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Thema: Salzburger Lokalbahn -Zell am See - Krimml  (25486-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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Re: Salzburger Lokalbahn -Zell am See - Krimml
Antwort #30

Zitat
Diesen Betrieb der SLB (Salzburger Landesbahn) sollten sich die ÖBB als Beispiel nehmen um in ihrem Unternehmen ähnliches aufzuziehen


Also deutlich billigeres Personal einstellen, irrwitzige Fahrpläne erstellen und dafür die Vorschriften etwas großzügiger auslegen und zum Großteil eine von ÖBB und Land gesponserte Neubaustrecke befahren. Da kann wirklich kaum was schiefgehen, wenn man auch noch die wirklich lobenswerte Kundenbetreuung dazunimmt.

Dass diese Strecke nur so erfolgreich sein kann, war auch einigen ÖBBlern klar, weshalb man sich auch intensiv um die Lösung SLB bemüht hat. Die Einstellung war wohl nie ernsthaft ein Thema!


Es ist klar wenn man nur von staatlichen Subventionen abhängig ist, dass man keine Strecken attraktiviert sondern lieber alles zusperrt, unter dem Motto der Kunde stört eh nur, aber die Privilegein (quasi Unkündbarkeit, Pension, etc) dafür er mit seinen Steuergeldern finanzieren.
Im übrigen ist die Salzburger Lokalbahn im Besitz der Salzburg AG, die nicht gerade für schlechtbezahlte Jobs bekannt ist!

  • Ch. Wagner
Re: Salzburger Lokalbahn -Zell am See - Krimml
Antwort #31

Also deutlich billigeres Personal einstellen, irrwitzige Fahrpläne erstellen und dafür die Vorschriften etwas großzügiger auslegen und zum Großteil eine von ÖBB und Land gesponserte Neubaustrecke befahren.


Da hätte ich doch gerne Belege für deine Behauptungen.
Ich kann auch nichts Abwegiges am "Sponsern" von Seiten des Landes finden. Ohne diese Zahlungen gäbe es wohl kaum mehr einen Verkehr auf der Übelbacher-, Weizer, Radkersburgerbahn usw. Und wenn das Land nichts zahlt, dann fährt auch kein Zug mehr, siehe Gesäuse.
LG! Christian

PS:Schöne Fotos (eh wia imma)
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

  • kroko
Re: Salzburger Lokalbahn -Zell am See - Krimml
Antwort #32
Ich weiß nicht ob es schon anderswo im Forum erwähnt wurde. Die Pinzgauer Lokalbahn wurde beim aktuellen Hochwasser wieder schwer beschädigt. Hoffentlich ist es diesmal nicht ganz so schlimm.

Pinzgauer Lokalbahn stark beschädigt

Die Pinzgauer Lokalbahn wurde durch die Flut stark beschädigt. An einigen Stellen brach der Bahndamm. Der Ober- und Unterbau der Strecke wurde weggespült. Derzeit fahren die Züge nur auf den 15 Kilometern zwischen Zell am See und Niedernsill: ,,Wir rechnen damit, dass wir die Strecke bis Mittersill in etwa einer Woche wiederherstellen können", sagte Walter Strammitzer von der Pinzgauer Lokalbahn Freitagfrüh.

Der 25-Kilometer-Streckenabschnitt von Mittersill bis Krimml wurde von den Wassermassen deutlich stärker beschädigt. Hier gibt es noch keinen Zeitplan, wann die Züge wieder fahren könnten: ,,Da müssen wir noch die Bestandsaufnahme abwarten", sagte Strammitzer. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen wurde eingerichtet - allerdings können dort keine Fahrräder mitgenommen werden.

http://salzburg.orf.at/news/stories/2660834/

Re: Salzburger Lokalbahn -Zell am See - Krimml
Antwort #33
Wobei Überflutungen gewisser Abschnitte der Neubaustrecke westlich von Mittersill im Rahmen des Hochwasserschutzes bei größeren Hochwassern auch vorgesehen und gewollt sind, da sich die Retensionsbecken jenseits der Bahntrasse befinden. Dazu wurden auch bauliche Massnahmen getroffen um die Schäden an der Bahntrasse so gering wie möglich halten.

Re: Salzburger Lokalbahn: Zell am See - Krimml
Antwort #34

Ich weiß nicht ob es schon anderswo im Forum erwähnt wurde.


Nein, wurde es nicht. DANKE! - Irgendwie war diese Meldung aber zu erwarten. - Leider.

Der ORF-Teletext informierte gestern noch den ganzen Tag über die angebliche Streckenunterbrechung auf der Südbahn, obwohl diese bereits seit vorgestern Geschichte ist. Da war der ORF wieder sehr aktuell und hat die Bahnreisenden wieder einmal total verunsichert.

Return to SLB:
Der Hochwasserschutz wurde bis heute flußaufwärts anscheinend nur bis Mittersill realisiert, obwohl die Vergangenheit gezeigt hat, wie wichtig der Hochwasserschutz dieser Bahnlinie bis Krimml ist. Wahrscheinlich arbeitet man sich damit flußaufwärts vor, aber es dauert halt viel zu lange! Nun werden abermals etliche Millionen für die Wiederherstellung der Bahnlinie benötigt, die man sinnvollerweise schon bis jetzt in den Hochwasserschutz investieren hätte können.
Das heurige Hochwasser-Beispiel in Mittersill könnte auch bestätigen, daß die bis dorthin getätigten Investionen wieder für Gesäß&Friedrich waren, weil durch den geplanten Hochwasserschutz bis Krimml, von dort aus künftig nach Mittersill ein Kanaleffekt eintreten wird, der die bisher getätigten Investitionen beim nächsten Hochwasser ins Absurdum stellen könnte.

LG, E.
Erstellt am: August 01, 2014, 12:45:06

Wobei Überflutungen gewisser Abschnitte der Neubaustrecke westlich von Mittersill im Rahmen des Hochwasserschutzes bei größeren Hochwassern auch vorgesehen und gewollt sind, da sich die Retensionsbecken jenseits der Bahntrasse befinden. Dazu wurden auch bauliche Massnahmen getroffen um die Schäden an der Bahntrasse so gering wie möglich halten.


Alles recht und schön. Da wurde sicherlich viel gemacht. Aber anscheinend ohne Nutzen für die geplagte Bahn!

Laut einem Bericht von ORF-Österreich-Heute um 17:10 Uhr wird die Strecke nach Krimml noch monatelang nicht befahrbar sein.
Diese erneuten Kosten der Wiederherstellung der Bahnstrecke, hätte besser gleich in den Hochwasserschutz investiert werden sollen! Und ich getraue mich zu prophezeien, daß schon nächstes oder übernächstes Jahr daselbe Desaster erneut eintreffen wird! - Das ist der oft geleugnete Klimawandel, der bereits voll im Gange ist und an den keiner so wirklich glauben will.
  • Zuletzt geändert: August 01, 2014, 18:20:32 von Empedokles
Der Empedokles (ital. Empedocle) ist ein Unterwasservulkan in der Straße von Sizilien. Die höchste Erhebung liegt rund 7 bis 8 Meter unter der Meeresoberfläche. Ein starker Ausbruch des Empedokles könnte einen Tsunami auslösen.

  • Vitus
Re: Salzburger Lokalbahn -Zell am See - Krimml
Antwort #35
Leider wurde die Bahnstrecke immer wieder am Hochwasserdamm errichtet. Laut eines Anrainers wurde früher das Flussbett immer wieder ausgebaggert, um das Flussbett nieder zu halten. Anscheinend erfolgt das nun nicht mehr.
Hmm, Rechtschreibfehler gefunden? Kein Problem. Schenke ich Dir!!

  • kroko
Re: Salzburger Lokalbahn -Zell am See - Krimml
Antwort #36
Zitat
Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen wurde eingerichtet - allerdings können dort keine Fahrräder mitgenommen werden.


Das finde ich ehrlich gesagt erbärmlich (wenn es wahr ist). Genau jetzt ist Tourismus-Hauptsaison, und die Bahn hat große Wichtigkeit für Radtouristen. Die Sperre wird vielleicht Monate dauern - warum kann man nicht einen Schienenersatz einrichten der Fahrräder mitnehmen kann?

  • kroko
Re: Salzburger Lokalbahn -Zell am See - Krimml
Antwort #37
Da hab ich zu früh kritisiert - jetzt gibt es Schienenersatzverkehr-Busse mit Radanhänger. Hut ab! (Das hätten die ÖBB wahrscheinlich nicht zustande gebracht).

http://salzburg.orf.at/news/stories/2662290/

  • Andreas
  • Moderator
Re: Salzburger Lokalbahn -Zell am See - Krimml
Antwort #38
Auf der Homepage der SLB wird genau beschrieben wie momentan der Verkehr auf der Pinzgauer Lokalbahn abläuft:

Teilsperre der Strecke

Bahnverkehr derzeit zwischen Zell am See und Niedernsill.

Schienenersatzverkehr zwischen Niedernsill und Krimml Bahnhof. Es werden die den Bahnhöfen nächst gelegenen Bushaltestellen der Linie 670 sowie die Bahnhöfe Niedernsill und Mittersill bedient. In Uttendorf fährt der Bus nicht durch den Ort sondern bedient nur die Haltestellen direkt an der Bundesstraße.

Eine Fahrradmitnahme zwischen Zell am See und Niedernsill ist wie gewohnt gegen Voranmeldung möglich. Von Niedernsill bis Krimml ist die Fahrradmitnahme nur bei folgenden Kursen möglich:

- zu Bus 3308 ab Niedernsill um 09:28 Uhr
- zu Bus 3316 ab Niedernsill um 13:28 Uhr
- zu Bus 3324 ab Niedernsill um 17:28 Uhr
Die Nostalgiefahrten finden eingeschränkt statt: ab Donnerstag, 14. August 2014 fährt der Dampfzug jeden Donnerstag von Zell am See bis Niedernsill,
von dort fährt ein Nostalgiebus bis zu den Krimmler Wasserfällen.
Für alle, die die Wasserfälle nicht besuchen, fährt der Dampfzug zwischen Zell am See und Niedernsill im Pendelverkehr.

Die Nachtzüge zu den Zell SommerNachtsfesten an jedem Mittwoch im August verkehren wie gewohnt ab Zell am See um 23:30 Uhr,
ab Niedernsill wird ein Postbus im Schienenersatzverkehr eingesetzt.


Quelle: http://www.pinzgauerlokalbahn.at/content/website_pinzgauerlokalbahn/de_at/news-uebersicht/schienenersatzverkehr.html

Die Lösung beim Nostalgiezug mit einem Nostalgeibus ab Niedernsill finde ich eine interessante Kombination ;)
Erstellt am: August 11, 2014, 11:00:52


Unter Folgendem Link gibt es Bilder der Zerstörungen des Hochwassers an der Bahnstrecke:

http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/chronik/sn/artikel/nach-hochwasser-lokalbahn-soll-wieder-fahren-116260/
mfG
Andreas

  • 222
Re: Salzburger Lokalbahn -Zell am See - Krimml
Antwort #39
Seit heute fährt die Pinzgaubahn wieder bis Mittersill. Ab Ende Oktober soll die Strecke weider bis Krimml befahrbar sein. Ein Bericht war heute in "Salzburg heute" zu sehen:

http://tvthek.orf.at/program/Salzburg-heute/70019

http://salzburg.orf.at/news/stories/2668512/

Pinzgaubahn fährt wieder bis Mittersill

Nach den schweren Beschädigungen beim Hochwasser am 31. Juli fährt die Pinzgauer Lokalbahn seit Montag wieder von Zell am See bis nach Mittersill. Die Strecke bis nach Krimml ist dagegen weiterhin für die Züge nicht passierbar.

Die Arbeiter behoben zwischen Niedernsill und Mittersill die Schäden nach dem Hochwasser und stellten die Gleise wieder her. Zwischen Mittersill und Krimml fahren dagegen weiterhin Busse als Schienenersatzverkehr. Die Chefs der Pinzgauer Lokalbahn hoffen, dass die gesamte Strecke bis Ende Oktober fertig saniert ist.

Inzwischen seien sämtliche Lücken, die das Hochwasser am 31. Juli in den Salzach-Damm gerissen hat, geschlossen. Die neuen Dammkronen seien mit einem überströmbaren Tragsystem ausgestattet, so Verkehrs-Landesrat Hans Mayr (Team Stronach).

Im Jahr 2013 konnte die Pinzgaubahn mehr als 850.000 Fahrgäste zählen. Das Schienennetz der Pinzgaubahn ist 53 Kilometer lang, 40 Haltestellen werden dabei angefahren. 13 Lokomotiven und sieben Triebwagen stehen für den Bahnverkehr zwischen Zell am See und Vorderkrimml zur Verfügung.

LG 222

  • 222
Re: Salzburger Lokalbahn -Zell am See - Krimml
Antwort #40
ORF Salzburg berichtet:

http://salzburg.orf.at/news/stories/2712873/

Wieder mehr Fahrgäste in Pinzgaubahn

Bei der Pinzgauer Lokalbahn sind die Fahrgastzahlen zuletzt wieder gestiegen, heißt es von der Betriebsleitung. Die Bahn wurde bei Hochwasser immer wieder schwer beschädigt, zuletzt im Juli 2014. Die Folge war ein deutlicher Rückgang der Passagierzahlen.

Die Pinzgauer Lokalbahn hat 2013 rund 850.000 Fahrgäste gezählt. Das war der vorläufige Höhepunkt einer stetigen Aufwärtsbewegung. Denn im Jahre 2008, als das Land die Bahn von den ÖBB übernommen hatte, waren nur 230.000 Passagiere jährlich mit der Pinzgaubahn unterwegs. Das Land hatte in den Jahren davor zusätzliche Haltestellen gebaut, bestehende Haltestellen modernisiert, neue Zugsgarnituren angeschafft und das Angebot erhöht.

Neuer Eilzug für Pendler interessant
Im Vorjahr kam dann wegen des Hochwassers der Einbruch bei den Fahrgastzahlen. Die Strecke zwischen Niedernsill bzw. Mittersill und Krimml war drei Monate unpassierbar, weil ein Hochwasser die Gleise unterspült bzw. weggerissen hatte. Heuer gehen die Passagierzahlen aber wieder nach oben.

Ein Grund dafür ist der neue Pendlereilzug, der am späten Nachmittag Zell am See verlässt und in einer Stunde fünf Minuten nach Krimml fährt, sagt Betriebsleiter Walter Stramitzer. Diese Fahrzeit sei auf dieser Strecke konkurrenzlos. Jetzt geht man bei der Lokalbahn daran, einen solchen Pendlereilzug auch in der Früh von Krimml nach Zell am See einzusetzen.

Links:
Mehr Eilzüge auf Lokal- und Pinzgaubahn (salzburg.ORF.at; 6.12.2014)
Pinzgauer Lokalbahn fährt wieder bis Krimml (salzburg.ORF.at; 25.10.2014)
LG 222

  • 222
Re: Salzburger Lokalbahn -Zell am See - Krimml
Antwort #41
Noch ein interessanter Beitrag über die PLB vom ORF Salzburg:

http://salzburg.orf.at/news/stories/2712676/

Pinzgauer Lokalbahn: Weniger Bahnübergänge

An der Pinzgauer Lokalbahn wurden in den letzten Jahren zahlreiche ungesicherte Bahnübergänge besser abgesichert oder aufgelassen. So soll die Zahl der Unfälle an der rund 50 Kilometer langen Strecke deutlich sinken.

An der Pinzgauer Lokalbahn passieren relativ oft Unfälle, wenn etwa Autofahrer herannahende Züge übersehen. Hauptgrund dafür sind die zahlreichen ungesicherten Bahnübergänge auf der Strecke. Seitdem das Land Salzburg die Pinzgauer Lokalbahn im Jahr 2008 von den ÖBB übernommen hat, wird die Zahl der Übergänge reduziert.

Weniger Übergänge, mehr Schranken und Ampeln
49 von 135 Bahnübergängen wurden in den letzten Jahren aufgelassen, sagt Walter Stramitzer, Betriebsleiter der Pinzgauer Lokalbahn. Ein Teil davon existiert überhaupt nicht mehr, an anderen Stellen entstanden Unter- oder Überführungen. Dazu errichtete das Land an 14 Übergängen Ampeln oder Schranken und machte sie so sicherer. Pro Jahr werden zwei bis drei Übergänge so ausgerüstet, sagt Betriebsleiter Stramitzer.

Zudem gibt es noch Eisenbahnkreuzungen mit Sperrschranken: Die Grundbesitzer, meistens sind es Bauern, bekommen einen Schlüssel, um den Sperrschranken öffnen und zu ihren Wiesen fahren zu können. Sie müssen allerdings vorher in der Zugleitung Bescheid sagen. So will das Land die Zahl der Unfälle auf ein Minimum reduzieren, sagt Verkehrslandesrat Hans Mayr (Team Stronach) in der Beantwortung einer Landtagsanfrage der Freiheitlichen.


LG 222

  • 222
Re: Salzburger Lokalbahn -Zell am See - Krimml
Antwort #42
http://salzburg.orf.at/news/stories/2868366/
http://files.orf.at/slides2/sbgmagazin/70520/1506335890683_4sgt0mvv.jpg

Pinzgaubahn rammt Lkw - fünf Verletzte

Eine Garnitur der Pinzgauer Lokalbahn hat Montagvormittag in Piesendorf (Pinzgau) den Anhänger eines Sattelschleppers gerammt. Es gab fünf leicht Verletzte - unter ihnen drei Kinder einer Volksschulklasse aus Wals-Viehhausen (Flachgau).

Das Schwerfahrzeug war auf dem Bahnübergang unweit einer kunststoffverarbeitenden Industriefirma, um über die Gleise auf die Bundesstraße einzubiegen. Bei dem Zusammenstoß wurden die 41-jährige Lokführerin und von den Fahrgästen drei Kinder im Alter von zehn bzw. neun Jahren leicht verletzt. Auch der 56-jährige Lastwagenfahrer erlitt leichte Verletzungen.

Lkw dürfte Übergang bei Rot passiert haben
Der Sattelschlepper war mit mehreren Tonnen Kunststoff beladen und ist schwer beschädigt. Der Lenker dürfte das Schwerfahrzeug laut Polizei bei Rot auf den Bahnübergang gelenkt haben. Eine von Zell am See kommender Lokalbahn-Zug rammte den Lkw. Auch die Lokomotive entgleiste und wurde am Nachmittag mit einem Spezialkran wieder auf die Schienen gehoben. Die Unfallstelle war erst gegen 16.30 Uhr wieder geräumt.

Um den Lastwagen bergen zu können, musste der zerstörte Anhänger ausgeräumt werden. Für die Bergung der entgleisten Pinzgaubahn wurde ein Spezialkran angefordert. Erst dann konnten die Schäden am Gleiskörper genau geschätzt werden. Durch die Aufräumungsarbeiten kam es über Stunden zu umfangreichen Staus auf der Mittersiller Straße.

Verletzte Kinder derzeit auf Landschulwoche
Die bei dem Unfall verletzten Kinder nehmen derzeit mit ihrer Klasse aus der Volksschule Viehhausen an einer Landschulwoche im Pinzgau teil. Die Schulklasse hatte am Montag einen Ausflug zu den Krimmler Wasserfällen unternommen. Auch die leicht verletzten Kinder konnten den Ausflug schließlich noch mitmachen.

Schwierige Aufräumungsarbeiten
Ein Rettungswagen brachte die Verletzten ins Krankenhaus Zell am See. Insgesamt saßen 35 Personen in dem Zug. Die Aufräumarbeiten nach dem Unfall hätten sich schwierig gestaltet, schilderte Michael Unterberger von der Feuerwehr Pisendorf. ,,Der Lkw war vollgetankt, zudem befanden sich auf ihm gefährliche Stoffe. Der Gleiskörper bzw. die Signalanlage sind mit Strom versorgt. Wir mussten mit sehr vielen Gefahrenquellen und entsprechend sorgsam arbeiten."

Während der Aufräumarbeiten kam es zu Staus auf der Mittersiller Straße (B168) - die Straße musste auch zeitweise gesperrt werden. Die Salzburg AG als Betreiberin der Pinzgaubahn musste für Montag einen Schienenersatzverkehr mit Bussen einrichten. Ob die Züge am Dienstag wieder fahren, war vorerst noch nicht klar.
Publiziert am 25.09.2017
LG 222