Werndorf: 3. Terminal geplant

Begonnen von amoser, Gestern um 21:53

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Zachi, J. 1042 und 2 Gäste betrachten dieses Thema.

amoser

Im ORF wurde heute berichtet. dass der CTG bis 2028 um einen 3. Bereich erweitert werden soll. Als Begründung  wird insbesondere die Zunahme der Transporte durch die Kooperation der Chinesischen Autoindustrie mit MAGNA genannt.

Finde ich einerseits erfreulich, andererseits ist eine weitere Zunahme der LKW-Fahrten vom CTG zum MAGNA-Werk zu befürchten.

Die Situation schreit nach einer endlichen Wiederinbetriebnahme der brach liegenden AB in Messendorf.

Erwähnt sei hier auch, dass offensichtlich im Bereich nordöstlich der AB Frikus in Kalsdorf ein Bauvorhaben geplant ist, da dort in den vergangenen Tagen Vermessungsarbeiten erfolgten. Seit Jahren gibt es ja dort eine ins Nirwana führende Weiche.

FlipsP

Die Anschlussbahn Magna ist toll. Aber wo und wie soll man denn dort entladen? Der Platz ist nicht wirklich vorhanden dort. Sind wir doch froh, dass man scheinbar wirklich wieder andenkt mehr Güter für MAGNA im Hauptlauf per Bahn zu transportieren. Der Nachlauf per LKW ist dann halb so wild.

Vitus

Es stellt sich nun die Frage ob die Autos als "Bausatz" nach Graz kommen und hier nur zusammengebaut werden oder die Autos komplett in Graz gebaut werden. Wenn ersteres stimmt, wird man sicherlich den CTG erweitern müssen. Aber auch der LKW-Verkehr zu MAGNA wird auf der Straße extrem zunehmen.

amoser

Zitat von: FlipsP am Gestern um 22:24.....
Der Nachlauf per LKW ist dann halb so wild.

Dazu nur ein paar Gedanken:

Der Raum Kalsdorf-Werndorf entwickelt sich immer mehr zum neuralgischen Punkt, was den LKW-Verkehr betrifft.

Sprich einmal mit dem Wirt der "Schief'n Hütt'n" über den "halb so wilden" LKW-Verkehr in der Maggstraße.

Warum wird die AB MAGNA wohl wieder hergestellt?

Allein der Übergabebahnhof ist ein riesiges Areal, auf dem ohne besonderen Aufwand Entladeflächen für geteilte Ganzzüge eingerichtet werden könnten.

Bitte verschone mich mit deinen Weisheiten, AB seien heute nicht mehr in.

FlipsP

Toll ja.

Man hätte also zusätzlich Aufwand für die Teilung der Ganzzüge.

Und wie viele hätte man Platz?




Du lebst in deiner Bubble und willst keine andere Meinung hören und schon gar nicht zulassen. Klug ist das nicht.

amoser

Nachdem unsere Meinungen ja bekannt sind, erspare ich es allen Lesern, dir und mir mit dem gleichen "Klopfer" zu antworten.

Betreffend Ganzzüge in den Übergabebhf. sei bemerkt, dass auf den vier Gleisen zwei Platz hätten und damit die Autoteile ohne jede Belastung des ohnedies kaum mehr aufnahmefähigen Straßennetzes bis zum Werk gebracht werden könnten.
Die Teilung bei der Beistellung wäre an Stelle hunderter LKW-Fahrten zwischen Werndorf und Thondorf wohl kein Mehraufwand, sondern eine immense Einsparung.

FlipsP

,,kaum mehr aufnahmefähiges Straßennetz". Ja genau. Das wird halt erzählt  ;D


Schau, die Umladung hast du auch am Übergabebahnhof in der AB, da sparst du nix. Oder glaubst du, da fahren dann die Stapler vom Übergabebahnhof außerhalb des Werkes direkt ans Band?

Für die Anfahrt nach Messendorf und in die AB brauchst du - Stand heute - Dieseltraktion. Mehraufwand.

Der Übergabebahnhof hat 4 Gleise, ja da hätten wahrscheinlich 2 Züge Platz (gerade nachgemessen: Ein Gleis hat dort gar nur ca 270-300 m, ein weiteres nur knapp über 300 m). Und dann?
Dort ist dann sonst kein Platz mehr. Keine Ladestraße, nix. Fliegen die Teil aus den Wagen ans Band?

Man darf auch nicht vergessen, dass A das Werk extrem eingesperrt ist, da kann man nicht so einfach zB einen Bahnlogistikhub integrieren und B die Logistik eben auf den LKW ausgerichtet ist (kann man kritisieren und gefällt mir auch nicht - ist aber so).

Ich bin ja grundsätzlich immer für die Bahn, aber ein wenig mehr Sinn für die Realität wäre nicht schlecht. Diese blinde Ideologie ist in meinen Augen unangebracht und hilft dem System nicht. Etwas mehr Sachlichkeit wäre da besser.