Neubau am Eggenberger Gürtel

Begonnen von Vitus, 19 12, 2024, 11:04

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FlipsP

#30
Zitat von: Urbanite1 am  03 06, 2026, 12:53Ich wage zu behaupten das funktioniert nur wegen dem im Gebäude integrierten großen Parkdeck, sorry Schwendtner...
Smart City detto mit den dortigen Parkplätzen und wie "ptg" schon geschrieben hat gibts dort angrenzend ein schon vorher bestehendes dicht besiedeltes Wohngebiet welches selber wenig Geschäftsflächen hatte.
Reininghaus bekommt mit dem Quartier 2, hier soll es noch heuer losgehen, auch eine große öffentliche Tiefgarage und die Geschäftsflächen dort sollen bereits einen höheren Vorvermietungsgrad haben.
Wo merklich viele Menschen mit einem südländischen Migrationshintergrund wohnen gibts auch weniger Leerstand weil die es kulturell gewohnt sind ihre Freizeit auf der Straße/Öffentlichkeit zu verbringen statt in der Wohnung aufgrund der dortigen sehr langen Sommer.
Am Griesplatz und in den vielen Neubauten in der Karlauerstraße sind ja die Geschäfttsflächen so gut wie alle in Benutzung.
Annenstraße ist hier die Ausnahme weil sehr viele kleine meist sanierungsbedürftige Geschäftsflächen und teilweise Hausbesitzer denen das Aussehen ihrer Gebäude herzlich wurscht ist was nicht gerade einladend wirkt...


Keine Ahnung was ,,sorry Schwendtner" wieder soll, aber okay.

Ja klar braucht so ein Supermarkt Parkplätze. Die sollen auch sein. Nur ist es eben ungefähr 1000 mal klüger der Parkplatz ist über oder unter dem Supermarkt (gibt schon einige Hofer und Billa in Graz) oder mit anderen Gebäuden überbaut.


Urbanite1

Zitat von: FlipsP am  03 06, 2026, 15:22Keine Ahnung was ,,sorry Schwendtner" wieder soll, aber okay.

Ja klar braucht so ein Supermarkt Parkplätze. Die sollen auch sein. Nur ist es eben ungefähr 1000 mal klüger der Parkplatz ist über oder unter dem Supermarkt (gibt schon einige Hofer und Billa in Graz) oder mit anderen Gebäuden überbaut.


Supermärkte: Auf jeden Fall, ich habe weiter oberhalb eh genau das kritisiert mit den Oberflächenparkplätzen bei den meisten Supermärkten.
Ich bin übrigens froh das die Grünen mit der Koalition was zu sagen gehabt haben in Graz die letzten 5 Jahre.
Wobei die Grünen aber leider manchmal Ideologie über alles stellen, siehe den Radweg in der Puchstraße welcher nirgendswo hingeht aber parallel zum nahen Murradweg verläuft und massigst Anrainerparkplätze gekostet hat...
Der irrwitzig breite ein Richtungs Radweg nähe Murinsel statt normal breitem Radweg plus breiterer Grünstreifen...
Das bestehen auf quellnahe P&R PLätze weit draußen am Land statt mehr dringend benötigte P&R Anlagen am Stadtrand...
Und der P&R Murpark hätte ordentlich aufgestockt gehört stattdessen plant man daneben auf einem Feld ein weiteres niedriges Parkhaus zu bauen, hoffe das wird so platzverschwenderisch eh nix daraus..
Positiv sind die ganzen Baumpflanzungen/Blühwiesen über Stadtgebiet verteilt, der Grünflächenfaktor beim Bauen und die Grünen haben sicher auch Druck gemacht bei den Flexitys die Option auf 55 davon zu ziehen. was für Graz einen Quantensprung im ÖPNV darstellen wird weil es auch endlich längere Bims sind!


Sanfte Mobilität

P+R macht nur Quellnahe in der Region Sinn und ist damit viel kostengünstiger als die Parkhäuser.

Murpark ist sicher relativ erfolgreich, aber in Wirklichkeit nur ein Tropfen auf den heißen Stein (auf die Gesamtzahl der Pkw in Graz gerechnet).

FlipsP

#33
Zitat von: Urbanite1 am  03 06, 2026, 20:02Supermärkte: Auf jeden Fall, ich habe weiter oberhalb eh genau das kritisiert mit den Oberflächenparkplätzen bei den meisten Supermärkten.
Ich bin übrigens froh das die Grünen mit der Koalition was zu sagen gehabt haben in Graz die letzten 5 Jahre.
Wobei die Grünen aber leider manchmal Ideologie über alles stellen, siehe den Radweg in der Puchstraße welcher nirgendswo hingeht aber parallel zum nahen Murradweg verläuft und massigst Anrainerparkplätze gekostet hat...
Der irrwitzig breite ein Richtungs Radweg nähe Murinsel statt normal breitem Radweg plus breiterer Grünstreifen...
Das bestehen auf quellnahe P&R PLätze weit draußen am Land statt mehr dringend benötigte P&R Anlagen am Stadtrand...
Und der P&R Murpark hätte ordentlich aufgestockt gehört stattdessen plant man daneben auf einem Feld ein weiteres niedriges Parkhaus zu bauen, hoffe das wird so platzverschwenderisch eh nix daraus..
Positiv sind die ganzen Baumpflanzungen/Blühwiesen über Stadtgebiet verteilt, der Grünflächenfaktor beim Bauen und die Grünen haben sicher auch Druck gemacht bei den Flexitys die Option auf 55 davon zu ziehen. was für Graz einen Quantensprung im ÖPNV darstellen wird weil es auch endlich längere Bims sind!

Ganz ehrlich: Das liest sich für mich ein wenig wie vom Hohensinner diktiert.

Dieses ,,Ideologie"-Blabla nervt mich dermaßen. Jede Partei ist Ideologie-getrieben. Den Grünen hat man das nachhaltig als schlechte Eigenschaft drufgedrückt.

Den Radweg in der Puchstraße verstehe ich auch nicht ganz, aber ganz klar sinnvolle quellnahe P+R zu kritisieren und deren Forderung als schlecht und ideologisch zu deklarieren ist schon sehr hanebüchen!

Soweit ich es aus den Medien im Kopf habe, wurde die Aufstockung beim Murpark geprüft und als nicht möglich eingestuft. Was also ist hier die Kritik?

Urbanite1

Zitat von: Sanfte Mobilität am  03 06, 2026, 20:07P+R macht nur Quellnahe in der Region Sinn und ist damit viel kostengünstiger als die Parkhäuser.

Murpark ist sicher relativ erfolgreich, aber in Wirklichkeit nur ein Tropfen auf den heißen Stein (auf die Gesamtzahl der Pkw in Graz gerechnet).
Eine Mischung von beiden, quellnah und am Stadtrand wäre mMn am besten.
Solange man die Ursache nicht bekämpft, die anhaltende Zersiedelung am Land welches den Autoverkehr fördert, spielt man halt nur abfangen mit der steigenden Anzahl der Autopendler nach Graz hinein.
Wie die neue Landesregierung die Fahrradoffensive auf Landesstraßen in Graz aus ideologischen Gründen gestoppt haben ist die Gegenseite auch nicht davor gefeit ideologisch verbrämt zu handeln:
Der überbreite Radweg bei der Murinsel wirkt für viele Autofahrer, welche auf der zu einer Fahrspur reduzierten Kaistraße zur Rushhour öfter dahinstauen, wie ein in Asphalt gegossener riesiger Mittelfinger ;D

FlipsP

Zitat von: Urbanite1 am  04 06, 2026, 12:33Der überbreite Radweg bei der Murinsel wirkt für viele Autofahrer, welche auf der zu einer Fahrspur reduzierten Kaistraße zur Rushhour öfter dahinstauen, wie ein in Asphalt gegossener riesiger Mittelfinger ;D

Tja, Pech würde ich meinen. Der riesige Mittelfinger kommt meist eh von den Autofahrenden, nicht umgekehrt.

Gerade am Kai braucht es keine 2 Spuren..

Ahenobarbus

Zitat von: Urbanite1 am  04 06, 2026, 12:33Der überbreite Radweg bei der Murinsel wirkt für viele Autofahrer, welche auf der zu einer Fahrspur reduzierten Kaistraße zur Rushhour öfter dahinstauen, wie ein in Asphalt gegossener riesiger Mittelfinger ;D

Da 150 Meter weiter nördlich die Fahrbahn bereits unter Nagl auf eine Fahrspur verengt wurde, sollte die Errichtung des Radweges keinen Unterschied ausgemacht haben.

Urbanite1

Zitat von: FlipsP am  04 06, 2026, 16:46Tja, Pech würde ich meinen. Der riesige Mittelfinger kommt meist eh von den Autofahrenden, nicht umgekehrt.
Das ist richtig als Autofahrer habe ich noch nie einen Mittelfinger von einem Radfahrer bekommen, fahre aber auch immer so rücksichtsvoll wie möglich.
Als Radfahrer habe ich schon öfters einen Mittelfinger "in Audio Ausführung" bekommen (wurde angehupt) weil ich es gewagt habe, zur eigenen Sicherheit, mehr als 10 Zentimeter Abstand zur Gehsteigkante zu lassen...


Zitat von: Ahenobarbus am  04 06, 2026, 22:36Gerade am Kai braucht es keine 2 Spuren..
Da 150 Meter weiter nördlich die Fahrbahn bereits unter Nagl auf eine Fahrspur verengt wurde, sollte die Errichtung des Radweges keinen Unterschied ausgemacht haben.
Ja für die Bim war das sehr wichtig die völlig eigene Trasse.
Um hier nochmal off topic auszuschweifen, sorry.
Wird einigen hier im Forum nicht gefallen:
Weiter nördlich, ab Höhe Schloßberghotel, ist der Radweg dagegen viel zu eng und ich würde die dortige Baumreihe für eine merkliche Verbreiterung der Geh/Radwegs opfern da eh daneben die üppig baumbewachsene Murböschung ist.
Die dortigen Parkplätze würde ich dafür nicht opfern die Zahl der Innenstadtparkplätze ist schon stark genug gesunken.
Bin übrigens in Graz immer schon Grün-KPÖ Wechselwähler gewesen und werde einer dieser beiden Parteien Ende des Monats wieder wählen damit niemand glaubt ich wähle ÖVP oder "mit den Zeigefingern ein Kreuz bildend..." die irre FPÖ!






Hilde B.

Zitat von: Urbanite1 am  05 06, 2026, 14:20Das ist richtig als Autofahrer habe ich noch nie einen Mittelfinger von einem Radfahrer bekommen, fahre aber auch immer so rücksichtsvoll wie möglich.
Als Radfahrer habe ich schon öfters einen Mittelfinger "in Audio Ausführung" bekommen (wurde angehupt) weil ich es gewagt habe, zur eigenen Sicherheit, mehr als 10 Zentimeter Abstand zur Gehsteigkante zu lassen...








Spannend Behauptungen, kann ich ganz und gar nicht teilen.

Meine Erlebnisse sind total konträr, den Radfahrern hilft da die Anonymität welche bei Autofahrern durch Kennzeichen nicht gegeben ist.

Urbanite1

Zitat von: Hilde B. am  05 06, 2026, 14:53Spannend Behauptungen, kann ich ganz und gar nicht teilen.

Meine Erlebnisse sind total konträr, den Radfahrern hilft da die Anonymität welche bei Autofahrern durch Kennzeichen nicht gegeben ist.
Ich erlebe Autofahrer als viel mehr aggressiv egal ob selber ein Auto lenkend oder besonders als Radfahrer welche scheinbar für manche Autofahrer ein rotes Tuch darstellen.
Radfahrer brechen zwar viel öfter die Verkehrsregeln, hier spielt die von dir erwähnte Anonymität sicher eine große Rolle..., im Vergleich zu Autofahrern sind Radfahrer aber trotzdem allgemein weit weniger aggressiv unterwegs als ein merklicher Prozentsatz der Autofahrer, halt in meiner persönlichen Erfahrung...

flow

Letzte Woche wurde mir (als Radfahrer) von einem Fahrschulauto am Eck Belgiergasse/Vorbeckgasse der Vorrang genommen, anschließend (nach einem Ausweichmanöver an den Fahrbahnrand) hat es mich dann auch noch zu knapp überholt (weil es kam ja eine Bim entgegen).
Von den Autos die Kreuzungsbereiche und/oder Schutzwege blockieren, am Kaiser-Josef-Platz links zum Ring abbiegen, gegen Einbahnen fahren, auf den 30er pfeifen,... red ich ja noch gar nicht.
Da hilft auch kein Kennzeichen.
Morteratsch - fermeda sün dumanda

FlipsP

Ich schätze, das sich Radfahrende und Autofahrende wenig nehmen in der Zahl der ,,Verkehrsregelbrecher".

Bei Autofahrenden ist es zB Volkssport die Tempolimit eher als Empfehlung zu sehen (ich nehme mich da nicht aus).

Radfahrende sehe ich dagegen zB öfter (aber immer wieder leider auch Autos) am Gehsteig.

Alles in allem wird sich das ziemlich die Waage halten. Aber man muss halt schon sehen (ohne jetzt wieder als Basher gesehen zu werden), dass das bei einem 2 Tonnen PKW mehr Gefahrenpotential vorhanden ist, als bei einem 150 kg Rad

Urbanite1

Zitat von: FlipsP am  07 06, 2026, 21:09Ich schätze, das sich Radfahrende und Autofahrende wenig nehmen in der Zahl der ,,Verkehrsregelbrecher".

Bei Autofahrenden ist es zB Volkssport die Tempolimit eher als Empfehlung zu sehen (ich nehme mich da nicht aus).

Radfahrende sehe ich dagegen zB öfter (aber immer wieder leider auch Autos) am Gehsteig.

Alles in allem wird sich das ziemlich die Waage halten. Aber man muss halt schon sehen (ohne jetzt wieder als Basher gesehen zu werden), dass das bei einem 2 Tonnen PKW mehr Gefahrenpotential vorhanden ist, als bei einem 150 kg Rad
Die am öftersten missachteten Verkehrsregeln bei Radfahrern sind mEn das ignorieren vom Ampel Rotlicht und auch das ignorieren von Fußgängern am Zebrastreifen, naturgemäß weit weniger gefährlich als wenn das ein Auto macht aber nährt halt die schon merklich hohe Antipathie von vielen Autofahrern und Fußgängern Radfahrern gegenüber..
Die Tempolimit Überschreitungen Strafzahlungen sind in Östereich viel zu billig im Vergleich zu anderen Ländern...

leonhard

Ich lade alle, die über Unsitten der Radfahrer sich beklagen ein in die Haydngasse zu kommen.
Sie ist Einbahnstraße OHNE Zusatztafel"ausgenommen Radfahrer" in Richtung Norden zur Rechbauerstraße.
Dort werdern Sie Leute mit akademischer Ausbildung und solche, die sich auf dem Weg dorthin befinden, aber auch solche ohne höhere Ausbildung als Einbahnsünder sehr zahlreich finden.