rahmen der Schlussakt des Festivals gesetzt. Geboten wird dabei auch ein Seetheater eines französischen Bühnenkünstlers. "Dabei ist die Bühne knapp unter der Wasseroberfläche aufgebaut, sodass man den Eindruck hat, das Programm würde auf der Wasseroberfläche spielen", verrät Novak. Bengalische Feuer auf Loser und Trisselwand sorgen für eine stimmungsvolle Kulisse.
Vorbilanz

Novak zieht auch eine kleine Vorbilanz, was die Finanzen der regionale10 betrifft. Insgesamt stand dem Festival ein stolzes Budget von rund 4,7 Millionen Euro zur Verfügung. "Etwa zwei Drittel des Geldes ist bei diversen Projekten direkt in die Region geflossen. Der Rest wurde für die Künstler aufgewendet."
CHRISTIAN HUEMER

quelle: http://www.kleinezeitung.at/steiermark/liezen/rohrmoos_untertal/2436257/grande-finale-fuer-regionale.story
GLG
Martin

Re: News aus den Bezirken
Antwort #11
Etwas aus meiner Heimat:

Nun treten die Gegner auf den Plan

Nachdem Werber für das geplante Einkaufszentrum in der Weizer Innenstadt in Konkurs gegangen ist, sind die Grundstücke zwischen Europa-Allee und Birkfelder Straße heiß umkämpft.

Wieder einmal war im Weizer Gemeinderat das geplante Einkaufszentrum in der Innenstadt von Weiz ein Thema. Und diesmal konnte Bürgermeister Helmut Kienreich wirklich Neues berichten, auch wenn dies Befürwortern des Einkaufszentrums nicht gefallen sollte: Das Unternehmen, das sich um die Errichtung dieses Zentrums bemüht hatte, sei in Konkurs gegangen, sagte Kienreich.

Es würden zwar laufend neue Interessenten anklopfen, aber auch Gegner des Zentrums würden massiv auftreten. Und zwar nicht nur mit Worten, sondern auch mit dem Kauf der Grundstücke, die für das Einkaufszentrum benötigt werden. Diese aktiven Gegner kämen auch aus dem Umfeld von Weiz und seien Unternehmer, die Konkurrenz fürchten.

Für Heiterkeit sorgte ein Einwurf von Christian Faul auf die Frage, wie man die Kupferfassade des Kunsthauses verschönern könnte. "1982 hatte ein Villenbesitzer das gleiche Problem mit einer Kupferfassade. Er hat sie mit dem Urin einer trächtigen Stute behandelt - so ist sie schön grünspanig geworden. Aber der Arbeitsaufwand . . .! Kein Schmäh!", bekräftigte Faul, nachdem das Gelächter im Saal nicht verstummen wollte.

Bei einem EU-weiten Mobilitätsprojekt (Urbact II) mit weit größeren Partnerstädten hat Weiz die Projektführung übernommen: Jede Partnerstadt, etwa Riccione (Italien), Skanderborg (Dänemark), Serres (Griechenland), Norderstädt (Deutschland) oder Lugo (Spanien) entwickelt Maßnahmen, um den Verkehr einzudämmen, beziehungsweise die Menschen zu bewegen, mehr zu Fuß zu gehen oder mit dem Rad zu fahren.

In Weiz könnte das Folgendes sein: "Etwa mit Firmen kooperieren, die ihre Mitarbeiter belohnen, wenn sie ihr Auto stehen lassen", sagt Barbara Kulmer als ein Beispiel dafür. Die einzelnen Konzepte werden so weit veröffentlicht, dass alle Städte in der EU Zugriff auf die Ergebnisse haben. "Und natürlich wollen wir auch Maßnahmen umsetzen, Papier allein ist zu wenig", sagt Kulmer.

Weiters beschloss der Gemeinderat die Errichtung einer Fotovoltaikanalge am Dach der Stadthalle Weiz. Sie soll 120.000 Kilowattstunden produzieren und so den Gesamtbedarf der Schulen in der Europa-Allee decken können.

Eine Machbarkeitsstudie soll klären, ob Krottendorf und Weiz gemeinsam ein Sportzentrum in Krottendorf errichten sollen und wie dies aussehen könnte. Gedacht ist an einen Profi- und einen Amateurplatz. Sollte ein Kunstrasenplatz sinnvoll sein, kann sich Kienreich diesen nur als Regionsprojekt vorstellen.


Quelle: Kleine Zeitung

Re: News aus den Bezirken
Antwort #12
Weizer Jugend ist fast wunschlos

Laut einer Umfrage zeigen sich die Jugendlichen der Stadt Weiz zufrieden mit ihrer Stadt. Verbesserungsvorschläge betreffen ein öffentliches W-LAN oder eine Notschlafstelle.
Die Jugendlichen der Stadt Weiz überreichten Bürgermeister Helmut Kienreich die Ergebnisse der Umfrage




Die Jugendlichen der Stadt Weiz überreichten Bürgermeister Helmut Kienreich die Ergebnisse der Umfrage

Nun wurde das präsentiert, was eine Umfrage bei rund 200 Jugendlichen in der Stadt Weiz im Oktober ergab: Im Großen und Ganzen sind die jungen Weizerinnen und Weizer zufrieden mit dem Angebot, das die Stadt ihnen bietet. Dies fand zumindest Manfred Zentner vom Wiener Institut für Jugendkulturforschung und Kulturvermittlung heraus, der die professionelle Umfrage im Auftrag der Stadt Weiz unter den 13- bis 21-jährigen Weizern durchführte. "Generell sind die Jugendlichen sehr zufrieden mit dem, was die Stadt zu bieten hat, die Mädchen würden sich zwar mehr Einkaufs- und die Burschen mehr Ausgeh-Möglichkeiten wünschen, allerdings ist die generelle Rückmeldung sehr positiv und viele sehen auch ihre Zukunft in Weiz", so der Jugendforscher.

Bürgermeister zufrieden

Das freut Bürgermeister Helmut Kienreich: "Dass wir als Gemeinde die Voraussetzungen schaffen konnten, dass sich die Einwohner hier von klein auf wohlfühlen, ist äußerst erfreulich. Denn nur eine Stadt mit funktionierenden sozialen Angeboten kann auch wirtschaftlich erfolgreich und attraktiv sein."

Als die Ergebnisse feststanden, wurden sie im Jugendgemeinderat unter der Leitung von Erwin Eggenreich in drei Kleingruppen diskutiert, schnell kristallisierten sich Wünsche der Jugendlichen heraus: "Ein öffentliches W-LAN, eine Bar nur für Jugendliche, ein Autokino, ein Stadtbus und eine Notschlafstelle sind für uns die Punkte, wo wir bald einmal anpacken sollten", sagt Irina Fehringer vom Jugendgemeinderat.

Kaum waren diese Wünsche und Anregungen ausgesprochen, fing es in der Gemeinde an zu brodeln: Vor allem VP-Gemeinderat Florian Braunstein setzte sich sofort für das freie Netz an öffentlichen Plätzen ein: "Ich habe mich gut über Kosten und Umstände informiert, es gibt bereits ein Vergleichsprojekt in Fürstenfeld. Wir von der Gemeinde freuen uns, wenn wir den Jugendlichen diesen Wunsch so bald als möglich erfüllen können." Weiters klingen auch die Projekte Citybus und Notschlafstelle für die Gemeinde interessant, "allerdings sind die Zeiten vorbei, in denen wir einfach Schnips machen und die Umsetzung ist fertig", sagt Jugendreferent Eggenreich.

Sehr umsichtig

Erstaunlich findet es der Jugendspezialist Zentner, dass die Jugendlichen mit ihren Vorschlägen nicht nur an ihren eigenen Vorteil gedacht haben, sondern auch einen Fokus auf das Gemeinwohl gelegt haben: "Den Citybus sehen sie nicht nur als Möglichkeit vom Luis zum McDonalds zu kommen, sondern auch als Transportmittel für die älteren Bürger der Stadt, die so schneller zu Einkaufsmöglichkeiten oder zum Arzt kommen können."

Was von all diesen Ideen in Zukunft wirklich umgesetzt wird, ist bis dato noch unklar. "Fest steht zumindest einmal, dass die Stimmung unter den Jugendlichen zur Zeit so ist, dass kein akuter Handlungsbedarf besteht. Wir können jetzt einmal schön langsam die aufgezeigten Probleme anpacken", sagt Erwin Eggenreich.


Quelle: Kleine Zeitung

Re: News aus den Bezirken
Antwort #13
Würde mich interessieren, was bei solch einer Umfrage in Graz herauskäme... :pfeifend: >:D

Re: News aus den Bezirken
Antwort #14
Reges Bauen vor Weiz

Zwei Baustellen gegenüber - ÖAMTC und Jet bauen um und aus.



Die neue Jet-Tankstelle wird im August fertig werden

Kommt man von Gleisdorf nach Weiz, sind kurz vor dem Kreisverkehr zur B 72 zwei Baustellen gleichzeitig im Gange. Die Jet-Tankstelle wird umgebaut. "Aus dem früheren Shop mit etwa 40 Quadratmetern wird ein doppelt so großes Gebäude mit einem Billa "stop & shop", die Tankstation selbst bleibt gleich", erzählt Franz Horner von Conoco Phillips Austria (Jet Tankstellen).

Die Rewe Group Austria und Jet Tankstellen kooperieren seit 2007, die erste Probetankstelle mit Billa gab es in Wiener Neustadt. "Da unsere Zusammenarbeit super funktioniert und die Billa ,stop & shops' bei gut angekommen sind, haben wir mittlerweile 80 Prozent der Jet-Standorte umgebaut", sagt Horner. "Die restlichen werden in den nächsten Jahren entweder umgebaut oder zugesperrt."

Einen großen Preisunterschied zum herkömmlichen Billa soll es nicht geben. "Gebäck, Eis oder Zeitschriften sind gleich teuer, frische Produkte sind ein wenig teurer - aber nur bis 15 Prozent." Eröffnet wird am 11. August 2011, geöffnet ist täglich bis 23 Uhr.

Gleich gegenüber baut der ÖAMTC groß aus. Die Werkstatt wurde bereits vergrößert, der Schalterraum wird ebenfalls viel größer werden. Im Obergeschoß entstehen Sozialräume für die neun Mitarbeiter. Manfred Deutschmann, Leiter der ÖAMTC-Filiale in Weiz, schätzt, dass die Arbeiten bis November abgeschlossen sein werden. Der Betrieb läuft weiter, auch wenn das Büro in einen Container umziehen musste.

Umgebaut werden musste wegen des großen Zulaufes. "Wir machen alleine bis zu 7000 Pickerl im Jahr", sagt Deutschmann.


Quelle: Kleine Zeitung

Übrigens gibt es in Weiz derzeit noch etliche andere Baustellen, einige davon wären: der Bau des ersten Abschnitts der Umfahrung, der Zubau einer Intensivstation zum LKH, der bald abgeschlossene Umbau der Bezirkshauptmannschaft und zu guter Letzt etliche Baustellen im Wohnbau
Man merkt also, dass die Wirtschaftskrise in Weiz weitgehend vorbei zu sein scheint.