[KORALMBAHN] - Presseberichte

Begonnen von Michael, 26 03, 2022, 23:43

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Provodnik

Zitat von: Immanuel Cunt am Gestern um 18:18Es braucht keine speziellen neuen Tickets, eine Aufhebung des Stückelungsverbots und der Bindung an Halte sowie das Schließen der Verbundlücken wäre völlig ausreichend.

Nur das kostet halt auch - wenn ein Ticket bei gleichem Preis mehr abdecken soll, wird halt die Abgeltung der EVU für die Anerkennung dieser Tickets teurer.

riggnix

Zitat von: PeterWitt am Gestern um 17:28Man versucht mal wieder, der Bundesregierung und der ÖBB ein Versagen anzudichten, weil man als Land es offenbar nicht schafft, sich über ein allfälliges Ticket zu einigen  ::)
Oder sind die wirklich derart deppert, dass sie's nicht verstehen?
Kleine

Also langsam wird das wirklich peinlich. Mich wundert ja ehrlich gesagt die Zurückhaltung vom Bund. Die Länder haben jahrelang ihre Arbeit nicht gemacht, weigern sich noch immer, und wollen dem Bund die Schuld geben.

Lindwurm

Die KLZ schreibt immer nur von diesem Problem beim Koralmtunnel. Aber das gibt es z.B. auch beim Tauerntunnel und bei vielen anderen Strecken. Sogar bei der Strecke Villach - Tarvisio Boscoverde (RJ ohne Zwischenhalt). Dort ist nur das Klimaticket Österreich gültig, aber nicht das Klimaticket Kärnten.

Andererseits ist das Klimaticket Kärnten bis Lienz gültig. Hier sieht man, was alles möglich ist, wenn man nur will.

riggnix

Zitat von: Lindwurm am Gestern um 19:35Die KLZ schreibt immer nur von diesem Problem beim Koralmtunnel. Aber das gibt es z.B. auch beim Tauerntunnel und bei vielen anderen Strecken. Sogar bei der Strecke Villach - Tarvisio Boscoverde (RJ ohne Zwischenhalt). Dort ist nur das Klimaticket Österreich gültig, aber nicht das Klimaticket Kärnten.

Andererseits ist das Klimaticket Kärnten bis Lienz gültig. Hier sieht man, was alles möglich ist, wenn man nur will.

Es gibt das gleiche "Problem" auch jetzt am Semmering. Wetten, dass das mit dem Tunnel dann auf einmal ein Skandal ist?

steve0699

Zitat von: 5047er am  25 09, 2026, 21:10Bergla kann man schwer einfach nach Schwanberg verlegen. Wie im Beitrag schon erläutert wurde, gibt es kein Geld für einen Bahnhof in Schwanberg. Außerdem hieße eine planmäßige Kreuzung in Schwanberg auch, dass man zwischen Pölfing-Brunn und Wies-Markt auch eine weitere Kreuzungsmöglichkeit benötigt, um einen Halbstundentakt anbieten zu können. Ein vernünftiger Anschluss zwischen S6 und S61 in beide Richtungen ginge sich dann auch nicht mehr aus.

Am zweigleisige Abschnitt zwischen Weststeiermark und Frauental-Bad Gams kreuzen sich planmäßig an A mehrmals S6 und S61.

Und zum deezeitigen Fahrplan der S6: Man hat die Kreuzung in Bergla im Stundentakt bewusst gewählt. Einerseits, weil sich das Stürzen in Wies in 7 Minuten nicht ausgeht. Und andererseits, weil der Anschluss zwischen S6 und S61 sonst auch nicht gepasst hätte.

Die Situation in Weststeuermark ist natürlich absolut unbefriedigend. Man könnte aber zumindest versuchen, einen knappen Anschluss vom FV auf die S6 herzustellen. Denn der (meist pünktliche) FV aus Kärnten ist meistens 1 bis zwei Minuten zu Früh in Wst. Bei einer Planankunft 1 Minute früher (37 statt 38, wäre durchaus möglich) könnte man einen Anschluss auf die S6 herstellen, wenn man den Anschluss auf Bahnsteig 2/3 herstellt. Die S6 würde dann bahnsteiggleich eine Minute später abfahren, was in Ländern mit vernünftiger Anschlussicherung absolut kein Problem wäre. Nachteil wäre halt, dass es ein knapper Anschluss wäre - wenn die S6 mehr als 2 bis 3 Minuten wartet, gibt man in Bergla dem Gegenzug schon Verspätung mit. Auch in die Gegenrichtung wären deutlich öfter zumindest "Zufallsanschlüsse" möglich, wenn man die Abfahrt der S6 von Bahsteig 1 auf Bahnsteig 2 verlegen würde. Denn eine Verspätung des FV in Richtung Kärnten von ein paar Minuten kommt durchaus häufig vor.

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort!

Bezüglich der Kosten eines Bahnhofes in Schwanberg ist es halt irritierend, dass ja die ganze Wieserbahn generalsaniert wurde. Im Zuge dessen hätte man schon einen Bahnhof in Schwanberg errichten können.

Im Zuge der Elektrifizierung erhält auch die Leobersdorfer Bahn eine neue Ausweichstelle (zwischen Traisen und Hainfeld), damit der Fahrplan in Zukunft zum Takt in St. Pölten passt.

Puh, die 7 Minuten Wendezeit, Zeit die wir nicht haben. Ja, hätte man moderne Elektrotriebwagen sollte es sich doch ausgehen in 7 Minuten.

Bezüglich der Anschlüsse in das Oisinitztal und in Graz frage ich mich, ob diese Knoten wirklich so wichtig sind. Das Oisinitztal wohl nur für Schüler. Und Graz? Puh. Also. Alle die ich kenne, die regelmäßig mit der Wieserbahn fahren haben als Ziel Graz bzw. den Stadtverkehr. Ich kenne niemanden der umsteigt Richtung Bruck oder Fehring. Ich vermute doch, dass viel mehr Reisende sich an der Relation Wies-Klagenfurt erfreuen würden, als an Wies - Peggau oä.

Und eine Frage noch an dich, du scheinst dich ja sehr gut auszukennen. Wozu wurden all diese Selbstblöcke installiert? Die würden doch nur etwas bringen, wenn sich zwei Züge verfolgen, in die gleiche Richtung. Aber kommt das bei der GKB überhaupt jemals vor? Wenn dann können es wohl nur Bau oder Arbeitszüge sein. Vl. ein Güterzug. Aber zahlt sich der Aufwand für diesen seltenen Verkehr überhaupt aus?

FlipsP

Zitat von: riggnix am Gestern um 19:56Es gibt das gleiche "Problem" auch jetzt am Semmering. Wetten, dass das mit dem Tunnel dann auf einmal ein Skandal ist?

Sehr wahrscheinlich nicht.
Denn da will der Großteil der Fahrgäste eh nicht nach Niederösterreich, sondern Wien. Braucht also immer das KTÖ.

Graz und Klagenfurt ziehen halt auch selbst an. Da würde eine 2-Bundesländerticket völlig ausreichen