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Thema: Tramway Museum Graz (123857-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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  • Michael
  • Styria Mobile Team
Re: Museale Erhaltung der derzeitigen TW
Antwort #90
Zitat
Die zerstoeren extra was, um dir persoenlich eine bosheit anzutun.


Inwiefern? - Ich meine um etwas zu restaurieren muss man ja die Teile abmontieren oder wie würdest du es betrachten? Ist das für dich schon die Zerstörung? :o


Michael
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Museale Erhaltung der derzeitigen TW
Antwort #91

GVB -Saurer gibt es in Ferlach keinen, aber mehrere GVB Büssing ... Es gibt den konkreten Plan einen historischen GVB-Bus (höstwahrscheinlich ein Büssing der 60'ziger Serie, davon gibt es noch drei Stück) bei der GVB aufzuarbeiten und für den "Sonderverkehr" einzusetzen.

Das finde ich sehr gut.  :one: Welcher ist denn da vorgesehen? Mit denen bin ich als Kind meist zur Schule gefahren. ;D

@pollux
Auf einer seite schreibst Du dass der 117er historisch nicht authentisch ist und andererseits......... - Da soll noch wer schlau werden???

SG
Grazer111
GLG
Martin

Re: Museale Erhaltung der derzeitigen TW
Antwort #92
Das heisst doch nicht den wagen zu zerstoeren, damit ein neues spielzeug kreiert wird!

Ein 80er ist genau das gleiche wie ein 90er, letztere wurden als beiwagen zum 80er hergestellt. Womit der status des 93 eigentlich 73B sein sollte, wenn vom triebwagenanteil eh schon nichts mehr uebrig ist. Aber bitte, wenn das geld gefunden wird, kein problem. Zu null substanz was dazu ergaenzen ohne ein gutes original zu veraendern ist kein problem.

Beim 117 ist bloss die lackierung daneben. Aber als fahrzeug zum herumfahren ist er genau richtig, egal, welche lackierung er hat. Sollte er aber ein museumsexponat sein, dann braucht er so nicht dazustehen. Aber bei uns wird alles zusammengerissen und dann noch zerstoert. Eben genau von denen, die ansonsten als "pufferkuesser" bezeichnet werden und nicht den gedanken eines museums vertreten! Epocheneinteilungen, ich glaube es geistert, der naechste stellt eine lyra auf den 117er drauf und faehrt epoche 2b oder wie er es dann nennt.

Klar, warum ich mich auf dieser basis sicher nicht naeher damit beschaeftige? Graz ist gestorben und was danach noch uerbigbleibt ist die frage. Ein gruener A10?  :gluck:

------------

Wo gibt es noch 60er-Buessing :P? kuehlerfigurkuesser :hehe: !

LG Hans

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Museale Erhaltung der derzeitigen TW
Antwort #93

der naechste stellt eine lyra auf den 117er drauf und faehrt epoche 2b oder wie er es dann nennt.

Wa denkst Du wievielenm Leuten dass egal ist bzw. gar nicht auffallen wird.

Ich weiß, ich wiederhole mich, aber es ist sicher schwierig einen Mittelweg zu finden, wie ein Fahrzeug dann aussehen soll, da es X verschiedene Varianten gibt.

Zitat

Graz ist gestorben und was danach noch uerbigbleibt ist die frage. Ein gruener A10?  :gluck:

Na wenn Graz eh schon gestorben ist brauchst Dich ja nicht so aufregen  :bier:
Und nach dem 20sten  :bier: merkst eh nicht mehr ob der A 10 grün oder rot ist. ;)

SG
Grazer111
GLG
Martin

Re: Museale Erhaltung der derzeitigen TW
Antwort #94
Was jetzt museum oder privatspielzeug?

Und dort ist der unterschied, wo sich spreu vom weizen trennt.

Wer ist der besitzer dieser trams? Der darf natuerlich bestimmen, eh klar. Aber mit oeffentlicher unterstuetzung darf derjenige dann nicht rechnen. Wenn er sie kriegt, dann ist das verprassen von oeffentlichem geld. Ein solches museum gehoert dann naemlich auch unter die aufsicht von historikern der Stadt Graz mit technischem wissen gestellt und nicht irgendwelchen spielzeugeisenbahnern, die das mit einer Kleinbahn verwechseln.

Mir bezahlt auch keiner die restauration meiner oldtimer! Und wenn einer aus einem 75er-buckel einen KDF-wagen macht und ihn dann in ein "museum" stellen will, dann frage ich mich auch, ob er irgendwo angerannt ist.  :ätsch:

LG Hans

Re: Museale Erhaltung der derzeitigen TW
Antwort #95
Zur Debatte um das Erhalten von Fahrzeugen

Ich war etwas erstaunt, als ich im Dezember 2006 den Bw 60b in grün-weiß und im Frühjahr 2007 den Bw 111b in einer bisher noch nicht erschienenen Lackierung angetroffen habe.
Somit bestehen drei Lackierungsvarianten von Museumsfahrzeugen:
Epoche 1 (93+111b)   Epoche 2 (117+191b)   Epoche 3 (121+60b, 234+401b, 128b, 137)
   Woran denken die Verantwortlichen des GTM in Zukunft für Publikumsfahrten? Sollen die Tw-Bw-Garnituren nur in der jeweiligen Lackierungsform verkehren oder denkt man auch, ,,bunte" Züge in Verkehr zu setzen? (z.B.: 117+111b(+60b)) Das Erscheinungsbild wirkt dann bei solchen ,,bunten" Zügen außergewöhnlich, obwohl zur Zeit der Umstellung von Lackierungsformen auch zweifarbige Züge unterwegs waren. Das Fahren in allen möglichen Varianten wäre sicherlich interessant, um so seine Erinnerungen neuerlich wachrufen zu können.
   Andererseits hätte ich auch nichts gegen die zuletzt benützte Lackierung all dieser Fahrzeuge, weil dadurch ein einheitliches Erscheinen gewährleistet wäre.
   Wie es zu lesen stand, dass man Museumsfahrzeuge noch in einen früheren Zustand versetzen wollte, finde ich als Geldverschwendung. Das fehlt nämlich dann für das Restaurieren weiterer Fahrzeuge, z.B. für den 128b oder den Tw 137.
   Wozu dient ein Tramwaymuseum?
1.   Darstellen der Modelle und deren Technik, sowie Bauweise,
2.   Erhalten im fahrbaren Zustand,
3.   Fahren in den Zusammenstellungen der Epochen (2-, 3-Wagenzüge)
Um die Diskussion über das Erhalten von EGTW noch anzureichern, meine ich dass ein 580er
alle Merkmale in sich vereinigt (260 - 520, 550 - Mittelteil, Bauweise als 6-, bzw. 8-Achser). Da die A-Teile der beiden 583, 584 neu sind, passte ein solches Fahrzeug bestens ins GTM.
leonhard

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Museale Erhaltung der derzeitigen TW
Antwort #96

Um die Diskussion über das Erhalten von EGTW noch anzureichern, meine ich dass ein 580er alle Merkmale in sich vereinigt (260 - 520, 550 - Mittelteil, Bauweise als 6-, bzw. 8-Achser). Da die A-Teile der beiden 583, 584 neu sind.

Also was ein 260er jetzt mit einem 520 gemeinsam hat  ???, musst Du mir erklären???

SG
Grazer111
GLG
Martin

Re: Museale Erhaltung der derzeitigen TW
Antwort #97
@leonhard

Ein bissl wirr das ganze.  ;D

Wieder mal ein epochenfahrer. Was ist das denn fuer eine NEM? Hoffentlich passen jetzt kupplung und stromabnahme zusammen :pfeifend:

LG Hans

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Museale Erhaltung der derzeitigen TW
Antwort #98
@pollux:
Zuerst eine kurze Frage: Was heißt NEM?
---------------------
Du schimpfst hier nur herum über die Verantwortlichen beim TM. Dort ist sicher viel passiert, was nicht in Ordnung ist, aber ich finde man sollte an die Zukunft denken und nicht endlos über vergangene Fehler (Verschrottung 243,127b,...) jammern.

Was sollten diese Herrschaften Deiner Meinung nach machen?

Zum Beispiel mit einem 260er? Ich liste mal die Unterschiede, die sich über die Jahre ergeben haben auf: (ausgenommen TW 262 - der sollte sowieso erhalten werden)
1.) Lackierungen: 5 verschiedene Varianten (Zierleisten, Badewanne, Zierspitz, seitlich elfenbeinfarbener Strich, aktuelle -hellgrün/dunkelgrün)
2.) Scheinwerfer: 2 Varianten
3.) 1. Tür: 2 Varianten
4.) Steuerung: 2 Varianten (Kurbel - Pedale(Simatic))
5.) Schaffnerplatz ja/nein
6.) seitliche Stecktafelbefestigung (hat früher anders ausgesehen - man konnte auch 2 Tafeln gleichzeitig reinstecken und die wurden dann bei der Endstation vom Fahrer bzw. Schaffner umgedreht)

Allein aus den o.a. Varianten bräuchte man schon xx Fahrzeuge um alle o.a. Varianten nachbauen zu können und ein Rückbau auf den Urzustand (Kurbel) wäre sicher auch finanziell ein großer Brocken.
Ausserdem sind diese Details (abgesehen vll von Lackierung und Doppelscheinwerfer) sicher einem Großteil der Museumsbesucher oder Fahrgästen einer Sonderfahrt  EGAL.
Das ist auch mMn der "springende Punkt": Für WEN wird ein Fzg restauriert? Für einen Laien oder einen Kenner (der Du Pollux zweifelsfrei bist).
Und da ist ein Mittelweg zu erreichen, der einen Kenner natürlich nie zufriedenstellen wird.
Der Laie freut sich auch über eine "nostalgische" Sonderfahrt und achtet dabei nicht auf die Dinge, auf die wir wahrscheinlich achten.
Das habe ich Dir aber schon bei der Diskussion um den schaffnerlosen 200er versucht klarzumachen.

@p12578: Wo steht das Grazer TM: Museum für Laien oder für Kenner - kannst Du das irgendwie prozentuell zuordnen?

SG
Grazer111
GLG
Martin

Re: Museale Erhaltung der derzeitigen TW
Antwort #99
Das fahrzeug wird grundsaetzlich in gutem und betriebsbereiten zustand abgestellt. Und in dem sollte es erhalten bleiben. Auch der originallack ist wertvoll, samt werbungstafeln und diversen aufklebern als zeitbeleg! So wie er am letzten tag von den fahrgaesten verlassen und ein letztes mal durchgeputzt wurde. Einzig ein beschaedigter teil koennte durch einen guten vorhandenen ausgetauscht werden.

ALLES ORIGINAL!!!!!!

Ich bin nicht an geschichtsfaelschungen fantasievoller herren interessiert. Fuer geschichte gibt es fotos als belege, das muss genuegen! Und ansonsten wird der staubpinsel geschwungen! Schoen samft, damit kein lack beschaedigt wird.

Und falls gespielt werden muss, dann genuegt da ein fahrzeug, z.b. der 117er, mit dem auf gaude gemacht wird. Es gibt genuegend arbeit die wertvollen unikate zu pflegen und nicht mit juhhu!-fahrten zusammenzureissen, wo dann besoffene eisenbahnfreaks die teile abmontieren gehen.  :gluck:

Und jetzt ueberbeleg mal, wie ein 260er im museum sein sollte! Und warum der 262 als dienstwagen fuer mich richtig waere.

Und ansonsten koennen sich die leute 5 stueck 260er als spielzeug herrichten. Von mir aus blau/orange lackiert, wie einer mal war. Mir geht es nur um ein einziges fahrzeug jeder type im betriebszustand, ansonsten koennen die spielbahner machen was sie wollen. Sie muessen nur einen abstellplatz finden. Aber nicht die wertvollen exponate ins freie stellen oder verkaufen und das privatspielzeug gut in der halle abgestellt! Wo stehen denn diese Wiener reiben?

Ach ja, NEM ist die "Norm Europaeischer spielzeug-, aeh Modelleisenbahnen". Alles mit epocheneinteilungen.  :ätsch:

LG Hans

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Museale Erhaltung der derzeitigen TW
Antwort #100

Und jetzt ueberbeleg mal, wie ein 260er im museum sein sollte!

Wie? In Letztlackierung?? - Dann hast das Problem das die "normalen" Leute, das Fzg lange nicht als Oldtimer erkennen werden.
Nach Deiner Auffassung müsste man, wenn man den Wagen mit den Zierleisten versieht, wahrscheinlich auch den Fahrschalter umbauen? - oder?

Zur orange blauen Lackierung: Das war ein Testversuch mit einer Tram (268) und einem Bus (ex201 bzw. ex141), der nicht angenommen wurde und ich finde, dass diese Farben nicht authentisch für Graz bzw. die Stmk sind.
Da könnte man noch eher die 200er Garnitur in hellgrün lackieren, wie einige Garnituren lackiert waren: (221+322b; 229+329b; und ich glaube noch eine).

Sg
Grazer111
GLG
Martin

Re: Museale Erhaltung der derzeitigen TW
Antwort #101


Und jetzt ueberbeleg mal, wie ein 260er im museum sein sollte!

Wie? In Letztlackierung?? - Dann hast das Problem das die "normalen" Leute, das Fzg lange nicht als Oldtimer erkennen werden.
Nach Deiner Auffassung müsste man, wenn man den Wagen mit den Zierleisten versieht, wahrscheinlich auch den Fahrschalter umbauen? - oder?


Wie ich schon mal geschrieben habe: Erstlackierung der aktuellen "Umbaustufe". Wenn es bezahlbar ist kann man den Wagen von mir aus auch auf einen früheren Zustand rückbauen (und dann wieder eine zu diesem Zustand passende Lackierung anbringen).

Einen Museums-260er wieder auf Kurbel rückzubauen halte ich für wenig sinnvoll, ergo gehört auch nichts dran was in der Pedalversion nie dran war (Zierleisten? keine Ahnung wann die weggefallen sind).

Irgendwelche baulichen Zustände mit irgendwelchen "Accessoires" in irgendeiner Lackierung zu kombinieren halte ich auch für Unsinn, das Fahrzeug sollte schon einen historisch richtigen Zustand darstellen. Daher eben Erstlackierung des aktuellen Bauzustandes, da ist die Chance am größten dass man alle Lackierungsvarianten mal zeigen kann, was museal IMHO schon Sinn macht.
Dass man dann bei Sonderfahrten ev. keine "sauberen" Züge bilden kann halte ich - im Bezug auf die museale Erhaltung - für weniger schlimm, denn einerseits wird man ohnehin nur einige wenige Fahrzeuge überhaupt fahrfähig erhalten können (wenn man mal genug Geld haben sollte viele oder alle Fahrzeuge fahrfähig zu erhalten dann kann man es sich auch leisten z.B. einen zweiten Beiwagen in passender Lackierung zu restaurieren um historisch korrekte Dreiwagenzüge fahren zu können) und andererseits ist der Fahrbetrieb im heutigen Netz ohnehin immer irgendwie ein Kompromiss und vollkommen "historisch korrekt" oft gar nicht mehr zulässig (Personal, Beleuchtung, ...).

Anders gesagt: Wenn neben der Kurbel ein mobiles Vetag-Gerät liegt, die Türen während der Fahrt verriegelt werden müssen und hinten noch ein Schlusslicht dranhängt das der Originalwagen nicht hatte, dann ist es auch schon egal ob die Lackierung von Trieb- und Beiwagen 15 Jahre auseinander liegt.

Re: Museale Erhaltung der derzeitigen TW
Antwort #102
Nach meiner auffassung wird nirgends was umgebaut. Ausnahmslos!

Zumindest nicht bei museumsexemplaren. Gibt ja noch genug 260er, sollen sich die spielzeugherren einen kaufen und dann einen platz zum abstellen mieten. Aber nicht die wertvollen originalexemplare verschrotten, um spielzeug zu hueten.

Und eines weiss ich, die grazer wagen sind in so gutem lackzustand, das sicher kein neulack noetig ist!

LG Hans

Re: Museale Erhaltung der derzeitigen TW
Antwort #103
So war das ständig meine Meinung - Spielzeug auf der Wiese vor dem Haus brauche ich keines.
Das mit den "Epochen" rührt von den Lackierubngsvarianten, die zu verschiedenen Zeiten üblich waren.

Meine Intention ist das Erhalten von GRAZER Wagen, sodass sich Züge der Vergangenheit nachbilden lassen, die für Fahrten bereit stehen.

Der Rückbau in den Zustand der Auslieferung im Jahr 1963 verschlingt unnötigerweise Geld, das anderswo fehlt.
Außerdem ist mir klar, dass sich ein solches Museum nur sehr schwer gewinnbringend führen lässt.
leonhard

Re: Museale Erhaltung der derzeitigen TW
Antwort #104
Wenn alle wagen nach ausserdienststellung in einer halle gewartet worden waeren und nicht im freien verkommen oder bei gaudefahrten zusammengeritten, dann wuerde man nichts restaurieren und damit teuer bezahlen muessen!

Wegen ruecklackieren. Wo sind denn die lackproben fuer die authentizitaet? Wie werden wir denn den lack herstellen, kunstharzlacke gab es damals nicht! Selbst bei den 200er-laubfroeschen, wo sind denn die wagen fuer diese lackform? Ansonsten koennten wir auch ein blatt papier als demontration anpinseln. :pfeifend:

LG Hans