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Thema: P&R Andritz (1698-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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  • PeterWitt
P&R Andritz
Heute in der "Woche":
Grazer Woche

P&R.Pläne fürGrazer Norden

Die Park&Ride-Anlage in Fölling steht seit Jahren fast leer, in Andritz wird neuer Standort angedacht.

Fölling - weit draußen in Mariatrost liegt dieser einsame Park&Ride-Anschluss. Die große Hochgarage mit Platz für 200 Autos ähnelt beim Vorbeifahren eher einem Geisterhaus. "Das Gebäude steht in der Landschaft und wird nicht genutzt", sagt Gemeinderat Andreas Fabisch. "Statt 200 Autos stehen gefühlt nur 20 Autos drin."
Falsche Planung

Das Konzept von Park&Ride ist hier nicht aufgegangen. Wo die Pendler aus dem Bezirk Weiz ihre Autos abstellen und auf die Öffis umsteigen sollten, fehlen jene Öffi-Anschlüsse.
"Man hat einfach am falschen Platz gebaut. Es wurde überlegt, die 1er-Straßenbahn hierher zu verlängern, aber daraus wurde nichts. Wenn ein Straßenbahnanschluss zur Verfügung gestellt wird, steigen Autofahrer nachweislich eher um als auf Busse", erklärt Wolfgang Wehap vom Büro Kahr. Doch auch wer nach einer städtischen Busverbindung zum Parkhaus Fölling sucht, sucht vergebens.

Ausbau im Norden

"Es liegt auf der Hand, dass wir am Stadtrand mehr Park&Ride-Anschlüsse nach dem funktionierenden Vorbild vom Murpark bauen müssen", sagt die zuständige Verkehrsstadträtin Elke Kahr. "Die Notwendigkeit steht außer Frage. Den Individualverkehr kannst du nur so weit wie möglich draußen abfangen."
Daher laufen derzeit auch Verhandlungen der Stadt zwecks einer neuen Park&Ride-Anlage in Andritz, lässt die Stadträtin anklingen. Diese Überlegungen gebe es schon lange, nun würde man in konkrete Gespräche mit gewissen Grundstücksbesitzern vor Ort gehen. "Es sieht gut aus, die Verhandlungen laufen. Man muss mit vielen Eigentümern reden", so Kahr. "Im Norden ist ein Ausbau notwendig. Park&Ride ist wichtig. Fölling ist leider kein glückliches Beispiel."
Bus nach Mariatrost

Einen effizienten Ausbau der Park&Ride-Anlagen wünscht sich auch Gemeinderat Fabisch. "Seit sieben Jahren steht Fölling schon so leer da, das ist schade. Die Idee von Park&Ride muss besser umgesetzt werden. Leider ist es in Fölling mäßig gelungen." Allgemein fordert der KPÖ-Politiker eine bessere ÖV-Anbindung für Mariatrost.
"Man hätte den 58er nach Mariatrost verlängern können. Nun fährt er in die Ragnitz, was gut ist, aber Mariatrost muss ebenso besser angebunden werden. Das würde vielleicht die Leute stärker zum Umstieg bewegen."


Die Frage ist halt, wo man das sinnvoll hinstellt und wie man es sinnvoll erschließt. Baut man in Weinzödl, würde sich eine verlängerte Straßenbahn via Schleppbahntrasse bis Gösting bzw. eine neue Trasse ab Maut entlang der Weinzöttlstraße anbieten. Bei ÖV-Bestand wäre ein P&R maximal auf der Wiese zwischen Unterführung Strab und Gleispachgasse sinnvoll (auch für PKW aus dem Einödgraben), aber halt für P&R schon recht weit im Zentrum.

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: P&R Andritz
Antwort #1
No comment  :-X
GLG
Martin

  • SG220
Re: P&R Andritz
Antwort #2
Und schon wieder die Forderung nach einer parallelen Buslinie zur Straßenbahnlinie 1.....
MfG SG220


Re: P&R Andritz
Antwort #3
Die städtische Busverbindung zum Parkhaus Fölling hat Herr Wehap offensichtlich verschlafen.
Die Linie 211 fuhr weit öfter pro Tag als Autos im Parkhaus abgestellt waren. Die Ökobilanz war bestenfalls 2 Busfahrten zum Jakominiplatz pro abgestelltem Auto in Fölling. Selbiges Parkhaus an der Endstation Maria-Trost hätte sicher funktioniert, aber wenn die Anrainer so etwas wegen Eigennutz geht vor Gemeinnutz nicht wollen, baut man am Besten in der Einöde, wo sich kein Nachbar aufregen kann. Klar muss man jetzt schauen ob so etwas vielleicht in Andritz funktioniert, denn lernresistent sind unsere Politiker allemal und solange man das Geld nicht zum Straßenbahnausbau hinauswirft sondern wieder eine neue Buslinie einrichtet ist es sicherlich gut angelegt. Zumindest gibt es zusätzliche Arbeitsplätze für Busfahrer. Und die Buslinie kann man dann wenigstens wieder einstellen wenn man dann feststellt, dass jetzt zwar 20 PKWs weniger fahren, dafür aber 40 Busse mehr. Irgendwie muss doch das Geld das wir für vernünftige Verkehrslösungen nicht aufbringen wollen, hinausgeworfen werden. Deswegen brauchen wir ja auch wieder eine zur Straßenbahn parallele Buslinie nach Maria-Trost. Ich hätte blöderweise die Buslinie an der Endstation Maria-Trost beginnen lassen und jedem Fahrer eingeschärft, er darf nicht losfahren wenn er die Straßenbahn kommen sieht, sondern muss sogar warten wenn er sie noch nicht sieht.
Eine Studie hat ergeben, dass bei einer Umlegung des Einsers über die Universität keine Mehrfahrten der Linie1 nötig sind, denn wenn die Strecke zur Universität gefragt ist, ist die Nachfrage nach Maria-Trost klein und umgekehrt. Dazu gab es noch Bankzinsen unter 1% und man hätte den Bus auf der Strecke Jakominiplatz Uni einsparen können... Das heißt die Errichtungskosten hätten sich durch Einsparungen finanziert. Aber kostenlose (sich amortisierende) Lösungen sind offensichtlich nicht erstrebenswert...

Re: P&R Andritz
Antwort #4
Na, eine Quartierbuslinie (ggf. abends und am Wochenende ein Ruftaxi) von Fölling (dort gibt es ja jetzt auch mehr Bebauung) wäre ja nicht so blöd und würde das P-&-R-Projekt wieder ein bisserl anschieben (wo es doch jetzt so eine schöne Bushaltestelle bei der Endschleife gibt).

W.
Sanfte Mobilität = Mehr Platz für Menschen statt für Autos