CTG / StLB

Begonnen von Martin, 27 03, 2025, 09:49

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Martin

Spatenstich für die Erweiterung der Fahrzeugwerkstätte am Cargo Terminal Graz

Ein wichtiger Schritt für die Zukunft des Schienengüterverkehrs in der Steiermark

Mit dem Spatenstich am 26. März 2025 startet die Erweiterung der Fahrzeugwerkstätte am Cargo Terminal Graz (Terminal Graz-Süd in Werndorf) unter der Projektleitung der Steiermärkischen Landesbahnen (StLB) in Zusammenarbeit mit der Güterterminal Werndorf Projekt GmbH (GWP) als Grundstückseigentümerin und Errichterin. Seit 2003 sind die StLB Betriebsführer der Eisenbahn- und Umschlaganlagen am Cargo Terminal Graz und seit 2010 für alle eisenbahntechnischen und betrieblichen Aktivitäten verantwortlich. Die Cargo Center Graz Betriebs GmbH und Co KG (CCG) übernimmt als Betreiber des Güterverkehrszentrums das Management der Immobilien- und Allgemeinflächen. Durch das kontinuierliche Wachstum des Terminals in den letzten zwei Jahrzehnten, wurde auch der Tätigkeitsbereich der StLB erweitert und führte zu einem steigenden Bedarf an zusätzlicher Infrastruktur.

,,Die Erweiterung der Fahrzeugwerkstätte stellt einen entscheidenden Meilenstein in dieser Entwicklung dar und trägt maßgeblich zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts bei. Gleichzeitig leistet dieses Projekt einen wichtigen Beitrag zur Förderung des Schienengüterverkehrs in der Steiermark", erklärt Verkehrslandesrätin Mag. Dr. Claudia Holzer.

Mag. (FH) Ronald Kiss, Direktor der Steiermärkischen Landesbahnen, unterstreicht die Relevanz dieses Projektes: ,,Für die Steiermärkischen Landesbahnen ist es wichtig den Standort für Eisenbahnverkehrsunternehmen attraktiv zu gestalten. Ein wesentlicher Teil davon ist die Werkstätte für Schienenfahrzeuge. Es freut uns, dass wir mit der Erweiterung der gestiegenen Nachfrage Rechnung tragen dürfen."

BESCHREIBUNG DES PROJEKTES
In den letzten Jahren haben die StLB zahlreiche Maßnahmen zur Optimierung des Terminals ergriffen, um dessen Attraktivität für Wirtschaft, Industrie, Speditionen und Reedereien zu steigern und gleichzeitig die Abläufe effizienter zu gestalten. Mit der kontinuierlichen Zunahme des Containerumschlags wächst auch die Zugfrequenz am Terminal, wodurch die Werkstätte an ihre Kapazitätsgrenzen stößt. Außerdem bringen die Erweiterung des Terminals durch die Anschlussbahn Nord im Oktober 2024 sowie die bevorstehende Inbetriebnahme der Koralmbahn ein weiteres deutliches Wachstum des Zugverkehrs sowohl am Terminal als auch auf der Strecke mit sich.

Um den Verkehr auch in Zukunft erfolgreich von der Straße auf die Schiene zu verlagern, ist eine entsprechende Infrastruktur unerlässlich. Die Verfügbarkeit von Werkstätten für Schienenfahrzeuge spielt dabei eine Schlüsselrolle. Mit der Erweiterung der Fahrzeugwerkstätte am Terminal werden attraktive Rahmenbedingungen für den Eisenbahnverkehr geschaffen, die es ermöglichen, Schadwagen direkt bei Ankunft zu reparieren und Lokomotiven einer Revision zuzuführen. Für die rund 30 Eisenbahnverkehrsunternehmen, die den Terminal laufend nutzen, bedeutet dies eine deutlich höhere Flexibilität, da jederzeit ein Ganzzugvolumen zur Verfügung steht und eine etwaige erforderliche Überstellung von Ersatzwagen sowie die kostenintensive Bereitstellung von Ersatzlokomotiven entfällt. Dadurch wird eine hohe Planbarkeit und Sicherheit hinsichtlich der Fahrzeugverfügbarkeit gewährleistet. Eine Serviceeinrichtung dieser Art ist an keinem anderen Terminal gegeben und bringt damit einen Vorteil und ein Alleinstellungsmerkmal für den Cargo Terminal Graz mit sich.

PROJEKTBEREICHE
1. Erweiterung der bestehenden Werkstätte:
Die Erweiterung der bestehenden Halle umfasst ein zusätzliches Hallengleis für Arbeiten an Triebfahrzeugen, Güter- und Personenwägen. Die neuen Gebäudeabmessungen betragen ca. 76 m Länge, 10,7 m Breite und 14,4 m Höhe, mit einer Bruttogeschoßfläche von ca. 813 m² und einer Kubatur von ca. 11.700 m³. Der Zubau erfolgt südöstlich der bestehenden Werkstätte in Stahl-Skelettbauweise und wird mit einer Gleisaufständerung von ca. 20 m ausgestattet. Weitere Merkmale sind eine abgesenkte Arbeitsgrube, ein Hallenkran (10t), eine Dieselrauchgasabsauganlage sowie eine Mittel- und Dacharbeitsbühne mit Strom-, Druckluft- und Wasseranschlüssen.
2. Anpassung der Gleisanlagen:
Durch die geplante Erweiterung ergeben sich notwendige Änderungen an den Gleisanlagen.
3. Abschaltbare Oberleitung im Außenbereich:
Im Außenbereich ist ein kurzer Gleisabschnitt mit abschaltbarer Oberleitung für die Wartung von Elektrotriebfahrzeugen vorgesehen. Diese Ausstattungsmerkmale machen die Werkstätte zu einer modernen, zukunftsorientierten Eisenbahnfahrzeugwartungseinrichtung, die unter Berücksichtigung der Anforderungen zum Arbeitnehmer:innenschutz geplant ist.

BESONDERHEITEN
Die Errichtung der Werkstättenerweiterung und dessen Anbindung zum Bestand erfolgt während des Vollbetriebs in der bestehenden Fahrzeugwerkstätte. Im Vorfeld hergestellte Provisorien ermöglichen den reibungslosen Werkstätten- und Baustellenbetrieb.

ZEITLICHE ECKDATEN ZUM BAUABLAUF
Baubeginn (Hochbau): 31.03.2025
Beginn Gleisbau (Wiederherstellung): 29.07.2025
Fertigstellung: 30.01.2026
Probebetrieb, Schulungen, Doku: bis 03.04.2026
Inbetriebnahme: 06.04.2026

ALLGEMEIN
Bauwerber/Errichter: Güterterminal Werndorf Projekt GmbH, Am Terminal 1c, A-8402 Werndorf
Grundstückeigentümer: Güterterminal Werndorf Projekt GmbH, Am Terminal 1c, A-8402 Werndorf
Projektleitung: Steiermärkische Landesbahnen, Eggenberger Straße 20, A-8020 Graz
Streckenbezeichnung: ÖBB Strecken-Nr.: 10501, von km 226,93 bis 227,12

Presseaussendung StBB

Fotorechte: StB/Edi Aldrian
Foto v.l.n.r.:
Ing. Willibald Harb (Infrastruktur Steiermärkische Landesbahnen)
BM DDI Daniel Gößler (Leiter Infrastruktur Steiermärkische Landesbahnen)
Mag. (FH) Ronald Kiss (Direktor Steiermärkische Landesbahnen)
Verkehrslandesrätin Mag. Dr. Claudia Holzer
Bmst. DI Reinhard Hinrichs (Geschäftsführer Güterterminal Werndorf Projekt GmbH)
Dr. Robert Brugger (Geschäftsführer Cargo Center Graz Betriebs GmbH und Co KG)
Mag. Heimo Kniechtl (Geschäftsführer Güterterminal Werndorf Projekt GmbH)
Bmstr. Ing. Robert Zach (Geschäftsführer BHM Ingenieure)
Ing. Christian Kirchsteiger (Teamleiter Leitungsbau Porr Bau GmbH)
Liebe Grüße
Martin

Martin

Eröffnung der erweiterten Fahrzeugwerkstätte am Cargo Terminal Graz

Eine Serviceeinrichtung dieser Art gibt es an keinem anderen Terminal


Nach 11-monatiger Bauzeit (April 2025 bis Februar 2026) wird mit der Eröffnung der erweiterten Fahrzeugwerkstätte am Cargo Terminal Graz (Terminal Graz-Süd in Werndorf) ein bedeutender Meilenstein für die Weiterentwicklung des Standorts gesetzt. Die neue Infrastruktur, in die rund 4,6 Millionen Euro investiert wurden, befindet sich derzeit im Probebetrieb und nimmt am 6. April 2026 den Vollbetrieb auf, wodurch die Leistungsfähigkeit des Terminals nachhaltig gestärkt wird.
Realisiert wurde das Projekt unter der Projektleitung der Steiermärkischen Landesbahnen (StLB) in Zusammenarbeit mit der Güterterminal Werndorf Projekt GmbH (GWP) als Grundstückseigentümerin und Errichterin. Seit 2003 sind die StLB Betriebsführer der Eisenbahn- und Umschlaganlagen am Cargo Terminal Graz und seit 2010 für alle eisenbahntechnischen und betrieblichen Aktivitäten verantwortlich.
Die Cargo Center Graz Betriebs GmbH und Co KG (CCG) übernimmt als Betreiber des Güterverkehrszentrums das Management der Immobilien- und Allgemeinflächen. Durch das kontinuierliche Wachstum des Terminals in den letzten zwei Jahrzehnten wurde auch der Tätigkeitsbereich der StLB erweitert und führte zu einem steigenden Bedarf an zusätzlicher Infrastruktur. Die Erweiterung der Fahrzeugwerkstätte stellt einen entscheidenden Meilenstein in dieser Entwicklung dar und trägt maßgeblich zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts bei. Gleichzeitig leistet dieses Projekt einen wichtigen Beitrag zur Förderung des Schienengüterverkehrs in der Steiermark.

BESCHREIBUNG DES PROJEKTES
In den letzten Jahren haben die StLB zahlreiche Maßnahmen zur Optimierung des Terminals ergriffen, um dessen Attraktivität für Wirtschaft, Industrie, Speditionen und Reedereien zu steigern und gleichzeitig die Abläufe effizienter zu gestalten. Mit der kontinuierlichen Zunahme des Containerumschlags wächst auch die Zugfrequenz am Terminal, wodurch die bestehende Werkstätte an ihre Kapazitätsgrenzen stieß. Außerdem bringen die Erweiterung des Terminals durch die Anschlussbahn Nord im Oktober 2024 sowie durch die Inbetriebnahme der Koralmbahn ein weiteres deutliches Wachstum des Zugverkehrs sowohl am Terminal als auch auf der Strecke mit sich.
Um den Verkehr auch in Zukunft erfolgreich von der Straße auf die Schiene zu verlagern, ist eine entsprechende Infrastruktur unerlässlich. Die Verfügbarkeit von Werkstätten für Schienenfahrzeuge spielt dabei eine Schlüsselrolle. Mit der Erweiterung der Fahrzeugwerkstätte am Terminal werden attraktive Rahmenbedingungen für den Eisenbahnverkehr geschaffen, die es ermöglichen, Schadwagen direkt bei Ankunft zu reparieren und Lokomotiven einer Revision zuzuführen.
Mit der Inbetriebnahme der neuen Halle wurde die Nutzfläche mehr als verdoppelt, wodurch künftig mehrere Fahrzeuge gleichzeitig bearbeitet werden können. Aktuell sind neun Mitarbeitende in der Werkstätte beschäftigt; abhängig von neuen Aufträgen ist in den kommenden Monaten und Jahren mitweiterem Personalaufbau zu rechnen.

Durch die vergrößerte Fahrzeugwerkstätte profitieren die rund 30 Eisenbahnverkehrsunternehmen, die den Terminal laufend nutzen, von deutlich mehr Flexibilität, da jederzeit ein Ganzzugvolumen zur Verfügung steht und eine etwaige erforderliche Überstellung von Ersatzwagen sowie die kostenintensive Bereitstellung von Ersatzlokomotiven entfällt. Dadurch wird eine hohe Planbarkeit und Sicherheit hinsichtlich der Fahrzeugverfügbarkeit gewährleistet. Eine Serviceeinrichtung dieser Art ist an keinem anderen Terminal gegeben und bringt damit einen Vorteil und ein Alleinstellungsmerkmal für den Cargo Terminal Graz mit sich.
Die Ausschreibung und Ausführung der baulichen Maßnahmen sowie die Rahmenfinanzierung der Fahrzeugwerkstättenerweiterung erfolgte über die Güterterminal Werndorf Projekt GmbH (GWP) als Eigentümerin der Terminalanlagen sowie der Bestandswerkstätten.

PROJEKTBEREICHE
1. Erweiterung der bestehenden Werkstätte Die Erweiterung der bestehenden Halle umfasst ein zusätzliches Hallengleis für Arbeiten an
Triebfahrzeugen, Güter- und Personenwägen. Die neuen Gebäudeabmessungen betragen 76 m Länge, 10,7 m Breite und 14,4 m Höhe, mit einer Bruttogeschoßfläche von ca. 813 m² und einer Kubatur von ca. 11.700 m³. Der Zubau erfolgte südöstlich der bestehenden Werkstätte in Stahl-Skelettbauweise und wird mit einer Gleisaufständerung von ca. 20 m ausgestattet. Weitere Merkmale sind eine abgesenkte Arbeitsgrube, ein Hallenkran (10t), ein Lagerlift, eine Dieselrauchgasabsauganlage sowie eine Mittel- und Dacharbeitsbühne mit Strom-, Druckluft- und Wasseranschlüssen. Die Gleisanlage auf der Aufständerung sowie das weitere Mattengleis in der Halle wurden als Messgleis der Kategorie B/C ausgeführt.
2. Anpassung der Gleisanlagen
Aufgrund der Erweiterung mussten Änderungen an den Gleisanlagen durchgeführt werden.

BESONDERHEITEN
Die Errichtung der Werkstättenerweiterung und dessen Anbindung zum Bestand erfolgte während des Vollbetriebs in der bestehenden Fahrzeugwerkstätte. Im Vorfeld hergestellte Provisorien ermöglichten den reibungslosen Werkstätten- und Baustellenbetrieb.

ZEITLICHE ECKDATEN ZUM BAUABLAUF
Die Erweiterung der Fahrzeugwerkstätte wurde termingerecht fertiggestellt. Vor der regulären
Inbetriebnahme des Werkstättenbetriebs am 06.04.2026 werden diverse Abnahmen und
Dokumentationen sowie ein Probebetrieb inkl. Schulungen durchgeführt.
Baubeginn (Hochbau): 31.03.2025
Fertigstellung: 13.02.2026
Probebetrieb, Schulungen, Doku: bis 03.04.2026
Inbetriebnahme: 06.04.2026

ALLGEMEIN
Bauwerber/Errichter: Güterterminal Werndorf Projekt GmbH, Am Terminal 1c, A-8402 Werndorf
Grundstückeigentümer: Güterterminal Werndorf Projekt GmbH, Am Terminal 1c, A-8402 Werndorf
Projektleitung: Steiermärkische Landesbahnen, Eggenberger Straße 20, A-8020 Graz
Streckenbezeichnung: ÖBB Strecken-Nr.: 10501, von km 226,93 bis 227,12

STATEMENTS
Mag. Dr. Claudia Holzer
, LL.M., Verkehrslandesrätin:
,,Die Erweiterung der Fahrzeugwerkstätte stellt einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung des Cargo Terminals Graz dar und trägt maßgeblich zur Stärkung des Standorts bei. Die Werkstätte ist eine Serviceleistung, die an keinem anderen Terminal angeboten wird. Mit diesem Alleinstellungsmerkmal heben wir uns klar vom Wettbewerb ab. Gleichzeitig leistet dieses Projekt einen wichtigen Beitrag zur Förderung des Schienengüterverkehrs in der Steiermark."

DI Willibald Ehrenhöfer, Wirtschaftslandesrat:
,,Der Cargo Terminal Graz hat sich als modernes Logistikzentrum zu einer leistungsstarken
Drehscheibe im Herzen Europas entwickelt und ist damit ein wichtiger Erfolgsfaktor für unseren
Wirtschaftsstandort. Die Investition in eine erweiterte Fahrzeugwerkstätte schafft ein österreichweit einzigartiges Serviceangebot, erhöht die Wettbewerbsfähigkeit des Terminals und unterstützt die konsequente Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene. Damit schreiben wir die Erfolgsgeschichte unseres Logistikstandorts in Werndorf konsequent fort und stärken die Steiermark als Zukunftsland."

Mag. (FH) Ronald Kiss, Direktor Steiermärkische Landesbahnen:
,,Für die Steiermärkischen Landesbahnen ist es wichtig den Standort für Eisenbahnverkehrsunternehmen attraktiv zu gestalten. Ein wesentlicher Teil davon ist die Werkstätte für Schienenfahrzeuge. Es freut uns, dass wir mit der Erweiterung der gestiegenen Nachfrage Rechnung tragen dürfen."

Bmst. DI Reinhard Hinrichs und Mag. Heimo Kniechtl, Geschäftsführer GWP:
,,Die Errichtung der Fahrzeugwerkstätte stellte eine interessante Aufgabe dar. Die GWP zeigt sich
zufrieden, das Projekt der Steiermärkischen Landesbahnen fristgerecht und budgetkonform
übergeben zu können."
Liebe Grüße
Martin

Koralm

19.03.26

Cargo Terminal Graz wird ausgebaut


https://steiermark.orf.at/stories/3346508/

Hilde B.

Zitat von: Koralm am  19 03, 2026, 20:4619.03.26

Cargo Terminal Graz wird ausgebaut


https://steiermark.orf.at/stories/3346508/

1600 Beschäftigte, an zwei Hauptbahnen angeschlossen aber keine PV-Halte, sehr traurig.

s_gelb

Zitat von: Hilde B. am  19 03, 2026, 20:581600 Beschäftigte, an zwei Hauptbahnen angeschlossen aber keine PV-Halte, sehr traurig.

Die PV-Halte heißen Kalsdorf bzw. Werndorf - die Buslinien 635 bzw. 681 übernehmen ab dort die Feinverteilung und erschließen es über 8 Haltestellen.

amoser

Zitat von: s_gelb am  20 03, 2026, 05:42Die PV-Halte heißen Kalsdorf bzw. Werndorf - die Buslinien 635 bzw. 681 übernehmen ab dort die Feinverteilung und erschließen es über 8 Haltestellen.

Anscheinend nur eine mickrige Lösung: Immer wieder sind in den Dienst oder aus dem Dienst gehende Lokführer/innen zu sehen, die entlang der Verbindungsstrecke Kal - Kat zum Dienstbeginn oder vom Dienstende nach Hause "wandern".

Hilde B.

Zitat von: s_gelb am  20 03, 2026, 05:42Die PV-Halte heißen Kalsdorf bzw. Werndorf - die Buslinien 635 bzw. 681 übernehmen ab dort die Feinverteilung und erschließen es über 8 Haltestellen.

Völlig indiskutabel, umständlich und weit weg.
Es lebe das Auto.

Vitus

Zitat von: Hilde B. am  20 03, 2026, 08:18Völlig indiskutabel, umständlich und weit weg.
Es lebe das Auto.
Wieso? Die Buslinie 635 https://www.verbundlinie.at/components/com_timetable/uploads/94-635-m-j26-1.pdf
hat im Gelände des Terminal mehrere Haltestellen

riggnix

Es ist doch eh ein S6-Halt vorgeplant. Müsste man halt auch umsetzen.

FlipsP

Zitat von: amoser am  20 03, 2026, 08:12Anscheinend nur eine mickrige Lösung: Immer wieder sind in den Dienst oder aus dem Dienst gehende Lokführer/innen zu sehen, die entlang der Verbindungsstrecke Kal - Kat zum Dienstbeginn oder vom Dienstende nach Hause "wandern".

Bei ÖBB Tfzf völlig klar, warum. Die haben kein gültiges Ticket für die Busse. Wobei dort nicht viele ÖBB Tfzf unterwegs sein sollten

Die meisten privaten Unternehmen, die ich kenne, geben aber das Klimaticket aus. Die dürften dann schon. Kenne aber viele, die ken Problem damit haben mal eine halbe Stunde zu gehen, das sie ,,eh den ganzen Tag sitzen".


Hilde B.

Zitat von: riggnix am  20 03, 2026, 10:24Es ist doch eh ein S6-Halt vorgeplant. Müsste man halt auch umsetzen.

Und wo soll die halten ohne Haltestelle?

s_gelb

Zitat von: Hilde B. am  20 03, 2026, 08:18Völlig indiskutabel, umständlich und weit weg.
Es lebe das Auto.

Und eine eigene Bahnhaltestelle läge näher an den Arbeitsplätzen als die 8 Bushaltestellen?

Hilde B.

Zitat von: s_gelb am  20 03, 2026, 18:10Und eine eigene Bahnhaltestelle läge näher an den Arbeitsplätzen als die 8 Bushaltestellen?

Nach langen, schweren Schichten ist es völlig uninteressant mit einem Bus und dann noch der Bahn, und dann mit dem Auto nach Hause zu tingeln.
Es ist ein Armutszeugnis einen großen Arbeitgeber zwischen zwei Hauptbahnen ohne PV-Anschluß zu haben.
Natürlich siegt hier das Auto.

amoser

#13
Zitat von: FlipsP am  20 03, 2026, 11:34Bei ÖBB Tfzf völlig klar, warum. Die haben kein gültiges Ticket für die Busse. Wobei dort nicht viele ÖBB Tfzf unterwegs sein sollten

Die meisten privaten Unternehmen, die ich kenne, geben aber das Klimaticket aus. Die dürften dann schon. Kenne aber viele, die ken Problem damit haben mal eine halbe Stunde zu gehen, das sie ,,eh den ganzen Tag sitzen".


ÖBB-Mitarbeiter betrifft das nicht. Sie kommen mit der Lok und fahren damit wieder ab. Keiner von ihnen hat dort Dienstende oder Dienstbeginn.

Von den Privaten lassen sich einige vom Taxi abholen oder kommen damit. Dazu kommen viele "Wanderer".

Das ist nicht meine Meinung, sondern meine langjährige Beobachtung.

s_gelb

Zitat von: Hilde B. am  20 03, 2026, 18:41Nach langen, schweren Schichten ist es völlig uninteressant mit einem Bus und dann noch der Bahn, und dann mit dem Auto nach Hause zu tingeln.
Es ist ein Armutszeugnis einen großen Arbeitgeber zwischen zwei Hauptbahnen ohne PV-Anschluß zu haben.
Natürlich siegt hier das Auto.

Nach langen, schweren Schichten wäre es natürlich viel attraktiver zu Fuß zu einer verhätnismäßig weiter entfernten Bahnhaltestelle zu wandern als gleich mit einem Bus dorthin zu fahren...

Wenn es unattraktiv wäre nach der Arbeit mit den Öffis zur Bahn zu fahren, dann müssten in der HVZ die Linien zum Hauptbahnhof auch völlig uninteressant sein - das Gegenteil ist der Fall.