Zum Hauptinhalt springen
  • Hallo und herzlich Willkommen im neuen Styria-Mobile-Forum!
    Melde Dich an bzw. registriere Dich um alle Bilder sowie Themen sehen zu können! 

Thema: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen (102300-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

0 Benutzer und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #30

und die hohen mieten die du ansprichst resultieren auch daraus, dass die erhaltungskosten extrem steigen wenn man nicht adäquat sanieren darf.


Passt zwar sowieso nicht mehr zum thema, aber mietkosten haben mit der erhaltung nichts zu tun. Das ist ein vollkommen anderer anteil in den berechnungen fuer ein vermietetes objekt. Saemtliche erhaltungskosten werden anteilsmaessig auf den mieter berechnet und die sind meist gerade in der Altstadt minimal.  Es steigt ausschliesslich der anteil der miete und fuer unternehmen gibt es ja keinen mieterschutz.

Miete ist der reinertrag fuer den hausbesitzer.  Und das dann fuer ein kaluppe, wo seit jahrzehnten kein Cent investiert wurde. Man sollte sich solche loecher mal anschauen, wo die mondpreise verlangen wollen. Solche haeuser stehen dann jahrzehnte leer, verfallen klarerweise vollstaendig, wenn die stadt nicht die sanierung bezahlt. Und weiter? Eh schon wissen!

Wenn jemand sein eigentum nicht widmungsgemaess nutzen kann oder will, sollte es meiner meinung nach der allgemeinheit zur verfuegung gestellt werden. Und wenn eine stadt die sanierung mittels foerderungen bezahlt, sollte sie auch von den einnahmen profitieren duerfen! Die vorhandene bausubstanz ist naemlich praktisch null wert und schon laengst abgeschrieben! Werden die abrisskosten gegen den grundwert aufgerechnet, bleibt eh kaum mehr was uebrig, nicht wahr. Und das sollte die stadt natuerlich schon bezahlen! Und wenn jemand etwas unerlaubt abreisst oder gar baut, dann muss er es auf eigene kosten wiederherstellen. Gilt natuerlich auch fuer die stadt als eventuellen eigentuemer! ::).

Man sollte mal als kleiner wuggl irgendein nichtgenehmigtes gebaeude in garten haben. Hui, da sind sie schnell da mit dem abrissbescheid. Aber die grossen hallen wurden fast alle ohne bescheid errichtet. Zahlen wir halt ein kleines straferl dafuer. Beim abriss das gleiche, oder was meint ihr, was Kastner & Oehler z.b. damals fuer konsequenzen hatte, als sie den denkmalgeschuetzten haeuserblock neben Brueder Lechner abgerissen haben? "Wirtschaftlich nicht zumutbar" heisst es dann. Aber fuer uns als kleine private ist alles zumutbar! Wenn pech ist, gehen wir halt im "Landl" einsitzen. :(

LG Hans

  • Michael
  • Styria Mobile Team
Mehr Grün für das Reininghaus-Areal
Antwort #31
Mehr Grün für das Reininghaus-Areal

Der Grazer Westen wird wieder ein Stück grüner: Aus Mitteln des EU-Programms Urban_Link Graz-West fördert die Stadt Graz zwei Begrünungsprojekte in Wetzelsdorf. Die Firma Asset One plant acht öffentlich zugängliche Baumhaine am und um das Reininghaus-Areal sowie die Ergänzung und Neupflanzung von Alleen in diesem Gebiet. Beide Vorhaben werden auf Antrag von Stadtrat DI Dr. Gerhard Rüsch mit jeweils 50.000 Euro unterstützt.

Quelle: www.graz.at


Also da kann ich nur   ;D :hehe: ;D

Eher wird das viele grün verschwinden, wenn dieses Riesenprojekt aufgezogen wird.
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

  • Michael
  • Styria Mobile Team
Reininghausgründe - Ein Stadtteil wird aufgeforstet
Antwort #32
Mit dem Anpflanzen von Sträuchern und Bäumen wirkt sich das positiv auf dieses Baugebiet aus.




Ein Stadtteil wird aufgeforstet

"Asset One" will seine Reininghausgründe für Investoren noch attraktiver machen und pflanzte 450 neue Bäume. Gebäude werden frühestens in drei Jahren folgen. Und: Brauhausstraße wird zur Wohnstraße.

WILFRIED ROMBOLD

Gartenarchitektin Gertraud Monsberger kommt fast ins Schwärmen, wenn sie von ihrer Arbeit auf den Reininghausgründen erzählt. "Noch nie zuvor konnte ich bei einem Bauprojekt zuerst die Grünflächen gestalten, noch bevor überhaupt ein Gebäude geplant war". Tatsächlich zäumt der Immobilien-Entwickler "Asset One" bei seinem Mammutprojekt im Grazer Westen das Pferd von hinten auf und ließ als erstes sichtbares Zeichen für den neuen Stadtteil in den letzten Wochen 450 ausgewachsene Bäume und 2600 Sträucher pflanzen.

Es sind insgesamt fünf Baumhaine (plus vier Baumreihen) im Bereich der Alten Poststraße und der Brauhausstraße, die in den nächsten Jahren zu richtigen kleinen Wäldchen heranwachsen und den künftig dort wohnenden und arbeitenden Menschen mehr als nur Schatten spenden sollen. "Bäume und Sträucher verbessern auch das Kleinklima im Stadtteil und filtern den Feinstaub, sie sind Erholungsraum und Rückzugsgebiet", pries "Asset One"-Vorstand Roland Koppensteiner seine Pflanzaktion bei der gestrigen Präsentation. Planungsstadtrat Gerhard Rüsch pflichtete ihm bei und wünschte sich "für jedes neugeborene Kind in Graz einen Baum, das wären 3000 Neupflanzungen im Jahr".

Stadt und EU zahlen mit

30 unterschiedliche Baum- und Straucharten - durchwegs heimische - hat Gestalterin Monsberger gewählt, um eine möglich große Vielfalt an Wuchsformen

und Blütezeiten zu gewährleisten. 21.000 von insgesamt 540.000 Quadratmeter verwertbarer Fläche lässt "Asset One" begrünen bzw. bepflanzen und kommt für die Hälfte der Kosten von 200.000 Euro auf. Den Rest lukriert man aus dem Topf des EU-Projekts "Urban-Link Graz-West", in den die Stadt 75.000 Euro beisteuerte.

Bis zwischen den Bäumen auch Häuser in den Himmel über Reininghaus wachsen, wird es allerdings noch ein wenig dauern. Die "Asset One" lässt sich selbst bis ins Jahr 2010 Zeit, um sich an die konkrete Umsetzung ihres neuen urbanen Stadtteils zu machen - und freilich auch, um finanzkräftige Investoren an Land zu ziehen. "Die notwendige Geduld wollen wir aufbringen. Wir bringen unsere Infrastruktur und Verkehrslösungen mit ein", sprach Rüsch die geplante Straßenbahnanbindung an.

Vorerst aber bleibt die aufstrebende Wohngegend verkehrstechnisch noch im Abseits. Der Ausbau der Wetzelsdorfer Straße inklusive Radweg scheint auf die lange Bank geschoben. Dafür ist für nächstes Jahr der Rückbau der südlichen Brauhausstraße in eine Wohnstraße fix geplant.

Quelle: www.kleine.at


Asset1  :one:

Nur schade, dass die Wetzelsdorfer Straße noch immer nicht saniert wird.
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #33
Eine ganze gegend zubauen und dann von begruenen reden! :(

LG Hans

  • Michael
  • Styria Mobile Team
Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #34
Hallo, aufwachen! Es steht nirgends, das diese Pflanzen/Bäume mit dem Baubeginn des Projektes entfernt werden.
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

  • paulw
Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #35
Zitat
Nur schade, dass die Wetzelsdorfer Straße noch immer nicht saniert wird.

ja, das ist echt jammerjammerschade.
ist eigentlich sogar eine verarschung eine so wichtige straße so zu lassen.
nicht selten müssen dort mütter mit ihren kinderwägen auf der strasse gehen, weil es nicht mal einen gehsteig gibt. auch schulkinder und alte leute.
viele autofahrer, die auf dem heimweg (über den steinberg) im tieferen stadtgebiet bei ampeln oder im stau gestanden sind, können hier endlich aufs gas steigen und mit´n 70er die gestandene fahrzeit wieder gutglühen....

Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #36
Zitat
Gebäude werden frühestens in drei Jahren folgen.


Da is ja noch Zeit die schöne Gegen dort zu genießen. Ich finde die alte Brauerei mit den Ackern rundherum sind ein nettes Erholungsgebiet mitten in der Stadt.
Irgendwie schade, dass dort alles zubetoniert wird. Da helfen auch 450 Bäume nicht viel. Ich hoffe ja nur, dass man wenigstens die eine Baumallee lässt, denn die sieht schon genial aus!

  • Michael
  • Styria Mobile Team
Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #37
Zitat
nicht selten müssen dort mütter mit ihren kinderwägen auf der strasse gehen, weil es nicht mal einen gehsteig gibt. auch schulkinder und alte leute.


Warum müssen die auch gerade dort unterwegs sein? Es ist klar, das die nächste Straße einen Katzensprung entfernt ist, aber warum?

Zitat
Ich hoffe ja nur, dass man wenigstens die eine Baumallee lässt, denn die sieht schon genial aus!


Das bezweifle ich. ;)
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #38

Zitat
Ich hoffe ja nur, dass man wenigstens die eine Baumallee lässt, denn die sieht schon genial aus!

Das bezweifle ich. ;)


Wenn man nur wirklich wollte, dann gäbe es bestimmt auch andere Lösungen und die schöne Allee bliebe der Nachwelt größtenteils erhalten!
So könnte man z.B. in der Allee nur die Fahrspur stadteinwärts (mit Rad- u. Fußweg) führen und nördlich der Allee die Fahrbahn in die Gegenrichtung dazubauen.

Das meint E.
Der Empedokles (ital. Empedocle) ist ein Unterwasservulkan in der Straße von Sizilien. Die höchste Erhebung liegt rund 7 bis 8 Meter unter der Meeresoberfläche. Ein starker Ausbruch des Empedokles könnte einen Tsunami auslösen.

  • paulw
Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #39
Zitat
Warum müssen die auch gerade dort unterwegs sein? Es ist klar, das die nächste Straße einen Katzensprung entfernt ist, aber warum?


??? ??? ??? ??? ???

Zitat
Ich hoffe ja nur, dass man wenigstens die eine Baumallee lässt, denn die sieht schon genial aus!

also wenn die anrainer & medien da nicht auf die barrikaden gehen.
eine schlägerung der allee bekommt die politik niemals durch.
sowie E. meint sollte es sein...

  • Michael
  • Styria Mobile Team
Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #40
Zitat
So könnte man z.B. in der Allee nur die Fahrspur stadteinwärts (mit Rad- u. Fußweg) führen und nördlich der Allee die Fahrbahn in die Gegenrichtung dazubauen.


Das halte ich für eine gute Idee - Da wäre es dann sozusagen eine Doppel-Allee.

Zitat
??? ??? ??? ??? ???


Eine Lösung wäre ein eigener Rad- und Gehweg neben der Allee. Sollte ja nicht so schwer sein, so etwas herzustellen.
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
"Grüne Ideen" für Reininghausgründe
Antwort #41
"Grüne Ideen" für Reininghausgründe
Asset One sammelt Ideen für Grünraumgestaltung.
Am Ende soll auf den Reininghausgründen im Grazer Westen ein neuer "urbaner Stadtteil" entstehen, den Anfang macht man nun mit einer Ideensammlung zum Thema Grünraum - ein Bereich, der zumindest 80.000 von 540.000 m2 einnehmen wird: Der Immobilienentwickler "Asset One AG" unter dem Vorstandsvorsitzenden Roland Koppensteiner hat sieben nationale wie internationale Teams eingeladen, Visionen in Sachen Freiraum auf den Reininghausgründen zu entwickeln. Bei Grundlegendem ist man sich mit der Stadt Graz ohnehin grün: So sollen Alleen bei den Hauptstraßen für einen "Boulevard-Charakter" sorgen und "grüne Radwege" entstehen. Der Baubeginn ist übrigens in vier bis fünf Jahren geplant. 

quelle: kleine.at
GLG
Martin

Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #42
Na hoffentlich wird dann die Bimstrecke gleich mitgebaut...

  • Michael
  • Styria Mobile Team
Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #43
Lt. Koalitionsvereinbarung zwischen der ÖVP und den Grünen, dürfen Großprojekte nur noch mit Anschluss an die Öffentlichen
Verkehrsmittel errichtet werden.

Siehe auch - http://www.styria-mobile.at/home/forum/index.php/topic,1231.msg10397.html#msg10397
bzw. http://www.styria-mobile.at/home/forum/index.php/topic,1231.msg10418.html#msg10418 (Anlage)
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #44
Das heißt aber sicher nicht, daß dort eine Straßenbahnlinie fahren muss.
Eine Buslinie würde sicher auch ausreichen, obwohl die Bim natürlich ein großer Vorteil wäre.

SG
g111
GLG
Martin