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Thema: Straßenbauarbeiten Linie 3 Dietrichsteinplatz/Sparbersbachgasse/Schillerstraße (1475-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

0 Benutzer und 1 Gast betrachten dieses Thema.
  • Ch. Wagner
  • Member*
Re: Straßenbauarbeiten Linie 3 Dietrichsteinplatz/Sparbersbachgasse/Schillerstraße
Antwort #15
Jo, gaunz oag. Wie in Wien Stefansplatz, Kärntnerstraße, Graben, kein Auto mehr. Und der Rest. nur mehr Messerstecherviertel,, Prostituierte, Drogen. Wer hätte das gedacht. Graz darf nicht Wien werden! Und schon gar nicht Paris. Oder Moskau, Tiflis: keine Behindertenparkplätze, ja nicht einmal Graf Carellos. Von Chisinau gar nicht erst zu reden.

Deine Ansprechstelle ist allerdings nicht die Frau Kahr, sondern der Herr Mag. Wolfgang Palle, Herrengasse 3/I, 8010,
Tel.  0650 6692650, email: behindertenbeauftragter.graz@gmx.at
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

  • FlipsP
Re: Straßenbauarbeiten Linie 3 Dietrichsteinplatz/Sparbersbachgasse/Schillerstraße
Antwort #16
Dort gehört in der Tat ein Superblock umgesetzt. Kein Durchzugsverkehr mehr im ganzen Viertel zwischen Merangasse, Mandellstraße, Elisabethstraße und Koßgasse. Wir werden da jetzt anfangen, ein bisschen mehr Druck zu machen.

...

Aha, und wo bitte fahren dann die Autos? Ich bin überzeugter Trambenützer, doch wenn man alle Autos aus der Innenstadt verbannt, dann wird es bald endgültig eine Museumsstadt werden und wir bekommen noch mehr wunderschöne Banlieus. So wie diese Kreuzung jetzt gemacht wurde, ist es wieder einmal ein Flop der Verhinderungspolitik.

Dann eben nicht mehr in den Wohngebieten!

Man muss endlich aufhören zu glauben , dass man den ganzen PKW Verkehr aus der Stadt sperren will, nur weil man einmal eine lächerlich kleine Maßnahme (zB Entfernung von 5 Parkplätzen) dagegen unternimmt.

Fakt ist: Niemand will komplett keinen PKW Verkehr in der Stadt, aber derzeit ist der PKW Anteil VIEL zu hoch! Dieser muss und kann verringert werden und sollte über Pull, genau so aber auchüber Push Maßnahmen geregelt werden. Dann gibt es eben keine Abkürzungen mehr über Wohngebiete (zB Leonhardstraße), keine Parkspur mehr, dafür einen breiten Radweg oder nur mehr eine, statt 2 Spuren pro Richtung. Mit solchen Maßnahmen hat man keinen PKW aus der Stadt gesperrt und trotzdem den Verkehr verringert und die Fläche anderen gegeben.
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!  ;)

Re: Straßenbauarbeiten Linie 3 Dietrichsteinplatz/Sparbersbachgasse/Schillerstraße
Antwort #17
Es wäre auch toll von Frau Kahr wenn Sie endlich die Strafen fürs Falschparken massiv erhöht (Minimum 35 Euro statt 24 Euro) und die Parkgebühren genau so erhöht wie die Öffitarife!!

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Straßenbauarbeiten Linie 3 Dietrichsteinplatz/Sparbersbachgasse/Schillerstraße
Antwort #18
Die Rechbauerstraße ist das Paradebeispiel für eine verkappte Durchzugsstraße!

Hört doch die Durchzugsstraße (Glacis) quasi genau bei der Rechbauerstraße auf und dort gelangen täglich tausende Autofahrer in ein Wohnviertel mit einer Tempo 30 Straße. - das muss nicht sein. - Hier wäre es angebracht, Beschränkungen in Form eines Superblocks durchzusetzen. - Der Durchzugsverkehr bekommt schon Platz, aber nicht mehr so viel wie bisher und die Lebensqualität der Bewohner?

Die steigt durch weniger Verkehr und mehr Platz für Menschen...
GLG
Martin

  • PeterWitt
Re: Straßenbauarbeiten Linie 3 Dietrichsteinplatz/Sparbersbachgasse/Schillerstraße
Antwort #19
Also, ich muss sagen, ich arbeite in Wien Neubau, und in den letzten Jahren hat man das gesamte Viertel durch diverse Maßnahmen mehr als nur attraktivert.
Zuerst die Querung Mariahilferstraße unterbunden, dann Straßen wie die Westbahnstraße, Siebensterngasse, Lindengasse etc durch immer wieder wechselnde Einbahnführungen für Schleichwege unattraktiv gemacht. Die Schaffung von Anrainerparkplätzen hat den Verkehr von Parkplatzsuchenden drastisch reduziert, und die Einführung der Fußgängerzone in der Mariahilferstraße hat voll eingeschlagen, sodass jetzt zB die Zieglergasse, die Zollergasse und die Schottenfaldgasse teilweise zu Begegnungszonen werden.
Effekt: in Wien wird weiterhin mit dem PKW gefahren, das Neubauviertel wurde extremst aufgewertet, die Geschäfte und Gastronomie blühen, die Gehsteige sind voll mit Menschen, und die Lebensqualität hat rapide zugenommen.
Ja, so geht das  :one:

Aber ja, der gelernte Wiener schimpft immer noch von Wahnsinn Fußgängerzone Mariahilferstraße, trauert den etwa 30 Parkplätzen nach die es dort einst gab, und sieht nicht, dass die Mieten steigen und steigen, die Straße mittlerweile sogar für die Fußgänger zu schmal wird, obwohl denen jetzt viele mehr Platz zusteht als zuvor.

Wäre ein schöner Versuch für die Annenstraße, aber da müsste halt auch gestalterisch noch viel getan werden...