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Thema: Stillstandsmeister von Graz (1903-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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  • Vitus
Stillstandsmeister von Graz
Stillstandsmeister von Graz ist nicht, wie uns der User ,Dietmar' immer glaubhaft machen will der Bürgermeister Nagl, sondern die KPÖ. In der ,,meine Woche" erschien eine Reportage von Kahr und Genossen. Lesenswert!
Hmm, Rechtschreibfehler gefunden? Kein Problem. Schenke ich Dir!!

  • Ch. Wagner
Re: Stillstandsmeister von Graz
Antwort #1
Stillstandsmeister von Graz ist nicht, wie uns der User ,Dietmar' immer glaubhaft machen will der Bürgermeister Nagl, sondern die KPÖ. In der ,,meine Woche" erschien eine Reportage von Kahr und Genossen. Lesenswert!



Spannend, Vitus! Wer hätte sich gedacht, daß in der Gratiszeitung des Styria Konzerns einmal Frau Kahr eine Reportage schreiben wird..
Dem lieben Dietmar kann man wenigstens unterstellen, daß er Deutsch kann.
Oiso, Vitus, des is a so: der Herr Chefredakteur des Anzeigenblattes, Roland Reischl, wirft dem Herrn Nagl vor, daß er, Nagl, die Hinterhältigkeit von Frau Kahr unterschätze. Zu diesem Behufe zählt er Kuriositäten auf, die ihm eh schon niemand mehr glaubt. Du vergißt, Vitus, daß die KPÖ von der Grazer Bevölkerung zur zweitstärksten Partei im Gemeinderat gewählt wurde. Und zwar mit weit mehr Stimmen, als die KP Mitglieder hat.
Was also hat Herr Nagl in den letzte Jahren gemacht?
Und was hat sein Stellvertreter und ehemaliger Verkehrsstadtrat, Herr Eustacchio so gemacht?
Vielleicht, Vitus, kannst du uns das berichten.
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

  • Ch. Wagner
Re: Stillstandsmeister von Graz
Antwort #2
Ach Herrje, fast hätt' ich's vergessen:
Das spannende Curriculum Vitae des Herrn Chefredakteur der Gratis-Anzeigen-Zeitung
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

  • Dietmar
  • Wieder holen ist gestohlen!
Re: Stillstandsmeister von Graz
Antwort #3
Ob ein quasi parteifinanzierter Artikel lesenswert Ist, traue ich mich nicht zu sagen.

Ich weiß nicht, was der Schreiberling dieses Artikels den Lesern sagen will, außer die Tatsache beschreiben, dass die KPÖ Graz und ihre Mitglieder ständig aktiv sind.  Wundert mich, dass er mit einer Seite das Auslangen gefunden hat, aber der Text ist ja auch in einem Anzeigenblatt abgedruckt!
Zur angeblichen Destruktivität:
Die KPÖ-Wohnpolitik kommt bei den Wählern offensichtlich an, daher nimmt der politische Mitbewerber nach ÖVFP-Logik dieses Ressort der KPÖ weg ...
Die KPÖ erhält das Verkehrsressort und kann da aber nicht zügig arbeiten, weil die Stillstandsmeisterbrigade "Nagl-Eustacchio" oft nach Lust und Laune, immer aber ohne Konzept reinpfuscht ...
Was ist daran konstruktiv??

Über Nagls Politik des Stillstands lässt sich halt nix schreiben! Die KPÖ steht jedenfalls nicht still.

  • FlipsP
Re: Stillstandsmeister von Graz
Antwort #4
@christian @dietmar

Ich geb euch beiden recht! Leider interessiert das einen sehr großen Teil des Volkes nicht.
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!  ;)

Re: Stillstandsmeister von Graz
Antwort #5
Eines hat unter dem Stillstandsmeister bis jetzt hervorragend funktioniert: den Schuldenberg vergrößern!

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Stillstandsmeister von Graz
Antwort #6
Im Prinzip sind alle StillstandsmeisterInnen, egal von welcher Fraktion. - Stingl, Nagl, Eustacchio, Kahr, Rücker usw. - Die Riege kann man mit den Verlierern bei allen Parteien noch beliebig auffüllen, ob die Miedl, Schröck, Ferk oder sonst wie heissen. - Allen geht es doch nur um sich selbst. - Wo sind die Politiker die für das Volk da waren.

Und außerdem, wenn der Herr Chefredakteur genauer recherchiert hätte, wüsste er, dass der Vorname vom Kaltenegger "ErnEst" lautet.

Der große Wurf bleibt aus und Politiker mit Rückgrat zum Großteil auch.
GLG
Martin

  • PeterWitt
Re: Stillstandsmeister von Graz
Antwort #7
Nun, das ist eh eine schöne Aufzählung der vielen "Nein", aber dann vermisse ich der Genauigkeit wegen halt schon auch die Liste der Vorhaben und Anträge (v.a. im konkreten Fall der KPÖ), die von den anderen Parteien abgewürgt wurden. Einfach, weil es kein "Schwarz" und "Weiß" in Reinstform gibt.

Aus meiner Sicht das schmerzlichste "Nein" war der Schulterschluss mit der Bewohnerinitiative gegen die NW-Linie, und genau das müsste Fr. Kahr jetzt in der Verkehrsplanung auch ein wenig selbst schmerzen.
Anderenfalls, würde Nagl das Wohl der Stadt zum Ziel haben und reflektiert über seine vielen Irrungen und Wirrungen nachdenken, dann würde wohl Valium alleine gegen seine Schmerzen kaum ausreichen.

Was man auch nicht vergessen darf, sind die Gründe, die mitunter zu den "Nein" geführt haben - beim Kraftwerk war dies von Anfang an an die Bedingung einer Bürgerbefragung gekoppelt, das Ergebnis für die KPÖ bindend (immerhin demokratischer als "der Ausgang ist mir egal, ich mach trotzdem was ich will"). Und viele Projekte wurden erst durch Einwände und Blockaden gegenüber ihrer Ursprungsversion abgeändert und somit wesentlich besser als geplant. Die "Green City" z.B. ist ja auch so ein Fall wo die Vernunft gebietet sich zuerst Gedanken über die Infrastruktur in dem schon hoffnungslos überlasteten Gebiet zu machen, bevor man noch weiter verdichtet - nicht weil Wohnbau per se schlecht ist, aber weil man den alten wie auch neuen Bewohnern in der Umgebung schließlich auch eine angemessene Infrastruktur bieten sollte.

Betreffend Verschwendung von Steuergeld sei anzumerken, dass dieses in Form eines tariflich geregelten Lohnschema ausbezahlt wird und nach Überweisung auf das private Konto wohl eher dem Privatbesitz der betreffenden Person zuzuzählen ist. Oder findet der liebe Hr. Chefredakteur es verwerflich, wenn er mit seinem Urlaubsgeld auf Urlaub fährt, weil er dann Firmenkapital vergeudet?
Verwerflicher finde ich da schon Politiker, die um für sich und begünstigte Nahestehende Vorteile zu erzielen, bewusst finanziellen Schaden der Allgemeinheit in Kauf nehmen. Und ja, solche Leute gibt es, wenngleich nicht immer alle dafür zur Rechenschaft gezogen werden (können)- siehe als aktuelles Beispiel die Buwog.

Ich freue mich jedenfalls schon auf einen gleich sachlichen Artikel über die Vielen Visionen des Hr. N. mit genauer Auflistung davon, was uns das alles schon an Steuergeld und Entwicklungszeit für die Stadt gekostet hat. Aber ich fürchte, solch ein Artikel wird in der Woche kaum erscheinen...

  • Ch. Wagner
Re: Stillstandsmeister von Graz
Antwort #8
Wo sind die Politiker die für das Volk da waren.


Du warst doch Landeschef der Piraten - wo sind die denn?
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"