Zum Hauptinhalt springen
  • Hallo und herzlich Willkommen im neuen Styria-Mobile-Forum!
    Melde Dich an bzw. registriere Dich um alle Bilder sowie Themen sehen zu können! 

Thema: Linienbezeichnungen Einschübe und SEV (14427-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

0 Benutzer und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Re: Linienbezeichnungen Einschübe und SEV
Antwort #45
Tourist:
Ich habe ja nicht gemeint das jeder das Netz auswendig kenne muss. Aber man bekommt am Hauptbahnhof, am Jakominiplatz, in der Graz Information, in den Fahrzeugen und in der Mobil Zentral einen Liniennetzplan. Wenn ich jetzt als Tourist bei einer Haltestelle stehe, und es steht auf der Stelle

E Jakominiplatz 1
6 Laudongasse  3

dann frage ich einfach einen Passanten wie ich jetzt zum Bahnhof komme. Man sollte das Netz nicht auf Touristen auslegen. Wie Bim schon geschrieben hat.

Schuleinschub:

Also in den E-Wagen ab Hauptbahnhof sind zu 100% Schüler. Zurück zum Bahnhof bzw. in die Garage ist eh Dienstfahrt geschildert. Ein Fahrplan bracht man nicht aufhängen. Wer nicht am Bahnhof einsteigt kommt wo anders eh nicht in das Fahrzeug. Auch jetzt draus die Linien 52E, 53E und 85E zumach wird auch nix bringen.

Re: Linienbezeichnungen Einschübe und SEV
Antwort #46

Man sollte das Netz nicht auf Touristen auslegen.


Davon redet auch keiner: aerb Ortsunkundige und Gelegenheits- oder Neukunden sollten durch eine entsprechende Fahrgastinformation (und dazu gehört auch eine verständliche Beschilderung der Fahrzeuge) möglichst einfach und OHNE ZU FRAGEN an ihr Ziel gelangen können!

W.
Sanfte Mobilität = Mehr Platz für Menschen statt für Autos

Re: Linienbezeichnungen Einschübe und SEV
Antwort #47

Davon redet auch keiner: aerb Ortsunkundige und Gelegenheits- oder Neukunden sollten durch eine entsprechende Fahrgastinformation (und dazu gehört auch eine verständliche Beschilderung der Fahrzeuge) möglichst einfach und OHNE ZU FRAGEN an ihr Ziel gelangen können!
W.


Nur das ist leider das leidige Thema. So wie es jetzt eigentlich ablaufen sollte, ist mMn eh nicht so verkehrt. Aber es wir oft falsch ausgeführt. Bevor wir jetzt wieder neue Linien erfinden, sollte der Istzustand mal Klappen.

Re: Linienbezeichnungen Einschübe und SEV
Antwort #48

Ich finde weder 6, noch 26 falsch, denn diese Linien sind klar kommuniziert, überall beschriftet, es gibt dafür Fahrpläne bzw. sind sie in den Linienplänen eingezeichnet. Freilich könnte man anstatt dem 26er einen "6E" zwischen St. Peter und Jakominiplatz verkehren lassen. Aber ich denke, so wie der 26er überall kommuniziert wird, ist es ok, vor allem weil der 26er ja am Abend und Sonn-/Feiertagen regulär verkehrt!

Naja, so unproblematisch ist das auch wieder nicht. Soll ein Einzieher in die Alte Poststraße am Abend dann wieder 6 heißen und nicht mehr 26?
Deswegen war das Argument Fahrgast/Fahrgastbeirat, dass man bei einer Nummer bleibt und dann mit dem Zielschild die Kurzführung signalisiert.


Da sehe ich den 24er problematischer ... hier sollte man auf die Variante "4E" zwischen Jakominiplatz und Stadion zurück greifen - da wäre es auf jeden Fall sinnvoll.

Wen verschreckt man mit 4 Jakominiplatz und 4 Stadion/Liebenau? Die Kurzführungen vor dem Übergang zum 13er werden auch mit 4 Jakominiplatz bezeichnet - ebenfalls die Kurzführungen in die Remise mit 4 Steyrergasse bzw. 5 Steyrergasse. Sie befahren ja dieselbe Strecke.


Liniennummer + "*":
Abweichung von der Stammstrecke
Hierbei ist egal ob die Abweichung am Ende/Wendepunkt einer Linie erfolgt, oder ob die regulären Endhaltestellen angefahren werden und die Abweichung nur zwischendrin erfolgt. Mit dem Zielschild sollte ja der tatsächliche Wendepunkt kommuniziert werden.

Liniennummer + "E":
Kurzführung auf der Stammstrecke (ohne Abweichung)
Hierbei sollte wiederum am Zielschild der tatsächliche Wendepunkt angezeigt werden.

Mit diesen beiden Zusätzen (sollte als Grundsatzregel für den täglichen Gebrauch - für ungeplante Zwischenfälle dienen), auf allen Linien angewendet, könnte recht einfach, auf einen Blick auf die Liniennummer die Änderung auf einer Linie kommuniziert werden!

Was machst Du mit einer Kurzführung einer geänderten Linie (wie z.B. Einzieher)? 34E* oder 34*E?
Das macht das Ganze zu kompliziert.


SEV, vor allem geplanter SEV, sollte gesondert betrachtet werden, da hierbei normalerweise die Weiterfahrt bis zur regulären Endhaltestelle gesichert ist.
Hier wird die Frage sein, ob man auf den Straßenbahnen immer das planmäßige Fahrtziel anzeigt, oder aber auch versucht, diese Situation bestmöglich der oben angeführten Grundsatzregel unterzuordnen.

Meiner Meinung nach sollte ein Ersatzverkehr auch mit der gleichen Liniennummer wie die Straßenbahn fahren. Wie gesagt, gibt es nur Probleme, wenn Streckenäste normalerweise von mehreren Linien befahren werden. Deswegen finde ich den Ansatz A für Andritz und B für Laudongasse und sonst alle Bezeichnungen wie sonst nicht schlecht.

  • Bim
Re: Linienbezeichnungen Einschübe und SEV
Antwort #49

Naja, so unproblematisch ist das auch wieder nicht. Soll ein Einzieher in die Alte Poststraße am Abend dann wieder 6 heißen und nicht mehr 26?
Deswegen war das Argument Fahrgast/Fahrgastbeirat, dass man bei einer Nummer bleibt und dann mit dem Zielschild die Kurzführung signalisiert.


Die Idee dahinter ist ja, die Kurzführung/Änderung durch einen Zusatz bei der Linienkennung (Nummer) auf einen Blick sichtbar/auffällig zu machen. Dann weiß ich, wenn ich bei der Liniennummer ein "E", oder "*" dabei habe, dass ich aufpassen muss und genauer schauen bzw. mich informieren muss, denn es gibt Fahrgäste, die lesen z.B. nur "6" und glauben, das Fahrzeug fährt bis zur regeluären Endhaltestelle. Viele schauen dann nicht mehr weiter, dass neben der Nummer 6, als Ziel z.B. Jakominiplatz angeführt ist.

Würde ich allerdings bei der Liniennummer einen Zusatz hinzufügen, würden auch diese Fahrgäste sofort beim Blick auf die Liniennummer bemerken, dass das kein bis zur planmäßigen Endhaltestelle regulär verkehrender Kurs ist.


Zitat

Wen verschreckt man mit 4 Jakominiplatz und 4 Stadion/Liebenau? Die Kurzführungen vor dem Übergang zum 13er werden auch mit 4 Jakominiplatz bezeichnet - ebenfalls die Kurzführungen in die Remise mit 4 Steyrergasse bzw. 5 Steyrergasse. Sie befahren ja dieselbe Strecke.


Sollten der vollständigkeitshalber auch als "4E" bzw. "5E" verkehren.

Denn oft verkehrt ein Kurs zwischen Stadion und Jakominipl. nicht als "4", sondern als "24". Die Graz Linien sagen, dass immer das planmäßige Endziel angezeigt werden sollte. Stimmt aber bei den Einschubfahrten nicht, stimmt bei den Einzugsfahrten nicht, denn da wird auf einmal wieder überall das tatsächliche Ziel angezeigt. Würde man mit "4E" + tatsächlichem Ziel fahren, gäbe es nur eine einzige Variante und es wäre wesentlich einfacher. Fährt der 4er nicht zwischen Liebenau und Andritz, wird er mit einem "E" ergänzt und das Zielschild zeigt an, wohin die Kurzführung geht: Jakominiplatz, Steyrergasse, Stadion.

Diese Variante wäre bei Einschub-/Verstärkerfahrten, bei Einzugsfahrten, bei kurzfristigen Störungen anwendwar und es wäre immer die selbe einheitliche Vorgehensweise!


Zitat
Was machst Du mit einer Kurzführung einer geänderten Linie (wie z.B. Einzieher)? 34E* oder 34*E?
Das macht das Ganze zu kompliziert.


Warum kompliziert?

Kurzführung auf der Stammstrecke: Zusatz "E"

Abweichung von der Stammstrecke (egal ob kurzgeführt, oder nicht): Zusatz "*"

Keine Kombination von beiden Zusätzen "E" und "*", denn dann wird es freilich kompliziert. Der Zusatz "E" darf nur für Kurzführungen auf der Stammstrecke verwendet werden. In allen anderen Fällen kommt der Zusatz "*" zum Zug.

Finde das eigentlich relativ einfach, wenn es tagtäglich auf allen Linien verlässlich angewendet wird, dann weiß bald jeder, für was diese Zeichen stehen, denn dann gibt es lediglich 2 Zusatzzeichen mit denen alles kommuniziert werden kann und nicht unzählige Linienkreationen, die niemand kennt! (Linien 21, 27, 23, 24, 16, etc. würden endlich der Vergangenheit angehören!)

Mit 2 Zeichen bzw. einem "E" könnte ich unzählige Nummerierungen, die ohnehin niemand kennt, weil sie zu selten vorkommen, verhindern. Wenn sich einmal herumgesprochen hat, dass der Zusatz "E" für die angeführte kurzgeführte Linie steht, ist das einfacher zu merken - und auf allen Linien anwendbar, als die vielen verschiedenen extra Sonderlinien.


Zitat

Meiner Meinung nach sollte ein Ersatzverkehr auch mit der gleichen Liniennummer wie die Straßenbahn fahren. Wie gesagt, gibt es nur Probleme, wenn Streckenäste normalerweise von mehreren Linien befahren werden. Deswegen finde ich den Ansatz A für Andritz und B für Laudongasse und sonst alle Bezeichnungen wie sonst nicht schlecht.


Ersatzverkehr sollte vor der Linie ein "E" oder ein "SE" (z.B. "E4" oder "SE4") erhalten, um den Ersatzverkehr auch bei der Linienkennung als Ersatzverkehr zu deklarieren. (Ist aber nicht zwingend erforderlich!)

Variante mit Streckenästen, wo mehrere Linien verkehren betrifft dies ohnehin nicht, da finde ich es sinnvoll, wie es derzeit gehandhabt wird, nur mit "E" zu fahren und unter dem Ziel zusätzlich anzuführen "Ersatz für die Linien 1, 3, 6, 7".
Oder man führt ein, dass der Ersatzverkehr für Andritz mit der Linienkennung "A" fährt und der SEV für die Laudongasse mit "B" fährt. Diese Variante wäre durchaus zu begrüßen und auch einfach.

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Linienbezeichnungen Einschübe und SEV
Antwort #50
Dazu gleich ein Schmankerl von heute:

VB 207 fährt als Linie 24 nach Einschub!  >:D

Sichtungsbild aus der Steyrergasse. Das Fahrzeug ist von der Stadthalle Richtung Jako auch schon so beschildert gewesen... :P
GLG
Martin

Re: Linienbezeichnungen Einschübe und SEV
Antwort #51
Einige Eindrücke vom heutigen Aufsteirern:

Auf Linie 1 waren die Fahrzeuge 660, 665, 501 und 506 unterwegs. 501 und 506 waren bezeichnet als 21 Mariatrost über Jakominiplatz bzw. 21 Jakominiplatz bzw. 21 Steyrergasse. Der Cityrunner 660 fuhr dagegen als 1/5 Mariatrost und als HGL Jakominiplatz. Im Fahrzeuginneren war an den Monitoren stadteinwärts als Fahrtziel Linie 1/5 Richtung Puntigam zu lesen. Cityrunner 665 hat noch eine alte (im oberen Bereich mangelhaft beleuchtete) Anzeige, und fuhr als 1 Mariatrost und Jakominiplatz auf Front und Rückseite, Linienbezeichnung HGL auf der Seite.

Auf der Linie 7 fuhren die beiden Cityrunner nach HGL Steyrergasse.

Von Linie 5 von mir keine Sichtung stadteinwärts, Linien 13 und 26 fuhren regulär.

Linie 1/7 fuhr als 1 Eggenberg/UKH und 7 Wetzelsdorf, wie seinerzeit die Linie 3/5.

Ersatzbusse zur Station Asperngasse fuhren als E Asperngasse über // Hauptbahnhof für 1/7.

An den Stelen stand immer das reguläre Fahrziel, an den Stelen am Jakominiplatz wurden die Linien 1 und 7 gar nicht angezeigt.

Re: Linienbezeichnungen Einschübe und SEV
Antwort #52
Möchte die Facette dieser Diskussion nach reiflicher Überlegung und Ausmusterung der mechanischen Anzeigen auch einmal bereichern:

Verbindungslinien 1/y

Sonstige Führungen "JARL":
Kurzführungen zum Jakominiplatz xJ
Führungen nach Andritz xA
Führungen zu einer Remise xR
Führungen zur Laudongasse xL
Interessenten und Liebhaber von "Tertiärbahnen" müssen zur Kenntnis nehmen, dass Anschlussbahnen im Schwinden und Materialbahnen praktisch verschwunden sind!