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Verkehr => ÖPNV - Stadtverkehr => Straßenbahn => Thema gestartet von: Empedokles am Mai 01, 2013, 10:22:47

Titel: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Empedokles am Mai 01, 2013, 10:22:47
Bis zum Jahr 2025 soll die Straßenbahn von der Laudongasse zur Peter Tunner Gasse verlängert werden und die Smart-City dem Uhrzeiger entgegen umfahren.

http://www.stadtentwicklung.graz.at/cms/dokumente/10195399_4631044/11f3ae4d/scp_schl%C3%BCsselakteure_18.03.2013.pdf

Seite  7: Projektplan
Seite  9: Kosten, Länge und Zeitangabe
Seite 10: wurde anscheinend am 25.04.2013 im GR behandelt


LG, E.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Bim am Mai 01, 2013, 12:13:49
Finde ich gut - ist ja kaum zu glauben! Schön wäre es, wenn es schneller gehen würde, aber immerhin wird zumindest etwas bewegt.

Hoffentlich gelingt es bis dahin bereits die SW- und NW-Linie fertig gestellt zu haben.


Vielleicht schafft man es dann auch die Linie 1 in Richtung Peter-Tunner-Gasse/Gösting zu verlängern.

Vorteil der Verlängerung der Linie 3/6 zur Peter-Tunner-Gasse ist natürlich der Vortel der Anbindung der Siedlungen der Dreierschützengasse, der dortigen Schule, List-Halle, etc.!  :one:
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Bim am Mai 01, 2013, 12:17:58
Wo man Druck machen sollte, schaut man sich die Umsetzungsjahre an, werden alle Projekte zwischen 2015 und 2018 umgesetzt!

Nur die Straßenbahnverlängerung erst bis 2025, also erst 10 Jahre später?  ??? Finde ich doch etwas spät - da müsste hineinreklammiert werden, dass die Strab.-Verlängerung ebenfalls zwischen 2015 und 2018 umgesetzt werden muss!

Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: amadeus am Mai 01, 2013, 12:24:09

Bis zum Jahr 2025 soll die Straßenbahn von der Laudongasse zur Peter Tunner Gasse verlängert werden und die Smart-City dem Uhrzeiger entgegen umfahren.


Papier und PDF-Dateien sind geduldig. Es gäbe wohl wesentlich dringendere Projekte. Flaschenhals Herrengasse und Südwestlinie - DANN kann man sich mit Weiterem näher beschäftigen.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Sanfte Mobilität am Mai 01, 2013, 12:30:17

Wo man Druck machen sollte, schaut man sich die Umsetzungsjahre an, werden alle Projekte zwischen 2015 und 2018 umgesetzt!


Das ist absolut unrealistisch, abgesehen vom faktischen Fehlen so großer Geldmittel, kann so was überhaupt nicht in dieser Zeit umgesetzt werden - dazu bräuchte man ja dann noch zusätzliche Fahrzeuge inkl. Infrastruktur (Remise) etc.

Zitat

Nur die Straßenbahnverlängerung erst bis 2025, also erst 10 Jahre später?  ??? Finde ich doch etwas spät - da müsste hineinreklammiert werden, dass die Strab.-Verlängerung ebenfalls zwischen 2015 und 2018 umgesetzt werden muss!


Was ich immer sage: es gehört ein Masterplan für die 10 Jahre her und man muss dann Projekte nach Dringlichkeit bzw. Projektstand umsetzen - im Moment gibt es zwar viele Puzzleteile, aber keinen der diese Puzzle zusammensetzt. Und wenn das Grazer Strab-Netz in den nächsten 10 Jahren durchschnittlich 1 km pro Jahr wachsen würde, wäre alles in Butter.

Über die Projekte brauchen wir uns ja nicht unterhalten, wurde hier eh oft genug durchgekaut, aber es gehört ein Plan her, wie es gemacht wird ...

W.

Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Bim am Mai 01, 2013, 12:30:23
Was wichtiger wäre, damit sollte man sich in Graz nicht herumschlagen, denn dann wird gar nie mehr etwas gebaut!

Wenn die Politik etwas beschließt zu bauen, muss man einfach sagen "ja danke - bitte bauen"! Denn besser es werden ein paar Projekte umgesetzt, egal welche Priorität sie haben, als man diskutiert über Sinnhaftigkeit, denn sonst wird GAR NICHTS gebaut und die gesamten Straßebahnprojekte werden wieder verschleppt und in die Länge gezogen (so wie die unwichtigen, als auch wichtigen Projekte).

Man blicke die letzten Jahrzehnte zurück. Auch wäre eine "Innenstadtentflechtung" schon seit Jahrzehnten das Wichtigste, dennoch sind wir froh, über die Verlängerungen 4, 5, 6, und die NVD Hauptbahnhof!

Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Empedokles am Mai 01, 2013, 13:09:39

Papier und PDF-Dateien sind geduldig. Es gäbe wohl wesentlich dringendere Projekte. Flaschenhals Herrengasse und Südwestlinie - DANN kann man sich mit Weiterem näher beschäftigen.


Habe soeben bemerkt, dass am 25. April der GR nichts dergleichen behandelt hat.
http://www.graz.at/cms/beitrag/10210885/410977/

Trotzdem finde ich das Eröffnungsposting erwähnenswert, wenn auch weitaus wichtigere Dinge anstehen.


LG, E.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Martin am Mai 01, 2013, 13:15:37
Wir müssen aufgrund der finanziellen Situation froh sein, wenn auch nur ein paar hundert Meter Neubaustrecke realisiert werden.

Was die Smart City betrifft, MUSS die Straßenbahn dort sein, BEVOR die Mieter einziehen. - Alles andere ist kontraproduktiv! Mobilität ist ein Grundbedürfniss der Menschen. Wenn ich irgendwo hinsiedle, kümmere ich mich als erstes um dieses Thema. - Gibt es keinen gescheiten ÖV, besorgt man sich eben ein Zwei- Dritt - oder Viertauto.

Ein weiterer wesentlicher Punkt ist, dass jetzt nördlich von der Firma Hornig noch alles frei ist und eseinerseits kaum vorhandene unterirdische Leitungen gibt, die um teures Geld verlegt werden müssen und andererseits keine Anrainer in großer Anzahl, die sich gegen die "laute" Straßenbahn wehren.

Ist alles fertiggestellt, hat man wieder das gleiche Fiasko wie in der Hirtenklostersiedlung.  :P


Habe soeben bemerkt, dass am 25. April der GR nichts dergleichen behandelt hat.
http://www.graz.at/cms/beitrag/10210885/410977/

Hmm - Schade, aber wundern tut mich das nicht.

Zitat

Trotzdem finde ich das Eröffnungsposting erwähnenswert, wenn auch weitaus wichtigere Dinge anstehen.

Ja klar...  :one:
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: invisible am Mai 01, 2013, 13:47:51


Wo man Druck machen sollte, schaut man sich die Umsetzungsjahre an, werden alle Projekte zwischen 2015 und 2018 umgesetzt!


Das ist absolut unrealistisch, abgesehen vom faktischen Fehlen so großer Geldmittel, kann so was überhaupt nicht in dieser Zeit umgesetzt werden - dazu bräuchte man ja dann noch zusätzliche Fahrzeuge inkl. Infrastruktur (Remise) etc.


Remise hätte man dort schon eine, aber die will man ja zusperren ::)

Wenn man dort unbedingt den Baugrund verwerten will, warum nicht "smart" ein Haus auf Stelzen (eh grad sehr in Mode) drüberstellen?
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: amadeus am Mai 01, 2013, 14:15:23

Wenn man dort unbedingt den Baugrund verwerten will, warum nicht "smart" ein Haus auf Stelzen (eh grad sehr in Mode) drüberstellen?


Keiner wird dort bauen wollen, solange Siemens nicht entschieden hat, was sie dort planen. Verkaufen, eine Fabrik bauen oder einfach gar nichts tun.  Die haben es nicht eilig und brauchen das Geld nicht. Alles ist möglich ...
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Sanfte Mobilität am Mai 01, 2013, 15:16:57

Denn besser es werden ein paar Projekte umgesetzt, egal welche Priorität sie haben, als man diskutiert über Sinnhaftigkeit, denn sonst wird GAR NICHTS gebaut und die gesamten Straßebahnprojekte werden wieder verschleppt und in die Länge gezogen (so wie die unwichtigen, als auch wichtigen Projekte).


Die mittlerweile verlängerten Projekte haben alle einen planerisch-politischen Ausgangspunkt: die 6er-Verlängerung war Teil der ersten Tramausbauoffensive der 1990er-Jahre (1er, 6er, Jakominiplatz). Die 5er-Verlängerung inkl. NVK und die NVD-Hauptbahnhof haben was mit dem Ausbau der Südbahn/Koralmbahn und dem S-Bahn-System zu tun, die Linie 4 letztlich auch, dass war allerdings tatsächlich ein relativer "Schnellschuss" im positiven Sinne.

Ich halte nix davon, irgendwelche Projekte zu haben, sondern welche, die verkehrlich Sinn machen - und da gibt es genug davon.

Dass die Innenstadtentflechtung noch nicht da ist, ist sicher sehr, sehr bedauerlich - trotzdem hätte man die ganzen Verlängerungen deshalb nicht bauen sollen...

W.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Empedokles am Mai 01, 2013, 21:57:19

Vorteil der Verlängerung der Linie 3/6 zur Peter-Tuner-Gasse ist ...


Bitte: Peter Tunner Gasse!
Ich hab´s am Anfang ja auch richtig geschrieben:

Bis zum Jahr 2025 soll die Straßenbahn von der Laudongasse zur Peter Tunner Gasse verlängert werden und die Smart-City dem Uhrzeiger entgegen umfahren.

http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Tunner
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: PeterWitt am Mai 02, 2013, 00:46:14

Wenn man dort unbedingt den Baugrund verwerten will, warum nicht "smart" ein Haus auf Stelzen (eh grad sehr in Mode) drüberstellen?

Was ich im Übrigen auch in der Steyrergasse machen würde - das Freigelände bietet sich dafür ja förmlich dafür an, und den Platz benötigt man ja auch, wie man nicht erst zuletzt bei der Sperre am Eisernen Tor gesehen hat, von den möglichen 40m-Wagen ganz zu schweigen. Sozusagen eine "Remise Ottakring" in Graz.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Sanfte Mobilität am Mai 02, 2013, 08:27:52
Peter-Tunner-Gasse ...

Zum Thema: In beiden Fällen ist selbstverständlich eine Immobilienverwertung angedacht - bei der Remise III sind dann wohl noch die Platzverhältnisse und Lärmschutz (Freigelände), die dazu führen,dass man die Remise aufgeben will. In der Steyrergasse soll die neue Remise I ja auf dem Grundstück gegenüber entstehen, allerdings muss dort auch noch eine Bodensanierung erfolgen.

W.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Martin am Mai 02, 2013, 08:35:06

Zum Thema: In beiden Fällen ist selbstverständlich eine Immobilienverwertung angedacht - bei der Remise III sind dann wohl noch die Platzverhältnisse und Lärmschutz (Freigelände), die dazu führen,dass man die Remise aufgeben will. In der Steyrergasse soll die neue Remise I ja auf dem Grundstück gegenüber entstehen, allerdings muss dort auch noch eine Bodensanierung erfolgen.

Zuletzt hat es noch geheißen das Grundstück nördlich der Steyrergasse werde verkauft.  ???
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Commanderr am Mai 02, 2013, 09:56:16

Was ich im Übrigen auch in der Steyrergasse machen würde - das Freigelände bietet sich dafür ja förmlich dafür an, und den Platz benötigt man ja auch, wie man nicht erst zuletzt bei der Sperre am Eisernen Tor gesehen hat, von den möglichen 40m-Wagen ganz zu schweigen. Sozusagen eine "Remise Ottakring" in Graz.

Ganz genauso sehe ich das auch! Solch eine Remise wäre ein Gewinn! Und "im Keller" könnte man doch glatt auch eine Garage für ein paar Schienen-Ersatzverkehr-Autobussen mit errichten!


Zuletzt hat es noch geheißen das Grundstück nördlich der Steyrergasse werde verkauft.  ???

Kenne leider keinen Insider, der genaueres dazu sagen könnte! Einzig der Grundbuchauszug würde näheres ans Tageslicht bringen!
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Martin am Mai 02, 2013, 10:00:21
Noch is es nicht verkauft, aber es war geplant. - Bringt der Stadt eine Menge Geld...  ;)
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: invisible am Mai 02, 2013, 12:52:56

Zum Thema: In beiden Fällen ist selbstverständlich eine Immobilienverwertung angedacht - bei der Remise III sind dann wohl noch die Platzverhältnisse und Lärmschutz (Freigelände), die dazu führen,dass man die Remise aufgeben will.


Aber gerade der Lärmschutz wäre ja kein Problem, wenn man ein Haus drübersetzt. Siehe Remiese Ottakring in Wien - eine Freundin von mir wohnt in den Häusern auf der Rückseite (Montleartstraße); dort hört man genau nix von der Remise daneben/darunter.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: georgkr am September 26, 2013, 13:36:04
Hier ist gibt's nun auch einen Plan
http://www.styria-mobile.at/home/forum/index.php?topic=9589.msg115071#msg115071 (http://www.styria-mobile.at/home/forum/index.php?topic=9589.msg115071#msg115071)

LG, Georg
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Bim am September 26, 2013, 13:54:52

Hier ist gibt's nun auch einen Plan
http://www.styria-mobile.at/home/forum/index.php?topic=9589.msg115071#msg115071 (http://www.styria-mobile.at/home/forum/index.php?topic=9589.msg115071#msg115071)

LG, Georg


Traurig, dass Vertreter der Stadt betonen, dass das Zukunftsmusik bzw. nur Wunschvorstellungen sind!
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: georgkr am September 26, 2013, 14:53:38
Wie man auch an anderen Liegenschaften sieht wäre es sinnvoller zuerst die Infrastruktur (Bim) und erst dann die Wohnungen zu bauen. Denn alles was (für die Allgmeinheit positive) Veränderung nahe bestehender Wohnbauten bringt wird kritisiert bzw. ev. sogar verhindert.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Sanfte Mobilität am Januar 24, 2014, 11:48:25
Hier ein Beschluss aus dem heutigen Stadtsenat:

Verkehrskonzept Smart City
Im November 2013 hat die Stadt Graz die zukunftsfähige Quartiersentwicklung im Umfeld der Helmut-List-Hallo mit den GrundeigentümerInnen vereinbart und damit den Projektstart für das Smart City Projekt gegeben. Unmittelbar damit verbunden ist auch ein Verkehrskonzept, für das Anbote eingeholt wurden. Als Best- und Billigstbieter gingen die Bietergemeinschaft verkehr plus und Green City Lab hervor. Das Projektvolumen beträgt € 48.640,-


Quelle: www.graz.at

Man muss natürlich insgesamt sagen, dass bei der SmartCity in der ersten Ausbaustufe 70 Wohneinheiten gebaut werden. Natürlich ist die Umgebung schon bebaut und es kommen noch einige Wohnbauten dazu - die Frage ist halt, welche Priorität dieses Projekt hätte bzw. ob man nicht auch die jeweiligen Wohnbauträger dazu verpflichten sollten, sich an den Kosten der Verkehrserschliessung zu beteiligen.

W.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Martin am März 26, 2014, 09:47:46
"Smart City" startet mit Bau eines Forschungsturms

Neben den Reininghausgründen ist die Smart City das größtes Stadtentwicklungsprojekt im Westen von Graz. Am Dienstag wurde das Projekt vorgestellt. Zum Baustart wird ein Forschungsturm in Angriff genommen.

Die westlich und nördlich des Hauptbahnhofes bzw. der Helmut-List-Halle gelegene Industriebrache soll unter Federführung der Stadt gemeinsam mit 14 Konsortialpartnern zum nachhaltigen und energieeffizienten Stadtteil entwickelt werden. Erster Schritt ist der 60 Meter hohe Science Tower, in dem neue grüne Technologien erforscht und alltagstauglich erprobt werden. Nach diesem "Leuchtturm" sollen auf rund 130.000 Quadratmeter Wohnbauten für rund 1.500 bis 2.000 Menschen sowie Infrastrukturbauten - Gewerbe, Einkauf, Bildung, Kultur und Freizeit - entstehen.

Urbaner Nutzungsmix
Die Smart City soll kein solitäres Vorzeigeprojekt werden, sondern von ihrer Konzeption her maßgebend für weitere Stadtentwicklungsprojekte etwa am Reininghaus-Areal werden, erklärte Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP). Stadtbaudirektor Bertram Werle stellte den angestrebten urbanen Nutzungsmix in den Mittelpunkt. Auch eine Trasse für den Öffentlichen Verkehr - zu Beginn für Bus, später für Straßenbahn - sei gesichert.

Für die Technische Universität Graz hob Rektor Harald Kainz hervor, dass man sich mit fünf Instituten aus vier Fakultäten an der Planung der Smart City beteiligt habe. In das Demonstrationsprojekt mit dem Science Tower - Investor ist die Fibag -, einer Energiezentrale und der energetischen Auffrischung der Helmut-List-Halle werden rund 25 Millionen Euro fließen, insgesamt sind 100 bis 120 Millionen Euro für die Quartiersentwicklung vorgesehen. Bis zu 4,2 Millionen Euro werde man an Förderungen vom Bund aus dem Klima- und Energiefonds lukrieren.

Quelle: APA

Quelle: http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/3585362/smart-city-startet-bau-forschungsturms.story




Zitat
Zu Beginn Bus.... später für Straßenbahn. -


Wieviel Jahrzehnte später weiß man nicht!  :boese:
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: urbanite am März 26, 2014, 10:41:09
Wenigstens wird im Gegensatz zum Berlinerring daran gedacht eine Trasse freizuhalten  :pfeifend:
Priorität soll mMn sowieso die Verlängerung durch die Reininghausgründe haben weil das Reininghausprojekt viel grössere Dimensionen haben wird als die Smartcity...
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: ptg am März 26, 2014, 10:56:58
Zitat
Auch eine Trasse für den Öffentlichen Verkehr - zu Beginn für Bus, später für Straßenbahn - sei gesichert.

Von irgendeinem Projekt, gar nicht so weit entfernt, kenn ich diesen Satz doch schon und plötzlich weiß dort niemand mehr was davon.
Also selbst wenn: was hilft es wenn man eine Trasse freihält (im Übrigen gab es ja auch eine zum Berlinerring)
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Commanderr am März 26, 2014, 11:43:03

Auch eine Trasse für den Öffentlichen Verkehr - zu Beginn für Bus, später für Straßenbahn - sei gesichert.


Na hoffentlich hat man aus dem "Hirtenkloster-Debakel, der ÖV-Trasse-Nordwest, (http://www.graz.at/cms/dokumente/10029027/9d08b509/PB_%C3%96V%20Trasse%20Hirtenkloster_Inter_%20final.pdf)" etwas gelernt!
Nämlich, dass man alle Wohnungs- und Grundstücksbesitzer entlang der geplanten Trasse darüber schriftlich informiert, dass im Bereich der SmartCity eine Trasse für die Bim freigehalten und hier später einmal vermutlich die Straßenbahn verkehren wird! Weiters müsste man sich bestätigen lassen, dass diese Informationen zur Kenntnis genommen wurden (natürlich schriftlich)! Denn mit diesem Wissen braucht später niemand daherkommen und behaupten, man wüsste von nichts!
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: urbanite am März 26, 2014, 13:54:11
Zitat
Na hoffentlich hat man aus dem "Hirtenkloster-Debakel, der ÖV-Trasse-Nordwest," etwas gelernt

Hoffentlich ::)  ich würde noch hinzufügen das man - sobald dort die ersten Leute wohnen - sofort damit anfängt den Bus dort hinfahren zu lassen damit sich die Leute nicht an eine "unbenutzte" Trasse gewöhnen wie beim Hirtenkloster...
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: SG220 am März 26, 2014, 14:21:06
Man wird den Fehler vom Hirtenkloster auch hier wieder machen und bei den Reininghausgründen wird es nicht anders sein!
Pollitiker sind leider nicht lernfähig - zumindest nicht beim Thema Straßenbahnausbau in Graz.
Klinngt zwar desillusionierend, entspricht aber leider den in Graz üblichen Gepflogenheiten.
MfG SG 220
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Bim am März 26, 2014, 15:43:44
Es darf nicht zuerst ein Buskonzept geben und danach die Tram!

Wenn in Graz einmal wo der Bus fährt, kommt in 100 Jahren dort keine Straßenbahn mehr!!!  :boese:


Überall wo ein provisorischer Busbetrieb eingerichtet wird, bleibt das Provisorium als Dauerlösung (Hirtenklostersiedlung, Reininghaus, SmartCity, ...)! Hier wird nie mehr eine Straßenbahn fahren.

Die Straßenbahn muss bei all diesen Projekten von Anfang an verkehren, ohne ein vorläufiges Buskonzept davor!!!


In Graz macht man beim Straßenbahnausbau die gleichen Fehler immer und immer wieder!  :hammer:
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Andreas am März 26, 2014, 15:48:52


In Graz macht man beim Straßenbahnausbau die gleichen Fehler immer und immer wieder!  :hammer:


Da ist Wien halt schon vorbildlicher. Dort wird U-Bahn gebaut und betrieben (U2 Richtung Seestadt) bevor dort überhaupt die Siedlungen stehen.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: baerli_graz am März 26, 2014, 16:27:41

Da ist Wien halt schon vorbildlicher. Dort wird U-Bahn gebaut und betrieben (U2 Richtung Seestadt) bevor dort überhaupt die Siedlungen stehen.


Bedauerlicherweise hat aber selbst das vorausschauende Bauen (und der Betrieb) dieser Trasse, Kritik hervorgerufen - fährt die U2 ja nun ins "Gemüsebeet".
Und die "Hilfe, Hilfe das Steuergeld!" Aufschreie haben es sogar in so manche Tageszeitung geschafft.

Vielleicht muss man selbst eine Studie in Auftrag geben (Crowfunding?), denn der Staat oder in diesem Fall die Stadt fühlt sich ja überhaupt nicht mehr für den ÖPNV zuständig.
Oder man muss Mittel und Wege finden den Druck auf die Verantwortlichen ins unerträgliche zu steigern, derzeit ist ja alles noch viel zu "Leiwand" wenn man von Gondeln und Co hört.
Und wenn dem Problem mit Vernunft nicht beizukommen ist, muss man härtere Geschütze auffahren (wenn tatsächlich eine Gondel kommt), und die jeweiligen Entscheidungsträger wegen Steuergeldverschwendung festnageln.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: TW 581 am März 26, 2014, 16:31:13
Zitat
Überall wo ein provisorischer Busbetrieb eingerichtet wird, bleibt das Provisorium als Dauerlösung (Hirtenklostersiedlung, Reininghaus, SmartCity, ...)! Hier wird nie mehr eine Straßenbahn fahren.

Woher kommt den das?

In Linz oder in Wien hat die Erweiterung der Straßenbahn den Bus abgelöst! Linz statt Autobuslinien 14 & 15 nun Straßenbahnlinie 3 bis Doblerholz, Wien statt Autobuslinie 23A nun Straßenbahnlinie 26 bis Hausfeldstraße U.

Ich finde es gescheiter, dass dort mal ein Autobus fährt als gar nchts und die Straßenbahn kann man dort auch später bauen.

Zitat
Bedauerlicherweise hat aber selbst das vorausschauende Bauen (und der Betrieb) dieser Trasse, Kritik hervorgerufen - fährt die U2 ja nun ins "Gemüsebeet".

Die Fahrgäste welche nun in die Seestadt fahren, hätte man in einen ASTAX Taxi wohl locker Platz.  ;D ;D

Wer braucht in der Seestadt derzeit eine U-Bahn? Schaut euch doch mal die Gegend an!
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Hubert Voller am März 26, 2014, 17:15:21

Da ist Wien halt schon vorbildlicher. Dort wird U-Bahn gebaut und betrieben (U2 Richtung Seestadt) bevor dort überhaupt die Siedlungen stehen.

Wien ist anders im wahrsten Sinne des Wortes! Ein Land, und Wien ist ein Bundesland, hat mehr Möglichkeiten in finazieller Hinsicht als eine Stadt! Wien hebt seit 1970 die U-Bahnsteuer, in der Höhe von 0,72 Euro (10 Schilling) pro Woche ein. Ab 2012 2 Euro pro Woche. Zu­sätz­lich wurde dem Land Wien ein zweckgebundener Zuschuß in Höhe von 2400 Millionen Schilling zur Förderung der Errichtung eines innerstädtischen U-Bahnnetzes gewährt plus 300 Millionen Schilling  im Jahr 1981.
Quelle: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10004082
So sind Infrastrukturprojekte leichter zu stemmen, wenn man kein Bittsteller ist. Dieses Ungleichgewicht ist natürlich keine Entschuldigung für die Versäumnisse der Stadt Graz in Bezug auf Ausbau des Öffentlichen Verkehrs.

l.g. rellov
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: TW 581 am März 26, 2014, 18:26:16
Zitat
Wien ist anders im wahrsten Sinne des Wortes! Ein Land, und Wien ist ein Bundesland, hat mehr Möglichkeiten in finazieller Hinsicht als eine Stadt! Wien hebt seit 1970 die U-Bahnsteuer, in der Höhe von 0,72 Euro (10 Schilling) pro Woche ein. Ab 2012 2 Euro pro Woche. Zu­sätz­lich wurde dem Land Wien ein zweckgebundener Zuschuß in Höhe von 2400 Millionen Schilling zur Förderung der Errichtung eines innerstädtischen U-Bahnnetzes gewährt plus 300 Millionen Schilling  im Jahr 1981.


Die U4 wird in den kommenden Jahren saniert werden mit langen Totalsperren und wird viele Mio. € kosten!

In Straßenbahnausbau gibt es in Wien sicher noch vieles nachzuholen, aber zumindest die Linien O & D werden in den nächsten Jahren verlängert in Gebiete wo die Stadt noch entwickelt wird als fixen Bestandteil!

U-Bahn in die Pampa hat auch nichts verloren, etwa die U2 nach Seestadt oder ab 2017 die U1 nach Oberlaa!
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Bim am März 26, 2014, 18:31:37
Wann gibt endlich einen Gemeinderatsbeschluss für diese Linienverlängerung und den damit verbundenen Planungsstart?!

Für dieses Projekt gibts aus Trassenfreihaltungen und Absichterklärungen gar nichts - nicht einmal einen Beschluss für die Planungstätigkeit.



Das wäre unter anderem ein Projekt, wenn man wollte, mit jetzigem Beschluss unter Umständen in 2, max. 3 Jahren in Betrieb gehen könnte!
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Martin am März 26, 2014, 18:39:17

Ich finde es gescheiter, dass dort mal ein Autobus fährt als gar nchts und die Straßenbahn kann man dort auch später bauen.

So wie den 63er zur Wienerberger - Siedlung? Provisorium von 1988 bis 2007  :boese:

Wir kennen doch alle die Grazer Verhinderungspolitik.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: danihak am März 26, 2014, 18:57:10
Gab es da nicht sogar eine Bürgebefragung?
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Martin am März 26, 2014, 19:15:58
Ja aber nur in St. Peter mit einer entsprechend verwirrenden Fragestellung...  :-X
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Andreas am März 26, 2014, 19:33:07
Ich habe da sogar noch eine alte Werbung davon falls wir gerade an das Gleiche denken.
Es gab am 19. Jänner 1997 eine eine Befragung dazu.

Folgender Text war am Befragungsblatt:

Treten sie dafür ein, dass die von der Stadt Graz geplante
Verlängerung der Linie 6, die in dieser Form nicht zur Lösung der bestehenden Verkehrsproblemen beiträgt,
nicht zur ausführung kommt?

Dann konnte man Ja bzw. Nein ankreuzen.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: SG220 am März 26, 2014, 19:42:12
Das ist über Jahrzehnte geübte Praxis in Graz, um einerseits die Errichtung neuer Straßenbahnstrecken zu verhindern und gleichzeitig das Eintreten für mehr Straßenbahn bei der breiten Bevölkerung zu suggerieren!

Das ist Verkehrspolitik in Graz!!!!!!!!!!

MfG SG220
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Martin am März 26, 2014, 19:49:01
Ich wohnte damals am Ende der Dr. Robert Grafstraße - praktisch wenige Meter in Waltendorf und nicht in St. Peter. - Stimmberechtigt waren aber nur Bürger aus St. Peter!!!  :P

Also auch vom anderen Ende von St. Peter, wollte man dort selbst eine Straßenbahn haben,.....


Das ist über Jahrzehnte geübte Praxis in Graz, um einerseits die Errichtung neuer Straßenbahnstrecken zu verhindern und gleichzeitig das Eintreten für mehr Straßenbahn bei der breiten Bevölkerung zu suggerieren!

Das ist Verkehrspolitik in Graz!!!!!!!!!!


Das gilt es schnellstens zu ändern, sonst sieht unsere Zukunft nicht mehr rosig aus...
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: TW 581 am März 26, 2014, 19:53:56
Zitat
Das gilt es schnellstens zu ändern, sonst sieht unsere Zukunft nicht mehr rosig aus...


Unter einem FPÖ Verkehrsstadtrat & Bürgermeister Nagl?

Schauen wir mal in die Realität, die Straßenbahn hat in den letzten Jahren einen ordentlichen Imageschaden abbekommen und schaut euch doch mal den modernen Buspark an!

Zur SmartCity wird ein Autobus fahren wie auch nach Reininghaus, die Straßenabahn wird dort erst nach 20xx fahren, wenn doch mal was weiter geht.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: baerli_graz am März 26, 2014, 19:56:51


Unter einem FPÖ Verkehrsstadtrat & Bürgermeister Nagl?


Eventuell haben wir "Glück" und es lässt sich irgendwo "Schmutzwäsche" hervor holen welche ein paar bestimmten Personen den Kragen kostet - da sind unsere Journalisten gefordert :D
Der Bund macht's vor... ein kleiner Skandal wäre jetzt nicht schlecht...
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Martin am März 26, 2014, 20:03:06
Im Endeffekt entscheiden die Wähler.
Vll schaffen wir es ja den ÖV in das Gesichtsfeld zu rücken. Mobilität ist ein Grundbedürfnis und gerade bei der Jugend geht der Trend vom Auto doch ein bisschen weg...  ;)
Dann laufen auch die Wähler davon...
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Martin am Januar 09, 2015, 12:15:25
Ich hole diesen Thread wieder einmal aus der Versenkung.

Der "Bedarf" für eine Straßenbahnanbindung soll ja wieder einmal erhoben werden... :P

Also ich bin der festen Meinung, dass jeder Meter neues Gleis ein Gewinn für Graz darstellt.
Wenn man die bestehende (ÖBB) Siedlung in der Waagner Birostraße, die Veranstaltungshalle und  das Borg sowie die großen Siedlungen in der Dreierschützengasse sowie in der Waldertgasse hernimmt, ist der Bedarf für eine Straßenbahnanbindung derzeit schon gegeben.

Dazu kommt noch die neue große Siedlung in der Waagner-Biro-Straße sowie die Smart City selbst.

Was soll da noch erhoben werden?

Die Verlängerung zur Smart City um einen guten Kilometer MUSS unbedingt erfolgen und das auf jeden Fall BEVOR die neuen Bewohner der großen Siedlungen einziehen.

Weiters könnte man die Buslinie 85 dann vom HBF dorthin oder zum Wasserturm zurückziehen, weil vor allem stadteinwärts der "lange" und staureiche Weg wegfallen würde.
Titel: Verlängerung zur SmartCity
Beitrag von: Variobahn am Mai 30, 2015, 10:07:24
Laut heutiger "Kleine" soll jetzt fix die Straßenbahn zur SmartCity fahren - ich finde den Artikel nur leider online nicht!
Titel: Re: Verlängerung zur SmartCity
Beitrag von: Martin am Mai 30, 2015, 10:22:19
SMART CITY BAHNHOF
17,8 Millionen für neue Straßenbahn-Trasse
Das ,,smart city"-Areal beim Bahnhof wird mit der Straßenbahn erschlossen. Die Bus-Variante wurde verworfen.
Erster Schritt: 1,3 Millionen Euro für die Detailplanung. von Gerald Winter-Pölsler
Ab September 2019 soll die Straßenbahn wirklich durch das "smart city"-Areal Waagner Biro fahren

Foto © kk

Wie soll das ,,smart city"-Areal bei der List-Halle verkehrstechnisch erschlossen werden? Im Rathaus wurde diese Frage kontrovers diskutiert. Die zwei möglichen Varianten lauteten: Entweder richtet man über die Waagner-Biro-Straße einen Shuttle-Bus zur Straßenbahnstation Laudongasse ein oder man verlängert den 6er bis zur Peter-Tunner-Gasse.

Nun ist aber die Entscheidung gefallen: Die Verkehrsplanung spricht sich eindeutig für die Tram-Variante aus. Verkehrsstadtrat Mario Eustacchio (FPÖ) legt bei der nächsten Gemeinderatssitzung im Juni ein entsprechendes Stück vor. Die Gesamtkosten für den langen 6er werden mit 17,8 Millionen Euro projektiert, in einem ersten Schritt sollen nun 1,3 Millionen für die Detailplanung freigegeben werden.

Mobilitätsverhalten: Nach einer Modellberechnung würden bei der Tram-Variante die künftigen Quartiersbewohner 33 Prozent ihrer Wege mit den Öffis zurücklegen, mit dem Bus 23 Prozent.
Höhere laufende Einnahmen: Dieses Mobilitätsverhalten sticht die hohen Investitionskosten: Die Tram-Verlängerung kostet 17,8 Millionen Euro, der Shuttle-Bus-Variante würde 1,7 Millionen Euro kosten. Mit der Tram dafür wird mit deutlich höheren Einnahmen aus dem laufenden Betrieb gerechnet.

Kürzere Reisezeit. Der Shuttle-Bus hätte die Kunden zur Haltestelle Laudongasse gebracht, wo jetzt 3er und 6er umdrehen. Klar ist: je mehr man umsteigen muss, desto weniger wird das ÖV-Angebot angenommen. Und ohne das Umsteigen ist die Reisezeit deutlich kürzer, dazu verringert sich das Risiko zur Unpünktlichkeit.
,,Das ist ein ganz wesentlicher Beitrag zur Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs. Das hilft uns, die Passagierzahlen weiter zu erhöhen", sagt Eustacchio.
Der Zeitplan für den langen 6er sieht - nach den ganzen Verfahren - den Baustart mit Jänner 2018 vor. Die erste Tram soll im September 2019 fahren.

Quelle: http://www.kleinezeitung.at/s/steiermark/graz/4742708/SMART-CITY-BAHNHOF_178-Millionen-fur-neue-StrassenbahnTrasse




Bravo! - Jetzt noch den Zeitplan einhalten, dann passts!  :one:
Titel: Re: Verlängerung zur SmartCity
Beitrag von: TW 529 am Mai 30, 2015, 10:34:31
So ein Zufall einen Tag vor der Wahl darüber zu berichten!  ::)

Anderseits einmal eine gute Nachricht, dass endlich was voran geht in Sachen Tramausbau!  :one:
Titel: Re: Verlängerung zur SmartCity
Beitrag von: TW 581 am Mai 30, 2015, 10:43:56
FPÖ Politiker für Tramverlängerung?

Wäre eine gute Sache und sollte Reininghaus auch kommen sollte man sich eigentlich langsam schon Gedanken machen über neue Straßenbahnen bevor man wieder zu spät dran ist.

In der Endstation Smartcity würde an Anschluss an dem Linien 62 und 85 anbieten!
Titel: Re: Verlängerung zur SmartCity
Beitrag von: Sanfte Mobilität am Mai 30, 2015, 14:53:19
Hoffentlich tatsaechlich keine Eintagsfliege!

Die Frage ist aber, wann kommt die Reininghaus-Spange, soll(t)e ja eigentlich im gleichen Zeitraum realisiert werden.

Bei der SmartCity-Verlaengerung ist zu beachten, umbedingt auch den Westeingang des Hauptbahnhofes anzubinden und moeglist viel bestehende Siedlungsstruktur (eine Weiterverlaengerung Richtung Norden) sollte eingeplant werden). Eine Verknuepfung v. a. zur Linie 62 und 85 versteht sich von selbst!!!

Leider wird es im Bereich Laudongasse eine ziemliche Hin- und hergurkerei, weil man ja nicht direkt in die Waagner-Biro-Straße abbiegen kann.

Freue mich schon auf die Wochenend- und Abendlinie Hunmmelkaserne - SmartCity! Die Ersatzlinie Wetzelsdorf - Eggenberg ist ja eh schon ab Herbst moeglich.

Schade nur, dass bei den großen Projekten (Entlastung, SW, NW) nix weitergeht, jetzt werden aber auch laengere Trams immer notwendiger!!!

Kurzmann muss jetzt wohl die Flucht nach vorne antreten, ob er will oder nicht, um nicht ganz als Versager dazustehen.

Trotzdem ist Vorsicht angesagt, bis jetzt ist noch nichts gebaut und Planungsauftraege gab es auch schon zuhauf!

W.
Titel: Re: Verlängerung zur SmartCity
Beitrag von: TW 22 am Mai 30, 2015, 15:15:21


... und Planungsauftraege gab es auch schon zuhauf!



Welche Bitte?
Titel: Re: Verlängerung zur SmartCity
Beitrag von: Commanderr am Mai 30, 2015, 15:39:30


... und Planungsauftraege gab es auch schon zuhauf!

Welche Bitte?

Steht ja nix von "Tram-Planungsaufträgen".  ;)
Ev. ist damit der Fischplatzumbau gemeint, die Umkehrschleife bei der Stadthalle, die neuen wetterfesten Wartestellenhäuschen bei den Straßenbahnhaltestellen am Jakominiplatz, die 3er-Verlängerung beim ORF vorbei, usw...
Titel: Re: Verlängerung zur SmartCity
Beitrag von: Empedokles am Mai 30, 2015, 17:00:38
Also ich kann den Jubel nicht ganz nachvollziehen.
Kurz vor der Jahrtausendwende (oder war es kurz danach?) hat man die ganze Laudongasse aufgerissen und die Leitungen und den Asphalt erneuert. 2009 hat man die Umkehrschleife errichtet. Da wurde abermals alles aufgerissen. Heuer wird der 1er umgelegt. Es ist also keine 6 Jahre her und es wird schon wieder alles aufgerissen. Es werden neue Haltestellen gebaut, deren Positionierung sich Politiker gewünscht haben, welche aber die ÖFFIS nicht benützen.
2019 soll also die BIM zur Smart-City fahren. Dann wird im selben Bereich alles nocheinmal aufgerissen.

Zitat

Bei der SmartCity-Verlaengerung ist zu beachten, umbedingt auch den Westeingang des Hauptbahnhofes anzubinden ...


Diese Haltestelle wird zu 100% NICHT im Bereich Wasserturm positioniert werden, denn dann wären ja jene Haltestellen welche heuer neu errichtet werden, komplett sinnlos. Auf dieses Haltestellendesaster habe ich schon 2011 hingewiesen. Für die Fahrgäste wird ja immer nur (wenn überhaupt) die zweitbeste Lösung gebaut!
http://www.styria-mobile.at/home/forum/index.php?topic=6080.msg86603#msg86603
siehe auch:
http://www.styria-mobile.at/home/forum/index.php?topic=9288.0
http://www.styria-mobile.at/home/forum/index.php?topic=10542.msg137801#msg137801

LG, E.

PS.: Der ganze Thread gehörte eigentlich nach http://www.styria-mobile.at/home/forum/index.php?topic=9241.0 verschoben.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Bim am Mai 30, 2015, 22:30:29
Nachdem jetzt entschieden ist, wäre festzulegen, wie es weitergeht:

1.)
Ich hoffe nicht, dass die Linien 3 und 6 an den neu errichteten Haltestellen ASPERNGASSE stehen bleiben werden, denn wenn man sich die Haltestellenabfolge alle paar Meter ansieht, ist dass nicht wirklich sinnvoll:

Waagner-Biro-Straße - Asperngasse - Laudongasse - Asperngasse - Waagner-Biro-Straße


2.)
Der Abstand der Haltestellen der Linie 1 stadteinwärts zwischen Georgiegasse und Asperngasse ist eher weit, hingegen der Abstand zwischen Asperngasse und Waagner-Biro-Straße stadteinwärts eher gering ist.
(Blau: geplante neue Stationen für die Linie 1. Rot: Zurückziehen der Haltestelle für die Linie 1 - somit stellt sich die Frage erst gar nicht, ob die Linien 3 und 6 dort halten, blickt man in die Zukunft, werden es die Linien 1 und 6 sein.)

3.) Die derzeit geplante Halteposition der Linie 1 in der Asperngasse stadteinwärts (nach der Kreuzung - in Blau gekennzeichnet), hätte nur dann Sinn, wenn der 6er wie eingezeichnet, so abbiegt, dass er direkt den Wasserturm erreicht (Orange und eine eventuelle Haltestelle im gelben Bereich).
Obwohl dann zur hinterfragen wäre, ob die derzeitige Haltestellen für den 1er in der Asperngasse überhaupt sinnvoll sind und diese nicht besser an der Nordseite der derzeitigen Endschleife in der Laudongasse situiert wären?!

Die Haltestellen in der Asperngasse und beim Wasserturm wären sehr knapp hintereinander, weshalb vielleicht sinnvoller wäre, den 6er nur beim Wasserturm halten zu lassen und nicht zusätzlich in der Asperngasse - was auch wieder dafür sprechen würde, die Haltestelle für den 1er stadteinwärts vor die Kreuzung (rot eingezeichnet) zu verlegen.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Empedokles am Mai 31, 2015, 00:06:36

Ich hoffe nicht, dass die Linien 3 und 6 an den neu errichteten Haltestellen ASPERNGASSE stehen bleiben werden, denn wenn man sich die Haltestellenabfolge alle paar Meter ansieht, ist dass nicht wirklich sinnvoll


Du glaubst ja nicht im ernst, dass das nocheinmal umgeplant wird? Nächste Woche ist Baubeginn für den Einser.
Und wie Du auf dieser schönen Skizze sehen kannst, wird 2019 der laaaange 6er in die Laudongasse einbiegen und die Haltestelle Daungasse/Wasserturm wird Geschichte sein. Der 85er wird dort sicher nicht mehr herumkurven.

Diesen Blödsinn können wir dem Politiker verdanken, der sich dort in die Verkehrsplanung eingemischt hat. Jeder Depp hätte das wahrscheinlich besser zusammengebracht. Mir persönlich könnte es ja eigentlich egal sein, weil ich diese Haltestellen nicht brauche. Aber es ärgert mich, wenn dann um das gleiche Geld eine zweitklassige Lösung gebaut wird, die das Bedürfnis der ÖFFI-Benutzer total ignoriert. Dieser Politiker wird sicher nie auf die BIM angewiesen sein!

LG, E.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: FlipsP am Mai 31, 2015, 07:28:28
Du hast schon recht, aber trotzdem könnte man (Probim, Fahrgast) dafür mobil zu machen, dass der 6er gleich in die Daungasse einbiegt. Die Haltestelle Aspeengasse in 3 Jahren nach nördlich der Kreuzung zu verlegen, wäre zwar nicht vorrausschauend geplant, aber eigentlich eher ein kleines Übel für Graz.

Dass die Haltestelle Asperngasse gleich nördlich gebaut wir, kann ma jetzt sicher nicht mehr fordern, da hast du auf jeden Fall recht. Trotzdem wäre es dumm einen sündhaftteueren Hbf Eingang scho schön zu umfahren.(Knoten Peter-Tunner-Gasse)

Besser wäre es so etwas wie einen Masterplan für das Gebiet Hbf - Bahngleise - Peter-Tunner-Gasse - UKH - Straßenbahnlinie 1 ca bis 2022 zu erstellen.

Ich stelle mi das Konzept so vor:

.) SL6 wie oben beschrieben über Hbf west zur Resselgasse
.) danach SL1 über Göstingerstraße - Peter-Tunner-Gasse zur Resselgasse zu verlängern (~ 1 km)
.) BL85 ab Anton-Gerstl-Straße über Alte Poststraße (Knoten Peter-Tunner-Gasse) über Daungasse zur Hbf west (Schleife über Bluckumfahrung Laudongasse - Asperngasse - Daungasse)
.) BL62 Knoten Peter-Tunner-Gasse - Algersdorferstraße - Franz-Prattner-Straße
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Martin am Mai 31, 2015, 12:24:08
Die Anbindung des westlichen HBF-Eingangs ist mMn nicht unbedingt sinnvoll. - Das würde in diesem Fall gerade einmal jenen Leuten was nutzen, die mit der SL 6 zur SmartCity fahren wollten.

Alle anderen Bewohner des Grazer Westens würden wohl kaum hinten hinausgehen und dann eine Station mit der SL 6 fahren, um nach Eggenberg, Wetzelsdorf oder Reininghaus weiterzukommen.
Der westliche Ausgang des LKH ist für Radfahrer und Leute die in der Gegend wohnen (oder parken) sicher optimal, allerdings wird er von den anderen Bewohnern des Grazer Westens kaum genutzt.
Der dortige Taxistand ist en Abbild davon, dort steht fast nie ein Taxi. - Als der Taxistand installiert wurde, hat man sich wohl einen größeren Andrang erwartet.
Hier entspricht das Angebot der Nachfrage.
Was noch gegen den nördlichen Personentunnel spricht sind die weiten Wege.

Daher würde ich meinen, dass der 6er ruhig über die Laudongasse weiterfahren kann.

Die neuen Haltestellen sind aus heutiger Sicht vielleicht unbrauchbar, aber wenn in der Laudongasse keine Linie mehr wendet und der 6er über die Laudongasse weiterfährt, durchaus sinnvoll angelegt.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: amadeus am Mai 31, 2015, 12:54:05
Zitat
Das würde in diesem Fall gerade einmal jenen Leuten was nutzen, die mit der SL 6 zur SmartCity fahren wollten.


Nicht einmal denen. Die würden natürlich die Station Hauptbahnhof benützen, warum sollten die so weit zu Fuß durch den Tunnel gehen wollen?
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: invisible am Mai 31, 2015, 13:21:52

Diesen Blödsinn können wir dem Politiker verdanken, der sich dort in die Verkehrsplanung eingemischt hat. Jeder Depp hätte das wahrscheinlich besser zusammengebracht. Mir persönlich könnte es ja eigentlich egal sein, weil ich diese Haltestellen nicht brauche. Aber es ärgert mich, wenn dann um das gleiche Geld eine zweitklassige Lösung gebaut wird, die das Bedürfnis der ÖFFI-Benutzer total ignoriert. Dieser Politiker wird sicher nie auf die BIM angewiesen sein!


Ja, natürlich wäre es geschickter gewesen, von Anfang an gleich in die Waagner-Birostraße einzubiegen statt in die Asperngasse. (Das hätte zwar die Rampe zur Hauptbahnhof-Unterführung etwas aufwändiger gemacht, aber prinzipiell wäre es sicher möglich gewesen - wäre ja nicht die erste Abzweigung in einer vertikalen Ausrundung, da muss man halt die Zungen entsprechend auf die Rampe vorziehen. Aber darüber haben wir ja vor Jahren schon mal hier diskutiert.)

Allerdings sehe ich das ehrlich gesagt nicht ganz so schlimm. Wer von weiter stadtauswärts kommt fährt halt die 3 Minuten bis zum Hauptbahnhof weiter (der Umweg über den Gürtel, den der 85er heute fährt, fällt dann ja weg) und wer halbwegs in der Nähe des Wasserturms wohnt wartet eh gar nicht erst in die Bim sondern geht gleich zu Fuß. Das ist m.E. ein akzeptabler Kompromiss. Und wenn man das mal akzeptiert ist die Haltestelle in der Aspernstraße und die Verzweigung in die Laudongasse nun mal die simpelste Lösung. Dass die 3er Endstation in der Schleife dann nur 100m weiter und dieser stadtauswärts nicht nochmal bei der Hst. Aspernstraße vorbei kommt kann man m.E. verschmerzen. Erstens fahren dort dann eh 2 Linien, zweitens wird der 3er ja hoffentlich nicht ewig dort wenden sondern irgendwann mal nach Reininghaus fahren.
Erstellt am: 31 Mai 2015, 13:13:19

Du hast schon recht, aber trotzdem könnte man (Probim, Fahrgast) dafür mobil zu machen, dass der 6er gleich in die Daungasse einbiegt.


Unter den gegebenen Umständen (der Fehler war eben, nicht von Anfang an durch die Waagner-Birostraße zu fahren) halte ich das eben für kontraproduktiv. Ich denke, dass aus den umliegenden Wohnhäusern und aus der SmartCity sehr viel mehr Fahrgäste in die Stadt wollen werden, als von der SmartCity zum Hauptbahnhof (die Wohnhäuser bei der Asperngasse zähle ich hier nicht, weil da werden die Leute die zum Bahnhof wollen eh gleich zu Fuß zum Wasserturm gehen). Und von letzteren wird auch ein Teil sowieso zuerst in die Bahnhofshalle wollen und in Zukunft trotz des kleinen Umwegs zur Asperngasse schneller dort sein als mit dem 85er, der über zwei Gürtelkreuzungen muss.

Daher wäre es m.E. eine schlechte Lösung, die Haltestelle von den Siedlungen weg zu rücken.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: FlipsP am Mai 31, 2015, 18:27:37
Naja ich dachte eigentlich den Westeingang auch zu einer Art kleiner NVK machen. Denn, wenn der 6 zur Smartcity fährt denke ich, dass der 85 nicht mehr zum Haupteingang fahren muss, weil man doch alles auch im Westen erreicht.

Und die SL1 kann man auch über das Eck zur Algersdorfer Straße führen, denke nur, dass das Eck für die Buslinien ein größerer Umweg ist.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Commanderr am Mai 31, 2015, 21:46:55

Naja ich dachte eigentlich den Westeingang auch zu einer Art kleiner NVK machen.

Es braucht schon einen NVK, am besten in Gösting, siehe "NVK Graz-Gösting" (http://www.styria-mobile.at/home/forum/index.php?topic=157.msg39796#msg39796)!
Und der sollte entgegen der ersten Grafiken sinnvollerweise von jeder Seite gleichermaßen für Straßenbahn und Bus befahrbar sein. Von Westen kommend von einer künftig verlängerten Linie 1 (via Göstinger Straße, Anton-Gerstl-Straße, Plabutscherstraße, Ibererstraße, Anton-Kleinoscheg-Straße), einer verlängerten Linie 3 oder 6 (via Waagner-Biro-Straße, Plabutscherstraße,...), sowie vom Osten her von einer neuen "Nord-West-Linie" (via Lendplatz, Wiener Straße, Fröbelpark, Hirtenkloster,...). Natürlich sollte auch in beide Richtungen wieder abgefahren werden können.

Hätte man die Schienen sinnvollerweise von Anfang an in der Waagner-Biro-Straße verlegt anstelle in der Asperngasse, hätte sicherlich der Nordtunnel eine Straßenbahnhaltestelle erhalten. So aber frage ich mich nur, weshalb man in Graz plötzlich überall diese Monsterschleifen baut (zuerst Murpark und LKH, jetzt Smartcity), wo es eine "normale" Wendeschleife mit Doppelgleis (z.B. wie in Andritz) locker auch tun würde! Und darüber hinaus frage ich mich, weshalb durch die Smart City im Uhrzeigersinn herum gefahren werden soll, doch nicht etwa als Ersatz, wenn künftig die Schleife Mariatrost endlich "richtig herum" befahren wird?

Konsequent wird in Graz nur eines verfolgt: Jahrzehntelang wird geplant, verworfen, neu geplant (was wieder Geld kostet), wieder verworfen, usw.
Vermutlich schert sich auch niemand um alte, teils sehr gute Planungen, obwohl gerade diese in aktuelle Planungen miteinfließen sollten (siehe Anhang "1988März_Studie.jpg" - Quelle: Vorstudie Verknüpfung ÖBB - GVB von DI.Dr.Tech. Klaus Riessberger, März 1988).
Am besten hätte mir jedoch die unterirdische Schleife mit Umkehrmöglichkeit in jede Richtung gefallen, aber dieser Zug ist natürlich längst abgefahren (siehe Anhang "hbf_vorschlag.jpg").

Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: ptg am Juni 09, 2015, 10:48:20


Naja ich dachte eigentlich den Westeingang auch zu einer Art kleiner NVK machen.


Hätte man die Schienen sinnvollerweise von Anfang an in der Waagner-Biro-Straße verlegt anstelle in der Asperngasse, hätte sicherlich der Nordtunnel eine Straßenbahnhaltestelle erhalten. So aber frage ich mich nur, weshalb man in Graz plötzlich überall diese Monsterschleifen baut (zuerst Murpark und LKH, jetzt Smartcity), wo es eine "normale" Wendeschleife mit Doppelgleis (z.B. wie in Andritz) locker auch tun würde! Und darüber hinaus frage ich mich, weshalb durch die Smart City im Uhrzeigersinn herum gefahren werden soll, doch nicht etwa als Ersatz, wenn künftig die Schleife Mariatrost endlich "richtig herum" befahren wird?


Die Waagner-Biro-Straße wäre sich ja wegen der Steigung und dem Kurenradius nicht ausgegangen, oder?
Im Uhrzeigersinn zu befahren hat den Vorteil, dass man von der straßenabgewandten Seite ein- und aussteigen kann und keine extra Insel braucht.
Die großen Schleifen brauchen eine weniger große Einzelfläche. Für die Durchwegung (Feuerwehr) braucht man sowieso befestigte Straßen und da ein Gleis reinzulegen ist denke ich einfacher machbar wie eine einzelne Doppelwendeschleife zu errichten.
Wo hätte man beim Murpark eine Schleife mit Doppelgleis errichten können? Der Berteiber hätte sicher nicht zugestimmt vorm Interspar die Parkplätze dafür zu "opfern". Alternativ wäre die Endhaltestelle irgendwo gelandet und hätte neben höheren Kosten noch Extrahaltestellen vor dem Murpark benötigt. Rundherum musste sowieso für Feuerwehrauffahrtszonen und Anlieferung asphaltiert werden. Den Grund konnte der Betreiber somit leicht abtreten/freigeben.
Wo ins Stiftingtal hätte man paltztechnisch zweigleisig die Strecke führen sollen und dann noch eine Doppelwendeschleife errichten.


Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: FlipsP am Juni 09, 2015, 17:54:47



Naja ich dachte eigentlich den Westeingang auch zu einer Art kleiner NVK machen.


Hätte man die Schienen sinnvollerweise von Anfang an in der Waagner-Biro-Straße verlegt anstelle in der Asperngasse, hätte sicherlich der Nordtunnel eine Straßenbahnhaltestelle erhalten. So aber frage ich mich nur, weshalb man in Graz plötzlich überall diese Monsterschleifen baut (zuerst Murpark und LKH, jetzt Smartcity), wo es eine "normale" Wendeschleife mit Doppelgleis (z.B. wie in Andritz) locker auch tun würde! Und darüber hinaus frage ich mich, weshalb durch die Smart City im Uhrzeigersinn herum gefahren werden soll, doch nicht etwa als Ersatz, wenn künftig die Schleife Mariatrost endlich "richtig herum" befahren wird?


Die Waagner-Biro-Straße wäre sich ja wegen der Steigung und dem Kurenradius nicht ausgegangen, oder?
Im Uhrzeigersinn zu befahren hat den Vorteil, dass man von der straßenabgewandten Seite ein- und aussteigen kann und keine extra Insel braucht.
Die großen Schleifen brauchen eine weniger große Einzelfläche. Für die Durchwegung (Feuerwehr) braucht man sowieso befestigte Straßen und da ein Gleis reinzulegen ist denke ich einfacher machbar wie eine einzelne Doppelwendeschleife zu errichten.
Wo hätte man beim Murpark eine Schleife mit Doppelgleis errichten können? Der Berteiber hätte sicher nicht zugestimmt vorm Interspar die Parkplätze dafür zu "opfern". Alternativ wäre die Endhaltestelle irgendwo gelandet und hätte neben höheren Kosten noch Extrahaltestellen vor dem Murpark benötigt. Rundherum musste sowieso für Feuerwehrauffahrtszonen und Anlieferung asphaltiert werden. Den Grund konnte der Betreiber somit leicht abtreten/freigeben.
Wo ins Stiftingtal hätte man paltztechnisch zweigleisig die Strecke führen sollen und dann noch eine Doppelwendeschleife errichten.





Aber wenn man ein Überholgleis baut, wovon ich ausgehe, dann braucht man so wie so eine Insel, da hätte man auch gleich gegen den Uhrzeigensinn fahren können oder?
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Variobahn am Juni 09, 2015, 20:31:56
Ist das nicht völlig egal, ob die Schleife im oder gegen den Uhrzeigersinn gefahren wird? Hauptsache verkehrstechnisch macht es Sinn.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: ptg am Juni 09, 2015, 20:32:19




Naja ich dachte eigentlich den Westeingang auch zu einer Art kleiner NVK machen.


Hätte man die Schienen sinnvollerweise von Anfang an in der Waagner-Biro-Straße verlegt anstelle in der Asperngasse, hätte sicherlich der Nordtunnel eine Straßenbahnhaltestelle erhalten. So aber frage ich mich nur, weshalb man in Graz plötzlich überall diese Monsterschleifen baut (zuerst Murpark und LKH, jetzt Smartcity), wo es eine "normale" Wendeschleife mit Doppelgleis (z.B. wie in Andritz) locker auch tun würde! Und darüber hinaus frage ich mich, weshalb durch die Smart City im Uhrzeigersinn herum gefahren werden soll, doch nicht etwa als Ersatz, wenn künftig die Schleife Mariatrost endlich "richtig herum" befahren wird?


Die Waagner-Biro-Straße wäre sich ja wegen der Steigung und dem Kurenradius nicht ausgegangen, oder?
Im Uhrzeigersinn zu befahren hat den Vorteil, dass man von der straßenabgewandten Seite ein- und aussteigen kann und keine extra Insel braucht.
Die großen Schleifen brauchen eine weniger große Einzelfläche. Für die Durchwegung (Feuerwehr) braucht man sowieso befestigte Straßen und da ein Gleis reinzulegen ist denke ich einfacher machbar wie eine einzelne Doppelwendeschleife zu errichten.
Wo hätte man beim Murpark eine Schleife mit Doppelgleis errichten können? Der Berteiber hätte sicher nicht zugestimmt vorm Interspar die Parkplätze dafür zu "opfern". Alternativ wäre die Endhaltestelle irgendwo gelandet und hätte neben höheren Kosten noch Extrahaltestellen vor dem Murpark benötigt. Rundherum musste sowieso für Feuerwehrauffahrtszonen und Anlieferung asphaltiert werden. Den Grund konnte der Betreiber somit leicht abtreten/freigeben.
Wo ins Stiftingtal hätte man paltztechnisch zweigleisig die Strecke führen sollen und dann noch eine Doppelwendeschleife errichten.





Aber wenn man ein Überholgleis baut, wovon ich ausgehe, dann braucht man so wie so eine Insel, da hätte man auch gleich gegen den Uhrzeigensinn fahren können oder?

Gegen den Uhrzeigersinn müsste die Straßenbahn entweder mehr oder weniger im Kreuzungs(stau)bereich zur Peter-Tunnerstraße in die Waagner-Biro-Straße einmünden oder zu erst auf der falschen Seite fahren, und erst weiter südlich auf die richtige Straßenseite wechseln und dort müsste man dann einen Haltestellenbereich auf der richtigen Seite (westlich) auf der Waagner-Biro-Straße machen (oder noch auf der östlichen Seite, wodurch eine Inselnötig wäre, was mMn in diesem Fall unnötig Platz kostet.
Das Überholgleis wird wohl an der Seite zur Peter-Tunner-Straße errichtet. Das heisst, dass das Gros der Nutzer unnötig die Gleise queren müsste und direkt zur Straße hin warten müsste. Auch wenn es nur ein paar Meter sind, bedeutet das mehr Lärm und Dreck für die Wartenden.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Commanderr am Juni 09, 2015, 21:38:03

Im Uhrzeigersinn zu befahren hat den Vorteil, dass man von der straßenabgewandten Seite ein- und aussteigen kann und keine extra Insel braucht.

Wo ist denn der Unterschied zur "gegen den Uhrzeigersinn-Variante"? Die Haltestellen befinden sich so oder so am Straßenrand, solange man das nach Süden zurückführende Gleis sinnvollerweise gleich auf die westliche Seite der Waagner-Biro-Straße verlegen würde. Darüber hinaus müssten die Schüler die Waagner-Biro-Straße nicht mehr überqueren, um zur Bim zu gelangen.


Die großen Schleifen brauchen eine weniger große Einzelfläche.

Große Schleifen trennen ein größeres Gebiet in zwei Teile, dabei wird die Straßenbahntrasse zum trennenden Korridor. Die Smart-City als ein durchgehendes, im Inneren verkehrsberuhigtes Wohngebiet (Fahrverbot) gibt es damit nicht. Eine Doppelgleis-Endhaltestelle wird sowieso immer eine "große Einzelfläche" benötigen. Auch muss man für große Schleifen mehr Meter Gleis verlegen, was die Kosten in die Höhe treibt.


Wo hätte man beim Murpark eine Schleife mit Doppelgleis errichten können?

Sinnvollerweise westlich, wetterfest überdacht im Stil vom NVK Puntigam. Nun ist der Haltstellenhaufen einfach nur grauslich, für Ortsunkundige unübersichtlich und auf 500m Länge zerteilt.


Wo ins Stiftingtal hätte man paltztechnisch zweigleisig die Strecke führen sollen und dann noch eine Doppelwendeschleife errichten.

Dafür hätte man das LKH-Parkhaus von Anfang an nur 2m weiter östlich bauen müssen. Eine Wendeschleife bei der Kreuzung zum Hahnhofweg wäre platztechnisch überhaupt kein Problem. Außerdem wollte man den 7er bereits vor Jahrzehnten in das Ragnitztal zum Berliner Ring verlängern und nicht ins engere Stiftingtal, wo sowieso nicht so viele Leute wohnen.


Gegen den Uhrzeigersinn müsste die Straßenbahn entweder mehr oder weniger im Kreuzungs(stau)bereich zur Peter-Tunnerstraße in die Waagner-Biro-Straße einmünden

Perfekt. Dort gibt es schon eine Ampel, nur die südlichste Ampel an der Kreuzung Peter-Tunner-Gasse/Waagner-Biro-Straße (Fahrtrichtung Norden) müsste ein paar Meter weiter nach Süden verlegt werden (damit von rechts die Bim aus dem Smart-City-Gelände herausfahren könnte). Da es in Richtung Süden von der Kreuzung Peter-Tunner-Gasse/Waagner-Biro-Straße weg nie Stau gibt, würde dort auch die Bim niemals im Stau stehen.

Wie auch immer, die Planer werden sich schon was dabei gedacht haben. So benötigt man eben eine weitere Ampel in der Waagner-Biro-Straße, wo dann die Bim herauskommt.
In Graz liebt man halt Ampel-Gruppen à la Schulzentrum St.Peter (nur ich nicht).
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: ptg am Juni 10, 2015, 09:27:25


Im Uhrzeigersinn zu befahren hat den Vorteil, dass man von der straßenabgewandten Seite ein- und aussteigen kann und keine extra Insel braucht.

Wo ist denn der Unterschied zur "gegen den Uhrzeigersinn-Variante"? Die Haltestellen befinden sich so oder so am Straßenrand, solange man das nach Süden zurückführende Gleis sinnvollerweise gleich auf die westliche Seite der Waagner-Biro-Straße verlegen würde. Darüber hinaus müssten die Schüler die Waagner-Biro-Straße nicht mehr überqueren, um zur Bim zu gelangen.


Die großen Schleifen brauchen eine weniger große Einzelfläche.

Große Schleifen trennen ein größeres Gebiet in zwei Teile, dabei wird die Straßenbahntrasse zum trennenden Korridor. Die Smart-City als ein durchgehendes, im Inneren verkehrsberuhigtes Wohngebiet (Fahrverbot) gibt es damit nicht. Eine Doppelgleis-Endhaltestelle wird sowieso immer eine "große Einzelfläche" benötigen. Auch muss man für große Schleifen mehr Meter Gleis verlegen, was die Kosten in die Höhe treibt.


Wo hätte man beim Murpark eine Schleife mit Doppelgleis errichten können?

Sinnvollerweise westlich, wetterfest überdacht im Stil vom NVK Puntigam. Nun ist der Haltstellenhaufen einfach nur grauslich, für Ortsunkundige unübersichtlich und auf 500m Länge zerteilt.

Wo? Nordwestlich? Hinterm Murpark wo die Schleife dann komplett im abseits liegt?  
Oder auf der anderen Seite der Bahnstrecke?

Zitat


Wo ins Stiftingtal hätte man paltztechnisch zweigleisig die Strecke führen sollen und dann noch eine Doppelwendeschleife errichten.

Dafür hätte man das LKH-Parkhaus von Anfang an nur 2m weiter östlich bauen müssen. Eine Wendeschleife bei der Kreuzung zum Hahnhofweg wäre platztechnisch überhaupt kein Problem. Außerdem wollte man den 7er bereits vor Jahrzehnten in das Ragnitztal zum Berliner Ring verlängern und nicht ins engere Stiftingtal, wo sowieso nicht so viele Leute wohnen.

Das wurde (wie von dir angemerkt) im vorigen Jahrhundert schon verschissen, um es milde auszudrücken. Man lernt ja nicht einmal aus den damaligen Fehlern: Hirtenklostertrasse; Smartcity und Reininghaus werden, wenn nicht vorab schon die Straßenbahntrassen früh genug ausgeführt werden, genauso desaströs enden und schließlich als zusätzliche Flächen für den MIV missbraucht.  
Der Gedanke zur Verlängerung ins Stiftingtal war früher sehr gering ausgeprägt und ursprünglich wurde ja eine Trasse zwischen LKH-Gelände und Garage wegen div. elektronischen Geräten kategorisch ausgeschlossen. Die jetzige Schleife ist primär dem MIV (Brücken/Kreuzungsausbau bei der Riesstraße) zu "verdanken" und hat dann dabei auch noch das Glück die Schuld für die hohen Kosten den Öffis zu zuschieben.
Ähm und wo soll beim Hahnhofweg Platz sein? Den Bach komplett überbauen oder auf der anderen Bachseite?

Zitat



Gegen den Uhrzeigersinn müsste die Straßenbahn entweder mehr oder weniger im Kreuzungs(stau)bereich zur Peter-Tunnerstraße in die Waagner-Biro-Straße einmünden

Perfekt. Dort gibt es schon eine Ampel, nur die südlichste Ampel an der Kreuzung Peter-Tunner-Gasse/Waagner-Biro-Straße (Fahrtrichtung Norden) müsste ein paar Meter weiter nach Süden verlegt werden (damit von rechts die Bim aus dem Smart-City-Gelände herausfahren könnte). Da es in Richtung Süden von der Kreuzung Peter-Tunner-Gasse/Waagner-Biro-Straße weg nie Stau gibt, würde dort auch die Bim niemals im Stau stehen.

Wie auch immer, die Planer werden sich schon was dabei gedacht haben. So benötigt man eben eine weitere Ampel in der Waagner-Biro-Straße, wo dann die Bim herauskommt.
In Graz liebt man halt Ampel-Gruppen à la Schulzentrum St.Peter (nur ich nicht).


Ich nehme an, dass dazwischen sowieso eine Fußgängerampel installiert werden muss, da sich das gesamte Projekt ja über beide Seiten der Waagner-Biro-Straße erstreckt und vor allem auch wenn die Straßenbahn auf der anderen Seite halten würde.
Eins darf man auch nicht vergessen: der Verkehr wird sich, wenn Smartcity und Reininghaus verbaut sind, auch in der Waagner-Biro-Straße drastisch erhöhen, was mMn auch gegen eine Trasse/Abzweigung direkt bei der Kreuzung Waagner-Biro-Straße/Eggenbergerstraße spricht.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Sanfte Mobilität am Juni 10, 2015, 10:44:22
Die Diskussion um die Entschleife ist eigentlich entbehrlich. Da dort kein entsprechender Platz für eine "normale" Wendeschleife, kann man nur eine Blockumfahrung bauen, was ich jetzt gar nicht tragisch finde. Ob gegen oder mit dem Uhrzeigersinn ist wohl reine Ansichtssache. Viel wichtiger ist die Frage, wie die Verknüpfung mit der Linie 62 und 85 aussieht (und welches Betriebskonzept dahintersteht) bzw. wie die Situation rund um die Laudongasse bzw. Hauptbahnhof West gelöst wird.

Sinnvoll wäre z. B. auch eine Verlängerung der Linie 65 von Wetzelsdorf über die Reininghausgründe und die Waagner-Biro-Straße nach Gösting (statt des 85ers) - zusätzliche Tangentialverbindung für beide neue Siedlungskerne.

W.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Sanfte Mobilität am Juni 16, 2015, 08:18:24
Übrigens: bei den Tagesordnungspunkten für den GR-Sitzung am Donnerstag finde ich kein Stück über ein Straßenbahnprojekt zur SmartCity/Waagner-Biro-Straße.

W.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Martin am Juni 18, 2015, 09:18:05
Es gibt keinen Tagesordnungspunkt dazu weil scheinbar die Planungskosten fehlen (1,3 Mio) und von ÖVSKPÖ nicht freigegeben werden.  :-X
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: urbanite am Juni 18, 2015, 10:53:26

Es gibt keinen Tagesordnungspunkt dazu weil scheinbar die Planungskosten fehlen (1,3 Mio) und von ÖVSKPÖ nicht freigegeben werden.  :-X

Bis wann muss das spätestens beschlossen sein damit der geplante Baustart im Jänner 2018 eingehalten werden kann?
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: FlipsP am Juni 18, 2015, 12:32:04
Der hält nie und nimmer. (Siehe SL6 St. Peter, Reininghaus, NW-Linie). Es waren halt wahlen...
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Martin am Juni 18, 2015, 13:08:19
Es kann doch nicht sein, dass immer wieder im zwei Jahres Rythmus alle Planungen umgeschmissen bzw. neue Varianten vorgestellt werden und wir faktisch NIE irgendwas beginnen richtig zu projektieren.  :boese:

Von einem Baugbeginn ganz zu schweigen.  :-\
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: TW 581 am Juni 18, 2015, 15:01:26


Es gibt keinen Tagesordnungspunkt dazu weil scheinbar die Planungskosten fehlen (1,3 Mio) und von ÖVSKPÖ nicht freigegeben werden.  :-X

Bis wann muss das spätestens beschlossen sein damit der geplante Baustart im Jänner 2018 eingehalten werden kann?


Vermute mal das hier die neue Linie 51 auch fahren wird und die Bim auf längerer Zeit verschoben wird.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: urbanite am Juni 18, 2015, 15:43:15



Es gibt keinen Tagesordnungspunkt dazu weil scheinbar die Planungskosten fehlen (1,3 Mio) und von ÖVSKPÖ nicht freigegeben werden.  :-X

Bis wann muss das spätestens beschlossen sein damit der geplante Baustart im Jänner 2018 eingehalten werden kann?


Vermute mal das hier die neue Linie 51 auch fahren wird und die Bim auf längerer Zeit verschoben wird.

Hoffentlich nicht, im aktuellen Bebauungsplanentwurf steht dezidiert das eine Straßenbahnanbindung hier sinnvoll ist und auch bereits vorhanden sein sollte wenn die ersten Wohnhäuser fertig sind um einen positiven Effekt auf den Modal Split zu haben...
Papier ist natürlich sehr geduldig hoffentlich wird bei einer der nächsten Gemeinderatssitzungen das notwendige Geld freigegeben damit die Bim dort nicht nur am Papier hinfährt...

http://www.graz.at/cms/dokumente/10251245_1345767/caa0648d/04_19_0_Entwurf_1000.pdf
 
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Martin am Juni 18, 2015, 16:28:29
Die Hoffnung stirbt zuletzt...
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: urbanite am Juni 18, 2015, 16:53:56
Vom huddeln kommen die Kinder  ;D - da ich eigentlich was anderes machen sollte als einen Bebauungsplan durchzulesen habe ich einen vielleicht sehr wichtigen Satz überlesen ->
Zitat
Es ist seitens der Abteilung für Verkehrsplanung beabsichtigt, für den Gemeinderat im Juli 2015 ein Gemeinderatsstück zur Sicherstellung der ÖV Erschließung vorzubereiten.

Vielleicht ist das unser ersehntes Gemeinderatsstück  ???
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Sanfte Mobilität am Juni 18, 2015, 17:32:45
Das ist halt das Grazer Problem: es gibt keinen MASTERPLAN und Planungen werden ganz nach politischem Gutdünken abgeändert, da wird viel Geld und Zeit verschleudert. Vom Einhalten irgendwelcher verkehrspolitischer Vorgaben oder Ziele ganz zu schweigen ...

W.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: amadeus am Juni 19, 2015, 06:48:27
Niemand plant zu versagen, aber die meisten versagen beim Planen.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Martin am Juni 19, 2015, 07:22:03
Das würde ich gar nicht sagen. - Es werden einfach parteipolitische Interessen über die Vernunft gestellt.  :P
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: invisible am Juni 19, 2015, 12:55:19

Das ist halt das Grazer Problem: es gibt keinen MASTERPLAN und Planungen werden ganz nach politischem Gutdünken abgeändert, da wird viel Geld und Zeit verschleudert. Vom Einhalten irgendwelcher verkehrspolitischer Vorgaben oder Ziele ganz zu schweigen ...

W.


Word!

Bestes Beispiel Entlastungsstrecke - wie oft wurde die inzwischen neu geplant? 3x? 4x?

Und das nächste Problem ist ja, dass mit jeder Umplanung NIMBYs und anderen Interessensvertretern die Möglichkeit gegeben wird, neue Bedenken anzumelden - was dann wieder die Chance auf eine Umplanung erhöht.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Martin am November 19, 2015, 21:41:30
So solls aussehen:

http://www.architekturwettbewerb.at/data/media/med_binary/original/1414440084_18.pdf
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: invisible am November 21, 2015, 09:38:13

So solls aussehen:

http://www.architekturwettbewerb.at/data/media/med_binary/original/1414440084_18.pdf


Interessantes Konzept... Ich frag mich nur, warum man im südlichen Teil erst wieder so viel Platz für Parkplätze opfert, wenn es eh eine Tiefgarage geben soll.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Empedokles am Dezember 31, 2018, 16:01:07
Was ich bis zum heutigen Tag ganz und gar vermisse und auch gar nicht verstehen kann, ist:
Warum wendet diese neue Linie schon am nördlichen Ende der Waagner-Bíro-Straße?

Wenn es doch nur 600 Meter weiter westlich davon einige Häuserblöcke mit zusätzlichem Fahrgastpotential gibt!
Die vielen Bewohner im erweiterten Einzugsbereich müssen also auch in Zukunft entweder mit dem Bus eine Station fahren und dann umsteigen, oder die Entferung zur Endstation in der Smart-City zu Fuß gehen. Dieses lächerlich kurze Stückerl wäre doch bei der groß angekündigten "BIM-Offensive" auch noch "locker drinnen" gewesen!?

Und gerade jetzt, wo die von unserem Bürgermeister geplante Seilbahn in das grazer Naherholungsgebiet am Thalersee gebaut wird, wäre die stadtseitige Talstadion mit Straßenbahnanschluss vom Zentrum aus bestens erreichbar und optimal angebunden.
Keine Ahnung, warum unser Bürgermeister das nicht auch von vornherein gleich eingeplant hat? - Zumindest hätte er auch daran denken können ...
... wenn ihm die "normale" grazer Bevölkerung (ohne SUV) auch wirklich am Herzen läge.

GaA E.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: amoser am Februar 26, 2019, 22:45:02
Die Tramlinie zur Smart City ist auch ante portas ....

Nicht weil's so schön ist, sondern weil es für Graz so selten ist: 2 x
Zu hoffen wäre auch, dass der Slogan nicht nur eine konkret örtliche, sondern auch eine allgemeine und grundsätzliche Bedeutung hat!
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Martin am Februar 27, 2019, 00:23:40
Danke Alfred! :one:
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Ragnitztal am Oktober 25, 2019, 11:02:57
Ich bin gestern Abend auf der BL 85 gefahren. Der Solobus war bis zur hst. Dreierschützengasse bis auf den letzten Stehplatz voll. Die Auslastung ist jetzt schon durch die Großwohnsiedlungen, zwischen Daungasse und den Bereich Dreierschützengasse, sehr hoch. Dabei sind die Quartiere in der Smart City erst in Bau und noch nicht bezogen. Es ist hoch an der Zeit, dass diese Straßenbahnlinie nun bald, mit Beginn nächsten Jahres, gebaut wird. Der Bedarf ist dafür gegeben.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: TW 529 am Oktober 25, 2019, 21:44:23
Ich bin gestern Abend auf der BL 85 gefahren. Der Solobus war bis zur hst. Dreierschützengasse bis auf den letzten Stehplatz voll. Die Auslastung ist jetzt schon durch die Großwohnsiedlungen, zwischen Daungasse und den Bereich Dreierschützengasse, sehr hoch. Dabei sind die Quartiere in der Smart City erst in Bau und noch nicht bezogen. Es ist hoch an der Zeit, dass diese Straßenbahnlinie nun bald, mit Beginn nächsten Jahres, gebaut wird. Der Bedarf ist dafür gegeben.
Gelenker könnten auch Abhilfe schaffen, bis endlich die Straßenbahn zur Smart City fährt..
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: PeterWitt am Oktober 25, 2019, 21:52:56
Ich bin gestern Abend auf der BL 85 gefahren. Der Solobus war bis zur hst. Dreierschützengasse bis auf den letzten Stehplatz voll. Die Auslastung ist jetzt schon durch die Großwohnsiedlungen, zwischen Daungasse und den Bereich Dreierschützengasse, sehr hoch. Dabei sind die Quartiere in der Smart City erst in Bau und noch nicht bezogen. Es ist hoch an der Zeit, dass diese Straßenbahnlinie nun bald, mit Beginn nächsten Jahres, gebaut wird. Der Bedarf ist dafür gegeben.
Gelenker könnten auch Abhilfe schaffen, bis endlich die Straßenbahn zur Smart City fährt..
;-) der Grazer Ansatz ;D

Aber mal im Ernst: in meiner Schulzeit war der 85er meine Stammlinie, damals alle 20 Minuten, letzte Fahrt um 20:00, Samstag um 13:00 und SO/FT gar kein Verkehr. Schon beachtlich, was sich da getan hat...
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Vitus am Oktober 26, 2019, 16:26:45
Ich bin gestern Abend auf der BL 85 gefahren. Der Solobus war bis zur hst. Dreierschützengasse bis auf den letzten Stehplatz voll. Die Auslastung ist jetzt schon durch die Großwohnsiedlungen, zwischen Daungasse und den Bereich Dreierschützengasse, sehr hoch. Dabei sind die Quartiere in der Smart City erst in Bau und noch nicht bezogen. Es ist hoch an der Zeit, dass diese Straßenbahnlinie nun bald, mit Beginn nächsten Jahres, gebaut wird. Der Bedarf ist dafür gegeben.
Gelenker könnten auch Abhilfe schaffen, bis endlich die Straßenbahn zur Smart City fährt..
In der Früh und Mittag werden, wenn Schultag, schon jetzt einzelne Kurse mit Gelenkbussen geführt.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: TW 529 am Januar 16, 2020, 20:34:10
Beim Baustellenportal der Stadt Graz steht dass mit dem Schienenbau erst im Februar 2022 begonnen wird, also wird da nix mit der Inbetriebnahme zur Smart City Ende 2021?  ::)

Waagner-Biro-Straße / Asperngasse / Daungasse
Anbindung Straßenbahn an Smart-City;
13.07. - 13.09.2020: Daungasse, Sperre im Bereich Asperngasse bis Waagner-Biro-Straße;
13.07. - 13.09.2020: Kreuzung Asperngasse / Daungasse; Totalsperre!
20.04. - 31.12.2021: Waagner-Biro-Straße im Bereich Daungasse bis Peter-Tunner-Gasse;
Einbahnführung in Fahrtrichtung Süden; Umleitung in Fahrtrichtung Nord über die Alte Poststraße;
ab Februar 2022: in Abschnitten punktuelle Totalsperre wegen Schienenbau;
(Projekt: Holding Graz - Linien)

https://www.graz.at/cms/ziel/7755789/DE/
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Zachi am Januar 16, 2020, 20:59:55
Dann wird sich Variobahn 226 aber noch paar Jahre schwer tun mit dem Slogan: ,,Folge mir zur Smart City"... ;D :banana:
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: TW 529 am Februar 12, 2020, 13:29:55
Die neue Straßenbahn zur Smart City macht nächste Woche (17. Februar 2020) Baumfällungen notwendig. Es werden aber deutlich mehr Bäume nachgepflanzt als jetzt weichen müssen.

https://www.holding-graz.at/holding-graz/news/baumfaellungen-baustelle-smart-city.html
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Bus 15 O530 Citaro L am Februar 12, 2020, 13:43:02
Man schaut wieder, dass man den schwarzen Peter der Straßenbahn unterschieben kann und arbeitet daran ihr Image ein bisschen zu verschlechtern.

Wenn man die Bäume an einer anderen Straße fällen würde, würde sicher stehen ,,Bauarbeiten machen Baumfällungen notwendig". Aber sicher nicht ,,Autoverkehr macht Baumfällungen notwendig" (wenn man z.B. die Fahrbahn verbreitert)


Aber dennoch sehr positiv, dass es erste sichtbare Arbeiten für die Verlängerung gibt!
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Ragnitztal am Februar 12, 2020, 14:10:24
Beim Baustellenportal der Stadt Graz steht dass mit dem Schienenbau erst im Februar 2022 begonnen wird, also wird da nix mit der Inbetriebnahme zur Smart City Ende 2021?  ::)

Waagner-Biro-Straße / Asperngasse / Daungasse
Anbindung Straßenbahn an Smart-City;
13.07. - 13.09.2020: Daungasse, Sperre im Bereich Asperngasse bis Waagner-Biro-Straße;
13.07. - 13.09.2020: Kreuzung Asperngasse / Daungasse; Totalsperre!
20.04. - 31.12.2021: Waagner-Biro-Straße im Bereich Daungasse bis Peter-Tunner-Gasse;
Einbahnführung in Fahrtrichtung Süden; Umleitung in Fahrtrichtung Nord über die Alte Poststraße;
ab Februar 2022: in Abschnitten punktuelle Totalsperre wegen Schienenbau;
(Projekt: Holding Graz - Linien)

https://www.graz.at/cms/ziel/7755789/DE/

Weiß jemand mehr zum jetzigen Zeitplan zur Fertigstellung des Projekts? Die Info zum Schienenbau im Jahr 2022 ist durch wundersame Weise wieder von der Seite der Stadt Graz verschwunden...
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Olly am Februar 12, 2020, 14:47:47
Hey, macht euch nicht fertig. Die 2022 war ein Tippfehler bzw. es haben sich damals Verzögerungen ergeben (Probleme,.....) die nun beseitigt wurden. Baustart mit ersten Vorarbeiten ist April 2020! ;)
Die ersten Schienen  sollten auch noch dieses Jahr eingebaut werden. Sonst geht  sich 2021 nicht aus.
Los geht´s :banana:
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Sanfte Mobilität am Februar 12, 2020, 19:36:29
Hey, macht euch nicht fertig. Die 2022 war ein Tippfehler bzw. es haben sich damals Verzögerungen ergeben (Probleme,.....) die nun beseitigt wurden. Baustart mit ersten Vorarbeiten ist April 2020!
Die ersten Schienen  sollten auch noch dieses Jahr eingebaut werden. Sonst geht  sich 2021 nicht aus.

Ist dem so - oder ist der April ein Scherz?

Da es leider keine Projekt-Homepage gibt, tappt man ja immer schön im Dunkeln ...

Dies ist zumindest AKTUELL auf der Baustellenübersicht auf graz.at zu lesen:

Waagner-Biro-Straße / Asperngasse / Daungasse
Anbindung Straßenbahn an Smart-City;
13.07. - 13.09.2020: Daungasse, Sperre im Bereich Asperngasse bis Waagner-Biro-Straße;
13.07. - 13.09.2020: Kreuzung Asperngasse / Daungasse; Totalsperre!
20.04. - 31.12.2020: Waagner-Biro-Straße im Bereich Daungasse bis Peter-Tunner-Gasse;
Einbahnführung in Fahrtrichtung Süden; Umleitung in Fahrtrichtung Nord über die Alte Poststraße;
(Projekt: Holding Graz - Linien)

Was eher auf einen Schreibfehler bei der vorherigen Meldung schließen ließe und auf einen Baubeginn für die Schienenverlegung tatsächlich im Februar 2021.

Wann es dann wirklich zu Eröffnung kommt, ist damit aber noch nicht gesagt. Der Herbst (Schulbeginn) wäre sicher nicht unrealistisch, aber kann gut sein, dass es erst Anfang 2022 ist ...

W.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: TW 529 am Februar 12, 2020, 20:27:30
Hey, macht euch nicht fertig. Die 2022 war ein Tippfehler bzw. es haben sich damals Verzögerungen ergeben (Probleme,.....) die nun beseitigt wurden. Baustart mit ersten Vorarbeiten ist April 2020!
Die ersten Schienen  sollten auch noch dieses Jahr eingebaut werden. Sonst geht  sich 2021 nicht aus.

Ist dem so - oder ist der April ein Scherz?

Da es leider keine Projekt-Homepage gibt, tappt man ja immer schön im Dunkeln ...

Dies ist zumindest AKTUELL auf der Baustellenübersicht auf graz.at zu lesen:

Waagner-Biro-Straße / Asperngasse / Daungasse
Anbindung Straßenbahn an Smart-City;
13.07. - 13.09.2020: Daungasse, Sperre im Bereich Asperngasse bis Waagner-Biro-Straße;
13.07. - 13.09.2020: Kreuzung Asperngasse / Daungasse; Totalsperre!
20.04. - 31.12.2020: Waagner-Biro-Straße im Bereich Daungasse bis Peter-Tunner-Gasse;
Einbahnführung in Fahrtrichtung Süden; Umleitung in Fahrtrichtung Nord über die Alte Poststraße;
(Projekt: Holding Graz - Linien)

Was eher auf einen Schreibfehler bei der vorherigen Meldung schließen ließe und auf einen Baubeginn für die Schienenverlegung tatsächlich im Februar 2021.

Wann es dann wirklich zu Eröffnung kommt, ist damit aber noch nicht gesagt. Der Herbst (Schulbeginn) wäre sicher nicht unrealistisch, aber kann gut sein, dass es erst Anfang 2022 ist ...

W.
Sollte eigentlich ziemlich gleich wie Reininghaus mit Ende Nov. 2021 fertig gestellt sein...
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Ragnitztal am Februar 13, 2020, 11:00:11
...

Da es leider keine Projekt-Homepage gibt, tappt man ja immer schön im Dunkeln ...

...

Ja, leider. Offensive Informationspolitik sieht anders aus. Man vermisst eine bessere Kommunikation und Information nach außen aber auch bei anderen wichtigen Projekten. Dabei wäre das eine wichtige Grundlage um Gerüchten vorzubeugen.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Sanfte Mobilität am Februar 13, 2020, 11:58:45
Man hat aus dem 6er-Informations-Desaster leider überhaupt nicht gelernt - Information ist Bringschuld für die Stadt und nicht Holschuld der Bürger!

Hier steht übrigens was von Ende 2021 - ob stimmt? https://www.graz.at/cms/beitrag/10344447/8106444/Baeume_weichen_fuer_Bim_und_fuer.html

W.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Olly am Februar 22, 2020, 11:49:09
Aktuell dürfte 2021 stimmen. Soll jetzt gebaut werden.

Da hätte ich aber noch eine Frage. Sind die Baumfällungen schon beendet??? Bin vorgestern vorbeigefahren und das sah nicht wirklich ganz so schlimm aus. Wenn das alles war? Dachte schon, die machen alles ganz platt.....
Danke
Olly
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Empedokles am Februar 24, 2020, 08:02:49
Angeblich schon.

In der Asperngasse wurde - vis a vis der stadtauswärtigen Haltestelle - die erst vor ~ 10 Jahren gepflanzte Baumreihe wieder umgeschnitten, um für die neue Haltestelle des 1ers Platz zu schaffen.

Auch an der Kreuzung Waagner-Bìro-Str. / Daungasse wurden für den erforderlichen Gleisbogen ca. 5 große Bäume gefällt.
Wie es weiter nördlich aussieht entzieht sich meiner Kenntnis.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: 222 am Februar 24, 2020, 10:10:31
Zur Info.
Achtung, der Abend  beginnt hier übrigens schon um 16 Uhr.


Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: TW 529 am Februar 24, 2020, 13:34:40
Angeblich schon.

In der Asperngasse wurde - vis a vis der stadtauswärtigen Haltestelle - die erst vor ~ 10 Jahren gepflanzte Baumreihe wieder umgeschnitten, um für die neue Haltestelle des 1ers Platz zu schaffen.

Auch an der Kreuzung Waagner-Bìro-Str. / Daungasse wurden für den erforderlichen Gleisbogen ca. 5 große Bäume gefällt.
Wie es weiter nördlich aussieht entzieht sich meiner Kenntnis.
Anbei 2 Bilder von vorigen Donnerstag im Bereich Daungasse/Wasserturm und im Bereich der Haltestelle Starhemberggasse.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Commanderr am Februar 24, 2020, 19:32:48
Ich verstehe noch immer nicht weshalb die Verlängerung unbedingt über die Daungasse anstatt über die Laudongasse in die Waagner-Biro-Straße erfolgen muss. Ist das billiger? Gibt es für die künftigen Fahrgäste einen Vorteil?
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Bus 15 O530 Citaro L am Februar 24, 2020, 21:12:44
Ich verstehe noch immer nicht weshalb die Verlängerung unbedingt über die Daungasse anstatt über die Laudongasse in die Waagner-Biro-Straße erfolgen muss. Ist das billiger? Gibt es für die künftigen Fahrgäste einen Vorteil?
Ja, ganz eindeutig! Anbindung des Personentunnel Nord! Ich weiß, es wären sonst nur ein paar Meter mehr zum gehen, aber genau darauf kommt es an! Wenn man den ÖPNV fördern will, muss man genau auf solche Dinge achten, damit Wege nicht unnötig länger werden. Denn von der Smart City ist der schnellste Weg zu den Bahnsteigen über den Norddurchgang.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Commanderr am Februar 24, 2020, 21:48:20
Anbindung des Personentunnel Nord! Ich weiß, es wären sonst nur ein paar Meter mehr zum gehen, aber genau darauf kommt es an!
Ok, das bedeutet, dass man die künftige Haltestelle Daungasse falsch platzieren wird, die sollte eigentlich ,,um die Ecke" sein, in der Waagner-Biro-Straße, direkt beim Wasserturm.
(Ich weiß schon, das ist aber schon meckern auf hohem Niveau.)
Foto: (c) https://www.graz.at/cms/beitrag/10332837/9375341/Aus_dem_Gemeinderat_II_Tagesordnung.html
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: FlipsP am Februar 24, 2020, 21:58:40
Die Haltestelle wird halt einmal wieder alles können müssen. Also Umstieg zum Hbf und zur Asperngasse könnte ich mir vorstellen.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Vitus am Februar 24, 2020, 23:05:38
Die Lage der Haltestellen Daungasse (Linie 6) bzw. Asperngasse (Linie1)  im Plan sind völlig unlogisch. Die neue gemeinsame Haltestelle Asperngasse (Linie 1 und 6) müsste vor der Kreuzung Asperngasse/Daungasse, vis a vis der heutigen stadteinwärts liegenden Haltestelle Asperngasse (Linie 1 und 6) sein. Es fehlt im Plan die Haltestelle Wasserturm (Linie 6).
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Sanfte Mobilität am Februar 25, 2020, 06:29:47
Ich fürchte, der Plan gibt schon die geplante Lage der Haltestellen wieder ...

W.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Martin am Februar 25, 2020, 06:47:50
Ich fürchte, der Plan gibt schon die geplante Lage der Haltestellen wieder ...

W.
Dann hätte man gleich die Haltestelle Asperngasse nehmen können und über die LAudongasse zur Waagner Biro Straße fahren sollen. - Das wäre viel Geld für nichts!
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: PeterWitt am Februar 25, 2020, 07:59:47
Die Lage der Haltestellen Daungasse (Linie 6) bzw. Asperngasse (Linie1)  im Plan sind völlig unlogisch. Die neue gemeinsame Haltestelle Asperngasse (Linie 1 und 6) müsste vor der Kreuzung Asperngasse/Daungasse, vis a vis der heutigen stadteinwärts liegenden Haltestelle Asperngasse (Linie 1 und 6) sein. Es fehlt im Plan die Haltestelle Wasserturm (Linie 6).
Ich hoffe doch sehr, dass die Haltestellen Asperngasse bzw. Daungasse wie am Plan dargestellt als EINE Haltestelle betrieben werden (bestenfalls auch mit nur einem Namen).
Eine Haltestelle VOR der Kreuzung, nur 200m von Waagner Biro Straße entfernt, eigentlich im Nichts gelegen (zumindest so lange, bis die Heimgärten einmal bebaut sind),dann 80m um die Ecke wieder, und vielleicht in 60m nochmals als HST Wasserturm? Bitte nicht, es ist eh schon die Streckenführung mit dem Ringelspiel über die Asperngasse ein zeitraubender Umweg, man muss es nicht noch unnötig unattraktiver machen. (auch wenn dies vermutlich durchaus im Sinne des Hr. Bgmst. wäre - Stichwort unflexible Verkehrsplanung).
Ob die Haltestelle dann Aspersgasse, Daungasse oder Wasserturm heißt (Bestenfalls mit dem Zusatz "HBF West") ist dann wohl Geschmacksache.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: amoser am Februar 25, 2020, 08:04:53
Eigentlich ist sowohl die Daun- als auch die Laudongasse für die Linie zur SC ein Umweg, die Diretissima wäre analog zum 85er eine Führung durch die WB-Straße gewesen. Durch den Bestand in der Aspernstraße ist die Linienführung jedoch verständlich. Nicht verständlich ist die Lage der Haltestellen in Verbindung mit der Trasse durch die Daungasse, die eigentlich der Grund für diese Führung ist. Nach meiner Erinnerung hatten wir über die Lage der Haltestelle vor dem "Westbahnhof" schon einmal eine ausführliche Diskussion. Einerseits soll die Hst.-Lage mit der SL 1 koordiniert sein, andererseits der Bedienung des Westbahnhofes bestens dienlich sein. Insgesamt eine Herausforderung, die schwierig unter einen Hut zu bringen ist.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: ptg am Februar 25, 2020, 09:32:47
@Amoser: Die Diretissima geht sich ja durch Steigung und Kurvenradius nicht aus, oder?! (bzw. wäre recht anspruchsvoll)

Die Haltestelle in der Daungasse sehe ich gar nicht soo negativ.
- Der Bedarf der Umsteigerelation zwischen den Bimlinien (SmartCity-UKH) wird enden wollend sein bzw. ist da wohl die Hst. Waagner-Biro-Straße (Eggenbergerstraße) die wichtigere (alle Linien+Doppelhst.).
- SmartCity-UKH ist mit dem 62er besser bedient bzw. fährt auch der 85er noch dazwischen "herum".
- Der Umsteigeweg Bus-Bim beim Wasserturm ist kürzer als Waagner-Biro-Straße/Eggenbergerstraße (außer man legt auch den 85er in die Asperngasse um) - wobei am Kürzesten wird er wohl bei der Hst. Dreierschützengasse sein. 
- Der Weg zum Bahnhof ist mit der Hst. in der Daungasse kürzer. Wobei wie groß ist der Bedarf dafür? Alles südlich der Listhalle wird wenn den 85er nutzen. Nördlich ist dann nur noch die Endhaltestelle und deswegen die Hst. in die Waagner-Biro-Straße zum Wasserturm verlegen.
- Die Hallen südlich der Daungasse werden auf kurz oder lang wohl auch einem Wohnbau weichen, dann erhöht sich dort der Bedarf, im Gegensatz zum Hornig in der Laudongasse.
- Die Haltestellen für den Ersatzverkehr sind jetzt auch in der Daungasse.


Wie wird das eigentlich stadteinwärts gelöst? 3fach Weiche oder kommt die Umkehrschleife Stradiotgasse wieder weg? 
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Sanfte Mobilität am Februar 25, 2020, 10:42:21
Die Linie  85 wird es wohl nicht mehr geben ...

W.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: TW 22 am Februar 25, 2020, 11:30:33
Das ist Richtig, Linie 85 gibt es ab Ende 2021 nicht mehr.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Amon am Februar 25, 2020, 12:01:03
Übrigens ist das Projekt auf meine Anregung hin seit 2 Tagen auch schon auf urbanrail.net (die Website von Robert Schwandl) eingezeichnet.

http://www.urbanrail.net/eu/at/graz/graz.htm
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: ptg am Februar 25, 2020, 12:25:49
Die Linie  85 wird es wohl nicht mehr geben ...

W.
Ahh. Okay.

Dafür fährt dann der 65er nach Gösting und das Intervall des 62ers wird verkürzt.




Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Andreas am Februar 25, 2020, 12:47:56
Ahh. Okay.

Dafür fährt dann der 65er nach Gösting und das Intervall des 62ers wird verkürzt.

Es gab mal Planungen, dass der 62er dann nach Gösting soll und der 65er zur Carnerigasse, evt. auch weiter bis zur Wirtschaftskammer. Inwieweit das noch aktuell ist, weiß ich aber nicht.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: amoser am Februar 25, 2020, 13:35:02
Der Einwand von ptg bezüglich Neigungs- und Radiussituation im Kreuzungsbereich Eggenberger Str./WB-Straße ist korrekt, auch aus der Sicht des Verkehrsflusses wäre eine Führung in der WB-Straße im Einbindungsbereich nicht optimal. Die künftige Abstimmung der Hst. der Linien 1 und 6/16 habe ich auch aus der Sicht eines Ersatzverkehrs gesehen. Neugierig bin ich auch, wie der Sonntagsbetrieb künftig abläuft. Fahren alle vier Westlinien in die Stadt oder gibt es zumindest eine westliche Binnenlinie, z.B. SC - Reininghaus (?SL 11? od. 14?) und dazu die bisherigen SL 13 und 26? Bezüglich künftiger Bebauung: Die Firma Hornig siedelt auch ab, neuer Standort ist Kalsdorf.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: TW 22 am Februar 25, 2020, 15:32:05
Es wird keine westliche Binnenlinie im Schwachlastverkehr geben.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: gradl am Februar 25, 2020, 16:28:52
Es gab mal Planungen, dass der 62er dann nach Gösting soll und der 65er zur Carnerigasse, evt. auch weiter bis zur Wirtschaftskammer. Inwieweit das noch aktuell ist, weiß ich aber nicht.

Laut https://www.graz.at/cms/beitrag/10341609/8106444/ (Stand 06.12.2019):

Ergänzend gibt es ab Dezember 2021 folgende nun beschlossene Maßnahmen im Busbereich:

Linie 65
Verlängerung weiter nach Gösting und Betrieb im Tagesverkehr alle zehn Minuten (Ersatz Linie 85)
Linie 62
Verlängerung der Buslinie 62 bis zur Wirtschaftskammer und Betrieb im Tagesverkehr alle zehn Minuten

Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Commanderr am Februar 25, 2020, 16:43:42
Es wird keine westliche Binnenlinie im Schwachlastverkehr geben.

Gut so! Denn wenn das so wäre (z.B. Linie 7 aus Wetzelsdorf nur bis Laudongasse) würde man einen Umsteigezwang für jene einführen, die zum Hauptbahnhof oder in die Innenstadt bzw. nach Nord/Ost/Süden wollen. --> Den Umstieg ins Auto würde man damit erreichen, aber nicht eine gute Auslastung der Straßenbahnen.

Anders wäre es, wenn es tatsächlich in 50+ Jahren ein vernünftiges, weitverzweigtes Straßenbahn-Netzwerk geben würde, sodass Fahrten über den Jakominiplatz nicht mehr Voraussetzung dafür wären, die restlichen Bezirke zu erreichen.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Martin am April 17, 2020, 08:35:18
Es geht los, anbei ein paar Bilder, die mir zugesandt wurden. - Danke an die Bildspender!
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Martin am April 18, 2020, 18:54:47
Update mit Bildern von gestern...
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: 5484 am April 20, 2020, 21:30:01
Info vom Verbund:
https://verbundlinie.at/service/service/neuigkeiten-steiermark/service/service/neuigkeiten-steiermark/25-beitrag/910-start-der-bauarbeiten-zur-strassenbahnverlaengerung-smartcity-in-graz

Start der Bauarbeiten zur Straßenbahnverlängerung Smart City in Graz

20. April 2020

Ausgehend von den bestehenden Gleisen der Linien 1, 3 und 6 in der Asperngasse wird das Grazer Straßenbahnnetz um rund 1,7 Kilometer erweitert. Bereits ab Ende 2021 wird die neue Bim über die Daungasse und Waagner-Biro-Straße Richtung Norden bis zur Peter-Tunner-Gasse fahren und den neuen Stadtteil Smart City nördlich der Helmut-List-Halle umweltfreundlich anbinden.

Mit April 2020 beginnen dazu die Bauarbeiten - und damit kommt es auch im bestehenden Liniennetz zu Änderungen:

- Buslinie 85 bis Ende 2021: geänderte Linienführung über Eggenbergerstraße - Asperngasse - Laudongasse - Alte Poststraße mit Ersatzhaltestellen.

- Sommerferien 2020 Sperre Asperngasse: Straßenbahnlinien 1, 3, 6 fahren im Ersatzverkehr; Buslinie 85 fährt eine weitere Umleitung über Eggenbergerstraße - Alte Poststraße.

Im November 2021 soll die Straßenbahnlinie 6 den Betrieb aufnehmen. Neue Haltestellen wird es in der Daungasse, der Waagner-Biro-Straße an den Kreuzungspunkten Starhemberggasse, Dreierschützengasse sowie nördlich der Helmut-List-Halle geben. Die Endstation wird sich an der Peter-Tunner-Gasse befinden.

Und dabei auch ein Info-Folder über die Bim-Verlängerung:
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Vitus am April 20, 2020, 22:14:56
Es steht allerdings nirgends wie die Linien 1,3 und 6 in der Bauzeit geführt werden. Alle 3 Linien könnten in der Remise 3/Alte Poststraße wenden. Ab hier SEV Linie 1 nach Eggenberg/UKH.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: TW 581 am April 20, 2020, 23:34:14
Ich kann mir nicht vorstellen das 3 Linien in der Remise Alte Poststraße wenden!
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Martin am April 21, 2020, 10:41:29
Die Linie 3 könnte man gleich nach Andritz schicken.  :D

1 und 6 wenden Alte Poststraße. - Oder nur 1 und 26 - stattdessen SL 7 im 5 Minuten Takt.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: amoser am April 21, 2020, 10:58:55
Wird nicht auch die SL 7 wegen des Baues der Abzweigweichen für die Rhgs-Linie eingestellt?
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: TW 529 am April 21, 2020, 11:04:58
Wird nicht auch die SL 7 wegen des Baues der Abzweigweichen für die Rhgs-Linie eingestellt?
Passiert erst im Sommer 2021..
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Vitus am April 21, 2020, 13:23:20
Den Antworten nach: Es ist also nicht bekannt  bzw. es gibt von der HGL keine Aussendung wie der Ersatz der Linien 1,3 und 6  während der Bauphase aussieht. ???
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Sanfte Mobilität am April 21, 2020, 15:01:50
Frage: ist der SEV für die Linie 4 nicht auch im Sommer?

Mutmaßung: Wenn ja, dann könnte tatsächlich die Linie 3 nach Andritz fahren (abends dann der 13er kurzgeführt). Und dann ist die Frage, ob die Linie 1 oder 6 zur Waagner-Biro-Straße (Remise Alte Poststraße) fahren wird,

Ab Sommer soll es ja schon die Verdichtung im Ferienfahrplan auf der Linie 1 geben (6 statt 5 Fahrten), eventuell gibt es auch eine Verdichtung der Linie 7.

W.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: TW 581 am April 21, 2020, 16:14:11
Die Bauarbeiten für die Linie 4 starten Ende Mai dauern bis September!
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Sanfte Mobilität am April 21, 2020, 16:32:07
Die Bauarbeiten für die Linie 4 starten Ende Mai dauern bis September!

Die Frage ist, wann wirklich SEV ist, ansonsten könnte man noch 4 und 6 durchbinden.

Ist der Linientausch 3/4 nicht eh schon im September inkl. Verdichtung am 4er?

W.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: TW 529 am April 21, 2020, 16:38:37
Die Bauarbeiten für die Linie 4 starten Ende Mai dauern bis September!

Ist der Linientausch 3/4 nicht eh schon im September inkl. Verdichtung am 4er?

W.
Ja
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Martin am April 21, 2020, 16:55:12
Das macht Sinn: Ab Juli dann wohl so:
1: Rem III - Mariatrost
3: Krenngasse - Andritz
4: ---
5: Andritz - Puntigam
6: Rem III - St. Peter
7: Wetzelsdorf - Med Uni
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Martin am April 30, 2020, 22:02:38
Ich habe wieder neue Bilder zugesandt bekommen.  :D  - Danke!  ;)
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: TW 529 am Mai 30, 2020, 20:10:34
Ein Bild aus der Daungasse von heute, wo schon bald Schienen verlegt werden.  ;)
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: PeterWitt am Juni 30, 2020, 06:33:10
...mittlerweile liegen in der Daungasse die Gleise.

Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Vitus am Juni 30, 2020, 14:53:24
Auch an der neuen Endstelle Smart-City wird bereits gebaut, man sieht bereits Teile des Gleistroges.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: amoser am Juli 08, 2020, 21:39:06
Auch an der neuen Endstelle Smart-City wird bereits gebaut, man sieht bereits Teile des Gleistroges.

Endschleife Smart-City, Bild vom 8.Juli 2020
Die Gleise in der Daungasse sind bereits einbetoniert ...
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Herr Huber am Juli 09, 2020, 07:18:32
Hat es einen bestimmten Grun,d warum in Graz auf geraden Strecken immer und überall Gleisverschwenkungen einbaut ?
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Martin am Juli 09, 2020, 07:39:58

 :ironie:
Damit die Schienen früher von den Multigelenkern aufgefressen werden.  ;D - So kann man beweisen dass Busse und Gondeln viel besser sind.  :P
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Sanfte Mobilität am Juli 09, 2020, 07:48:03
Hat es einen bestimmten Grun,d warum in Graz auf geraden Strecken immer und überall Gleisverschwenkungen einbaut ?

Ja, gibt einen Grund. In Haltestellenbereichen wird damit gewährleistet, dass der Abstand zwischen Fahrzeug und Gehsteig möglichst gering ist (für ein direktes Ein- und Aussteigen ohne auf die Fahrbahn zu treten) und außerhalb der Haltestelle, dass der Abstand zu parkenden Autos (Stichwort: Sicherheitsraum) möglichst groß ist.

W.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Immanuel Cunt am Juli 09, 2020, 08:39:48
Ja, gibt einen Grund. In Haltestellenbereichen wird damit gewährleistet, dass der Abstand zwischen Fahrzeug und Gehsteig möglichst gering ist (für ein direktes Ein- und Aussteigen ohne auf die Fahrbahn zu treten) und außerhalb der Haltestelle, dass der Abstand zu parkenden Autos (Stichwort: Sicherheitsraum) möglichst groß ist.

Die Haltestelle selbst sollte aber stets in einer Geraden sein, eben um ein möglichst spaltloses Einsteigen zu ermöglichen. Gerade im Fall SmartCity ist das offenbar nicht so.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Sanfte Mobilität am Juli 09, 2020, 08:57:24
Die Haltestelle selbst sollte aber stets in einer Geraden sein, eben um ein möglichst spaltloses Einsteigen zu ermöglichen. Gerade im Fall SmartCity ist das offenbar nicht so.

Das ist ja wieder eine andere Geschichte, es ging ja um die Verschwenkungen bei gerade Strecken.

Die Situation bei der Endstation SmartCity ist natürlich nicht zu verstehen ...

W.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: amoser am Juli 09, 2020, 22:14:32
Noch drei Nachträge von heute: Gleise in der Daungasse mit dem ehrwürdigen Wasserturm und Betonbahnen für die Gleisanlage bei der Endstation., die offensichtlich eine große Schleife erhält. Im Bereich der geschwungenen Platten fuhr durch Jahrzehnte in der dort früher stehenden Waagner Biro-Halle ein Dampfkran auf Schienen hin und her. Wäre interessant, was der Grund für den Schwenk in der Gleisachse ist?
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Martin am Juli 13, 2020, 13:38:12
Und wieder grab ma alles auf... 

Danke an die Bildspenderin. ;)
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Empedokles am Juli 13, 2020, 14:24:03
Und wieder grab ma alles auf... 

Was ich nicht ganz verstehe ist, warum man den Gleisbogen von der Laudongasse in die Asperngasse wieder aufgräbt?

Hat das vielleicht mit dem künftigen Gleismittenabstand in der neuen Hast "Asperngasse" zu tun, damit da auch Autobusse halten können?
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Ch. Wagner am Juli 13, 2020, 16:01:22
Und wieder grab ma alles auf... 




Und du meinst, die machen das hetzhalber?

Möglicherweise denken sie schon daran, daß auch die Remise erweitert werden muß. Oder wo sollte man die neuen Straßenbahnen sonst unterbringen?
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Martin am Juli 13, 2020, 16:17:01
Möglicherweise denken sie schon daran, daß auch die Remise erweitert werden muß. Oder wo sollte man die neuen Straßenbahnen sonst unterbringen?
Und deswegen muss man die Kreuzung Laudongasse / Asperngasse umgraben. - Das scheint im Hinblick auf einen Remisenumbau sehr sinnfrei. ;)
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Ch. Wagner am Juli 13, 2020, 19:24:56
Und deswegen muss man die Kreuzung Laudongasse / Asperngasse umgraben.



Ja.
Wieso Remisenumbau? Weißt de etwas, was wir nicht wissen dürfen?
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Ahenobarbus am Juli 13, 2020, 19:57:32
Und wieder grab ma alles auf... 

Danke an die Bildspenderin. ;)

Als Anrainer würde ich vorsichtshalber meinen Meldezettel checken, um sicherzugehen, dass ich nicht doch in Schilda meinen Wohnsitz genommen habe.

Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: PeterWitt am Juli 13, 2020, 20:10:58
Möglicherweise denken sie schon daran, daß auch die Remise erweitert werden muß. Oder wo sollte man die neuen Straßenbahnen sonst unterbringen?
Und deswegen muss man die Kreuzung Laudongasse / Asperngasse umgraben. - Das scheint im Hinblick auf einen Remisenumbau sehr sinnfrei. ;)
Für mich ist es ein klassisches Beispiel für das eher hilflose Basteln in Graz, das zeigt, wie wichtig eine langfristige strategische Planung wäre. Dies soll jetzt keine Kritik an den handelnden Personen sein, denn wir alle wissen, dass dies nur eine Summe an "Notlösungen" war, und eben das herausgekommen ist was nun entsteht - dennoch, gerade deswegen wäre eben ein Masterplan mit halbwegs verbindlichen Zielen für die nächsten 5, 10, 20 Jahre sinnvoll.
2011 Errichtung der Schleife Laudongasse als Notlösung für die nicht realisierte Schleife Ostwaldgasse.
2016 Umlegung der Linie 1, abermals Umbau der Gleisanlagen im Schleifenbereich
2020 Errichtung der Linie zur Smartcity, erneuter Umbau der Gleisanlagen

9 Jahre sind jetzt kein so unüberschaubarer Zeitraum für die Errichtung städtebaulicher Infrastruktur. Im Rückblick wäre es wohl besser gewesen den Straßenbahntunnel anstatt über die enge Kehre in eher leichter Kurve bis in die Daungasse zu bauen und dort dann eine Schleife bzw, besser noch Remisen-Hintereinfahrt und Abzweigung der Linien nach Eggenberg, Smart City, Wetzelsdorf und Reininghaus zu haben. Die Haltestelle Waagner Biro Straße wäre somit zwar entfallen, was aber mMn nach Auflassung der Linie 85 verschmerzbar wäre - dort ist ja quasi nichts im Umfeld, und die Gäste vom A&O-Hostel können auch über die Unterführung zur Haltestelle HBF gehen - ist etwa gleich weit wie zur westlichen Halteposition WBSt.
Der Vorteil wäre eine schnellere, direktere Linienführung v.a. für die Linien nach Eggenberg und zur SmartCity, deutlich geringerer Verschleiß sowie von Anbeginn an eine vollwertige Anbindung des Siedlungsgebiets Laudongasse.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Ch. Wagner am Juli 13, 2020, 20:14:19
Als Anrainer würde ich vorsichtshalber meinen Meldezettel checken, um sicherzugehen, ob ich nicht doch in Schilda meinen Wohnsitz genommen habe.



Dann kennst du, so wie Martin, also auch die Baupläne?

Und PeterWitt, die Planung ist schon da gewesen, aber die Genehmigung der Stadt fehlte noch. Oder sie wollte nicht. Oder die Stadt hat schon für den neuen Posten für Frau Muhr angespart.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Sanfte Mobilität am Juli 13, 2020, 20:16:41
Für mich ist es ein klassisches Beispiel für das eher hilflose Basteln in Graz, das zeigt, wie wichtig eine langfristige strategische Planung wäre. Dies soll jetzt keine Kritik an den handelnden Personen sein, denn wir alle wissen, dass dies nur eine Summe an "Notlösungen" war, und eben das herausgekommen ist was nun entsteht - dennoch, gerade deswegen wäre eben ein Masterplan mit halbwegs verbindlichen Zielen für die nächsten 5, 10, 20 Jahre sinnvoll.
2011 Errichtung der Schleife Laudongasse als Notlösung für die nicht realisierte Schleife Ostwaldgasse.
2016 Umlegung der Linie 1, abermals Umbau der Gleisanlagen im Schleifenbereich
2020 Errichtung der Linie zur Smartcity, erneuter Umbau der Gleisanlagen

Das ist genau das, was ich seit Jahren sage - es braucht einen Masterplan, der ganz genau festlegt, was, wann und wie gebaut wird, aber über JAHRZEHNTE, eben einen MASTERPLAN. In Graz heißt das zwar Masterplan, ist und bleibt aber STÜCKWERK, weil je nach politischem Gutdünken Dinge einfach wegkommen und dafür andere dazu ...

Ähnliches passiert ja bei den Remisen, zuerst wollte man die Alte Poststraße weghaben und man hat ein Projekt bei der Hummelkaserne angedacht, jetzt bleibt die Remise III doch, wird bzw. muss aber größer werden ...

Was fehlt, ist einfach eine lange, klare Linie ...

Ich denke, bezüglich Unterführung Hauptbahnhof wurde schon mehrfach erklärt, warum das Bauwerk nur so umgesetzt werden konnte (es ist eben KEIN Tunnel).

[UPDATE] Allerdings ist schade, dass man sich seinerzeit keine Gedanken gemacht, wie man eine Linie über die Keplerstraße in den NVD einbinden könnte, weil man schlichtweg eine solche Variante ausgeschlossen hat (ein Jahrzehnt später sieht das freilich anders aus). Und die "Notlösung" einer Stumpfendstelle beim Hauptbahnhof oberirdisch (was dafür auch extra Zweirichtungsfahrzeuge bedeuten) würde, ist jetzt die Folge dieser Negierung aus den 2000er-Jahren. Das mag für die Verantwortlichen heute möglicherweise kein Problem darstellen, aber die Langzeitfolgen (betriebliche, fahrzeugseitige) bleiben. Auch hier hätte ein wirklicher MASTERPLAN möglicherweise geholfen ...

W.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: amoser am Juli 14, 2020, 05:07:18
Es gibt gar nicht wenige Modellbahner, die für die Gestaltung bzw. die Erweiterung ihrer Anlage längerfristige Konzepte haben wie die Stadt Graz für die Vorhaben für die Straßenbahn .....
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: amoser am Juli 19, 2020, 22:39:25
Aber spaßohne: Weiß wer konkret, warum man das erst vier Jahren neu gebaute stadteinwärts führende Gleis der Linie 1 im Bereich Laudongasse-Asperngasse wieder vollständig entfernt hat?
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: PeterWitt am Juli 22, 2020, 12:43:55
Das stadteinwärtige Gleis wurde samt Unterbau bis zur Einfahrt Parkplatz Siemens entfernt - es ist somit in manchen Bereichen die 3. Gleisneulage (samt Unterbau) in 9 Jahren.
Der Kreuzungsbreich mit der Daungasse wurde im großen Stil ausgebaggert und ein tiefes Loch ausgehoben - weiß wer, warum? Ich denke, dass die Einbauten wie Kanal etc. dort ja schon tief genug liegen müssten, wurden sie ja schon 9 Jahre lang von der Straßenbahn überfahren....  ???

Noch eine kleine Entdeckung am Rande: was will uns dieses Schild sagen? Was es sagen soll, ist klar, aber irgendwie dürfte die Aussage lt. StVO eine andere sein...  ;D

(aktuell kann ich keine Anhänge anfügen, ich hole das nach sobald wieder möglich)
(DANKE an den Admin, Hochladen funktioniert wieder)

Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: amoser am Juli 28, 2020, 20:22:19
Im Bereich der HLH wird auf einigen Baustellen-Absperrzäunen für die kommende Tramlinie geworben. Ist für Grazer Verhältnisse auch eine Neuerung, aber auch ein Indiz, dass die Tram doch mehr Stellenwert bekommen hat.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Variobahn am Juli 28, 2020, 21:26:36
Bitte was ist "HLH"? Und was soll dieses Plakat einem "Durchschnitts-Grazer" sagen? Wo bitte ist die "Smart-City" genau? Wann fährt dort die Straßenbahn, welche Linie? Ja - es ist gut, dass endlich jemand daran denkt hier auch die Menschheit abgesehen von ein paar Insidern zu informieren - nur leider wieder auf halbem Wege stecken geblieben. Gut gedacht ist halt nun mal nicht auch gut gemacht!
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: amoser am Juli 28, 2020, 21:46:07
Bitte was ist "HLH"? Und was soll dieses Plakat einem "Durchschnitts-Grazer" sagen? Wo bitte ist die "Smart-City" genau? Wann fährt dort die Straßenbahn, welche Linie? Ja - es ist gut, dass endlich jemand daran denkt hier auch die Menschheit abgesehen von ein paar Insidern zu informieren - nur leider wieder auf halbem Wege stecken geblieben. Gut gedacht ist halt nun mal nicht auch gut gemacht!
HLH = Helmut List-Halle (eine der ehemaligen Werkshallen von Waagner Biro, adaptiert und genützt für Kulturveranstaltungen)
Smart City = neu entstehende Wohnsiedlung auf dem früheren Waagner Biro-Werksgelände (früher Südbahn-Werke) zwischen der Südbahn und der Waagner Biro-Straße, nördlich begrenzt von der Peter Tunner-Straße (Unterführung nahe der früheren HUMANICSchuhfabrik.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: TW 529 am August 02, 2020, 17:37:36
Ein paar Bilder von gestern.  :)
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Vitus am August 08, 2020, 15:47:27
Im Kreuzungsbereich Aperngasse - Daungasse liegt bereits die neue Weichenanlage. Es handelt sich um Dreiwegeweichen.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Sanfte Mobilität am August 08, 2020, 17:36:59
Im Kreuzungsbereich Aperngasse - Daungasse liegt bereits die neue Weichenanlage. Es handelt sich um Dreiwegeweichen.

Stadteinwärts gibt es ja drei Stränge, aber stadtauswärts?

W.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Vitus am August 08, 2020, 21:49:14
Im Kreuzungsbereich Aperngasse - Daungasse liegt bereits die neue Weichenanlage. Es handelt sich um Dreiwegeweichen.
I
Stadteinwärts gibt es ja drei Stränge, aber stadtauswärts?

W.


Irrtum meinerseits, stadteinwärts Dreiwegweiche, stadtauswärts normale Weiche (Richtung Eggenberg/Laudongasse bzw. Smart City)


Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Vitus am August 08, 2020, 21:51:43
x

Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Commanderr am August 09, 2020, 07:58:31
Ich finde es so dermaßen schade, dass man hier keine eigenständige Straßenbahntrasse mit Rasengleis errichtet, obwohl gerade jetzt der Platz dafür vorhanden wäre, da ohnehin alle Leitungen getauscht werden und die ganze Straße auf ganzer Länge umgebaut wird.
Bleibt nur zu hoffen, dass die künftige Politikergeneration diese teuren Fehler nicht mehr macht. (In der Bundeshauptstadt baut man Rasengleise Meter für Meter. Weshalb schafft man das in Wien, aber nicht in Graz?)
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: FlipsP am August 09, 2020, 08:34:14
Weil sich der Vizebürgermeister als Bürgermeister der Autofahrer sieht.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Sanfte Mobilität am August 09, 2020, 10:21:49
Ich finde es so dermaßen schade, dass man hier keine eigenständige Straßenbahntrasse mit Rasengleis errichtet, obwohl gerade jetzt der Platz dafür vorhanden wäre, da ohnehin alle Leitungen getauscht werden und die ganze Straße auf ganzer Länge umgebaut wird.
Bleibt nur zu hoffen, dass die künftige Politikergeneration diese teuren Fehler nicht mehr macht. (In der Bundeshauptstadt baut man Rasengleise Meter für Meter. Weshalb schafft man das in Wien, aber nicht in Graz?)

Da bin ich ganz bei dir. Das liegt aber auch nicht nur am Vizebürgermeister, sondern auch anderen anderen Dingen/Personen ...

Bei der zukünftigen Entlastungsstrecke gibt es auch nicht viel eigene Trasse, obwohl das die zweite Innenstadtachse werden soll, die teilweise den ganzen Tramverkehr Jakominiplatz - Hauptbahnhof übernehmen wird. Aber auch hier soll im MIV mitgeschwommen werden und das wird zu den "üblichen" Problemen führen. Auch dort: Schade!

W.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: FlipsP am August 09, 2020, 10:39:24
Es liegt natürlich nicht nur am Vize. Das war nur ein Beispiel von vielen.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: tramfahrer am August 09, 2020, 15:53:02
Die Dreiwegweiche sieht so aus.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Martin am August 09, 2020, 21:37:37
Ein paar Bilder vom Straßenbahnprokjekt zur SmartCity.
Wie gewohnt auch einige von oben. - Danke an die Bildspenderin von oben.  ;)

Warum man den Gleisbogen von der Laudongasse in die Asperngasse enger gemacht hat, erschließt sich mir nicht. - von der Dreiwegeweiche Weg machen die Gleise auch einen Schlenkerer auf die Seite der Gärten.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: amoser am August 09, 2020, 23:23:07
Die Dreiwegweiche sieht so aus.

Was soviel bedeutet, dass die Schleife Laudongasse im Gegensatz zu einigen vor längerer Zeit vorgebrachten Meinungen erhalten bleibt. Was auch sicher sinnvoll ist, da es bis zur Inbetriebnahme der Innenstadtentflechtung noch einige Jahre dauert und eine Möglichkeit der Kurzführung bei Unterbrechungen, Störungen oder Schadwagen als Alternative wertvoll ist.

Auch der Gleistrog bei der künftigen Endstation reicht schon fast bis an die Waagner-Biro-Straße.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Martin am August 10, 2020, 07:57:24
Warum sollte die Schleife Laudongasse.wegkommen
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: amoser am August 10, 2020, 08:25:25
Warum sollte die Schleife Laudongasse.wegkommen
"Sie wird ja im Planverkehr nicht mehr benötigt und Kurzführungen der vier "Westlinien" sind bis zur Remise 3 möglich." war die vor einiger Zeit irgendwo kolportierte Meinung, als ich die stadteinwärtige Führung der SL 1 über die Schleife Laudongasse vorgeschlagen habe. Natürlich hätte diese Variante auch ein Grundstücksablöse beim Einfahrtsbogen erfordert.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Ch. Wagner am August 10, 2020, 08:28:19
Es kommt aber die Erweiterung der Remise 3.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Sanfte Mobilität am August 10, 2020, 09:18:55
Ich höre davon auch zum ersten Mal, weil gerade das Wenden (ggf. von vier Linien) in der Remise III schon nicht ganz unproblematisch ist, insofern wird die Schleife Laudongasse schon noch ihre Notwendigkeit haben ...

W.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: PeterWitt am August 10, 2020, 09:20:38
Warum sollte die Schleife Laudongasse.wegkommen
Sie wird ja im Planverkehr nicht mehr benötigt und Kurzführungen der vier "Westlinien" sind bis zur Remise 3 möglich.
Ja, aber: bis die Schleife nicht mehr benötigt wird vergeht schon noch etwas Zeit...
Bis dahin sich nur auf die Alte Poststraße zu verlassen, wo noch dazu die Linie 4 jetzt verdichtet verkehren soll, wäre wohl etwas leichtsinnig, sonst hätte man die Schleife ja erst gar nicht errichten müssen.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: TW 581 am August 10, 2020, 09:48:45
Die Schleife Laudongasse ist weiterhin sinnvoll, schon alleine wenn man eine Linie wegen Bauarbeiten kurz geführt wird!

Am Abend / Sonntags soll doch die Linie 13 nach Laudongasse ab 2024 fahren?
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: FlipsP am August 10, 2020, 09:51:12
Wieso sollte die Linie 13 zur Laudongasse fahren? Dann wäre ja nach Liebenau kein Verkehr.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Zachi am August 10, 2020, 10:11:13
Linie 4 fährt ja ab Ende 2021 Liebenau - Reininghaus und das wohl auch abends & sonntags.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Martin am August 10, 2020, 10:19:06
Wenn die Linien zu Reininghuas und SmartCity in Betrieb sind wird es halt neben der Linie 10 (= 1/7) wahrscheinlich auch eine Linie 4/6 geben, die dann von Reininghaus zur Smartcity verkehrt.

Das böse Erwachen für alle kommt aber mit Vollbetrieb der Linie 4 und 6, denn dann sind die Fahrzeuge am HBF stadteinwärts bereits gut gefüllt und nicht so wie jetzt fast leer. - Genau die Linien 3 (dann 4) und 6 haben immer den Großteil der Fahrgäste vom HBF bequem abtransportieren können. - Dann kommen aber auf dieser Achse noch die Fahrgäste von bzw nach Reininghaus und SmartCity dazu!
Da braucht es auf jeden Fall einzelne Kurse in der HVZ wenn die stärksten Pendlerzüge ankommen, die LEER von der Laudongasse abfahren, um bei der NVD ausreichend Fahrgäste aufnehmen zu können.

Im Falle einer Annenstraßensperre hat man dann zu den derzeitigen Fahrgästen auch noch jene von RH und SC dazu. - Fahren die Busse dann im 2 Minuten Takt - oder was?
Ein wichtiges Instrument wäre eine Wendemöglichkeit beim Südtirolerplatz - sei es mit einer Schleife zb ums Kunsthaus oder einem Gleisdreieck in die Mariahilferstraße.
Somit könnte man sich die vielen Busse ersparen und könnte zumindest zwei von den vier Bimlinien weiter betreiben.
Aber wem sag ich das? - Die Graz Linien sind an so eienr flexiblen Lösung jedenfalls kaum bis gar nicht interessiert.  :P

Das Wenden in der Remise III ist den Anrainern dort ein Dorn im Auge. - Wie wir wissen haben genau diese Leute ja die ursprünglich statt der Laudongasse geplante Schleife Pommergasse - Ostwaldgasse verhindert.

Mit dem Um- bzw. Neubau der Remise III wird man sich hoffentlich eine Nordausfahrt in die Daungasse sichern.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: amoser am August 10, 2020, 10:23:07
Es kommt aber die Erweiterung der Remise 3.

Dazu kenne ich das Projekt nicht und weiß daher auch nicht, welche "fahrgastfreundlichen" Wendemöglichkeiten sich dabei künftig ergeben. Die aktuelle Situation mit einer Schleifenfahrt durch das ganze Remisengelände und mit wie aufgescheuchten Hühnern zwischen Bim und Bus hin und her rennenden Fahrgästen ist sicher suboptimal.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Martin am August 10, 2020, 10:23:28
Wieso sollte die Linie 13 zur Laudongasse fahren? Dann wäre ja nach Liebenau kein Verkehr.
wahrscheinlicher Abend- / Sonntagsverkehr ab Neutorgasseneröffnung:

Herrengasse:
1 Egg - Mt
3 -
4 Lieb - RH
5 And -Pu
6 -
7 Wetz - LKH

Neutorgasse:
13 Krenn - Laudon
16 St. Pet - SmC
17 -

Ich hoffe, dass die Fahrgastzahlen nach Andritz dann derartig gestiegen sind, dass man die Führung einer zweiten Linie dann nicht mehr ignorieren kann, so wie dies seit Einstellung der SL 12 der Fall war. - Die Fortführung der BL 53 Abends und am WE ist ja auch dringend erforderlich, schon alleine um die SL 5 zu entlasten.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: amoser am August 10, 2020, 10:29:30
Wozu fünf (aktuell nur zwei) Linien in den Westen und nur eine nach Andritz?
Abends und an SF SL 3 auch And - Krenn an Stelle einer SL 13 Laud - NG - Krenn und SL 17 Wetz - NG - LKH an Stelle von SL 7 Wetz - HG - LKH und "alles wäre mit je zwei Linien aus dem Westen über HG (SL 1 und 4) bzw. NG (SL 16 und 17) und zwei Linien nach Andritz (SL 3 und 5) gut".
Auch 16 SmC - NG - StP ist mir unklar. Soll 16 nicht Mo-Sa SmC - NG - SchZ und 6 SmC - HG - StP fahren? 16 daher abends und an SF anders wie Mo-Sa?
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Martin am August 10, 2020, 10:46:26
6 bis Schulzentrum - nur in der HVZ nach St. Peter
16 bis St. Peter immer

In der Relation Schulz - St. Peter gibts dann definitiv tagsüber eine Verschlechterung.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Sanfte Mobilität am August 10, 2020, 11:02:41
Wozu fünf (aktuell nur zwei) Linien in den Westen und nur eine nach Andritz?

Weil sich das die Zuständigen so überlegt haben (kann man ja im entsprechenden GR-Beschluss nachlesen), ob es sinnvoll ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Sinnvoll wäre eine zweite Linie nach Andritz auch im Schwachlastverkehr allemal ...

W.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Amon am August 10, 2020, 12:49:57
Es ist, wie so oft, ein Kompromiss. Dass abends nur eine Linie nach Andritz fahren soll, daran wurde einfach vehement festgehalten. Vielleicht ändert sich das ja noch bis 2024. Die Linie 23 wäre somit die kürzeste Straßenbahnlinie Österreichs geworden (vielleicht sogar die kürzeste der Welt, wenn man irgendwelche Heritage-Trams ausnimmt). Somit entstand die Idee, den "neuen 13er" abends gemeinsam mit der Linie 16 durch die Neutorgasse zu führen und die Linien 1, 4, 5 und 7 durch die Herrengasse. Sinnvoller wäre es freilich, im Abendverkehr möglichst nichts zu ändern und einfach die Linien 6 und 7 einzustellen. Alle anderen Linein verkehren ganztags regulär.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Ch. Wagner am August 18, 2020, 16:28:10
Zur Abwechslung einmal Fakten: dieser Tage wurde EU weit die Oberleitungsarbeiten für die neue Strecke ausgeschrieben. Die Arbeiten sind für die Zeit 3.5. bis 15.10.2021 terminisiert.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Sanfte Mobilität am August 18, 2020, 23:58:41
Äääh? Weil der GR-Beschluss keine Fakten enthält, oder wie?

W.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Ch. Wagner am August 19, 2020, 07:48:45
Äääh? Weil der GR-Beschluss keine Fakten enthält, oder wie?



Aus welchem Gemeinderatsbeschluß kannst du erkennen, daß die Ausschreibung erfolgt ist und ein genauer Termin für die Arbeiten feststeht.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: TW 581 am August 19, 2020, 11:17:35
Die Linie 3 gehört ganztägig nach Andritz geführt, ausgenommen beim 30 Minuten Takt!
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Sanfte Mobilität am August 19, 2020, 12:33:33
Aus welchem Gemeinderatsbeschluß kannst du erkennen, daß die Ausschreibung erfolgt ist und ein genauer Termin für die Arbeiten feststeht.

Du willst/magst/kannst nicht verstehen: Du beginnst dein Post mit den Wort "zurück zu den Fakten" und vorher wird über einen GR-Beschluss und dessen Folgen diskutiert. Das hat nix mit der OL-Ausschreibung zu tun, sondern mit was anderem ...

W.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: amoser am August 19, 2020, 12:52:19
GR-Beschluss zur vorges. Linienführung und OL-Ausschreibung sind Fakten. Ein Zurück ist daher nicht notwendig. Beides sind interessante Informationen.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Ch. Wagner am August 19, 2020, 15:37:05
Du willst/magst/kannst nicht verstehen: Du beginnst dein Post mit den Wort "zurück zu den Fakten" und vorher wird über einen GR-Beschluss und dessen Folgen diskutiert. Das hat nix mit der OL-Ausschreibung zu tun, sondern mit was anderem ...



Ich bin nicht ganz so blöd, wie du hier insinuierst.
Ab Antwort 185 wird diskutiert, wie die Linienführungen, insbesondere nach Andritz besser gestaltet werden sollten. Das sind Wünsche, Vorstellungen, was auch immer, aber nichts Konkretes aus dem Gemeinderatsbeschluß. Oder wurde im Gemeinderrat ein Fahrplan beschlossen?
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Sanfte Mobilität am August 19, 2020, 18:27:57
Oder wurde im Gemeinderrat ein Fahrplan beschlossen?

Ja, natürlich wurde da auch ein Betriebsprogramm beschlossen, falls du mir unterstellen solltest, ich hätte den GR-Beschluss nicht gelesen. Aber es ist ja eh wieder ein Streit "um des Kaisers Bart" ...

W.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Vitus am August 22, 2020, 13:53:12
In der Endschleife der Linie 6 (Bereich Peter-Tunner-Gasse) liegen bereits die Gleise, inklusive zweier Weichen und Überholgleis. 
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: TW 529 am August 24, 2020, 21:22:46
In der Endschleife der Linie 6 (Bereich Peter-Tunner-Gasse) liegen bereits die Gleise, inklusive zweier Weichen und Überholgleis. 
Dazu ein paar Bilder von gestern Abend.  :)
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Martin am September 11, 2020, 00:59:38
Gestern fand die Abnahmefahrt der neuen Gleisanlagen rund um die Laudongasse mit TW 505 statt. ;)
Danke an die Bildspenderin!
Warum der 6er nun auf der anderen Seite hält ist ein Rätsel, dass wohl nur mit Graz Linien Logik gelöst werden kann.... ;)
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: amoser am September 11, 2020, 01:39:59
.....
Warum der 6er nun auf der anderen Seite hält ist ein Rätsel, dass wohl nur mit Graz Linien Logik gelöst werden kann.... ;)

Meine Vermutung: Dürfte einerseits an der mathematischen Hierarchie der Zahlen liegen, die bisher ignoriert wurde, und andererseits als Vorgriff auf die geographische Lage der künftigen Linienführung (Rghs liegt weiter westlich als SmartCity).
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: FlipsP am September 11, 2020, 06:34:46
Ich glaube eher, dass es gar keinen Sinn machen muss, sondern einfach irgendwie aufgeklebt wurde.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: amoser am September 11, 2020, 07:18:17
Ich glaube eher, dass es gar keinen Sinn machen muss, sondern einfach irgendwie aufgeklebt wurde.

Das sicher nicht! Könnte auch sein, dass die SL 4 wegen des dichteren Intervalls quasi zur "Hauptlinie" geworden ist und daher Gleis 1 befährt.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Ch. Wagner am September 11, 2020, 08:29:39
Warum der 6er nun auf der anderen Seite hält ist ein Rätsel, dass wohl nur mit Graz Linien Logik gelöst werden kann....



Du hast sicher versucht, bei den Graz Linien nachzufragen, um eine Antwort zu bekommen.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: amoser am September 16, 2020, 10:54:38
Nun wird auch schon am Gleistrog für das Anfahrtsgleis zur Endschleife Smart City gearbeitet. Die Schleife wird sehr weitläufig, das Gleis kommt gegenüber der ehemaligen Zollfreizone und führt dann entlang der Südbahn bzw. der gesamten Länge der früheren HUMANIC-Objekte (gut 300 m) nach N zur Endstation.


Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: amoser am September 29, 2020, 21:07:15
Bei der Endstation Smart City wird bereits am Gleistrog zur Einbindung in die Waagner-Biro-Straße gearbeitet.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: amoser am Oktober 06, 2020, 22:06:14
Nun liegt auch der Gleisbogen von der Schleife in die Waagner-Biro-Straße, er wurde aber wegen der provisorischen Fahrbahn mit Asphalt überdeckt. Auch im Anfahrtstrog zur Schleife ist das Gleis verlegt.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Vitus am Oktober 23, 2020, 14:16:31
Nun liegt bereits das stadteinwärts führende Gleis von der Schleife bei der Peter-Tunner-Gasse bis zum Inlokal "Streets" (derzeit geschlossen). Ab nächster Woche wird mit den Bau des Gleisbogens von der Daungasse in die Waagner-Biro-Straße begonnen, die Straße wird daher für längere Zeit gesperrt.
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Öffis Graz am Oktober 25, 2020, 00:30:26
Bei der Kurve in die Waagner-Biro-Straße liegen Gleise!
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Vitus am November 22, 2020, 17:31:43
Derzeit liegen in der Waagner-Biro-Straße die Schienen bis in der Höhe der ÖBB-Einfahrt zur ehemaligen Zugförderung, heute ÖBB Services .
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: Öffis Graz am November 22, 2020, 18:20:12
...und in der Daungasse sind schon Haltestellenhäuschen. Ich würde morgen ein paar Bilder machen :)
Titel: Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Beitrag von: amoser am November 22, 2020, 20:27:15
Derzeit liegen in der Waagner-Biro-Straße die Schienen bis in der Höhe der ÖBB-Einfahrt zur ehemaligen Zugförderung, heute ÖBB Services .

Eins von gestern, eins von heute ....