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Thema: Der Autobahnen-Thread (70750-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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  • Metro5
Re: Der Autobahnen-Thread
Antwort #15
Natürlich ist es schade, wenn Ortschaften dadurch aussterben. Aber andererseits ist das Fehlen einer modernen und leistungsstarken Infrastruktur nach Ungarn
ein großer Nachteil für die Steiermark, da im Vergleich zu Westeuropa, wo es schon lange ein gut ausgebautes Verkehrsnetz (zB gemeinsame Hochgewschwindigkeitszüge
in Benelux, D, F-GB...) gibt, noch immer die ehemalige Randlage spürbar ist. Die große Schweinerei ist ist hier aber vor allem die, wie wenig seitens der ÖBB für die
steir. Ostbahn tut. Liegt doch auf der Hand, dass die früher oder später ausgebaut werden muss. Ebenso die Verbindung Radgona-Radkersburg. Wie soll denn hier
mal ein funktionierender (regionaler) Wirtschaftsraum entstehen, wenn Mobilität auf Bundesstraßen, die mitten durch Ortskerne führen, und eingleisige bzw. gar nicht
vorhandene Eisenbahnstrecken angewiesen ist? Das Grenzland-Denken muss im vereinten Europa endlich ein Ende haben!

  • Ch. Wagner
Re: Der Autobahnen-Thread
Antwort #16
Würde ich dir antworten, entfernte man meinen Beitrag. Zu Recht.
LG!Christian
Fer aut feri ne feriaris feri!
Queen Elizabeth I.

  • Metro5
Re: Der Autobahnen-Thread
Antwort #17
Na, wos regt di d'n sou auf?

Re: Der Autobahnen-Thread
Antwort #18

Na, wos regt di d'n sou auf?


Verstehe ich auch nicht. Aber ich glaube, er wird es uns noch erklären. :one:
Steirerbluat is koa Himbeersaft!

  • Ch. Wagner
Re: Der Autobahnen-Thread
Antwort #19

Verstehe ich auch nicht. Aber ich glaube, er wird es uns noch erklären.


Macht er doch gerne:
Am Beispiel S 7 prallen zwei Meinungen zusammen, die der Tankstellenpächter und Gastwirte und die der Bewohner. Die einen verlieren Geld, die anderen gewinnen Ruhe. Die Ruhewilligen haben "gewonnen". Und das ist doch eine durchaus leistungsfähige Verbindung nach Ungarn.
Die Ostbahn wurde/wird kontinuierlich ausgebaut, eine höhere Zugfrequenz ermöglicht. Vielleicht tut sich, bedingt durch die Streckenübernahme durch die Raaberbahn auf der ungarischen Seite, ein bisserl mehr. Aber es fehlt schlichtweg der Bedarf für einen zweigleisigen Ausbau, da würde eher eine Elektrifizierung sinnvoll sein. Pläne sind jedenfalls genug vorhanden, auch für eine Anbindung an die Südbahn Richtung Norden.
Wer will ernsthaft einen lebendigen Wirtschaftsraum Radkersburg und Radgona. Die Slowenen nicht und auch von den Steirern hört man da nichts. Und die Reise nach Jeruzalem kann man heute schon machen. Vielleicht hilft aber da ein Wolfgang Haas Krimi weiter. Oder eine kleine Modellbahnanlage, mit Brückenschlag, aufgestellt am Hauptplatz.
Das Grenzlanddenken hat es ja so nicht gegeben, kamen doch die Slowenen zu uns zum Hofer einkaufen, und wir holten billige Zigaretten. Die Ungarn holten unseren Sperrmüll und wir gingen zu ihnen Essen.
Und der Herr Saubermacher und der Herr Frikus sind auch ihre alten LKW losgeworden.
Die Regierung schenkt uns gerade zwei wunderschöne Tunnels, also laßt uns etwas zufriedener sein. Und wenn wir ganz brav sind, bekommen wir sogar einen Lift im Ostbahnhof.

LG!Christian
Fer aut feri ne feriaris feri!
Queen Elizabeth I.

Re: Der Autobahnen-Thread
Antwort #20
Der bisherige Ausbau der Ostbahn ist ein Witz, gerade mal drei Ausweichen hat man zusammengebracht. Die Fahrtzeit von Gleisdorf nach Graz ist unter jeder Würde, dazu kommt, dass ein Großteil der Oststeiermark von der Ostbahn genau gar nichts hat. Nebeneffekt ist, dass sich Buskolonnen über die Ries schieben, ist ja auch sehr sinnvoll. Aber wenn es so weitergeht werden wir bald wieder mit Pferdekutschen durch die Gegend fahren.

  • Dan
Re: Der Autobahnen-Thread
Antwort #21
Mal eine Frage. Warum steht seit neuestem eine 80er Tafel beim Autobahnknoten Graz/Ost zwischen Puchwerk und Raaba? Und dann nach Raaba wieder eine 100er bis zum Murpark? Sinn derselben?

  • Ch. Wagner
Re: Der Autobahnen-Thread
Antwort #22

Mal eine Frage. Warum steht seit neuestem eine 80er Tafel beim Autobahnknoten Graz/Ost zwischen Puchwerk und Raaba? Und dann nach Raaba wieder eine 100er bis zum Murpark? Sinn derselben?


Ausbau eines Vollknotens Richtung Raaba.
LG! Christian
Fer aut feri ne feriaris feri!
Queen Elizabeth I.

  • Dan
Re: Der Autobahnen-Thread
Antwort #23
Aha, danke! Gibts da schon Pläne? Bis dato kenne ich nur die vom Knoten Graz Ost?

Re: Der Autobahnen-Thread
Antwort #24
Meines Wissens nach wird nur dieser Knoten Graz-Ost Richtung Süden ausgebaut. Dieser soll dann in einen Kreisverkehr übergehen mit angeschlossenen Zubringerstraßen nach Raaba/ Grambach einerseits und Thondorf andererseits. Ich gehe davon aus, dass langfristig dieser neue Kreisverkehr mit jenem am Westportal des Himmelreichtunnels durch eine Straße verbunden werden soll. (Spätestens dann sollte eine Straßenbahnstrecke nach Hausmannstätten/ Fernitz direkt auf der dann ehemaligen Bundesstraße gebaut werden, finde ich.)

  • werner
Re: Der Autobahnen-Thread
Antwort #25
Beachtenswert finde ich, wie die Politiker und die Asfinag mit unseren Steuergeldern umgehen.
In der ,,Kleinen Zeitung und auch im ORF (Steiermark heute)" wurde berichtet, dass der Gleinalmtunnel eine zweite Röhre bekommt.
Parallel 2 Hochleistungsstraßen von Peggau nach St. Michael und Bruck / Mur.
Laut Routenplaner beträgt die Entfernung via Gleinalmtunnel nach St. Michael 35 km bei einer Fahrzeit von 24 Minuten.
Bei Benützung der Schnellstraße über Bruck dauert die Fahrt 39 Minuten bei einer Entfernung von 61 km.
Mit diesem Geld (250 - 300 Millionen Euro) könnte man die Eisenbahnstrecke nach Bruck ausbauen,
denn der Name Neutrassierung ist für unsere Experten sowieso ein Fremdwort.

LG
Werner

  • Hubert Voller
Re: Der Autobahnen-Thread
Antwort #26
Asfinag trägt Berghang ab
Um die Sicherheit im Niklasdorftunnel an der S 6 nachhaltig zu gewährleisten, trägt die Asfinag einen ganzen Berghang ab, der seit 28 Jahren auf die Tunnelschale drückt.
Nur wenige Millimeter pro Jahr kriecht der Hang talwärts und drückt auf den Niklasdorftunnel - schon seit dessen Eröffnung 1986. Wenige Millimeter mit großer Auswirkung. Denn: Die Schale des Tunnels wurde jahrelang unter enormen Druck gesetzt. So sehr, dass er 2007 für den Verkehr gesperrt werden musste, weil die Tunnelwände Risse aufwiesen. Um die Sicherheit weiter gewährleisten zu können, wurde damals eine zweite Innenschale in eine der beiden Tunnelröhren eingesetzt. 18 Millionen Euro kostet die Abtragung und Sicherung des "Kriechhangs", der sich seit Eröffnung des Niklasdorftunnels im Jahr 1986 bis zu einem Zentimeter pro Jahr bewegt.

Foto © Asfinag
Vorarbeiten für das Monsterprojekt laufen. "Die Hauptentwässerungsanlagen sind bereits errichtet worden. Das war sehr umfangreich, weil dadurch Starkregengüsse und andere Wasserereignisse abgefangen werden sollen", so Projektleiter Christian Eckhardt. Auch ein unterirdisches Rückhaltebecken wurde dafür gebaut. In zwei Wochen beginnt das große Graben: Eine Million Kubikmeter Erdreich muss abgelöffelt werden. Das entspricht in etwa 50.000 Lkw-Fuhren mit Material, das freilich auch abtransportiert werden muss. Und zwar in eine Deponie im nahe gelegenen Waltenbachgraben. "Die Abtragung erfolgt terrassenförmig, der Hang wird danach wieder aufgeforstet", führt Eckhardt aus. Zuerst würden hauptsächlich Laubhölzer gesetzt werden: "So kommt es zu einer besseren Stützung des Hangs. In 20 bis 30 Jahren soll ein gesunder Mischwald mit Lärchen und Fichten entstanden sein", so Eckhardt.

Quelle: Kleine Zeitung

l.g. rellov
Es ist besser, ein Licht zu entzünden, als über die Dunkelheit zu fluchen.

  • Hubert Voller
Re: Der Autobahnen-Thread
Antwort #27
Pyhrnautobahn wird heuer zur Großbaustelle

2016 steht die A9 Pyhrn Autobahn im Brennpunkt, die bis 2019 durchgehend vierstreifig und in den Tunnel zweiröhrig befahrbar wird. Bei Klaus im südlichen Oberösterreich werden heuer vier Tunnel mit einer Gesamtlänge von 6,4 Kilometern neu errichtet und die bestehenden Röhren im Anschluss erneuert: Spering- und Falkenstein-, Klauser und Traunfried-Tunnel werden bis Ende 2018 fertiggestellt (Investition Tunnelkette Klaus: 166 Millionen Euro).
Bis 2019 ist an der steirischen A9 der acht Kilometer langen Gleinalmtunnel fertig ausgebaut und das letzte ,,Nadelöhr" an der Pyhrnachse beseitigt (Investition: 243 Millionen Euro).
In der Steiermark werden Fahrbahn und Brücken im A2 Packabschnitt zwischen Steinberg und Modriach (Investition: 23 Millionen Euro) und zwischen Ilz-Fürstenfeld und Sinabelkirchen (Investition: 9 Millionen Euro) in Schuss gebracht.
Neubauvorhaben und Planungsprojekte 2016
Gleiches gilt für die S7 Fürstenfelder Schnellstraße im Abschnitt West zwischen Riegersdorf und Dobersdorf, wo das mit Einsprüchen befasste Gericht Sachverständige anhört und Gutachten erstellen lässt. Die Asfinag trifft alle Vorleistungen wie die Fertigstellung aller offenen Ausschreibungen für einen zügigen Baufortschritt nach Rechtskraft der Bescheide. (Investition: 475 Millionen Euro).

Quelle: Kleine Zeitung;22.02.16

l.g. rellov
Es ist besser, ein Licht zu entzünden, als über die Dunkelheit zu fluchen.

  • Michael
  • Styria Mobile Team
Re: Der Autobahnen-Thread
Antwort #28

Auf der A2 beim Knoten Graz-West Richtung Klagenfurt wurde die Abbiegespur auf die A9 verlängert.
So sind jetzt etwa ab Höhe Mitterstaße bzw etwas später vier Fahrspuren vorhanden.
Da musste halt der Pannenstreifen dran glauben (wenn da einer eine Panne hat...).

2 Fahrspuren Klagenfurt
1 Fahrspur Slowenien
1 Fahrspur Graz-Webling
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Der Autobahnen-Thread
Antwort #29
Das war eh ein ordentlicher Staupunkt.
Liebe Grüße
Martin