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Thema: Demonstrationen (135623-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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Re: Demonstrationen
Antwort #330
Bin soeben 50 Min in Mariatrost gestanden, weil Dank einer Spontan-Demo die Herrengasse gesperrt ist.

Das ist wieder einmal der Beweis, dass die Holding/Verkehrsbetriebe es nicht schaffen, dass RBL zu dem Zweck zu nutzen, nämlich gerade bei Störungen die Fahrgäste adäquat zu informieren (über Anzeigen UND Ansagen mit KONKRETEN INFORMATIONEN). Dass man mit drei, vier Reservebussen keinen flächendeckenden SEV fahren kann, aber warum IMMER zig Fahrzeuge (v. a. im Ostnetz) noch in die Störung fahren, auch wenn schon längst klar ist, dass da geperrt ist, mag in mein Hirn nicht hineingehen.

Wenn es eine Störung/Sperre in der Herrengasse gibt ,dann sofort das Programm "Störung Herrengasse" aufrufen, alle Fahrzeuge bekommen automatische Hinweise und weiter geht die Reise - im Ostnetz mit den üblichen Kurzführung im Westnetz mit den beiden Kombilinien. Dann habe ich eigentlich "nur" SEV zwischen Jakominiplatz und Hauptbahnhof bzw. Andritz.

Aber das scheint ja offenbar eine schwierige Sache zu sein, diverse Szenarien zu programmieren und dann einfach das RLB die Einteilung automatisch vornehmen zu lassen. Jedenfalls hat es bisher knapp 20 Jahre nicht und nie funktioniert und es bricht immer noch Chaos im Netz aus, bei Störungen, die eigentlich nur ein simples Abfahren eines Programms bedarf.

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

  • Ch. Wagner
Re: Demonstrationen
Antwort #331
Angemeldet war sie jedenfalls, nur halt für 100 Personen.  



Jo eh. Aber als "stationär".
Fer aut feri ne feriaris feri!
Queen Elizabeth I.

  • PeterWitt
Re: Demonstrationen
Antwort #332
Aber das scheint ja offenbar eine schwierige Sache zu sein, diverse Szenarien zu programmieren und dann einfach das RLB die Einteilung automatisch vornehmen zu lassen. Jedenfalls hat es bisher knapp 20 Jahre nicht und nie funktioniert und es bricht immer noch Chaos im Netz aus, bei Störungen, die eigentlich nur ein simples Abfahren eines Programms bedarf.
Das ist es, was ich auch nicht nachvollziehen kann - gerade das Szenario Sperre Herrengasse gibt's seit Jahrzehnten als möglichen ÖV-GAU, und es gibt offenbar nach wie vor keinen Plan, wie man im Fall der Fälle reagiert.
Klar, bis '95 hatte man kaum Möglichkeiten, als die Wagen aus dem Osten auflaufen zu lassen, aber seit 26 Jahren gäbe es da Lösungen....
Dass man bei einem Unwetter, welches die Strecken an vielen Stellen gleichzeitig unterbricht, vorne und hinten davon schwimmt ist klar, aber sowas ist ja eigentlich Standard.
Auch ist mir klar, dass  man vermutlich nicht jeden 1er nach Mariatrost wird führen können, wenn das Chaos ausbricht, aber jeder 2. Kurs wäre an sich schon Pflicht, das ist ein Intervall, den der gemeine Fahrgast noch im Rahmen der Maßnahmen verstehen kann. Aber fast 1h stehen und dem Minutenspringen zusehen, welches, wenn man nicht die Krone/Kleine zwecks Information aufruft, noch dazu ohne Grund erfolgt (weil man eben Information 0 seitens des Verkehrsbetriebs hat), das ist halt schon echt eine Glanzleistung.
Dabei, was brächte man? Fixte Texte für jeden Linienast und Sperre Herrengasse bzw Sperre Annenstraße. Die Ursache der Störung ist doch nicht primär, da geht's mal um die Info, dass da jetzt ein Problem vorliegt. Z.B.: Störung HBF-Station, Szenario "17 - Störung Annenstraße" wird aktiviert, es werden alle Wagen der Linien 1/4/6/7 automatisch verständigt, im Westen bzw. im Osten zu bleiben und am Jakominiplatz zu wenden bzw. in der Eggenberger Straße die Ablenkung zu benützen. Zeitgleich erscheit die Meldung über den SEV Jakominiplatz-Daungasse auf den Displays im betroffenen Abschnitt, so dass die Fahrgäste im Zentrum auch wissen, dass sie zum AHP gehen müssen.
Am HBF kann man dann immer noch einen Extra-Text auf die Staionsanzeigen schalten, bzw. wird vermutlich ohnehin Personal am Ort der Störung sein... 
Mag sein, dass ich mir das alles viel zu leicht vorstelle, anderenfalls, wäre sowas nicht eine Grundfunktion für ein Betriebsleitsystem?

Re: Demonstrationen
Antwort #333
Jawohl! So müsste das gehen, v. a. dass Fahrzeuge nicht mehr in gesperrte Abschnitte einfahren. Das passiert aber laufend. Sowas muss AUTOMATISCH gehen, einfach ein entsprechender Fahrbefehl an die Fahrzeuge und alles ist geklärt. Verbunden mit Ansagen für die Fahrgäste im Fahrzeug, an den Haltestellen, Infotexte an Stelen, in Qando, auf der Homepage, Facebook, Twitter etc.

Fahrzeuge, die z. B. bei einer Annenstraßen-Sperre in Herrengasse sind, müssen dann automatisch einfach über Andritz umgeleitet werden - heute fahren die, wie die Kühe einfach in den Tramstau hinein. Bringt natürlich die Dienstpläne durcheinander (so ja auch), aber dazu hat man ja Technik, sowas dann entsprechend errechnen zu lassen.

Die Vorschläge mit fixen Texten und Abläufen bei den jeweiligen Szenarien gibt es seit den 1990er-Jahren - bisher hat in der Steyrergasse noch nicht einmal wer mit dem Ohrwaschl gewackelt. Das scheint die überhaupt nicht zu interessieren, sonst würde hätte man so was schon längst organisiert, dafür versinkt man halt bei der kleinsten Kleinigkeit im Chaos ...

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

  • Ch. Wagner
Re: Demonstrationen
Antwort #334
Wenn ich mich mit ein paar Freunden in der auf's Gleis stelle, werde ich in kürzester Zeit von der Polizei entfernt.
Corona-Pöbler dürfen das.
Und wer ist Schuld: Die böse HGL.
  • Zuletzt geändert: Dezember 02, 2021, 17:02:06 von Ch. Wagner
Fer aut feri ne feriaris feri!
Queen Elizabeth I.

  • PeterWitt
Re: Demonstrationen
Antwort #335

Wenn ich mich mit ein paar Freunden in der auf's Gleis stelle, werde ich in kürzester Zeit von der Polizei entfernt.
Corona-Pöbler dürfen das.
Und er ist Schuld: Die böse HGL.
Die HGL ist sicher nicht schuldig, aber dennoch säumig: nämlich zumindest ein Minimum an Kommunikation zu bieten. 1h sollte ausreichend Zeit dafür sein. Und wie gesagt, wenn man sich dann wenigstens auf die Information verlassen könnte, dann könnte man ja Alternativen wählen (im konkreten Fall Mariatrost zB den Postbus ab Tullriegel nehmen), aber so?  ???
Wenn bei einer Linie mit 10' Takt 17' am Display steht, dann kann sein dass ein Kurs ausgefallen ist - mag sein. Wenn das dann aber auf 30, 45 oder gar 60' hüpft, dann weiß man nur eines: es wird irgendwann ein Wagen kommen, nur ganz bestimmt nicht zu der Zeit, die hier angezeigt wird. Somit gibt es Info 0, da bietet der gedruckte Fahrplan-Aushang nich mehr und bessere Info.
Und ja, das darf man, Demo hin oder her, kritisieren.

Re: Demonstrationen
Antwort #336
Ursache ist ja letztlich egal. Nur wenn bei der GVB/HGL was ganz plötzlich kommt, geht halt nix mehr. Da wird wild improvisiert, anstatt nach Plan vorzugehen. Das ist die Kritik, die (wie gesagt) auch nicht neu ist! Und um nix anderes geht es!

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

  • TW 529
  • Global Moderator
Re: Demonstrationen
Antwort #337
Wegen einer Versammlung/Autokorso zum Thema ,,Gegen die Corona Maßnahmen und gegen eine Impfpflicht" kommt es

am Mittwoch, 5. Jänner 2022, in der Zeit von ca. 15.00 Uhr bis ca. 19.30 Uhr

zu zahlreichen Anhaltungen von Straßenbahn- und Buslinien sowie Verkehrsbehinderungen entlang der Route des Autokorsos.

Von ca. 15.00 Uhr bis ca. 19.30 Uhr fahren die TeilnehmerInnen mit 50-100 Fahrzeugen auf der Strecke Kärntner Straße ab der Robert Koch Straße bis zum Lazarettgürtel -  Rösselmühlgasse - zum Griesplatz - Zweigelgasse - Grazbachgasse - Conrad von Hötzendorfstraße - dann links in die Steyrergasse bis zur Petersgasse - dann rechts bis zur Plüddemanngasse - weiter bis zur Petrifelderstraße - bis zur Karl-Huber-Gasse - rechts auf die Kirchbacher Straße bis zur Puntigamer Straße - weiter bis zur Abfahrt Triester Straße - Gürtel - Wiener Straße - bis zum Shopping Nord - dann rechts in die Wiener Straße - Weinzödlstraße - Grabenstraße - Parkstraße - Glacisstraße - weiter in die Elisabethstraße bis zur Merangasse - weiter bis zur Plüddemanngasse - bis zur St. Peter Hauptstraße - weiter bis zum St. Peter Gürtel - Liebenauer Gürtel - in die Puntigamer Straße direkt zum Park & Ride.


https://www.holding-graz.at/de/5-1-stoerungen-wegen-demonstration/

  • Linie5
Re: Demonstrationen
Antwort #338
Seit 17:30 wird wieder demonstriert. Bis 20 Uhr soll es im Bereich Hauptbahnhof - Innenstadt - Griesplatz zu Beeinträchigungen kommen.

Re: Demonstrationen
Antwort #339
Wann kommt die erste Versammlung gegen die sich häufenden ,,Autokorsos" - z.B. mit dem Titel ,,Gegen die Umweltverschmutzung bei Versammlungen/Autokorsos? "

  • kestrel
Re: Demonstrationen
Antwort #340
Wann kommt die erste Versammlung gegen die sich häufenden ,,Autokorsos" - z.B. mit dem Titel ,,Gegen die Umweltverschmutzung bei Versammlungen/Autokorsos? "

... und die ständigen Umleitungen, Sperren und Erschwernisse?

Re: Demonstrationen
Antwort #341
Wegen der Aktion von Auto:Frei:Tag Graz war heute die Merangasse, von der Leonhardstraße südwärts, von 16:30 bis 17:45 Uhr für KFZ gesperrt. Die BL 63 und 64 wurden angehalten bzw. umgeleitet. Ich habe heute um 16:55 Uhr etwa Bus 57 auf der BL 64 in der Leonhardstraße bei der Kreuzung zur Glacisstraße gesehen.

  • FlipsP
Re: Demonstrationen
Antwort #342
Die Idee finde ich toll und ehrlich gesagt sogar löblich, dass man für dieses Thema auf die Straße geht. Die Ausführung ist jedoch für mich eine Frechheit.

Wer den Autoverkehr reduzieren (oder wie hier vermutlich sogar abschaffen) will, der muss zeitgleich den ÖV ausbauen und stärken.
Durch die Wahl der Merangasse als Veranstaltungsort hat man aber völlig darauf "geschissen" und auch 2 wichtige Buslinien blockiert. Das ist für mich jedenfalls der falsche Weg!

Anders in der Mandellstraße, dort trifft es den richtigen - nämlich den PKW Verkehr und man merkt auch während dieser Veranstaltungen, dass der Verkehr weiträumig umfährt, und somit auch andere Straßen/Gassen entlastet werden.
Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser.

- Sokrates

Re: Demonstrationen
Antwort #343
Die Idee finde ich toll und ehrlich gesagt sogar löblich, dass man für dieses Thema auf die Straße geht. Die Ausführung ist jedoch für mich eine Frechheit.

Wer den Autoverkehr reduzieren (oder wie hier vermutlich sogar abschaffen) will, der muss zeitgleich den ÖV ausbauen und stärken.
Durch die Wahl der Merangasse als Veranstaltungsort hat man aber völlig darauf "geschissen" und auch 2 wichtige Buslinien blockiert. Das ist für mich jedenfalls der falsche Weg!

Anders in der Mandellstraße, dort trifft es den richtigen - nämlich den PKW Verkehr und man merkt auch während dieser Veranstaltungen, dass der Verkehr weiträumig umfährt, und somit auch andere Straßen/Gassen entlastet werden.

Die Merangasse war die asbolut richtige Strasse. Solche Aktionen gehören auf Hauptverkehrsstrassen, nicht auf Nebenstrassen gedrängt.

Ausserdem haben die Covidioten da schon viel mehr Bus- und Strassenbahnlinien blockiert in den letzten Wochen.

  • FlipsP
Re: Demonstrationen
Antwort #344
Achso und weil die einen Idioten täglich die halbe Stadt "ÖV lahm" legen, können andere Deppen auch noch diese beiden Linien blockieren. Alles klar!

Ja, solche Aktion müssen "weh" tun, aber den Richtigen! Es gäbe genügend Hauptverkehrsstraßen ohne ÖV (Die Mandellstraße hat diese Gruppe eh schon monatlich bespielt). Es waren ja schlussendlich nur ca 300m, da hätte man beispielsweise auch die Elisabethstraße zwischen Merangasse und Hartenaugasse nehmen können. Da hätte es "nur" Regionalbusse getroffen und diese hätten die Sperre auch umfahren können.

Bei solchen Aktionen muss man mitdenken, sonst verärgert man die Falschen. Also die, die eigentlich Unterstützer wären.

PS
Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser.

- Sokrates