RJX Florenz

Begonnen von 4110er, 13 07, 2026, 09:46

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4110er

Frage: Warum plant man den kommenden RJX nach Florenz erst um 10h53 ab Wien Hbf abfahren zu lassen? Die Ankunftszeit um 20h50 in Florenz ist für Touristen vollkommen unbrauchbar. Eine Abfahrtszeit um 6h00 früh ergäbe eine Ankunft um ca 16h, passend um sein Hotel zu erreichen und auch noch die Abendstunden in Florenz nutzen zu können, und Rom bzw. die Badeorte am Tyerrenischen Meer wären als Tagzug mit Umsteigen in Florenz vermutlich auch erreichbar.

ktn123

Angemeldeter Verkehr ist:
RJX 155: Wien ab 10:53; Villach (14:27/14:41); Venedig (17:50/18:05); Florenz an 20:50
RJX 154: Florenz ab 09:10; Venedig (11:55/12:10); Villach (15:19/15:33); Wien ab 19:07

siehe: https://www.autorita-trasporti.it/wp-content/uploads/2026/07/1_OBB_prot_43151_2026.pdf

Damit Übernachtet die Garnitur in Florenz. Wenn man die Abfahrt nun vorverlegen würde (z.B. 5:53) dann wäre man um 15:50 in Florenz und man müsste deutlich länger in Florenz "parken" und hat weniger Zeit für Wartung oder alternative Verwendung in Österreich (je nach Umlauf).

Zusätzlich fährt man ab Wien um 6:53 und 8:53 sowie 12:53 bereits nach Italien. 10:53 würde damit einen 2h-Takt am Vormittag komplettieren.

PS: Derzeit fährt in der Taktlage in Österreich der RJX Prag <> Villach (53/52).

4110er

Er müsste nicht in Florenz enden, könnte ja weter geführt werden und via Pisa in Livorno enden, und dort eventuell auch noch die Fähren nach Elba erreichen. Und was spricht dagegen den Pragzug nach Florenz zu verlängern?

danihak

Zitat von: 4110er am  13 07, 2026, 10:10Und was spricht dagegen den Pragzug nach Florenz zu verlängern?

U.a. die fehlende Zulassung für Italien

riggnix

Zitat von: 4110er am  13 07, 2026, 09:46Frage: Warum plant man den kommenden RJX nach Florenz erst um 10h53 ab Wien Hbf abfahren zu lassen? Die Ankunftszeit um 20h50 in Florenz ist für Touristen vollkommen unbrauchbar. Eine Abfahrtszeit um 6h00 früh ergäbe eine Ankunft um ca 16h, passend um sein Hotel zu erreichen und auch noch die Abendstunden in Florenz nutzen zu können, und Rom bzw. die Badeorte am Tyerrenischen Meer wären als Tagzug mit Umsteigen in Florenz vermutlich auch erreichbar.

Das ist ja wohl Geschmackssache. Ich hab lieber einen entspannten Vormittag bei der Abreise, statt dass ich um 5 aufstehen muss und den ganzen Tag fertig bin.
Und nach 21:00 einchecken ist in den wenigsten Fällen ein Problem. Abendessen ab 22:00 ist in Italien auch relativ üblich, also hat man am Abend sehr wohl noch etwas von der Stadt.

Ich verstehe schon, dass es dir lieber wäre, wenn es besser in deinen Rhythmus passt. Aber das sieht halt nicht jeder so.

5047er

Hier der Link zum Fahrplanentwurf:

https://www.autorita-trasporti.it/wp-content/uploads/2026/07/1_OBB_prot_43151_2026.pdf


Die Trasse macht durchaus Sinn, wenn man genauer hinschaut.

Mit den derzeitgen Abfahrten ab Wien um 6:53, 8:53 und 12:53 wird die derzeit bestehende Taktlücke geschlossen. Die Abfahrten um 6:53 (Trieste) und 8:53 (Venezia) fahren noch am selben Tag retour. Würde man eine dieser Verbindungen später legen, könnte man keine derzeit gefahrene Verbindung fahren.

Wien - Firenze und retour kann man hingegen nicht mit einer Garnitur in einer derzeit bestehenden Trasse in Österreich fahren. Insofern wird man die Garnitur in Firenze nicht vernünftig für eine weitere Leistung am selben Tag heranziehen können, daher macht eine Ankunft am Abend und eine Abfahrt in der Früh durchaus Sinn.

Der gewählte Umlauf ist jedoch so fahrbar, dass man mit derselben Garnitur auch in Österreich eine Tagesrandverbindung (Wien - Villach ?) fahren kann.

Ich persönlich könnte ja einer Tagesrandverbindung Wien - Bologna (z.B.: 4:53 ab Wien - am selben Tag wieder retour) mehr abgewinnen. Die nun gewählte Trasse wird aber wohl eher eine vernünftige Auslastung generieren.

5047er

Zitat von: 4110er am  13 07, 2026, 10:10Er müsste nicht in Florenz enden, könnte ja weter geführt werden und via Pisa in Livorno enden, und dort eventuell auch noch die Fähren nach Elba erreichen.
Dazu müsste der Zug in Firenze SMN stürzen und auf der großteils eingleisigen Strecke nach Livorno eine Trasse bekommen. Beides ist möglich, eine vernünftige Auslastung auf dem Abschnitt würde ich aber eher anzweifeln.

Ragnitztal

Das sind erfreuliche Nachrichten! Ich hoffe, man bekommt die Verspätungen besser in den Griff. Derzeit ist der RJX um 13:22 ab Graz einer jener, der am häufigsten starke Verspätungen, bereits von Wien kommend, hat (teils 60 Minuten und mehr).
Zumindest kommt damit auch wieder näher an die ligurische Küste, nachdem es den Nachtzug nach Livorno nicht mehr gibt.

Franz312

#8
Sicher eine gute Nachricht, besonders wegen der besseren Taktung.
Zitat von: ktn123 am  13 07, 2026, 10:00Angemeldeter Verkehr ist:
RJX 155: Wien ab 10:53; Villach (14:27/14:41); Venedig (17:50/18:05); Florenz an 20:50
RJX 154: Florenz ab 09:10; Venedig (11:55/12:10); Villach (15:19/15:33); Wien ab 19:07
Anmerkung: "Venedig" heißt hier natürlich Mestre. Man könnte etwas Zeit noch gewinnen, wenn der Zug von Treviso direkt nach Padua (ohne Halt+Wenden in Mestre) fahren würde. Man muss sowieso Richtung Venedig umsteigen, und in Treviso wäre es sogar bequemer (bahnsteiggleich), wobei es in Padua Anschlüsse ziemlich in jede andere Richtung gibt (inkl. Mailand und schnellere Züge nach Rom).

Wo das Problem bleibt ist, dass der erste Zug in der Früh von Italien Richtung Österreich relativ spät losfährt. Den RJ 134 eine Stunde früher fahren lassen, würde sich mit der Morgensperre schon Ausgehen, der könnte in Carnia die Ende der Sperre um 10:25 abwarten und um 10:50 schon in Tarvis sein. Jetzt kommt eine 4-Stunden Lücke danach, aber mit dem Florenz-RJ wäre das schon Machbar (also 134 - 3-Stunden Lücke - Florenz-RJ - 2 Stunden - 132 - 3 Stunden (Hier fährt aber der Micotra auch) - 130)

ZitatPS: Derzeit fährt in der Taktlage in Österreich der RJX Prag <> Villach (53/52)
Vielleicht schafft man stattdessen eine Verbindung die bis nach Berlin fährt auch schon ab Villach zu führen? Würde zB mit dem Aktuellen RJX636+RJ250 klappen.
Oder wirklich Prag-Venedig anbinden

TW 581

Zitat von: danihak am  13 07, 2026, 10:14U.a. die fehlende Zulassung für Italien


Und ist oft auch verspätet.

Die CD hat kaum Interesse noch nach Italien zu fahren, die haben mit Kopenhagen schon genug zu tun.
LG TW 581

Cerberus2

Zitat von: Franz312 am  13 07, 2026, 13:55Anmerkung: "Venedig" heißt hier natürlich Mestre. Man könnte etwas Zeit noch gewinnen, wenn der Zug von Treviso direkt nach Padua (ohne Halt+Wenden in Mestre) fahren würde. Man muss sowieso Richtung Venedig umsteigen, und in Treviso wäre es sogar bequemer (bahnsteiggleich),
Ist Venedig wirklich das Ziel von vielen Fahrgästen, oder ist es nicht eher doch Mestre? Venedig ist doch eher touristisch, während Mestre eher der Knotenpunkt und Industriestadt ist. (und ja ich weiß, dass Mestre ein Teil von Venedig ist, aber ich meine die durch die beiden Bahnhöfe erschlossenen Flächen).

LS64

Zitat von: Cerberus2 am Gestern um 09:23Ist Venedig wirklich das Ziel von vielen Fahrgästen, [...]?

Habe natürlich keine Zahlen. Aber nachdem ich öfter beruflich dort hin fahren musste bis vor 5 Jahren, kann ich zumindest sagen, dass in den Zügen Richtung Santa Lucia erstaunlich wenige Fahrgäste in Mestre ausstiegen. Vielleicht ein Drittel derer, die noch an Bord waren.
Die Fahrgastzahl Richtung Insel hat eher je nach Jahreszeit geschwankt, als die derer mit Ziel Mestre.
Aber das war eine reine Beobachtung, keine Zählung.

riggnix

Zitat von: Cerberus2 am Gestern um 09:23Ist Venedig wirklich das Ziel von vielen Fahrgästen, oder ist es nicht eher doch Mestre? Venedig ist doch eher touristisch, während Mestre eher der Knotenpunkt und Industriestadt ist. (und ja ich weiß, dass Mestre ein Teil von Venedig ist, aber ich meine die durch die beiden Bahnhöfe erschlossenen Flächen).

Wird wohl auch eine Trassenfrage. Für den FV sind die touristischen Ziele schon sehr interessant. Wenn man schon nach Mestre fährt und sowieso stürzen muss, ist Venezia S.L. schon interessant. Stellt sich natürlich die Frage, wie viel Zeit das wirklich kostet, und wie die Trassen liegen.
Ich kann aber auch nicht einschätzen, wie interessant Mestre für den FV aus Österreich ist. Der Berufsverkehr dort wird ja wahrscheinlich eher vom Regionalverkehr abgedeckt, oder?

Also wenn schon Venedig, ist Santa Lucia glaube ich grundsätzlich gut. Wenn man Zeit optimieren wäre es vielleicht sogar interessant, wenn man Venedig ganz auslässt und von Treviso direkt über Cittadella weiterfährt. Nachdem der RJ in Italien eh nur 160 fährt, würde die "langsame" Strecke gar nicht so viel ausmachen. Wenn das genug Zeit spart wäre es auch verkraftbar, dass man den Knoten in Mestre auslässt.

Franz312

Zitat von: riggnix am Gestern um 11:34Wird wohl auch eine Trassenfrage. Für den FV sind die touristischen Ziele schon sehr interessant. Wenn man schon nach Mestre fährt und sowieso stürzen muss, ist Venezia S.L. schon interessant. Stellt sich natürlich die Frage, wie viel Zeit das wirklich kostet, und wie die Trassen liegen.
Ich kann aber auch nicht einschätzen, wie interessant Mestre für den FV aus Österreich ist. Der Berufsverkehr dort wird ja wahrscheinlich eher vom Regionalverkehr abgedeckt, oder?

Also wenn schon Venedig, ist Santa Lucia glaube ich grundsätzlich gut. Wenn man Zeit optimieren wäre es vielleicht sogar interessant, wenn man Venedig ganz auslässt und von Treviso direkt über Cittadella weiterfährt. Nachdem der RJ in Italien eh nur 160 fährt, würde die "langsame" Strecke gar nicht so viel ausmachen. Wenn das genug Zeit spart wäre es auch verkraftbar, dass man den Knoten in Mestre auslässt.
Treviso bietet sehr gute Anschlüsse Richtung Venezia SL an, wäre also eine gute alternative zu Mestre. Von Treviso (bzw. Triest) kommend gibt's eine Schleife (ich glaube, dass diese zB für die NJ 294/295 verwendet wird!), die Mestre umfährt und Richtung Padua fährt. Treviso gilt zwar auch als Flughafen für Billigfluge nach Venedig...

Bis nach Venezia SL zu fahren wäre absolut blöd und wsl. unmöglich (15 Minuten länger als wie nach Mestre pro Richtung, bei überfüllten Trassen). Was ich gemeint habe war, dass man auch Mestre gar nicht anfahren braucht, da es nur als Umstiegsbahnhof Sinn macht und alle Anschlüsse auch woanders (ab Udine nach Triest und Friaul/ab Treviso Richtung Venedig und Umgebung/ab Padua in allen anderen Richtungen) vorhanden sind.

Kurze Anmerkung: Von Treviso über Cittadella (-Vicenza) ist für Mailand geeignet, aber nicht nach Bologna/Florenz (schon in Padua teilen sich die beiden Strecken)!

riggnix

Zitat von: Franz312 am Gestern um 14:01Treviso bietet sehr gute Anschlüsse Richtung Venezia SL an, wäre also eine gute alternative zu Mestre. Von Treviso (bzw. Triest) kommend gibt's eine Schleife (ich glaube, dass diese zB für die NJ 294/295 verwendet wird!), die Mestre umfährt und Richtung Padua fährt. Treviso gilt zwar auch als Flughafen für Billigfluge nach Venedig...

Bis nach Venezia SL zu fahren wäre absolut blöd und wsl. unmöglich (15 Minuten länger als wie nach Mestre pro Richtung, bei überfüllten Trassen). Was ich gemeint habe war, dass man auch Mestre gar nicht anfahren braucht, da es nur als Umstiegsbahnhof Sinn macht und alle Anschlüsse auch woanders (ab Udine nach Triest und Friaul/ab Treviso Richtung Venedig und Umgebung/ab Padua in allen anderen Richtungen) vorhanden sind.

Ja ich denke auch, dass sich das eben zeitlich schon auszahlen wird, wenn man nach Florenz will. Die aktuellen RJX nach Venedig liegen ja auch ziemlich gut (werde ich demnächst auch ausprobieren), da muss man vielleicht nicht mit Gewalt noch einen Zug hinführen.


Zitat von: Franz312 am Gestern um 14:01Kurze Anmerkung: Von Treviso über Cittadella (-Vicenza) ist für Mailand geeignet, aber nicht nach Bologna/Florenz (schon in Padua teilen sich die beiden Strecken)!

Da hast du natürlich recht, das macht deine Variante logischer.