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Thema: Gemeinderatswahl 2017 (79912-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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  • Andreas
  • Moderator
Re: Gemeinderatswahl 2017
Antwort #270
In der aktuellen BIG-Ausgabe werden die Bezirksvorsteher im Kurzporträt vorgestellt.
Es ist unglaublich zu lesen, was diese für den MIV planen, Projekte für den ÖV sucht man dabei vergeblich.

2 Beispiele:

Andreas Molbar, (St.Leonhard) möchte weitere Parkplätze schaffen.
Wichtigstes Vorhaben für Klaus Strobl(Jakomini), ist die Schaffung von 2000 Tiefgaragenplätze.
mfG
Andreas

Re: Gemeinderatswahl 2017
Antwort #271
Super! Mehr Geld für Investitionen, mehr Schulden, aber kein Straßenbahnausbau: http://steiermark.orf.at/news/stories/2849065/

Und hier noch was zu den Verantwortlichkeiten: http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/5235076/Verkehr-in-Graz_Knalleffekt_Nagl-zieht-TramAusbau-an-sich

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

  • PeterWitt
Re: Gemeinderatswahl 2017
Antwort #272
Dazu dann noch der Taxi-als-ÖV Plan, es ist einfach gotesk was sich da abspielt.
Traurig, wie man die Zukunft der Stadt ignoriert.

  • Ch. Wagner
Re: Gemeinderatswahl 2017
Antwort #273
Knalleffekt_Nagl-zieht-TramAusbau-an-sich

Das ist kein Knalleffekt, das war schon einige Zeit zu lesen. Daß die Kleine Zeitung dies erst jetzt bemerkt hat, liegt an ihr selber. Nur so nebenbei: Nagl ist auch für die städtischen Seniorenheime zuständig. Offensichtlich sind dort seine Kernwählerschichten.
Wie dem auch sei: natürlich wird allenthalben gespart. Nur nicht bei der Parteienförderung, die wurde erhöht.
Danke, liebe Nagl Wähler!
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

  • Andreas
  • Moderator
Re: Gemeinderatswahl 2017
Antwort #274
Danke, liebe Nagl Wähler!

Problem war auch der große Anteil der Nicht-Wähler. Wer weiß wie das Ergebnis sonst ausgesehen hätte.
mfG
Andreas

Re: Gemeinderatswahl 2017
Antwort #275
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

  • Andreas
  • Moderator
Re: Gemeinderatswahl 2017
Antwort #276
Leider ein plus-Inhalt.

Laut der Print-Ausgabe plädiert Elke Kahr für einen autofreien Tag pro Woche, zumindest in der feinstaubintensiven Zeit.
mfG
Andreas

  • Amon
Re: Gemeinderatswahl 2017
Antwort #277
,,Ich lasse mir den Verkehr nicht wegnehmen"

Frau Kahr, wer ist denn jetzt für den Verkehr zuständig? Sie oder der Bürgermeister?
ELKE KAHR: Die Elke Kahr ...

Zuletzt hatte man aber den Eindruck, dass sie beide dafür zustasändig sind.
KAHR: Ja, weil man vielleicht im Nachhinein draufkommt, dass der Verkehr doch nicht so unspannend ist. Ich lass mir das Verkehrsressort aber nicht wegnehmen. Der Bürgermeister hat die Mittel, also die Finanzierung der Straßenbahnprojekte, für sich bei der Stadtbaudirektion angesiedelt. Aber Planung und Strategie sind nach wie vor eindeutig beim Verkehrsplanungsamt und bei mir. Ein Beispiel: Die Linie 62 fährt aktuell nur bis 12 Uhr am Samstag - und das werden wir jetzt im Testbetrieb ausweiten. Von der Taktung und der Strecke her, die bis Dezember bis Straßgang führen wird.

Wie sieht es mit der Linie 8 aus?
KAHR: Im Sommer wird es noch einen gemeinsamen Termin mit dem Bürgermeister geben, am 11. September dann weitere Gespräche mit dem Land. Es gibt ja einen Grundsatzbeschluss über den Ausbau der Südwest-Linie, der Linie 8, die über den Griesplatz führt. Das hat der Gemeinderat beschlossen, nachdem man Jahrzehnte für eine Entscheidung gebraucht hat. Und jetzt heißt es plötzlich vom Bürgermeister, dass wir das nicht mehr unbedingt brauchen und eine Ausweichroute über die Neutorgasse planen. Gegen die würde per se nichts sprechen - wir werden das aber bis Ende August, Anfang September noch einmal überprüfen lassen.

Sie müssen sich also mit Siegfried Nagl abstimmen und doch hat man das Gefühl, dass sie beide miteinander nicht können.
KAHR: Ich habe kein Problem mit ihm. Wir sehen uns jede Woche in der Stadtsenatssitzung und reden jedes Mal miteinander. Aber es ist schon seine Aufgabe auch, auf einen zuzugehen und nicht nur immer meine. Es kann keine Einbahnstraße sein.

Was sind Ihre Vorhaben für den Verkehr in Graz?
KAHR: Es gibt nur einen Weg: Man muss in der sanften Mobilität - also bei Öffis, Radfahrern und Fußgängern - weiterkommen. Wir haben beim öffentlichen Verkehr absoluten Aufholbedarf, im Fahrradverkehr ist einiges verbesserungswürdig.

Was heißt das für die Öffis?
KAHR: Es muss eine Angebotserweiterung geben - das fangt an beim Wartehäusl an und geht bis zur Fahrgastinformation, die seit Jahren total im Argen ist. Sie wird ja bis Herbst 2018 erneuert. Wir sind auch mit der Tarifgestaltung nicht einverstanden. Dass die Indexierung überhaupt möglich ist, um das 1,75-fache - das gehört weg. Davon dürfte man nach den Gesprächen im Verbund im Herbst abgehen. Auch sollte die Seniorenkarte von der ÖBB-Vorteilscard entkoppelt werden.

In Ihrer Strategie scheint das Auto aber nicht vorzukommen.
KAHR: Doch, das Auto kommt vor. Aber zu viel. Wir stoßen an unsere Grenzen. Eine Stadt hat nur einen beschränkten Platz, der dem Verkehr vorbehalten ist. Hier gibt es ein Ungleichgewicht für den Individualverkehr. Wir werden den Autoverkehr nicht gängeln - es wird also keine Citymaut mit mir geben und keine Erhöhung der Parkgebühren. Der ÖV wird aber bevorzugt und das kann mancherorts auf Kosten des Individualverkehrs gehen, was man der Bevölkerung klar kommunizieren muss.

Ist das ,,Nein" zur Citymaut ein ,,Ja" zu autofreien Tagen?
KAHR: An den feinstaubstarken Tagen braucht es autofreie Tage und davon möchte ich gemeinsam mit Umweltstadträtin Tina Wirnsberger das Land auch überzeugen. Das wäre bei gutem Willen möglich - und zwar ohne finanziellen Aufwand.

Schmerzt es Sie eigentlich nach wie vor, dass Sie nicht mehr Wohnstadträtin sind?
KAHR: In der Praxis hat sich ja nichts geändert, die Menschen kommen mit Wohnanliegen trotzdem zu mir. Seit der Wahl waren es mehr als 1000 Leute.

Sie lassen also weiter Grazer vor Ihrer Tür ,,betteln", zumindest empfinden das Teile der ÖVP so ...
KAHR: Bei mir hat nie jemand gebettelt. Und die ÖVP hat offenbar ein riesiges Problem mit unserem Erfolg und damit, dass die Menschen mir ein gewisse Anständigkeit und Korrektheit in der Politik zuschreiben.

Aber ist die Politik der offenen Türe und die Hilfe in Wohnagenden nicht ein riesiges Marketinginstrument der Grazer KPÖ?
KAHR: Natürlich. Der Mieternotruf lauft auch gleich weiter, das muss man auch gar nicht bewerben. Die Leute wissen, wenn sie wein Wohnungs- oder Mietrechtsproblem haben, können sie sich an uns wenden.

Die VP-FP-Koalition hat die Spielregeln für den Gemeindebau geändert. Demnach sollen Grazer künftig Vorteile bei der Vergabe haben. Was ist daran so schlecht?
KAHR: Man suggeriert, dass Österreicher gegenüber Ausländern bevorzugt werden. In der Praxis wird man sehen, dass auch Österreicher betroffen sind. Wir hatten pro Jahr etwa 150 Notfälle, die bei uns angesucht haben. Viele von ihnen würden nach den neuen Regeln keine Gemeindewohnung bekommen.



Etwas Bauchschmerzen bereitet mir, dass die Entlastungsstrecke über die Neutorgasse "erneut geprüft" werden soll. Es muss endlich eine Entlastungsstrecke her. Je schneller desto besser.

  • FlipsP
Re: Gemeinderatswahl 2017
Antwort #278
Hoffentlich! Wenn schon mit der SW-Linie nichts weiter geht, erwarte ich mir auch eine Lösung für eine Entlastungsstrecke.
Zum Thema Entlastungsstrecke würde ich zum alten Planung Neutorgasse zurückkehren, zumal am Andreas-Hofer-Platz ja eine Regionalbusbahnhof entstehen soll (auch die Busse vom Griesplatz sollen dahin siedeln).
Ich bin auch der Meinung, dass man zur Neutorgassen-Variante zurückkehren sollte! Außer dem Vorteil, dass die Innenstadt auch bei Störungen der Herrengasse an das Straßenbahnnetz angebunden ist, soll laut dem heutigen "Grazer" auch der gesamte Busbahnhof vom Griesplatz zum Andreas-Hofer-Platz wandern. (Wie auch Sanfte Mobilität schrieb.) Dadurch ist meiner Meinung nach eine Straßenbahnanbindung des Andreas-Hofer-Platzes unbedingt notwendig!

Eine Anbindung des Griesplatzes wird ja (hoffentlich/vielleicht) auch noch irgendwann durch die SW-Linie erfolgen...

Dazu in der gestrigen Woche:

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!  ;)

Re: Gemeinderatswahl 2017
Antwort #279
Das ist ja fast schon arrogant von der FPÖVP: Da werden weiter lustig MIV-erregende Maßnahmen geplant (Tiefgaragen, Unterführung Josef-Huber-Gasse, Absage Südwestlinie) und dann soll die KP-Verkehrsstadträte so ganz nebenbei eine optimale Verkehrslösung bei einer plötzlichen Sperre des Plabutschtunnels aus der Tasche ziehen: http://steiermark.orf.at/news/stories/2878490/

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

Re: Gemeinderatswahl 2017
Antwort #280
Das ist ja fast schon arrogant von der FPÖVP: Da werden weiter lustig MIV-erregende Maßnahmen geplant (Tiefgaragen, Unterführung Josef-Huber-Gasse, Absage Südwestlinie) und dann soll die KP-Verkehrsstadträte so ganz nebenbei eine optimale Verkehrslösung bei einer plötzlichen Sperre des Plabutschtunnels aus der Tasche ziehen: http://steiermark.orf.at/news/stories/2878490/

W.

Und eine angenehm sachliche Reaktion der Verkehrsstadträtin. Ich wüsste nicht ob ich mich da zurückhalten könnte, den Wapplern ganz andere Schimpfworte um die Ohren zu dreschen...

Re: Gemeinderatswahl 2017
Antwort #281
Wobei ja bei ÖVP und FPÖ die echten wahren Verkehrsexperten zu Hause sind.  ;)  Etwa Finanzstadtrat Riegler.  Bei einer Enquete hat er kürzlich mit voller Überzeugung behauptet: "Es fahren dzt. in Graz im Regelbetrieb tagsüber 7 Straßenbahnlinien."   ::)

  • PeterWitt
Re: Gemeinderatswahl 2017
Antwort #282
Und eine angenehm sachliche Reaktion der Verkehrsstadträtin. Ich wüsste nicht ob ich mich da zurückhalten könnte, den Wapplern ganz andere Schimpfworte um die Ohren zu dreschen...
Und mal ehrlich: in knapp einem halben Jahr soll sie die Versäumnisse vieler Jahre - auch der derzeit regierenden Personen - wieder ausbügeln? Wer war denn die letzten Jahre Verkehrsstadtrat? Was ist den sein fertig ausgearbeiteter Plan? ::)

  • FlipsP
Re: Gemeinderatswahl 2017
Antwort #283
Gestern präsentieren Bürgermeister Nagl und sein Vize eine Ergänzung zur Agenda 22. Abrufbar ist sie unter diesem Link.

Unsere Ideen für Graz:

(erledigt) Wir wollen der Bewusstseinsbildung zum Umstieg auf den Öffentlichen Verkehr besonderes Augenmerk schenken.

(erledigt) Der Ausbau des Öffentlichen Verkehrs ist die Grundvoraussetzung für die Verbesserung des Modal Splits zugunsten des Umweltverbundes. Insbesondere dort, wo starkes Bevölkerungswachstum zu verzeichnen oder zu erwarten ist, muss die Stadt auf eine optimale ÖV-Anbindung setzen.

(erledigt) Eine Erweiterung des Straßenbahnsystems inklusive der Erweiterung der Straßenbahngarnituren (City-Runner) erscheint in der kommenden Periode als jedenfalls notwendig. Die Straßenbahn-Anbindung von Reininghaus und Smart City ist bis 2021 vorgesehen.

(erledigt) Die Planung der Innenstadtentflechtung ist weiterhin voranzutreiben. Daneben sollen die Planungen für die Nordwestlinie beauftragt werden, um Gösting mittelfristig per Straßenbahn zu erschließen.

(erledigt) Die Kosten für einen schnellen, umweltfreundlichen und preisgünstigen ÖPNV im Großraum Graz, der nicht nur zum Nutzen der Grazerinnen und Grazer ist, sondern von dem auch viele tausend Pendelnde profitieren, können dauerhaft nicht von der Stadt Graz alleine getragen werden. Hier gilt es, über Verhandlungen mit dem Bund und mit dem Land Co-Finanzierungen für den Öffentlichen Personennahverkehr im Zentralraum Graz sicherzustellen, wobei auch innovative Mobilitätssysteme zur Anwendung kommen können.

(erledigt) Die vergünstigten Jahres- und Halbjahreskarten der Holding Graz Linien sollen bis auf Weiteres mit einem städtischen Subventionsbeitrag beibehalten werden.

(erledigt) Die Busflotte der Holding Graz Linien soll bis 2025 auf innovative und schadstoffärmere Antriebstechnologie(n) umgestellt werden.

(erledigt) Die S-Bahn muss als integraler Bestandteil sowohl des innerstädtischen ÖV als auch des stadtgrenzenüberschreitenden ÖV - inklusive der erforderlichen S-Bahn-Knoten in der Stadt sowie der Park&Ride-Plätze in den Regionen - ausgebaut werden. Dazu sind mit dem Land Steiermark Verhandlungen zuführen.

(erledigt) Wir sehen Taxis als Teil des Öffentlichen Verkehrs und möchten gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Steiermark und den Holding Graz Linien ein Kooperationsmodell für die Einbindung des Taxiverkehrs in den Öffentlichen Verkehr erarbeiten und zur Umsetzung bringen.

(erledigt) Dem Ausbau der Geh- und Radwegeinfrastruktur schenken wir weiterhin große Aufmerksamkeit.

(erledigt) Wir bekennen uns zur E-Mobility-Modellregion und treten für die Schaffung weiterer Angebote und Strukturen für E-Mobilität ein. Wir treten für eine Bündelung und Fokussierung der diesbezüglichen Aktivitäten ein, auch im Sinne der Weiterentwicklung der tim-Knoten.

(erledigt) Die Unterführung Josef-Huber-Gasse unter der Südbahn zur Erschließung des Stadtteils ,,Reininghaus" soll errichtet werden.

(offen) Im Bereich der City Logistik wollen wir neue Wege gehen und durch innovative Konzepte weniger schwere LKW in der Innenstadt zulassen.

(offen) Den Andreas-Hofer-Platz wollen wir in der kommenden Gemeinderatsperiode gemeinsam mit dem Betreiber der Tiefgarage entwickeln und an der Oberfläche das regionale Buskonzept weiterentwickeln und umsetzen.


Neue Ideen:

(neu) Die Straßenbahn ist und bleibt das Rückgrat des Grazer ÖPNV (öffentlicher Personennahverkehr). Die begrenzten Kapazitäten und Flächen innerhalb der Stadt stellen uns jedoch vor natürliche Grenzen. Deshalb sind alternative Verkehrssysteme für Graz unumgänglich und machen realistische Prüfungen ihrer Umsetzungen zwingend notwendig. Die Untersuchung neuer, innovativer Mobilitätssysteme im Zusammenhang mit zusätzlichen leistungsfähigen Verkehrskorridoren unserer Stadt ist sowohl unser Auftrag als auch unser Ziel. Wir verstehen es als Verantwortung, die Implementierung, beispielsweise einer Mini-Metro und von urbanen Cable Cars, aus Überlegungen moderner Verkehrsplanung nicht mehr auszuschließen, sondern aktiv zu untersuchen.

(neu) Im Zusammenhang mit dem Ausbau der mit Wasserstoff betriebenen Busse wollen wir mit einer forcierten Grundstückssicherung für Betriebsstandorte weitere notwendige Rahmenbedingungen für einen umweltverträglichen ÖPNV schaffen.

(neu) Im Zuge des Hochwasserschutzes in Graz wird das ,,Sachprogramm Grazer Bäche" umgesetzt. Bei allen zukünftigen Bachausbauten wird die Machbarkeit eines Begleitweges für den Rad- und Fußverkehr geprüft und, wenn es machbar ist, auch umgesetzt.

(neu) Das Straßenbahnausbaupaket mit der Innenstadtentlastung und dem zweigleisigen Ausbau nach Mariatrost, Mariagrün und Puntigam wird zügig vorangetrieben. Außerdem wird mit den Planungsarbeiten für das Straßenbahnausbaupaket der Hüsler-Studie begonnen, das insbesondere die Nordwest-Linie, die neue Linie 2 sowie die innere und äußere Südwestlinie umfasst.

(neu) Das beschlossene Übereinkommen mit dem Land Steiermark, 100 Millionen Euro in den Ausbau der Radinfrastruktur zu investieren, schafft die Grundlage für eine nachhaltige Förderung und Attraktivierung der Radmobilität in Graz. Die Ausbaumaßnahmen werden so rasch wie möglich gemeinsam mit dem Land erarbeitet und umgesetzt.

(neu) Der Optimierung des öffentlichen Raumes wird mit dem Ausbau und der Neuerrichtung von Park&Ride-Anlagen Rechnung getragen. Bestehende Konzepte und Standorte müssen evaluiert (beispielsweise Webling, Fölling, Andritz und Liebenau) und wie beim Brauquartier Puntigam hinsichtlich Kapazität erweitert werden, um der Bevölkerung sinnvolle und praktikable Anreize zu bieten, bereits vor den Toren der Stadt auf den öffentlichen Verkehr umzusteigen.

(neu) Der verfügbare öffentliche Raum ist in unserer historisch gewachsenen Stadt stark begrenzt. Um oberirdische Flächen für Geh- und Radwege nutzbar zu machen, müssen oberirdische Auto-Stellplätze in Tief- oder Hochgaragen verlegt werden. Hierzu wird die
Stadt geeignete Standorte für Parkgaragen für Anrainerinnen und Anrainer prüfen.


Ein paar Anmerkungen zu meinen Markierungen:
Die Citytunner werden nicht verlängert, stehen aber unter erledigt.
Die Busse sollen bis 2025 auf " innovative und schadstoffärmere Antriebstechnologie(n)" umgestellt werden. Das ist sicher noch nicht erledigt.
Die Unterfürhung Josef-Huber-Gasse ist auch noch nicht errichtet, [1]
"Die Straßenbahn ist das Rückgrat"-Blablabla, aber eigentlich wollen wir die viel super cooleren Gondeln und U-Bahnen und nennen sie jetzt aber "Cable Car und Mini Metro", weil sich das noch innovativer anhört und man das auch nicht mehr mit den doch schon negativ belasteten Begriffen Gondel und U-Bahn in Zusammenhang bringt.
(und wird es hoffentlich auch nicht!)
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!  ;)

  • Amon
Re: Gemeinderatswahl 2017
Antwort #284
Naja. Das mit den Cityrunnern hat sich ja insofern erledigt, dass es abgesagt wurde und stattdessen neue Fahrzeuge gekauft werden. Aber da letzteres noch nicht fix ist, sehe ich das Thema insgesamt noch als unerledigt an. Ansonsten kann man eh nur abwarten. Immerhin sind alle "neuen" Tramprojekte explizit erwähnt, wohingegen man sich bei Gondel und Metro weiterhin eher vage hält. Diese Projekte sind unmöglich bis zur nächsten Wahl beschlussfertig, so meine Einschätzung.