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Thema: Graz braucht mehr Bim (4163-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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Re: Graz braucht mehr Bim
Antwort #15
Es ist zwar so, dass bei jedem Straßenbahnprojekt auch sofort Bürgerinitiativen dagegen auftreten, aber wieso soll die Umlegung des Einsers rechtlich nicht gemehmigungsfähig sein? Gibt es Straßen die für Straßenbahnen rechtlich tabu sind?

Re: Graz braucht mehr Bim
Antwort #16
Geht möglicherweise um den Stadtpark ...

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

  • SG220
Re: Graz braucht mehr Bim
Antwort #17
Ja zu jeden Meter Straßenbahngleis in Graz. Jedoch gehört die Umlegung der Linie 1 nicht nur zu den vorrangig prioritären Projekten, vor allen ist es in dieser Form rechtlich nicht genehmigungsfähig! Pro BIM-Graz darf sich natürlich jede Straßenbahnstrecke wünschen, jedoch sich für ein derartiges Projekt einzusetzen ist mehr als fraglich.

Da gäbe es die Möglichkeit sich das Ziel zu setzen, folgende Straßenbahnprojekte innerhalb der nächsten 5 Jahre zu realisieren:

Reininghaus
Smart City
und eine Entlastungsstrecke

ev. noch den zweigleisigen 5er und den selektiven 1er und auch wenn möglich eine Schleife bei der Keplerbrücke. Und nicht zu vergessen die 18 langen Cityrunner.

Dies wäre eine sinnvolle Hilfe, alle anderen Forderungen wären mehr als kontraproduktiv!

Aber Pro BIM-Graz darf natürlich fordern was es will ...  :-\

Dem kann man nur zu 100% zustimmen!
Volle Unterstützung für die angeführten Projekte, erst wenn diese tatsächlich ausfinanziert sind, kann und soll man über andere Ausbaumaßnahmen diskutieren.
MfG SG220

Re: Graz braucht mehr Bim
Antwort #18
Man muss - glaube ich - einmal PRINZIPIELL - über die Notwendigkeit von Straßenbahnausbau sprechen; im Moment reduziert sich das immer auf einzelne Projekte. Man muss einmal den ZUSAMMENHANG bei alldem herstellen, um nicht jedes Mal bei jedem einzelnen Projekt neu über Notwendigkeiten etc. zu diskutieren. Entweder will man den Straßenbahnausbau ganz - oder eben nicht. Das sollte auch Aufgabe sein, dies beim GR-Wahlkampf herauszuarbeiten.

Dieses Herumgewurschtel bringt doch alles nix: wir brauchen einen Plan, was in den nächsten 10 Jahren alles gebaut wird inkl. Fahrzeug- und Abstellbedarf. Mit fixen Eröffnungsterminen, fix und fertigen Plänen, fertigen Betriebskonzepten, den exakten Kosten und der Finanzierung. Sich von einem zum nächsten Projekt zu hangeln bringt - wie wir sehen - nix, weil es immer der tagespolitischen und persönlichen Performance unterliegt.

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

  • Ch. Wagner
  • Member*
Re: Graz braucht mehr Bim
Antwort #19
weil es immer der tagespolitischen und persönlichen Performance unterliegt.

Auf Facebook läßt die Grazer ÖVP uns zukommen, daß an allem nur die Frau Kahr schuld sei.
Ein bissi stimmt das sogar: ohne sie hätte es nicht die billige Jahreskarte gegeben.
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

  • ptg
Re: Graz braucht mehr Bim
Antwort #20
Man muss - glaube ich - einmal PRINZIPIELL - über die Notwendigkeit von Straßenbahnausbau sprechen; im Moment reduziert sich das immer auf einzelne Projekte. Man muss einmal den ZUSAMMENHANG bei alldem herstellen, um nicht jedes Mal bei jedem einzelnen Projekt neu über Notwendigkeiten etc. zu diskutieren. Entweder will man den Straßenbahnausbau ganz - oder eben nicht. Das sollte auch Aufgabe sein, dies beim GR-Wahlkampf herauszuarbeiten.

Dieses Herumgewurschtel bringt doch alles nix: wir brauchen einen Plan, was in den nächsten 10 Jahren alles gebaut wird inkl. Fahrzeug- und Abstellbedarf. Mit fixen Eröffnungsterminen, fix und fertigen Plänen, fertigen Betriebskonzepten, den exakten Kosten und der Finanzierung. Sich von einem zum nächsten Projekt zu hangeln bringt - wie wir sehen - nix, weil es immer der tagespolitischen und persönlichen Performance unterliegt.

W.
Dazu gibt es ja die Blabla-sind-uns-eh-wurscht-Leitlinien
http://www.graz.at/cms/dokumente/10191191_4438924/e0105636/Verkehrspol_Leitlinie_einzelseiten_klein_neu.pdf
Wenn es danach ginge, dürfte es eingeltich keine Diskussionen geben bezüglich Öffi-/Bim-Ausbau.
Da hilft es dann auch nix von konkreten Plänen der nächste 10 Jahre zu reden und diese zu fixieren, wenn wie in Mariatrost Termine nach Lust und Laune Jahr für Jahr verschoben werden. Wer soll da wen zur Einhaltung von irgendwas zwingen.

Das einzige was hilft, sind Verträge mit anderen Bauträgern, wodurch sie verpflichtet sind Termine einzuhalten.
 


Re: Graz braucht mehr Bim
Antwort #21
Das sind aber nur Leitlinien und keine Baubeschlüsse!!!

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Graz braucht mehr Bim
Antwort #22
In der Politik geht alles sehr schnell und wie wir heute Nacht gesehen haben, läßt sich ein Wahlergebnis nicht vorhersagen.
In Graz fehlt es an einer Person in der Stadtregierung, die sich kompromisslos für die Straßenbahn und deren Ausbau einsetzt.
Leider ist aber außer dem grünen Verkehrssprecher niemand auf weiter Flur auszumachen, der das Zeug dazu hätte.

Die Idee für diese Broschüre ist schon sehr alt und die Umsetzung dauerte auch ein paar Monate. - Damals war von Neuwahlen noch keine Rede.

Wie oft, gab es Reihungen bzw. Ausbaupläne, die sogar mit Jahreszahlen gespickt waren. - Alles wurde wieder x-fach verschoben und wir drehen uns eigentlich im Kreis. - Jede WERBUNG für das Verkehrsmittel Straßenbahn ist dabei immens wichtig und die Broschüre erfüllt auch den Zweck als simpler Werbeträger dafür zu fungieren. - Das Thema ist dabei nicht so wichtig, es ist viel mehr sehr gut, wenn man im Gespräch bleibt.

Der erste Schritt ist vollbracht und nun gilt es voraus zu schauen, wie der oder die nächsten aussehen sollen.

Bis zur Wahl sollte sich jedenfalls noch ein Heft ausgehen. - Wie soll der Titel lauten, was meint Ihr?
GLG
Martin

Re: Graz braucht mehr Bim
Antwort #23
Mehr Tram für den Grazer Westen (SmartCity, Reininghaus-Anbindung und SW-Linie)!

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
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  • PeterWitt
Re: Graz braucht mehr Bim
Antwort #24
Würde da als Option auch die NW-Linie zumindest bis Fröbelpark dazu geben, dann wäre das "WEST-Packet" für die erste Stufe komplett.

  • TW 22
Re: Graz braucht mehr Bim
Antwort #25
Man muss - glaube ich - einmal PRINZIPIELL - über die Notwendigkeit von Straßenbahnausbau sprechen; im Moment reduziert sich das immer auf einzelne Projekte. Man muss einmal den ZUSAMMENHANG bei alldem herstellen, um nicht jedes Mal bei jedem einzelnen Projekt neu über Notwendigkeiten etc. zu diskutieren. Entweder will man den Straßenbahnausbau ganz - oder eben nicht. Das sollte auch Aufgabe sein, dies beim GR-Wahlkampf herauszuarbeiten.

Dieses Herumgewurschtel bringt doch alles nix: wir brauchen einen Plan, was in den nächsten 10 Jahren alles gebaut wird inkl. Fahrzeug- und Abstellbedarf. Mit fixen Eröffnungsterminen, fix und fertigen Plänen, fertigen Betriebskonzepten, den exakten Kosten und der Finanzierung. Sich von einem zum nächsten Projekt zu hangeln bringt - wie wir sehen - nix, weil es immer der tagespolitischen und persönlichen Performance unterliegt.

Zum Thema Herumwurschteln, dem BlaBla und wir brauchen einen Plan ein kleiner Hinweis ...

http://www.graz.at/cms/dokumente/10274696_410977/3105d106/A10-8_021889-14-11.pdf

Re: Graz braucht mehr Bim
Antwort #26
Ja, ja kenne ich - geht ja nicht darum, dass da nix da wäre, aber es fehlt halt an den Beschlüssen, die Dinge (zeitgerecht) umzusetzen. Das ist ja auch das Schlimme - die Dinge werden aufgezeigt, aber die Politik scheint nicht interessiert daran.

Ich meine, und du weißt das selber, wie lange diskutieren wir jetzt die Südwestlinie und bis heute ist da nix Substantielles beschlossen oder gar gebaut? Innenstadtentlastung ist das gleiche in Grün.

Wie lange diskutieren wir jetzt die Anbindung an die Reininghaus-Gründe? Jetzt gibt es zumindest einen Grundsatzbeschluss, aber mehr auch nicht. Die Zeit drängt. Man schließt mit Bauwerbern Mobilitätsverträge und schafft es selbst nicht, das eigene Ziel zu erreichen (Inbetriebnahme Herbst 2019).

Problem ist halt, dass es einen satten Investitionsrückstau gibt, der nicht innerhalb von ein paar Jahren so einfach aufgelöst werden kann (SmartCity, Reininghaus, Innenstadtumfahrung, SW- und NW-Linie und all die Dinge, die nach 2030 kommen sollten ...). Es wird sich einfach zeitlich-organisatorisch nicht mehr ausgehen, weil die letzten Jahre verpennt wurden. Sorry, aber das muss man der Politik anhängen (v. a. Nagl & Eustacchio)! Und derweil stösst das System über seine Grenze (an seine Grenzen ist eh schon länger!) und die Alternativen für die Autonutzung gehen schön langsam wieder abhanden. Graz handelt sich gerade ein riesiges Verkehrsproblem ein (Stadtwachstum, aber kein ÖV-Infrastrukturwachstum), da sind die jetzigen Staus noch pipifax dagegen ...

W.
  • Zuletzt geändert: November 10, 2016, 13:50:16 von Sanfte Mobilität
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

  • ptg
Re: Graz braucht mehr Bim
Antwort #27
Das einzige was helfen würde, wären Verträge mit anderen (Bauträgern) mit saftigen Pönalen.
So ist es komplett egal, ob es Beschlüsse gibt oder nicht, weil die einzigen für die sie relevant sind, sind für die Damen und Herrn im Rathaus selbst. Und wenn sie grad mehr Geld für die Parteienfinanzierung oder für ein politisch nahestehendes Unternehmen oder Büro brauchen, wird schnell umgeschichtet. Und zur Not kann man noch immer Neuwahlen vom Zaun brechen und dann die Beschlüsse des vorherigen Gemeinderates absägen.

Re: Graz braucht mehr Bim
Antwort #28
Richtig, wegen der Neuwahlen steigen jetzt die Gebühren (Budgetprovisorium) - herzlichen Dank dafür!!!

Und letztlich wird dadurch auch der Straßenbahnausbau weiter blockiert, denke einmal, dass da wieder mindestens 1 Jahr Verzögerung dazu kommt (wäre ja wieder eine Ausrede) ...

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

  • Olly
Re: Graz braucht mehr Bim
Antwort #29
Richtig, wegen der Neuwahlen steigen jetzt die Gebühren (Budgetprovisorium) - herzlichen Dank dafür!!!

Und letztlich wird dadurch auch der Straßenbahnausbau weiter blockiert, denke einmal, dass da wieder mindestens 1 Jahr Verzögerung dazu kommt (wäre ja wieder eine Ausrede) ...

W.

Ein Jahr Verzögerung von was bitte?? Bitte um Korrektur, aber wirklich fix war vor den Neuwahlen doch gar nichts. Nur Lippengeschwafel.....

Ja, ohne fixe Zusagen mit allem drum und dran wird das nichts mehr. Da wird Graz bald unter gehen, so Schritt für Schritt halt.