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Thema: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen (106969-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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  • paulw
Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #105
Zitat
Vielleicht darf das dann der gleiche Architekt bauen, der den Klammerth renoviert hat.

...worst case...

  • kayjay
Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #106
was ist nun so schlimm am umgebauten Klammerth?
Ich habe ihn noch nicht gesehen, schätzte aber frank&rieper doch.

  • paulw
Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #107
Zitat
was ist nun so schlimm am umgebauten Klammerth?

...innen eh gut, aussen aber echt stümperhaft:
die Aussengestaltung ist kalt, pseudomodern, dadurch sehr provinziell (ganz zu schweigen von der miesen Verarbeitung, aber dafür können die Architekten ja nix)
also genau das Gegenteil vom neuen Humanic ;)
grx


  • Michael
  • Styria Mobile Team
Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #108

So will Nagl den Stadtteil retten

Noch heuer will der Bürgermeister die Asset One-Gründe für die Stadt sichern. Die gesamte "Young-City" für 12.000 Bürger werde erst in 25 Jahren stehen.
Bis zum Jahresende soll alles unter dach und Fach sein


Fast 450.000 Quadratmeter - weitgehend - unbebaute Fläche im Grazer Westen, zum Schätzwert von 100 Millionen Euro. Das Objekt der Begierde heißt Reininghaus und ist von Asset One als der Stadtteil der Zukunft angepriesen worden. Nachdem dieser Investor statt ganzheitlicher Entwicklung nun aber eher die Filetierung der Flächen im Auge hat, will die Stadt selbst ins Geschäft kommen (wir berichteten). So will Bürgermeister Siegfried Nagl die Chance nützen, einen neuen Stadtteil für 12.000 Menschen zu entwickeln.
Der Deal:

Noch heuer sollen die Verhandlungen unter Dach und Fach sein. Nagl will den 100-Millionen-Deal mithilfe eines Bankenkonsortiums abwickeln. Die Steiermärkische Sparkasse ist bereit, als Partner der Stadt mitzuwirken. Asset One steht unter Druck. Nagl: "Es gibt keine Umwidmung auf Kern-, Büro- und Geschäftsgebiet, wenn Asset One das Areal filetiert." Die Stadt habe beste Karten, den Zuschlag zu erhalten. Dann erst widme man um.


Der Plan:

Kommen Asset One und Rathaus ins Geschäft, wird 2010 sofort an die Realisierung herangegangen. "Wir müssen ein eigenes Management einsetzen", so der Stadtchef, "und dafür sorgen, dass das Areal mit bester Infrastruktur samt Straßenbahnanbindung erschlossen wird." Sollte dem TU-Rektor Hans Sünkel der Coup gelingen, das Europazentrum für nachhaltige Energie (EIT) von der EU- Kommission der Standort dafür. Ansonsten soll der neue Stadtteil als "Young City" der Kontrast zur Altstadt werden: Mit Kindergärten, Schulen, Wohnhäusern und Arbeitsplätzen. Nagls Vision: "Vielleicht gelingt es, auch gänzlich autofreie Viertel zu bauen.


Bauherren:

Die Stadt wolle nicht in erster Linie als Bauherr auftreten: "Wir könnten Quartiere an Investoren verkaufen, auch Projektpartner könnten bauen. Das Rathaus sichere aber die Erschließung. Und es lukriere als Eigentümer den Aufwertungsgewinn.


Fertigstellung:

Eines ist für Nagl aber glasklar: "Das ist ein Langzeitprojekt. Ein voll ausgebauter Stadtteil ist das erst in 25 Jahren."

Quelle: www.kleine.at | http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/2145044/reininghaus-so-will-nagl-den-stadtteil-retten.story
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

  • Ch. Wagner
Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #109
Ob er dann noch Bürgermeister ist?
Ist das nicht klagbar als "gefährliche Drohung"? Nagl und gänzlich autofrei? Ich bin schon gespannt auf 2024. Puh, werde ich wirklich 87 werden?
Aber, wer sich mit allen Wichtigen (Pirker, Dichand etc.) so gut versteht, kann wohl jeden Furz zu einer großen (Zukunfts-)blase werden lassen.

LG!Christian
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

  • Michael
  • Styria Mobile Team
Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #110

Poker um Hopfen und Malz

Stadt verhandelt die Übernahme der Asset One samt Reininghausgründen. Um die Filetierung zu verhindern, soll die Stadt die Asset One samt Stadtteilentwicklung übernehmen. Die Entscheidung fällt dieser Tage.
Filetiert oder im Ganzen: Reininghaus ist das Hoffnungsgebiet für Graz - die Stadt wittert eine Jahrhundert-Chance


Es war das visionärste Leitprojekt für Graz. Die Asset One wollte die einstigen Reininghaus-Brauereigründe in Eggenberg als neuen Stadtteil entwickeln. Das Rathaus hatte volle Unterstützung zugesagt. Doch seit der Immobilien-Entwickler Asset One wegen finanzieller Engpässe 2009 die Notbremse ziehen musste, ist Feuer am Dach. Bürgermeister Siegfried Nagl zittert, dass das Areal durch Notverkäufe filetiert wird. Doch noch ist in Reininghaus Hopfen und Malz nicht verloren: Um die Filetierung zu verhindern, soll die Stadt die Asset One samt Stadtteilentwicklung übernehmen. Jetzt geht der Poker in die Finalrunde.


Wunschpreis: 80 Millionen

Der Einsatz ist hoch. Asset-One-Vorstand Ernst Scholdan hat dem Rathaus vor Weihnachten seine Preisvorstellungen (via Kleine Zeitung) ausgerichtet. 80 Millionen Euro müsse die Stadt auf den Tisch legen, um die 54 Hektar in Reininghaus zu übernehmen. Vorstellungen, die man im Rathaus für überzogen hält.

Doch selbst wenn man diese drückt, "wäre dieser Ankauf angesichts unserer Budgetlage für die Stadt ein gewaltiges Projekt", räumt ÖVP-Finanzstadtrat Gerhard Rüsch ein. Er ist trotzdem ein Verfechter der Übernahme: "Für die Stadt ist das eine Jahrhundertchance. Es ist das letzte Areal in dieser Größe, das wir aus einem Guss entwickeln können. Übernehmen wir die Gesellschaft samt Grundstücken, partizipiert die Stadt bei der Verwertung an den Aufwertungsgewinnen, die sonst Private lukrieren".

Dann würden andere die Immobilien entwickeln und Gewinne einfahren. Der Stadt blieben die Kosten für notwendige begleitende Infrastrukturmaßnahmen: Von der Straßenbahnanbindung bis hin zu Schulen und Kindergärten im neuen Stadtteil liegen diese bei rund 100 Millionen Euro aufwärts, schätzt Rüsch.


Knappe Finalrunde

Die Zeit für die letzte Runde im Grundstückspoker ist denkbar knapp. Am 25. Februar soll der Gemeinderat mit den Grundlagen für den möglichen Millionen-Deal befasst werden - und mittels Grundsatzbeschluss grünes Licht für die Endverhandlung geben.

Wer das bessere Blatt in Händen hält, werden die nächsten Tage zeigen. Asset-One-Vorstand Ernst Scholdan erhöht den Einsatz: "Wir haben auch einen privaten Interessenten, der das Geld für das gesamte Areal aufstellen kann." Er will aber nicht als Hasardeur dastehen: "Der Preis ist für uns natürlich wichtig. Aber mir geht es auch um die qualitätsvolle Umsetzung des von uns entwickelten Gesamtkonzepts." Als Bedingung fordert er etwa die Realisierung eines öffentlichen Central-Parks im Herzen des geplanten neuen Stadtteils.

Quelle: www.kleine.at
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

  • Blue Line
Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #111
Reininghausgründe - Neuer Stadtteil für Graz
Die Stadt Graz will Ernst machen mit dem langjährigen Projekt "Reininghausgründe". Am Freitag wurden erstmals konkrete Pläne zur Umsetzung präsentiert. 
   
Lebensraum für 20.000 Menschen
20.000 Menschen könnten in Zukunft in dem neuen Stadtteil im Westen von Graz leben und arbeiten. Geplant sind Wohnungen, Büros, Gastronomiebetriebe und viele Grünflächen.

Bereits seit Jahren wurde dieses Projekt immer wieder aus der Schublade geholt, es wurde getüftelt und gefeilt und letztendlich immer wieder auf die lange Bank geschoben. 
    
Anteile für 80 Mio. Euro?
Zwei Kilometer Luftlinie von der Grazer Altstadt entfernt liegen die insgesamt 100 Hektar großen Reininghausgründe - seit Jahren im Dornröschenschlaf. 55 Hektar gehören der Immobilienentwicklungsgesellschaft Asset One, den Rest teilen sich mehrere Eigentümer, darunter die Stadt Graz oder der Bund.

Für 80 Millionen Euro würde die Asset One ihre 55 Hektar an die Stadt abgeben - zu viel Geld, findet man im Grazer Rathaus. Dennoch verhandelt die Stadt weiter mit der Immobiliengesellschaft, um den geplanten Stadtteil auf 100 Hektar entwickeln zu können. 
       
13 Stadtquartiere mit Parkanlagen
Am Freitag haben Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) und Bauamtsdirektor Bertram Werle einen Rahmenplan präsentiert. Demnach sollen die Reininghausgründe in 13 Stadtquartiere aufgeteilt werden, so Nagl, mit besonderem Augenmerk auf Grünflächen: "Es soll so etwas wie eine Young City werden neben der Altstadt. Wir haben einmal mit eingeplant - das ist das Herzstück - so etwas wie einen Central Park, und wir haben besondere Baumalleen." 
    
100 Mio. Euro Investitionen
100 Millionen Euro müsste die Stadt in die Hand nehmen, um diese Infrastruktur zu realisieren. Die Flächen, die derzeit noch Gewerbeflächen sind - müssten umgewidmet werden, so Bertram Werle: "Das heißt, wir können in jedem einzelnen Stadtquartier sehr gut mitgestalten, mitbestimmen, wie die Bebauung aussieht" Ganz banal etwa: Das Areal hat fast noch keinen Kanalstrang." 
    
Graz hat bereits 300.941 Einwohner
Ein neuer Stadtteil für Graz sei notwendig, meint Nagl, denn mit aktuellem Datum zähle die Stadt bereits 300.941 Einwohner, Tendenz steigend. Im Februar soll der Gemeinderat über den Rahmenplan abstimmen. Nagl rechnet damit, dass es bis zu 25 Jahre dauern wird, bis der neue Stadtteil auf den Reininghausgründen realisiert ist.


Quelle:http://steiermark.orf.at/stories/421089/

Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #112



Wenn das die Stadt Graz aufkauft, dann sehe ich schwarz. :P

oder schwarz - grün   ::)

GLG
G111


Also ich hab den Herrn Nagl am Dienstag persönlich kennen gelernt und muss sagen, dass er eigentlich eh OK ist!!!


MOD EDIT: Zitat richtiggestellt.
  • Zuletzt geändert: Februar 06, 2010, 16:23:31 von PM
lg, Daniel (v/o Kronprinz)

  • Michael
  • Styria Mobile Team
Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #113

Und hier gibt es auch reichlich Text inkl. Grafiken/Pläne - http://www.graz.at/cms/beitrag/10135020/1618648/

Zitat
Also ich hab den Herrn Nagl am Dienstag persönlich kennen gelernt und muss sagen, dass er eigentlich eh OK ist!!!

Naja, ok ist jede Person. Ich will nicht mit Politischen Diskussionen anfangen, weil das bringt nichts. Ich hatte damals meine Zweifel, ob daraus was wird. Schau ma mal...
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #114



Und hier gibt es auch reichlich Text inkl. Grafiken/Pläne - http://www.graz.at/cms/beitrag/10135020/1618648/

Zitat
Also ich hab den Herrn Nagl am Dienstag persönlich kennen gelernt und muss sagen, dass er eigentlich eh OK ist!!!

Naja, ok ist jede Person. Ich will nicht mit Politischen Diskussionen anfangen, weil das bringt nichts. Ich hatte damals meine Zweifel, ob daraus was wird. Schau ma mal...


Ist deh besser so, weil irgendwer will sicher streiten ^^


MOD EDIT: Zitat richtiggestellt.
  • Zuletzt geändert: Februar 06, 2010, 16:23:11 von PM
lg, Daniel (v/o Kronprinz)

  • gradl
Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #115

  • Michael
  • Styria Mobile Team
Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #116

Das ist mal eine große Karte. Ich weiß, die endgültige Planung ist das nicht aber ich hoffe dennoch, dass die Straßenbahntrasse durch die GKB hindurch auf einem eigenen Gleiskörper verläuft.
Wenn eh wieder umgebaut werden muss, dann kann man die Unterführung gleich breiter machen. ;)

Central Park. ;D Nett

Und von einer neuen (Ersatz)-Remise auch keine Spur.
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

  • Michael
  • Styria Mobile Team
Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #117

Neue Stadtquartiere in Reininghaus

Ähnlich groß wie die Altstadt und ähnlich attraktiv soll die ,,neue Stadt" auf den Flächen Graz-Reininghaus werden. Auf den Flächen Graz-Reininghaus und Umgebung soll im Laufe der nächsten zwanzig Jahre ein neuer Stadtteil entstehen. Um die Planungssicherheit zu gewährleisten, wurde nun ein Rahmenplan entwickelt, der die Grundlage für das Stadtentwicklungskonzept und den Flächenwidmungsplan darstellen wird. Im Zentrum der Planungen stehen so genannte Stadtquartiere, in denen ein fixer Grünraumanteil von rund zehn Prozent vorgesehen ist. Zentrale Anziehungspunkte sollen ein groß angelegter Park sowie eine attraktiv gestaltete Hauptverkehrsstraße sein.
Die Weichen für dieses Vorhaben wurden mit der Unterstützung aller Gemeinderatsmitglieder gestellt.

Quelle: www.graz.at
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

  • Michael
  • Styria Mobile Team
Reininghausgründe: Stadt investiert 85 Millionen Euro
Antwort #118

Reininghausgründe: Stadt investiert 85 Millionen Euro

Die Stadt Graz soll die Reininghausgründe von der Asset One übernehmen. Einen diesbezüglichen Grundsatzbeschluss will die schwarz-grüne Regierung Dienstagnachmittag im Gemeinderat vorlegen.


Nun ist es fix: Die Stadt Graz soll die Reininghausgründe von der Asset One übernehmen. Einen diesbezüglichen Grundsatzbeschluss will die schwarz-grüne Regierung am heutigen Dienstag im Gemeinderat vorlegen. Schon vor wenigen Wochen bekräftigte Bürgermeister Nagl das Interesse der Stadt an einer Beteiligung an der Eigentümer-Gesellschaft. Nun will die Stadt eine Asset-One-Tochter um einen symbolischen Euro erwerben, der von Asset One das gesamte Reininghaus-Areal übertragen wird, um langfristig einen Stadtteil für rund 10.000 Menschen zu entwickeln.

Mit dem "Schnäppchenpreis" von einem Euro erhält die Stadt das 54 Hektar große Areal in Eggenberg freilich nicht. Mit dem Kauf der Gesellschaft übernimmt die Stadt Graz auch die gesamte Schuldenlast auf dem Areal von 85 Millionen Euro. Davon sind 60 Millionen Euro durch die Steiermärkische Sparkasse finanziert und 25 Millionen Euro an Kapital bleiben von den Investoren rund um Asset One-Vorstand Ernst Scholdan im Paket. Finanzstadtrat Gerhard Rüsch: "Damit wollen wir sicherstellen, dass wir hier die privaten Investoren nicht einfach auskaufen und das volle Risiko übernehmen. Scholdan bleibt damit in der Verantwortung."
Wohnraum für 6.000 Menschen

Neben der kompletten Schuldenlast will die schwarz-grüne Regierung zusätzlich 100 Millionen Euro in die strategische Stadtteilentwicklung - von einer Straßenbahnlinie bis hin zu Kindergärten und Schulen - pumpen. Das Planungsgebiet beträgt rund 54 Hektar. Gemeinsam mit den Wohnbaugenossenschaften soll hier Wohnraum für bis zu 6.000 Menschen entstehen, rund 4.000 könnten in Reininghaus künftig ihren Arbeitsplatz haben. Die Stadt wird mit der angekauften Entwicklungsgesellschaft die Planung vorantreiben. "Die Immobilien-Entwicklung sollen aber Profis, also Genossenschaften oder Bauträger übernehmen", betont Rüsch. Wobei hier Baurechtsverträge zum Einsatz kommen sollen. Das heißt der Immobilienentwickler erhält die Liegenschaft auf einige Jahrzehnte, baut, verwertet und verdient daran, dann fällt die Immobilie an die Stadt zurück.

An den übrigen Gründe der Asset One in Puntigam - mit einer Größe von 355.000 Quadratmetern - zeigt die Stadt kein Interesse. Die Umsetzung des neuen Stadtteils für Graz soll sukzessive passieren. "Wir denken an einen Zeithorizont von etwa 25 Jahren", hält Bürgermeister Nagl fest.

Neben viel Grün - mindestens zehn Prozent der Gesamtfläche - mit Alleen und einem eigenen Central-Park soll auch die Verkehrslösung zukunftsweisend sein, erklärte Stadtbaudirektor Bertram Werle jüngst: "Der Kfz-Verkehr muss möglichst gering gehalten werden. Das Rad- und Fußwegenetz muss dicht sein. Und als Vision haben wir eine Erschließung mit einer Straßenbahnlinie". Weitere Steuerungsmöglichkeiten habe die Stadt dann über die Bebauungspläne für die einzelnen Quartiere.

Quelle: www.kleine.at

Video
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

  • amadeus
  • Libertin & Hedonist
Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #119
Grazer-SP gegen Reininghaus-Deal

Die SPÖ wird am Donnerstag im Gemeinderat den "Reininghaus-Deal" ablehnen - das wurde in der heutigen Klubsitzung beschlossen. Laut den Sozialdemokraten würde für das Millionenprojekt jede "seriöse Grundlage fehlen".

Keine Zustimmung der SPÖ Graz gibt es für den von VP und Grünen forcierten 100 Millionen-Ankauf der Reininghausgründe: "Aus unserer Sicht ist dieses Stück nicht beschlussreif: Auf nur drei Maschinschreibseiten ein solches Megaprojekt ohne seriöse Grundlagen 'abhandeln? zu wollen, ist nicht zu verantworten", bringt SP-Vorsitzender Wolfgang Riedler die intensiven Diskussionen in der Sitzung des SP-Gemeinderates auf den Punkt. "Einer solchen Schuldenbelastung für die nächsten Jahrzehnte können wir nicht zustimmen", so Riedler weiter.
Verhindern kann die SP den Ankauf jedoch nur dann, wenn VP und Grüne beim Reininghaus-Deal nicht an einem Strang ziehen sollten. Die Schwarz-grüne Koalition in Graz will sich jedoch mit "historischem Immobiliengeschäft" ein Denkmal setzen. Die Stadt soll nun die einstigen Reininghausgründe entwickeln.

Quelle: http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/2337124/grazer-sp-gegen-reininghaus-deal.story

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Die Roten lassen keine Gelegenheit aus ...

... eine gute Gelegenheit auszulassen.   :pfeifend:
Gruß aus Graz-Eggenberg
Wolfgang
      Für jedes Problem gibt es eine Lösung, die einfach, klar und falsch ist.
Im Übrigen bin ich der Meinung, daß das Fahrtziel eines Fahrzeuges mit dessen Fahrtzielanzeige übereinstimmen soll.