Rahmenplan, Einsparungen

Begonnen von 4110er, 21 05, 2026, 13:48

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4110er

Anderer Aspekt des aktuellen Rahmenplans. Betrachtet man die geplanten Elektrifizierungen von Regionalbahnen, etwa Innkreisbahn, bzw. Teile der Puchbergerbahn mit dem Jahr 2030, könnte man die Piestingtalbahn, die Aspangbahn, bzw. die Hausruckbahn bereits ab 2030 mit Stadler Accu betreiben (eine Anschlußbestellung daher zeitnah erfolgen). Die Tw 5047 könnten ausgeschieden werden.
Gemeinsam mit der Puchbergerbahn und deren elektrifiziertem Teilstück wären der Accubetrieb auch auf der Piestingtalbahn möglich und die innere Aspangbahn könnte dann durchgehend nach Aspang per Accu-Tw betrieben werden, genauso wie die Hausruckbahn durchgehend von Schärding bis Attnang-Puchheim. So wie in St.Pölten 2028, könnte dann auch in Wr.Neustadt 2030 der Betrieb mit dieselbetriebenen Fahrzeugen (weitgehend) enden.

5047er

Die bisher 23 bestellten Akkuzüge dürften aber nicht ausreichen, um damit alle 2030 nicht elektrifizierten Strecken zu bedienen.

Es ist daher davon auszugehen, dass man zumindest einige 5022er noch benötigen wird.

4110er

Ja klar, man wird weitere geschätzte 25 Züge brauchen, und gscheid wäre es die Serienfertigung gleich weiter laufen zu lassen. Übrigens für die Erlauftalbahn sind im aktuellen Rahmenplan keine Gelder vorgesehen, daher ist die Elektrifizierung und weitere Modernisierungsvorhaben abgeblasen?

5047er

Es wäre vermutlich auch gescheit, die noch recht modernen 5022er nicht gleich alle wegzuschmeißen. Und um weitere Neufahrzeuge zu kaufen benötigt man auch Geld, welches derzeit ohnehin knapp ist.

Auf der Erlauftalbahn sollten dann eh die Akku-Triebwagen eingesetzt werden.

riggnix

Ich würde da schon hinterfragen, ob man wirklich Geld spart, wenn man statt der Umbauarbeiten 25 neue Fahrzeuge kauft. Das relativiert sich natürlich, weil man ja auch für den Betrieb mit Oberleitung Fahrzeuge brauchen würde. Aber da würde es schon auch um eine ziemlich große Investition gehen.
Über die Dauer der Bauarbeiten für die Elektrifizierung kann man die 5022er vielleicht auch gut "fertigfahren". Auch wenn sie vom Alter her relativ modern sein sollten, wirkt es nicht so als ob die in einem guten Zustand wären. Also als Fahrgast auf der Ostbahn glaubt man teilweise, die zerreißt es gleich, so wie die tscheppern.

5047er

Zitat von: riggnix am  18 06, 2026, 16:19Also als Fahrgast auf der Ostbahn glaubt man teilweise, die zerreißt es gleich, so wie die tscheppern.
Das war auch schon so, wie sie noch ganz neu waren.

flow

Zitat von: riggnix am  18 06, 2026, 16:19Also als Fahrgast auf der Ostbahn glaubt man teilweise, die zerreißt es gleich, so wie die tscheppern.

Fahr mal mit den Garnituren von CFR oder MAV und dann red ma noch mal.  ;D
Morteratsch - fermeda sün dumanda

Franz312

Zitat von: riggnix am  18 06, 2026, 16:19Ich würde da schon hinterfragen, ob man wirklich Geld spart, wenn man statt der Umbauarbeiten 25 neue Fahrzeuge kauft. Das relativiert sich natürlich, weil man ja auch für den Betrieb mit Oberleitung Fahrzeuge brauchen würde. Aber da würde es schon auch um eine ziemlich große Investition gehen.
Über die Dauer der Bauarbeiten für die Elektrifizierung kann man die 5022er vielleicht auch gut "fertigfahren". Auch wenn sie vom Alter her relativ modern sein sollten, wirkt es nicht so als ob die in einem guten Zustand wären. Also als Fahrgast auf der Ostbahn glaubt man teilweise, die zerreißt es gleich, so wie die tscheppern.
Hängt von vielen Faktoren ab, würde ich sagen. Tunnel machen es problematisch, weil sie oft viel zu eng sind, dann würden die Kosten sehr steigen, weil man muss graben. Bei der Radkersburger Bahn braucht man zB max. 2 Garnituren (ältere Diesel-Züge können als Reserve dienen), wenn man aber die S51 bis nach Graz verlängern würde, dann würde eine Elektrifizierung vielleicht besser, ansonsten würde man extra Akku-züge brauchen

riggnix

Zitat von: Franz312 am  19 06, 2026, 11:26Hängt von vielen Faktoren ab, würde ich sagen. Tunnel machen es problematisch, weil sie oft viel zu eng sind, dann würden die Kosten sehr steigen, weil man muss graben. Bei der Radkersburger Bahn braucht man zB max. 2 Garnituren (ältere Diesel-Züge können als Reserve dienen), wenn man aber die S51 bis nach Graz verlängern würde, dann würde eine Elektrifizierung vielleicht besser, ansonsten würde man extra Akku-züge brauchen

Also gerade bei der Radkersburgerbahn finde ich eine Elektrifizierung viel sinnvoller. Die von dir genannte Durchbindung der S-Bahn wäre mit Akkuzügen auch machbar, allerdings schleppt man dann den großteil der Strecke den Akku unter der Oberleitung mit.

Die Bahn sollte meiner Meinung nach sowieso auf mind. 120 km/h (wenn nicht 160 km/h, kommt auf die Kantenzeiten an) ausgebaut werden. Da kann man dann halt auch gleich die Oberleitung mitbauen. Wenn sowieso gebaut wird, halten sich die Kosten in Grenzen.

Die S-Bahn könnte dann durchgebunden Radkersburg wirklich gut mit Graz verbinden. Wenn dann nach dem Umbau auch noch das Stürzen in Spielfeld wegfällt, ist man wahrscheinlich sogar schneller als mit dem Auto.

FlipsP

Zitat von: riggnix am  19 06, 2026, 11:37Also gerade bei der Radkersburgerbahn finde ich eine Elektrifizierung viel sinnvoller. Die von dir genannte Durchbindung der S-Bahn wäre mit Akkuzügen auch machbar, allerdings schleppt man dann den großteil der Strecke den Akku unter der Oberleitung mit.

Das wäre vollkommen in Ordnung. Genau dafür sind sie ja da. Ein Teil elektrisch, ein Teil mit Akku..

Aber nur für die Radkersburger Bahn wäre die Flotte einfach zu klein und würde deswegen teuer sein.



Zitat von: riggnix am  19 06, 2026, 11:37Wenn dann nach dem Umbau auch noch das Stürzen in Spielfeld wegfällt,

Was aber leider nicht kommen wird.

KW Bauer

Zitat von: riggnix am  19 06, 2026, 11:37Wenn dann nach dem Umbau auch noch das Stürzen in Spielfeld wegfällt, ist man wahrscheinlich sogar schneller als mit dem Auto.

Dir ist aber schon bewußt, dass das eine über 400 m lange neue Brücke über die Mur erfordert?

FlipsP

Zitat von: KW Bauer am  19 06, 2026, 14:09Dir ist aber schon bewußt, dass das eine über 400 m lange neue Brücke über die Mur erfordert?

Das ist nur eine Variante.
Es gibt sehr wohl auch Ideen (auch schon von Seiten der INFRA geplant), wo die bestehende Brücke bleiben würde.

Hilde B.

Zitat von: FlipsP am  19 06, 2026, 16:40Das ist nur eine Variante.
Es gibt sehr wohl auch Ideen (auch schon von Seiten der INFRA geplant), wo die bestehende Brücke bleiben würde.


Spannend, dann weihe uns Unwissende bitte in die bereits geplanten Pläne ein.

Vielen Dank im Voraus.

riggnix

Zitat von: KW Bauer am  19 06, 2026, 14:09Dir ist aber schon bewußt, dass das eine über 400 m lange neue Brücke über die Mur erfordert?

Also beim letzte Vorschlag den ich gesehen habe, wird der Haltepunkt Spielfeld ein bisserl nach Norden verlegt, sodass man ohne stürzen von Norden auf die Brücke abzweigen kann. Wenn ich mich nicht irre, war der Vorschlag von der Infra, aber da bin ich mir nicht sicher. Details hab ich da auch keine dazu.

510-015

Es gab Studien zu diesem Thema, die aber verworfen wurden, weil man eine neue Murbrücke brauchen würde.

Mit der aktuellen Brücke geht sich der Bogen nach Norden nicht so aus, wie man es möchte. Aus diesem Grund müsste man die Brücke neu bauen, was man aus Kostengründen nicht will.

Es gibt natürlich verschiedene Varianten, aber eine 400m Brücke ist natürlich nicht zwingend erforderlich. Es reicht wenn man an der bestehenden Stelle eine fast gleich lange Brücke in einem veränderten Winkel bauen würde.
Im alten Forum als "Bus 15 O530 Citaro L" unterwegs gewesen - jetzt mit kürzerem Usernamen ;D
Aber "15" ist im Namen erhalten geblieben zum leichteren Wiedererkennen ;)