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Thema: Verlängerung der Josef-Huber-Gasse nach Westen (Bahnunterführung) (1271-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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Verlängerung der Josef-Huber-Gasse nach Westen (Bahnunterführung)

Re: Verlängerung der Josef-Huber-Gasse nach Westen (Bahnunterführung)
Antwort #1
es läuft gerade die UVP:
http://www.umwelt.steiermark.at/cms/beitrag/12627170/9176022/

Der Abschnitt "Luft" in der Zusammenfassung liest sich wie eine Farce...
Die glauben tatsächlich immer noch das Märchen, dass mit neuen Straßen der Verkehr weniger wird. Außerdem wird frank und frei von einer Überschreitung der 25 erlaubten Feinstaubtage ausgegangen, das aber ignoriert, da es keine direkten Anrainer gibt (was jetzt schon nicht stimmt, da es an der Stainfeldstraße sehr wohl Anrainer gibt, und zukünftig mit den neuen Wohnungen in Reininghaus ncoh weniger stimmt - ganz abgesehen davon, dass der Feinstaub ja nicht magischerweise an Ort und Stelle bleibt).

Re: Verlängerung der Josef-Huber-Gasse nach Westen (Bahnunterführung)
Antwort #2
Ich halte die Annenstraße in ihrem aktuellen Zustand nicht für das erstrebenswerte Vorbild.

  • kroko
Re: Verlängerung der Josef-Huber-Gasse nach Westen (Bahnunterführung)
Antwort #3
"Entlastung des Straßennetzes", und "positive Auswirkungen auf das Ortsbild". Jaja, freilich.

  • Dietmar
  • Wieder holen ist gestohlen!
Re: Verlängerung der Josef-Huber-Gasse nach Westen (Bahnunterführung)
Antwort #4
Zitat
Der Abschnitt "Luft" in der Zusammenfassung liest sich wie eine Farce...
Offenbar ist der Verfasser dieser "Allgemein verständlichen Zusammenfassung" in einer Art "Luftnotstand" gewesen: wie sonst ist es zu erklären, dass er eine "isolierte Lage" der Reininghausgründe herbei halluziniert, nur weil die Südbahn und die GKB in der Gegend vorbei führen. Er schreibt auch von der Isolation schaffenden Koralmbahn in diesem Bereich - ich hab gar nicht gewusst, dass die hier schon gebaut ist und befahren wird ...
Es ist erschreckend, welch unseriös verfasste Unterlagen einer Entscheidungsfindung zugrunde gelegt werden! :boese:

Krank ist jedenfalls der Gedanke bzw. die Schlussfolgerung, dass eine neue Straße eine Verkehrsberuhigung nach sich zieht. In der Folge ergibt sich die Frage: Wieviele Straßen muss man bauen, bis es gar keinen Straßenverkehr mehr gibt?
    

Re: Verlängerung der Josef-Huber-Gasse nach Westen (Bahnunterführung)
Antwort #5
Also eigentlich wird die Koralmbahn zwischen Hauptbahnhof und Feldkirchen schon befahren. Beim viergleisigen Ausbau in diesem Abschnitt wird dann östlich des Bestandes die Südbahnstrecke verlaufen. Trotzdem macht es diesen tendenziösen Bericht von der Autolobby nicht besser!

W.
Sanfte Mobilität = Mehr Platz für Menschen statt für Autos

  • ptg
Re: Verlängerung der Josef-Huber-Gasse nach Westen (Bahnunterführung)
Antwort #6
Also eigentlich wird die Koralmbahn zwischen Hauptbahnhof und Feldkirchen schon befahren. Beim viergleisigen Ausbau in diesem Abschnitt wird dann östlich des Bestandes die Südbahnstrecke verlaufen. Trotzdem macht es diesen tendenziösen Bericht von der Autolobby nicht besser!

W.
In dem Abschnitt ändert sich doch nichts mehr?! Es ist ja schon viergleisig ausgebaut (direkt bei der Steinfeldgasse) oder zumindest vorbereitet (südlicher).

Es sind keine Anrainer durch die Luftverdreckung betroffen? Und ich dachte es soll dort Wohnraum für zig tausend Menschen entstehen, wodurch die Unterführung erst ntowendig wird.

Ich frage mich, wo der Verkehr beim Gürtel stadteinwärts hinverschwinden soll. Am Gürtel gibt es so oder so vorallem Richtung Norden - zumindest zu den Hauptverkehrszeiten - laufend Stau. Als Folge wird es dann noch mehr Stau und wohl Behinderungen durch Kreuzungsblockierer geben. Die Josef-Hubergasse hinein hat man spätestens bei der Kreuzung Elisabethingergasse ein Kapazitätsproblem. Außer man lässt die Busspuren und buseigenen Signalisierungen auf, um den MIV-Durchsatz zu erhöhen. Okay, das lässt sich durch Nagl und seine Mehrheitsbeschaffer bewerkstelligen.  
In die andere Richtung passiert das gleiche. Wenn mehr Leute Richtung Reininghaus wollen, werden die primär von der Josef-Hubergasse kommen. An den Ampelphasen wird man nicht viel ändern können und es gibt jetzt schon dauernd Rückstau in der Josef-Hubergasse+Rösselmühlgasse. Lässt sich bewerkstelligen in dem man die Busspuren aufhebt. Ach Mist! Den Platz der Busspuren braucht man schon für den Verkehr stadteinwärts. Und es wird wohl viel mehr Verkehr geben, da kein adäquater ÖV von Anfang an vorgesehen ist und später nicht mehr möglich ist (Siehe Hirtenkloster).


Re: Verlängerung der Josef-Huber-Gasse nach Westen (Bahnunterführung)
Antwort #7
In dem Abschnitt ändert sich doch nichts mehr?! Es ist ja schon viergleisig ausgebaut (direkt bei der Steinfeldgasse) oder zumindest vorbereitet (südlicher).

Im Abschnitt bis Don Bosco wird sich nicht mehr viel ändern, bei Don Bosco geht dann der viergleisige Abschnitt weiter (mit neuer Verzweigung zur Ostbahn) bis zur Ausschenkung der KAB in Richtung Flughafen (dort, wo man heute auf die Südbahntrasse zurückschwenkt).

Dieses Projekt ist der pure Wahnsinn, weil dorthin, wo eh schon Verkehr ist, noch mehr Verkehr kommt. Der Abschnitt Radetzkystraße - Griesplatz - Josef-Huber-Gasse wird damit zur dauer Staustelle, da brauchst du keine Straßenbahn- oder Buslinien mehr führen, dass kann nur im Chaos enden.

W.
Sanfte Mobilität = Mehr Platz für Menschen statt für Autos

Re: Verlängerung der Josef-Huber-Gasse nach Westen (Bahnunterführung)
Antwort #8
Dieses Projekt ist der pure Wahnsinn, weil dorthin, wo eh schon Verkehr ist, noch mehr Verkehr kommt. Der Abschnitt Radetzkystraße - Griesplatz - Josef-Huber-Gasse wird damit zur dauer Staustelle, da brauchst du keine Straßenbahn- oder Buslinien mehr führen, dass kann nur im Chaos enden.

... darum "kann" man die Südwestlinie ja nicht durch die Brückenkopfgasse legen...

Re: Verlängerung der Josef-Huber-Gasse nach Westen (Bahnunterführung)
Antwort #9
Das ist das Junktim ...

W.
Sanfte Mobilität = Mehr Platz für Menschen statt für Autos

Re: Verlängerung der Josef-Huber-Gasse nach Westen (Bahnunterführung)
Antwort #10
Ich sehe dieses Vorhaben sehr pragmatisch: Es ist einfach ein Ersatz für den früheren Verkehrsweg vom Steinberg durch die Steinfeldgasse zum Gürtel - nicht mehr und nicht weniger.
Interessenten und Liebhaber von "Tertiärbahnen" müssen zur Kenntnis nehmen, dass Anschlussbahnen im Schwinden und Materialbahnen praktisch verschwunden sind!

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Verlängerung der Josef-Huber-Gasse nach Westen (Bahnunterführung)
Antwort #11
Und das Todesurteil für einen Griesplatz für Menschen.

Die Rösselmühlgasse ist jetzt schon eine Autobahn. - Eine Querung tagsüber ist fast unmöglich, ausser es staut sich in beide Richtungen.
Das dies das Ende vom Lied für die Südwestlinie auf der Variante durch die Rösselmühlgasse ist, ist ja klar, aber damit stirbt auch eine Nord- Süd-Straßenbahnverbindung vom Lendplatz zum Karlauergürtel.

GLG
Martin

  • PeterWitt
Re: Verlängerung der Josef-Huber-Gasse nach Westen (Bahnunterführung)
Antwort #12
Das dies das Ende vom Lied für die Südwestlinie auf der Variante durch die Rösselmühlgasse ist, ist ja klar, aber damit stirbt auch eine Nord- Süd-Straßenbahnverbindung vom Lendplatz zum Karlauergürtel.

Das würde ich so nicht zwingend sehen - man könnte von der Elisabethinergasse über die Oeverseegasse zum Citypark fahren und von dort mit einer etwaigen SW-Linie verknüpfen bzw. weiter zum Karlauer Gürtel bauen. Wenn man den Mühlgang im Bereich Rösselmühlgasse überbaut geht sich sogar eine schöne Station auf separatem Gleiskörper zum Umgehen des Staus aus.
Auch wenn die Stecke nicht ganz optimal ist, sie würde das GGZ und in weiterer Folge auch peripher den Griesplatz von der Rückseite her anbinden, zudem das Oeversee-Gymnasium und den Citypark.

Aber das ist ja alles sowieso nur Theorie - dazu müsste es erst einmal eine NW und eine SW-Linie geben, und wenn die dann tatsächlich einmal gebaut wären und viele andere Projekte ebenso umgesetzt wären, dann würde man ev. so eine Verbindung bauen.

Alle diese Projekte sehe ich wohl leider nicht vor 2030, eher 2040 oder später.

  • FlipsP
Re: Verlängerung der Josef-Huber-Gasse nach Westen (Bahnunterführung)
Antwort #13
Kurzer Wunschgedanke:

Man könnte (und sollte meiner Meinung auch) einfach hergehen und versuchen den MIV aus der Unterführung einfach nur über den Gürtel abzuführen. Dazu einfach Josef Huber Gasse, Rösselmühlgasse und Lazarettgasse, wie auch die Elisabethinergasse nur einspurig ausführen und den Straßenzügen entlang die Straßenbahn und Radwege so schnell wie möglich bauen. Den Verkehr vom Ring sollte man über den (eventuell ausgebauten) Grieskai zum Schönaugürtel abführen.

Wenn es sich dann staut - tja Pech, man hätte auch in eine der 5 Straßenbahnen umsteigen können, welche vorbeigerauscht sind, während man im Stau stand. Diejenigen, die nicht auf ihren PKW angewiesen sind, werden auf Rad und Bim umsteigen, andere den Bereich meiden und so sollten die, die mit dem PKW hinmüssen auch nicht mehr im Stau stehen müssen.

Ein kleiner Gedanke auch um den MIV aus der Stadt zu drängen: Vielleicht brauchen wir zuerst einen zweiten "Plabutschtunnel" im Osten und Norden (A2 Graz Ost durch die Hügel/Berge im Grazer Osten bis zu A9 bei Graz Nord), und ich meine keinen Ostgürtel, sondern viel weiter vom Stadtkern weg. Den MIV der derzeit quer durch die Stadt verläuft um nach Mariatrost, Andritz usw. zu kommen könnte man so über den "Autobahnring" abführen. Dann wäre es für die PKW - Fahrenden auch nicht mehr so schlimm, wenn in der Stadt plötzlich Fahrspuren für die sanfte Mobilität geopfert werden und die Stadt erstickt nicht im Verkehr, wenn, wie gestern, der Plabutschtunnel gesperrt ist.

Aber ich weiß schon: Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten und auch: Nicht realisierbar. Das wäre eigentlich die einzige Straße die ich in Graz noch befürworten würde.
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!  ;)

Re: Verlängerung der Josef-Huber-Gasse nach Westen (Bahnunterführung)
Antwort #14
Um Gottes Willen, was sind denn das für Ideen! Bitte keine neuen Straßen mehr, die bringen nur mehr Verkehr. Was du da vorschlägst ist ja der Ostgürtel, den keiner braucht. Den zusätzilchen Verkehr kann man nur über den Umweltverbund (ÖV, Rad, Fuß) bewältigen und nix sonst und damit insgesamt anfangen, den MIV zurückzudrängen (über ein attraktives Alternativangebot.

Kein Mensch braucht die Unterführung Josef-Huber-Gasse, wenn die Reininghaus-Spange und die Südwestlinie fährt und funktioniert.

W.
Sanfte Mobilität = Mehr Platz für Menschen statt für Autos