https://grazer.at/story/de/graz-pongratz-moore-steg-wird-ende-2026-fertig-gab-NZF21Wew/
Ist immer noch eine lange Zeit bis zur Fertigstellung, wäre es eine Brücke für den MIV hätte man sicherlich nicht solange für Planung und Bau benötigt. ::)
Heute wurde in der Gemeinderatssitzung grünes Licht für die Neuerrichtung des Pongratz-Moore-Steges gegeben. Folgende GR-Stücke wurden einstimmig beschlossen:
https://digra.graz.at/document?ref=0914cc1d-9b36-45eb-89e6-b1cfca3a11ca&jfwid=39d14a78-ab46-4262-9f63-6786bbc8ded7%3A0
https://digra.graz.at/document?ref=7199b10a-feef-4dda-8cb1-552865787701&jfwid=39d14a78-ab46-4262-9f63-6786bbc8ded7%3A0
Somit können im Herbst die notwendigen Bauarbeiten beginnen.
https://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/19979733/neuer-pongratz-moore-steg-im-grazer-norden-jetzt-gibt-es-gruenes-licht
Ich verstehe schon, dass die Dringlichkeit nicht ganz so hoch ist, aber 6 Jahre sind einfach viel zu lang.
Die Autobahnbrücke in Genua, die 2018 einstürzte, wurde knapp 2 Jahre nach dem Unglück wieder eröffnet und ist immerhin über einen Kilometer lang.
Wo sind das bitte 6 Jahre? Der Steg wurde im Juli 2023 gesperrt und soll Ende 2026 eröffnet werden?
W.
Zitat von: Stipe am 08 08, 2025, 15:41Ich verstehe schon, dass die Dringlichkeit nicht ganz so hoch ist, aber 6 Jahre sind einfach viel zu lang.
Die Autobahnbrücke in Genua, die 2018 einstürzte, wurde knapp 2 Jahre nach dem Unglück wieder eröffnet und ist immerhin über einen Kilometer lang.
Die Länge spielt keine Rolle für die Projektdauer, sondern die komplexen Umstände (Naturschutzrecht, Umwidmung zur Verkehrsfläche, etc...). Selbst wenn der Steg nur 5 m lang wäre, würde es 3 Jahre dauern.
Zitat von: Ragnitztal am 08 08, 2025, 18:51Die Länge spielt keine Rolle für die Projektdauer, sondern die komplexen Umstände (Naturschutzrecht, Umwidmung zur Verkehrsfläche, etc...). Selbst wenn der Steg nur 5 m lang wäre, würde es 3 Jahre dauern.
Aber für die Bauzeit dürfte die Länge schon eine Rolle spielen. Sorry für die 6 Jahre, aber Graz braucht für die Projektierung länger als Genua für Projektierung und Bau. Das ist nicht gut.
Bitte erklär mir die 6 Jahre.
Und Genua war wohl ein Sonderfall aufgrund der Umstände.Wohl deshalb schwerlich als Exempel heranzuziehen.
W.
Was soll ich da erklären, die sind falsch, wie du richtig geschrieben hast. 3,5 Jahre werden es laut dem Artikel in der Kleinen.
Sicher ist Genua ein Sonderfall, aber das Tempo für dieses Projekt in Graz ist dennoch beschämend.
Wenn du da was ändern willst, musst du sämtliche betroffene Gesetzgebungen abändern: Telekommunikationsgesetz, Straßengesetz, Elektrizitätswirtschaftsgesetz, Naturschutzgesetz fallen mir ad hoc für den betroffenen Bereich ein. Das ist größtenteils Landessache, zum Teil auch Bundessache. Man sollte auch bedenken, dass es für alles Fristenläufe gibt. Da bleibt wenig Spielraum für Beschleunigung von Verfahren.
Dann muss man halt diesen Wirrwarr vereinfachen. Der Schellhorn hat viel zu tun, fürchte ich.
Das ist eben der Nachteil bei einem multifunktionalen Steg, der bisher nicht einmal als Verkehrsfläche gewidmet war. Der 2. multifunktionale Steg im Grazer Stadtgebiet ist der Mediensteg beim Umspannwerk Süd, welcher nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Beim Gasrohrsteg führen immer hin nur Gasleitungen unten hindurch.
Zitat von: Stipe am 09 08, 2025, 13:49Dann muss man halt diesen Wirrwarr vereinfachen. Der Schellhorn hat viel zu tun, fürchte ich.
Viel Glück dabei! Er wird sich dabei auch in Länderinteressen und deren Kompetenzen einmischen müssen.
Ab Mo. 22.9. sollen die Arbeiten endlich beginnen.
https://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/20107415/endlich-faellt-der-startschuss-grazer-pongratz-moore-steg-wird-ab
Nachdem der Murradweg auf östlicher Seite im Bereich des Pongraz-Moore-Stegs mit dem Fahrrad (offiziell) nicht mehr passierbar ist, wurde eine Umleitung für Fahrräder ab der Ortweinschule über Makartgasse, Kahngasse und Weinzöttlstraße bis zum Andritzbach eingerichtet und auch sauber ausgeschildert. Der Radweg entlang der Weinzöttlstraße ist meines Erachtens allerdings stellenweise in einem desolaten Zustand und somit als längerfristige Umleitungsstrecke für eine der Grazer Hauptradrouten ungeeignet. Auf Höhe Weinzöttlstraße 3 ist der Radweg bereits in einem relativ schlechten Zustand. Die beschilderte Umleitungsstrecke wechselt zwar beim FMZ Arland auf die östliche Straßenseite, wo sich der Radweg in einem guten Zustand befindet; fährt man allerdings auf der westlichen Straßenseite weiter, verkommt der benutzungspflichtige(!) Radweg auf Höhe Autohaus Kuss zu einem vollkommenen Hohn, wie die angehängten Bilder von Google Street View zeigen.
Ich bin dort heute erst vorbei gefahren und kann das bestätigen. Wobei ich die Stelle auf den Bildern noch nicht die schlimmste finde. Der Radweg selber schon, aber dort kann man zumindest die Straßenseite wechseln oder den Weg an den Geschäften entlang nehmen. Weiter südlich allerdings geht das nicht und da ist der Weg auch eher schmal und mit schlechtem Asphalt sowie Kopfsteinpflaster alle paar Meter versehen. In einem inakzeptablen Zustand sind allerdings beide Stellen und die Fußwege auch.
Weiter nördlich ab dem Hagenbaumarkt bis zur Andritzer Reichsstraße ist der Radweg ebenfalls in keinem sonderlich guten Zustand.
Das ist eh die Stelle, die ich mit "auf Höhe Weinzöttlstraße 3" gemeint habe. Beim Autohaus ist der Radweg als benutzungspflichtig gekennzeichnet, also darf streng rechtlich gesehen die Straße bzw. der Weg zwischen Autohaus und Radweg nicht benutzt werden. (Die Straßenseite zu wechseln ist natürlich erlaubt.) An den Zustand des Radwegs ab Hagebaumarkt Richtung Norden habe ich mich gewöhnt. Die Pflastersteine auf Höhe Hagebaumarkt sind suboptimal, aber danach ist er einigermaßen gut befahrbar. Aber ja, eine neue Asphaltschicht würde der Radweg sicherlich auch dort gut vertragen. Wirklich schlecht ist der Zustand des Radwegs dann wieder vor und beim Steinbruch bei der Anschlussstelle Gratkorn Süd.