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Verkehr => IV - Straßenverkehr => Thema gestartet von: amadeus am November 22, 2013, 13:02:41

Titel: Fußgänger - auch bei Rot...
Beitrag von: amadeus am November 22, 2013, 13:02:41
Bei Rot über die Ampel - Modell in Diskussion

Der Vorstoß kommt von einem Wiener Verkehrsexperten: Er will nach Pariser Vorbild erlauben, dass Fußgänger und Radfahrer bei Rot die Straße queren dürfen. Doch das Modell ist höchst umstritten, auch unter Grazer Experten.


Die Fußgängerampel zeigt rot, Autos sind keine in Sicht, also geht man über den Zebrastreifen. Was von einigen Fußgängern und auch Radfahrern immer wieder praktiziert wird, ist gesetzlich verboten.

Gefahr schwer einzuschätzen

Anders in Paris: Hier ist das Queren der Straße auch bei Rot versuchsweise seit dem Vorjahr möglich, weshalb das Modell nun auch von einem Wiener Experten für Österreich angeregt wird - mehr dazu in Vorschlag: Auch bei Rot über die Kreuzung (http://wien.orf.at/news/stories/2616181/) (wien.ORF.at, 22.11.2013)

Der Grazer Verkehrsexperte Kurt Fallast von der TU Graz hält das allerdings für ausgesprochen gefährlich: ,,Ich kann mir nicht vorstellen, dass Fußgänger tatsächlich die Geschwindigkeit, die Annäherungsgeschwindigkeit eines Autofahrers abschätzen können, dass sie alle Umstände wie Straßenverhältnisse, glatte Fahrbahn, Bremsverhalten des Autofahrers so abschätzen können, dass sie gefahrlos auch bei Rot über die Kreuzung gehen können."

Vorbildwirkung fällt weg

Laut Dieter Krainz vom Kuratorium für Verkehrssicherheit komme noch dazu, dass auch die Vorbildwirkung für Kinder wegfallen würde, die eigentlich gelernt haben, bei Rot stehenzubleiben: ,,Wie erkläre ich jetzt dem Kind, wie schnell der Autofahrer jetzt noch unterwegs sein darf, damit es sich noch ausgeht. Zebrastreifen und Fußgängerampeln sind nicht zufällig dort, sondern sie sind auch zum Schutz der Fußgänger. Warum die Fußgänger freiwillig diesen Schutz aufgeben sollen, ist mir nicht ganz klar."

Links

TU Graz (http://www.tugraz.at/)
Kuratorium für Verkehrssicherheit (http://www.kfv.at/%E2%80%8E)

Quelle: ORF (http://steiermark.orf.at/news/stories/2616320/)

:gluck: Schnapsidee ...
Titel: Fußgänger - auch bei Rot...
Beitrag von: urbanite am November 22, 2013, 13:29:22
Zitat
:gluck: Schnapsidee ...

Wo du recht hast hast du recht...
Titel: Fußgänger - auch bei Rot...
Beitrag von: Sanfte Mobilität am November 22, 2013, 13:41:52
Auf der anderen Seite ist es eine Unverschämtheit, dass man v. a. bei Druckknopfampel eine gefühlte Ewigkeit warten muss, bis man einmal grün bekommt, meistens eh genau dann, wenn keine Autos fahren - da könnte man genauso gut ein Taferl hinstellen mit dem Hinweis "Straße queren, wenn sich kein Kfz nähert" und sich die teuren Errichtungskosten einer Ampel ersparen ...

W.
Titel: Fußgänger - auch bei Rot...
Beitrag von: just4fun am November 22, 2013, 15:56:04
Wär höchste Zeit für sowas. Dort wos erlaubt ist funktionierts auch perfekt, und dort gibts weniger Unfälle als bei uns. Ich wett was in ganz Stockholm gibts in 10 Jahren weniger Fussgängerunfälle als bei uns im kleinen Graz in einem Monat. Auch in Amsterdam gibts sicher noch immer weniger Unfälle mit Radfahrern als bei uns. Einfach weil dort die Leute vernünftig sind und schauen, nicht so wie bei uns wo genug Eltern ihren Kindern sagen: Ist eh grün, die Autos bleiben schon stehn brauchst nicht schaun.
Titel: Fußgänger - auch bei Rot...
Beitrag von: Ch. Wagner am November 22, 2013, 18:01:45
Vielleicht, weil unsere Mentalität nicht die Metternich'schen Dimensionen überwunden haben?
Aber wetten?
Dafür gibt es bei uns weniger Eingrauchte.
Und @hubertat, natürlich sind es gefühlte Ewigkeiten. Aber wenn eine Bim oder ein Bus, in der/m du sitzt, vorbeifährst, ist es genau das Gegenteil.
Ich meine halt, wenn man den öffentlichen Verkehr fördert, dann eben mit allen Konsequenzen. Der Autofahrer im Stau sitzt einerseits sowieso im Trockenen und hat anderseits über seine Mobilität selbst entschieden. Und das hubertat'sche Theorem läßt sich natürlich ausweiten. ZB. brauchen wir keine Schranken mehr, sondern nur mehr das Schilderl "Schienen queren, wenn sich kein Zug nähert". Oder man unterschreibt mit Beginn der Erlaubnis zum passiven Wählen, daß man eigenverantwortlich auch am Verkehr teilnimmt.. Dann brauchen wir auch die Flut an Verkehrszeichen nicht mehr. Wer als 16-jähriger die Reife zum Wählen hat, sollte auch nicht mehr unter das Jugendstrafrecht fallen.
Das würde jetzt aber ot, aber einen eigenen Thread wert: physische und psychische Reife zur Teilnahme am individuellen und öffentlichen Verkehr. 
Ups, i geh a holbs Stünderl Scheiterl knien.
LG! Christian
Titel: Fußgänger - auch bei Rot...
Beitrag von: StefanTiran am November 23, 2013, 09:36:42

Auf der anderen Seite ist es eine Unverschämtheit, dass man v. a. bei Druckknopfampel eine gefühlte Ewigkeit warten muss, bis man einmal grün bekommt, meistens eh genau dann, wenn keine Autos fahren - da könnte man genauso gut ein Taferl hinstellen mit dem Hinweis "Straße queren, wenn sich kein Kfz nähert" und sich die teuren Errichtungskosten einer Ampel ersparen ...

W.


Ich hoffe, das war Satire, denn auf der Fahrbahn bewegen sich nicht nur Kraftfahrzeuge, sondern auch muskelgetriebene Fahrzeuge wie Fahrräder.  Einen Schutzweg, an dem nur Radfahrer Wartepflicht haben sollen, na soweit soll's noch kommen! Dann verkauf (oder verschrotte) ich sofort mein Fahrrad und kauf mir ein Motorrad.

Übrigens: Wenn ich kein Fahrzeug behindere, brauche ich als Fußgänger sowieso keinen Schutzweg, dann darf ich ohne ja auch die Fahrbahn überqueren.

Liebe Grüße,
Stefan
Titel: Fußgänger - auch bei Rot...
Beitrag von: Ch. Wagner am November 23, 2013, 12:38:04

Übrigens: Wenn ich kein Fahrzeug behindere, brauche ich als Fußgänger sowieso keinen Schutzweg, dann darf ich ohne ja auch die Fahrbahn überqueren.


Alleredings nur, wenn innerhalb von 25 m kein Schutzweg ist.

LG! Christian
Titel: Re: Fußgänger - auch bei Rot...
Beitrag von: Martin am November 23, 2013, 13:32:39
Also ich sehe da ein großes rechtliches Problem im Falle eines Unfalles.

Einerseits könnte der Fußgänger dann
- "Freiwild" sein, bzw.
- muss erst bewiesen werden, dass er wirklich rot hatte oder
- der Autofahrer ist ohnehin Schuld,

dann könnte man diese Regel als Ersatz für eine Citymaut einführen!  :ätsch:

In Österreich im Allgemeinen und in Graz im Speziellen würde so eine Regelung nicht funktionieren!
Titel: Re: Fußgänger - auch bei Rot...
Beitrag von: 4010 am November 23, 2013, 14:04:07

Also ich sehe da ein großes rechtliches Problem im Falle eines Unfalles.


Wieso? Ändert sich ja zu heute gar nichts. Es wird ja nur das Rotgehen, wenn kein Auto kommt, legalisiert.
Titel: Re: Fußgänger - auch bei Rot...
Beitrag von: Martin am November 23, 2013, 14:47:02
Es werden mehr Leute bei Rot gehen und Autofahrer werden bessere Rechtsschutzversicherungen brauchen.

"Ich bin drübergegangen und das Auto war viel zu schnell"  ::)
Titel: Re: Fußgänger - auch bei Rot...
Beitrag von: 4010 am November 23, 2013, 15:29:25
Und du glaubst wirklich, dass jetzt Fußgänger wie Lemminge auf die Straßen laufen werden, nur um sich verletzen zu lassen und somit den Autofahrern eins auszuwischen? ::)

Selbst wenn: Das wäre ja dann aber immer noch die gleiche Rechtslage wie heute.

Übrigens, hier der Artikel, der die Debatte angestoßen hat:

Rote Ampeln sollten nur noch für die Autos gelten
Wieso müssen Fußgänger und Radfahrer sich Autoverkehr unterordnen?


Von Ulrich Leth  (Die Presse)

Sämtliche in der Straßenverkehrsordnung (StVO) festgelegten Verhaltensregeln zielen in erster Linie darauf ab, alle städtischen Verkehrsarten sicher und unfallfrei im öffentlichen Raum zu kombinieren. Um dem motorisierten Verkehr hohe Geschwindigkeiten und stetiges Fortkommen in der Stadt zu ermöglichen, wird er räumlich (durch Unterteilung in Fahrbahn und Gehsteig) beziehungsweise zeitlich (durch Ampeln) vom nicht motorisierten Verkehr getrennt.

Anstatt das allgemeine Geschwindigkeitsniveau am schwächsten Glied - dem Fußgänger - zu orientieren, wird dieser ,,Störfaktor" einfach an den Rand des öffentlichen Raums gedrängt, zu seiner Sicherheit. Er darf die Fahrbahn nur noch an dafür ausgewiesenen Stellen überqueren, meist ohne den versprochenen Schutz am Schutzweg zu erfahren.

Auch die Radfahrer werden gesetzlich auf oft viel zu schmale Mehrzweckstreifen gezwungen, die sie allein durch ihre Anlage in Lebensgefahr bringen - von rechts durch sich öffnende Autotüren, von links durch viel zu knapp überholende Kfz. Auch darf sich ein Radfahrer nur mit zehn km/h einer Radfahrerüberfahrt nähern, während die Annäherungsgeschwindigkeit des benachrangten Autoverkehrs nicht geregelt ist.

Kurz: Die Leichtigkeit und Flüssigkeit, oft auch die Sicherheit des nicht motorisierten Verkehrs wird der Leichtigkeit und Flüssigkeit des Autoverkehrs untergeordnet.

Starre Vorschriften

Die starren Vorschriften und Methoden der StVO sind allerdings nur der unübersichtlichen und isolierten Perspektive des Autolenkers sowie dem Gefährdungspotenzial des Kraftfahrzeugs geschuldet. Ampeln dienen lediglich dazu, die verunmöglichte direkte Kommunikation der motorisierten Verkehrsteilnehmer untereinander und zu anderen zu kompensieren. Wieso diese harten, am Kfz-Verkehr orientierten Maßnahmen auch für die anderen Verkehrsteilnehmer gelten sollen, ist nicht nachvollziehbar. Vor allem die Ausschaltung jeglicher Eigenverantwortung durch Überreglementierung ist stark zu hinterfragen.

Ein innovativer Ansatz

Aus den genannten Argumenten ergibt sich die Forderung nach einer Flexibilisierung der StVO für nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer. Konkret sollte es Radfahrern möglich sein, Stopptafeln wie Nachrangtafeln zu behandeln und diese, ohne stehenbleiben zu müssen, zu überfahren. Ebenso sollen Fußgänger und Radfahrer rote Ampeln überqueren dürfen, solange sie nicht sich oder die bevorrangten Verkehrsteilnehmer gefährden oder behindern.

Bei der Forderung handelt es sich um die sinnvolle Legalisierung vom bereits weitverbreiteten Verhalten, rote Ampeln - immer unter Berücksichtigung der Sicherheit aller Beteiligten - zu überqueren. Es ist schließlich nicht nachvollziehbar, wieso die Leichtigkeit und Flüssigkeit des Fußgänger- und Radverkehrs durch Auto-Ampeln eingeschränkt werden sollten, wenn es kein Gefährdungspotenzial gibt.

Wieso sollen Radfahrer und Fußgänger rote Ampeln überqueren dürfen, Autos aber nicht? Weil es für Nichtmotorisierte aufgrund ihrer Fortbewegungsart gefahrlos möglich ist. Sie sehen z.B. Kreuzungsbereiche unmittelbar ein, hören herannahende Gefahrenquellen, können in Sekundenbruchteilen beschleunigen und abbremsen, besitzen durch ihre geringe Masse kaum Trägheit und ein geringes Gefährdungspotenzial. Hingegen sind Autolenker durch ihre Cockpit-Sicht in ihrer visuellen und akustischen Wahrnehmung massiv beeinträchtigt und können niemals so schnell und flexibel wie Nichtmotorisierte reagieren.

Ulrich Leth (geboren 1983) erforscht und plant menschengerechte Formen der Mobilität an der TU Wien.

http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/1479801/Rote-Ampeln-sollten-nur-noch-fur-die-Autos-gelten?from=suche.intern.portal
Titel: Re: Fußgänger - auch bei Rot...
Beitrag von: Der Steirer am November 23, 2013, 16:04:20
Ich formuliere diese ganz Geschichte jetzt einmal ganz einfach als Familienvater:

Ich habe meiner jetzt 6jährigen Tochter schon immer die Verkehrsregeln versucht beizubringen, was mir anscheinend auch gut gelungen ist: Sie schaut drauf, daß ich (oder andere Verkehrsteilnehmer) bei nicht vorhandener Ampel mindestens 2mal rechts und links schauen, um eine Straße überqueren zu können; und natürlich bei einer Ampel nur bei "Grün" drüberzugehen.

Sie ist erfreulicherweise im Verkehr sehr aufmerksam und weist mich sogar darauf hin, wenn andere Verkehrsteilnehmer diese einfachen Regeln nicht einhalten.

Wie soll ich ihr beibringen, daß ein "Verkehrsexperte"( :P) jetzt das Überqueren eines Zebrastreifens bei Rot einführen will?

Titel: Re: Fußgänger - auch bei Rot...
Beitrag von: amadeus am November 23, 2013, 16:04:35
Zum Glück ist ,,Experte" kein geschützter Begriff. Jeder darf sich so bezeichnen, ja, jeder darf sich sogar für einen Experten halten. Wirklich jeder ...  >:D
Titel: Re: Fußgänger - auch bei Rot...
Beitrag von: just4fun am November 23, 2013, 17:00:45

Ich habe meiner jetzt 6jährigen Tochter schon immer die Verkehrsregeln versucht beizubringen, was mir anscheinend auch gut gelungen ist: Sie schaut drauf, daß ich (oder andere Verkehrsteilnehmer) bei nicht vorhandener Ampel mindestens 2mal rechts und links schauen, um eine Straße überqueren zu können; und natürlich bei einer Ampel nur bei "Grün" drüberzugehen.


Ich hoff mal dass dus nicht so gemacht hast wie beschrieben, leider gibts viel zu viele Eltern dies genau so machen. Auch bei Grüner Ampel schaut jeder vernünftige Mensch ob wer kommt oder nicht.

Das ist eben das Manko der österreichischen Vollkasko Mentalität. Is eh grün, brauch eh nicht schaun die Autos werden schon stehnbleiben. Das dauert noch Jahrzehnte um das wieder wegzubekommen aus den Köpfen.
Titel: Re: Fußgänger - auch bei Rot...
Beitrag von: Commanderr am November 23, 2013, 20:09:32
D.h. wenn Fußgänger jemals trotz roter Ampel erlaubterweise auf bzw. über die Straße rennen dürfen, dann dürfen sie natürlich auch bei Rot die Eisenbahngleise betreten (Gleichheitsgrundsatz)!
:banana: :banana: :banana:


Und du glaubst wirklich, dass jetzt Fußgänger wie Lemminge auf die Straßen laufen werden, nur um sich verletzen zu lassen und somit den Autofahrern eins auszuwischen? ::)

Dass sich heute schon viele Leute im Straßenverkehr ähnlich wie Lemmige verhalten, beweisen die jährlich zigtausend Verletzte!
Titel: Re: Fußgänger - auch bei Rot...
Beitrag von: Deadlocked am November 24, 2013, 05:41:46
Der Sonnenfelsplatz ist auch noch kein Schlachtfeld obwohl sich sehr viele Verkehrsteilnehmer nicht an die einfachen Regeln halten, also wird es bei den Verletzten wohl nicht so viele Unterschiede geben. Ein bisschen selbst denken kann man den Menschen ruhig zumuten meiner Meinung nach. Man schafft es ja auch über ungesicherte vielbefahrene Straßen zu gehen wenn kein Zebrastreifen/Ampel in der Nähe ist. Passieren kann immer was!
Und ja, ich verstehe nicht wieso ich nicht über Eisenbahngleise laufen soll wenn ich genug sehe und die Züge schneckenlangsam daher kriechen. Passieren tut an Kreuzungen ja trotz Schranken und Ampeln was!

Titel: Re: Fußgänger - auch bei Rot...
Beitrag von: Martin am November 24, 2013, 13:32:44
Genau diese Einstellung untergräbt die Verkehrsregeln und die Disziplin im Verkehr!

Als ich noch ein Kind war hat rot stehenbleiben bedeutet - und zwar strikt und rigoros, ohne Ausnahme...

Heute ist rot scheinbar nur mehr eine Empfehlung, wird es doch von allen Verkehrsteilnehmern teilweise ignoriert.  :o Auch Bim- und Busfahrer halten sich manchmal nicht an Rotlicht.  ::)

Im Falle eines Unfalles muss der Autofahrer beweisen, dass er grün hatte und selbst dann kann es sein, dass er eine Teilschuld bekommt, weil ein Licht ausgefallen ist oder was auch immer.
Fußgänger komplett in schwarz gekleidet, bekommen als Rotgeher aber offensichtlich Recht. Bauen wir doch alle Ampeln ab und jeder soll so gehen oder fahren wie er glaubt!  :P

Dann passiert etwas und sofort wird dem Fahrer des Kraftfahrzeugs unterschwellig die Schuld zugewiesen, wie bei diesem Unfall gestern Abend!
http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/3475818/lebensgefahr-nach-taxi-crash.story
Wie fühlt sich die Taxilenkerin nach dem Unfall? - Kein Wort!

Genau solche Unfälle werden sich dann häufen, aber was rede ich...

Zum Thema Eisenbahnkreuzung:
Wenn sich der Lokführer nicht mehr BLIND daruaf verlassen kann, dass keiner drübergeht oder fährt, wenn er das Signal sieht, dass ihm das eingeschaltene Rotlicht der EK zeigt, dann gute Nacht!
Dann müssen ab sofort Züge bei EK's ohne Schranken AUF SICHT fahren? - Oder wie stellst Du Dir das vor?  ???

ROT muss schnellstens wieder STOPP werden und nicht VIELLEICHT, so wie es heute immer mehr wird. - Sonst wird die Zahl der Unfälle rapid steigen.
Hier ist auch der Gesetzgeber gefordert, den ÖV sowohl auf der Straße als auch auf der Schiene so zu bevorteilen, dass dieser nicht in die Verlegenheit kommen kann, sich mit solchen Lapalien herumschlagen zu müssen.

ROT heißt STOPP und nicht vielleicht, sonst kann sich jeder seine Regel selbst erfinden, dann brauchen wir keine Regeln mehr!

P.S: Was ist künftig mit Elektroautos, die viel leiser sind und anders wahrgenommen werden, schreiben wir denen einen Lärmgenerator vor, damit sie nicht von Rotgängern oder -fahrern überhört werden?


Titel: Re: Fußgänger - auch bei Rot...
Beitrag von: 4010 am November 24, 2013, 15:33:56
Das kann doch nicht euer Ernst sein, das Thema jetzt mit einer EK plakativ zu bebildern! :o So manipulierend ist ja nicht mal die Krone. Bitte bitte entfernt das, das hat doch damit absolut nichts zu tun (und ist auch nicht in der StVO geregelt)! (Na klar, beides ist Rotlicht - nur das kann man dann aber auch unendlich ausweiten :P)


Im Falle eines Unfalles muss der Autofahrer beweisen, dass er grün hatte und selbst dann kann es sein, dass er eine Teilschuld bekommt, weil ein Licht ausgefallen ist oder was auch immer.


Nein, kann es nicht. Es geht es nur um das Straffreistellen einer gesellschaftlich anerkannten Praxis, es geht nicht darum, den Fußgängern zu erlauben, immer und überall die Straße zu queren.


Fußgänger komplett in schwarz gekleidet, bekommen als Rotgeher aber offensichtlich Recht.


Noch einmal: Wenn die Ampel rot ist, hat der Fließverkehr Vorrang. Und eben nicht so, wie du schreibst.


Bauen wir doch alle Ampeln ab und jeder soll so gehen oder fahren wie er glaubt!  :P


Das wäre eh das sinnvollste.


ROT muss schnellstens wieder STOPP werden und nicht VIELLEICHT, so wie es heute immer mehr wird. - Sonst wird die Zahl der Unfälle rapid steigen.
Hier ist auch der Gesetzgeber gefordert, den ÖV sowohl auf der Straße als auch auf der Schiene so zu bevorteilen, dass dieser nicht in die Verlegenheit kommen kann, sich mit solchen Lapalien herumschlagen zu müssen.


Entschuldige, hier geht es nicht um die Bevorteiligung des ÖV. Hier geht es einfach darum, dass der Ampelwildwuchs in den letzten Jahrzehnten zu unnötiger Überreglementierung geführt hat, die dadurch offensichtlich wird, dass viele Leute bei rot gehen. Und ich sehe es auch nicht ein, unnötig um 3 in der Früh an einer einspurigen Straße zu warten, wenn weit und breit nichts kommt. Und genau das soll straffrei gestellt werden.

Die Alternative wäre halt, (mehr) Ampeln bedarfsgerecht abzuschalten und abzubauen.


P.S: Was ist künftig mit Elektroautos, die viel leiser sind und anders wahrgenommen werden, schreiben wir denen einen Lärmgenerator vor, damit sie nicht von Rotgängern oder -fahrern überhört werden?


Ja, das wird sowieso kommen (nennt sich "Lautsprecher"), da die hörbehinderte Menschen damit Probleme haben werden...
Titel: Re: Fußgänger - auch bei Rot...
Beitrag von: Dietmar am November 24, 2013, 15:41:46
Jetzt frage ich mich, warum ein vermeintlich bei Rotlicht eine EK querendes Auto hier herhalten muss, wo die Diskussion doch "Fußgänger - auch bei Rot.... " betitelt ist? ....
Titel: Re: Fußgänger - auch bei Rot...
Beitrag von: Sanfte Mobilität am November 24, 2013, 15:43:03
Muss auch sagen, dass diese Thematik sehr populistisch daherkommt und mit wenig seriösen Argumenten gefüttert wird.

Ich weise in diesem Zusammenhang darauf hin,

- dass die Straße nicht nur den Kfz gehört, sondern auch Fußgängern und Radfahrern
- dass es mindestens so viele Autofahrer gibt, die sich nicht an die Regeln halten (wie auch bei den Fußgängern und Radfahrern)
- dass es z. B. in Deutschland den Grünen Pfeil gibt, d. h. dass bei einer roten Ampel, wenn es der Verkehr erlaubt, trotzdem rechts abgebogen werden kann (übrigens ein Überbleibsel aus der DDR) - ich wüsste nicht, dass dies generell zu einer erhöhten Unfallhäufigkeit auf den entsprechenden Kreuzung geführt hat
- dass es z. B. "schlafende Druckknopfampel" gibt, wo eine Überquerung ohne deren Aktivierung bei entsprechendem Verkehr erlaubt ist
- dass es Begegnungszonen ("Shared Space") gibt, wo es zu keiner Erhöhung der Unfallhäufigkeit gekommen ist (obwohl Politiker deswegen den Weltuntergang ausgerufen haben)
- dass Fußgänger wirklich minutenlang an Druckknopfampel stehen müssen, um grün zu bekommen (wären das Autofahrer wäre hier schon ein entsprechender medialer Wirbel ausgebrochen), auf der anderen Seite ist der "Ampelwildwuchs" in den letzten Jahrzehnten ein Teilfaktor am jetzigen Verkehrschaos in Graz (weniger ist mehr wäre hier angesagt)

Ich kann diese Liste gerne weiterführen.

Die angesprochene Thematik ist bitte kein Hirngespinst, sondern verkehrspolitische Realität - auch wenn das in Graz noch nicht angekommen scheint - und sollte daher auch so behandelt werden. Mit dem "Des kenn i net, des wüll i net, da kennt jo a jeder kummen" kommt man nicht weit. Leider ist diese Haltung aber in Graz Realität (gilt für die Politik, HGL ...)!

W.
Titel: Re: Fußgänger - auch bei Rot...
Beitrag von: Ch. Wagner am November 24, 2013, 15:52:52
Den Fußgänger "gehört" der Gehsteig. Worum sich allerdings einige Autofahrer und viele Radfahrer nicht kümmern. Nachts sin in Graz doch schon recht viele Ampeln auf Gelbblinken umgestellt, und das ist durchaus sinnvoll. Auch das Rechtsabbiegen bei Rot wäre sinnvoll.
Leider wird aber der Verkehr von Trotteln beherrscht. Daher muß das Rot einfach bleiben, um einfach auch eine Rechtssicherheit zu haben.

LG! Christian
Titel: Re: Fußgänger - auch bei Rot...
Beitrag von: Sanfte Mobilität am November 24, 2013, 15:57:37

Den Fußgänger "gehört" der Gehsteig.


Das wäre schön! Allerdings wird da geparkt, stehen da irgendwelche Plakatständer herum oder es wird (wo nicht erlaubt) auch gerne einmal Rad gefahren ...

Wenn wir nicht bald zu einer anderen Verkehrskultur kommen, ist es für Umwelt und die Städte möglicherweise zu spät.

Auf der Facebook-Seite von ProBimGraz wird darüber geklagt, dass es in der Münzgrabenstraße viel zu viel Verkehr gibt, sodass der 6er immer wieder verspätet ist. Die einzige Lösung kann nur sein, dort den Durchzugsverkehr zu verbannen (ebenso wie in der Leonhardstraße), eine andere Chance gibt es nicht. Und wer dies ablehnt, nimmt in Kauf, dass der ÖV weiterhin vespätet ist ...

W.
Titel: Re: Fußgänger - auch bei Rot...
Beitrag von: Martin am November 24, 2013, 16:49:21
Das Fußgänger bei roten EK's gehen dürfen, wurde von einem User gefordert....

Wegen des Fotos:
1. Ich hab auf die schnelle kein besseres Bild gefunden.

2. Wenn Fußgänger legal bei EK's Rotlicht ignorieren dürfen, dann werden es die Autofahrer auch tun.

3. Das Thema Rot bei EK ist KEIN Kavaliersdelikt. Rot heißt mMn STOPP!
Titel: Re: Fußgänger - auch bei Rot...
Beitrag von: Hubert Voller am November 24, 2013, 17:06:44
Für mich  ist es selbstverständlich bei "Rot" stehen  zu bleiben!!!!!!!!!!!!
Gilt natürlich auch  mit dem Auto, und der Bahn  :one:

l.g.
Titel: Re: Fußgänger - auch bei Rot...
Beitrag von: 4010 am November 24, 2013, 17:31:55

Das Fußgänger bei roten EK's gehen dürfen, wurde von einem User gefordert....

Wegen des Fotos:
1. Ich hab auf die schnelle kein besseres Bild gefunden.

2. Wenn Fußgänger legal bei EK's Rotlicht ignorieren dürfen, dann werden es die Autofahrer auch tun.

3. Das Thema Rot bei EK ist KEIN Kavaliersdelikt. Rot heißt mMn STOPP!



Ich entnehme den springenden Bananen und dem Wort Gleichheitsgrundsatz eine gewisse Form von Ironie, sonst würde ich am Verstand dieses Users zweifeln.

Aber schön, wie sehr du dadurch die Diskussion in eine Richtung drängst, in der ein ernstgemeinter, durchaus sinnvoller Vorschlag ins Absurde geschoben wird. Gratuliere, ich werde mich von nun daher aus dieser Diskussion heraushalten.
Titel: Re: Fußgänger - auch bei Rot...
Beitrag von: Martin am November 24, 2013, 18:27:59
Zitat

Aber schön, wie sehr du dadurch die Diskussion in eine Richtung drängst, in der ein ernstgemeinter, durchaus sinnvoller Vorschlag ins Absurde geschoben wird.


Der ernstgemeinte Vorschlag ist absurd... Bei uns würde es genug Leute geben, die sich daraus ableiten würden, wenn sie bei rot über eine Verkehrsampel gehen dürften, dass das auch für EK's so sein soll.

Ich bleibe auch dabei - ROT = ROT und heißt STOPP!
Wenn du mitten in der Nacht über eine rote Ampel läufst, wo weit und breit niemand ist, wird Dir auch kein  :police: dieser Welt einen Strafzettel verpassen! - Wozu soll dann der ursprüngliche Vorschlag dienen?
Titel: Re: Fußgänger - auch bei Rot...
Beitrag von: Commanderr am November 24, 2013, 20:13:31

Bitte bitte entfernt das, das hat doch damit absolut nichts zu tun

Ampel ist Ampel, egal wo sie steht, was sie regelt und in welchem Gesetzesbuch die entsprechende Regelung bzw. der § drinnen steht! Jeder hat sich daran zu halten! Was ist dann bei einer Straßenbahnampel? Auch einfach ignorieren, dafür die Bim immer zur Schleichfahrt verdonnern, weil es könnt ja einmal wer bei Rot drübergehen, weil er die Bim noch nicht sieht und hört, z.B. an der "Maut Andritz/Körösistraße"?



Bauen wir doch alle Ampeln ab und jeder soll so gehen oder fahren wie er glaubt!  :P

Das wäre eh das sinnvollste.

Sinnvoll wäre es nur dann, wenn sich jeder uneingeschränkt an alle Spielregeln halten würde!


zu unnötiger Überreglementierung geführt hat

Wenn Fußgänger auch bei Rot gehen dürften, müsste das aber auch in einem Gesetz reglementiert werden! Wieder ein § mehr...


Und ich sehe es auch nicht ein, unnötig um 3 in der Früh an einer einspurigen Straße zu warten, wenn weit und breit nichts kommt.

Ich sehe das auch nicht ein, aber dafür bräuchte es kein neues Gesetz, sondern eine vernünftige Ampelschaltung, sprich gelb blinkendes Licht! Dann hätte man als Fußgänger auf jeden Fall Vorrang!
Nur kümmert sich leider niemand darum! Die neuen Verkehrsrechner machen eben auch nur das, was ihnen einprogrammiert wurde!



P.S: Was ist künftig mit Elektroautos, die viel leiser sind und anders wahrgenommen werden

Ja, das wird sowieso kommen (nennt sich "Lautsprecher"), da die hörbehinderte Menschen damit Probleme haben werden...

Naja, wenn jemand hörbehindert ist, nutzt ihm ein Lautsprecher auch nix, da bräuchte es schon extrem grelle Blinklichter - oder man könnte stattdessen rote Ampeln verwenden!  ;)
Titel: Re: Fußgänger - auch bei Rot...
Beitrag von: Viator am November 24, 2013, 23:26:17
Ich denke, Rot muss auch HALT bedeuten (von Martins Ausnahme abgesehen  ;) ). Das sind wir den Kindern, die uns so gerne alles nachmachen, schuldig!!! Außerdem wimmelt es in den Straßen schon von -zig Ausnahmeregelungen. Auch Minderbemittelte* sollen die Chance haben, sich als Fußgänger im Verkehr zurechtzufinden und weder einen Unfall verschulden noch dessen Opfer werden.

Eine andere Möglichkeit wäre es doch, die Druckknopfampeln ständig gelb blinken zu lassen, für Kfz wie Fußgänger. Wer als Fußgänger auf Nummer sicher gehen will, kann dann den Verkehr per Knopfdruck und in der Folge durch ein leuchtendes (unbedingtes) ROT anhalten, während er bei Grün die Straße überqueren kann...

*Euphemistische Umschreibungen halte ich hier für nicht zweckdienlich.
Titel: Re: Fußgänger - auch bei Rot...
Beitrag von: Commanderr am November 25, 2013, 00:46:52

Eine andere Möglichkeit wäre es doch, die Druckknopfampeln ständig gelb blinken zu lassen, für Kfz wie Fußgänger. Wer als Fußgänger auf Nummer sicher gehen will, kann dann den Verkehr per Knopfdruck und in der Folge durch ein leuchtendes (unbedingtes) ROT anhalten, während er bei Grün die Straße überqueren kann...

Eine sehr gute Idee, gefällt mir ausgesprochen gut! Jetzt fehlt nur noch eine Person mit der (finanziellen und politischen) Macht diese Idee rasch umzusetzen zu können!
Titel: Re: Fußgänger - auch bei Rot...
Beitrag von: kroko am November 25, 2013, 05:29:26
Ich finde das ist eine etwas wunderliche Diskussion - ist etwa schon wieder Saure-Gurken-Zeit, und ich hab's verpasst? Solche Diskussionen gibt es sonst nur im Hochsommer.
Titel: Re: Fußgänger - auch bei Rot...
Beitrag von: amadeus am November 25, 2013, 10:24:25

Eine andere Möglichkeit wäre es doch, die Druckknopfampeln ständig gelb blinken zu lassen, für Kfz wie Fußgänger. Wer als Fußgänger auf Nummer sicher gehen will, kann dann den Verkehr per Knopfdruck und in der Folge durch ein leuchtendes (unbedingtes) ROT anhalten, während er bei Grün die Straße überqueren kann...


Gabs doch schon. Da der Autofahrer aber so und so zum Anhalten verpflichtet ist, gibts keinen Grund für den Fußgänger irgendeinen Knopf zu drücken. Davon ist man wieder abgekommen.
Titel: Re: Fußgänger - auch bei Rot...
Beitrag von: ptg am November 25, 2013, 14:45:38


Ich habe meiner jetzt 6jährigen Tochter schon immer die Verkehrsregeln versucht beizubringen, was mir anscheinend auch gut gelungen ist: Sie schaut drauf, daß ich (oder andere Verkehrsteilnehmer) bei nicht vorhandener Ampel mindestens 2mal rechts und links schauen, um eine Straße überqueren zu können; und natürlich bei einer Ampel nur bei "Grün" drüberzugehen.


Ich hoff mal dass dus nicht so gemacht hast wie beschrieben, leider gibts viel zu viele Eltern dies genau so machen. Auch bei Grüner Ampel schaut jeder vernünftige Mensch ob wer kommt oder nicht.

Das ist eben das Manko der österreichischen Vollkasko Mentalität. Is eh grün, brauch eh nicht schaun die Autos werden schon stehnbleiben. Das dauert noch Jahrzehnte um das wieder wegzubekommen aus den Köpfen.

Ich denke, dass es der Steirer genau so gemeint hat. Zumindest hätte ich es so interpretiert (und genau so gebe ich es auch an meine Kinder weiter). Meine Tochter gibt auch, wenn jemand bei rot drüber rennt, Kommentare ala "Das darf man aber nicht." ab - Wenigstens ein paar Leuten ist es dann doch ein wenig unangenehm.
Es gibt natürlich einige Eltern, die ihren Kindern gar nichts erklären bzw. teilweise an der Hand einfach drüber"zerren". Und ihnen maximal noch die Halbwahrheit "beim Zebrastreifen müssen Autos stehenbleiben" beibringen.

Andererseits betrifft die Vollkasko-Mentalität wohl eher die Autofahrer. Man sollte sich schon erwarten können, dass Autos bei rot stehen bleiben. Die Ampeln blinken in Österreich grün (4 Sekunden) als Vorbereitung auf die kommende gelb/rot Phase und bei uns ist das Einfahren in die Kreuzung bei gelb schon verboten (gelb = 2 Sekunden) . Trotzdem fahren an einigenfast allen Ampeln (z.B. Linksabbieger Glacis  :no: ) mind. 2 Autos noch bei rot drüber, obwohl oft - vorhersehbar - nicht einmal das Verlassen/Freihalten der Kreuzung möglich ist.


Ergänzung:
Prinzipiell wäre ich ja dafür, dass zumindest in den Nachtstunden/Wochenende Ampeln für Autofahrer prinzipiell rot zeigen, außer durch eine Annäherung wird eine Grünphase angefordert.
Wieso wird man in der Stadt als Fußgänger/Radfahrer diskriminiert und muss sich an einer Ampel durch Knopferl drücken das Übertrittsrecht "erbetteln", zumeist verbunden mit einer ewig langen Wartezeit (Leonhardplatz nur jede zweite Grünphase, bei Drückampeln muss man warten bis aufgrund der anderen Ampeln sowieso kein Auto kommen kann) und  steht so wie heute bei grauslichem Wind( oder Regen) der Natur ausgeliefert herum.
Titel: Re: Fußgänger - auch bei Rot...
Beitrag von: invisible am November 25, 2013, 23:30:09


Den Fußgänger "gehört" der Gehsteig.


Das wäre schön! Allerdings wird da geparkt, stehen da irgendwelche Plakatständer herum oder es wird (wo nicht erlaubt) auch gerne einmal Rad gefahren ...


Nicht zu vergessen, dass die meisten Verkehrszeichen - von denen weit über 90% nur für den KFZ-Verkehr relevant sind - am Gehsteig oder Radweg stehen...

Titel: Re: Fußgänger - auch bei Rot...
Beitrag von: Martin am November 27, 2013, 21:18:08
Die Umfrage ist vorbei und fast zwei Drittel der Stimmen entfielen darauf, dass ROT weiterhin stop heißen soll.