WESTbahn

Begonnen von TW 529, 28 03, 2022, 19:55

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Moderator1

Zitat von: FlipsP am  06 06, 2022, 11:38Klar sind Leute schon im RJ gestanden. Die Frage ist, ob der RJ auch für Stehplätze zugelassen ist.
Das denke ich nämlich nicht..

Zumindest laut einer parlamentarischen Anfragebeantwortung aus dem Jahr 2009 stünden 279 Stehplätze im RJ zu Verfügung:

https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_01787/fname_161999.pdf&ved=2ahUKEwjGnN_6xZj4AhX0SfEDHdsVCp8QFnoECAcQAQ&usg=AOvVaw1zqww_8bfcMWEs9HbJMMbJ

FlipsP

Danke!
Das wusste ich nicht.

510-015

Zitat von: TW 581 am  06 06, 2022, 11:19Die WB könnte ja zum Hbf fahren aber eben nicht mehr auf der Stammstrecke da sollte die S/R Bahnen Vorrang haben!
Damit hast du eh recht! Aber deine Frage war ja, warum die WESTbahn auf der Stammstrecke fahren sollte - da gibt es genug Gründe.

Dass die Stammstrecke sehr stark befahren ist und jeder zusätzliche Zug schadet und es eine Nahverkehrsstrecke ist, auf der Nahverkehrszüge Vorrang haben sollten, stimmt vollkommen.


Man muss halt abwiegen, was wichtiger ist. Mehr Direktverbindungen oder mehr Fahrplanstabilität.
Im alten Forum als "Bus 15 O530 Citaro L" unterwegs gewesen - jetzt mit kürzerem Usernamen ;D
Aber "15" ist im Namen erhalten geblieben zum leichteren Wiedererkennen ;)

38ger

Zitat von: 510-015 am  06 06, 2022, 12:23Damit hast du eh recht! Aber deine Frage war ja, warum die WESTbahn auf der Stammstrecke fahren sollte - da gibt es genug Gründe.

Dass die Stammstrecke sehr stark befahren ist und jeder zusätzliche Zug schadet und es eine Nahverkehrsstrecke ist, auf der Nahverkehrszüge Vorrang haben sollten, stimmt vollkommen.


Man muss halt abwiegen, was wichtiger ist. Mehr Direktverbindungen oder mehr Fahrplanstabilität.

Wenn die WESTbahn sechs mal täglich nach München (ab 2. August) und bis zu fünf mal täglich nach Innsbruck fahren will, dann wäte es gut, wenn alle Züge nach München von denselben Bahnhöfen in Wien abfahren würden, für Innsbruck gilt (ab Dezember 2022 geplant) dasselbe.
Und das ist auch leichter möglich, wenn man alle 30' Verlängerungsmöglichkeiten von Salzburg nach Westen hat.
Auch die einzelnen Züge, die in Seekirchen, Neumarkt und Straßwalchen halten sollten von denselben Halten abfahren in Wien (auch wenn die Halte vor allem dem Pendlerverkehr nach Salzburg dienen).
Die alternierenden Strecken in Wien waren evtl. sinnvoll so lange die WESTbahn nur bis Salzburg fuhr, da man so auch zwei richtige 60'-Takte anbieten konnte; aber offensichtlich hat die Strecke über Meidling - Hbf. - Praterstern keine bzw. nicht so viele zusätzlichen Kunden generiert, dass abweichende Führungen in Wien Sinn machen und offensichtlich ist Westbahnhof das lukrativere Ziel, sei es wegen höherer Kundenfrequenz, wegen kürzerem Laufweg oder weniger Stationsgebühren.

Cerberus2

Zitat von: 510-015 am  06 06, 2022, 12:23Damit hast du eh recht! Aber deine Frage war ja, warum die WESTbahn auf der Stammstrecke fahren sollte - da gibt es genug Gründe.

Dass die Stammstrecke sehr stark befahren ist und jeder zusätzliche Zug schadet und es eine Nahverkehrsstrecke ist, auf der Nahverkehrszüge Vorrang haben sollten, stimmt vollkommen.


Man muss halt abwiegen, was wichtiger ist. Mehr Direktverbindungen oder mehr Fahrplanstabilität.
Man könnte aber auch die Westbahn bis Floridsdorf oder weiter zu einer besseren Wendemöglichkeit führen. Wenn sie dann auch noch mit Verbundtickets benutzbar ist, stören die durch die Westbahn in Anspruch genommenen Trassen ja ohnehin überhaupt nicht, weil eh jeder mitfahren kann.

Schwierig ist nur eine Einbindung von Westen kommend in die Stammstrecke im Verspätungsfall.

TW 581

LG TW 581

TW 529

Westbahn bis Innsbruck wird zeitlich knapp
Die Schienen-Control Kommission prüft derzeit den Antrag der mehrheitlich privaten Westbahn, die ab dem Fahrplanwechsel im Dezember fünfmal täglich von Wien nach Innsbruck und retour fahren will. Weil aber Unterlagen nachgereicht werden müssen, verzögert sich die Entscheidung.



Die Schienen-Control Kommission prüft den Antrag der mehrheitlich privaten Westbahn, die ab dem Fahrplanwechsel im Dezember fünfmal täglich von Wien nach Innsbruck und retour fahren will. Den Antrag für die neue Strecke hat die Westbahn beim heimischen Eisenbahnregulator im April gestellt.

ÖBB meldete Bedenken an
Die ÖBB beantragten daraufhin eine Prüfung des wirtschaftlichen Gleichgewichts. Dafür sind aber noch Unterlagen beider Parteien ausständig, um Stellungnahmen wurde bereits gebeten. Das sagte Schienen-Control-Geschäftsführerin Maria-Theresia Röhsler am Mittwoch der APA. Für die Entscheidung hat die Regulierungsstelle sechs Wochen nach Eingang aller relevanten Informationen Zeit.

Die Westbahn hat ihr Vorhaben ,,um einiges zu spät gemeldet", sagte Röhsler. Damit sei sie auch ,,das Risiko eingegangen, dass die Entscheidung nicht rechtzeitig vor dem Fahrplanwechsel getroffen werden kann", erläuterte die Geschäftsführerin. Der Antrag hätte bereits im Juni 2021 gestellt werden müssen. Denn die Absicht, einen neuen Schienenpersonenverkehrsdienst zu betreiben, ist bei der Schienen-Control mindestens 18 Monate vor Inkrafttreten des Netzfahrplans, auf den sich die Bestellung von Fahrwegkapazität beziehen soll, zu melden. Die ÖBB hatte im Anschluss die Prüfung beantragt, ob der neue Schienenpersonenverkehrsdienst das wirtschaftliche Gleichgewicht seines öffentlichen Dienstleistungsauftrags gefährden würde.

Fünf Züge täglich zwischen Wien und Innsbruck
In der Anmeldung des neuen Schienenpersonenverkehrsdienstes gab die Westbahn an, fünfmal täglich zwischen Wien und Innsbruck zu fahren, mit je 506 Sitzplätzen. Abfahrtszeiten am Wiener Westbahnhof sind jeweils um 6.12, 8.12, 10.12, 12.12 und 17.12 Uhr, Fahrzeit jeweils vier Stunden 17 Minuten. Die Abfahrtszeiten in Innsbruck sind mit 6.31, 11.31, 13.31, 15.31 und 17.31 Uhr angegeben, die Fahrzeit soll ebenso vier Stunden 17 Minuten betragen. Die Züge sollen in Wien Hütteldorf, St. Pölten, Amstetten, Linz, Wels, Attnang-Puchheim, Vöcklabruck, Salzburg, Kufstein, Wörgl und Innsbruck halten, steht in der Anmeldung.


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