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Thema: Der FEINSTAUB - Thread (144536-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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Re: Der FEINSTAUB - Thread
Antwort #45
IGL wurde angezeigt.

  • Michael
  • Styria Mobile Team
Dicke Luft bei Pendlern wegen Feinstaub-100ers
Antwort #46

Autofahrer teilen heftige Kritik an Umweltlandesrat Wegscheider aus. Die Tempobremse auf der Autobahn ist sogar nach Regen aktiv. Das System arbeite zu langsam, gesteht der Landesrat ein.
100 Kilometer pro Stunde schreibt der Feinstaub-100er vor

Der Feinstaub-100er auf den Autobahnen im Großraum Graz entwickelt sich mehr und mehr zum Ärgernis Nummer 1 der Pendler. "Wie kann es sein", fragt Sabine Brunner, die täglich von Gleisdorf nach Gratkorn pendelt, "dass im April nahezu das ganze Monat IGL-100 geschaltet war, obwohl die Heizung in den meisten Haushalten schon gedrosselt und der Streusplitt von den Straßen gekehrt war?" Selbst im Mai konnte die Pendlerin keine wesentliche Änderung erkennen, "auch nach einer regenreichen Nacht" wurde sie von den Anzeigen der Verkehrsbeeinflussungsanlagen (VBA) eingebremst; eine Erfahrung, die Brunner mit tausenden anderen Autofahrern teilt.

Unverständnis. Laut Asfinag war das Tempolimit im April rund 20 Prozent der Gesamtzeit aktiv, ein Wert, der sich von den ersten drei Betriebsmonaten (Mitte Dezember bis Mitte März) nicht wesentlich abhebt, denn da waren es rund 23 Prozent. War die Akzeptanz für die Tempobremse in der Feinstaubzeit noch gegeben, löst sie sich jetzt zunehmend in Unverständnis auf.

Evaluierung dauert noch an. Der Umweltlandesrat lässt die Maßnahme seit Anfang Mai überprüfen und erklärt der Kleinen Zeitung, dass er mit der derzeitigen Praxis selbst nicht zufrieden ist. Allerdings dauert die Evaluierung noch an, daher ist mit Ergebnissen erst in ein bis zwei Wochen zu rechnen.

Fehler im System. Ob es noch in diesem Sommer zu einer spürbaren Änderung kommen wird, muss nach Aussagen von Gerhard Semmelrock von der Luftgüteüberwachung aber bezweifelt werden: Um einen Effekt zu erzielen, wie es das Gesetz verlange, müssten die Anlagen so oft geschaltet werden, als ob 75 Prozent des Jahres Tempo 100 gilt, wird Semmelrock vom ORF Steiermark zitiert. Immerhin werden jetzt Fehler eingestanden, nämlich, dass das System zu langsam arbeite und das Limit nicht immer gerechtfertigt sei. Laut Wegscheider berechne das Programm die Werte einen Tag im Voraus und schalte bei einer Wetteränderung nicht um. Das müsse verbessert werden.

HANNES GAISCH

Quelle: www.kleine.at
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

Re: Der FEINSTAUB - Thread
Antwort #47
Ich bin letzte Woche um ca. 7:45 auch jeden Tag von Graz Richtung Wien gefahren, als der IGL 100er angezeigt wurde. Es hat sich so gut wie keiner um die Beschränkung geschert, außer ein paar Verkehrsteilnehmer aus anderen Bundesländern...

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Der FEINSTAUB - Thread
Antwort #48
Heute am Vormittag war er auch aktiv (zumindest auf der A9 bis Friesach), vll nur um der Polizei die Möglichkeit zu geben, das wieder hereinzuholen, was der LR W in den letzten Jahren verbockt hat?   8)

GLG
G111
Liebe Grüße
Martin

  • Ch. Wagner
Re: Der FEINSTAUB - Thread
Antwort #49

Heute am Vormittag war er auch aktiv (zumindest auf der A9 bis Friesach), vll nur um der Polizei die Möglichkeit zu geben, das wieder hereinzuholen, was der LR W in den letzten Jahren verbockt hat?   8)

GLG
G111


Ich habe nicht das Gefühl, daß sich Polizei viel darum kümmert. Sie stehen bei den üblichen 100 km/h Beschränkungen, zB. unter der Brücke bei Graz West oder Gratkorn, aber das war's auch schon.
LG!Christian
Fer aut feri ne feriaris feri!
Queen Elizabeth I.

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Der FEINSTAUB - Thread
Antwort #50
Feinstaub-Hunderter wird seltener
Auf heftige Kritik, dass der "Feinstaub-Hunderter" auf den Autobahnen um Graz auch gelte, wenn es gar keinen Feinstaub gibt, reagiert Umweltlandesrat Manfred Wegscheider.
Der Feinstaub-Hunderter soll im Sommer seltener aufleuchten

Johann L. ist verärgert. Dieser Tage flatterte bei ihm per Post eine Anonymverfügung ins Haus. 90 Euro Strafe sollte er zahlen, weil er morgens auf der A 9 bei Graz Nord geblitzt worden war. Zu dieser Zeit hatte der "Feinstaub-Hunderter" von den digitalen Überkopf-Anzeigen geleuchtet. "Ich habe das im Nachhinein recherchiert", schimpft L. Am betreffenden Tag habe es nur 26 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft gegeben. "Das ist weit unterhalb jedes Grenzwerts. Außerdem war es regnerisch. Ich sehe nicht ein, warum ich bestraft werde, wenn die Anlage nicht ordentlich arbeitet."

Überkopf-Anzeigen. Johann L. ist nur einer der vielen Autofahrer, die sich in den vergangenen Monaten von den Überkopf-Anzeigen genervt fühlten. Doch damit soll es, so Umweltlandesrat Manfred Wegscheider, spätestens ab August dieses Jahres vorbei sein: "Wir haben wie versprochen den Schalt-Algorithmus für die Anlagen evaluiert und sind zum Schluss gekommen, dass tatsächlich eine Nachjustierung vorzunehmen ist."

"Feinstaub-Hunderter". Somit werde es künftig nicht mehr vorkommen, dass der "Feinstaub-Hunderter" bei Regen von den Verkehrsbeeinflussungsanlagen leuchtet, außerdem wurde die Untergrenze für die Feinstaubbelastung, die zu einer Aktivierung der Anlagen führt, mit 30 Mikrogramm festgelegt. "Die Gesamtwirksamkeit der Maßnahme wird aber nach wie vor gewährleistet", so Wegscheider, "im Sommer wird es künftig weniger Beschränkungen geben, dafür im Winter mehr."

Politisches Einvernehmen. Dass die Änderung erst im August kommt, liegt am "Amtsweg". So wurde zwar schon das politische Einvernehmen mit Verkehrsministerin Doris Bures hergestellt, doch deren Beamte müssen für die neuen Rahmenbedingungen erst ihr Einverständnis - "Wir warten täglich darauf" - geben. Dann wird die neue Schaltung per Gesetzesnovelle binnen einer Woche in Kraft gesetzt werden. Schließlich folgt noch die technische Umrüstungszeit von etwa drei Wochen, während der der "Feinstaub-Hunderter" überhaupt nicht angezeigt wird.
BERND OLBRICH, GÜNTER PILCH


Kosten
Die Asfinag hat in die Errichtung der "Verkehrsbeeinflussungsanlage Umwelt" nach dem Immissionschutzgesetz Luft 17,5 Millionen Euro investiert.

Eine Überkopfanzeige kostet rund 100.000 Euro, eine elektronische Seitenanzeige 10.000 Euro.

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/2070840/index.do
Liebe Grüße
Martin

  • Martin
  • Global Moderator
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Re: Der FEINSTAUB - Thread
Antwort #51
Graz fällt bei EU in Sachen Feinstaub durch

Brüssel verweigert Gnadenfrist zur Einhaltung der Grenzwerte. Es könnten Strafzahlungen folgen.

Es ist unerfreuliche Post, die die Stadt Graz dieser Tage aus Brüssel bekam. Die Europäische Kommission hat den Antrag der Stadt abgelehnt, die Frist, in der die Union überhöhte Feinstaub-Grenzwerte noch akzeptiert, auf das Jahr 2011 auszudehnen. Die Konsequenz für Österreich könnte ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Republik sein, das in saftige Strafzahlungen münden kann.

Grundsätzlich gelten die europaweiten Grenzwerte für Feinstaub bereits seit 1. Jänner 2005. Laut EU-Gesetz darf der Tagesmittelwert von 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft nicht öfter als 35 Mal pro Jahr überschritten werden. Graz erfüllt diese Bedingungen nicht und hat um eine Toleranzfrist bis 2011 angesucht. So haben es mehrere österreichische Städte und alle Bundesländer gemacht.

Vier der neun Länder halten die Grenzwerte allerdings ohnehin bereits ein, die restlichen fünf bekamen die Fristerstreckung aus Brüssel genehmigt - darunter auch die Steiermark. Nur die Landeshauptstadt Graz ging trotz eines beschlossenen Maßnahmenpakets leer aus. Begründung der Brüsseler Behörde: Die Stadt habe nicht nachweisen können, dass die Feinstaub-Grenzwerte - anders als heute - zumindest ab 2011 eingehalten werden können. Damit sei auch die Fristgewährung sinnlos.

Gerhard Semmelrock, Leiter der technischen Umweltkontrolle im Land, schüttelt über die Entscheidung Brüssels den Kopf. "Insgesamt ist das schon absurd, aber da kann man nichts machen." Denn die EU habe schließlich die Maßnahmen anerkannt, die in Graz zur Bekämpfung des Feinstaubs gesetzt wurden. "Nur kreidet man uns an, dass wir nicht garantieren können, dass wir bis 2011 unterhalb der Grenzwerte liegen."

Das Land hofft nun auf die Neufassung des Immissionsschutzgesetzes Luft (IG-L), das Umweltminister Nikolaus Berlakovich im Herbst vorlegen will. "Unschädliche Bestandteile des Staubs werden dann nicht mehr berücksichtigt. Dann werden wir der EU noch einmal alles vor Augen führen", sagt Semmelrock.

Für Jürgen Schneider, Experte im Umweltbundesamt, stehen die Chancen nicht schlecht, dass die Fristerstreckung doch noch durch geht. "Vorausgesetzt man bringt in Brüssel neue Maßnahmen und neue Informationen ein." Helfen könnte die Umweltzone, die für das nächste Frühjahr geplant ist (siehe hier).

quelle: http://www.kleinezeitung.at/steiermark/2085785/graz-faellt-bei-eu-sachen-feinstaub.story
Liebe Grüße
Martin

  • Martin
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Re: Der FEINSTAUB - Thread
Antwort #52
Graz: Die Feinstaub-Bremse wird gelockert

Ministerium gibt grünes Licht: Der Feinstaub-Hunderter im Raum Graz wird bereits ab Montag seltener aktiviert sein.

Der Ärger mit dem Feinstaub-Hunderter im Großraum Graz, der zeitweise sogar bei Regen aktiviert war, soll ab der kommenden Woche der Vergangenheit angehören. Umweltlandesrat Manfred Wegscheider (SP) erhielt am Donnerstag erfreuliche Post von Verkehrsministerin Doris Bures (SP): Sie gibt Wegscheiders neuer Verordnung nach dem Immissionsschutzgesetz-Luft grünes Licht. Das Land darf die Tempobremse somit nachjustieren und wird den Feinstaub-Hunderter auf der Süd- und der Pyhrnautobahn während des Sommers seltener schalten.

"Im Winter wird es dafür mehr Schaltungen wegen des Feinstaubs geben, das ist für die Autofahrer dann verständlicher", erklärte Wegscheider der Kleinen Zeitung. Das neue Programm für die elektronischen VBAs (Verkehrsbeeinflussungsanlagen) auf der Autobahn, von Land, Technischer Uni Graz und Asfinag gemeinsam erstellt, gilt ab dem 1. August. Von kommenden Montag an bis Freitag wird Tempo "100 IGL" wegen der technischen Umrüstung völlig abgeschaltet - das betrifft aber nicht die anderen Anzeigen wie Stau- oder Unfallwarnungen, betont die Asfinag. Zwischen Graz-West und Graz-Ost gilt Tempo 100 ohnehin permanent, derzeit werden Autofahrer wegen der Sanierung der A 2 außerdem bis nach Laßnitzhöhe gebremst.

Künftig werde das Feinstaub-Limit auf den Autobahnen bei Regen nicht mehr aktiviert, verspricht der Umweltlandesrat. Viele Autofahrer hatten in den vergangenen Monaten dagegen protestiert. Zudem wurde die Untergrenze für die Feinstaubbelastung, die zu einem Auslösen des Tempolimits führt, mit 30 Mikrogramm festgelegt.
HANNES GAISCH


Tempo 100
Seit Mitte Dezember des Vorjahres sind die elektronischen Verkehrsbeeinflussungsanlagen zwischen Sinabelkirchen und Lieboch (Südautobahn, 43 Kilometer) sowie von Peggau bis Leibnitz (Pyhrnautobahn, 49 Kilometer) in Betrieb.
Im Juni war das Feinstaub-Limit 100 insgesamt 350 Stunden aktiviert.

quelle: http://www.kleinezeitung.at/allgemein/automotor/2087306/feinstaub-bremse-gelockert.story
Liebe Grüße
Martin

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Der FEINSTAUB - Thread
Antwort #53
Fällt nun auch Luft-Hunderter?

Lenker berief gegen Strafe wegen Überschreitung des Feinstaub-100ers und bekam Recht. Anwalt ist überzeugt, dass Verordnung nicht hält.
Bald keine Feinstaub-Hunderter mehr?

Noch lässt sich nichts mit Bestimmtheit sagen. Doch der Grazer Anwalt Gerald Mader hegt die starke Vermutung, dass der umstrittene Feinstaub-Hunderter auf den Autobahnen im Raum Graz fallen könnte. Im Namen eines Klienten hatte der Jurist bei der Behörde Einspruch gegen eine Strafverfügung eingelegt. Der betroffene Autofahrer war - wie viele andere auch - mit mehr als 100 km/h geblitzt worden, als das digitale Feinstaub-Tempolimit aktiv war.

Die Hauptbegründung des Anwalts für den Einspruch: "Es müsste zum Tempolimit eine Zusatzanzeige vorhanden sein, die angibt, für welche Streckenlänge das Limit gilt. Die fehlt aber bei den digitalen Überkopfanzeigen", sagt Mader. Und siehe da: Die zuständige Bezirkshauptmannschaft (BH) Graz Umgebung gab dem Einspruch statt und stellte das Strafverfahren gegen den Autofahrer ein. Eine offizielle Begründung ist bei solchen Vorgängen nicht vorgesehen. Am Freitag konnte man bei der Behörde keine nähere Auskunft zu dem Fall geben.

"Offenbar hat sich die Bezirkshauptmannschaft dem Hauptgrund unseres Einspruchs angeschlossen", vermutet Mader. Ist das der Fall, wäre das starker Tobak. Übersetzt würde das bedeuten, dass die Feinstaub-Tempolimits abermals falsch kundgemacht worden sind.

Mit Spannung wartet der Jurist nun auf das Ergebnis eines zweiten Einspruchs, den er für einen anderen Autofahrer bei der BH Leibnitz eingebracht hat. Auch in diesem Fall begründete Mader die Berufung mit der angeblich fehlerhaften Kundmachung des Tempolimits. Zudem, so argumentiert der Anwalt, sei die gesamte Tempolimit-Verordnung durch das Immissionsschutzgesetz-Luft (IG-L) nicht gedeckt.

Mader hofft, dass die BH in diesem Fall das Verfahren gegen seinen Klienten nicht einstellt. Passiert das, kann der Jurist vor den Unabhängigen Verwaltungssenat (UVS) ziehen. Dieser, so Mader, könnte - wie er es schon einmal getan hat - die gesamte Tempolimit-Verordnung zu Fall bringen.
GÜNTER PILCH
quelle: http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2144956/faellt-nun-auch-luft-hunderter.story




Wahnsinn was unsere Politiker - allen voran der Umweltlandesrat - machen.  :boese:

Schilda läßt grüßen.  :hammer:
Liebe Grüße
Martin

Re: Der FEINSTAUB - Thread
Antwort #54
Trotzdem ist die Begründung des Einspruchs interessant - und auch dass dann eingestellt wurde.

Mir ist nämlich kein einziger Überkopfwegweiser bekannt (also so einer mit wechselbarem Limit) bei dem eine Distanz angezeigt wird. - Nicht in Europa / Nordamerika oder sonst wo ich unterwegs war.

  • Ch. Wagner
Re: Der FEINSTAUB - Thread
Antwort #55
Ich kann mich nicht erinnern, je bei einer temporären Geschwindigkeitsbegrenzung (pfuh, das war aber jetzt ein langes Wort) die Länge gesehen zu haben. Also zB. bei einer Baustelle eine Zusatztafel  "auf 20 m" oder auch "125 m" gesehen zu haben:
Aber so ist der Herr RA Mader zu einer PR Einschaltung gekommen, die ihm nichts kostete.
LG!Christian
Fer aut feri ne feriaris feri!
Queen Elizabeth I.

Re: Der FEINSTAUB - Thread
Antwort #56
Auf der Autobahn kann ich mich erinnern, dass es bei machen langen Baustellen im Gegenverkehrsbereich km Schildchen gibt, wie lange noch 80 gilt.
Interessanterweise gibt's dieselben Schilder aber nicht bei kürzeren, oder nur 1-2 tägigen Baustellen.

Auch manchmal (bspw. A1 bei Linz) haben feste 100 km/h Tafeln eine Distanzangabe - machmal aber auch nicht (80 km/h auf der A7 in Linz).

Also ich seh da kein System. - Sind vielleicht jetzt alle Limits auf der Autobahn ohne Distanzschild ungültig??  ;D

Aber ich habe eh gerade folgendes gefunden: http://steiermark.orf.at/stories/392509/

Büro Wegscheider widerspricht
Aus dem Büro des zuständigen Umweltlandesrats Manfred Wegscheider (SPÖ) heißt es dazu, die Argumente des Anwalts treffen nicht zu: Das Verfahren sei nicht wegen der fehlenden Kilometeranzeige eingestellt worden. Welcher Grund dazu führte, dass der Einspruch des geblitzten Steirers durchging, werde noch erörtert, so Wegscheiders Büroleiter Jürgen Dumpelnik.


Mal schauen...

  • 4020er
  • Styria Mobile Team
Re: Der FEINSTAUB - Thread
Antwort #57
Diese Geschwindigkeitsbegrenzungen sind wirklich unnötig. Autos verursachen 2% des gesamten Feinstaubs.

lg
A developed country is not a place where the poor have cars. It's where the rich use public transport.
-Gustavo Petro

Re: Der FEINSTAUB - Thread
Antwort #58
Na dass ist schon untertrieben.
Auch in konservativen Schätzungen hat der Straßenverkehr min. 20% Anteil (übrigens macht Reifen- und Bremsenabrieb ca. 1/3 davon aus).
Und da haben PKW einen nicht geringen Anteil.

Re: Der FEINSTAUB - Thread
Antwort #59

Na dass ist schon untertrieben.
Auch in konservativen Schätzungen hat der Straßenverkehr min. 20% Anteil (übrigens macht Reifen- und Bremsenabrieb ca. 1/3 davon aus).
Und da haben PKW einen nicht geringen Anteil.



Und selbst wenn es nur 10 oder gar nur 5% wären: Irgendwo muss man anfangen (bzw. weitermachen, bei der Industrie wurden die Emissionen in den letzten Jahrzehnten ja bereits stark vermindert). Natürlich macht z.B. der Hausbrand auch einen großen Anteil am Feinstaub aus, aber man kann den Leuten schwer verbieten im Winter zu heizen und das Umbauen/Erneuern von Heizkesseln und Wärmedämmung dauert eben seine Zeit. Beim MIV gibt es immerhin Alternativen - vielleicht nicht immer optimal und nicht immer gleich bequem, aber es gibt sie bereits heute. Daher ist es nur logisch eben erst mal beim MIV anzusetzen. Jede Reduktion von Feinstaub (und anderen Emissionen) ist besser als weiter so zu tun als wäre alles in Ordnung.