Ist eine Vorrangstraße.
Einerseits hast Du Recht, andererseits ist dort durchaus ein 50er möglich.
Die Zahl der Friedhofsbesucher in der "Nebensaison" dort ist sehr gering.
Während starker Friedhofszeiten gehörte natürlich ein 30er hin und/oder evtl.eine Einbahnregelung
In der Regel könnte man ruhig die 50 km/h zulassen, wenn man davon ausgehen könnte, dass sich die Verkehrsteilnehmer bei anderen Verhältnissen (mehr Friedhofsbesucher, mehr Radfahrer.....) entsprechend verhalten.
Der Trend geht aber leider zur Überregelmentierung in allen Lebensbereichen.
Wenn was passiert, soll doch der Beamte Schuld sein, der kein Tempolimit erlassen hat. Der hätte alles wissen muessen.

Die Experten beim Magistrat und der Polizei sollten natürlich wissen was sie tun und brauchen mE. nicht von der Vizebürgermeisterin overruled werden. Die Gesetze sollten schon eingehalten werden.
Als Vergleich dazu möchte ich die Heinrich-Caspar-Gasse ins Spiel bringen.
Diese ist nicht ganz gerade, weist mehrere Kreuzungen auf und ist ebenfalls eine Vorrangstraße.
Dort würde ich persönlich Tempo 30 viel sinnvoller empfinden als in der Hans-Groß-Gasse.
Aber diese Gasse liegt offenbar nicht im Interesse der Vizebürgermeisterin.