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Thema: Haltestellen-Thread (68025-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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  • TW 22
Re: Haltestellen-Thread
Antwort #270
Klar hätte dazu die Initiative nicht von Graz ausgehen müssen, sondern eher von der Gemeinde Kainbach und/oder dem Land. Schade ist nur, dass man die derzeitige Situation jetzt für Jahre fest einzementiert hat.

Es hat mehrere Gespräche und Angebote an die Gemeinde Kainbach gegeben. Letztendlich konnte, oder wollte, sich die Gemeinde sich die Verlängerung nicht leisten...

  • FlipsP
Re: Haltestellen-Thread
Antwort #271
Klar hätte dazu die Initiative nicht von Graz ausgehen müssen, sondern eher von der Gemeinde Kainbach und/oder dem Land. Schade ist nur, dass man die derzeitige Situation jetzt für Jahre fest einzementiert hat.

Es hat mehrere Gespräche und Angebote an die Gemeinde Kainbach gegeben. Letztendlich konnte, und/oder wollte, sich die Gemeinde sich die Verlängerung nicht leisten...

Danke für die Aufklärung!

Könntest du vielleicht auch noch ungefähr darstellen, welche Summe (und wofür? Nur Bau oder Betrieb, etc?) sich die Gemeinde leisten hätte müssen? 10.000, 100.000 oder doch eher 1 Mio Euro?
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!  ;)

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Haltestellen-Thread
Antwort #272
Neuer Vorstoß für Bäume an Haltestellen und bewachsene Wartehäuschen

Eine Initiative zur Begrünung von Haltestellen startet KPÖ-Verkehrsstadträtin Elke Kahr im kommenden Kontrollgremium der Holding Graz Linien: An einigen Haltestellenhäuschen soll Bewuchs getestet, bei Umbau bzw. bei Neueinrichtung von Haltestellen sollen generell auch Baumpflanzungen mitgeplant werden.


 

Derzeit stehen den Fahrgästen in Graz 458 Wartehäuschen zur Verfügung. Die meisten davon sind im Eigentum der der Holding-Tochter Ankünder, die auch für Betreuung und Pflege zuständig ist. Der Rest - architektonische Sonderlösungen am Haupt- und Jakominiplatz, Annenstraße und St. Leonhard - gehört der Stadt. Das Problem ist, dass die derzeitigen Wartehäuschen aufgrund der Dachkonstruktion für eine Begrünung nicht eignen. Die Fa. Ankünder sondiert deshalb gegenwärtig Beispiele in anderen Städten. Die Umsetzung ist in Abstimmung mit den zuständigen Abteilungen von Stadt und Holding vorgesehen.

Das in den Klimaschutzmaßnahmen gesteckte Ziel, Straßenräume zu beschatten und lokal für natürliche Kühlung zu sorgen, soll auch durch Baumpflanzungen im Zuge von Haltestellenum- und neubauten - rund 40 pro Jahr - verstärkt verfolgt werden. ,,Ziel ist es, wo es möglich ist, Haltestellen mit Bäumen aufzuwerten und in den immer intensiveren Hitzeperioden den Fahrgästen Schatten zu spenden", so Kahr.

 
GLG
Martin

  • kestrel
Re: Haltestellen-Thread
Antwort #273
Bitte dann auch andere Sitzbänke. Die jetzigen Sitzbänke aus Metall sind, sobald es nur etwas kälter wird, nicht mehr zu gebrauchen. Da friert einem sofort der Hintern ein.

  • Ch. Wagner
  • Member*
Re: Haltestellen-Thread
Antwort #274
Bitte dann auch andere Sitzbänke. Die jetzigen Sitzbänke aus Metall sind, sobald es nur etwas kälter wird, nicht mehr zu gebrauchen. Da friert einem sofort der Hintern ein.



Ah ja. Um wieviel Grad ist, bei einer Außentemperatur von 0°, eine Holzbank wärmer als eine Metallbank?
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

  • Andreas
  • Moderator
Re: Haltestellen-Thread
Antwort #275
Bitte dann auch andere Sitzbänke. Die jetzigen Sitzbänke aus Metall sind, sobald es nur etwas kälter wird, nicht mehr zu gebrauchen. Da friert einem sofort der Hintern ein.




Ah ja. Um wieviel Grad ist, bei einer Außentemperatur von 0°, eine Holzbank wärmer als eine Metallbank?

Das stimmt schon, temperaturmäßig sind beide gleich, allerdings spielt hier die Wärmeleitfähigkeit eine Rolle, die materialabhängig ist. Da die Wärmeleitfähigkeit von Metallen höher (präziser gesagt sogar sehr gut ist) ist als die von Holz, können Metalle auch die, in diesem Fall Körpertemperatur, besser ableiten, weswegen die Wärmeenergie im betroffenen Körperbereich abnimmt was sich wiederum als Kältegefühl bemerkbar macht. Diesen Effekt kann man auch ganz einfach zu Hause mittels Experiment ermitteln. Man nimmt einfach einen Löffel aus Metall in die eine, und einen Löffel aus Holz in die andere Hand. Welcher fühlt sich kühler an?, der Grund ist derselbe wie oben beschrieben.
mfG
Andreas

  • Ch. Wagner
  • Member*
Re: Haltestellen-Thread
Antwort #276

Das stimmt schon, temperaturmäßig sind beide gleich, allerdings spielt hier die Wärmeleitfähigkeit eine Rolle, die materialabhängig ist. Da die Wärmeleitfähigkeit von Metallen höher (präziser gesagt sogar sehr gut ist) ist als die von Holz, können Metalle auch die, in diesem Fall Körpertemperatur, besser ableiten, weswegen die Wärmeenergie im betroffenen Körperbereich abnimmt was sich wiederum als Kältegefühl bemerkbar macht. Diesen Effekt kann man auch ganz einfach zu Hause mittels Experiment ermitteln. Man nimmt einfach einen Löffel aus Metall in die eine, und einen Löffel aus Holz in die andere Hand. Welcher fühlt sich kühler an?, der Grund ist derselbe wie oben beschrieben.



Danke, Andreas, für die ausführliche physikalische Expertise. Darauf wäre ich wohl nie gekommen.
Und es erhebt sich die nächste Frage, wieviele Personen im Winter auf diesen Bänken sitzen und wie lange. Und wie es um die Wärmeleitfähigkeit der Kleidung bestellt ist. Denn, nach Deiner Fachauskunft müßte sich ja der potentielle Fahrgast mit nacktem Hintern hinsetzen. Und diesen Effekt kannst Du zu Hause leicht nachvollziehen. Zieh Dir vor dem Löffeltest Winterfäustlinge an.
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

  • LS64
Re: Haltestellen-Thread
Antwort #277
Danke, Andreas, für die ausführliche physikalische Expertise. Darauf wäre ich wohl nie gekommen.
Und es erhebt sich die nächste Frage, wieviele Personen im Winter auf diesen Bänken sitzen und wie lange. Und wie es um die Wärmeleitfähigkeit der Kleidung bestellt ist. Denn, nach Deiner Fachauskunft müßte sich ja der potentielle Fahrgast mit nacktem Hintern hinsetzen. Und diesen Effekt kannst Du zu Hause leicht nachvollziehen. Zieh Dir vor dem Löffeltest Winterfäustlinge an.

Man muss für das Eintreten dieses Effekts keineswegs nackt sein. Natürlich dämmen die Fäustlinge/dämmt die Hose den Effekt ab, das muss aber je nach Kleidung nicht bedeuten, dass er nicht mehr spürbar ist. Dabei spielt auch eine Rolle, dass die Kontaktfläche von Kleidung mit Luft einen sehr viel schlechteren Wärmeübertrag hat, als die von Kleidung mit Metallen. Das heißt, eine Metallbank wird sich kälter anfühlen, als die Luft um uns herum, und dieser Effekt ist sehr deutlich. Wenn man also nicht zu einem sehr warmen Winterfäustling greift, dann ist das dennoch ein Problem. Es ist daher sehr sinnvoll, sich Gedanken über das verwendete Material zu machen. Speziell wenn man davon ausgeht, dass die Leute nicht mit Skihose Bus fahren - dann wäre, genau wie gerade gesagt, der Effekt wahrscheinlich kaum mehr zu spüren. Zusätzlich kommt noch hinzu, dass beim Hinsetzen Druck auf Hose und Hintern ausgeübt wird, was die Isolierung (Fett und Luft) minimiert.

Man kann das übrigens sehr gut selbst ausprobieren: Wenn man das nicht glaubt, gibt es einen Test direkt am Objekt. Ein Stück Stoff, z.B. eine zweite Haube mitnehmen, diese mal eine geeignete Zeit auf einer solchen Bank auskühlen lassen. Dann darauf setzen. Danach nochmal ohne Haube. Viele Leute kennen diese Erfahrung eigentlich sehr gut, weshalb ich mich wundere, dass dies hier diskutiert wird: Es ist die gleiche, wie wenn man ein Polster bzw. kein Polster auf einen Gartensessel legt - ausprobierbar für alle zum Beispiel am eisernen Tor beim MM dine/drink (zumindest sehe ich da immer die entsprechenden Versuchsobjekte). Wer nun will, kann sich natürlich anstatt einer Haube auch eine Sperrholzplatte vom Obi besorgen und mit dem Selbstversuch starten.

Eine Tabelle gibt es unter https://de.wikipedia.org/wiki/Wärmeleitfähigkeit , da kann man auch ganz gut sehen, wie gut Luft Wäre überträgt. Der Wärmeübergang, also von einem Stoff zu einem anderen (z.B. Baumwolle zu Luft), kann allerdings wieder ein wenig anders aussehen.

Ich hoffe, es ist nun klar erkennbar, dass es keineswegs egal ist, welches Material man verwendet - auch nicht bei Winterkleidung. Außerdem ist auch in der Übergangszeit gut, wenn jemandem, der eher kühl angezogen ist, nicht eine Bank angeboten bekommt, die ihn noch weiter auskühlt (Blasenentzündung?). Bei sehr heißen Temperaturen neigen diese Bänke im Sommer auch dazu, nicht mehr verwendbar zu sein - denn der Effekt ist natürlich andersherum genauso entscheidend.

  • Andreas
  • Moderator
Re: Haltestellen-Thread
Antwort #278

(...)Und wie es um die Wärmeleitfähigkeit der Kleidung bestellt ist. Denn, nach Deiner Fachauskunft müßte sich ja der potentielle Fahrgast mit nacktem Hintern hinsetzen. Und diesen Effekt kannst Du zu Hause leicht nachvollziehen. Zieh Dir vor dem Löffeltest Winterfäustlinge an.

Nicht unbedingt. Denn welchen Effekt hat die Kleidung. Sie hält den Körper (der häufig deutlich wärmer ist als seine Umgebung) warm, indem sie die Wärmeleitung verlangsamt. Ohne Kleidung würde der Körper recht rasch auskühlen sofern auch die Umgebung kalt ist denn Wärme fließt immer vom wärmeren Medium ins weniger warme Medium, so sagt es vereinfacht gesagt der 2. Hauptsatz der Themodynamik). Dies gelingt der Kleidung einerseits, da sie selbst aus Material besteht, das die Wärme schlecht leitet und andererseits dass sie zwischen Körper und Textil Luft einschließt bzw. selbst viel Luft enthält wie zum Beispiel Jacken die unter anderem mit Daunen gefüllt sein können zwischen denen Luft eingeschlossen ist. (Tiere haben diesen Effekt mit ihrem Fell bzw. Federn da diese viel Luft einschließen.) Und da Luft bekanntlich ein schlechter Wärmeleiter ist hält die Kleidung den Körper warm. Allerdings wird die Wärmeleitung nur verlangsamt, nicht gestoppt. Dies merkt man auch, wenn man längerer Zeit mit einer Jacke in der Kälte steht, früher oder später wird es einem doch kalt.Gesetzen wir den Fall, jemand setzt sich auf eine Bank. Dabei entsteht zwischen Textil und Bank quasi eine Grenzfläche. Wie funktioniert hier die Wärmeleitung? Man muss sich zuerst einmal vorstellen, was man unter Wärme eigentlich versteht. Vereinfacht gesagt nichts anderes als bewegte oder schwingende Teilchen - je schneller die Bewegung bzw. die Schwingung um so mehr Wärme ist da und umso höher ist die Temperatur und umgekehrt, je langsamer um so kälter. (Nebenbemerkung am Rande, gar keine Teilchenbewegung/schwingung entspräche dem absoluten Nullpunkt von -273,15°C der quasi nicht erreichbar ist). Demnach haben wir durch die Körpertemperatur Teilchenbewegungen (natürlich mikroskopisch klein) auch an der Grenzfläche. Sofern die Körpertemperatur höher ist als jene der Bank, bewegen sich bzw. schwingen die "Körperteilchen" schneller als die der Bank. So, und jetzt passiert es an der Grenzfläche, dass die "Körperteilchen" auf die "Bankteilchen" stoßen. Durch den höheren Impuls der "Körperteilchen" werden quasi die "Bankteilchen" angestoßen weswegen die Körperteilchen abgebremst werden, und niedrigere Geschwindigkeit der Teilchen bedeutet eben geringere (Körper)temperatur. Wie gut die Bank die "Impulse der Körperteilchen" nun übernehmen kann, hängt eben vom Material ab, Metalle können dies aufgrund ihrer frei beweglichen Elektronen in ihrer Struktur eben deutlich besser als Holz. Und die Kleidung verlangsamt eben den Prozess der Wärmeübertragung nur denn auch die Teilchen/Moleküle der Kleidung können Teilchenbewegungen übertragen, mehr oder weniger gut - je nachdem was man gerade trägt denn Wärmeleitung muss zu einem bestimmten Grad immer stattfinden da zumindest Molekülschwinungen vorhanden sein müssen, andernfalls wären wir am absoluten Nullpunkt.

Das ist zumimdest mal das was thermodynamisch für/gegen Holz/Metallbänke spricht. Natürlich, mit entsprechender dicker Kleidung könnte man solche Effekte ausgleichen, fragt sich nur ob diese Kleidung für den restlichen Tag passt.
Was jedoch für Metallbänke spricht ist, dass diese -sofern man Aluminium oder Edelstahl nutzt und nicht gerade elementares Eisen - sehr beständig gegenüber Wind, Wetter Feuchtigkeiz etc. sind.
mfG
Andreas

Re: Haltestellen-Thread
Antwort #279
Weiberfelderweg: Neue Haltestelle in Straßgang
Nach dem Abschluß der Bauarbeiten an der neuen Haltestelle ,,Weiberfelderweg" nehmen wir ab

Montag, 9. Dezember 2019, ab 4.30 Uhr folgende Änderungen vor:

Linien 32 und N6 in Richtung Seierberg:

Die neue Haltestelle Weiberfelderweg in der Kärntnerstraße, auf Höhe der Liegenschaft Weiberfelderweg 1 (vor dem Hofer-Markt), wird in Betrieb genommen.

Haltestelle aufgelassen:

Die bestehende Haltestelle Weiberfelderweg in der Kärntnerstraße vor der Kreuzung Straßganger Straße/Weiberfelderweg wird aufgelassen.

Linie 62 in Richtung Puntigam:

Aufgelassene Haltestelle und Ersatzhaltestelle:

Die Haltestelle Webling in Richtung Puntigam (vor dem Mc Donalds) wird aufgelassen und mit der neuerrichteten Haltestelle Weiberfelderweg zusammengelegt.



https://www.holding-graz.at/graz-linien/news/neue-haltestelle-in-strassgang.html