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Thema: Sitzen war gestern: Im Flieger soll man künftig stehen  (5297-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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  • Martin
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Sitzen war gestern: Im Flieger soll man künftig stehen
Sitzen war gestern: Im Flieger soll man künftig stehen

Bequemlichkeit wird überbewertet: Eine italienische Firma hat sich von der Idee des Ryanair-Chefs Michael O'Leary inspirieren lassen und entwarf einen "Stehsitz" für das Flugzeug.
Gemütlichkeit ist eine Frage der Definition



Foto © APAGemütlichkeit ist eine Frage der Definition

Als Michael O'Leary, Chef der Billigflieger-Flotte Ryanair, im Vorjahr seine Visionen in puncto Einsparungen beim Fliegen der Öffentlichkeit präsentierte, waren ihm zumindest einige Lacher sicher. Doch wer im Fluggeschäft auch nur annnähernd überleben will, darf dem Komfort nicht allzu viel Bedeutung beimessen. Eine italienische Firma hat jetzt zumindest die reale Grundlage zur Idee O'Learys auf einer Messe in den USA präsentiert: der "SkyRider" ist vor allem für Kurzstreckenflüge gedacht.
Passagiere gar nicht abgeneigt

Doch wer die Umsetzung für einen Wahnwitz hält, hat die Rechnung ohne den Konsumenten gemacht, immerhin wäre ein Großteil der Passagiere nach einer Ryanair-Umfrage bereit, auf Kurzstreckenflügen zu stehen, wenn das Flugticket dafür kostenlos wäre und nur Steuern und Gebühren zu zahlen wären. Von 120.000 befragten Passagieren sagten 66 Prozent, sie hätten nichts dagegen, während einstündiger Flüge zu stehen.
Der Copilot serviert Getränke

Wer sich jetzt bereits auf eine baldige Stehpartie freut, muss noch ein wenig warten, denn bereits im April musste O'Leary seine Pläne mehr oder weniger vorläufig auf Eis legen da vor allem die US-Behörden aus Sicherheitsgründen wenig begeistert waren. Möglicherweise könnte man allerdings das Bordservice schon bald vom Ko-Piloten serviert bekommen, denn der umtriebige Ryanair-Chef ist der Meinung, dass zwei Piloten an Bord eines Flugzeuges übertrieben sind. "Zwei Piloten waren in den Fünfziger Jahren notwendig, als es schwierig war, ein Flugzeug zu steuern. Heute drücken die Piloten einen Knopf und tun nichts mehr. Daher sehe ich nicht ein, warum der zweite Pilot nicht Getränke servieren oder Brötchen verkaufen soll", so O'Leary.

quelle: http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/2482899/sitzen-gestern-flieger-soll-man-kuenftig-stehen.story




Ko-Pilot soll Passagiere bedienen

Ryanair-Chef Michael O'Leary ist der Meinung, dass zwei Piloten an Bord eines Flugzeuges übertrieben sind und will den Ko-Piloten während des Fluges Getränke servieren lassen. Mit diesem Vorschlag erntete er bei seinen Angestellten nur Protest und Unverständnis.
Michael O'Leary macht von Zeit zu Zeit mit unorthodoxen Sparvorschlägen von sich reden.

"Zwei Piloten waren in den Fünfziger Jahren notwendig, als es schwierig war, ein Flugzeug zu steuern. Heute drücken die Piloten einen Knopf und tun nichts mehr. Daher sehe ich nicht ein, warum der zweite Pilot nicht Getränke servieren oder Brötchen verkaufen soll", sagte O'Leary bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Rom.

"Ich begreife nicht, warum man für einen zweistündigen Flug zwei Piloten braucht, die die ganze Zeit Zeitung lesen", meinte O'Leary. Er sagte, er habe bei den Luftaufsichtsbehörden beantragt, nur noch mit einem Piloten pro Flugzeug fliegen zu dürfen. Mit dem Verzicht auf den Kopiloten könnten riesige Summen eingespart werden.
Gegenvorschlag eines Ryanair-Piloten

Dieser Vorschlag sorgte bei eigenen Angestellten für launigen Protest. Ryanair-Pilot Morgan Fischer stellte in einem Brief an die "Financial Times" vom Dienstag einen Gegenvorschlag zur Diskussion: O'Leary könne doch durch einen Flugbegleiter ersetzt werden, schrieb der 41-Jährige aus Marseille. Er verwies auf das Sparpotenzial seiner Idee, denn das Kabinenpersonal verdiene bei Ryanair derzeit im Schnitt 13.200 Euro netto im Jahr. "Ryanair würde davon profitieren, indem es Millionen Euro an Gehalt, Boni und Aktienoptionen spart", hieß es in dem Brief weiter.

O'Leary zeigte sich humorvoll und antwortete, ein Flugbegleiter sei sicher ein "weitaus attraktiverer" Chef, wobei "die Latte hier nicht besonders hoch liegt". Der Vorschlag werde geprüft. Der Chef der irischen Billigflug-Linie macht von Zeit zu Zeit mit unorthodoxen Sparvorschlägen von sich reden: So dachte er laut über die Einführung einer Toiletten-Gebühr an Bord und Übergewichtszuschläge nach.

quelle: http://www.kleinezeitung.at/magazin/reise/2480679/ko-pilot-soll-passagiere-bedienen.story





Das darf ja wohl nicht wahr sein  :hammer: - Am besten gar keine Inneneinrichtung und die Leute reinquetschen, dann können sie auch nicht umfallen  :P - Dann braucht auch keiner die "Viecher" bedienen. :boese:
GLG
Martin

  • 4020er
  • Styria Mobile Team
Re: Sitzen war gestern: Im Flieger soll man künftig stehen
Antwort #1
Wäre doch auch was für die Variobahn? ;D
A developed country is not a place where the poor have cars. It's where the rich use public transport.
-Gustavo Petro

Re: Sitzen war gestern: Im Flieger soll man künftig stehen
Antwort #2

Wäre doch auch was für die Variobahn? ;D

Wäre?
:hehe: