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Thema: Innsbrucker Verkehrsbetriebe (85823-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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Re: Innsbrucker Verkehrsbetriebe
Antwort #150


Ledermair mit Betrieb der Stubaitalbahn beauftragt
...


Ein Nachtrag zum 1.April


Ja, ist so.  8)

  • Hubert Voller
Re: Innsbrucker Verkehrsbetriebe
Antwort #151
Bin einer "Ente" aufgesessen :'(, Entschuldigung

l.g. rellov
Es ist besser, ein Licht zu entzünden, als über die Dunkelheit zu fluchen.

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Innsbrucker Verkehrsbetriebe
Antwort #152
Kein Problem!  ;)
GLG
Martin

Re: Innsbrucker Verkehrsbetriebe
Antwort #153
@ rellov:
Also ICH habe Dir (als "alten Innsbrucker") geglaubt  :sh:, obwohl Du bei einem Zitat normalerweise auch den LINK dazusetzt!
Es war nur komisch, daß die jetzt ihre fast neuen Triebwagen wieder umlackieren wollen.

Mach´ Dir nix draus!


LG, E.    :bier:
Der Empedokles (ital. Empedocle) ist ein Unterwasservulkan in der Straße von Sizilien. Die höchste Erhebung liegt rund 7 bis 8 Meter unter der Meeresoberfläche. Ein starker Ausbruch des Empedokles könnte einen Tsunami auslösen.

  • Hubert Voller
Re: Innsbrucker Verkehrsbetriebe
Antwort #154
Nun auch in Innsbruck Fahrradverleihsystem soll am 30. April starten (ist diesmal keine "Ente")

Angekündigt wurde es im Oktober 2012 von LR Bernhard Tilg für das Frühjahr 2013. Gekommen ist das Fahrradverleihsystem für Innsbruck noch immer nicht. Wie berichtet, wurde das damalige Vergabeverfahren von der Deutschen Bahn beeinsprucht - die Folge war eine europaweite Ausschreibung. Aus welcher just wieder jene Firma als Sieger hervorging, die bereits ursprünglich den Zuschlag erhalten hätte.
Doch nun scheint das Verleihsystem, eine Kooperation zwischen Land, Stadt und Innsbrucker Verkehrsbetrieben, doch noch umgesetzt zu werden. Bereits am 30. April, so der Plan, soll der offizielle Start erfolgen.
Auf das Stadtgebiet verteilt sollen an 25 Verleihterminals 300 Räder für einen Tagestarif von 15 Euro (30 Minuten für 1 Euro) benutzt werden. Das Mindestalter soll 14 Jahre betragen. Die Firma ist nicht nur für die Lieferung, sondern auch den Betrieb der Anlagen zuständig. Der Vertrag soll vorerst für drei Jahre Gültigkeit haben. Danach steht nicht nur eine Option für eine Verlängerung im Raum, sondern auch - im Falle einer guten Inanspruchnahme - ein Ausbau des Verleihsystems.
Die Stadt Innsbruck soll auf drei Jahre jeweils 70.000 Euro zuschießen. Der Stadtsenat wird in seiner Sitzung am Mittwoch darüber entscheiden.
Noch vor dem Einspruch im Vergabeverfahren war von Gesamtkosten für das Verleihsystem von rund 740.000 Euro die Rede. Das Land soll sich aus heutiger Sicht mit 110.000 Euro beteiligen, ist zu hören. Der Großteil dürfte aber von den Verkehrsbetrieben übernommen werden
.
Quelle: http://www.tt.com/panorama/verkehr/8193035-91/fahrradverleihsystem-soll-am-30.-april-starten.csp

l.g. rellov
Es ist besser, ein Licht zu entzünden, als über die Dunkelheit zu fluchen.

  • kroko
Re: Innsbrucker Verkehrsbetriebe
Antwort #155
Zitat
Nun auch in Innsbruck Fahrradverleihsystem soll am 30. April starten


Und in Graz wird nichts draus, weil es angeblich keine Nachfrage gibt. Naja.

Schlecht dass bereits die erste kurze Leihdauer was kostet - dadurch sinkt die Attraktivität deutlich. Bei den erfolgreichen Verleihsystemen die ich kenne ist der Anfang (30 oder 60 Minuten) gratis.

  • Hubert Voller
Re: Innsbrucker Verkehrsbetriebe
Antwort #156
In Graz gibt (gab?) es doch einen Verleih ( http://grazbike.at/de/web )

l.g. rellov
Es ist besser, ein Licht zu entzünden, als über die Dunkelheit zu fluchen.

  • 4010
Re: Innsbrucker Verkehrsbetriebe
Antwort #157
Das ist aber etwas ganz anderes...

  • kroko
Re: Innsbrucker Verkehrsbetriebe
Antwort #158
Der Verleih in Graz ist ein ganz normaler, "klassischer" Fahrradverleih - und kein modernes, großes, flächendeckendes, automatisiertes Citybike-System (und so eines, habe ich verstanden, soll es in Innsbruck werden).

  • Hubert Voller
Re: Innsbrucker Verkehrsbetriebe
Antwort #159
In der Printausgabe "Tiroler Krone" 11.04.14  bezüglich City-Bikenetz.
14 automatisierte Rad-Verleihstellen werden in der ersten Ausbaustufe errichtet. Mit einer IVB, oder VVT Zeitkarte sind die Räder 30 Minuten kostenlos benützbar. Zudem wird es ein Jahresticket für 25 Euro (15 Euro mit IVB- oder VVT-Karte) geben, mit dem man die erste halbe Stunde ebenfalls kostenlos fahren kann. Gelegenheitsnützer zahlen einen Euro pro Stunde
Kostenaufteilung: Land 110.000 Euro, Stadt 210.000 Euro, Bund 130.000 Euro, den Rest übernehmen die IVB.

l.g. rellov
Es ist besser, ein Licht zu entzünden, als über die Dunkelheit zu fluchen.

  • kroko
Re: Innsbrucker Verkehrsbetriebe
Antwort #160
Zitat
In der Printausgabe "Tiroler Krone" 11.04.14  bezüglich City-Bikenetz.
14 automatisierte Rad-Verleihstellen werden in der ersten Ausbaustufe errichtet. Mit einer IVB, oder VVT Zeitkarte sind die Räder 30 Minuten kostenlos benützbar. Zudem wird es ein Jahresticket für 25 Euro (15 Euro mit IVB- oder VVT-Karte) geben, mit dem man die erste halbe Stunde ebenfalls kostenlos fahren kann. Gelegenheitsnützer zahlen einen Euro pro Stunde.


Ah, das ist interessant. So hat das wirklich einen Sinn. Man wundert sich nur warum das in Innsbruck möglich sein sollte und in Graz nicht.

  • 4010
Re: Innsbrucker Verkehrsbetriebe
Antwort #161
Hängt alles nur von den handelnden Personen und der Motivation dahinter ab! Wenn es jedem wurscht ist, wird es auch nicht kommen.

Genauso wie Wien: Dort ist zwar der Ursprung des Citybikes, aber die Fehler, die am Anfang gemacht wurden (Netz nicht dicht genug) und aus denen man bei anderen Städten lernen konnte, werden in Wien selbst nicht ausgebügelt...

Und man staunt ja, was alles möglich ist, wenn man will: in New York werden Datensätze von den Verleihvorgängen als Open Data veröffentlicht, das ermöglicht dann sogar sowas: http://www.zukunft-mobilitaet.net/56914/analyse/open-data-bikesharing-new-york-citi-bike-visualisierungen/

Aber bei uns in Bagdad. :-[

  • amadeus
  • Libertin & Hedonist
Re: Innsbrucker Verkehrsbetriebe
Antwort #162

Und man staunt ja, was alles möglich ist, wenn man will: in New York werden Datensätze von den Verleihvorgängen als Open Data veröffentlicht


Ja, es ist selbstverständlich auch möglich mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Wenn man will.  Über die Sinnhaftigkeit der Aktion ist damit aber noch nichts gesagt.
Gruß aus Graz-Eggenberg
Wolfgang
      Für jedes Problem gibt es eine Lösung, die einfach, klar und falsch ist.
Im Übrigen bin ich der Meinung, daß das Fahrtziel eines Fahrzeuges mit dessen Fahrtzielanzeige übereinstimmen soll.


  • 4010
Re: Innsbrucker Verkehrsbetriebe
Antwort #163
Und, was konkret hast du dagegen einzuwenden?

Re: Innsbrucker Verkehrsbetriebe
Antwort #164
Ganz Innsbruck um 330,- Euro!

Die Innsbrucker Stadtkoalition präsentiert am 13. Juni 2014 die neuen Tarife der Innsbrucker Verkehrsbetriebe für 2015: Kern der Reform ist das neue Jahresticket für alle Fahrgäste, dessen Preis von € 462,- auf € 330,- gesenkt wird. Damit setzt die Stadtkoalition von Für Innsbruck, Innsbrucker Grünen und Innsbrucker SPÖ einen zentralen Punkt aus dem Arbeitsübereinkommen um und macht ökologische und komfortable Mobilität für die BürgerInnen leistbarer.

Die neuen Tarife

,,Tarifreduzierung für Jahreskarten bis zur zweiten Hälfte der Periode umsetzen", lautet der Punkt aus dem Arbeitsübereinkommen der Stadtkoalition. Dieser zentrale Punkt des Kapitels Mobilität kann nun nach erfolgreichen Verhandlungen mit den Verkehrsbetrieben der Öffentlichkeit präsentiert werden. Ziel der Tarifreform ist neben einer finanziellen Entlastung für DauernutzerInnen, mehr Menschen zum Umstieg auf ökologische und nachhaltige Mobilität bewegen zu können.

Die Tarifreform der IVB verursacht keine Mehrkosten für die Stadt Innsbruck: Das stark verbilligte Jahresticket wird durch die Anhebung des Einzelpreises und steigende Fahrgastzahlen aufgrund der attraktiveren Zeitkarten kompensiert. Wenn gewünscht, können Einzelfahrten weiterhin mit dem günstigen 5-Fahrten-Schein im Vorverkauf unternommen werden (€ 1,60 pro Fahrt).

Das Tarifsystem wird vereinfacht und übersichtlicher, alle Fahrgäste sollen auf den ersten Blick die günstigste Variante erkennen können. Da der Ticketkauf bei den FahrerInnen zu vielen Verzögerungen führt und damit den Komfort für alle Fahrgäste beeinträchtigt, wurde der Preis für die Tickets, die bei den FahrerInnen gekauft werden, angehoben. Innsbruck bietet den Fahrgästen ein dichtes Netz an Vorverkaufsstellen (Automaten & Trafiken).

tarifehp

Das Jahresticket im Vergleich

Im Preisvergleich mit anderen Städten wird Innsbruck mit € 330,- eines der günstigsten Jahrestickets  anbieten können. Für umgerechnet nur 90 Cent am Tag können alle in ganz Innsbruck mobil sein. Neben den vielen Vorteilen und Ermäßigungen für Jahresticket-BesitzerInnen - wie etwa Eintritte in Museen, Vergünstigte Taxifahrten, billigeres Carsharing und Stadtrad - wird es ebenfalls weiterhin die Möglichkeit geben, das Ticket durch bequeme Abbuchung in 12 Monatsraten zu je € 27,50 zu beziehen.

Innsbruck
€ 330,-

Wien
€ 365,-

Salzburg
€ 494,-

Graz
€ 388,- ab 1. Juli 399 €

Klagenfurt
€ 420,-

Freiburg
€ 525,-

München
€ 570,-

Schon ab sechs Hin- und Rückfahrten pro Monat ist das Jahresticket günstiger als die entsprechenden Einzeltickets.

5-Fahrten Ticket

Das neue 5-Fahrten-Ticket bietet die Möglichkeit, für € 1,60 pro Fahrt in Innsbruck mobil zu sein. Der Preis für die Einzelfahrt liegt damit 30% unter dem Einzelticket und gibt damit auch GelegenheitsfahrerInnen die Möglichkeit, günstig in Innsbruck unterwegs zu sein. Bei mehr als einer Fahrt am Tag bei kurzen Aufenthalten in Innsbruck ist ein Tagesticket (€5,10) die günstigste Variante. Grundsätzlich gilt: Je mehr Fahrten ein Ticket ermöglicht, desto günstiger wird die Einzelfahrt und die BenutzerInnen der öffentlichen Verkehrsmittel sparen damit Zeit und sorgen dafür, dass es zu keinen Verzögerungen kommt bzw. alle Fahrgäste pünktlich und komfortabel ihr Ziel erreichen.

Mehr Fahrgäste

Durch die Tarifreform bieten die Stadt Innsbruck und die IVB auch einen Anreiz, auf die Öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen und noch mehr Personen als bisher zu befördern. Insgesamt werden derzeit derzeit schon 46,3 Millionen Fahrten pro Jahr in Innsbruck mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt. Die Prognosen der Verkehrsbetriebe gehen von einer Steigerung von ca. 3,6 Millionen auf dann fast 50 Millionen. Der durchschnittliche Preis pro Fahrt sinkt von 66 auf 56 Cent.

Die Tarifreform der Innsbrucker Verkehrsbetriebe ist neben dem Ausbau der Kapazitäten - insbesondere des Regionalbahnprojekts -, dem neuen Parkraumkonzept, dem Stadtrad und der Detailarbeit am Radwegenetz der Radhauptstadt Österreichs ein  weiterer Meilenstein für komfortable, ökologische, nachhaltige und damit zukunftssichere Mobilität in Innsbruck.


Quelel: http://www.grueneinnsbruck.at/2014/06/13/nachster-halt-tarifreform/

Wann folgt Graz?