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Die Elektrische

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Die Straßenbahn in Graz - Geschichtliche Entwicklung


Die Geschichte der Vorelektrischen


Frühjahr 1895

Die 1887 gegründete „Grazer Tramway-Gesellschaft“ (GTG) beschließt, ihr Pferdebahnnetz zu elektrifizieren und neue Linien zu bauen.

17./18.09 1895

Politische Begehung für die Linien Griesplatz – Annenstraße und Griesplatz – Zentralfriedhof als Pferdebahn (!)

31.10.1895

Als letzte Pferdebahn-Strecke wird der 1,4 km lange Abschnitt zwischen Schillerplatz und Jakominiplatz eröffnet. (Teil der heutigen Straßenbahnlinie 3) Mittlerweile hat das Pferdebahnnetz eine Größe von etwa 10.8 km erreicht.

Herbst 1895

Der Stadtbaumeister Andrea Franz reicht Projekte für den Bau von schmalspurigen elektrischen Kleinbahnen in Graz und Umgebung an.

19.12. 1985

Der damalige Gemeinderat verwirft, das Franz-Projekt und stimmt den Vertrag mit der GTG vom 23.11. 1895 wegen Elektrifizierung des Pferdebahnnetzes zu. Laufzeit bis zum 31.12 1948

04. - 06.08. 1897

Kommissionierung folgender Linien: Jakominiplatz – Griesplatz - Elisabethinergasse; Griesplatz – Zentralfriedhof und Südbahnhof - Keplerstraße - Lendplatz

05. - 10.09. 1898

Es folgt eine Politische Begehung und Enteignungsverhandlung der Projekte, die von der GTG vorgelegt wurden und elektrifiziert werden sollen.

22.10. 1898

Das k. k. Eisenbahnministerium erteilt die Baubewilligung für die elektrische Straßenbahn.

15.06. 1899

Die ersten zwei Linien der „elektrischen Tramway“ zwischen Jakominiplatz und Staatsbahnhof (1,6 km sowie Schillerplatz und Volksgartenstraße (3,2 km) wurden mit 9 Motorwagen in Betrieb genommen.

23.07. 1899 Die Grazer Pferdebahn fährt zum letzten Mal.



Der Ausbau der elektrischen Tramway


24.07. 1899 0,5 km Volksgartenstraße - Lendplatz 6,0 km Ringlinie
(Südbahnhof – Hauptplatz – Südbahnhof) 2,1 km Rechbauerstraße - Hilmteich

31.10. 1899 0,8 km St. Leonhard Kaserne - Maut

31.12. 1899 18,2 km Liniennetzlänge

01.11. 1900 4,2 km Griesplatz – Zentralfriedhof - Puntigam

28.11. 1900 2,7 km Eggenberger Gürtel – Eggenberg

23.05. 1901 4,1 km Lendplatz - Gösting

29.06. 19012,2 km Karl-Morre-Straße - Wetzelsdorf

09.12. 1901 2,9 km Hauptplatz – Andritz Maut

09.04. 1903 1,1 km Andritz Maut – Andritz Ort

01.01. 1905

Die GTG übernimmt die Betriebsführung der 1897/1898 von Andrea Franz erbauten meterspurigen und 5,2 km langen „Elektrischen Kleinbahn Graz-Mariatrost“.

28.06. 1906 2,8 km Dietrichsteinplatz – St. Peter

31.12. 1906 34 km Liniennetzlänge

17.10. 1925 0,9 km Ostbahnhof - Liebenau

06.12. 1925 1,1 km Schönaugürtel (Conrad-von-Hötzendorfstraße - Griesplatz)

18.11. 1941 3,8 km der roten Tramway Hilmteich – Mariatrost werden auf Normalspur umgebaut und in das Liniennetz der GVG einbezogen.



1955 – Das Streckennetz schrumpft


12.12. 1955 1,5 km Gösting – Ibererstraße der Linie 3 eingestellt.

01.04. 1957 1,4 km Ibererstraße – Bahnhofgürtel der Linie 3 eingestellt.

24.06. 1957 3,8 km Bahnhofgürtel – Jakominiplatz der Linie 3 eingestellt.

04.06. 1962 1,3 km Hauptbahnhof – Keplerbrücke der Linie 2 eingestellt.

15.11. 1963 0,7 km Keplerbrücke – Wormgasse der Linie 2 eingestellt.

Dez. 1963 0,9 km der Linie 6 werden durch einen Bau einer Umkehrschleife beim St. Peter Schulzentrum gekürzt.

16.01 1971 4,0 km Wormgasse – Jakominiplatz – Hauptbahnhof der Linie 2 eingestellt.



Die Tram hat wieder Aufholbedarf


09.09. 1990 0,4 km Eggenberg – Georgigasse - Unfallkrankenhaus

01.12. 2006 0,4 km Brauhaus Puntigam (ex Puntigam) – Bahnhof Puntigam

21.03. 2007 1,3 km Liebenau (Stadion) – Liebenau (Murpark)

09.11. 2007 1,8 km St. Peter Schulzentrum – St. Peter (neu(Peterstal))



Quellen: Recherche in GVB Broschüren/Büchern
 

Pferdebahn

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Die am 8. Juni von Bernhard Kollmann eröffnete Grazer Tramway wurde etappenweise ausgebaut und ging am 8. August 1887 auf die neugegründete "Grazer Tramway-Gesellschaft" über. Letzte Netzerweiterungen erfolgten 1888 und 1895.

1898 begannen die Elektrifizierungsarbeiten und am 23. Juli 1899 feierte Graz den Abschied der Pferdebahn.


Zeittafel


1865

20.04.
Ansuchen von "C. Schaeck-Jaquet & Cie." wegen Errichtung einer Pferdebahn langt bei der k. k. Statthalterei in Graz ein.


1868

16.03.
Josef Leopold Stiger richtet ein Ansuchen wegen Errichtung einer Pferdebahn an den Grazer Gemeinderat.
26.06. Ansuchen Epstein und Genossen wegen Pferdebahn langt ein.
20.04. Ansuchen von "C. Schaeck-Jaquet & Cie." wegen Errichtung einer Pferdebahn langt bei der k. k. Statthalterei in Graz ein.


1868

16.03.
Josef Leopold Stiger richtet ein Ansuchen wegen Errichtung einer Pferdebahn an den Grazer Gemeinderat.
26.06. Ansuchen Epstein und Genossen wegen Pferdebahn langt ein.
30.06. Ansuchen Herzberg und Genossen wegen Pferdebahn eingebracht.
10.07. Ansuchen Eisl/Dr. Merk wegen Pferdebahnerrichtung gestellt.


1869

20.02.
Vertragsabschluss Stadt Graz / Weikersheim, Eisl, Dr. Merk über

die Errichtung einer Pferdebahn in Graz.
12.06. Konzessionserteilung durch das Handelsministerium erfolgt.


1874

08.05.
Baron Mollerus sucht um Genehmigung für Pferdebahn an.
30.09. Weikersheim und Genossen treten vom Vertrag mit Gemeinde zurück.
03.12. Die Weikersheim-Konzession erlischt.


1875

19.01.
Der Bürgermeister teilt der Brüsseler Firma C. Begein auf ihr Ansuchen wegen Errichtung einer Pferdebahn mit, dass die Stadtgemeinde derzeit gebunden sei (Mollerus).

1878

25.02.
Vertragsabschluss Stadt Graz / Bernhard Kollmann über die Errichtung einer Pferdeeisenbahn in Graz.
15.04. Konzessionserteilung durch das Handelsministerium für die Pferdebahnstrecke Südbahnhof-Geidorfplatz an Kollmann für 50 Jahre.
08.06. Eröffnung der 1. Teilstrecke Südbahnhof - Jakominiplatz (2,2 km), Zonentarif.
07.07. Eröffnung der 2. Teilstrecke Jakominiplatz - Rechbauerstraße (0,7 km).
13.07. Konzessionserteilung für Strecke Rechbauerstraße - Hilmteich.
09.08. Eröffnung der 3. Teilstrecke Rechbauerstraße - Merangasse (0,6 km).
01.09. Eröffnung der 4. Teilstrecke Merangasse - Elisabethschule (0,6 km).


1879

28.06.
Eröffnung der Strecke Rechbauerstraße - Geidorfplatz (0,9 km), Liniensignale werden eingeführt.



1880

29.04.
Ablehnung der Konzessionerteilung für Zweiglinie Leonhardstraße - Hofgasse (Ansuchen vom 29.12. 1879)
28.06. Eröffnung der Strecke Rechbauerstraße - Geidorfplatz (0,9 km), Liniensignale werden eingeführt.


1880

29.04.
Ablehnung der Konzessionerteilung für Zweiglinie Leonhardstraße - Hofgasse (Ansuchen vom 29.12. 1879)
01.05. Einführung des Einheitstarifes von 10 kr. (Kinder 6 kr.).
03.06. Konzessionserteilung für Strecke Jakominiplatz - ung. Westbahnhof.
11.07. Eröffnung der "Ausstellungslinie" Jakominiplatz - Fröhlichgasse (1,3 km).


1881

29.07. Ablehnung der Konzessionserteilung für Linie Annenstraße - Vorbeckgasse - Griesplatz - Jakominiplatz (Ansuchen 08.02. 1881) durch das Handelsministerium.

1885

26.01.
Bernhard Kollmann stirbt 51jährig in Wien (Bauchfellentzündung)



1886

25.09.
Abschluss des "Additionalvertrages" zwischen Stadt Graz und Konsortium "Gebrüder Sulzbach und Baß & Herz" (Weiterbetireb der Tramway).
27.09. Abschluss des Kauf- und Verkaufsvertrages über die Grazer Tramway zwischen Kollmanns Erben und Konsortium "G. S. u. B. & H." (400.000 fl. Kaufpreis).

1887

03.02.
Konzessionsübertragung für die neuen Strecken Südbahnhof - Geidorfplatz, Rechbauerstraße - Hilmteich und Jakominiplatz - Ung. Westbahnhof unter gleichzeitiger Verlängerung bis 15. April 1938 an Konsortium "G. S. u. B. & H.".
04.03. Physische Übergabe der Grazer Tramway durch Kollmanns Erben an das Konsortium "G. S. u. B. & H." (3 Linien, 6,3 km).
23.07. Konzessionserteilung für die Strecke Geidorfplatz - Volksgartenstraße bis 15. April 1938 an Konsortium "G. S. u. B. & H.", Genehmigung zur Übertragung dieser und der Konzession vom 3. Februar an zu gründende Aktiengesellschaft.
06.08. Konstituierende Generalversammlung der Aktiengesellschaft "Grazer Tramway-Gesellschaft" mit dem Sitz in Graz.


1888

04.07.
Eröffnung der Verlängerungsstrecken Elisabethschule - Hilmteich (0,9 km) und Fröhlichgasse - Westbahnhof (0,3 km).
21.08. Eröffnung der Verlängerungsstrecke Geidorfplatz - Volksgartenstraße (1,9 km).

1895

19.06. Konzessionserteilung für Pferdebahnstrecke Jakominiplatz - Schillerplatz durch das Handelsministerium, Lokalbahnamt als Kleinbahn zugesichert.
31.10. Eröffnung der letzten Pferdebahnstrecke Jakominiplatz - Schillerplatz (1,4 km).
23.11. Abschluss des "Elektrifizierungsvertrages" zwischen Stadt Graz und GTG.


1897

22.10. Konzessionserteilung durch das Eisenbahnministerium zur Einführung des elektrischen Betriebes auf den bestehenden Pferdebahnlinien und zum Bau neuer elektrischer Linien.

1899

15.06. Elektrischer Betrieb auf den Pferdebahnlinien Jakominiplatz - Staatsbahnhof und Jakominiplatz - Schillerplatz eröffnet. 23.07. Letzter Tag des Pferdebahnbetriebes.
24.07. Elektrischer Betrieb auf den Pferdebahnlinien Südbahnhof - Hilmteich und Rechbauerstraße - Geidorfplatz - Volksgartenstraße eröffnet.


Quelle: "100 Jahre Grazer Tramway" GVB 1978