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Thema: Alternative Antriebstechnologien (17396-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema - Thema abgeleitet von Wasserstoffbusse für ...

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  • Ch. Wagner
Re: Alternative Antriebstechnologien
Antwort #105
Zumindest eine ähnliche Thematik wird im Artikel angesprochen - nämlich Brände in Tiefgaragen welche im Artikel als ernst zu nehmendes Gefahrenpotential angesehen werden wozu es weitere Untersuchungen bräuchte.




Ähnlich wie die "Einfahrt mit gasbetriebenen Fahrzeugen".
Fer aut feri ne feriaris feri!
Queen Elizabeth I.

  • FlipsP
Re: Alternative Antriebstechnologien
Antwort #106
Montpellier setzt statt Wasserstoffbusse, auf eBusse:

Metropolregion Montpellier will E-Busse statt H2-Busse einsetzen

Die Verwaltung der französischen Metropolregion Montpellier hat sich laut Medienberichten entgegen früheren Planungen gegen den Kauf von Wasserstoffbussen für vier Buslinien entschieden. Stattdessen sollen Elektrobusse zum Einsatz kommen. Grund sind deutlich niedrigere Betriebskosten.

Insgesamt sollten 51 H2-Busse im Rahmen eines umfassenden Projektes, das vor etwa zwei Jahren von der vorherigen Verwaltung ins Leben gerufen wurde, in Betrieb genommen werden. Ab 2023 sollten zunächst 21 H2-Busse starten, weitere 30 ab 2025. Um die Busse mit Wasserstoff zu versorgen, wurde außerdem eine Projektgesellschaft gegründet, die eine Elektrolyse-Wasserstoffproduktionsanlage für 800 Kilogramm pro Tag, eine 2,8 MWp-Photovoltaikanlage, ein Wasserstofflager und Verteilerstationen bauen und betreiben sollte. Die Kosten des Projekts wurden auf 29 Millionen Euro geschätzt. Zur Finanzierung hatte sich die Region an zahlreichen Ausschreibungen beteiligt und so insgesamt 18 Millionen Euro an Subventionen zusammenbekommen.

Die Kehrtwende gab den Informationen zufolge der Präsident der Metropolregion Montpellier, Michaël Delafosse, ein paar Tage nach Beginn des neuen Jahres bei der Vorstellung des zukünftigen Bustram-Netzes bekannt. ,,Die Wasserstofftechnologie ist vielversprechend", wird Delafosse bei der Veranstaltung am 4. Januar zitiert. Doch werde man zwar bei den Investitionen unterstützt, nicht jedoch bei den Betriebskosten.

Und die machen offenbar den ausschlaggebenden Unterschied: Der Betrieb der Wasserstoffbusse sei sechsmal teurer als bei Elektrobussen, so Delafosse. ,,Also verzichten wir vorerst auf Wasserstoffbusse, 2030 werden wir sehen, ob Wasserstoff billiger ist."

Konkret belaufen sich die Kosten für den Betrieb der wasserstoffbetriebenen Fahrzeuge laut den Berichten auf drei Millionen Euro pro Jahr. Die Kosten für den Betrieb der Elektrobusse werden mit 500.000 Euro angegeben. Runtergerechnet bedeutet das: 0,15 Euro pro Kilometer bei den E-Fahrzeugen gegenüber 0,95 Euro bei Wasserstoffbussen.
Der Beitrag Metropolregion Montpellier will E-Busse statt H2-Busse einsetzen erschien zuerst auf electrive.net.


Quelle: h2.live
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- Sokrates