Zum Hauptinhalt springen
  • Wir sind gesiedelt! -> NEUES FORUM

    Sollte keine E-Mail gekommen sein, bitte um Neuregistrierung.

Thema: GKB - Straßgang neu - Seiersberg (62012-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

0 Benutzer und 1 Gast betrachten dieses Thema.
  • amadeus
  • Libertin & Hedonist
Re: GKB - Straßgang neu - Seiersberg
Antwort #15

Wann stand denn dieser Plan zur Diskussiin?


Als bei den Grünen der Stadtbahnhype modern war.
Gruß aus Graz-Eggenberg
Wolfgang
      Für jedes Problem gibt es eine Lösung, die einfach, klar und falsch ist.
Im Übrigen bin ich der Meinung, daß das Fahrtziel eines Fahrzeuges mit dessen Fahrtzielanzeige übereinstimmen soll.


Re: GKB - Straßgang neu - Seiersberg
Antwort #16

Gerade für den Bereich Seiersberg wäre der Plan, die GKB-Stadtstrecke auf Straßenbahn umzubauen (bis z.B. Premstätterstraße/Pirka Hauptstraße) und ihr eine neue Trasse von dort zur Südbahn entlang der A2 zu spendieren ideal gewesen. Dann müssten wir uns jetzt auch nicht wegen 400m-Haltestellenabstand beim Gemeindezentrum streiten.


In Zukunft gehört die Strecke Lieboch - Graz Köflacher Bahnhof zweigleisig ausgebaut und damit sollte etwa eine neue Haltestelle Seiersberg verwirklicht werden können.

Wozu sollte man dis GKB Trasse auf Straßenbahn umbauen?
LG TW 581

Re: GKB - Straßgang neu - Seiersberg
Antwort #17


Gerade für den Bereich Seiersberg wäre der Plan, die GKB-Stadtstrecke auf Straßenbahn umzubauen (bis z.B. Premstätterstraße/Pirka Hauptstraße) und ihr eine neue Trasse von dort zur Südbahn entlang der A2 zu spendieren ideal gewesen. Dann müssten wir uns jetzt auch nicht wegen 400m-Haltestellenabstand beim Gemeindezentrum streiten.


Wann stand denn dieser Plan zur Diskussiin?


Das war eine von vielen Ideen für die Südwestlinie - und m.M.n. nicht die schlechteste, da die Strecke ja wirklich mitten durch ein paar größere Siedlungen führt. In Kombination mit der Strecke über Don Bosco hätte man da ein nettes Linienkreuz bei der Peter-Rossegger- oder Grottenhofstraße realisieren können.

Zeitlich weiß ich's nicht mehr genau (dauert in Graz ja alles immer so ewig).

Vorteil wäre gewesen, dass man praktisch überall problemlos eine zweigleisige Straßenbahnstrecke untergebracht hätte, wohingegen ein zweigleisiger Ausbau der GKB als Vollbahn jede Menge Grundstückablösen erfordern würde. Der zweigleisige Ausbau war damals im Zuge der S-Bahn angedacht, um die Zugdichte erhöhen zu können.

Problem waren vor allem die Gleisanschlüsse entlang der Strecke bei der Belgierkaserne und vor allem im Bahnhof Straßgang. Aber das hätte man denke ich mit Gleisverschlingungen lösen können (bei der Kaserne liegen bis auf ein paar Meter Strecke ohnehin schon zwei oder mehr Gleise), da die ohnehin nur extrem selten bedient werden (gibts den beim Bahnhof Straßgang überhaupt noch?).
Und natürlich die Baukosten für 3,5km Neubaustrecke von Pirka nach Feldkirchen (inzwischen durch die neue Autobahnabfahrt auch deutlich komplizierter als noch vor 10 Jahren).
Erstellt am: 16 Februar 2014, 20:38:24


Gerade für den Bereich Seiersberg wäre der Plan, die GKB-Stadtstrecke auf Straßenbahn umzubauen (bis z.B. Premstätterstraße/Pirka Hauptstraße) und ihr eine neue Trasse von dort zur Südbahn entlang der A2 zu spendieren ideal gewesen. Dann müssten wir uns jetzt auch nicht wegen 400m-Haltestellenabstand beim Gemeindezentrum streiten.


In Zukunft gehört die Strecke Lieboch - Graz Köflacher Bahnhof zweigleisig ausgebaut und damit sollte etwa eine neue Haltestelle Seiersberg verwirklicht werden können.


Ja, das wäre natürlich genauso eine feine Sache.

Als die Idee mit Straßenbahn-Umbau aufkam war bezüglich Reininghaus noch nichts entschieden, und dementsprechend die ganzen Rahmenbedingungen noch sehr anders.

Problem beim zweigleisigen Ausbau als Vollbahn bleibt halt der Platz, da wird's noch einigen Gegenwind geben, wenn's ans Eingemachte (Ablösen, Enteignungen) geht. Das hätte man mit einer Stadtbahn elegant umschiffen können.
Auch aus GKB-Fahrgastsicht wäre es nicht so schlimm gewesen. Fahrgäste aus Lieboch wären gleich schnell beim Hauptbahnhof - und dorthin fahren die meisten - gewesen (da 1 Halt weniger). Und die Umsteigerelation in Pirka/Seiersberg wäre ja erhalten geblieben.
In Seiersberg und Wetzelsdorf hätte man mit einer Stadtbahn/Straßenbahn eine deutlich höhere Haltestellendichte und trotzdem eine vollständig vom MIV unabhängige Trasse gehabt.
  • Zuletzt geändert: Februar 16, 2014, 21:02:42 von invisible

Re: GKB - Straßgang neu - Seiersberg
Antwort #18

Vorteil wäre gewesen, dass man praktisch überall problemlos eine zweigleisige Straßenbahnstrecke untergebracht hätte

Ewig schade, dass man es im Westen nie zustande gebracht hat!

Re: GKB - Straßgang neu - Seiersberg
Antwort #19
Zitat
Als die Idee mit Straßenbahn-Umbau aufkam war bezüglich Reininghaus noch nichts entschieden, und dementsprechend die ganzen Rahmenbedingungen noch sehr anders.

Mit der S-Bahn wäre am Werktag ein 15 Minuten Takt oder dichter möglich und würde neue Fahrgäste anlocken!
LG TW 581

Re: GKB - Straßgang neu - Seiersberg
Antwort #20

Zitat
Als die Idee mit Straßenbahn-Umbau aufkam war bezüglich Reininghaus noch nichts entschieden, und dementsprechend die ganzen Rahmenbedingungen noch sehr anders.

Mit der S-Bahn wäre am Werktag ein 15 Minuten Takt oder dichter möglich und würde neue Fahrgäste anlocken!



Ja, und mit einer Straßenbahn könnte man bei Bedarf auch im Minutentakt bis Straßgang und im 5-Minuten-Takt bis Pirka fahren.

Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.

Inzwischen ist - sofern das Linienkreuz 3/8 bei der Hummelkaserne wirklich kommt - die Feinerschließung nicht mehr das vordringliche Thema; da macht's dann nichts wenn es entlang der S-Bahn weniger Haltestellen gibt. Teuer wird's halt vermutlich, wenn man nun 2 Straßenbahnlinien errichtet plus die 7,5km GKB zweigleisig ausbaut, als eine "Schnellstraßenbahn" auf eigener Trasse, ein kreuzender 8er und 3,5km GKB-Neubau.
Dafür wird damit das Reininghausareal besser erschlossen (da zwei Linien mitten durch + S-Bahn am Rand statt nur eine Linie durch und eine am Rand). Wie gesagt: Alles hat Vor- und Nachteile.

Das Problem das ich dabei sehe: Es macht irgendwie den GKB-Ausbau unwahrscheinlicher fürchte ich, weil's "ja eh irgendwie so geht" und der Südwesten "eh schon gut erschlossen ist". Oder "eh bald gut erschlossen wird", wenn man sich die Historie der Grazer Straßenbahnplanungen ansieht besteht halt die Gefahr, dass da wieder Jahrzehntelang die verschiedenen Strecken gegeneinander ausgespielt werden und letztlich garnix gebaut wird.



Wobei natürlich auch ein ganz andere Variante denkbar wäre: GKB-Stadtstrecke eingleisig belassen *und* eingleisige Neubaustrecke Pirka-Feldkirchen. Könnte billiger sein und würde auch einige sehr interessante Angebote ermöglichen (die GKB-Züge würden dann halt abwechselnd via Straßgang-Wetzelsdorf und Feldkirchen fahren).

Re: GKB - Straßgang neu - Seiersberg
Antwort #21
Zitat
Ja, und mit einer Straßenbahn könnte man bei Bedarf auch im Minutentakt bis Straßgang und im 5-Minuten-Takt bis Pirka fahren.


Ja schon, aber was bringt mir die Straßenbahn, wenn in Graz die Hausaufgaben noch lange nicht gelöst sind?  Für so ein Netz müsste man Zweirichtungsfahrzeuge beschaffen und das lohnt sich kaum.

Zitat
Wobei natürlich auch ein ganz andere Variante denkbar wäre: GKB-Stadtstrecke eingleisig belassen *und* eingleisige Neubaustrecke Pirka-Feldkirchen. Könnte billiger sein und würde auch einige sehr interessante Angebote ermöglichen (die GKB-Züge würden dann halt abwechselnd via Straßgang-Wetzelsdorf und Feldkirchen fahren).

Ein kompletter Neubau wäre sicher nicht so schlecht, aber ich sehe die Chancen eher bie 0, dafor investeire ich in den Ausbau der Strecke Graz - Lieboch! Die Fahrgäste Ri. Wies fahren eh über die Koralmbahn und hier wird in Zukunft die Fahrzeit noch kürzer werden.

LG TW 581

Re: GKB - Straßgang neu - Seiersberg
Antwort #22

Zitat
Ja, und mit einer Straßenbahn könnte man bei Bedarf auch im Minutentakt bis Straßgang und im 5-Minuten-Takt bis Pirka fahren.


Ja schon, aber was bringt mir die Straßenbahn, wenn in Graz die Hausaufgaben noch lange nicht gelöst sind?  Für so ein Netz müsste man Zweirichtungsfahrzeuge beschaffen und das lohnt sich kaum.


Wieso? Wenn man eine Neubautrasse von Pirka weg baut dann ist eine Schleife dort und eine am Bahnhof Straßgang (Platz ist dort noch genug vorhanden) das geringste Problem. Auf einer so langen Strecke sollte man wohl ohnehin mehrere Wendemöglichkeiten vorsehen.

Nicht dass ich was gegen Zweirichtungsfahrzeuge hätte :)

Zitat

Zitat
Wobei natürlich auch ein ganz andere Variante denkbar wäre: GKB-Stadtstrecke eingleisig belassen *und* eingleisige Neubaustrecke Pirka-Feldkirchen. Könnte billiger sein und würde auch einige sehr interessante Angebote ermöglichen (die GKB-Züge würden dann halt abwechselnd via Straßgang-Wetzelsdorf und Feldkirchen fahren).

Ein kompletter Neubau wäre sicher nicht so schlecht, aber ich sehe die Chancen eher bie 0, dafor investeire ich in den Ausbau der Strecke Graz - Lieboch! Die Fahrgäste Ri. Wies fahren eh über die Koralmbahn und hier wird in Zukunft die Fahrzeit noch kürzer werden.


Auch der zweigleisige Ausbau von Straßgang stadteinwärts wäre de facto ein Neubau. So gesehen wär's ziemlich egal...

  • Vespa
Re: GKB - Straßgang neu - Seiersberg
Antwort #23

gibts den beim Bahnhof Straßgang überhaupt noch?


Ja, allerdings. Der wurde vor zwei (?) Jahren sogar verlängert um die Fa. Felbermayer anzuschließen, die dort ja eine neue Halle (mit eigenen Gleisanlagen und Tor für den Schienen-Güterverkehr) errichtet hat. Interessanterweise wurde dieser aber seither nie (?) genutzt.

Einen weiteren Ausbau der GKB-Strecke bzw. eine Umstellung auf Straßenbahnbetrieb halt ich für leider doch sehr utopisch. Wir leben im 21. Jahrhundert, da gibt es kein Geld und keine Ressourcen mehr für vorausblickende Projekte auf der Schiene (inkl. der heutzutage fehlenden Akzeptanz für Grundstücksablösen etc.). Weiters stellt sich auch die Frage der Sinnhaftigkeit: Besteht hier wirklich ein derartig großer Bedarf, der derartig hohe Baukosten und wesentlich höhere laufende Kosten auch betriebswirtschaftlich einigermaßen rechtfertigt (Ich glaube nicht, dass der ÖPNV zwangsweise gewinnbringend machbar sein muss, er sollte aber auch kein Millionengrab sein). Wäre es nicht besser, klein anzufangen, wenn man diese Region mittels GKB besser in den öffentlichen Verkehr integrieren will? Es ist beispielsweise immer wieder erschreckend, wie viele Straßganger und Seiersberger nicht einmal wissen, dass es in Straßgang einen Bahnhof gibt. Desweiteren frage ich mich, ob es nicht schon beim derzeitigen Takt möglich wäre, zusätzliche Züge zwischen Straßgang bzw. Lieboch und dem Hauptbahnhof zu integrieren?

Re: GKB - Straßgang neu - Seiersberg
Antwort #24


Gerade für den Bereich Seiersberg wäre der Plan, die GKB-Stadtstrecke auf Straßenbahn umzubauen (bis z.B. Premstätterstraße/Pirka Hauptstraße) und ihr eine neue Trasse von dort zur Südbahn entlang der A2 zu spendieren ideal gewesen. Dann müssten wir uns jetzt auch nicht wegen 400m-Haltestellenabstand beim Gemeindezentrum streiten.

Wann stand denn dieser Plan zur Diskussiin?


Nicht unbedingt, es war Teil von Überlegungen zu einer Stadt-Regional-Bahn und die ganzen aufgeworfenen Probleme hat man auch anderswo schon gelöst ...

W.
  • Zuletzt geändert: Februar 16, 2014, 22:18:45 von Sanfte Mobilität
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

Re: GKB - Straßgang neu - Seiersberg
Antwort #25

Ja, allerdings. Der wurde vor zwei (?) Jahren sogar verlängert um die Fa. Felbermayer anzuschließen, die dort ja eine neue Halle (mit eigenen Gleisanlagen und Tor für den Schienen-Güterverkehr) errichtet hat. Interessanterweise wurde dieser aber seither nie (?) genutzt.

Sofern der Anschluss wirklich noch nie in Verwendung war:  
Vermutlich hat die Firma für das "Wir brauchen einen Bahnanschluss, weil wir die Bahn nutzen - Märchen" zahlreiche Subventionen bekommen, die sie ohne Bahnanschluss nie erhalten hätten! Wär ja nicht das erste Mal, dass für Geld alles mögliche versprochen wird!

Re: GKB - Straßgang neu - Seiersberg
Antwort #26


Wird eigentlich der Bahnübergang durch eine Unterführung ersetzt?

Die ist doch eh gesichert?


Was hat die Antwort mit der Frage zu tun ?!

Ich gehe davon aus, dass es eine Unterführung geben wird, weil man sonst dort die gleichen Diskussionen mit den langen Sperrzeiten hat wie in Liebenau-Murpark.

Re: GKB - Straßgang neu - Seiersberg
Antwort #27

Ich gehe davon aus, dass es eine Unterführung geben wird, weil man sonst dort die gleichen Diskussionen mit den langen Sperrzeiten hat wie in Liebenau-Murpark.


Und? Eine Unterführung kostet doch eine ganze Menge Geld - so viel Verkehr ist dort auch nicht, dass man sich drüber Beschweren müsste ...

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

  • gallo
Re: GKB - Straßgang neu - Seiersberg
Antwort #28
Wie geschrieben: Es handelt sich nur um eine Verlängerung der Bstgkante für mögliche 4-fach GTW Aufstellung. Keine Unterführung, Mittelzugang bleibt. P&R leider in dieser Variante auch nicht enthalten.
Anbindung L62 wurde untersucht, aber wegen Zeitverlust für Schleifenfahrt (Ein- Ausfahrt Bahnhofstraße) und keiner optimalen Anbindung nicht weiter verfolgt.  
ad AB Felbermayer: ist soweit ich weiß nicht einmal noch abgenommen, daher auch nicht benutzbar. Sollte/soll der Verladung von Drehgestellen der SGP dienen.
gallo

Re: GKB - Straßgang neu - Seiersberg
Antwort #29

Wie geschrieben: Es handelt sich nur um eine Verlängerung der Bstgkante für mögliche 4-fach GTW Aufstellung.


Die muss doch jetzt auch schon lange genug gewesen sein, immerhin hat's doch vor 3 Jahren schon mal einen Zug gegeben, der als Vierfachtraktion gefahren ist.