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Thema: Innsbrucker Verkehrsbetriebe (83302-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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  • kroko
Re: Innsbrucker Verkehrsbetriebe
Antwort #165
Man staunt.

Derzeit gilt bei den Preisen für Jahreskarten in Österreich: je schlechter das Angebo, desto teurer.

  • Hubert Voller
Re: Innsbrucker Verkehrsbetriebe
Antwort #166
Die neuen Tarife:(ab Februar 2015)

Jahresticket: 330 Euro (alt: 462 Euro); keine Ermäßigungen.

Monatsticket: 49,90 Euro (alt: 46,20 Euro); keine Ermäßigungen.

Wochenticket: 9,90 Euro (alt: 14,20 Euro); keine Ermäßigungen.

Tagesticket: 5,10 Euro (alt: 4,50 Euro); ermäßigt: 3,40 Euro.

5-Fahrten-Ticket (Vorverkauf): 8 Euro (alt: 4-Fahrten-Ticket 6,10); ermäßigt: 6 Euro; Kauf beim Fahrer: 10 Euro bzw. 8 Euro.

Einzelticket (Vorverkauf): 2,30 Euro (alt: 1,80 Euro); ermäßigt: 1,70 Euro; Kauf beim Fahrer: 2,70 Euro bzw. 2,20 Euro (alt: 2 Euro).

Quelle: Tiroler Tageszeitung

l.g. rellov
Es ist besser, ein Licht zu entzünden, als über die Dunkelheit zu fluchen.

  • kroko
Re: Innsbrucker Verkehrsbetriebe
Antwort #167
Ein Monatsticket zum Preis von 5 Wochentickets? - das wäre ziemlich verrückt.

  • Hubert Voller
Re: Innsbrucker Verkehrsbetriebe
Antwort #168

Ein Monatsticket zum Preis von 5 Wochentickets? - das wäre ziemlich verrückt.

Der Verkauf von Jahrestickets soll steigen, die der Einzel, Wochen, Monatstickets soll zurückgehen.

l.g. rellov
Es ist besser, ein Licht zu entzünden, als über die Dunkelheit zu fluchen.

  • 4010
Re: Innsbrucker Verkehrsbetriebe
Antwort #169


Ein Monatsticket zum Preis von 5 Wochentickets? - das wäre ziemlich verrückt.

Der Verkauf von Jahrestickets soll steigen, die der Einzel, Wochen, Monatstickets soll zurückgehen.


Trotzdem unrealistisch, dass das Monatsticket deutlich mehr kostet als vier Wochentickets. Ich tippe auf einen Tippfehler, es werden wohl 19,90 sein - im Artikel steht auch: "Auch der Monats-, Wochen- und Tagesticketpreis wird angehoben."

  • Hubert Voller
Re: Innsbrucker Verkehrsbetriebe
Antwort #170

Trotzdem unrealistisch, dass das Monatsticket deutlich mehr kostet als vier Wochentickets. Ich tippe auf einen Tippfehler, es werden wohl 19,90 sein - im Artikel steht auch: "Auch der Monats-, Wochen- und Tagesticketpreis wird angehoben."


Hast recht! Dürfte ein Tippfehler sein. Wochenticket: 19.90 €
Quelle: http://www.grueneinnsbruck.at/2014/06/13/nachster-halt-tarifreform/

l.g. rellov
Es ist besser, ein Licht zu entzünden, als über die Dunkelheit zu fluchen.

  • Hubert Voller
Re: Innsbrucker Verkehrsbetriebe
Antwort #171
Die Tricksereien bezüglich Gelder für Investitionen im öffentlichen Verkehr gehen in Innsbruck munter weiter.

Stadt will die IKB für Tram anzapfen
Der Fremdmittelbedarf für das Straßen- und Regionalbahnprojekt steigt auf 74 Mio. €. Der Bau einer neuen Remise und die Adaptierung der bestehenden Hallen könnten bis zu 17,3 Mio. € kosten. ,,Kreativität" ist bei Refinanzierung gefragt.Als ,,deutlich zu niedrig bemessen" hatte das städtische Kontrollamt im jüngsten Prüfbericht die Fremdmittelerfordernisse in Sachen Straßen- und Regionalbahn kritisiert, die TT berichtete. Noch im Jahre 2012 hatte der Innsbrucker Gemeinderat für den Zeitraum 2015-2018 eine Summe von 63,35 Mio. € beschlossen, die nicht mit Eigenmitteln finanziert werden kann. Nach dem Rüffel der Prüfer wurde nachgerechnet.
Das Ergebnis liegt dem Senat heute vor. Demnach liegt das Fremdmittelerfordernis nunmehr für den nach hinten verlegten Zeitraum von 2016-2019 bei rund 100 Mio. €. Abzüglich bereits mit dem Land fixierter Zahlungen (steuerlicher Querverbund) und diverser Ersparnisse bleibt unterm Strich ein tatsächlicher Bedarf zur Fremdfinanzierung von 73,63 Mio. € übrig. Das bestätigte gestern auch BM Christine Oppitz-Plörer (FI). Eine Summe, die sie ,,nicht abschreckt". Hochgerechnet auf eine Laufzeit von 30 Jahren ergäbe sich so ein jährlicher Schuldendienst für die Stadt von 3,65 Mio. €. Das sei zu machen, sagt Oppitz-Plörer. Künftig würden alle städtischen Infrastrukturprojekte in einen Finanzierungstopf geworfen: Haus der Musik, Kletterhalle, Straßenbau und Regionalbahn. Gerade die erstgenannten Projekte hätten ohne Darlehen finanziert werden sollen - so der Plan. Jetzt, wo alles in einen Topf komme, stünden halt unterm Strich jene rund 3,7 Mio. €, die es Jahr für Jahr mit Darlehen zu bedienen gelte. Das Geld habe kein projektmäßiges Mascherl - und die Regionalbahn wäre etwas aus dem Schussfeld genommen.
Wobei die Stadt offenkundig aber nicht nur eine simple Darlehensaufnahme plant. Aber das wird offiziell nicht gesagt. Vielmehr abseits der Öffentlichkeit mit einiger ,,Kreativität" vorbereitet. Eine wäre, die Kommunalbetriebe (IKB) wieder kräftiger zu ,,melken". Etwa in Form einer Sonderdividende. Die Stadt hat sich bereits in der Vergangenheit der IKB zur Geldbeschaffung bedient - mittels Anteilsverkauf an den Landesenergieversorger Tiwag. Noch hat die Stadt mit 50 Prozent plus einer Aktie die Mehrheit. Insofern könnte sich die Tiwag als Stolperstein für eine Sonderauszahlung an die Stadt entpuppen. Und auch die jüngsten Kalamitäten rund um den Wasserkraft-Streit zwischen Stadt und Land dürften hier reinspielen. Noch letzte Woche hatte Oppitz-Plörer eine anstehende Dividendenausschüttung der IKB an die Stadt und an die Tiwag blockiert.


Der gesamte Artikel zum Nachlesen.

Dazu der Vorstandsvorsitzende der IKB, Harald Schneider:
Zitat
,,Bis jetzt ist das nur eine städtische Diskussion. Wir sind hier noch nicht eingebunden worden." Vielmehr sei es auch eine Sache zwischen den IKB-Eigentümern, also Stadt und Tiwag. Derzeit sei eine jährliche Dividendenausschüttung im Rahmen eines halben Jahresgewinns der IKB vereinbart"
Quelle: Tiroler Tageszeitung


l.g. rellov
Es ist besser, ein Licht zu entzünden, als über die Dunkelheit zu fluchen.

  • Hubert Voller
Re: Innsbrucker Verkehrsbetriebe
Antwort #172
In der Stadtsenatsitzung vom 1. Juli wurde der Ankauf von 20 Tramfahrzeugen bis Anfang 2017 beschlossen. Dies sind um zwei weniger als der Beschluß im Jahre Dezember 2012. Grund ist das neu beschlossene optimierte Betriebskonzept welches  für den Betrieb der Linien 2 und 5 nur noch 20 statt, wie ursprünglich vorgesehen, 22 weitere "Tramfahrzeuge" benötigt. Von diesen 20 Wagen sind acht Stück für die Linie 2 und elf für die Linie 5 vorgesehen.
Die vorgeschlagene Finanzierung der Stadt Innbruck

  • für die Linie 2 sind zu zwei Drittel von der Stadt Innsbruck und zu einem Drittel vom Land Tirol zu finanzieren

  • für die Linie 5 zu 75% vom Land und zu 25% von der Stadt.


Die EU-weite Ausschreibung soll bereits im August veröffentlicht werden, die Auftragsvergabe soll Mai 2015 erfolgen.
Weitere zehn Fahrzeuge werden in der Ausschreibung als Option enthalten sein. Diese Option wird gezogen, falls in den kommenden Jahren auch der Bau der Verlängerung der Linie 5 nach Hall und des Südwestastes der Linie 3 als Ersatz für den Westast der Buslinie R beschlossen werden.

Mutig was sich die Stadtregierung erlaubt. Zuwenig Geld vorhanden, mit niemanden gesprochen, aber  Ankauf + Option beschlossen.

Lange Zeit war auch unklar, welche Linienbezeichnungen die beiden in Bau befindlichen neuen Tramlinien bekommen würden. Nun wurde festgelegt, dass jene Straßenbahnlinie, die die Buslinie O ersetzt, die Liniennummer 2 erhalten wird und die als "Regionalbahn" bekannte Ost-West-Stadtbahnlinie die Liniennummer 5.
Sollte die bis spätestens 2017 zu treffende politische Entscheidung über den Bau der Verlängerung der Linie 5 von Rum nach Hall positiv ausfallen, dann werden die Kurse bis Hall die Buslinie 4 ersetzen und daher die Liniennummer 4 erhalten.
Im vorläufigen Endausbau wird das Tramnetz daher voraussichtlich aus den Linien 1, 2, 3, 4, 5, 6 und STB bestehen.
Ob auch die Linie STB eines Tages, wie bereits 1983 vorgesehen, in das numerische Benennungsschema eingegliedert und die IVB intern bereits vor zwei Jahrzehnten verwendete Liniennummer 7 erhalten wird, ist noch unklar.

l.g. rellov


OT am Rande: Hoffe User danihak ist mit der Verlinkung einverstanden :pfeifend:
Es ist besser, ein Licht zu entzünden, als über die Dunkelheit zu fluchen.

Re: Innsbrucker Verkehrsbetriebe
Antwort #173
Uh, bis ein ganz ein witziger.  ::)

Re: Innsbrucker Verkehrsbetriebe
Antwort #174
In Innsbruck geht was weiter, sehr positiv!

Man hat eh genug Reserve derzeit und mit den 20 weiteren Straßenbahnen wird ordentlich was dazu kommen!

Werden auch 70 % NF Fahrzeuge für 6 & STB dazu kommen?

Die STB wird auch in Zukunft so heißen und nicht auf Linie 7 unbenannt werden!

  • Hubert Voller
Re: Innsbrucker Verkehrsbetriebe
Antwort #175
Kleine Erklärung über das neue Betriebskonzept IVB

ca. Ende 2017:
Buslinie O bleibt in Betrieb und fährt die Linie O-Dorf - Museumstraße - Allerheiligen.
Der Westkorridor bis Technik West und die Strecke in die Peerhofsiedlung gehen in Betrieb, Linie 3 fährt beide Endhaltestellen an.

ca. Ende 2018:
Linie 2 geht zwischen Technik West, Peerhofsiedlung und Josef-Kerschbaumer-Straße in Betrieb.
Linie 5 von Völs nach Rum geht in Betrieb.
Linie O wird jetzt eingestellt.
Linie T wird gekürzt und fährt nach Allerheiligen statt Linie O.

ca. Ende 2020:
Linie 5 nimmt Vollbetrieb auf.

Quelle:  "Innsbruck Informiert"
            Übersicht Bauabschnitte-IVB

l.g. rellov
Es ist besser, ein Licht zu entzünden, als über die Dunkelheit zu fluchen.

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Innsbrucker Verkehrsbetriebe
Antwort #176
Bei der Durchsicht des angehängten PDF's kann man als Grazer nur vor Neid erblassen.  :-\
GLG
Martin

  • Hubert Voller
Re: Innsbrucker Verkehrsbetriebe
Antwort #177

Bei der Durchsicht des angehängten PDF's kann man als Grazer nur vor Neid erblassen.  :-\

Naja, vor Neid braucht Graz aber nicht erblassen! In Innsbruck gibte es seit längerer Zeit große Meinungsverschiedenheiten bezüglich Ausbau des öffentlichen Verkehrs. (Perhofsiedlung fällt mir auf die Schnelle ein, oder Anbindung der Straßenbahn an den Innsbrucker Bahnhof)
Die Finazierung ist aber noch lange nicht abgeschlossen. (IKB versus Stadt Innsbruck)
Zur Zeit, da gebe ich dir Recht, wird in Innsbruck mehr unternommmen, um den öffentlichen Verkehr in den Vodergrund zu stellen.

l.g. rellov
Es ist besser, ein Licht zu entzünden, als über die Dunkelheit zu fluchen.

  • Hubert Voller
Re: Innsbrucker Verkehrsbetriebe
Antwort #178
In "#136" hatte ich
Zitat
Neue Tram-Brücke der Stubaitalbahn in leichtem Bogen und großer Höhe über den Mühlbachgraben - Baubeginn Mitte des Jahres.
geschrieben. Dieser Termin konnte nicht eingehalten werden. Der Baustart wird nun erst Mitte 2015 erfolgen. Dadurch verögert sich die Inbetriebnahme der neuen Brücke auf 2017.

l.g. rellov
Es ist besser, ein Licht zu entzünden, als über die Dunkelheit zu fluchen.

  • Hubert Voller
Re: Innsbrucker Verkehrsbetriebe
Antwort #179
Geplante Haltestelle Pater-Reinisch-Weg auf der Linie STB wird nicht gebaut. Im Zuge der Detailplanungen stellte sich heraus, dass die Konstruktionsweise der genau unter der geplanten Station im Untergrund verlaufenden Autobahn den Bau einer Haltestellenanlage nicht zulässt.

Es gab sogar einmal die Idee (Planung?) einer Standseilbahn bzw. ein Schrägaufzug in der Nähe des Gasthofs Bierstindl (Klostergasse 6).
l.g. rellov
Es ist besser, ein Licht zu entzünden, als über die Dunkelheit zu fluchen.