Steirische Westbahn

Begonnen von s_gelb, 02 07, 2024, 14:47

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s_gelb

Zitat von: 5047er am  06 02, 2026, 14:05Die offizielle Streckenbezeichnungen der ehem. GKB-Strecken lauten:

- 43401 Graz Hbf - Köflach
- 43501 Lieboch - Wies-Eibiswald
- 43601 Groß St. Florian - Abzw Wst 1

Die Bezeichnung ist lediglich eine Projektbezeichnung, genauso wie "Kagenfurt-Weizelsdorfer-Bahn" oder andere Projekte.

Was ist dann beispielsweise mit den Namen Südbahn, Koralmbahn, Arlbergbahn etc.? Die offizielle Bezeichnung dort wird auch nur eine Nummer sein. Aber es existieren eben auch diese Namen für die entsprechenden Strecken, so wie es eben nun auch der Name Steirische Westbahn tut.

Außerdem - wenn es nur eine Projektbezeichnug wäre, wäre der Gebrauch dieser Bezeichnung grammatikalisch überall falsch. Immerhin ist immer die Rede von "Elektrifizierung der Steirischen Westbahn" und ein Projekt kann man nicht elektrifizieren - eine Strecke - oder besser gesagt ein Streckenbündel jedoch schon.

5047er

Zitat von: s_gelb am  06 02, 2026, 19:47Außerdem - wenn es nur eine Projektbezeichnug wäre, wäre der Gebrauch dieser Bezeichnung grammatikalisch überall falsch. Immerhin ist immer die Rede von "Elektrifizierung der Steirischen Westbahn" und ein Projekt kann man nicht elektrifizieren - eine Strecke - oder besser gesagt ein Streckenbündel jedoch schon.
Grammatikalisch wäre dann auch der gewählte Begriff falsch, da es sich nicht um eine, sondern mehrere Bahnstrecken handelt. Demnach müsste man für die Strecken einen Begriff wie z.B. Bahnnetz Weststeiermark nehmen.


Natürlich ist der von der ÖBB verwendete Begiff der Südbahn eine Nummer, in dem Fall die 10501. Die Infra verwendet da für Projekte zur Modernisierung z.B. den Begriff Südstrecke. Das ist wie im anderen Fall ein Projekt und keine Streckenbezeichnung.

FlipsP

Nein. Südstrecke und Weststrecke sind keine Projektbezeichnungen, sondern ganz klar Streckenbezeichnungen, um von der WESTBahn (die ja auch mit der SÜDBahn kommen wollte) in der Kommunikation abzugrenzen.

Genau aus dem gleichen Grund hat sich die ÖBB INFRA den Namen steirische Westbahn (noch klüger wäre Weststrecke gewesen) ausgedacht. Eben um die Köflacherbahn von der Graz-Köflacherbahn (im Volksmund ja auch sehr oft kurz als Köflacherbahn bezeichnet) in der Kommunikation abzugrenzen. Den wieder Ast hat man halt gleich dazugenommen.

Dieser Aufruhr aus einer bestimmten Ecke ist somit vollkommen umsonst.

s_gelb

Zitat von: 5047er am  06 02, 2026, 20:03Grammatikalisch wäre dann auch der gewählte Begriff falsch, da es sich nicht um eine, sondern mehrere Bahnstrecken handelt.

Nicht zwingend, kann mit dem Namen ja auch ein Streckenbündel gemeint sein, wie es ja auch beim Schweinbarther Kreuz der Fall war.

Südbahn hat ja in letzterer Zeit auch sowohl jene Hauptstrecken von Wien in die Südsteiermark und nach Kärnten bezeichnet, obwohl es aus historischer Perspektive für manche Abschnitte auch andere Namen gab, da sie Teil anderer, historischer Streckenverläufe waren - wie etwa die Kronprinz-Rudolfs-Bahn. Aber eben auch letzterer Name ist für die steirischen Abschnitte nicht mehr wirklich gebräuchlich.

amoser

#169
Zitat von: 510-015 am  06 02, 2026, 10:45.....
Der Begriff ,,steirische Westbahn" ist eben neu eingeführt worden und bildet einen Überbegriff für das ehemalige Streckennetz der GKB Infrastruktur und besteht aus den beiden Strecken Köflacher bzw. Wieser Bahn.
.....

Von wem und wozu und in welchen Stein gemeißelt?

Die offizielle Streckenbezeichnungen der ehem. GKB-Strecken lauten:

- 43401 Graz Hbf - Köflach
- 43501 Lieboch - Wies-Eibiswald
- 43601 Groß St. Florian - Abzw Wst 1

Daher nochmals: Der Name "Steirische ...." ist, auch wenn es einigen hier nicht in den Kram passt, lediglich eine Projektbezeichnung der ÖBB-INFRA, genauso wie "Klagenfurt-Weizelsdorfer-Bahn" oder andere Projekte.

Und, weil es einige in dankbarer Erinnerung angesprochen haben: Ich bleibe auch bei meiner Meinung, dass der Bahnhofsname Weststeiermark ein Unsinn ist.
Abgesehen von der geografischen Fehlanzeige (die weststeirischen Städte bzw. Orte Lieboch, Söding, Mooskirchen, Krottendorf, Voitsberg, Bärnbach, Rosental, Köflach, Lankowitz etc. sind nur durch eine andere Bahnstrecke direkt zu erreichen), weiß jeder, der die Hintergründe ein wenig kennt, dass dieser Über-drüber-Name auch von offizieller Seite nur ein ungeliebter Kompromiss im Streit zwischen D-Landsberg und Floriaun war. Wer es nicht glaubt, möge einmal nachdenken, warum wohl die GKB ihren Halt in der Bezirkshauptstadt zu "Deutschlandsberg Stadt" umgemodelt hat ....

Ich weiß, ich bin ein Wiederholungstäter, aber ich bleibe bei meiner Meinung!
(Auch wenn ein besonders "diskussionsferner" User das als "Blödsinn" und "vollkommen umsonst" würdigt.)



s_gelb

Zitat von: amoser am  06 02, 2026, 22:02Die offizielle Streckenbezeichnungen der ehem. GKB-Strecken lauten:

- 43401 Graz Hbf - Köflach
- 43501 Lieboch - Wies-Eibiswald
- 43601 Groß St. Florian - Abzw Wst 1

Daher Nochmals: Der Name "Steirische ...." ist, auch wenn es einigen hier nicht in den Kram passt, lediglich eine Projektbezeichnung der ÖBB-INFRA, genauso wie "Klagenfurt-Weizelsdorfer-Bahn" oder andere Projekte.



Und was für eine Projektbezeichnung wäre dann "Tauernbahn"? Weil auch dort ist die offizielle Bezeichnung nur eine Nummer.

Und wir schon geschrieben - es passt alleine grammatikalisch nicht - denn wenn von der Elektrifizierung der  Steirischen Westbahn die Rede ist - ein Projekt kann im Gegenzug zu Eisenbahnstrecken nicht elektrifiziert werden.

danihak

Nachdem die ganze Diskussion um den blöden Namen eigentlich lustig ist, habe ich die feinste KI gebeten, daraus ein Märchen zu machen. Ich hoffe, beide Beteiligten verstehen ein wenig Spaß und sind mir nicht böse.

Es war einmal in einem grünen, hügeligen Land namens Steiermark, durch das sich eiserne Bänder wie die Adern eines stolzen Riesen zogen. Diese Schienen waren mehr als nur Metall; sie waren die Lebenslinien der Menschen, die von den rauchigen Kohlefeldern Köflachs und den weiten Rebenhängen von Wies nach Graz reisten.
�Seit Generationen kannte jedes Kind den Namen dieser Wege: Es war die GKB, die stolze Köflacherbahn und die traditionsreiche Wieserbahn.
�Der Held und der Ruf der Tradition
�Inmitten dieses friedlichen Landes lebte ein tapferer Ritter des Schienenwegs namens Amoser. Er trug keinen Harnisch aus Stahl, sondern ein Herz, das für die Geschichte seiner Heimat schlug. Amoser wachte über die alten Schilder und die vertrauten Namen. Für ihn war die GKB eine Institution, ein Versprechen an die Menschen, dass ihre Identität unantastbar blieb.
�,,Solange ein Rad auf diesen Schienen rollt", schwor Amoser und hob seine Stimme auf dem Grazer Hauptbahnhof, ,,sollen sie Köflacherbahn und Wieserbahn heißen! Es ist der Name unserer Väter und die Seele unseres Westens!"
�Der dunkle Schatten von s_gelb
�Doch am Horizont braute sich ein gelber Nebel zusammen. Aus den tiefen Tälern der Bürokratie trat ein finsterer Widersacher hervor: der Zauberer s_gelb. Sein Gewand war von einem kühlen, funktionalen Gelb, und in seinen Händen hielt er eine endlose Rolle aus Pergament, auf der nur ein einziges Kürzel immer wieder geschrieben stand: ÖBB.
�s_gelb wollte die Welt vereinheitlichen. Ihn kümmerten Traditionen wenig; er wollte alles im Einheitsglanz der ,,Steirischen Westbahn" verschlingen lassen. ,,Die Zeit der alten Namen ist vorbei, Amoser!", rief s_gelb mit einer Stimme, die wie trockenes Papier raschelte. ,,Alles muss unter einem Banner stehen! Effizienz ist die neue Magie!"
�Die Schlacht der Begriffe
�In den Tälern zwischen Attendorf und Preding kam es zum ersten großen Aufeinandertreffen. Es war kein Kampf mit Schwertern, sondern ein gewaltiges Ringen der Worte und Symbole.
�Amoser warf dem Bösewicht die Geschichte der Bergleute entgegen, die mit der GKB ihr Brot verdient hatten. Er beschwor den Geist der alten Dampflokomotiven herauf, deren Pfiff nach ,,Heimat" klang.
�s_gelb konterte mit glänzenden Netzplänen und dem mächtigen Siegel der ÖBB. Er versuchte, die Schilder an den Bahnhöfen mit seinem gelben Nebel zu überziehen, um die Aufschrift ,,Wieserbahn" verschwinden zu lassen.
�Der Kampf tobte Tage und Nächte. Wenn Amoser ein Schild rettete, klebte s_gelb an einer anderen Weiche bereits ein neues Logo fest. Die Funken sprühten, wenn die Argumente aufeinanderprallten. Die Bewohner des Landes schauten verängstigt zu, wie ihre geliebten Bezeichnungen im Sturm der Mächte hin und her geworfen wurden.
�Das bittere Unentschieden
�Als die Sonne am siebten Tag hinter den Koralpen versank, herrschte eine unheimliche Stille. Keiner der beiden Kontrahenten hatte den entscheidenden Sieg errungen.
�Amoser stand erschöpft auf dem Bahnsteig, die Hand fest am Griff einer alten Weiche, die er erfolgreich verteidigt hatte. Doch direkt daneben leuchtete bereits das erste gelbe Banner des s_gelb, das hämisch im Wind flatterte. Die Schienenwege waren nun ein Flickenteppich aus Alt und Neu, ein zerklüftetes Reich, in dem die GKB noch atmete, aber der Schatten der Steirischen Westbahn bereits lange Finger ausstreckte.
�Der Krieg um die Namen war entbrannt, doch ein Gewinner war nicht in Sicht. Die Züge rollten weiter, aber niemand wusste genau, wohin die Reise in der nächsten Epoche führen würde...

TW 529

Zitat von: danihak am  06 02, 2026, 22:33Nachdem die ganze Diskussion um den blöden Namen eigentlich lustig ist, habe ich die feinste KI gebeten, daraus ein Märchen zu machen. Ich hoffe, beide Beteiligten verstehen ein wenig Spaß und sind mir nicht böse.

Es war einmal in einem grünen, hügeligen Land namens Steiermark, durch das sich eiserne Bänder wie die Adern eines stolzen Riesen zogen. Diese Schienen waren mehr als nur Metall; sie waren die Lebenslinien der Menschen, die von den rauchigen Kohlefeldern Köflachs und den weiten Rebenhängen von Wies nach Graz reisten.
�Seit Generationen kannte jedes Kind den Namen dieser Wege: Es war die GKB, die stolze Köflacherbahn und die traditionsreiche Wieserbahn.
�Der Held und der Ruf der Tradition
�Inmitten dieses friedlichen Landes lebte ein tapferer Ritter des Schienenwegs namens Amoser. Er trug keinen Harnisch aus Stahl, sondern ein Herz, das für die Geschichte seiner Heimat schlug. Amoser wachte über die alten Schilder und die vertrauten Namen. Für ihn war die GKB eine Institution, ein Versprechen an die Menschen, dass ihre Identität unantastbar blieb.
�,,Solange ein Rad auf diesen Schienen rollt", schwor Amoser und hob seine Stimme auf dem Grazer Hauptbahnhof, ,,sollen sie Köflacherbahn und Wieserbahn heißen! Es ist der Name unserer Väter und die Seele unseres Westens!"
�Der dunkle Schatten von s_gelb
�Doch am Horizont braute sich ein gelber Nebel zusammen. Aus den tiefen Tälern der Bürokratie trat ein finsterer Widersacher hervor: der Zauberer s_gelb. Sein Gewand war von einem kühlen, funktionalen Gelb, und in seinen Händen hielt er eine endlose Rolle aus Pergament, auf der nur ein einziges Kürzel immer wieder geschrieben stand: ÖBB.
�s_gelb wollte die Welt vereinheitlichen. Ihn kümmerten Traditionen wenig; er wollte alles im Einheitsglanz der ,,Steirischen Westbahn" verschlingen lassen. ,,Die Zeit der alten Namen ist vorbei, Amoser!", rief s_gelb mit einer Stimme, die wie trockenes Papier raschelte. ,,Alles muss unter einem Banner stehen! Effizienz ist die neue Magie!"
�Die Schlacht der Begriffe
�In den Tälern zwischen Attendorf und Preding kam es zum ersten großen Aufeinandertreffen. Es war kein Kampf mit Schwertern, sondern ein gewaltiges Ringen der Worte und Symbole.
�Amoser warf dem Bösewicht die Geschichte der Bergleute entgegen, die mit der GKB ihr Brot verdient hatten. Er beschwor den Geist der alten Dampflokomotiven herauf, deren Pfiff nach ,,Heimat" klang.
�s_gelb konterte mit glänzenden Netzplänen und dem mächtigen Siegel der ÖBB. Er versuchte, die Schilder an den Bahnhöfen mit seinem gelben Nebel zu überziehen, um die Aufschrift ,,Wieserbahn" verschwinden zu lassen.
�Der Kampf tobte Tage und Nächte. Wenn Amoser ein Schild rettete, klebte s_gelb an einer anderen Weiche bereits ein neues Logo fest. Die Funken sprühten, wenn die Argumente aufeinanderprallten. Die Bewohner des Landes schauten verängstigt zu, wie ihre geliebten Bezeichnungen im Sturm der Mächte hin und her geworfen wurden.
�Das bittere Unentschieden
�Als die Sonne am siebten Tag hinter den Koralpen versank, herrschte eine unheimliche Stille. Keiner der beiden Kontrahenten hatte den entscheidenden Sieg errungen.
�Amoser stand erschöpft auf dem Bahnsteig, die Hand fest am Griff einer alten Weiche, die er erfolgreich verteidigt hatte. Doch direkt daneben leuchtete bereits das erste gelbe Banner des s_gelb, das hämisch im Wind flatterte. Die Schienenwege waren nun ein Flickenteppich aus Alt und Neu, ein zerklüftetes Reich, in dem die GKB noch atmete, aber der Schatten der Steirischen Westbahn bereits lange Finger ausstreckte.
�Der Krieg um die Namen war entbrannt, doch ein Gewinner war nicht in Sicht. Die Züge rollten weiter, aber niemand wusste genau, wohin die Reise in der nächsten Epoche führen würde...
Geil..  ;D

amoser

#173
@ danihaKI: Super, bin dafür. dass du die verschmähte Breitling bekommst!


Ch. Wagner


Alfred Moser hat eine Meinung und zu der steht er. Und das ist in der heutigen Zeit schon sehr bemerkenswert. Und die meisten Geiferer kommen an sein Wissen nicht heran, von seinem Archiv gar nicht erst zu reden. Und Alfred hat tatsächlich ein Archiv und keine Bildersammlung.
Seien wir also froh, daß er sein Wissen, trotz der Schmähungen von eh immer den Üblichen, hier teilt.

Und danihak: Das ist ein reizendes Dramolett, das nur natürliche Intelligenz verfassen kann, danke!

amoser

Möchte mich bei Christian und allen anderen an meinen Beiträgen Interessierten mit einem GVB-Bild aus den 70ern bedanken!


scheurin

Sehr schön, danke. Durfte die GVB dort im Sperrbereich überhaupt parken? Und gäbe es den Ortner mit Seiko und Omega dort noch hätte man sich den Ankauf der Breitling sparen können :D

s_gelb

Zitat von: Ch. Wagner am  07 02, 2026, 09:50Alfred Moser hat eine Meinung und zu der steht er. Und das ist in der heutigen Zeit schon sehr bemerkenswert. Und die meisten Geiferer kommen an sein Wissen nicht heran, von seinem Archiv gar nicht erst zu reden. Und Alfred hat tatsächlich ein Archiv und keine Bildersammlung.
Seien wir also froh, daß er sein Wissen, trotz der Schmähungen von eh immer den Üblichen, hier teilt.

Und danihak: Das ist ein reizendes Dramolett, das nur natürliche Intelligenz verfassen kann, danke!


Die Bezeichnung "Steirische Westbahn" ist nur eine Meinung?

Und wenn danihak schreibt, er hat diesen Text mit KI verfasst, dann gehe ich davon aus, dass es stimmen wird. Man wird selten eigene Werke als fremd ausgeben.

s_gelb

Die Bezeichnung "Steirische Westbahn" prägt nun auch das Titelblatt der aktuellen Ausgabe des Drehscheibe-Magazins.