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Thema: ZDF - Nahverkehr in Not - 22.2. (4796-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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ZDF - Nahverkehr in Not - 22.2.
ZDF, 22.2.2015 14:35-1505

planet e - Nahverkehr in Not - Link zur ZDF-Homepage

Täglich fahren 30 Millionen Menschen in Deutschland mit Bussen und Bahnen. Doch über den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) wird viel gejammert. In den Hauptverkehrszeiten sind Busse und Bahnen teilweise überfüllt, die Preise kennen nur den Weg nach oben, es gibt zwischen Land und Stadt zu wenige Verbindungen, viele Züge und Bahnhöfe sind zum Teil heruntergekommen.

Der Nahverkehr ist in Not - Ursache dafür ist das fehlende Geld. Der Bund stellt den Bundesländern jährlich Milliardenbeträge zur Verfügung. Damit werden die Zugverbindungen bei der Deutschen Bahn oder bei privaten Bahnbetreibern finanziert sowie auch der Neu- oder Ausbau von Verkehrswegen. Wie gut oder wie schlecht der Verkehr dann ist, hängt im Wesentlichen auch vom politischen Willen des jeweiligen Bundeslandes ab.

Ein weiteres Problem für den ÖPNV ist die immer älter werdende Bevölkerung. Vor allem auf dem Land wird der Verkehr zum großen Teil durch Zuschüsse finanziert, die es beispielsweise für den Schülertransport gibt. Doch die Schülerzahl geht zurück und damit letztendlich auch die Finanzierungsmöglichkeiten. Hier müssen neue Modelle her, an denen auch der Trierer Verkehrsgeograf Heiner Monheim arbeitet.

"planet e." begibt sich auf eine Reise, begleitet Verkehrswissenschaftler und Verantwortliche, die sich mit zukunftsfähigen Konzepten auseinandersetzen. Heiner Monheim hat sich sein ganzes Leben lang mit der Planung des ÖPNV beschäftigt. Gegenwärtig arbeitet er im Leipziger Umland an neuen Verkehrsmodellen, schaut, wie man die Verkehrssituation verbessern kann.

Er besucht auch das Ruhrgebiet, wo der ÖPNV durch die Finanzschwäche der Kommunen in immer größere Nöte gerät. Wenn in den nächsten Jahren nichts passiert, kann es beispielsweise sein, dass die stark frequentierte Stadtbahn zwischen Duisburg und Düsseldorf stillgelegt werden muss, weil die dringend erneuerungsbedürftigen Sicherungsanlagen nicht ersetzt werden können. Beim Verkehr auf dem Land könnte die Einführung von Bürger- oder Kombibussen, die gleichzeitig Personen und Güter in dünn besiedelten Regionen befördern, eine Lösung sein.