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Thema: Graz soll Speckgürtel eingemeinden (9161-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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Re: Graz soll Speckgürtel eingemeinden
Antwort #15

Zitat
Komisch, dass du genau den Beitrag erwähnt hast, den versteh ich nämlich am wenigsten. Aber vielleicht kannst mir das ja genauer erklären ;D Ich seh nämlich net, in welcher Hinsicht in Seiersberg "weniger Stillstand" herrscht, als in Graz.

Nun ich sag nur soviel.
Während nicht nur in Seierberg sondern in vielen Gemeinden bzw. Städten Taten gesetzt werden, wird bei uns erst alles diskutiert...

Sorry, aber da sagst du mir zu wenig ;) Ich bestreit ja nicht, dass in Graz immer erst alles zu tode diskutiert wird, aber wo ist das in Seiersberg anders/besser? ??? (wo man außerdem sagen muss, dass allein der Vergleich lächerlich ist, bei einem Größenverhältnis 1:35, das is wie ein Vergleich von Graz mit... na? richtig, London ;D)
Ich kanns nur noch einmal sagen: Gerade bei Seiersberg kommt mir nicht vor, dass dort "geplant" wird. Allein wie oft die Verkehrsführung um die Shopping City herum angepasst werden musste... Und gescheite Öffi-Anbindung nach Graz gibts bis heute keine. Also was hat der Seiersberger Bürgermeister so tolles vollbracht, dass er behaupten kann, in Graz herrsche Stillstand und in Seiersberg nicht?

MfG, Christian

  • Michael
  • Styria Mobile Team
Graz gegen seinen Speckgürtel
Antwort #16

Hauptstadt beeinsprucht Ausbau eines Siedlungsgebietes in Feldkirchen.

GRAZ. Ist das der erste Schritt dahin, dass die Landeshauptstadt seinen Speckgürtel eingemeinden will? Auf jeden Fall will die Stadt Graz seiner südlichen Nachbargemeinde Feldkirchen bei einer Änderung des örtlichen Entwicklungskonzeptes ordentlich die Suppe versalzen.

50 Hektar. Feldkirchen will ein bestehendes Siedlungsgebiet ausdehnen. Das will die Stadtpolitik verhindern und wird heute im Senat die Planänderung beeinspruchen. Der Haken daran: Die neuen Häuser würden im jetzigen, insgesamt 50 Hektar großem Wasserschutzgebiet stehen. "Da geht es nur um ein paar hundert Quadratmeter", will Feldkirchens Bürgermeister Adolf Pellischek beruhigen. Vom Einspruch der Stadt Graz ist er sichtlich überrascht: "Das Land hat sein Ok gegeben und eigentlich habe ich auch die schriftliche Zustimmung der Grazer Wasserwerke."

Schutzgebiet? Wozu? Stimmt so nicht, kontern diese. "Wir haben 2006 zugestimmt, eine einzelne kleine Parzelle ins Schutzgebiet auszuweiten. Aber im aktuellen Plan geht es ja um bis zu 30 Meter breite Streifen, die abgetrennt werden soll. Wozu brauche ich dann überhaupt ein Schutzgebiet", fragt sich Gerald Pichler, Sprecher der Graz AG.

Sensible Zone. Für Graz ist dieses 50 Hektar große Gebiet jedenfalls eine sensible Zone, denn das Wasserwerk Feldkirchen trägt als eine von vier Trinkwasserbezugsquellen wesentlich zur Versorgungssicherheit der Grazer bei.

Im Gemeinderat behandeln. Feldkirchens Bürgermeister Pellischek zeigt aber den Grazer die kalte Schulter und gibt sich unbeeindruckt: "Wir werden den Einspruch eben im nächsten Gemeinderat behandeln. Aber von unserem Weg lassen wir uns deswegen sicher nicht abbringen."

Quelle: www.kleine.at


Vielleicht gerade deshalb, weil die Rücker in der Stadtregierung mitregiert? Schön wäre es ja, wenn es zu einer Eingemeindung käme.
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

Re: Graz gegen seinen Speckgürtel
Antwort #17


Schön wäre es ja, wenn es zu einer Eingemeindung käme.


/signed
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Re: Graz soll Speckgürtel eingemeinden
Antwort #18
Ja Seiersberg und Feldkirchen und evtl. Pirka ghörten scho eingemeindet....wärn zumindest a paar mille mehr fürn Nagl  ;)
Grüße aus 1200 Wien!!!

  • Michael
  • Styria Mobile Team
Großraum Graz als zehntes Bundesland
Antwort #19

Noch keiner gelesen. ;)


"Großraum Graz als zehntes Bundesland"

Für die Eingemeindung des Grazer "Speckgürtels" spricht sich der scheidende Kontrollausschuss-Vorsitzende Harald Korschelt (FP) aus.
FP-Gemeinderat Harald Korschelt stellt die Eingemeindung des "Speckgürtels" um Graz zur Diskussion und könnte sich diesen Großraum Graz sogar als zehntes Bundesland vorstellen


Seine große Besorgnis über die hohe Verschuldung der Stadt Graz stellte FP-Gemeinderat Harald Korschelt, der nächste Woche den Vorsitz des Kontrollausschusses laut Parteienübereinkommen an die KP-Mandatarin Ina Bergmann übergibt, in den Mittelpunkt seiner Überlegungen zur Übergabe. Er stellt die Eingemeindung des "Speckgürtels" um Graz zur Diskussion und könnte sich diesen Großraum Graz sogar als zehntes Bundesland vorstellen.

Die Landeshauptstadt müsse die Infrastruktur für über 60.000 Pendler zur Verfügung stellen, bekomme dafür aber nicht die notwendigen Mittel. Da werde man sich etwas überlegen müssen. Korschelt: "Man muss endlich den Mut haben, das Problem anzusprechen. Trotz zaghafter Versuche einer Kooperation mit den Umlandgemeinden wird man so nicht weiterkommen. Die Eingemeindung muss ernsthaft diskutiert werden." Und Korschelt geht noch weiter: "Warum sollte man dann nicht aus dem Großraum Graz ein zehntes Bundesland machen. Von der Einwohnerzahl her wäre man ja größer als Vorarlberg und Burgenland zusammen."

Der freiheitliche Gemeinderat spricht aber auch andere heiße Eisen an. So bringt er etwa die Citymaut ins Spiel, aber "nur zur Geldbeschaffung von den Pendlern und nicht als Umweltmaßnahme". Weiters fordert er die Zweitwohnsitz-Abgabe, die auch von Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) schon mehrmals ins Spiel gebracht wurde. Und noch eines: Korschelt will eine Konzentrations- statt der sehr beschränkt handlungsfähigen Koalitionsregierung für Graz.

Die Arbeit des Stadtrechnungshofes unter Direktor Riegler beurteilt der scheidende Kontrollausschuss-Vorsitzende Korschelt sehr positiv: "Da wird sehr gut gearbeitet." Als Highlight des vergangenen Prüfjahres sieht er die Erstellung der Gehaltspyramide für Führungskräfte in der Stadt und in den Beteiligungen. Der neue Messevorstand sei ja schon nach diesem Schema bestellt worden. Für Korschelt hat die Pyramide einen Schönheitsfehler: "Ich wäre für das Bürgermeister-Gehalt als Obergrenze."

Quelle: www.kleine.at
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

Re: Graz soll Speckgürtel eingemeinden
Antwort #20
Aus dem wird doch in 100 Jahren nix!!! Jeder will leider nur sein eigenes Süppchen kochen!!!
Grüße aus 1200 Wien!!!

  • amadeus
  • Libertin & Hedonist
Re: Graz soll Speckgürtel eingemeinden
Antwort #21

Aus dem wird doch in 100 Jahren nix!!! Jeder will leider nur sein eigenes Süppchen kochen!!!


Natürlich wird das nichts. Vor allem die "roten" Umlandgemeinden haben keinerlei Interesse dem "schwarzen" Graz angegliedert zu werden. Jeder Ortskaiser samt Gefolge und Hofstaat wird sich da vehement zur Wehr setzen. Zwangseingemeindungen sind nicht möglich, das Land könnte höchstens über die Raumordnung Verbesserung schaffen. Dafür wäre allerdings schwarzrote Einigkeit im Land notwendig - bitte, die ist weit und breit nicht in Sicht.
Gruß aus Graz-Eggenberg
Wolfgang
      Für jedes Problem gibt es eine Lösung, die einfach, klar und falsch ist.
Im Übrigen bin ich der Meinung, daß das Fahrtziel eines Fahrzeuges mit dessen Fahrtzielanzeige übereinstimmen soll.


  • Michael
  • Styria Mobile Team
Re: Graz soll Speckgürtel eingemeinden
Antwort #22

Mich wundert's nur, dass das Thema ausgerechnet jetzt angesprochen wird. Offenbar will der bald scheidende Harald Korschelt nochmals in den Medien präsent sein.
Aber ist ja schön, dass die Diskussion nicht stirbt. Träumen darf man ja. 8)

LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile