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Thema: Tramway Museum Graz (125613-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Museale Erhaltung der derzeitigen TW
Antwort #45

Zum 93 - der erhält wie der 111B in Kärnten (in Ferlach beim Jörg Prix) eine Hauptuntersuchung (eigentlich ist es zu 95 % ein Neubau). Wird in den nächsten Wochen nach Graz kommen - Werkstätte Steyrergasse, für die elektrischen Arbeiten - und im Frühjahr in Kärnten fertiggestellt (für alle allfälligen Fragen - JA das ist die beste Arbeitsmethode, da in Winter in der Halle in Kärnten nicht gearbeitet werden kann). Und wenn alles gut geht, steht die Granitur zum 130 Jahr Jubiläum betriebsfähig bereit! Übrigens die Kosten für diese Arbeiten (sagen wir mal es ist ein mittlerer Betrag in den sechsstelligen Zahlen) wurden zu 100 % durch Spenden aufgebracht (zusammengeschnort). Dafür haben drei Mitarbeiter des TMG seit mehr als 5 Jahren an der Umsetztung dieses Projektes gearbeitet (Geld zusammentagen, Organisation, Ersatzteile organisieren usw.).


Also, bitte sei mir nicht böse, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Restaurierung von einem Zweiachsigen TW mehr kostet als die Entwichklung und der Umbau von einem "neuen" Achtachsigen TW (580er).
Um diese Summe könnte man auch einige Wuppertaler neu verkabeln.
Ich weiß in welchem Zustand der TW war, (Bilder, von der Verladung des TW in Gleisdorf) aber eine solche Summe scheint mir schon sehr utopisch.

Andere Frage: Wenns den Beiwagen (343b) noch gibt, wie siehts mit dem TW (243) aus. Ist er auch noch da. (Komme leider nur ganz selten nach Mariatrost)

SG
Grazer111
GLG
Martin

  • TW 22
Re: Museale Erhaltung der derzeitigen TW
Antwort #46
... das Kostet eben die Garnitur 93 und 111B ...  :-[

Zum 243 - den gibt es nicht mehr!  :'(

:X:


  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Museale Erhaltung der derzeitigen TW
Antwort #47

Zum 243 - den gibt es nicht mehr!  :'(

Schade  :'(

SG
Grazer111
GLG
Martin

Re: Museale Erhaltung der derzeitigen TW
Antwort #48

Ich halte nix davon, alle möglichen Fahrzeuge aus Graz "aufzuheben", wurde ja z. B. in Straßhof auch gemacht.


Ja, wie gut! Darum gibt es die auch noch. Und das sogar im originalzustand aus den 50er jahren, obwohl das niemand zu schaetzen weiss, und man sie im freien verkommen laesst!

Die fahrbereitaufarbeitung ist im grunde einer verschottung gleichzustellen, werden doch ein grossteil der teile erneuert oder gar veraendert um einen fahrfaehigen zustand herzustellen. Und alles nur um den grossen buben grosses spielzeug zu geben! Von jedem stueck sollte ein fahrzeug erhalten bleiben, aber im umveraenderten letztzustand als technisches denkmal einer vergangenen zeit. Die fahrbereithaltung waere ausschliesslich dann zu rechtfertigen, wenn originalteile oder demensprechende neuteile verwendet werden koennen. Oder irgendeines der vielen spielfahrzeuge, von denen mehr als eines erhalten ist. Da koennen sich die herren auslassen solange sie wollen.

Uebrigens, bei original zaehlt fuer mich der lack dazu. Darum braucht man auschliesslich eines: Ein dach, und jemanden zum abstauben!

Ich sag euch, leute, die damals z.b. den 22 zerstoert haben, um eine pseudooriginale ausfuehrung zu schaffen, sind fuer mich bloss kulturzerstoerer, man haette den wagaen auch anbrennen koennen! Und so frage ich mich: wo wollen wir denn die teile fuer den 80er herkriegen? Warum bauen die herren nicht gleich einen neuen wagen, bevor sie den 117er ruinieren wollen? Wobei hier ja gott sei dank 2 wagen existieren. Woher kriegen wir aber die teile fuer den 93? Also doch nur ein modell 1:1, wohl so praezise dem vorbild nachempfunden, wie es die bekannten firmen der spielzeugindustrie extrem ueberteuert verkaufen wollen. :pfeifend:

Wozu hat aber das GTM wagen aus aller herren laender? Jede menge wiener schrott, der teilweise garnicht im netz fahren darf, einen amiwagen sogar inklusive. Und dann die grazer exponate verschrotten wollen. So ein kleiner feuersturm unter M, K, A und wie sie alle heissen, koennte da nur eine wohltat sein, schickt sie den "Mundln" doch zurueck, und schon gibt es platz!

Ein Duisburger (520er) ist bis auf kleinigkeiten auch "nur" ein 500er. Davon gab es, genauso wie von anderen DUeWAG-typen jede menge varianten in unzaehligen staedten. Der wiener E2 gehoert da auch dazu. Also wahrlich kein grosser verlust. Sehr im gegensatz zu Wuppertaler, dadurch er schon dort 2x umgebaut wurde. Fehlt nur noch, dass da jemand den originalen 4-xer zurueckbauen will! Um Duisburger darf sich Duisburg kuemmern finde ich! Aber als gaudefahrzeug zum "zusammenreissen" waere er ja was nettes  :lol:

Ein 580er ist aber meiner meinung nach schon wieder fuer Graz typischer, auch wenn er den 4 moderneren Wuppertalern stark aehnlich ist. Und selbstverstaendlich 262 als erstes thyristorfahrzeug ueberhaupt! Und wenn es die adaptierung als dienstfahrzeug ist, genau sowas wird nur hoechst selten als erhaltungswuerdig empfunden.

Uebrigens, der 261 hatte nicht die richtige lackierung, der zierspitz war wieder mal so ein typisch verformtes irgendwas, wie ich es fuer ein museumsfahrzeug hasse!

Zitat

Die Garnitur 243+343b existiert leider seit etwa 4 Jahren nicht mehr.


Was ist mit den wagen passiert?

Sind die im museum schon vollkommen verrueckt, aber die aergsten kisten erhalten! Achso, hat den auswaertsschrott vielleicht jemand von den "wichtigen" im geheiligten privatbesitz?

Herrgott sei dank, das ich denen noch niemals einen Cent als spende in den rachen geworfen habe. Immer haben die unfaehigsten und charakterlosesten das grosse reden bei solchen vereinen! Hat da jetzt wieder jemand eine privatsammlung an tramteilen von einem 200er zuhause. Jaja, Oesterreich war schon immer das peinlichste, das ich kenne! Gamsbart abnehmen und schnell unerkannt verschwinden, das beste was man fuer seinen guten ruf machen kann. >:(

LG Hans

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Museale Erhaltung der derzeitigen TW
Antwort #49

Die fahrbereitaufarbeitung ist im grunde einer verschottung gleichzustellen, werden doch ein grossteil der teile erneuert oder gar veraendert um einen fahrfaehigen zustand herzustellen. Und alles nur um den grossen buben grosses spielzeug zu geben! Von jedem stueck sollte ein fahrzeug erhalten bleiben, aber im umveraenderten letztzustand als technisches denkmal einer vergangenen zeit. Die fahrbereithaltung waere ausschliesslich dann zu rechtfertigen, wenn originalteile oder demensprechende neuteile verwendet werden koennen. Oder irgendeines der vielen spielfahrzeuge, von denen mehr als eines erhalten ist. Da koennen sich die herren auslassen solange sie wollen.
Uebrigens, bei original zaehlt fuer mich der lack dazu. Darum braucht man auschliesslich eines: Ein dach, und jemanden zum abstauben!

Du hast teilweise natürlich Recht, ABER ich finde, dass es auch zu einem Fahrzeugmuseum dazugehört die Fzge so betriebsbereit zu erhalten, dass man damit auch Personen mitnehmen kann. Das heißt im Falle Tram : Es muss eine HU gemacht werden und dabei müssen natürlich auch gewisse Teile ausgetauscht werden. Wenn die Fzge so betriebsbereit sind, dass "Fahrgäste" befördert werden dürfen, hebt das nun mal die Attraktivität einer solchen Einrichtung.
Natürlich sollte es auch Fzge geben, die so erhalten sind wie sie ursprünglich ausgesehen haben. Da müßte man dann von jedem Fahrzeugtyp zumindest zwei Exponate aufheben. Dafür ist aber der Platz sehr knapp (auch wenn man alles Fremde - von "A bis Z" entfernt).
Daher denke ich , dass man da einen Mittelweg finden sollte.
Zitat

Ich sag euch, leute, die damals z.b. den 22 zerstoert haben, um eine pseudooriginale ausfuehrung zu schaffen, sind fuer mich bloss kulturzerstoerer, man haette den wagaen auch anbrennen koennen! Und so frage ich mich: wo wollen wir denn die teile fuer den 80er herkriegen? Warum bauen die herren nicht gleich einen neuen wagen, bevor sie den 117er ruinieren wollen? Wobei hier ja gott sei dank 2 wagen existieren. Woher kriegen wir aber die teile fuer den 93? Also doch nur ein modell 1:1, wohl so praezise dem vorbild nachempfunden, wie es die bekannten firmen der spielzeugindustrie extrem ueberteuert verkaufen wollen.

Das sieht man ja an den Kosten:
Zitat

user p12578:
Übrigens die Kosten für diese Arbeiten (sagen wir mal es ist ein mittlerer Betrag in den sechsstelligen Zahlen)

Das finde ich einfach viel zu teuer für so ein kleines Spielzeug;  >:(
Zitat

Wozu hat aber das GTM wagen aus aller herren laender? Jede menge wiener schrott, der teilweise garnicht im netz fahren darf, einen amiwagen sogar inklusive. Und dann die grazer exponate verschrotten wollen. So ein kleiner feuersturm unter M, K, A und wie sie alle heissen, koennte da nur eine wohltat sein, schickt sie den "Mundln" doch zurueck, und schon gibt es platz!

100 % Zustimmung - heißt ja auch TM Graz und nicht Wien, Amsterdam , München oder ....
Zitat

Ein Duisburger (520er) ist bis auf kleinigkeiten auch "nur" ein 500er. Davon gab es, genauso wie von anderen DUeWAG-typen jede menge varianten in unzaehligen staedten. Der wiener E2 gehoert da auch dazu. Also wahrlich kein grosser verlust. Sehr im gegensatz zu Wuppertaler, dadurch er schon dort 2x umgebaut wurde. Fehlt nur noch, dass da jemand den originalen 4-xer zurueckbauen will! Um Duisburger darf sich Duisburg kuemmern finde ich! Aber als gaudefahrzeug zum "zusammenreissen" waere er ja was nettes  :lol:

Ist aber auch schon mehr ein Grazer als ein Duisburger (wie "hubertat" bereits gesagt hat) und gehört auf jeden Fall zur "Grazer Straßenbahn".
Sicher eher als die o.a. anderen  :)
Zitat

Was ist mit den wagen passiert?

Der TW 243 ist vermutlich einfach nur aus Platzmangel verschrottet worden. Ich glaube der war in keinem sehr guten Zustand, aber  :ironie: in Amsterdam gibts ja eh noch zwei und in Kochi (Japan) gibts ja auch noch einen - da is es auf den einen wahrscheinlich nicht mehr angekommen. ;D
Den Beiwagen gibt es ja angeblich noch.
Zitat

Sind die im museum schon vollkommen verrueckt, aber die aergsten kisten erhalten! Achso, hat den auswaertsschrott vielleicht jemand von den "wichtigen" im geheiligten privatbesitz?
Herrgott sei dank, das ich denen noch niemals einen Cent als spende in den rachen geworfen habe. Immer haben die unfaehigsten und charakterlosesten das grosse reden bei solchen vereinen! Hat da jetzt wieder jemand eine privatsammlung an tramteilen von einem 200er zuhause. Jaja, Oesterreich war schon immer das peinlichste, das ich kenne! Gamsbart abnehmen und schnell unerkannt verschwinden, das beste was man fuer seinen guten ruf machen kann. >:(

Na so schlimm wirds wohl nicht sein.  ;)

SG
Grazer111


GLG
Martin

Re: Museale Erhaltung der derzeitigen TW
Antwort #50
@Pollux:

Ich bin ganz bei dir, das TMG sollte sich schleunigst von ALLEN Fahrzeugen trennen, die keinen Graz-Bezug haben. Da wäre auch in der Museumshalle wieder Platz für "neue" Fahrzeuge.

Was das Thema Originalzustand betrifft, so ist das bei einem Fahrzeug schon schwierig, weil nach einer gewissen Zeit einfach erneuert werden müssen. Ich bin für den "Kompromiss" möglichst originalgetreu, wobei es beim Thema Lackierung ja ganz besonders viel Diskussionsstoff gibt, zumal viele Fahrzeuge in verschiendenen Epochen unterschiedlich lackiert waren (ich bin da für Vielfalt).

Was nun die Auswahl der Fahrzeuge betrifft, so bin ich der Meinung, dass man natürlich ein möglichst großes Spektrum abdecken sollte, allerdings ist für mich wichtig, dass die Fahrzeuge fahrfähig sein sollen. Irgendwelche "Leichen" (Ausnahmen abgesehen) interessieren mich nicht, außer man zieht ein großes Verkehrsmuseum auf. Das wird aber beim TMG wohl nicht passieren. Daher bin ich hier für Qualität statt Quanität.

Ich glaube, wir brauchen nicht darüber diskutieren, dass ein 260er auf jeden Fall ins TMG gehört (im Gegensatz zu einem 290er). Bei der Frage vom 500er muss ich meinen Vorpostern recht geben, dass hier relativ wenig Unterschied zu einem 520er besteht (allerdings weise ich schon darauf hin, dass die "Mannheimer" aus Duisburg mehr als 2/3 ihrer Lebenszeit in Graz verbringen werden - die Wuppertaler waren nur einen Bruchteil ihrer Zeit in Graz, ein Exemplar wird aber trotzdem "aufgehoben" - von "erhalten" kann im Moment leider nicht die Rede sein.). Beim 580er bin ich entschieden dagegen; das ist eine Splittergruppe.

Es ist richtig, dass es ein Amsterdam noch eine 200er+400er-Zug gibt, das Fahrzeug in Kochi ist allerdings ein Neuaufbau (Stahlkasten) mit zahlreichen Adaptierungen und Anpassungen.

W.
Sanfte Mobilität = Mehr Platz für Menschen statt für Autos

"So viele Dinge kommen zurück und sind wieder "in". Ich kann es kaum erwarten, bis Moral, Respekt und Intelligenz wieder im Trend sind." (Denzel Washington)

Re: Museale Erhaltung der derzeitigen TW
Antwort #51

Was das Thema Originalzustand betrifft, so ist das bei einem Fahrzeug schon schwierig, weil nach einer gewissen Zeit einfach erneuert werden müssen. Ich bin für den "Kompromiss" möglichst originalgetreu, wobei es beim Thema Lackierung ja ganz besonders viel Diskussionsstoff gibt, zumal viele Fahrzeuge in verschiendenen Epochen unterschiedlich lackiert waren (ich bin da für Vielfalt).


Eigentlich ist das auch recht einfach: die meisten Fahrzeuge wurden teilweise mehrfach umgebaut und man kann sinnvollerweise meist nur den Letztzustand restaurieren (alles andere würde allzuoft in einen Quasi-Neubau ausarten). Dann sollte das Fahrzeug aber auch ganz einfach mit der ersten Lackierung versehen werden, die es im erhaltenen baulichen Zustand hatte.
Eine frühere Lackierungsvariante wäre schlicht falsch, da das Fahrzeug so eben nie unterwegs war, eine spätere wäre zwar an sich korrekt aber dann hätte man vermutlich ein paar Fahrzeuge in der selben Lackvariante, was im Bezug auf die Vielfalt auch irgendwie schade wäre :-)

Zitat

Was nun die Auswahl der Fahrzeuge betrifft, so bin ich der Meinung, dass man natürlich ein möglichst großes Spektrum abdecken sollte, allerdings ist für mich wichtig, dass die Fahrzeuge fahrfähig sein sollen. Irgendwelche "Leichen" (Ausnahmen abgesehen) interessieren mich nicht, außer man zieht ein großes Verkehrsmuseum auf. Das wird aber beim TMG wohl nicht passieren. Daher bin ich hier für Qualität statt Quanität.


Stimmt irgendwie. Nur zum Besichtigen von abgestellten Fahrzeugen ist das TMG eigentlich ein wenig zu klein, dazu bräuchte man eine wesentlich größere Sammlung (und damit deutlich mehr Platz) um "abendfüllend" zu sein. Klar, wir Enthusiasten können allein vor dem ausgestellten Fahrschalter 30 Minuten zubringen ohne dass uns fad wird; aber nur von uns kann das TMG halt finanziell nur schwer überleben...

Zitat

Ich glaube, wir brauchen nicht darüber diskutieren, dass ein 260er auf jeden Fall ins TMG gehört (im Gegensatz zu einem 290er).


keine Frage

Zitat

Bei der Frage vom 500er muss ich meinen Vorpostern recht geben, dass hier relativ wenig Unterschied zu einem 520er besteht


Wirklich so wenig Unterschied? Immerhin war's eines der ersten Serienfahrzeuge mit Thyristorsteuerung (AFAIK zumindest das erste in Österreich) und von den Proportionen unterscheidet sich ein 500er für mich schon deutlich von einem 520er (aber das kann täuschen, hat wer Maßzeichnungen?). Ich hab die 520er immer eher als Fremdkörper im Fuhrpark empfunden :-\

Zitat

(allerdings weise ich schon darauf hin, dass die "Mannheimer" aus Duisburg mehr als 2/3 ihrer Lebenszeit in Graz verbringen werden - die Wuppertaler waren nur einen Bruchteil ihrer Zeit in Graz, ein Exemplar wird aber trotzdem "aufgehoben" - von "erhalten" kann im Moment leider nicht die Rede sein.). Beim 580er bin ich entschieden dagegen; das ist eine Splittergruppe.


Zu den 580ern muss man allerdings sagen, dass sie gerade in ihrer Eigenschaft als Splittergruppe doch auch extrem typisch für den Betrieb in den 90er-Jahren des vorigen Jahrhunderts sind, wo halt aus Fahrzeug- und Geldmangel solche Selbstbau-Sonderkonstruktionen erforderlich waren. Von daher würde ich sie sogar noch eher erhalten als den original-Wuppertaler (der wäre IMHO wirklich besser in seiner Heimat aufgehoben - wie auch die 520er).


  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Museale Erhaltung der derzeitigen TW
Antwort #52
Die Wagen aus Wuppertal waren sehr robust und würden sicher heute noch unterwegs sein, wenn da nicht das Problem mit den Kabeln gewesen wäre. Und eine Neuverkabelung wäre einfach zu teuer gekommen.
Daher hat man sich damals dazu entschlossen "neue" Wägen (580er) zu bauen. Und für diese Wägen benötigte man kein Extra-Personal. (Wuppi Fahrer durften ausser mit den Wuppertalern  nur mit den 520ern fahren, aufgrund der Pedalsteuerung)
Ein "Aufheben" des TW 566 ist mMn unumgänglich, da diese Fahrzeugtype auch mehr als ein Jahrzent in GRAZ unterwegs war und immerhin sprechen wir ja über das Tramwaymuseum GRAZ.
Raus mit den exotischen Wägen.  >:(
Rein (in den nächsten ca. 20 Jahren) mit allen anderen: 251 oder 252,26x,262,50x,52x,58x und wenn wirklich viel Platz überbleibt auch 29x.

SG
Grazer111
GLG
Martin

Re: Museale Erhaltung der derzeitigen TW
Antwort #53
Der japanische wagen hat einen neuen stahlaufbau bekommen. Der ist schon mal abzurechnen.

-------

Wieso muessen eigentlich immer die duemmsten leute entscheidungsgewalt haben? Wir haben jetzt keinen einrichtungs-200er mehr in Graz, aber einen 300er-beiwagen, der keinen passenden triebwagen hat. Das kommt mir vor wie beim kuhroulett, fragt sich nur, wer auf den 243 gesch* hat?

Burschen, kann mir keiner was erzaehlen, da hat bloss einer einen platz fuer seine privatsammlung gebraucht und das kosten eines wertvollen grazer wagen! Wer war im besitze des 243? Und welche charakterlosen individuen haben ihren schrott noch immer dort stehen? Stein am Anger, Dubrovnik, Amsterdam, Muenchen, Wien ... :boese:

Zum Duisburger:

Klar sind die wagen nicht mit den 500ern ident, letztere sind eine weiterentwicklung, das ist schon klar. Man kann aber wirklich nicht alle moeglichen varianten erhalten, ausser man hat platz, geld und braucht eine standardfahrzeug fuer sonderfahrten. Und dafuer duerfte niemals ein wertvoller grazer wagen verschwinden.

Wuppertaler:

Die Wuppis sind ein weltweites unikat, da sie aus 4achsern umgebaut wurden und dann zusaetzlich einen mittelteil erhalten haben. Dass sich fuer die wuppis kein deutsches museum interessiert hat, ist fuer mich ein absolutes wunder, ebenso bei den 2-richtungswagen. 0815-DUeWAG fahren genug herum, die braucht man meist nur umlackieren! Heute ist es aber sowieso zu spaet. Wer den verschrotten laesst, soll im LSKH um aufnahme ansuchen, aber kein trammuseum betreiben! Am besten in einer gemeinschaftszelle samt gummiwaende mit dem herren vom 243. Ein 234 ist auch nicht das gleiche wie es der 243 zum schluss war, mit dem 343B war das eine fixe garnitur! Der 234 ist ein solowagen, kuppelbar mit beiwagen. Wer das nicht versteht, soll in der baumschule eine nachschulung konsultieren, aber kein trammuseum betreiben.

Ebenso wie mir kein 2. wagen entsprechend den 260ern bekannt waere. Und hier ist der 262 die kroenung, und das gerade im zustand des arbeitswagen! Ob ein authentischer rueckbau moeglich waere, ist fuer mich eher zweifelhaft.

Wer weiss, welcher 200er vor einigen jahren in Windorf auf einer wiese neben der hauptstrasse gestanden ist, und wo der gelandet ist? Ich habe doch vor jahren auch woanders einen gesehen, eventuell ein beiwagen (?).

Ich hoffe uebrigens, in zukunft kommt niemand auf die idee, den mittelteil eines theoretischen 600er-museumswagens auszubauen und dann gar verschrotten!

LG Hans

  • TW 22
Re: Museale Erhaltung der derzeitigen TW
Antwort #54
Soweit mir bekannt wurde der 243 an einem Buschenschank bei Gleisdorf verkauft. Mittlerweile soll er aber schon verschrottet sein. Auf www.tramways.at findet sich eine Auflistung aller Grazer Straßenbahnwagen, die erhalten gebieben sind (bzw. waren).

:X:

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Museale Erhaltung der derzeitigen TW
Antwort #55

Wir haben jetzt keinen einrichtungs-200er mehr in Graz, aber einen 300er-beiwagen, der keinen passenden triebwagen hat.

Den 343b kannst auch an den 234 kuppeln. Ich denke nicht, dass das TM jemals eine Bewilligung bekommen würde, mit einem schaffnerlosen Beiwagen zu fahren.
Daher ist es ziemlich egal, ob man den 343 an einen Einrichtungswagen oder Zweirichtungswagen dranhängt.
Sind wir froh, dass der 343er nicht gleich mit dem TW mitverkauft wurde. So ist eine Zugzusammenstellung 234 + 343b + 401b wenigstens noch möglich.

Zitat

Und hier ist der 262 die kroenung, und das gerade im zustand des arbeitswagen! Ob ein authentischer rueckbau moeglich waere, ist fuer mich eher zweifelhaft.

262 wurde genau aufgrund seiner Eigenschaften (Steuerung) zum Schienenschleifwagen umgebaut.

Zitat

Wer weiss, welcher 200er vor einigen jahren in Windorf auf einer wiese neben der hauptstrasse gestanden ist, und wo der gelandet ist?

Das war der TW 242 - Ich denke den gibt es auch nicht mehr. Leider!

Zitat

Ich hoffe uebrigens, in zukunft kommt niemand auf die idee, den mittelteil eines theoretischen 600er-museumswagens auszubauen und dann gar verschrotten!

:ironie: Man könnte ja ein A-Teil von einem 500er mit einem C-Teil vom 520er und einem B- Teil von einem 290er kombinieren. Dann hätte man alle Typen  :lol:

SG
Grazer111


GLG
Martin

  • Michael
  • Styria Mobile Team
Re: Museale Erhaltung der derzeitigen TW
Antwort #56
Ich verweise hier noch auf den Download-Thread - http://www.styria-mobile.at/home/forum/index.php/topic,1026.0.html ,weil´s hier reinpasst. ;)

Zitat
Windorf


Wo ist das?

Zitat

:ironie: Man könnte ja ein A-Teil von einem 500er mit einem C-Teil vom 520er und einem B- Teil von einem 290er kombinieren. Dann hätte man alle Typen  :lol:


:hehe: :hehe: :one:
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

Re: Museale Erhaltung der derzeitigen TW
Antwort #57

Den 343b kannst auch an den 234 kuppeln. Ich denke nicht, dass das TM jemals eine Bewilligung bekommen würde, mit einem schaffnerlosen Beiwagen zu fahren.
Daher ist es ziemlich egal, ob man den 343 an einen Einrichtungswagen oder Zweirichtungswagen dranhängt.
Sind wir froh, dass der 343er nicht gleich mit dem TW mitverkauft wurde. So ist eine Zugzusammenstellung 234 + 343b + 401b wenigstens noch möglich.


Ankuppeln kannst den bald wo, dann kannst aber gleich mit der Rocoeisenbahn spielen gehen. :boese:

Uebrigens, in keinem der museumsbeiwagen waere mir noch ein schaffner aufgefallen. Und wenn einer mit kappl mitfaehrt, ist auch kein herzinfarkt faellig!

Zitat

262 wurde genau aufgrund seiner Eigenschaften (Steuerung) zum Schienenschleifwagen umgebaut.


Und ein schienenschleifwagen waere natuerlich unvorstellbar in einem museum, haben wir lieber nette fahrzeuge in fantasielackierungen und -ausfuehrungen. Pseudooriginal hergerichtet. Wie eine puppenkueche, mehr nicht.  :hammer:

Zitat
Zitat

Ich hoffe uebrigens, in zukunft kommt niemand auf die idee, den mittelteil eines theoretischen 600er-museumswagens auszubauen und dann gar verschrotten!

:ironie: Man könnte ja ein A-Teil von einem 500er mit einem C-Teil vom 520er und einem B- Teil von einem 290er kombinieren. Dann hätte man alle Typen  :lol:


Ist das wirklich so witzig, wenn der mittelteil des 600ers genauso wertvoll ist wie die anderen beiden teile dieses wagens?

Der naechste zerlegt einen der 580er um wieder einen 260er draus zu machen. Und wie ich die herren kenne, wird das dann alles nur kein historisches fahrzeug. Mit einer bombe waere ein museumsfahrzeug leichter zu zerstoeren!

Man koennte dann ja gleich den wertlosen aufbau des 22 verschrotten und dann einen ebenso wertlosen aufbau eines 70ers auf das originalentsprechende 2,2m-fahrgestell machen. Dann schaut er wenigstens echter aus. :gluck:

@PM

Windorf ist suedlich von Graz, ein stueckl unterhalb der endstelle vom 32er, und duerfte jetzt zur gemeinde Unterpremstaetten gehoeren.

LG Hans

Re: Museale Erhaltung der derzeitigen TW
Antwort #58
Ach ja nochwas.

Die Wiener haben sich einen fantasie-D mit dem untergestell des 86 gebaut! Und gleich noch einen 2. mit dem untergestell von der lore L3, das gleiche fahrgestell unbekannter herkunft.  :pfeifend:

LG Hans

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Museale Erhaltung der derzeitigen TW
Antwort #59
Windorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Pirka.

@pollux:
Hey das mit dem Zusammenbauen war ein ironischer Scherz. - war aber eh groß gekennzeichnet.  :hehe:

Bei Sonderfahrten mit Oldtimern muss im TW (außer 566) UND auf JEDEM Beiwagen ein "Zugbegleiter" mitfahren!
Das sind jetzt zwar keine Schaffner, die Karten verkaufen, aber die Herrschaften sind z.B. für die Abfertigung der Züge in den Haltestellen zuständig (mit Pfeifferln).
In der heutigen Zeit ist es mMn eh besser, dass in jedem Museumsfahrzeug ein Zugbegleiter mitfährt. (Vandalismus, ...)

Das mit der Authentität der Museumsfahrzeuge ist ein Thema worüber man lange streiten kann.
Ich finde, dass es wichtig ist, dass die Wägen prinzipiell einmal "aufgehoben" werden und nicht verschrottet (so wie der 243er).
Wie das jeweilige Fahrzeug dann lackiert bzw. ausgestattet wird, dass ist wieder ein anderes Thema.

SG
Grazer111
GLG
Martin