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Thema: Der Tarif - Thread (97756-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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  • Andreas
  • Moderator
Re: Der Tarif - Thread
Antwort #165
Die neuen Ticketpreise gibt es hier zu sehen:
http://www.verbundlinie.at/service/_download/zonenplan_010715.pdf

Desweiteren gibt es auch eine Auflistung der Preisentwicklung seit 1994:
http://www.verbundlinie.at/service/502010/preisentwicklung.php

mfG
Andreas

Re: Der Tarif - Thread
Antwort #166
Positiv dabei die Jahreskarte bleibt beim gleichen Preis. :)

  • Linie5

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Der Tarif - Thread
Antwort #168
Öffis: Preise steigen mit 1. Juli
Ab 1. Juli gelten auch in Graz neue Preise für die Tickets. Die Stundenkarte in Graz - also für eine Tarifzone - kostet dann 2,20 Euro statt 2,10 Euro.
Fahrpreise im Verbundtarif werden angehobenFahrpreise im Verbundtarif werden angehoben
Die Fahrpreise im steirischen Verbundtarif werden mit 1. Juli wieder an den Verbraucherpreisindex angepasst. Die Preise für die Tickets steigen damit um durchschnittlich 2,76 Prozent.

Die neuen Preise

Im Detail heißt das für Grazer Öffinutzer:
Die Stundenkarte für eine Tarifzone, mit der man in ganz Graz unterwegs sein kann, kostet dann 2,20 Euro (statt bisher 2,10 Euro). Wochenkarte: Preis steigt von 13,40 auf 13,80 Euro Monatskarte: kostet dann 45,70 statt 44,80 Euro Halbjahreskarte: ab Juli um 234 Euro zu haben (derzeit kostet sie 228 Euro). Auch die Preise für Mehr-Zonen-Karten steigen.
Unverändert bleiben der Preis für ,,normale" Jahreskarten (399 Euro) und für die Jahreskarte Graz (228 Euro).

Was tun mit alten Karten?
Wer noch Fahrkarten zu den alten Tarifen besitzt, kann diese trotz Preiserhöhung noch unbegrenzt weiterverwenden.

Quelle: http://www.kleinezeitung.at/s/steiermark/graz/4763207/Bus-Bahn-Bim_Offis_Preise-steigen-mit-1-Juli
GLG
Martin

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Der Tarif - Thread
Antwort #169
Öffi-Tarife: Warum man ab heute mehr bezahlt
Es lebe die Tradition: Mit 1. Juli steigen wieder die Tarife für Bus und Bim. Wie viel man ab heute bezahlt, warum die Tickets mehr kosten - und wohin das Geld fließt. Von Michael Saria

Es ist also wieder so weit: Mit 1. Juli bezahlen Fahrgäste mehr für die meisten Ticketmodelle. So kostet die Stundenkarte in einer Zone nunmehr 2,20 Euro (statt 2,10), für eine Tageskarte bezahlt man um 20 Cent mehr (5 statt 4,80 Euro) und der Preis für eine Wochenkarte steigt von 13,40 auf 13,80 Euro.

Aber: Sowohl der Preis für die nicht übertragbare Jahreskarte für Grazer (228 Euro) als auch jener des übertragbaren Jahrestickets (399 Euro) bleiben gleich. Kurioses Detail: Mit nunmehr 234 Euro ist eine Halbjahreskarte teurer als die "Jahreskarte Graz".
Auch seitens des Verkehrsverbundes relativiert man mit Nachdruck: Zum einen zeige ein Preisvergleich, dass sich der Verbundtarif nicht nur österreichweit ,,nicht verstecken muss". Zum anderen wären hiesige Preise dank der Unterstützung durch die öffentliche Hand immer noch moderat unterwegs: Ohne Subventionen würde etwa die Stundenkarte 2,80 Euro kosten, eine Jahreskarte gar 691 Euro.

Indexanpassung
Dass die Ticketpreise überhaupt steigen, liegt bekanntlich am Übereinkommen zwischen öffentlicher Hand und Öffi-Unternehmen - mit dem Verkehrsverbund als Schnittstelle. Dessen Sprecher Stephan Thaler erinnert daran, ,,dass einmal im Jahr eine durchschnittliche Tarifanpassung um das 1,75-Fache des Verbraucherpreisindexes vorgenommen werden darf".  Umgekehrt würden ja auch für die Unternehmen selbst die Kosten steigen - für Treibstoff und Strom etwa. Auch die Investitionen in die Infrastruktur dürfe man nicht vergessen.
Bleibt die Frage, was zum Beispiel mit jenen 2,20 Euro passiert, die ab heute für eine Stundenkarte in der Zone 101 zu bezahlen sind? Die Antwort: Diese 2,20 Euro kommen genauso in einen Topf wie die Subvention der öffentlichen Hand, welche parallel eben zur Stützung dieses Tarifs verwendet wird. Der Gesamtbetrag, der dann im Topf liegt, wird letztlich über den Verkehrsverbund an alle 15 Öffi-Unternehmen in Graz ausbezahlt. Wobei die Aufteilung nach der Anzahl der Einsätze erfolgt: Wer öfter fährt, erhält mehr Geld.

Quelle:  http://www.kleinezeitung.at/s/steiermark/graz/4766578/NEUE-PREISE_OffiTarife_Warum-man-ab-heute-mehr-bezahlt
GLG
Martin

  • Andreas
  • Moderator
Re: Der Tarif - Thread
Antwort #170
Laut dem heutigen Grazer sollen die Ticketpreise im Juli wieder teurer werden.
mfG
Andreas

Re: Der Tarif - Thread
Antwort #171
Dafür wird verschwiegen, dass es einen Ausbau des Angebots und die Eröffnung des "Langen 7er's"  geben wird ...

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

Re: Der Tarif - Thread
Antwort #172

Dafür wird verschwiegen, dass es einen Ausbau des Angebots und die Eröffnung des "Langen 7er's"  geben wird ...

W.


Das als Verlängerung zu verkaufen ist schon hart, das bessere Angebot kann man begründen, aber normal gehören die Tarife mal eingefroren, denn die Spritpreise sind derzeit echt niedrig!

Re: Der Tarif - Thread
Antwort #173

Das als Verlängerung zu verkaufen ist schon hart, das bessere Angebot kann man begründen, aber normal gehören die Tarife mal eingefroren, denn die Spritpreise sind derzeit echt niedrig!


Warum sollte das keine Verlängerung sein. Die Verlängerung der Linie 1 zum UKH ist auch eine Verlängerung gewesen ...

Dadurch gibt es einen durchgehenden 5-Minuten-Takt im Tagesverkehr und die Möglichkeit dort auch mit längeren Fahrzeugen zu fahren (was sonst nicht möglich ist ...) - was ist jetzt daran wieder schlecht?

Tarife sind halt leider nicht nur von Spirtspreisen abhängig ...

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

Re: Der Tarif - Thread
Antwort #174
Und für die teilnehmenden Verkehrsunternehmen ist das angenehm, jedes Jahr werden die Preise nach "irgendeinen" Schlüssel erhöht. Steigende Energiepreise kann man zb durch Anbieterwechsel beeinflussen, aber es klingt halt immer gut für die Öffentlichkeit!

Lieber sollte der Verkehrsverbund sämtliche Bahn- und Busleistungen aussschreiben, dann ensteht mehr Wettbewerb unter den Unternehmen!! Der Verkehrslandesrat sollte das ja auch wissen, schliesslich war er lange in Brüssel.

  • amadeus
  • Libertin & Hedonist
Re: Der Tarif - Thread
Antwort #175

Lieber sollte der Verkehrsverbund sämtliche Bahn- und Busleistungen aussschreiben, dann ensteht mehr Wettbewerb unter den Unternehmen!! Der Verkehrslandesrat sollte das ja auch wissen, schliesslich war er lange in Brüssel.


Das würde letztlich darauf hinauslaufen daß sich für gewisse Leistungen einfach niemand bewirbt, wenn die Erlöse zu gering sind. Was dann? Der Verbund ist froh wenn manches überhaupt gemacht wird. Es ist ein Irrtum zu glauben daß sich Alle um Alles reissen würden.
Gruß aus Graz-Eggenberg
Wolfgang
      Für jedes Problem gibt es eine Lösung, die einfach, klar und falsch ist.
Im Übrigen bin ich der Meinung, daß das Fahrtziel eines Fahrzeuges mit dessen Fahrtzielanzeige übereinstimmen soll.


Re: Der Tarif - Thread
Antwort #176


Lieber sollte der Verkehrsverbund sämtliche Bahn- und Busleistungen aussschreiben, dann ensteht mehr Wettbewerb unter den Unternehmen!! Der Verkehrslandesrat sollte das ja auch wissen, schliesslich war er lange in Brüssel.

Das würde letztlich darauf hinauslaufen daß sich für gewisse Leistungen einfach niemand bewirbt, wenn die Erlöse zu gering sind. Was dann? Der Verbund ist froh wenn manches überhaupt gemacht wird. Es ist ein Irrtum zu glauben daß sich Alle um Alles reissen würden.

Wenn jemand eine Leistung will, dann soll er sie bestellen und bezahlen. Und damit ist nicht der Verbund gemeint, sondern die Politik bzw. die Gebietskörperschaften. Der Verbund muss meiner Meinung nach nur die Angebote koordinieren. Als Geschäftsverantwortlicher im Verbund möchte ich nicht der Böse sein, wenn eine Verbindung XY nicht mehr angeboten wird.

Re: Der Tarif - Thread
Antwort #177
Die StVG treten aber de-facto als eine Bestellerorganisation auf.

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

Re: Der Tarif - Thread
Antwort #178
In der Praxis ist es so, dass sehr wohl mehrere Busunternehmen im Auftrag der Postbus GmbH dauerhaft bestimmte Kurse fahren. Das dürfte alleine wegen der Auslastung teurer Busse für Unternehmer interessant sein.
Die Ausschreibung sollte ja auch nicht so aussehen, dass ein gewisser Geldbetrag angeboten wird, sondern die Unternehmer den Preis bestimmen können, für den sie fahren wollen, nur die Vorgaben macht der Besteller. (Niederflurbusse, Takt, etc.)



Re: Der Tarif - Thread
Antwort #179

In der Praxis ist es so, dass sehr wohl mehrere Busunternehmen im Auftrag der Postbus GmbH dauerhaft bestimmte Kurse fahren. Das dürfte alleine wegen der Auslastung teurer Busse für Unternehmer interessant sein.


Du vergleichst hier aber Äpfel mit Birnen: Die Post beauftragt auf den für sie konzessionierten Linien einen Subunternehmer (!) bestimmte Leistungen zu fahren, das hat nichts mit den Preisanfragen der StVG zu tun.

Die StVG macht Preisanfragen bei zusätzlichen Verkehren (d. h. über das bestehende Verkehrsangebot einer Linie hinausgehende), wie z. B. bei der Linie 41. Da fährt de Bestandskurs weiterhin die Post (weil Konzessionsinhaber), die aber auch sagen könnte, sie vergibt diesen Kurs an einen Subunternehmer (wie im Regionalverkehr). Aber die Zusatzleistungen (die vom Besteller bezahlt werden) fährt derjenige, der den besten Preis anbietet, in dem Fall die Holding Graz Linien.

W.

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)