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Thema: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn (71417-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #30

Nur wieso sollte man sich diese Umstände machen, wenn es dem Land Steiermark eh wurscht ist?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es dem Land wurscht ist, sondern dass das Land das noch nicht richtig mitbekommen hat.

Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #31
Zitat
In NÖ wurden im Dezember einige Bahnlinien eingestellt und entsprechend viele 5047er frei. Auch gegen einen Einsatz von CS - Garnituren spricht nichts.


Die ÖBB will scheinbar auf dieser Nebenbahn die letzten treuen Fahrgäste vertrieben.
CS+2016 inkl. ZUB kostet der PV wohl zu viel, da ist der Bus wesentlich günstiger, zudem spart man sich die Schienenmaut.  :P
5047er stehen ja in St.Pölten, aber diese will man verkaufen.

Unterstützt die SZ eigentlich die Verlängerung von Radkersburg nach Luttenberg?

Allgemein wäre eine S-Bahn grenzüberschreitend sehr zum wünschen, bestes Beispiel ist Salzburg/Bayern.

Zitat
Die VT70 werden auf der Radkersburger Bahn wohl nicht fahren, die GKB wollen die Fahrzeuge unbedingt verkaufen; es gibt/gab auch schon mehrere Kaufinteressenten (aus PL, RO, etc.), allerdings sind die GKB-Preisvorstellungen eher außerirdisch......  Shocked Roll Eyes


Die VT70 wird man wohl zu einen guten Preis verkaufen, bin schon gespannt wer diese nun kaufen wird.

Zitat
Außerdem müsste die Brücke in Marburg endlich einmal verstärken.

Warum schaut die EU dort Tatenlos zu?  Allgemein gehört der Grenzüberschreitende NV gefördert und auch der FV wäre noch etwas schneller unterwegs.

  • kroko
Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #32
Zitat
wenn das jemand jetzt will, soll er ein EVU gründen, und die Brücke auf eigene Kosten bauen und dann fahren


So funktioniert Verkehrspolitik ganz sicher nicht. Der Sinn einer Eisenbahn ist es (meiner Meinung nach!) NICHT, Geld zu verdienen oder ausgeglichen zu bilanzieren - so wie übrigens auch ein Staat kein Unternehmen ist, und nicht als oberstes Ziel irgendwelche Betriebswirtschaftlichen Richtlinien hat. Grad bei der Verbindung Radkersburg-Slowenien geht es ganz besonders NICHT darum, dort viel Geld zu verdienen, sondern Grenzen zu überwinden, Wirtschaftsräume zusammenzuschließen, Menschen zu verbinden, abgeschiedene Regionen an den Rest der Welt anzuschließen. Dass man dort nicht direkt Geld verdienen kann liegt auf der Hand - aber wirtschaftliche Umwegrentabilität (für ansässige Unternehmen) und vor allem symbolische (und lagfristige verbindende) Bedeutung wären enorm und die Investition ohne weiteres Wert. So richtig teuer ist die Sache nämlich nicht - im Vergleich zu vielem anderem, was bedenkenlos gebaut wird.

  • Ch. Wagner
Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #33
Da eröffnen sich ja neue Fragen: wozu braucht ein 5047 einen ZUB? Wo ist der zuständige Landesrat? Das Land hätte nichts mitbekommen: liest das Land keine Zeitung? Welches Interesse sollte die SZ haben, nach Radkersburg zu fahren?
LG!Christian
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #34

Mir erschließt sich in der Tat nicht der Sinn des Wiederaufbaues dieser Bahn. Und schon garnicht, solange noch der anachronistische Lokwechsel in Spielfeld stattfindet, dort gibt es etwas zum Bauen, was für die Bahn wichtig ist. Mir ist schon klar, daß man sich lieber in Kleinstprojekte verzettelt, die überschaubar sind, es werden geistig schon neue Haltestellen gebaut.


In Spielfeld liegt es doch AFAIR zuerst mal nur an einem einzigen Durchlass, der die Achslast beschränkt - _das_ würde ich als Kleinstprojekt bezeichnen. Mir gefällt allerdings nicht wirklich dass du jetzt zwei Dinge gegeneinander ausspielst, die _beide_ sinnvoll sind.

Zitat

Doch leider verschwindet damit das Große aus dem Gesichtsfeld.


Tut es das? Bei mir nicht. Natürlich hätte ich auch gerne eine gut ausgebaute Strecke Richtung Maribor, auf österreichischer Seite wird daran ja schon gearbeitet.
Aber warum sollte ich deswegen einen Lückenschluß auf einer Nebenbahn _nicht_ wollen?

Erstellt am: 20 Februar 2011, 14:55:13

Ich halte das für einen groben Fehler der Verkehrsplanung der letzten Jahrzehnte: das immer nur große Zusammenhänge betrachtet wurde, und alles andere wurscht war. Das halte ich für falsch. Menschen leben eben mal in einem eher engen Umfeld. In dem wollen sie sich wohl fühlen, mit dem wollen sie sich identifizieren, usw.usf. Und da sind eben auch kleine Lösungen extrem wichtig.


Vor allem müssen die Menschen in ihrem tägliche Umfeld schon Lust aufs Bahnfahren bekommen, wenn sie später mal auch die Hauptstrecken nutzen sollen. Wenn die Radkersburger Bahn eingestellt wird, dann werden die Pendler sicher nicht zuerst mit dem Bus nach Spielfeld fahren um dort dann auf die Bahn umzusteigen sondern sie werden sich gleich ins Auto setzen und die ganze Strecke damit zurücklegen. Und auch wenn nur wenige Leute täglich von Radkersburg oder Mureck nach Graz pendeln: in Summe sind es viele und - viel wichtiger - in Summe gehts eben um die Präsenz des Verkehrsmittels Bahn in der Fläche.

Im Fall Radkersburg kommt dann noch der "völkerverbindende" Aspekt dazu; spätestens seit der EU-Mitgliedschaft Sloweniens ist die Unterbrechung der Strecke einfach recht 'unnatürlich'. Spätestens in ein, zwei Generationen wird die Grenze dort in den Köpfen nicht mehr existieren (genauso wie sie noch vor 3, 4 Generationen nicht existiert hat) und die Leute werden sich nicht mehr so auf 'ihre' Hauptstadt konzentrieren sondern halt auch zum Nachbarn einkaufen und arbeiten fahren. Die Bahnstrecken (zumindest die meisten) wurden damals ja nicht willkürlich in die Gegend gebaut sondern folgten weit älteren Verkehrswegen.

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #35

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es dem Land wurscht ist, sondern dass das Land das noch nicht richtig mitbekommen hat.

Das wäre aber ein schönes Armutszeugnis für unsere Landesregierung. - da sollte die Opposition gleich einen Mißtrauensantrag stellen...  :pfeifend:

Dem Landesrat kanns ja auch egal sein - er bekommt sicher keine Erfolgsprämie wenn dort wieder etwas auf Schienen fährt und seine Berater sind offenbar auch mit anderen (wichtigeren?) Dingen beschäftigt. :P

Mit dem Abgang von KEP befindet sich der ÖV in der Steiermark offensichtlich leider auf der  Verliererstraße...  :-\
GLG
Martin

Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #36
Lieber Grazer111,

ich habe nie vorgehabt über etwas so Selbstverständliches wie unsere Hymne zu diskutieren. Wozu auch? Ich habe sie erwähnt um auf Zusammenhänge aufmerksam zu machen, die nach wie vor bestehen und für einen Eisenbahnverkehr von enormer Bedeutung waren und sind. Dass das jemand nicht verkraftet hat und daraus eine Affäre gemacht hat, das tut mir leid, aber dafür kann ich nichts.

Jedenfalls wiederhole ich meinen Standpunkt, dass die Stadt Radkersburg bereits jetzt damit beginnen sollte, sich Gedanken über eine neue Trassenführung zu machen. Selbst wenn es sobald noch keine neue Brücke gibt, eine vorläufige Verlängerung der Bahn um einige hundert Meter bis in Zentrums-/ Schulzentrumsnähe wäre eine starke Aufwertung der Bahn, wo sie dem Busverkehr ernsthafte Konkurrenz machen könnte.


  • kroko
Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #37
Zitat
Haben sie den Radlweg eigentlich bekommen?


Ich war schon lang nimmer dort, aber glaub dass es den Radweg schon gibt, oder dass er zumindest definitiv gebaut wird (ein Glück, dass man nach Radkersburg nicht noch einen Radweg baut!)

Ich wollte vor ein paar Jahren mit meiner Frau nach Neuberg - am Sonntag. Öffentlicher Verkehr war nicht vorhanden (wie so oft bei den superklassen Buskonzepten, die nach ein paar Jahren wegen "mangelnder Akzeptanz" zugedreht werden). Drum sind wir mit dem Rad von Mürzzuschlag hingefahren - und das war ein Horror. Nur die Bundesstraße, keine Ausweichmöglichkeit, und Unmengen von Motorradfahrern, die verdammt knapp an einem vorbeiziehen - das war einer der beschissensten Radausflüge in meinem Leben.

  • Ch. Wagner
Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #38

Lieber Grazer111,
Dass das jemand nicht verkraftet hat und daraus eine Affäre gemacht hat, das tut mir leid


Oba geh! Aber ich habe mit meinem Psychiater telefoniert, jetzt geht's wieder. Ja, die Hymnophobie is a Hund.

Und jetzt schon soll also quasi ein neuer Bahnhof gebaut werden? Kloa, moch ma! Vielleicht findet man ja auch einen Sponsor, so wie Spar in Weiz.
Und mei, auf die 12126 wär ich jetzt garnicht gekommen. Ich habe allerdings immer die notwendige Infrastruktur der Südbahn gemeint, an deren Herstellung die SZ scheinbar kein Interesse hat. Und deswegen habe ich auch Bedenken, daß die SZ am Brückenbau Radkersburg interessiert ist.
LG!Christian
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #39
Geb dir recht, dass die SŽ an Wiedererrichtung von Bahninfrastruktur bislang wenig Interesse gezeigt haben (ausgenommen Verbindung Slowenien-Ungarn durchs Übermurgebiet).

Eine gute Vorleistung auf der öst. Seite wäre eine eingleisige, zentrumsnahe Haltestelle (kein ganzer Bahnhof!) à la Weiz-Stadt, mit 55cm Bahnsteigkante à la Weiz-Stadt, überdachtem Wartebereich und elektron. Abfahrtsanzeige. Vielleicht gelingt es ja zusätzlich, mit den SŽ eine Vor-Übereinkunft über die Trassenführung eines potentiellen Wiederzusammenschlusses auszudiskutieren.

Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #40
12. bis 30.März 2012 Streckensperre auf der Radkersburger Bahn! Ich hoffe auf den SUZ für Mureck-Gosdorf oder Radkersburg-Halbenrain, für beide La´s sind 18 Tage wahrscheinlich zu kurz!
LG
Bahnhof-Halbenrain

Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #41
Spielfeld: Bahnhof | Vereinsgründung Interessensgemeinschaft ,,Neue Radkersburger Bahn"
Am Samstag, dem 19.November 2011 trat zum ersten Mal der neu gegründete Verein Interessensgemeinschaft ,,Neue Radkersburger Bahn" in die Öffentlichkeit. Standesgemäß wurde natürlich mit der Bahn angereist. Nach kurzer Begrüßung am Bahnhof und einem kurzen Foto Shooting am Bahnhof Spielfeld-Straß marschierte die ca.30 köpfige Gruppe zum Gasthof Kaschl, wo Bürgermeister Komm. Rat Kurt Jöbstl den neu gegründeten Verein und zahlreiche Politiker herzlich begrüßte. Obmann Armin klein begrüßte die zahlreichen Gäste und fasste kurz die Aktivitäten der vergangenen Zeit zusammen und schilderte die Beweggründe und die Motive, wie aus der Arbeitsgemeinschaft 125 Jahre Radkersburger Bahn ein Verein wurde. Herr Bezirkshauptmann Dr. Alexander Majcan betonte wie dringlich die langfristige Sicherung der Radkersburger Bahn ist und lobte die Aktivitäten rund um den neuen Verein. Labg. Martin Weber forderte alle Mitglieder auf aktiv zu werden und die Benützung der Radkersburger Bahn nicht nur aktiv selber zu betreiben, sondern stellte die jetzige und zukünftige Frequenzzahl als tatsächliche existenzsichernde Maßnahme dar, ,,drum fahren, fahren, fahren!", so LAbg. Martin Weber. Nachdem Herr LAgb. Anton Gangl die weiteren politischen Maßnahmen in Puncto Bahnverlängerung von Bad Radkersburg nach Gornja Radgona vorstellte, fordert dieser vehement eine eindeutige Stellungnahme der slowenischen Politiker zu diesem Projekt ein. ,,Die Slowenen müssen endlich Farbe bekennen und uns vertraglich vereinbart eine Unterschrift auf die favorisierte Linie geben", so Gangl. Auch Bürgermeister DI August Wonisch aus der Gemeinde Murfeld begrüßte die Aktivitäten rund um den neu gegründeten Verein und überlegt sogar eine Mitgliedschaft der ganzen Gemeinde Murfeld beim Verein Interessensgemeinschaft ,,Neue Radkersburger Bahn" war doch speziell die Gemeinde Murfeld stets aktiv im Geschähen rund um die Bahnlinie Spielfeld- Radkersburg involviert. ,,Wir haben sogar die Wiedereröffnung der Bahnhaltestelle Schwarza erwirken können und somit unseren dritten Bahnhof ,,wiederbelebt" schilderte DI Wonisch.
Nach angeregten Gesprächen rund um die Radkersburger Bahn fiel natürlich auch bald einmal das Thema Zielnetzplan 2025+ ins Gespräch und Günter Auferbauer stellte eine hoch interessante Gesamtperspektive des öffentlichen Verkehrs in Europa dar. Nicht nur der TEN Korridor war dabei Thema sondern auch die Liberalisierung des Schienenverkehres im Allgemeinen und die Tatsache, dass das Thema Eisenbahn in jedem Fall eine hochpolitische Angelegenheit darstellt, welche nur mit vereinten Kräften und unabhängig von politischer Herkunft gemeinsam gemeistert werden kann.
Andreas Kügerl, selber sehr engagiert mit dem Bahnhof in the City in Mureck unterstrich die Aussage von LAbg. Martin Weber und forderte die Bevölkerung zum vermehrten Gebrauch unserer Bahnlinie auf. Er glaubt nicht, dass nach Auslaufen der Nahverkehrsverträge die Radkersburger Bahn gefährdet scheint, da im Jahr 2018 die Vorzeichen vielleicht schon wieder ganz anders aussehen und so langfristige Prognosen immer problematisch sind.



Alle waren sich darüber einig, dass die Zeit für die Gründung des Vereines geradezu ideal gewählt wurde und die Aufgaben für diesen mannigfaltig sind. Egal ob Bahnbenutzer, Anrainer oder Infrastrukturprobleme, der neu gegründete Verein als Lobby für die Radkersburger Bahn macht absolut Sinn und wird allseits tatkräftigst unterstützt. Bereits 30 Mitglieder haben sich seit der behördlichen Vereinsgründung Ende Oktober als Mitglied angemeldet.
Wenn auch Sie diesen Verein unterstützen möchten, wenden Sie sich an :
office@radkersburger-bahn.at oder telefonisch unter der Nummer 0664/ 272 11 99
oder sprechen Sie einen unserer Mitglieder im Zug direkt an.

Quelle:
Die Woche, Bad Radkersburg
m.f.G.
Bahnhof-Halbenrain

Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #42
Ach ja, übrigens:  :gluck:

Lobby für den Lückenschluss
Grenzüberschreitende Initiative für Bahnausbau.

BAD RADKERSBURG. Gemeinsam für die Verlängerung der Radkersburger Bahn auftreten wollen ab sofort die Radkersburger und slowenischen Grenzgemeinden. Im Rahmen einer bilateralen Bürgermeisterkonferenz bekannten sich die Bürgermeister zum Lückenschluss der Bahnlinie Bad Radkersburg-Gornja Radgona. Die Ortschefs einigten sich darauf, die Planung und den Bau einer Bahnverbindung vom Bahnhof Bad Radkersburg über die Mur nach Gornja Radgona voranzutreiben. "Nur mit einem guten Projekt und einem politisch einheitlichen Standpunkt wird es möglich sein, den Lückenschluss zu realisieren", meinten Landtagsabgeordneter Anton Gangl und Bad Radkersburgs Bürgermeister Josef Sommer (beide VP).

Quelle: Kleine Zeitung, 25.11.2011

m.f.G.
Bahnhof-Halbenrain

Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #43
Schön, dass sich da was tut!!!

Vielleicht wäre es jetzt möglich einen Streckenverlauf festzulegen, der näher am historischen Kern Radkersburgs vorbeiführt als die ehemalige Strecke und eine Haltestelle z.B. "Bad Radkersburg Stadt", vielleicht in der Nähe des Busbahnhofs, ermöglicht. Meines Wissens nach verlief ja die ehemalige Strecke direkt duch die heutige Landesberufsschule und mitten über den Fußballplatz.

  • Dietmar
  • Wieder holen ist gestohlen!
Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #44
Zitat
Andreas Kügerl, selber sehr engagiert mit dem Bahnhof in the City in Mureck unterstrich die Aussage von LAbg. Martin Weber und forderte die Bevölkerung zum vermehrten Gebrauch unserer Bahnlinie auf.

Was solche "Aufforderungen" nützen, hat man im Ybbstal gesehen.  ::)

Offene Fragen:
Wo sind die echten und handfesten Argumente für die Errichtung dieser Bahnlinie?

Wer braucht hier eine grenzüberschreitende Bahnlinie überhaupt?
Die Bevölkerung sicher nicht. Die SZ und ÖBB haben kein Interesse, ist ja auch verständlich, denn die Bahn wird niemand benutzen.

Wie soll der genaue Streckenverlauf für den Lückenschluss sein? Die Planer werden wohl auf eine unterunnelte Streckenführung kommen, weil zu ebener Erde kein Platz für eine sinnvoll geführte Bahntrasse sein wird. Wird wohl nicht ganz billig werden....

Hat der aus einer Hobby-Vereinigung hervorgegangene Lobby-Verein Sponsoren für die Verwirklichung ihrer Ideen?
Oder wird versucht, die EU anzuzapfen, damit wir alle zahlen dürfen?

Kein Wort wird in den vorhin geposteten Meldungen zum Thema Güterverkehr geschrieben. Soll nicht der zuerst wiederbelebt werden, um eine weitere Sicherheit für den Weiterbestand der bestehenden Bahnlinie zu haben?
Der Güterverkehr muss ja nicht von den ÖBB betrieben werden - zB für die StLB stellt das sicher kein Problem dar, denn die stellen ohnehin die Verschublok in Retznei und haben somit ein Tfz in räumlicher Nähe zur Strecke.