Zitat von: Südbahnlöwe am 24 10, 2025, 09:06Inferior....
https://www.krone.at/3936889
Kann man es vl. auch als inferior bezeichnen, dass jetzt während der Arlbergstrecke die Halte Innsbruck West, Imst-Pitztal, Landeck-Zams und St. Anton am Arlberg einfach so ersatzlos entfallen?
Klare Worte von Seiten der AK zum nun startenden Einsatz der chinesischen Doppelstockwagen:
https://wien.orf.at/stories/3328502/
Zitat,,einer der ersten Einsätze von chinesischem Rollmaterial im Personenschienenverkehr in der EU" und ein ,,Dammbruch, der eine österreichische Schlüsselindustrie, Zukunftsarbeitsplätze und die Krisenfestigkeit der Eisenbahn gefährdet", schreibt Lukas Oberndorfer, Leiter der Abteilung Klima, Umwelt und Verkehr der AK Wien.
Zitat von: s_gelb am 04 11, 2025, 06:20Klare Worte von Seiten der AK zum nun startenden Einsatz der chinesischen Doppelstockwagen:
https://wien.orf.at/stories/3328502/
Und was willst du mit dem Artikel?
Die AK würde ich nicht als gute Quelle nehmen, die beurteilen kann, welche Züge gut oder schlecht sind.
Die Chinesen sind technologisch seit Jahren ebenbürtig bzw. in der Zwischenzeit vielleicht bereits voraus. Es war nur eine Frage der Zeit, bis auch in Österreich die ersten chinesischen Züge fahren werden.
Über chinesische Produkte zu schimpfen ist sowieso der falsche Weg. Der richtige Weg ist zu hinterfragen, was Europa falsch gemacht hat, dass man in vielen Bereichen nicht mehr führend ist. Kurzfristig gesehen kann man die Situation nur akzeptieren. Langfristig gesehen kann man versuchen den Rückstand wieder zu verringern.
Willst Du die regionalen Unternehmen schlechtreden? In China lässt sich ein Zug wesentlich günstiger produzieren.
Die Tatsache, dass Haselsteiner hier die Büchse der Pandora öffnet, indem er bei einem chin. Hersteller bestellt, finde ich selbst nicht gut und ob die Züge besser sind, wie Du glaubst, wird sich zeigen.
Die Elektrogelenkbusse von CRRC bei den GL waren jedenfalls überhaupt nicht besser als jene von europäischen Herstellern. - Das Gegenteil war der Fall.
Ich finde man sollte lokale Unternehmen stärken. Und ob die chin. Technologie soviel besser ist, wird man sehen.
Welche österreichische Schlüsselindustrie, Jenbacher, SGP, Floridsdorf, Wr. Neustadt ?
Europa hat alles ins billige China verlegt, hat es zu dem gemacht, was es heute ist. China hat gelernt, daß Bildung höchste Priorität hat, und so sind sie Europa Jahre voraus. Mercedes, BMW und VW verzeichnen starke Umsatzrückgänge, weiil ihre Technologie total veraltet ist. Und die EBA zieht die Zulassung in die Länge, um so der "gelben Gefahr" etwas entgegen zu setzen.
Die AK soll sich lieber um ihre Kernkompetenz kümmern, wie etwa die überhöhten Preise in Österreich.
Zitat von: Ch. Wagner am 04 11, 2025, 08:44Welche österreichische Schlüsselindustrie, Jenbacher, SGP, Floridsdorf, Wr. Neustadt ?
Europa hat alles ins billige China verlegt, hat es zu dem gemacht, was es heute ist.
Die LOFAG (letzte Lok verließ 1969 das Werk), und die Wiener Neustädter Lokomotivfabrik, aber 1942 Rax-Werk Ges.m.b.H und 1945 zerbombt sicher nicht.
Zitat von: Martin am 04 11, 2025, 08:32Willst Du die regionalen Unternehmen schlechtreden?
Ich will (auch hier) nichts schlecht reden.
Mir kommt vor, dass viele die chinesischen Hersteller schlecht reden wollen.
China ist nicht mehr das ,,einfach-nur-billig-aber-dafür-keine-Qualität-Land", das es früher einmal war.
Ansonsten kann ich nur Ch.Wagner 100% zustimmen.
Haselsteiner ist da nicht Schuld, auch wenn es bequem ist, die Schuld dort hinzuschieben.
Die europäischen Hersteller haben sich die Situation selbst zuzuschreiben, haben früher vieles aus Kostengründen nach China verlagert. China hat die Chance genutzt und hat sich durch Ausbau von Bildung und Forschung aus einem reinem (Billig-)Produktionsland zu einem führenden (wenn nicht zu DEM führenden) Technologieland entwickelt.
Für Europa ist diese Entwicklung überhaupt nicht gut, aber sie hat bereits stattgefunden. Der Fehler hat bereits vor 20 Jahren IN Europa stattgefunden.
Ich finde es spannend das in Frankreich viele Aufträge an Alstom geht und damit die Arbeitsplätze vor Ort erhält und die Wertschätzung ebenso.
Die WB ist ein privates Unternehmen und kann die Züge auch wo auch immer kaufen, Stadler macht aber einen guten Job mit der Wartung und Bereitstellung ob es mit CRRC auch so gut läuft?
Der erste Stadler Smile für die WB ist schon fast fertig wird wohl demnächst nach Österreich kommen.
Dazu passend ein Artikel aus der (Tages-)Presse. (https://dietagespresse.com/das-koennen-die-neuen-chinesischen-zuege-der-westbahn/?fbclid=IwY2xjawN2v_VleHRuA2FlbQIxMABicmlkETEzVzl5Z1l0Szdubm5sT0ROAR5iwKQ5mPptaIVRPBwpIvKAyZTlj-ssaH6OQYtuoOVSZVLcG4w7A8W5EnBu9w_aem_HRXLOylU35BlXkOoPXPrtg)
Zitat von: Martin am 04 11, 2025, 08:32Die Tatsache, dass Haselsteiner hier die Büchse der Pandora öffnet....
Diese ist längst geöffnet, da sowohl die ÖBB (in Ungarn) als auch Regio Jet in Tschechien mit Fahrzeugen von CRRC fahren.
Nebenbei Vossloh, ein ehemaliger Teil von Siemens Mobility ist auch in chinesischer Hand.
Die Büchse ist längst offen.
Und weil die Fahrzeuge von CRRC so "gut" sind hat die Zulassung so lange gedauert, aber ja die arme Westbahn sieht sich natürlich wie sooft als Opfer.
Schuld an der langen Zulassung sind die bösen Behörden, ist einmal ein neues Feindbild,neben den ÖBB.
https://wien.orf.at/stories/3328502/
Die Behörden sind bei jeder Zulassung schuld, das kann man bei jeder Zulassung lesen
die nicht fristgerecht über die Bühne läuft.
Die ÖBB hat selbst China Loks in Ungarn in Betrieb.
Zitat von: Südbahnlöwe am 04 11, 2025, 13:16Und weil die Fahrzeuge von CRRC so "gut" sind hat die Zulassung so lange gedauert [...]
Eventuell weil es doch ein paar Umrüstungen gegeben hat, da die Vorgaben in China und Europa nicht 100% gleich sind? (Was aber nichts mit der Qualität des Fahrzeugs zu tun hat, wenn z.B. ein Kabel blau anstatt gelb sein muss.)
Eventuell weil die Behörde sich keinen Stress gemacht hat, weil es chinesische Fahrzeuge sind und chinesische Fahrzeuge ja aus Prinzip böse sind?
Sehen ja einige User hier offenbar auch so. Was ist hier die sachliche Grundlage?
Gewisse Kreise der Infra (Netzzugang) haben schon im früher gemeint, dass ein Betrieb der CRRC Dostos aus ihrer Sicht in Kürze starten könnte.
Welche Behördenverfahren dann noch einmal ein halbes Jahr gedauert haben, wird wohl keiner hier erfahren.
Zitat von: TW 581 am 04 11, 2025, 14:44Die ÖBB hat selbst China Loks in Ungarn in Betrieb.
Ja, aber solange es eine ÖBB Tochter ist, regt sich niemand darüber auf.
Aber der Haselsteiner ist natürlich Schuld als Türöffner. (Ich bin kein Fan von diesem Großunternehmer. Aber wegen den chinesischen Fahrzeugen braucht man ihn nicht kritisieren.)
Aber könnten wir die Diskussion China vs Europa in einem eigenen Thread führen? Hat nicht direkt was mit der Westbahn zu tun.
https://www.kleinezeitung.at/wirtschaft/20269108/westbahn-erntet-fuer-zuege-aus-china-massive-kritik?
Mit einem Chinesenzug fahre ich nicht. No way. :o
Zitat von: 510-015 am 04 11, 2025, 08:19Und was willst du mit dem Artikel?
Die AK würde ich nicht als gute Quelle nehmen, die beurteilen kann, welche Züge gut oder schlecht sind.
Schreibt die AK etwa, dass die Züge gut oder schlecht sind? Ich hätte jediglich Statements sinnerfassend wahrgenommen, die den Sachverhalt in Bezug auf die Industrie und
Arbeitsplätze bewertet; und vor allem Letzteres wäre ja gerade - noch dazu - Kernkompetenz der
Arbeiterkammer.
Aber auch die Gewerkschaft vida meldet sich deitlich
zu Wort:
"Wer Züge bestellt, trägt auch Verantwortung"
Der Fachbereich Eisenbahn der Gewerkschaft vida kritisiert den geplanten Einsatz chinesischer Doppelstocktriebzüge von CRRC in Österreich.
,,Die Rosinenpickerei der Westbahn muss ein Ende haben. Österreichisches Steuergeld über das Klimaticket kassieren, am hochqualitativen rot-weiß-roten Netz expandieren und gleichzeitig bei einem hoch subventionierten chinesischen Billigstbieter bestellen. In schwierigen Zeiten für die heimische Industrie ist das das falsche Signal. Hier muss die Politik einen Riegel vorschieben."
Steuergeld in heimische Wertschöpfung investieren
Die Gewerkschaft vida fordert endlich verbindliche soziale, arbeitsrechtliche sowie ökologische und regionale Kriterien in allen öffentlichen Vergaben und Förderungen und appelliert an die Bundesregierung, Steuergeld nur dort einzusetzen, wo es heimischer Wertschöpfung und Arbeitsplätzen zugutekommt. ,,Wer Züge bestellt, muss auch Verantwortung übernehmen, unser Geld für unsere Arbeitsplätze", so Tauchner.
Bahnsysteme nicht in fremde Hände geben
Zugleich warnt Tauchner vor einer zunehmenden technologischen Abhängigkeit und verweist auf Untersuchungen in Oslo (Norwegen), wo chinesische Elektrobusse aus der Ferne gesteuert werden konnten – wie Der Standard jüngst berichtete. ,,Wir dürfen unser Bahnsystem nicht in fremde Hände geben. Wer Züge bestellt, bestellt auch digitale Kontrolle – und die muss bei uns bleiben", resümiert Tauchner.
https://www.vida.at/de/artikel/eisenbahn/2025/westbahn-kritik-zuege-aus-china
Zitat von: Martin am 04 11, 2025, 17:29https://www.kleinezeitung.at/wirtschaft/20269108/westbahn-erntet-fuer-zuege-aus-china-massive-kritik?
Ich finde es persönlich spannend, dass jene Seite, die von so langen Lieferzeiten bei europäischen Herstellern spricht kürzlich betont hatte, wie super schnell es doch ging, Fahrzeuge für die Expansion in den Süden zu organisieren, wie ich es persönlich aus manchen Aussendungen vernommen hätte. Wohlgemerkt handelte es sich hier ebenso um einen europäischen Hersteller.
Zitat von: 510-015 am 04 11, 2025, 08:19Und was willst du mit dem Artikel?
Die AK würde ich nicht als gute Quelle nehmen, die beurteilen kann, welche Züge gut oder schlecht sind.
Die Chinesen sind technologisch seit Jahren ebenbürtig bzw. in der Zwischenzeit vielleicht bereits voraus. Es war nur eine Frage der Zeit, bis auch in Österreich die ersten chinesischen Züge fahren werden.
Über chinesische Produkte zu schimpfen ist sowieso der falsche Weg. Der richtige Weg ist zu hinterfragen, was Europa falsch gemacht hat, dass man in vielen Bereichen nicht mehr führend ist. Kurzfristig gesehen kann man die Situation nur akzeptieren. Langfristig gesehen kann man versuchen den Rückstand wieder zu verringern.
Wenn der Markeintritt in Europa durch massive staatliche Subventionen erleichtert/ermöglicht wird, ist kein fairer Wettbewerb gegeben. Europa muss sich allein aus industriestrategischen Gründen dagegen verwahren.
In den Bereichen in denen China Produkte erzeugt, die denen europäischer Anbieter überlegen sind, sollte man zumindest versuchen so zu agieren, wie es China seit Jahrzehnten vorexerziert: Marktzutritt nur unter Einhaltung bestimmter Bedingungen, z.B. Zwang zu Joint Ventures mit europäischen Unternehmen, Technologie- und Knowhow-Transfer, etc.
Zitat von: whz am 04 11, 2025, 17:34Mit einem Chinesenzug fahre ich nicht. No way.
Ei der Daus, bist du denn schon in einem gefahren?
Vor über 10 Jahren hat sich ganz Graz gerühmt, Vorreiter für Elektobusse im Stadtverkehr zu sein, die ganze Busflotte sollte umgestellt werden. Und Graz sollte die Zentrale für diese in Europa werden, quasi die Stadt der Buseinführung. Was ist von CSR geblieben: nur die Haltestelle "Museum der Wahrnehmung" und herausgeworfenes Geld.
Es ergeben sich dabei noch andere Fragen: Wieso gibt es so viele Chinabeisl, gar wegen der schönen Winkekatzen. Und wie so werden so viele japanisch Autos gekauft? Oder auch Südkoreanische. Und schließlich: Wieviel Diesel wird durch den Einsatz der Hybridbusse eingespart. Und wann fahren diese ausschließlich elektrisch?
Einfach mal abwarten. Schon schwer zu begreifen, was hier abgeht.
Und unserer supertollen Gewerkschaft steht es ja hier frei selbst tätig zu werden und ein Schienenverkehrs-Unternehmen zu gründen anstatt anderen etwas vorzuschreiben. Die Erfahrung mit Konsum und Bawag bürgt sicher für deren gewaltige Kompetenz.
Zitat von: Ch. Wagner am 04 11, 2025, 19:13Ei der Daus, bist du denn schon in einem gefahren?
Was meinst du mit der Frage? Verstehst du mein Posting nicht? Das eine impliziert nicht zwingend das andere ;)
Wenn auch primär Portugal betreffend beginnt sich nun auch die EU-Komission für das Thema zu interessieren:
https://www.kleinezeitung.at/wirtschaft/20277696/unfairer-wettbewerb-eu-nimmt-chinesischen-zugbauer-crrc-ins-visier
Zitat von: whz am 05 11, 2025, 10:46Was meinst du mit der Frage?
Das ist doch eine ganz einfache Frage: Ob du schon einmal mit dem Zug eines chinesischen Herstellers gefahren bist. Und warum du es kategorisch ablehnst.
Andererseits brauchen wir die Kooperation: Bei Magna werden chinesische Autos "gefinisht", was immer das auch heißen mag.
Zitat von: amoser am 06 11, 2025, 19:22Andererseits brauchen wir die Kopperation: Bei Magna werden chinesische Autos *gefinisht", was das auch immer heißen mag.
Das heißt, das die Bauteile aus China hier zusammen geschraubt werden.
Sie werden dann übrigens dann beim Vogl verkauft.
Und die Kleine Zeitung hat unlängst darob gejubelt.
Zitat von: amoser am 06 11, 2025, 19:22Andererseits brauchen wir die Kooperation: Bei Magna werden chinesische Autos *gefinisht", was immer das auch heißen mag.
Diese Autos kommen soweit ich weiß als CKD Bausätze (completly knocked down) nach Graz. Dabei werden Bauteile und vorgefertigte Baugruppen verschickt und in dem Fall bei Magna zusammengebaut (=,,assembled").
Wikipedia beschreibt das zB ganz gut!
Magna fertigt übrigens auch CKD Bausätze zB vom Mercedes-Benz G und verschickt diese dann.
Zitat von: FlipsP am 06 11, 2025, 19:55Magna fertigt übrigens auch CKD Bausätze zB vom Mercedes-Benz G und verschickt diese dann.
Wohin denn beispielsweise?
Im übrigen ist es ja heutzutage fast überall so, dass Teile aus aller Welt kommen. Man muss nur ein Lego-Set ansehen, wo von China über sogar Österreich eine ganz lange Liste drauf steht. Oder als der BMW eines Bekannten ein neues Ersatzteil benötigte und der Mechaniker meinte das hält sowieso nie lange weil es aus Asien kommt - und das war schon vor knapp 20 Jahren. Mich würde es nicht überraschen, wenn auch bei Siemens und Alstom nicht wenige Komponenten aus Asien eingebaut werden.
Ganz interessant, was Christian Kern dazu sagt:
https://oe1.orf.at/player/20251106/813125/1762428548000
Bitte bedenkt, wie viele Lokomotivfabriken es einst in Europa gab und vergleicht es mit der heutigen Situation.
Früher war der gegenseitige Wettbewerb landesweit, dann europaweit und heute ist er weltweit gegeben.
Sich dagegen zu verschließen, ist, wie auch Kern richtig sagt, kein taugliches Rezept.
Die Qualität muss natürlich stimmen, was beispielsweise bei den E-Probebussen für Graz wohl nicht der Fall war.
Wenn es allerdings mehr Nachfrage als Angebot gibt, wundert es mich aber ein bissl, warum die verbleibenden europäischen Platzhirsche (v. a. Alstom, Siemens und Stadler) ihre Produktionskapazitäten nicht erhöhen.
Zitat von: StlB Kh. 101 am 06 11, 2025, 21:16Wenn es allerdings mehr Nachfrage als Angebot gibt, wundert es mich aber ein bissl, warum die verbleibenden europäischen Platzhirsche (v. a. Alstom, Siemens und Stadler) ihre Produktionskapazitäten nicht erhöhen.
,,Mehr Nachfrage = mehr Output" funktioniert nur bei Standardisierung. In Europa verzetteln wir uns in Einstiegshöhen, Stromsystemen und Zulassungsdetails – das skaliert nicht. Jeder möchte Sonderwünsche:
- ÖBB: ,,Wir hätten gern Railjets, aber bitte mit Lok davor – Taurus-kompatibel, versteht sich."
- DB: ,,ICE, aber bitte in vier Varianten, mit Neigetechnik, Talgo, barrierefreiem Einstieg und Auslandszulassung."
- SBB: ,,Doppelstock, druckertüchtigt, für Tunnel, aber mit Schweizer Einstiegshöhe. Und bitte leise."
- SNCF: ,,TGV, aber nur auf LGV, mit französischer Stromversorgung und Signaltechnik. Merci."
- NS: ,,ICNG, aber für 1,5 kV DC und 25 kV AC. Und bitte schnell beschleunigen – wir haben dichten Takt."
In China? Eine Bahnsteighöhe, ein Stromsystem, ein Signalsystem – und keine 27 Betreiber mit Extrawünschen. Da läuft Serienfertigung, nicht Wunschkonzert.
ZitatWohin denn beispielsweise?
Schon jahrelang fahren 2x pro Woche Ganzzüge mit Mercedes G von Graz Ostbahnhof nach Bremerhaven. Ab hier gelangen die Autos per Schiff nach Übersee.
Zitat... warum die verbleibenden europäischen Platzhirsche ...
Nun, als Platzhirsche dachten die Genannten, dass ein "Eindringen" in ihren Markt nicht möglich sei. Das wussten natürlich auch die Zulassungsstellen .... warum sonst mussten ca 300 000 Kilometer abgespult werden, um zur Zulassung zu gelangen. Da hat man wohl nicht mit der Hartnäckigkeit der Westbahn gerechnet ... => umso mehr freut mich der Erfolg der Westbahn!
Das scheinheilige Gejeiere ist sowieso nervig, wenn man berücksichtigt, dass längst Triebfahrzeuge von CRRC zugelassen in Europa zum Einsatz kommen.
Wer nicht mit einem "Chinesenzug" fahren will, sollte sofort seinen Computer, sein MobilTel, Fernseher, etc. ausschalten und wegwerfen, denn da ist ja auch China drin, huch! ::)
Zitat von: scottie am 06 11, 2025, 22:01,,Mehr Nachfrage = mehr Output" funktioniert nur bei Standardisierung. In Europa verzetteln wir uns in Einstiegshöhen, Stromsystemen und Zulassungsdetails – das skaliert nicht. Jeder möchte Sonderwünsche:
- ÖBB: ,,Wir hätten gern Railjets, aber bitte mit Lok davor – Taurus-kompatibel, versteht sich."
- DB: ,,ICE, aber bitte in vier Varianten, mit Neigetechnik, Talgo, barrierefreiem Einstieg und Auslandszulassung."
- SBB: ,,Doppelstock, druckertüchtigt, für Tunnel, aber mit Schweizer Einstiegshöhe. Und bitte leise."
- SNCF: ,,TGV, aber nur auf LGV, mit französischer Stromversorgung und Signaltechnik. Merci."
- NS: ,,ICNG, aber für 1,5 kV DC und 25 kV AC. Und bitte schnell beschleunigen – wir haben dichten Takt."
In China? Eine Bahnsteighöhe, ein Stromsystem, ein Signalsystem – und keine 27 Betreiber mit Extrawünschen. Da läuft Serienfertigung, nicht Wunschkonzert.
China ist ein Staat,noch dazu eine Diktatur. Europa besteht hingegen aus vielen, meist demokratischen Staaten.
Zitat von: scottie am 06 11, 2025, 22:01,,Mehr Nachfrage = mehr Output" funktioniert nur bei Standardisierung. In Europa verzetteln wir uns in Einstiegshöhen, Stromsystemen und Zulassungsdetails – das skaliert nicht. Jeder möchte Sonderwünsche:
- ÖBB: ,,Wir hätten gern Railjets, aber bitte mit Lok davor – Taurus-kompatibel, versteht sich."
- DB: ,,ICE, aber bitte in vier Varianten, mit Neigetechnik, Talgo, barrierefreiem Einstieg und Auslandszulassung."
- SBB: ,,Doppelstock, druckertüchtigt, für Tunnel, aber mit Schweizer Einstiegshöhe. Und bitte leise."
- SNCF: ,,TGV, aber nur auf LGV, mit französischer Stromversorgung und Signaltechnik. Merci."
- NS: ,,ICNG, aber für 1,5 kV DC und 25 kV AC. Und bitte schnell beschleunigen – wir haben dichten Takt."
In China? Eine Bahnsteighöhe, ein Stromsystem, ein Signalsystem – und keine 27 Betreiber mit Extrawünschen. Da läuft Serienfertigung, nicht Wunschkonzert.
Ein bisserl was ist da schon dran. Allerdings bin ich auch ganz froh, in einem kulturell bunten Europa und nicht in einer chinesischen Einheitsdiktatur zu leben. Mittelfristig sollte man die Standards eh angleichen, aber inzwischen sind Mehrsystemloks ja auch schon ein Schritt in die richtige Richtung. Anyways: Wenn die Chinesen etwas für unseren Markt produzieren, müssen sie ihr Produkt ja trotzdem an die österreichischen (oder deutschen, spanischen, ungarischen etc.) Vorschriften anpassen.
Zitat von: scheurin am 06 11, 2025, 20:23Wohin denn beispielsweise?
Das weiß ich leider nicht mehr. Schon zu lange her.
Südamerika war oft ein heißer Tipp für solche Bausätze
Zitat von: StlB Kh. 101 am 06 11, 2025, 22:38Ein bisserl was ist da schon dran. Allerdings bin ich auch ganz froh, in einem kulturell bunten Europa und nicht in einer chinesischen Einheitsdiktatur zu leben. Mittelfristig sollte man die Standards eh angleichen, aber inzwischen sind Mehrsystemloks ja auch schon ein Schritt in die richtige Richtung. Anyways: Wenn die Chinesen etwas für unseren Markt produzieren, müssen sie ihr Produkt ja trotzdem an die österreichischen (oder deutschen, spanischen, ungarischen etc.) Vorschriften anpassen.
Das ist gar nix dran: China ist ein TOTALITÄRES Regime, ich weiß nicht, wie man sich so einen Staat als Vorbild nehmen kann!?
Und es gibt eben historische Gegebenheiten im Staatengebilde Europa, die man nicht einfach glattbügeln kann. Durch die EU sind die ganzen Zulassungsprozesse vereinfacht (1 x statt in jedem Mitgliedsland jeweils extra). Und ICE fahren nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich, der Schweiz, Belgien und Niederlande.
W.
Der Bahnmarkt in der EU ist viel zu stark von den Bestellern dominiert. Ihr übermäßiger Einfluss bremst die Entwicklungen und schadet dem Markt. Statt individueller Sonderlösungen braucht es schnelle, standardisierte Bestellungen - wie im Automobilmarkt, wo niemand ein maßgeschneidertes Auto kauft. Ein positives Beispiel ist die Vectron-Lokomotive: Sie folgt einem klaren Plattformgedanken und zeigt wie Standardisierung funktioniert. Das hat nichts mit China zu tun, sondern mit konsequenter Industrialisierung. China ist da für viele eine Ausrede, um abzulenken und den Status Quo beizubehalten.
Welch Länder in Asien sind denn nicht korrupt und nicht totalitär regiert. Wo werden denn die Fetzen von H&M und Konsorten hergestellt, wo ist denn da der Aufschrei der "Gerechten". Und wo steht denn heute die europäische Industrie, besonders die besserwisserische deutsche - 10 Jahre hinter den Chinesen. Sind denn schon alle Abgasbetrügereien vergessen. Und schließlich: die neue Nachtzugverbindung von Basel nach Oslo der SBB wird massiv vom Staat subventioniert, das allerdings regt nicht auf.
Zitat von: Ch. Wagner am 07 11, 2025, 09:10Welch Länder in Asien sind denn nicht korrupt und nicht totalitär regiert.
Einfallen würden mir:
Singapur
Japan
Bhutan
Südkorea
Taiwan
bei denen ich mir sicher bin.
Israel, Zypern (, Armenien?) sind Demokratien und die Korruption... naja, die treffen sich wahrscheinlich auch in und wieder auf Ibiza? Also Österreichniveau :)? Japan hat ja auch Korruption, siehe Tepco und Fukushima.
Das ganze jetzt ohne Recherche.
Aufschreie gibt es eben nur bei denen, die die Konsequenzen auch aushalten wollen. Aber ich finde, Aufschreie gibt es schon viele.
Nur halt nicht genug für einen Wandel.
Fair-Trade Label zum Beispiel ist so einer.
Zitat von: Sanfte Mobilität am 07 11, 2025, 08:20Das ist gar nix dran: China ist ein TOTALITÄRES Regime, ich weiß nicht, wie man sich so einen Staat als Vorbild nehmen kann!?
Man nimmt sich ja nicht die Staatsform als Vorbild, aber ich finde auch dass Standardisierung unterm Strich ein Vorteil für alle wäre!
Zitat von: sweiland am 07 11, 2025, 09:42........... aber ich finde auch dass Standardisierung unterm Strich ein Vorteil für alle wäre!
... und genau das ist das Schlechteste. Grundlage für den Kommunismus. Hat aber auch nicht funktioniert.
Zitat von: Vitus am 07 11, 2025, 09:55... und genau das ist das Schlechteste. Grundlage für den Kommunismus. Hat aber auch nicht funktioniert.
... das ist die Grundlage von Industrialisierung und damit auch Kapitalismus. Also dass technische Standardisierung etwas mit Kommunismus zu tun haben soll: Kreativ ist dieses Forum schon.
Zitat von: Sanfte Mobilität am 07 11, 2025, 08:20Das ist gar nix dran: China ist ein TOTALITÄRES Regime, ich weiß nicht, wie man sich so einen Staat als Vorbild nehmen kann!?
Ich hab die Diktatur auch so benannt. Niemand hier heißt das gut. Dass gewisse Dinge in China schneller und effizienter funktionieren, ist aber trotzdem nicht von der Hand zu weisen. Ich würde dort trotzdem nicht leben wollen.
Zitat von: Ch. Wagner am 06 11, 2025, 19:16Das ist doch eine ganz einfache Frage: Ob du schon einmal mit dem Zug eines chinesischen Herstellers gefahren bist. Und warum du es kategorisch ablehnst.
Christian, gerne möchte ich deinen Gedanken auf die Sprünge helfen: ich muss nicht mit einem bestimmten Zug gefahren sein, um dessen Herkunft abzulehnen. Das Recht habe ich selbstredend. Punkt. Du musst nicht meiner Meinung sein, aber ich erwarte, dass du meinen Standpunkt respektierst.
Ich kaufe aus Prinzip nichts chinesisches, sondern bevorzugt Produkte aus der EU, soweit möglich. Ob und wieviel chinesische Wertschöpfung drinnen steckt, kann ich nicht beurteilen. Ich kaufe daher auch keinen chinesischen Knoblauch im Supermarkt.
China ist eine besonders schlimme Diktatur, die auf Menschenrechte wie auch auf Arbeitsschutz keine Rücksicht nimmt. Alles weitere zu diesem Land findest du in vertrauenswürdigen Quellen und auch hier im Forum.
Daher kein Zugticket für die Westbahn von mir für Züge, die aus China kommen. Alles klar?
Jeder kann damit fahren, womit er will. Aber wo anfangen, wo aufhören? Anders gefragt: Wer von euch besitzt ein Fairphone? Wahrscheinlich (fast?) niemand. Ich auch nicht.
Zitat von: StlB Kh. 101 am 07 11, 2025, 12:20Jeder kann damit fahren, womit er will. Aber wo anfangen, wo aufhören? Anders gefragt: Wer von euch besitzt ein Fairphone? Wahrscheinlich (fast?) niemand. Ich auch nicht.
hier
und ich will das eigentlich nicht breittreten. Deshalb bin ich nicht besser als andere, ich handel nur anders.
Ich möchte bei dem Kommentar nur sagen, dass es Leute gibt, die das bedenken. Ich kenne 5 Fairphone-Inhaber.
Zitat von: StlB Kh. 101 am 07 11, 2025, 12:20Jeder kann damit fahren, womit er will. Aber wo anfangen, wo aufhören? Anders gefragt: Wer von euch besitzt ein Fairphone? Wahrscheinlich (fast?) niemand. Ich auch nicht.
Ich habe auch eines. ;-)
Ich kenne 56 Fairphone-Inhaber.
;D
(wenn auch hier nicht persönlich)
https://rch.railcargo.com/de/news/die-erste-fuer-die-rch-entwickelte-e-hybrid-lokomotive-wurde-in-china-fertiggestellt
Also die ÖBB hat selber China Loks im Fuhrpark!
Zitat von: TW 581 am 07 11, 2025, 14:13https://rch.railcargo.com/de/news/die-erste-fuer-die-rch-entwickelte-e-hybrid-lokomotive-wurde-in-china-fertiggestellt
Also die ÖBB hat selber China Loks im Fuhrpark!
Aber nicht viele.
Die Br 461 und die Br 181 sind Spezialanfertigungen für die RCH-Bedürfnisse.
Zitat von: TW 581 am 07 11, 2025, 14:13https://rch.railcargo.com/de/news/die-erste-fuer-die-rch-entwickelte-e-hybrid-lokomotive-wurde-in-china-fertiggestellt
Also die ÖBB hat selber China Loks im Fuhrpark!
Ganz am Rande. Ich denk, da muss man differenzieren: Wenn es dort ein paar Spezialanfertigungen aus China gibt, ist das nicht unbedingt so viel schlimmer als die Tatsache, dass wahrscheinlich die meisten von uns eine drei- bis vierstellige Anzahl an Gegenständen chinesischen Ursprungs im Haushalt besitzen. Aber falls in Zukunft systematisch chinesische Züge beschafft werden, wäre das sehr schlecht für die europäische Schienenverkehrsindustie.
Hier ein interessantes Video über die neuen CRRC Züge der Westbahn, muss sagen der Innenraum schaut nicht schlecht aus.
Tja Siemens hat weiterhin Schwierigkeiten mit den NJ/RJ 2/CJ mit der Software und der Steuerwagen ist noch immer nicht zugelassen wie lange die ÖBB hier noch zuschaut?
Zulassung für die DANI Steuerwagen soll in Österreich und Deutschland noch heuer kommen..
Zitat von: TW 581 am 07 11, 2025, 20:19Tja Siemens hat weiterhin Schwierigkeiten mit den NJ/RJ 2/CJ mit der Software und der Steuerwagen ist noch immer nicht zugelassen wie lange die ÖBB hier noch zuschaut?
Man sollte die Schuld nicht allein bei Siemens suchen – die ÖBB hat mit ihrer sehr komplexen, maßgeschneiderten Bestellung (Software, Steuerwagen, Schnittstellen) selbst einen hohen Schwierigkeitsgrad vorgegeben. Dass es da länger dauert, liegt also nicht nur am Hersteller. Zudem entschärft die Koralmbahn das Thema erheblich: Graz wird zum Durchgangsbahnhof, die Railjets müssen dort nicht mehr wenden und können dann Wien-Graz-Klagenfurt-Villach-Salzburg ohne Wenden durchfahren.
Zitat von: scottie am 08 11, 2025, 13:21Man sollte die Schuld nicht allein bei Siemens suchen – die ÖBB hat mit ihrer sehr komplexen, maßgeschneiderten Bestellung (Software, Steuerwagen, Schnittstellen) selbst einen hohen Schwierigkeitsgrad vorgegeben. Dass es da länger dauert, liegt also nicht nur am Hersteller. Zudem entschärft die Koralmbahn das Thema erheblich: Graz wird zum Durchgangsbahnhof, die Railjets müssen dort nicht mehr wenden und können dann Wien-Graz-Klagenfurt-Villach-Salzburg ohne Wenden durchfahren.
Immer wieder lustig, wie den ÖBB der schwarze Peter zugespielt werden soll.
Man ich ein Haus bauen will. Dann kann ich einfach ein ,,Kataloghaus" bestellen oder ich plane selbst 2 Jahre lang jeden Raum und jedes Detail. Damit gehe ich dann zu Herstellern/Handwerkern und frage, ob sie das umsetzen wollen.
Wenn ein Hersteller sagt, dass er das macht und dazu auch Liefertermine festsetzt, dann ist das sein Bier.
Du schreibst hier, als wäre SIEMENS Mobility eine kleine Schmiede und die böse, große ÖBB verlangt zu viel.
So ist es nicht!
Zitat von: FlipsP am 08 11, 2025, 13:39Immer wieder lustig, wie den ÖBB der schwarze Peter zugespielt werden soll.
Man ich ein Haus bauen will. Dann kann ich einfach ein ,,Kataloghaus" bestellen oder ich plane selbst 2 Jahre lang jeden Raum und jedes Detail. Damit gehe ich dann zu Herstellern/Handwerkern und frage, ob sie das umsetzen wollen.
Wenn ein Hersteller sagt, dass er das macht und dazu auch Liefertermine festsetzt, dann ist das sein Bier.
Du schreibst hier, als wäre SIEMENS Mobility eine kleine Schmiede und die böse, große ÖBB verlangt zu viel.
So ist es nicht!
Bitte keine Schwarz-Weiß-Betrachtung: Beide Seiten tragen aus meiner Sicht einen wesentlichen Anteil. Der Haus-Vergleich greift zu kurz – ein Haus ist kein hochkomplexes Projekt, bei dem jedes Zimmer zugelassen werden muss und unterschiedliche Raumkonfigurationen technisch miteinander kompatibel sein müssen. Bei einem Zug geht es genau darum: Zulassungen in mehreren Ländern, umfangreiche Software-Tests und Sicherheitsfreigaben.
Die ÖBB haben anscheinend die Komplexität ihrer Anforderungen unterschätzt, und Siemens hat diese anscheinend zu schnell akzeptiert – vermutlich auch deshalb, weil im Hintergrund bereits der nächste Milliardenauftrag für die Mireo-Triebzüge gewinkt hat. Eigentlich geht es aber um etwas anderes: Hätten die ÖBB etwas Standardisiertes bestellt, gäbe es diese Diskussion gar nicht.
Zitat von: scottie am 08 11, 2025, 18:39Bitte keine Schwarz-Weiß-Betrachtung: Beide Seiten tragen aus meiner Sicht einen wesentlichen Anteil. Der Haus-Vergleich greift zu kurz – ein Haus ist kein hochkomplexes Projekt, bei dem jedes Zimmer zugelassen werden muss und unterschiedliche Raumkonfigurationen technisch miteinander kompatibel sein müssen. Bei einem Zug geht es genau darum: Zulassungen in mehreren Ländern, umfangreiche Software-Tests und Sicherheitsfreigaben.
Richtig, nur ist - wie schon geschrieben - SIEMENS Mobility keine Hinterhofschmiede, sondern ein Weltkonzern, der das regelmäßig macht.
Wenn die ÖBB hier das große Problem wäre, wieso bekam der ComfortJet der CD so lange keine Zulassung? Wieso hat dessen Steuerwagen immer noch keine Zulassung, ob der wirklich so gut wie nicht vom Vectron abweicht (im Gegensatz zum DANI Steuerwagen, der wirklich etwas komplizierter von der PV gewünscht wurde).
Noch einmal: SIEMENS musste nicht ,,Ja und Amen" zu den DANI sagen. Man muss Aufträge nicht annehmen..
Zitat von: scottie am 08 11, 2025, 18:39Die ÖBB haben anscheinend die Komplexität ihrer Anforderungen unterschätzt, und Siemens hat diese anscheinend zu schnell akzeptiert – vermutlich auch deshalb, weil im Hintergrund bereits der nächste Milliardenauftrag für die Mireo-Triebzüge gewinkt hat. Eigentlich geht es aber um etwas anderes: Hätten die ÖBB etwas Standardisiertes bestellt, gäbe es diese Diskussion gar nicht.
Was wäre denn Standardisiert gewesen? Siehe CD die haben den Steuerwagen wirklich als fast Standard Vectron Kopf bestellt. Zulassung? Nicht vorhanden.
Wäre der ICE 4 Standard gewesen? Nein..
Standard wären vielleicht noch die Einzelwagen wie Modular oder Eurofima gewesen. Die hätten aber wenig gebracht.
Ich will die PV hier nicht pauschal verteidigen, mit den RJ2 bin ich nicht wirklich zufrieden. Aber zu sagen, dass die ÖBB eine große Schuld an der Misere hat, ist falsch.
Zitat von: scottie am 08 11, 2025, 18:39vermutlich auch deshalb, weil im Hintergrund bereits der nächste Milliardenauftrag für die Mireo-Triebzüge gewinkt hat..
Bleiben wir bei den Fakten: Die DANI wurden 2018 vergeben. Also irgendwo 2016-2018 ausgeschrieben und verhandelt.
Die Mireo wurden erst Ende August 2023 vergeben.
Als die DANI verhandelt wurden, dachten alle noch, dass der 300 Fahrzeuge Rahmenvertrag für die TALENT 3 funktionieren würde. Die wurden erst 2021 zurückgegeben.
Zitat von: FlipsP am 09 11, 2025, 07:16Richtig, nur ist - wie schon geschrieben - SIEMENS Mobility keine Hinterhofschmiede, sondern ein Weltkonzern, der das regelmäßig macht.
Wenn die ÖBB hier das große Problem wäre, wieso bekam der ComfortJet der CD so lange keine Zulassung? Wieso hat dessen Steuerwagen immer noch keine Zulassung, ob der wirklich so gut wie nicht vom Vectron abweicht (im Gegensatz zum DANI Steuerwagen, der wirklich etwas komplizierter von der PV gewünscht wurde).
Danke für das Beispiel mit der ČD – es zeigt das Problem sehr deutlich. Zwei Betreiber (ÖBB und ČD) bestellen unabhängig voneinander Push-Pull-Züge, und in beiden Fällen hat Siemens mit der komplexen Zulassung sichtbar Schwierigkeiten, was zu erheblichen Verzögerungen führt. Ob man Siemens Mobility unter diesen Umständen als ,,Weltkonzern" bezeichnen will, sei dahingestellt.
Fakt ist:
- Der Railjet 2 der ÖBB funktioniert als Wendezug ausschließlich mit Taurus-Loks.
- Der ComfortJet der ČD funktioniert als Wendezug ausschließlich mit Vectron-Loks.
Wäre es nicht sinnvoller, hier auf eine einheitliche Plattform im Sinne der Standardisierung zu setzen? Wenn Siemens tatsächlich stärker auftreten würde, hätten sie genau das eingefordert – haben sie aber nicht. Die offensichtliche Gestaltungsmacht liegt bei den Bestellern. Und mit ,,Macht" meine ich ausdrücklich etwas Positives, keine Schuldzuweisung. Die Betreiber wären ja blöd, wenn sie die Situation nicht ausnützen würden.
Im größeren europäischen Kontext wäre es sogar klüger, eine standardisierte Lokomotive zu entwickeln, die für alle Wendezüge funktioniert. Davon könnten auch die ÖBB profitieren – etwa wenn sie Railjets mit einer Alstom-Lok fahren könnten. Doch von dieser europäischen Schlagkraft sind wir leider noch weit entfernt.
Zitat von: scottie am 09 11, 2025, 08:37Fakt ist:
- Der Railjet 2 der ÖBB funktioniert als Wendezug ausschließlich mit Taurus-Loks.
- Der ComfortJet der ČD funktioniert als Wendezug ausschließlich mit Vectron-Loks.
Hast du zu diesen Fakten eine Quelle?
Denn zwischen Vectron und Taurus sollte es diesbezüglich keine Unterschiede geben.
Beide sollten sowohl von ComJet, als auch von DANI gesteuert werden können.
Zitat von: scottie am 09 11, 2025, 08:37Wäre es nicht sinnvoller, hier auf eine einheitliche Plattform im Sinne der Standardisierung zu setzen? Wenn Siemens tatsächlich stärker auftreten würde, hätten sie genau das eingefordert – haben sie aber nicht. Die offensichtliche Gestaltungsmacht liegt bei den Bestellern. Und mit ,,Macht" meine ich ausdrücklich etwas Positives, keine Schuldzuweisung. Die Betreiber wären ja blöd, wenn sie die Situation nicht ausnützen würden.
Lustig, denn genau diese Fahrzeuge kommen von einer Plattform.
Auch innerhalb einer Plattform gibt es Unterschiede.
Im Autobereich sind oft 20-30 Modelle auf der selben Plattform (VW treibt das zB gerne auf die Spitze).
Zitat von: scottie am 09 11, 2025, 08:37Im größeren europäischen Kontext wäre es sogar klüger, eine standardisierte Lokomotive zu entwickeln, die für alle Wendezüge funktioniert. Davon könnten auch die ÖBB profitieren – etwa wenn sie Railjets mit einer Alstom-Lok fahren könnten. Doch von dieser europäischen Schlagkraft sind wir leider noch weit entfernt.
Sowohl Vectron, als auch Traxx sind in fast ganz Europa Standardlokomotiven.
Übrigens hat SIEMENS mit dem mehr oder weniger offenen Standard ,,Vectrain" genau das vor.
Zu viel auf Standard sollte man jedoch auch nicht setzen, denn sonst wird aus dem eh schon konzertierten Oligopol recht schnell ein Monopol im Eisenbahnsektor in Europa.
Zitat von: FlipsP am 09 11, 2025, 08:50Hast du zu diesen Fakten eine Quelle?
Denn zwischen Vectron und Taurus sollte es diesbezüglich keine Unterschiede geben.
Ich kann auf die Schnelle nur mit Wikipedia dienen. In der Seite zum Railjet 2 (https://de.wikipedia.org/wiki/Railjet_2._Generation) sind nur die Loks 1116 (Taurus II) und 1216 (Taurus III) bezeichnet. Das heißt, der Steuerwagen ist technisch und zulassungstechnisch auf Taurus abgestimmt. Wohlgemerkt nur für den Wendebetrieb – im reinen Zugbetrieb kann man den Railjet auch mit Vectron bespannen.
Beim ComfortJet steht in Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/ComfortJet): ,,Im März 2022 bestellte ČD 50 Siemens Vectron-Mehrsystemloks, die mit den ComfortJet-Zügen eingesetzt werden sollen." Das ist die entscheidende Passage: Sie belegt, dass der Wendezugbetrieb des ComfortJet auf die Vectron-Loks zugeschnitten ist.
Eine explizite Referenz, die sagt, dass der Railjet 2 nicht mit Vectron oder der ComfortJet nicht mit Taurus im Wendezugbetrieb funktioniert, wirst du nirgends finden – die Quellen nennen immer nur die vorgesehenen Loktypen, und daraus ergibt sich die Einschränkung.
Zitat von: FlipsP am 09 11, 2025, 08:50Sowohl Vectron, als auch Traxx sind in fast ganz Europa Standardlokomotiven.
Lokomotiven sind aber nicht frei austauschbar – von einem echten Schnittstellen Standard kann keine Rede sein. Genau dieser Mangel blockiert Wettbewerb: Erst wenn ein Betreiber eine Siemens Lok ohne Hürden gegen eine Alstom oder Stadler Lok tauschen könnte, gäbe es echten Konkurrenzdruck und mehr Dynamik im Markt.
Zitat von: FlipsP am 09 11, 2025, 08:50Übrigens hat SIEMENS mit dem mehr oder weniger offenen Standard ,,Vectrain" genau das vor.
Das ist grundsätzlich sinnvoll, denn Siemens hat dafür die passende ,,Plattform" entwickelt. Allerdings zeigt sich, dass sich Siemens mit seinen Plattformkonzepten bei den großen Betreibern schwer tut. Mit dem Mireo hat man extra eine neue Plattform geschaffen, die sich vor allem in Deutschland erfolgreich verkauft. Die ÖBB wollten jedoch auch hier erneut eine Sonderlösung und verwässern damit das Plattformprinzip: Statt des vorgesehenen Gliederzugs mit Jakobs-Drehgestellen fordern sie abweichend davon klassische Wagenzüge für ihre Mireos. Und Siemens hat sich abermals darauf eingelassen, diesen Sonderwunsch zu erfüllen.
Zitat von: scottie am 09 11, 2025, 09:39Ich kann auf die Schnelle nur mit Wikipedia dienen. In der Seite zum Railjet 2 (https://de.wikipedia.org/wiki/Railjet_2._Generation) sind nur die Loks 1116 (Taurus II) und 1216 (Taurus III) bezeichnet. Das heißt, der Steuerwagen ist technisch und zulassungstechnisch auf Taurus abgestimmt. Wohlgemerkt nur für den Wendebetrieb – im reinen Zugbetrieb kann man den Railjet auch mit Vectron bespannen.
Beim ComfortJet steht in Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/ComfortJet): ,,Im März 2022 bestellte ČD 50 Siemens Vectron-Mehrsystemloks, die mit den ComfortJet-Zügen eingesetzt werden sollen." Das ist die entscheidende Passage: Sie belegt, dass der Wendezugbetrieb des ComfortJet auf die Vectron-Loks zugeschnitten ist.
Eine explizite Referenz, die sagt, dass der Railjet 2 nicht mit Vectron oder der ComfortJet nicht mit Taurus im Wendezugbetrieb funktioniert, wirst du nirgends finden – die Quellen nennen immer nur die vorgesehenen Loktypen, und daraus ergibt sich die Einschränkung.
Tut mir leid. Wenn du daraus einen Fakt ableitest, dann ist das sehr naiv.
Wikipedia (wo schon mal jeder schreibe kann, was er will) beschreibt nur den aktuell geplanten ,,Standardfall"
Die DANI können auf jeden Fall auch Vectron steuern, in dieser Hinsicht gibt es zwischen 1x16 und Vectron so gut wie keine Unterschiede. Vectron und RJ2 gab es schon in Tests und ist halt aktuell noch nicht im Betrieb geplant.
Und die ComJet müssten umgekehrt auch 1x16 steuern können. Ist - soweit ich es im Kopf habe - sogar geplant sobald die ComJet Steuerwagen die Zulassung hat, du neue Vectron aber nicht.
Das ist jetzt aus dem
Gedächtnis. Die Unterlagen habe ich dafür nicht durchforstet.
Zitat von: scottie am 09 11, 2025, 09:39Lokomotiven sind aber nicht frei austauschbar – von einem echten Schnittstellen Standard kann keine Rede sein. Genau dieser Mangel blockiert Wettbewerb: Erst wenn ein Betreiber eine Siemens Lok ohne Hürden gegen eine Alstom oder Stadler Lok tauschen könnte, gäbe es echten Konkurrenzdruck und mehr Dynamik im Markt.
Das ist grundsätzlich sinnvoll, denn Siemens hat dafür die passende ,,Plattform" entwickelt. Allerdings zeigt sich, dass sich Siemens mit seinen Plattformkonzepten bei den großen Betreibern schwer tut. Mit dem Mireo hat man extra eine neue Plattform geschaffen, die sich vor allem in Deutschland erfolgreich verkauft. Die ÖBB wollten jedoch auch hier erneut eine Sonderlösung und verwässern damit das Plattformprinzip: Statt des vorgesehenen Gliederzugs mit Jakobs-Drehgestellen fordern sie abweichend davon klassische Wagenzüge für ihre Mireos. Und Siemens hat sich abermals darauf eingelassen, diesen Sonderwunsch zu erfüllen.
Ich hab das Gefühl die stellst Dir das alles zu einfach vor.
Zitat von: FlipsP am 09 11, 2025, 10:16Die DANI können auf jeden Fall auch Vectron steuern, in dieser Hinsicht gibt es zwischen 1x16 und Vectron so gut wie keine Unterschiede. Vectron und RJ2 gab es schon in Tests und ist halt aktuell noch nicht im Betrieb geplant.
Und die ComJet müssten umgekehrt auch 1x16 steuern können. Ist - soweit ich es im Kopf habe - sogar geplant sobald die ComJet Steuerwagen die Zulassung hat, du neue Vectron aber nicht.
Damit lieferst du ja selbst die Bestätigung: Die Aussagen "aktuell nicht für den Betrieb geplant" (ÖBB) und der Konjunktiv "müssten auch 1x16 steuern können" (ČD) zeigen klar, dass es im Hintergrund doch Gründe gibt, warum es derzeit nicht funktioniert bzw. nicht die erste Wahl ist. Für die Zukunft bleibt das durchaus denkbar.
Darum nennen die Quellen nur die vorgesehenen Loktypen – nicht weil andere ausgeschlossen wären, sondern weil sie noch nicht freigegeben sind.
Zitat von: FlipsP am 09 11, 2025, 10:16Ich hab das Gefühl die stellst Dir das alles zu einfach vor.
Natürlich ist das komplex – gerade deshalb braucht es Standards. Auch die IT-Welt begann mit einem Wirrwarr aus Steckern und Protokollen. Mit USB gelang es dennoch, eine einheitliche Schnittstelle zu schaffen, die heute jeder Hersteller bedienen muss. Und USB ist alles andere als simpel: die Spezifikation umfasst hunderte Seiten (USB 2.0 rund 650, USB4 über 700). Trotz dieser Komplexität funktioniert der Standard und sorgt für Wettbewerb und Vielfalt. Warum sollte das im Bahnsektor unmöglich sein?
Zumal wir in Europa bei Software- und IT-Themen höllisch aufpassen müssen, nicht gegenüber den USA (Microsoft, Apple, Amazon, Google) und China (Tencent, Huawei, Alibaba, Xiaomi) ins Hintertreffen zu geraten – diese Konzerne dringen längst auch in andere Industrien vor.
Zitat von: scottie am 09 11, 2025, 11:26Damit lieferst du ja selbst die Bestätigung: Die Aussagen "aktuell nicht für den Betrieb geplant" (ÖBB) und der Konjunktiv "müssten auch 1x16 steuern können" (ČD) zeigen klar, dass es im Hintergrund doch Gründe gibt, warum es derzeit nicht funktioniert bzw. nicht die erste Wahl ist. Für die Zukunft bleibt das durchaus denkbar.
Darum nennen die Quellen nur die vorgesehenen Loktypen – nicht weil andere ausgeschlossen wären, sondern weil sie noch nicht freigegeben sind.
Nein!
A
,,Nicht für den Betrieb geplant" heißt nicht automatisch, dass es technisch nicht möglich ist! Man setzt nur eben aktuell keine Vectron bei RJ ein (unter anderem, weil die ÖBB aktuell keine 230 km/h Vectron haben).
B
CD Konjunktiv ,,müsste können" kommt daher, dass ich es gerade nicht 100% weiß und aktuell einfach nicht in den Unterlagen nachschauen will.
Aus beiden Aussagen kannst du nicht die Schlüsse ziehen, die du unbedingt ziehen willst.
Ad Quellen: Noch einmal: Wikipedia ist keine gute Quelle. Dort steht drinnen, was zB in Presseaussendungen veröffentlicht wird. Wenn dort steht ,,der RJ2 wird von 1116 und 1216 betrieben", dann tragt das einer so ein. Nirgends steht jedoch, dass deswegen eine Vectron nicht auch von DANI Steuerwagen gesteuert werden kann.
Du machst es dir zu einfach!
Zitat von: scottie am 09 11, 2025, 11:26Natürlich ist das komplex – gerade deshalb braucht es Standards. Auch die IT-Welt begann mit einem Wirrwarr aus Steckern und Protokollen. Mit USB gelang es dennoch, eine einheitliche Schnittstelle zu schaffen, die heute jeder Hersteller bedienen muss. Und USB ist alles andere als simpel: die Spezifikation umfasst hunderte Seiten (USB 2.0 rund 650, USB4 über 700). Trotz dieser Komplexität funktioniert der Standard und sorgt für Wettbewerb und Vielfalt. Warum sollte das im Bahnsektor unmöglich sein?
Zumal wir in Europa bei Software- und IT-Themen höllisch aufpassen müssen, nicht gegenüber den USA (Microsoft, Apple, Amazon, Google) und China (Tencent, Huawei, Alibaba, Xiaomi) ins Hintertreffen zu geraten – diese Konzerne dringen längst auch in andere Industrien vor.
Nicht vergleichbar.
Zitat von: Ch. Wagner am 09 11, 2025, 16:40Du kannst das oft genug behaupten, es wird nicht wahr.
Überall, wo man selbst herumpfuschen kann, hat man keine gute Quelle. Man kann jetzt einfach behaupten, dass die Straßenbahnlinie 3 die am stärksten ausgelastete Linie in Graz ist, und niemand wird es so schnell korrigieren. Schon im Artikel über Graz gibt es genug Fehler. Nicht umsonst bekommen Lehrer Zustände, wenn man Wikipedia als Quelle angibt.
Zitat von: Ch. Wagner am 09 11, 2025, 16:40Du kannst das oft genug behaupten, es wird nicht wahr.
Dann würdest du in der heutigen Bildungswelt nicht weit kommen. Schon zu meiner Schulzeit wurde von sämtlichen Lehrern darauf hingewiesen, dass Wikipedia keine gute Quelle ist. Wenn irgendwo ein Quellenverweis zu Wikipedia aufgetaucht ist, war es automatisch ein Nicht Genügend.
Wikipedia ist praktisch, wenn man schnell was nachschauen will, da die Informationen in der Regel schon korrekt sind. Sie sind aber auch oft unvollständig und in manchen Fällen auch einfach falsch. Als User kann man aber meist nicht feststellen, ob eine Information wirklich korrekt ist oder nicht.
Und das ganz große Problem mit Wikipedia:
Wenn du etwas behaupten und mit Quellen untermauern willst, kannst du ganz einfach selbst den entsprechenden Wikipedia Artikel ändern, damit er deiner Meinung entspricht und ihn dann in deiner Arbeit zitieren. Leute wie du, würden diese falschen Behauptungen dann glauben, weil ja Wikipedia als Quelle dahintersteht. In Wirklichkeit wären die Informationen aber dennoch falsch (sogar bewusst gefälscht).
Aus diesem einfachen Grund ist Wikipedia eine praktische Website, aber keine seriöse Quelle, auf die man sich 100% verlassen kann.
Zitat von: 510-015 am 09 11, 2025, 21:55Aus diesem einfachen Grund ist Wikipedia eine praktische Website, aber keine seriöse Quelle, auf die man sich 100% verlassen kann.
... welche es sowieso nicht gibt eingeschlossen wissenschaftliche Papers.
Zitat von: scheurin am 09 11, 2025, 22:39... welche es sowieso nicht gibt eingeschlossen wissenschaftliche Papers.
Aber andere Quellen sind halt doch um ein Vielfaches verlässlicher als Wikipedia.
Kann mann sich bitte wieder dem eigentlichen Thema widmen? Das Geplänkel, Wikipedia-OT, und einer muss immer das letzte Wort haben nerven gewaltig.