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Thema: Salzburger Lokalbahn (10329-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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  • Olly
Re: Salzburger Lokalbahn
Antwort #15
Anbei einige ergänzende Bilder von meiner Reise mit der SLB im November 2016.

Der neue Endbahnhof in Ostermiething (0041)

Etwas verwirrende "Nachtzüge" ab  1Uhr-siehe besondere Extrahinweise!!!!! (0045)

"Bausteinaktion" des Zuges 55 (0048)

Im Umsteigebahnhof Bürmoos (0057)

Buntes Treiben vor der Remiese in Itzling (0062)

Der neue Endbahnhof Lamprechtshausen fungiert sowohl als Bahnhof als auch als Abstellhalle. Beachtenswert ist die echte Bepflanzung der Mauer!! Außerdem sind die Betonwände noch mit Abdrücken von Kletterpflanzen versehen!! (0138)






  • HGLF
Re: Salzburger Lokalbahn
Antwort #16
http://www.krone.at/1635088

Politik ist sich einig
U-Bahn bis zum Mirabell kommt 2024
Der Zeitpunkt ist günstiger denn je, die politische Konstellation gut, die Jahrzehnte andauernden Debatten gehen allen auf die Nerven und ein konkretes Projekt in der zweiten Stau-Hauptstadt Österreichs (in der diesjährigen Statistik landete Salzburg hinter Wien) notwendig: Es gibt eine Einigung über die Lokalbahn.

Noch 2018 soll der politische Beschluss von Stadt und Land gefällt werden: Der Tunnel (er reicht jetzt schon bis auf 85 Meter an die Kiesel-Kreuzung heran) soll um 800 Meter bis unter den Mirabellplatz verlängert werden.  2018 und 2019 sollen die Verträge zwischen dem Bund, dem Land und der Stadt unterzeichnet werden.  In Wien hat der Bund (Finanz-und Verkehrsministerium) 50 Prozent der Kosten für den Ausbau der zwei Linien U 2 und U 5 übernommen, derzeit wird über eine Verlängerung der U 2 weiter Richtung Süden verhandelt.

Dies wollen Bürgermeister Harald Preuner und sein Vize Bernhard Auinger auch erreichen. Woran es bisher scheiterte: Die Parteien waren sich nicht einig, das Projekt einer kostspieligen Unterquerung der Salzach im Bereich Staatsbrücke lehnte die Stadt vehement ab.  2019 bis 2021 soll die Einreich-und Detailplanung erfolgen, 2022 bis 2024 die Errichtung.  Wenn die O-Bus-Linien über die Schwarzstraße umgeleitet werden, kann die Errichtung in offener Bauweise erfolgen, was natürlich Geld spart.

Nur eine Station mit verschiedenen Ausgängen ist vorgesehen: Auf dem Mirabellplatz zwischen der Universität Mozarteum, der Schranne und dem Schloss.  Bürgermeister Harald Preuner und sein Vize Bernhard Auinger sind einig: Dieses Projekt ist sinnvoll, es lockt mehr Pendler aus dem Flachgau auf die Schiene und der als Wende-Anlage genutzte Tunnel vom Bahnhofsvorplatz bis nahe der Kiesel-Kreuzung zeigt die Richtung vor.  Die Kosten des Mirabell-Tunnel-Projekts werden mit höchstens 150 Millionen Euro veranschlagt. Auch im Land gibt es eine politische Weichenstellung: 2019 soll der Anschluss Hagenau an der Westautobahn weiter ausgebaut werden, die Abfahrt Richtung Itzling hat sich inklusive des neuen Lärmschutzes bewährt.

Die Vorarbeiten haben bereits begonnen, das Projekt würde Bergheims Zentrum massiv vom Durchzugsverkehr befreien.  Der auf 200 Millionen Euro geschätzte Gitzentunnel wäre dadurch nicht notwendig - ein Teil des Geldes stünde für die Lokalbahn-Verlängerung bereit. Geprüft werden sollen drei Themen-Kreise, über die kein Konflikt besteht:  Preuner möchte wissen, ob eine Einbindung von S-Bahn-Zügen in die Lokalbahn möglich ist.  Auinger will das Projekt eine Lokalbahn-Abzweigung zum Messeparkplatz untersuchen.

Beide wollen die Machbarkeit einer oberirdischen Weiterführung der Lokalbahn nach Süden prüfen, wobei es um die Hauptfrage geht: Wo tauchen die Lokalbahnzüge wieder an der Oberfläche auf?  Die neuen Partner in der Stadtregierung haben sich darüber geeinigt, dass es keinen Streit geben soll, dass aber etwas Konkretes geschehen muss, wie die große ,,Krone"-Umfrage ,,Was bewegt die Stadt?" bewies.

  • FlipsP
Re: Salzburger Lokalbahn
Antwort #17
Hat zwar nur zu einem kleinen Teil mit der Salzburger Lokalbahn zu tun, aber in Salzburg wird scheinbar doch einiges Erfreuliches für den ÖV beschlossen!

Neues Budget für Salzburg: Gitzentunnel versenkt, Öffi-Offensive kommt Die Regierung beschloss ein neues Budget - und eine Kehrtwende in der Verkehrspolitik: Die Öffis bekommen Vorrang, auf teure Straßenprojekte wie den Gitzentunnel wird in dieser Legislaturperiode verzichtet. Auch günstigere Öffi-Tickets kommen. "Dieses Budget ist in mehrfacher Hinsicht ein Neuanfang", sagte Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer nach den Budgetberatungen Freitag früh. Ausgeglichenes Budget, keine neue Schulden, das bleibt das Credo von Finanzreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl. An Investitionen sind enthalten: der Chiemseehof, der Neubau des Konradinums, der Neubau des Landeszentrums für Hör- und Sehbildung oder diverse Straßenprojekte. "Nachdem es in den vergangenen fünf Jahren gelungen ist, den Schuldenberg des Landes um rund 500 Millionen Euro zu reduzieren, wollen und werden wir da weiter dranbleiben. Das wird zwar nicht mehr in dieser Dimension möglich sein, dennoch werden wir diesen Weg konsequent weitergehen." Lokalbahn-Ausbau statt Gitzentunnel Es gibt ein kräftiges Signal für den Öffentlichen Verkehr: Das straßenbauliche Großprojekt der Nordspange Salzburg (inkl. Gitzentunnel) wird in dieser Legislaturperiode zugunsten eines zweispurigen Ausbaus der Lokalbahn und einer Taktverdichtung (15 Minuten-Takt) nicht mehr verfolgt. "Zudem investieren wird in die Instandhaltung des Straßennetzes", sagte Stöckl. Die Offensive betrifft vor allem den Öffentlichen Verkehr. "Damit die Öffis genutzt werden, müssen sie billiger, schneller und leichter zugänglich werden. Wir müssen in die Infrastruktur, in ein besseres Angebot und in billigere Tickets investieren", sagt Verkehrslandesrat Stefan Schnöll. Jahrestickets werden wesentlich günstiger Das Tarifsystem wird grundlegend reformiert. "Wir schaffen eine attraktive Jahreskarte um 595 Euro fürs ganze Bundesland. Das sind fast 1000 Euro weniger als bisher" sagt Schnöll. Außerdem wird es Regionen-Tickets für die Stadt Salzburg (inkl. 1. Außenzone), Salzburg Land Nord, Salzburg Land Süd, Pinzgau, Pongau und Lungau geben, die 365 Euro kosten. Wer 2 Regionen kauft, zahlt 495 Euro. Investitionsoffensive bei ÖV-Struktur Für die Pendler aus dem nördlichen Flachgau soll der Umstieg auf die Öffis deutlich attraktiver werden: "Wir nehmen in den nächsten Jahren Geld in die Hand, um die Salzburger Lokalbahn soweit zweispurig auszubauen, dass wir einen 15-Minuten-Takt fahren können", sagt Schnöll. Und: "Es gibt aber auch viele, die aufs Auto angewiesen sind. Wenn wir denjenigen, die auf Öffis umsteigen können, ein attraktives Angebot legen, profitieren auch die davon, die weiterhin das Auto einfach brauchen." Außerdem werden auch das bestehende Angebot erweitert und diverse Takte verbessert, sagt Schnöll: "Die Testphase der Taktverdichtung auf der Pinzgauer Lokalbahn während der Sperre des Schmittentunnels hat gezeigt, dass die Salzburger bei einem guten Angebot bereit sind, umzusteigen. Wir werden deshalb den 30-Minuten-Takt auf der Pinzgauer Lokalbahn beibehalten. Zusätzlich erweitern wir Bus-Takte in allen Bezirken und die Taktung der S3 in Richtung Süden. Es geht mir dabei vor allem darum, auch am Abend Busse und verstärkten Bahnverkehr anbieten zu können", so Schnöll. Verkehr grundlegend neu strukturieren "Neben einer Verbesserung der Infrastruktur, einem besseren Angebot und wesentlich billigeren Ticketpreisen braucht es eine grundlegende Strukturreform", ist Landesrat Schnöll überzeugt: "Die Politik muss das Heft wieder in die Hand nehmen. Es braucht eine gemeinsame, gut abgestimmte Verkehrsplanung fürs ganze Bundesland. Die Stadt Salzburg und das Land müssen an einem Strang ziehen." Ein deutliches Signal gibt es auch, um die kaputten Straßen im Land zu sanieren. Das Budget für reine Straßensanierung wird 2019 im Vergleich zu heuer und den letzten Jahren um 8 Millionen erhöht. Ein wichtiges, wenn auch eher symbolisches Zeichen setzt die Landesregierung in einem anderen Bereich: Nachdem erst am Donnerstag bekannt geworden war, dass Österreich laut einem Bericht bei den Ausgaben für Entwicklungshilfe abgestürzt ist, werden die Mittel des Landes Salzburg für Entwicklungszusammenarbeit von 330.000 Euro auf eine Million Euro verdreifacht. Budget 2019: Ausgaben in Höhe von 2,87 Mrd. Euro veranschlagt Im Budget 2019 stehen Einnahmen von 2,85 Mrd. Euro Ausgaben in der Höhe von 2,87 Mrd. gegenüber. Die Differenz von rund 20 Millionen Euro wird durch Rücklagen abgedeckt. Finanzreferent Christian Stöckl (ÖVP) plant zudem keine Neuverschuldung. Er strebe vielmehr eine weitere Reduzierung des Schuldenstands um zumindest 6,5 Mill. Euro an, sagte er am Freitag.

Quelle: https://www.sn.at/salzburg/politik/neues-budget-fuer-salzburg-gitzentunnel-versenkt-oeffi-offensive-kommt-48330565#comments © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2018
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!  ;)

Re: Salzburger Lokalbahn
Antwort #18
Der während der Straßen-Tunnelsperre im Pinzgau für diesen Zeitraum eingeführte Halbstundentakt zwischen Zell am See und Piesendorf Bad bleibt nun dauerhaft erhalten. Die spürbaren Fahrgastzuwächse machen es möglich.

https://www.pinzgauerlokalbahn.at/content/website_pinzgauerlokalbahn/de_at/news-uebersicht/Tunnelsperre.html

Und zwischen Gleisdorf und Weiz macht man am Wochenende nach wie vor komplett dicht...  :-X

Re: Salzburger Lokalbahn
Antwort #19
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

Re: Salzburger Lokalbahn
Antwort #20
Das ist eh schon längst überfällig!