Heute fand die erste Bremsprobefahrt von TW 542 statt:
Absolut eine optische Bereicherung nach der Variobahn! Wenn der dann zumindest nicht noch schlechter fährt, dann wurde alles richtig gemacht... ::)
Fährt sicher nicht schlechter, denke ich. 8)
Beeindruckende Bilder! Weiß jemand, ob die Bremsproben mit leerer Garnitur oder unter simulierter Volllast durchgeführt wurden, wo Gewichte statt der Fahrgäste drin waren? Falls Letzteres noch aussteht, könnte es gut sein, dass wir die Fahrt nochmal erleben – dann allerdings mit etwas mehr Schwung im Bremsweg, denn die zusätzliche Masse will ja auch erstmal gestoppt werden.
Ein paar Bilder vom Flexi 541 vom den gestrigen Bremsproben.
Heute Vormittag fand die Bremsprobefahrt von Flexity 544 statt. Dies geschah bei strahlendem Wetter.
Was auffällt ist, dass die Anzeigen heute beim viertgebauten Wagen eine kleinere Schriftart verwendeten als jene bei 541 und 542.
Morgen ab ca. 9 Uhr ist dann der nächste Fleity 545 an der Reihe.
Während der Bremsproben wurde ein Schienenersatzverkehr mit Autobussen eingerichtet.
Danke an TW 581 für die Fotos!
Flexi 545 war heute bei dem Bremsproben. Heute mal ein Bild von der Rückfahrt in die Remise 3 beim Karlauer Gürtel. ;)
Dann wird 545 wohl aus der R1 gekommen sein?
Weil, um 8:30 waren noch 2 Flexiy in der R3, und beide unbeleuchtet. Jetzt hingegen stehen 3 Wagen dort. Kann es sein, dass der gestern gesichtete 542 eventuell in die R3 überführt wurde?
Also einen verkabelten Flexity hab ich so gegen 8:40 in der Herrengasse in Richtung Jakominiplatz gesehen.
Zitat von: PeterWitt am 19 02, 2026, 16:46Dann wird 545 wohl aus der R1 gekommen sein?
Weil, um 8:30 waren noch 2 Flexiy in der R3, und beide unbeleuchtet. Jetzt hingegen stehen 3 Wagen dort. Kann es sein, dass der gestern gesichtete 542 eventuell in die R3 überführt wurde?
Kam aus der R3, 545 stand in der Waschhalle.
Im Gegensatz zu Flexity 544, der gestern bei strahlendem Sonnenschein seine Bremsprobefahrt absolvieren durfte, hat Petrus heute bei Flexi 545 außer einer kurzen Aufhellung keine Sonne mehr übrig.
Unser "TW 529" hat sich trotzdem hinausgewagt und viele tolle Bilder mitgebracht. 😉
Danke
Super Fotos, super Bim! 8)
Vielen Dank :)
Heute ist 548 an der Reihe. - Danke an den Bildspender.
Mir drängt sich die Frage auf, warum die neuen Bims nicht eingesetzt werden und dafür seit Monaten Bremsproben durchgeführt werden? Weiß jemand was dazu?
Zitat von: whz am 06 05, 2026, 09:22Mir drängt sich die Frage auf, warum die neuen Bims nicht eingesetzt werden und dafür seit Monaten Bremsproben durchgeführt werden? Weiß jemand was dazu?
Eventuell weil sie keine Zulassung haben?
Oder weil man die Fahrgäste mit vermindertem Betriebsprogramm und alten Fahrzeugen nerven will.
Es liegt noch keine Zulassung vor.
Und das Personal wurde auch noch nicht geschult. Gerüchte kursieren, dass es mit dem Ersteinsatz noch länger dauern kann.
Unfassbar wie lange so was dauert, vielleicht beim nächsten Mal was kaufen, was auch einsatzbereit ist.
Zitat von: il_treno am 06 05, 2026, 12:25Unfassbar wie lange so was dauert, vielleicht beim nächsten Mal was kaufen, was auch einsatzbereit ist.
Also einen Autobus, schade um die neue Strecke durch die Neutorgasse.
Ansonsten empfehle ich dir, meine Antwort auf deine Aussage von Anfang Jänner noch einmal anzusehen. Sollte es tatsächlich bis Ende Mai/Anfang Juni klappen, wäre man schneller als die Kollegen in Wien gewesen – und deutlich schneller als etwa in Augsburg.
https://www.styria-mobile.at/home/smf/index.php/topic,1396.msg33205.html#msg33205 (https://www.styria-mobile.at/home/smf/index.php/topic,1396.msg33205.html#msg33205)
Oder einfach etas früher bestellen. ;D
Ganz einfach keine großen Hoffnungen wecken und den Mai nicht in Aussicht stellen. Besser gleich kommunizieren, dass die Flexitys evtl. erst Ende 2026 zum Einsatz kommen. Falls es dann doch früher wird, umso besser... Darum geht es vor allem!!
Zitat von: il_treno am 06 05, 2026, 12:25Unfassbar wie lange so was dauert, vielleicht beim nächsten Mal was kaufen, was auch einsatzbereit ist.
Das ist mittlerweile bei jeder Fahrzeugtype in Westeuropa so. Ob Straßenbahn, S-Bahn oder Fernverkehrszug, das ist nirgendwo in ein paar Monaten abgewickelt und dauert oft ein halbes Jahrzehnt. Graz hatte eh ein irres Glück, dass man bei den Flexity einfach die Wiener Produktion etwas adaptieren konnte. Wäre spannend, wie das zB in Osteuropa, den USA, Mexiko oder Nordafrika ausschaut. Ob es dort weniger bürokratisch zugeht, oder ob das im Zuge von Globalisierung und Digitalisierung mit neuen, schweren Niederflurfahrzeugen überall so ein Krampf ist. Wohlgemerkt, Graz ist da bei Weitem kein Extrembeispiel sofern die ersten Fahrzeuge 2026 noch in den Fahrgasteinsatz kommen.
Zitat von: il_treno am 06 05, 2026, 12:25Unfassbar wie lange so was dauert, vielleicht beim nächsten Mal was kaufen, was auch einsatzbereit ist.
und vor allem rechtzeitig um Zulassung ansuchen!! So stehen die neuen Wägen monatelang im Freien ohne eingesetzt zu werden. Kingt nach Schildbürgerstreich...gut, man hat auch erst vor kurzem die Anzeige in den Trams von 4/7 auf 17 geändert 8)
Zitat von: TMG am 06 05, 2026, 13:13Ganz einfach keine großen Hoffnungen wecken und den Mai nicht in Aussicht stellen. Besser gleich kommunizieren, dass die Flexitys evtl. erst Ende 2026 zum Einsatz kommen. Falls es dann doch früher wird, umso besser... Darum geht es vor allem!!
Ist das dein Ernst - ein Jahr herumstehen und nicht einsatzbereit sein??? Echt jetzt??
Zitat von: whz am 06 05, 2026, 14:41und vor allem rechtzeitig um Zulassung ansuchen!! So stehen die neuen Wägen monatelang im Freien ohne eingesetzt zu werden. Kingt nach Schildbürgerstreich...
Wie wäre es damit: Vielleicht schreibt man einfach mal nix, bevor man Unsinn schreibt?
Das Zulassungsprozedere läuft eh mehr oder weniger seit der Lieferung des ersten Fahrzeugs (wurde eh auch hier dokumentiert).
Die Fahrzeuge stehen eben nicht ,,einfach nur herum", sondern befinden sich im Zulassungsprozess. Dänisch nun wirklich nix, was außergewöhnlich nur die Grazer Flexity betrifft.
Ich weiß schon, dass wir in Österreich unseren Wohlstand dadurch aufs Spiel setzen, das wir bürokratisch ohne Ende agieren und Vorschriften haben, die kein Mensch braucht. Aber kann mir bitte jemand erklären, was an dieser Zulassung so ewig dauert? Ich meine, das Fahrzeug gibt es so ähnlich schon in Wien und Alstom wird wohl auch wissen, wie so eine Tram zu bauen ist, damit sie dann auch fahren darf. Das muss einfach schneller gehen, sonst können wir echt schon anfangen, Chinesisch zu lernen.
Und noch ein Gedanke: Wenn über die Zulassung erst im Herbst entschieden wird, stehen dann gut ein Dutzend Flexitiy herum. Was, wenn die Zulassung nicht erteilt wird? Im schlimmsten Fall müssten diese dann neu- oder zumindest umgebaut werden?
@Stipe: Du sprichst mir sowas von aus der Seele und hast mit allem, was du sagst, verdammt recht wie ich finde!
Das Zulassungsverfahren der neuesten C2-U-Bahnen in München hat damals so lange gedauert, dass ich kaum noch daran glaubte, dass die Fahrzeuge jemals regulär eingesetzt werden... Erst drei Jahre(!!!) nach dem geplanten Ersteinsatz gingen nach und nach mit grooooßem zeitlichen Abstand die ersten dieser Züge auf Linie. Auf genau eine Linie besser gesagt. Die Zulassung auf den übrigen Linien dauerte dann nochmals etliche Jahre. Ganz ehrlich: Unmöglich sowas und in dem Ausmaß definitiv nicht nachvollziehbar!
Natürlich ginge das auch schneller. Wenn man bloß endlich damit anfangen würde, Bürokratie abzubauen und pragmatischer vorzugehen bei der technischen Abnahme. Solche Verzögerungen bringen keinen nennenswerten Nutzen und sind schlichtweg witschaftsschädigend.
Wüßte man, in zwei Wochen geht die Welt unter, wenn die Dinger weiterhin in der Remise vor sich hin gammeln, was glaubt ihr, wie schnell die Flexitys dann den 4er und 7er attraktivieren würden... ruck zuck. Ohne Probleme. Es geht auch zügiger. Man muss nur wollen.
Für die Zulassung ist das Land zuständig, das kann dauern . . .
Ich habe jetzt mal Claude recherchieren lassen, das Ergebnis deutet darauf hin, dass wir uns hier mehr an Asien orientieren sollten. Da sind mir jetzt auch keine Häufung an Straßenbahnunfällen in Japan, Korea oder China bekannt. Die Links von Claude zu den Quellen sind beim Kopieren nicht mitgekommen, bei Interesse kann ich die nachliefern.
ZitatIn Deutschland und Österreich ist die Zulassung neuer Straßenbahntypen ein bekanntes Nadelöhr. Die Inbetriebnahmeprozesse werden zunehmend länger durch Verzögerungen im Genehmigungsverfahren. Überbordende Bürokratie in den Dokumentationsvorschriften für die technischen Aufsichtsbehörden trifft auf personell ausgedünnte Abteilungen sowohl bei den Herstellern als auch bei den Behörden, wobei letztere auch von Bundesland zu Bundesland unterschiedliche Maßstäbe anlegen. Urban Transport Magazine
Konkrete Beispiele aus Deutschland zeigen, wie lang das dauern kann: Die Lieferung von Straßenbahnen für Duisburg verzögerte sich massiv — die notwendigen Unterlagen für die Zulassung fehlten noch Ende 2022, und das Unternehmen hoffte, die Genehmigung 2023 zu erhalten. Alstom liegt europaweit an der Spitze bei Lieferverzögerungen, in manchen Fällen über 30 Monate. Urban Transport MagazineUrban Transport Magazine
Ein Ländervergleich im Überblick:
Österreich/Deutschland: Typisch 6–18 Monate für Zulassungsverfahren eines neuen Fahrzeugtyps, bei komplexen Fällen auch länger. Die Zuständigkeit liegt bei den jeweiligen Landesbehörden (technische Aufsichtsbehörde), die unterschiedlich schnell und mit unterschiedlichen Anforderungen arbeiten.
Schweiz/Niederlande/Belgien: Tendenziell etwas schneller und einheitlicher, oft 4–9 Monate, weil die Behördenstruktur zentralisierter ist.
Frankreich: Ähnlich wie D/A, zuständig ist EPSF (Établissement public de sécurité ferroviaire), 6–12 Monate sind üblich.
UK: Mit dem Office of Rail and Road (ORR) ebenfalls 6–12 Monate, nach dem Brexit etwas komplizierter geworden.
Polen/Tschechien: Oft schneller, 3–6 Monate, da Behörden pragmatischer arbeiten und es viel Erfahrung mit häufig bestellten Typen (Škoda etc.) gibt.
Warum dauert es so lange?
Der Hauptgrund ist, dass Straßenbahnen anders als z. B. Pkw keine EU-weit harmonisierte Typzulassung haben. Jede Stadt/jedes Bundesland/jedes Land hat eigene Behörden mit eigenen Anforderungen. Selbst wenn ein Flexity-Typ in Wien seit Jahren fährt, braucht Graz trotzdem eine eigene lokale Zulassung — mit eigenen Messfahrten, Lärm- und Erschütterungstests, Bremsprüfungen usw.
Kurz gesagt: Über ein halbes Jahr Zulassung in Graz ist unerfreulich, aber leider kein Ausreißer. In Mitteleuropa ist das der Standard, und Verzögerungen von 1–2 Jahren sind bei neuen Typen keine Seltenheit.
Und zur weltweiten Situation:
ZitatUSA & Kanada
Das System funktioniert dort grundlegend anders als in Europa. Während die USA auf Herstellerselbstzertifizierung setzt, ist China ein ,,Typgenehmigungsregime" — das bedeutet, dass Behörden ein neues Fahrzeugmodell aktiv prüfen und genehmigen müssen, bevor es auf die Straße darf. Bei amerikanischen Light-Rail-Fahrzeugen gibt es keine zentrale Bundesbehörde, die eine Typzulassung erteilt — stattdessen regeln die einzelnen Verkehrsbetriebe und Bundesstaaten das selbst über Abnahmetests. Der Prozess ist weniger formalisiert, dafür aber oft sehr langwierig durch umfangreiche Testprogramme. Sound Transit in Seattle etwa plante für 152 neue Fahrzeuge einen Gesamtzeitraum von 8 Jahren von Auftragserteilung bis Inbetriebnahme — mit den Phasen Design, Fertigung, Transport, Testing, Sicherheitszertifizierung und finaler Abnahme. Rein für das Testen und Zulassen vor Fahrgastbetrieb sind in den USA typischerweise 6–18 Monate einzuplanen, wobei Verzögerungen eher die Regel als die Ausnahme sind. Laut einer FTA-Studie dauert ein vollständiges Qualifikationstestprogramm für Schienenfahrzeuge typischerweise 18 bis 24 Monate. Sidley + 2
China
China ist der interessanteste Gegenpol zu Europa. Dort baut man in atemberaubendem Tempo neue Straßenbahn- und Stadtbahnsysteme auf — und die Zulassung läuft erheblich schneller. Neue Fahrzeugtypen werden oft innerhalb weniger Monate zugelassen, weil die staatlichen Hersteller (wie CRRC) direkt mit den staatlichen Genehmigungsbehörden zusammenarbeiten und viel weniger bürokratische Distanz zwischen Hersteller, Betreiber und Genehmiger besteht. Für bekannte Fahrzeugplattformen sind 3–6 Monate realistisch. Das erklärt auch, warum China seit 2010 weit über 100 neue Straßenbahn- und Stadtbahnsysteme eröffnet hat — ein Tempo, das in Europa völlig undenkbar wäre.
Australien
Dort liegt die Situation irgendwo zwischen Europa und den USA. Die einzelnen Bundesstaaten haben eigene Sicherheitsbehörden (z. B. Transport for NSW, Department of Transport in Victoria), und neue Fahrzeuge müssen zertifiziert werden, bevor sie als öffentliches Verkehrsmittel eingesetzt werden dürfen — wobei diese Zertifizierung laut Experten oft beschleunigt werden sollte, weil sie Markteintrittsbarrieren schafft. Typische Zulassungsdauern: 6–12 Monate, bei neuen Fahrzeugtypen auch länger. World Economic Forum
Japan & Südkorea
Beide Länder haben sehr effiziente Zulassungssysteme. In Japan gibt es klare nationale Standards und gut eingespielte Prozesse zwischen Herstellern (Kawasaki, Nippon Sharyo) und Behörden — neue Varianten bekannter Typen werden oft in 2–4 Monaten zugelassen. Südkorea ähnlich.
Lateinamerika & Afrika
Sehr heterogen. In Brasilien, Mexiko oder Südafrika kann eine Zulassung bei komplexen Projekten 1–3 Jahre dauern, weil die Behördenkapazitäten dünn und die Standards weniger etabliert sind. Andererseits wird dort bei politischem Willen auch manchmal sehr pragmatisch vorgegangen.
Zunächst einmal: Die Grazer Flexity sind nicht mit den Wienern ident, sie sind quasi ein neuer Typ.
Dann denken wir noch an das Unglück in Kaprun zurück, welcher Sachverständige möchte heute noch für seine Gutachten belangt werden.
Und schließlich: Wo sollen sie sonst stehen, hätte man denn eine Zeltremise aufbauen sollen?
Wahrscheinlich wird man erst mit Schulbeginn (also ab September) mit dem Flexity im Linienbetrieb rechnen können.
Da noch keine Fahrer eingeschult sind sowie auch keine Lehrfahrer wird alleine das noch wochenlang dauern.
Zuerst braucht man überhaupt mal die Zulassung.
Zitat von: Ch. Wagner am 06 05, 2026, 16:12Zunächst einmal: Die Grazer Flexity sind nicht mit den Wienern ident, sie sind quasi ein neuer Typ.
Nein. Neu bei der Grazer Variante und neu für die Zulassungsbehörde hierzulande ist das Fahrerassistenzsystem.
Ein großer Punkt beim Zulassungsprozess ist der Bremsassistent, den es in Österreich zuvor nicht gab. - Auch nicht bei den Wiener Flexis. - Da gibt es eine riesige Haftungsfrage und das ist sicher auch ein Mitgrund für die Dauer.
Aber wer sagt denn, dass nicht auch ein bisschen parteipolitische Taktik dabei ist. (Vor der Graz Wahl lässt man ihn nicht zu)
Das ist aber nur rein hypothetisch.
Ich denke, dass die Zulassung im Mai noch erfolgen wird.
Der Einsatz der Flexity im Linienbetrieb wird Ende Mai 2026 aufgenommen! Dies jedoch mit einer eingeschränkten Einsatzzeit pro Tag.
Zitat von: Zachi am 06 05, 2026, 16:14Wahrscheinlich wird man erst mit Schulbeginn (also ab September) mit dem Flexity im Linienbetrieb rechnen können.
Da noch keine Fahrer eingeschult sind sowie auch keine Lehrfahrer wird alleine das noch wochenlang dauern.
Zuerst braucht man überhaupt mal die Zulassung.
Meinen letzten Informationen nach soll ein Einsatz schon in nächster Zeit* stattfinden – aber nicht im großen Umfang, eher nach der Art, wie es in Augsburg abläuft.
Aber zuerst braucht der erste Wagen natürlich seine Zulassung, dann kann geschult werden. Da zumindest die Fahrmeister ja schon geschult sind – sie fahren ja die Probefahrten – wird das dann recht rasch gehen. Einen einzelnen Kurs kannst du dann relativ schnell nach der Zulassung mit Fahrern besetzen.
Aber bis man offiziell etwas hört, ist das Ganze natürlich nur ein Blick in die Glaskugel. Immerhin gibt es offiziell noch keine Infos, dass der bei der letzten Aussendung angekündigten Termin "Mai" nicht eingehalten werden kann.
*Bei Zulassungen und auf hoher See ist man in Gottes Hand.
Da hat sich eine gute Diskussion entwickelt, danke. Mai wäre natürlich schön, ich würde die echt gerne mal ausprobieren.
Sehe ich das richtig: Die Zulassung ist in Ö Landessache? Dann wäre hier eine Bundesbehörde sicher sinnvoller, so wegen Bündelung von Fachwissen.
Wird man sehen wann die ersten Fahrgäste mit den Flexi in Graz unterwegs sein werden, man werfe eine Blick in die Glaskugel.
Zitat von: Martin am 06 05, 2026, 16:25Ein großer Punkt beim Zulassungsprozess ist der Bremsassistent, den es in Österreich zuvor nicht gab. - Auch nicht bei den Wiener Flexis. - Da gibt es eine riesige Haftungsfrage und das ist sicher auch ein Mitgrund für die Dauer.
Hat man für die Wagen auch ein par Heckmodule auf Reserve bestellt? ::)
An sich ja sinnvoll, wären Unfälle wie am Hauptplatz oder Roseggerhaus vermeidbar - aber z.B. in der Murgasse oder Herrengasse stelle ich mir das spannend vor, wie soll der Sensor reagieren? Auf Risiko, damit man fahren kann (dann ist er an sich unnütz), oder auf Sicherheit (dann steht man dort nur mehr bzw. legt eine Notbremsung nach der anderen hin)?
Oder reagiert der Sensor nur auf große Objekte und klammert Fußgänger, Radfahrer etc. aus? Dann hat er zwar einen gewissen "Selbstschutz-Sinn", aber ist gerade bei sensiblen Unfällen nutzlos.
Zitat von: TMG am 06 05, 2026, 16:00Natürlich ginge das auch schneller. Wenn man bloß endlich damit anfangen würde, Bürokratie abzubauen und pragmatischer vorzugehen bei der technischen Abnahme. Solche Verzögerungen bringen keinen nennenswerten Nutzen und sind schlichtweg witschaftsschädigend.
Wüßte man, in zwei Wochen geht die Welt unter, wenn die Dinger weiterhin in der Remise vor sich hin gammeln, was glaubt ihr, wie schnell die Flexitys dann den 4er und 7er attraktivieren würden... ruck zuck. Ohne Probleme. Es geht auch zügiger. Man muss nur wollen.
Mich würde ja interessieren, wie tief du im Thema ,,Zulassungen von Schienenfahrzeugen" drinnen bist.
Was genau könnte man denn ,,schneller" machen?
Zitat von: TW 541 am 06 05, 2026, 16:25Der Einsatz der Flexity im Linienbetrieb wird Ende Mai 2026 aufgenommen! Dies jedoch mit einer eingeschränkten Einsatzzeit pro Tag.
Danke für die Info von kompetenter Seite!
Zitat von: TW 541 am 06 05, 2026, 16:25Der Einsatz der Flexity im Linienbetrieb wird Ende Mai 2026 aufgenommen! Dies jedoch mit einer eingeschränkten Einsatzzeit pro Tag.
Und das bringt sich was?
Damit die paar Fahrer die eingeschult sind, ihren Dienst mit dem Flexity fahren können und die anderen die noch nicht eingeschult sind dann mit einer anderen Garnitur fahren?
Zitat von: Zachi am 06 05, 2026, 17:51Und das bringt sich was?
Damit die paar Fahrer die eingeschult sind, ihren Dienst mit dem Flexity fahren können und die anderen die noch nicht eingeschult sind dann mit einer anderen Garnitur fahren?
Vermutlich damit man sagen kann, dass die Flexity schon fahren
Zitat von: Martin am 06 05, 2026, 16:25Ein großer Punkt beim Zulassungsprozess ist der Bremsassistent, den es in Österreich zuvor nicht gab. - Auch nicht bei den Wiener Flexis. - Da gibt es eine riesige Haftungsfrage und das ist sicher auch ein Mitgrund für die Dauer.
Vielleicht ist es bei Straßenbahnen neu - bei Autobussen gibt es das in Österreich bereits.
Zitat von: Zachi am 06 05, 2026, 17:51Und das bringt sich was?
Damit die paar Fahrer die eingeschult sind, ihren Dienst mit dem Flexity fahren können und die anderen die noch nicht eingeschult sind dann mit einer anderen Garnitur fahren?
Vielleicht, um erste Erfahrungen mit dem Fahrzeug zu sammeln und ggf. noch Nachbesserungen vornehmen zu können, sollten sich Probleme z.B. bei der Software, dem IBIS oder was sonst ergeben?
Zitat von: s_gelb am 06 05, 2026, 19:33Vielleicht ist es bei Straßenbahnen neu - bei Autobussen gibt es das in Österreich bereits.
Nur: was bringt das? In dieser Type ist es zum ersten mal verbaut, und daher muss alles zusammen penibel abgenommen werden, das ist ja der große Unterschied zum Straßenverkehr, wo eine Typenbescheinigung quasi universell gilt.