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Styria-Mobile Forum  |  Verkehr  |  IV - Straßenverkehr  |  Graz  |  Thema: Längste Brücke in Graz gehört Radlern und Fußgängern 0 Mitgliedern und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Längste Brücke in Graz gehört Radlern und Fußgängern  (Gelesen 515 mal)
Martin
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130 Jahre Straßenbahn in Graz - 2008


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« am: August 08, 2012, 08:59:53 »

Längste Brücke in Graz gehört Radlern und Fußgängern

Die 165 Meter lange Stelzenkonstruktion längs der Mur wurde in Gösting eröffnet - sie verlängert den Murradweg zur Weinzödlbrücke und zum "Shopping Nord".

Die längste Brücke in Graz misst 165 Meter und ist seit Dienstag für Fußgänger und Radfahrer offen. Die Konstruktion wurde auf Stelzen am rechten Murufer im Norden der Stadt errichtet und verlängert den Murradweg zur Weinzödlbrücke und zum "Shopping Nord".

740.000 Euro wurden von Stadt und Land locker gemacht, damit die Radler nun quasi durch die Baumkronen des Auwaldes vom Stadtzentrum komfortabel und sicher abseits der vierspurigen Wienerstraße nach Norden kommen. Bürgermeisterin Lisa Rücker (G) räumte ein, dass sich der Lückenschluss aufwendig gestaltete, auch wegen Naturschutz- und wasserrechtlicher Auflagen. Eine Investition, die sich dennoch gelohnt habe. Der zweite Teil des Projektes soll noch heuer in Angriff genommen werden und das "Shopping Nord" mit dem Zentrum des Bezirkes Gösting verbinden. Damit wäre dann eine Achse im Norden zwischen den Bezirken Gösting und Andritz gegeben.

Neben Rücker betonte auch Co-Financier Landesrat Gerhard Kurzmann (F) die Wichtigkeit des Lückenschlusses und die Bedeutung des Radverkehrs im Ballungsraum. In Graz werden rund 16 Prozent des Verkehrs mit dem Fahrrad abgewickelt.

Quelle: http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/3086262/laengste-bruecke-graz-gehoert-radlern-fussgaengern.story
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Martin
kroko
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« Antworten #1 am: August 08, 2012, 09:41:29 »

Rekord-Brücke gegen die Lücke
Längste Geh- und Radwegbrücke feierlich eröffnet

 
Er galt bisher als gefürchtete Problemzone für radelnde und gehende GrazerInnen, der Bereich zwischen dem Ende des Murradwegs am rechten Murufer in Höhe Exerzierplatzstraße und der Weinzödlbrücke zwischen Gösting und Andritz. Die einzige Verbindung stellte bislang die stark befahrene Wiener Straße dar - alles andere als eine attraktive Route für den nicht motorisierten Verkehr. Doch ab heute gehen die (Verkehrs-)Uhren im Grazer Norden anders: Die mit stattlichen 165 Metern längste Brücke in ganz Graz verbindet als Geh- und Radweg das nördliche Ende der Fischeraustraße mit der Weinzödlbrücke und bietet somit eine sichere und bequeme Alternative zur Wiener Straße. Die Vergabesumme betrug rund 740.000 Euro, eine Kostenteilung zwischen Stadt Graz und Land Steiermark zu jeweils 50 Prozent der Gesamtkosten ist vorgesehen. Die Bauzeit betrug rund neun Monate, mehrere städtische Abteilungen, allen voran die Abteilung für Verkehrsplanung und die Straßenerhaltung Holding Graz Services, waren an Planung und Umsetzung des wichtigen Lückenschlusses im Grazer Norden beteiligt.
 
 
Kein Wunder, dass sich auch Verkehrsreferentin Bürgermeister-Stellvertreterin Lisa Rücker bei der heutigen offiziellen Eröffnung des Bauwerks freute: „Dieser Lückenschluss ist für viele Radfahrerinnen und Radfahrer, aber auch für die FußgängerInnen eine enorme Aufwertung und erleichtert nicht nur den AlltagsradlerInnen den täglichen Weg in die und aus der Stadt, sondern auch den vielen FreizeitradlerInnen, die nicht mehr mit Kind und Kegel über die stark befahrene Wiener Straße müssen. Die Investition hat sich zu 100 Prozent gelohnt."

Bei Planung und Errichtung wurden nicht nur Wasserrecht, Naturschutzrecht und der Bebauungsplan Obi-Nord neu beachtet, sondern auch die Baumschutzverordnung und umweltfreundliche Details. So ist beispielsweise die Brückenbeleuchtung aus Naturschutzgründen im Brückengeländer integriert. Und wie geht es im Grazer Norden in Bezug auf den nicht motorisierten Verkehr jetzt weiter? Auch da kann Lisa Rücker bereits konkrete Pläne verraten: „Jetzt wird an der Ausschreibung für den Bau der Geh- und Radwegverbindung Weidweg - Obere Weid gearbeitet. Wir wollen demnächst um die dafür nötigen behördlichen Bewilligungen einreichen!"

http://www.graz.at/cms/beitrag/10197797/1618648/

Wieder mal ein wirklich brauchbares Stück Radweg. Sehr schön, weiter so. Langfristig braucht es auf beiden Seiten ordentliche Verbindungen in den Norden - da ist noch viel zu tun.
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x37
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« Antworten #2 am: August 08, 2012, 11:08:43 »

Gibts irgendwo Karten von wo nach wo die Brücke bzw. wie der Weg weiter verläuft? (Fand auf die schnelle nix)
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Martin
Styria Mobile Team
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130 Jahre Straßenbahn in Graz - 2008


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« Antworten #3 am: August 08, 2012, 11:26:42 »

Hier ein Auszug aus google Maps -

Laut der Beschreibung müßte es so sein:
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Martin
Firehawk
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« Antworten #4 am: August 08, 2012, 12:52:35 »

ARGUS hat auch einen Artikel mit zusätzlichen Fotos: http://graz.radln.net/cms/beitrag/11309940/69419437/
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kroko
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« Antworten #5 am: August 08, 2012, 18:29:29 »

Es ist für Radfahrer ein bissl blöd dass die Route einen Schlenker vom Fluss weg macht, und (soweit ich das verstanden hab) durch die Fischeraustraße verläuft. Aber gut, das ist aus Gründen des Naturschutzes so.
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StefanTiran
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« Antworten #6 am: August 08, 2012, 20:58:06 »

Und hier ein Auszug aus Openstreetmap. (c) OpenStreetMap Mitwirkende, CC-BY-SA
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invisible
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« Antworten #7 am: August 21, 2012, 17:19:55 »

Es ist für Radfahrer ein bissl blöd dass die Route einen Schlenker vom Fluss weg macht, und (soweit ich das verstanden hab) durch die Fischeraustraße verläuft. Aber gut, das ist aus Gründen des Naturschutzes so.

Wobei man sich schon fragt, ob man das ganze nicht auch einfach mit einer Radroute auf der Zufahrtsstraße *vor* dem Obi hätte lösen können. Die extra-Brücke über den Mühlgang ist auch seltsam, aber vielleicht kann man die - nachdem die Schleppbahnbrücke ja nun definitiv frei ist - abbauen und irgendwo anders verwenden.

Auch nicht ganz klar ist mir, warum man den Weg Richtung Gösting zuerst zum Weidweg, dann auf einer Brücke über die Schleppbahn zur Oberen Weid führen will und nicht gleich hinterm Obi zur Oberen Weid hinauf (wobei eine Brückenverbindung zum Weidweg ev. trotzdem nicht blöd wäre, um diesen als zweite Radroute in diesem Gebiet zu nutzen).
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