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Thema: Mur-Kraftwerk Puntigam (71047-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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  • Martin
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Mur-Kraftwerk Puntigam
Das Mur-Kraftwerk spaltet die Stadt Graz

Energie Steiermark plant Millionenprojekt: Das Mur-Kraftwerk im Grazer Stadtgebiet lässt die Emotionen hoch gehen. "Nicht mit uns", sagen die Grünen, Bürgermeister Nagl ist "absolut dafür".
Der Stauraum des geplanten Mur-Kraftwerks in Graz-Puntigam könnte bis zur Hauptbrücke und zur Mur-Insel reichen - die Stadt verspricht sich eine Aufwertung des Flusses

Foto © Erwin ScheriauDer Stauraum des geplanten Mur-Kraftwerks in Graz-Puntigam könnte bis zur Hauptbrücke und zur Mur-Insel reichen - die Stadt verspricht sich eine Aufwertung des Flusses

Die Pläne der Estag, gemeinsam mit dem Verbundkonzern in Graz ein neues Mur-Wasserkraftwerk zu bauen, lassen kaum einen Grazer kalt. Die Reaktionen in der Stadt auf den Kleine Zeitung-Bericht reichen von "ein super Projekt" über "bitte nicht noch eine Baustelle" bis hin zu "das wäre umweltpolitischer Wahnsinn". Auch im Online-Forum auf Kleine Zeitung Digital liefern sich Befürworter und Gegner eines Stadtkraftwerks einen emotionalen Schlagabtausch.
Große Pläne

Die Estag plant bekanntlich oberhalb der Puntigamer Brücke im Süden von Graz ein neues Laufkraftwerk. 70 bis 80 Millionen Euro sollen investiert werden, der Wasserpegel der Mur im Stadtgebiet würde sich deutlich anheben. Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) will die Gelegenheit nutzen und am gestauten Fluss ein Naherholungsgebiet einrichten, auch eine neue Murbrücke könnte gebaut werden. Beim grünen Koalitionspartner im Rathaus ist man ob dieser Pläne verschnupft. "Für uns ist das absolut undenkbar", so Gerhard Wohlfahrt, stellvertretender Klubobmann der Grazer Grünen. Aus den Begleitunterlagen des Projekts gehe hervor, dass der Wasserspiegel der Mur so weit steigen werde, dass etwa der Puchsteg im Süden komplett versinken würde. "Ich frage mich, wo die Stadt die Ausgleichsflächen dafür hernehmen will. Ich kann diese Pläne nicht ernst nehmen, wer will denn so etwas?"

Das Versprechen der Estag, eine schöne neue Flusslandschaft zu schaffen, bezeichnen die Grünen schlicht als "Unsinn". Statt dessen werde eine freie Fließstrecke zugebaut. Bürgermeister Nagl hält dennoch am Projekt fest. "Ich bin ein absoluter Befürworter dieses Kraftwerks." Die Sorge, dass die frisch gebaute Mur-Promenade künftig unter Wasser und damit nutzlos sein könnte, weist der Bürgermeister zurück. "Ich gehe davon aus, dass die Promenade bleiben kann. Sie liegt dann direkt an der Wasseroberfläche." Überhaupt werde man in der inneren Stadt die Stauung kaum noch wahrnehmen. Das Projekt, das in eineinhalb Jahren einreichfertig sein soll, will Nagl notfalls auch ohne die Grünen durchziehen.
Kritik vom WWF

Kritik am Grazer Mur-Kraftwerk gab es am Freitag auch vom WWF. "Die E-Wirtschaft reitet eine unverhohlene Offensive gegen die letzten unverbauten Fließstrecken", sagt WWF-Naturschutzexperte Andreas Wurzer. Laut Steven Weiss vom Institut für Zoologie an der Grazer Uni wäre das Grazer Kraftwerk das Ende für den unter Schutz stehenden Huchen, der in der Mur eines seiner letzten Rückzugsgebiete hat.
GÜNTER PILCH

quelle: http://www.kleinezeitung.at
  • Zuletzt geändert: Oktober 25, 2009, 11:19:31 von PM
GLG
Martin

  • Ch. Wagner
Re: Das Mur-Kraftwerk spaltet die Stadt Graz
Antwort #1
In Graz gab es schon immer ein Graz rechts der Mur und eines links der Mur. Da braucht man weder ein Flußkraftwerk, geschweige denn die Kleine Zeitung dazu. Aber natürlich gibt es noch eine wirklich klimafreundliche Alternative: Atomkraftwerke. Wenn man die nicht wirklich will, müß man halt das kleinere Übel wählen. Oder halt viel Kerzen kaufen.
LG!Christian
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

Re: Das Mur-Kraftwerk spaltet die Stadt Graz
Antwort #2
Oder einfach weniger Energie brauchen. Aber das wäre ja zu einfach und mit Einschränkungen verbunden..

  • Ch. Wagner
Re: Das Mur-Kraftwerk spaltet die Stadt Graz
Antwort #3
Wie du sagst, Deadlocked, das wäre zu einfach.
Es kommt immer noch der Strom aus der Steckdose, wir tanken immer noch für 10,-€. Warum sollen wir weiter als über das Brett vor unserem Kopf denken? Da könnten wir doch gleich mit der Bahn anstelle unseres Autos fahren. Z.B durchs Gesäuse.
LG!Christian
Weil ich angeblich unhöflich bin:
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(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

Re: Das Mur-Kraftwerk spaltet die Stadt Graz
Antwort #4

... Aber natürlich gibt es noch eine wirklich klimafreundliche Alternative: Atomkraftwerke. ...


Also ich kenne überhaupt kein "freundliches" Kraftwerk.

Haben wir nicht früher einmal in der Zeichenstunde ein freundliches Lächeln in die Sonne hineingemalt?
Das ist wohl das Einzige, was mir dazu einfällt.


LG, E.
Der Empedokles (ital. Empedocle) ist ein Unterwasservulkan in der Straße von Sizilien. Die höchste Erhebung liegt rund 7 bis 8 Meter unter der Meeresoberfläche. Ein starker Ausbruch des Empedokles könnte einen Tsunami auslösen.

  • Ch. Wagner
Re: Das Mur-Kraftwerk spaltet die Stadt Graz
Antwort #5
Lieber Empedokles, dann hast du ja sicher auch dieses kecke Mützchen mit solargetriebenen Ventilator! Und die vielen solargestützten Parkautomaten in Graz. Das ist die große Wende. Nur eine Frage noch: was ist am Wasser schmutzig, daß man es nicht zur Energiegewinnung nutzen darf?
LG!Christian
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

  • Michael
  • Styria Mobile Team
Re: Das Mur-Kraftwerk spaltet die Stadt Graz
Antwort #6

Zitat
Aber natürlich gibt es noch eine wirklich klimafreundliche Alternative: Atomkraftwerke.

Nun da werden die Gegner erst recht aufschreien, wobei ich eigentlich damit kein Problem hätte. Ich glaube, es gibt/gab sogar einen in Graz. Jedoch war es meines Wissens nach nur ein ganz kleines Versuchs-AKW mit sehr geringer Strahlung.

Aber es ist ja eh nichts neues, dass die Gegner auftauchen, wenn etwas großes geplant ist. Wir brauchen alle Strom aber keiner will ein "freundliches" Kraftwerk. ::)
Und was die Gegner behaupten, dass dies der Tod der Murauen wäre. Nunja, mag sein aber was ist dort bitte schön?

Ich bin für dieses Projekt und sehe darin eine große Chance für Graz.








,,Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Grazer das wollen"

Kritiker befürchten, dass ein Grazer Stadtkraftwerk dem Naturraum und der Luftqualität schaden würde.

GRAZ. Die Kraftwerkspläne der Estag in Graz stoßen nicht nur auf Applaus. Johannes Gepp, Obmann des steirischen Naturschutzbundes, lässt am Projekt kein gutes Haar. ,,Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Grazer Bevölkerung das will", meint der Naturschutzfachmann. Er stößt sich vor allem daran, dass für das Kraftwerk Tausende Bäume gefällt werden müssen. ,,Es dauert 50 bis 100 Jahre, bis das wieder nachgewachsen ist", kritisiert Gepp. ,,Ein Einzelner darf in Graz keinen Baum fällen, die Stadt darf Tausende umschneiden."

Auch für die Luftgüte im Grazer Becken befürchtet Gepp negative Auswirkungen. ,,Die Mur erzeugt wenigstens ein bisschen Luftdurchzug. Wird sie aufgestaut, macht sich das auch beim Feinstaub bemerkbar. Was das alles übrigens für die Fische heißt, will ich gar nicht erst vertiefen."

Gepp fordert ein Ende des Kraftwerksbaus an der Mur. ,,Kein anderer Fluss ist dermaßen verbaut worden."

Johannes Gepp, Naturschutzbund-Obmann  KK







DAS PLANT DIE STADT

Das neue Gesicht der Grazer Lebensader

Die Stadt Graz verspricht sich vom Kraftwerksprojekt eine Aufwertung des Lebensraums Mur.

Es sind hochfliegende Pläne, die die Stadt Graz im Zusammenhang mit dem geplanten Laufkraftwerk in Puntigam schmiedet. Die Mur soll für die Bewohner der Stadt als Erholungsraum attraktiver werden, auch infrastrukturell könnte sich einiges verändern. Die Punkte im Detail:

Neue Mur-Insel: Unterhalb des geplanten Kraftwerks, also zwischen Puntigamer-Brücke und Autobahnbrücke im Süden der Stadt, soll eine Insel entstehen. In Nachbarschaft zum Golfplatz wird am rechten Murufer ein zweiter Flussarm gebaggert, die entstehende Insel soll die Mur als Freizeitgewässer attraktivieren.

Kraftwerkspark: Rund um das Kraftwerk nördlich der Puntigamer-Brücke soll ein Park gebaut werden. Für die durch die Aufstauung überfluteten Gebiete und die negativen Auswirkungen auf die Ufervegetation sind Ausgleichsflächen geplant.

Mur-Querung: Die Stadt denkt daran, gleichzeitig das Wegesystem um die Mur zu verbessern. Dazu könnte eine neue Mur-Brücke gehören. ,,Denkbar wäre, sie an der Fröhlichgasse zu errichten", sagt Robert Wiener, Leiter der städtischen Grünraum-Abteilung.

Mur-Promenade: Bedingung der Stadt ist, dass die Mur-Promenade erhalten bleibt. Dort wo der Pegelstand des Flusses zu hoch wird, wird sie neu gebaut.

Kanalsystem: Derzeit hat das Grazer Kanalsystem Überläufe in die Mur. Wird der Fluss aufgestaut, liegen diese Rohre zu tief. Die Stadt plant seit Jahren, einen neuen, größeren Hauptsammelkanal zu bauen, der die Notüberläufe überflüssig macht. ,,Das würde die Wasserqualität der Mur verbessern", sagt Wiener. Man hofft nun auf Beteiligung der Estag.

Bäche: Die Mündungen der Bäche in die Mur (Petersbach, Grazbach, etc.) werden renaturiert.



Vorbild für das künftige Gesicht der Mur ist die Gestaltung der Isar in München

Quelle + Bilder: www.kleine.at
  • Zuletzt geändert: August 08, 2009, 10:58:09 von PM
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

  • amadeus
  • Libertin & Hedonist
Re: Das Mur-Kraftwerk spaltet die Stadt Graz
Antwort #7

Nun da werden die Gegner erst recht aufschreien, wobei ich eigentlich damit kein Problem hätte. Ich glaube, es gibt/gab sogar einen in Graz. Jedoch war es meines Wissens nach nur ein ganz kleines Versuchs-AKW mit sehr geringer Strahlung.


Gab es in der Steyrergasse, Joanneum Research. Ist aber schon stillgelegt.

Zitat

Aber es ist ja eh nichts neues, dass die Gegner auftauchen, wenn etwas großes geplant ist. Wir brauchen alle Strom aber keiner will ein "freundliches" Kraftwerk. ::)
Und was die Gegner behaupten, dass dies der Tod der Murauen wäre. Nunja, mag sein aber was ist dort bitte schön?


Der österreichische Reflex. Erst einmal dagegen und sei es mit den krausesten Argumenten. Masochisten sei das Kleine-Forum empfohlen, da gibts nur wenige sachliche Poster. Die "bewegten Bürger" werden viel zu tun bekommen. "Murauen" gibt es im Bereich dieses Kraftwerkes nicht. Naturbelassen ist auch nichts. Die Eingriffe liegen teils zwar schon weit über hundert Jahre zurück, da merkt man es nicht mehr. Die Mur, wie sie sich heute präsentiert ist in diesem Bereich völlig von Menschen geformt. Und wenn nichts getan wird, liegt der Fluß in hundert Jahren noch ein paar Meter tiefer, was die laufende Korrektur der Ufer erfordern würde. Steinschüttungen, wie teilweise schon gemacht würden zwar helfen, aber warum dann nicht gleich eine sinnvolle Nutzung anstreben? Die Polit-Kampfposter kriechen natürlich auch aus ihren Löchern, wenn xy dafür ist müssen sie dagegen sein.

Zitat

Ich bin für dieses Projekt und sehe darin eine große Chance für Graz.


So ist es!


Gruß aus Graz-Eggenberg
Wolfgang
      Für jedes Problem gibt es eine Lösung, die einfach, klar und falsch ist.
Im Übrigen bin ich der Meinung, daß das Fahrtziel eines Fahrzeuges mit dessen Fahrtzielanzeige übereinstimmen soll.


Re: Das Mur-Kraftwerk spaltet die Stadt Graz
Antwort #8
1. Dagegen
2. Überhaupt
3. Sowieso
Wenn du die sog. Gegner fragst, warum sie dagegen sind, bekommst du vorgeformte Antworten nachgeplappert. Manche haben ja keinen blassen Schimmer, worum es überhaupt geht. Wissen wahrscheinlich nicht einmal, in welche Richtung die Mur fließt. Handfeste Argumente, über die man diskutieren kann, haben Seltenheitswert.
   Sinnvolle Alternativen wirst du von diesen Gegnern nicht hören. Aber Strom haben wollen, das schon. Die Nutzung der Wasserkraft ist m.M. heute noch immer die umweltfreundlichste Art der Stromerzeugung. Und die Wirtschaftlichkeit bei Errichtung und Betrieb eines Kraftwerkes spielt wohl auch eine Rolle.
MfG  Gerold

Re: Das Mur-Kraftwerk spaltet die Stadt Graz
Antwort #9
Ganz so ist es nun auch wieder nicht. Auch wenn die Mur kaum mehr vollkommen naturbelassen durch  und unter Graz fließt haben sich doch wieder funktionierende Ökosysteme gebildet. Die Ausgleichsflächen sind kurz und mittelfristig gesehen Augenauswischerei, alter Baumbestand ist essentiell für viele Tierarten, und nach einer Schlägerungsaktion sind die alle weg. Die Flussbewohner benötigen fließende Gewässer, die Wasserqualität verschlechtert sich logischerweise usw.
Ich habe auch nichts gegen eine vernünftige Anzahl an Wasserkraftwerken, aber an geeigneten Standorten und nicht in Augebieten oder an den wenigen Flüssen, die noch naturbelassen sind (Sulm etc).
Von mir aus sollen sie das Kraftwerk in der Stadt bauen, aber dafür die anderen Gegenden in Ruhe lassen.

  • Manuel
Re: Das Mur-Kraftwerk spaltet die Stadt Graz
Antwort #10
Zitat
In Graz sollen wieder Schiffe vor Anker gehen
12. August 2009, 18:44Staustufe mitten in der Stadt könnte Mur wieder befahrbar machen - Protest der Grünen und Umweltschützer
Graz - Ein ebenso ambitioniertes wie umstrittenes Bauprojekt, das das Stadtbild von Graz nachhaltig verändern wird, dürfte sich in den nächsten Monaten zu einer harten Bewährungsprobe für die schwarz-grüne Stadtregierung entwickeln. Der Landesenergiekonzern Energie Steiermark AG plant gemeinsam mit dem Verbund, mitten in Graz eine Staustufe einzuziehen. Damit soll nicht nur neuer Lebens- und Erlebnisraum - mit Möglichkeiten von Schifffahrt bis zu Bade- und anderen Erholungsprojekten - geschaffen, sondern auch gut ein Viertel der Grazer Haushalte mit Strom versorgt werden. Investitionsvolumen: 85 Millionen Euro.

Bereits 2015

Die Vorarbeiten sind weit gediehen. Bereits 2010 soll die Umweltverträglichkeitsprüfung eingereicht werden. 2015 könnte die Staustufe in Betrieb gehen. Der Vorstandssprecher der Energie Steiermark, Oswin Kois, rechnet mit 1500 Arbeitsplätzen, die in der Bauphase geschaffen werden. "Das könnte ein Vorzeigeprojekt werden", ist der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl einigermaßen euphorisiert vom Vorhaben des Landeskonzerns.

Die ÖVP sei dabei. "Nicht aber die Grünen", heißt es beim Regierungspartner. "Mit uns ist das nicht zu machen", sagt der für den Grünraum zuständige Grünen-Politiker Stefan Schneider. Eine derartige Murstaustufe mache energiepolitisch und ökologisch keinen Sinn. Das Versprechen, dass neuer Lebensraum geschaffen werde, "kann sicher nicht eingehalten" werden. Für ein derartiges Projekt seien die massiven Eingriffe in die Natur nicht gerechtfertigt. Energiepolitisch soll das Ziel "Energieeinsparung" heißen, also eher in Richtung "Einsparkraftwerk" gedacht werden.

Angst um Bäume

Schwere Bedenken äußert auch der steirische Naturschutzbundobmann Johann Gepp. Es müssten tausende Bäume gefällt werden, und es dauere bis zu 100 Jahre, bis sie nachwachsen, sagte Gepp zur Kleinen Zeitung. Das Projekt verschärfe zudem die Feinstaubsituation, weil sich die Mur durch die Aufstauung verlangsame und daher weniger Durchzug bringe. Nagl will jedenfalls noch in diesem Jahr einen runden Tisch mit den Projektbetreibern und allen Kritikern organisieren. So weit war man in Graz übrigens schon 1991. Auch der damalige Bürgermeister Alfred Stingl machte sich für eine Staustufe stark. Das geplante Murkraftwerk sollte 1997 in Betrieb gehen. Dann ist das Projekt jedoch sanft entschlummert. (Walter Müller, DER STANDARD Printausgabe, 13.8.2009)


http://derstandard.at/fs/1250003363672/In-Graz-sollen-wieder-Schiffe-vor-Anker-gehen
Achtung! Erhöhtes Verkehrsaufkommen! Es kommt zu Fahrplanabweichungen. Es fahren Ersatzbusse.

Re: Das Mur-Kraftwerk spaltet die Stadt Graz
Antwort #11
Also ich bin auch absolut dafür.
Die Vorteile überwiegen auf jedem Fall.

An die Adresse der Grüne: Ansonsten bauen wir halt mehr Atomkraftwerke....
und
Ich persönlich KANN nicht mehr Strom sparen - Ich hab den Verbrauch eh schon optimiert soweit es geht.(Licht,E-Geräte etc etc) !!
Gruss Belmarduk
CCP Wrangler : EVE is a dark and harsh world, you're supposed to feel a bit worried and slightly angry when you log in, you're not supposed to feel like you're logging in to a happy, happy, fluffy, fluffy lala land filled with fun and adventures, that's what Hello Kitty Online is for.

Re: Das Mur-Kraftwerk spaltet die Stadt Graz
Antwort #12

Dann ist das Projekt jedoch sanft entschlummert.


Kommt mir doch sehr vertraut vor dieser Satz im Zusammenhang mit Graz  :pfeifend:

MOD EDIT: Zitat richtiggestellt.
  • Zuletzt geändert: August 12, 2009, 23:59:23 von Grazer111
Grüße aus 1200 Wien!!!

Re: Das Mur-Kraftwerk spaltet die Stadt Graz
Antwort #13

Von mir aus sollen sie das Kraftwerk in der Stadt bauen, aber dafür die anderen Gegenden in Ruhe lassen.

Seh ich auch so. Kann mir nicht vorstellen, dass dort wirklich so viele Bäume gefällt werden müssten, wie kolportiert. Und selbst wenn sind es sicher noch immer weniger, als bei den beiden Kraftwerken südlich von Graz. Ich wär also auch dafür, dieses Kraftwerk statt einem der anderen beiden zu bauen.

MfG, Christian

Re: Das Mur-Kraftwerk spaltet die Stadt Graz
Antwort #14
Der Empedokles (ital. Empedocle) ist ein Unterwasservulkan in der Straße von Sizilien. Die höchste Erhebung liegt rund 7 bis 8 Meter unter der Meeresoberfläche. Ein starker Ausbruch des Empedokles könnte einen Tsunami auslösen.