Die ÖBB beschaffen bei Stadler 16 Batteriezüge des Typs "Flirt Akku". Der Rahmenvertrag umfasst insgesamt 120 Züge.
Der Standard: Stadler Rail mit Batteriezügen auf dem Weg zum ÖBB-Personenverkehr (https://www.derstandard.at/story/3000000179340/stadler-rail-mit-batteriez252gen-auf-dem-weg-zum-214bb-personenverkehr)
Könnte nach Bad Radkersburg bis 2035 auch noch gut gebrauchen.
So sollen die Akkuzüge, wovon die ersten 16 bestellten Fahrzeuge auf der Kamptalbahn fahren sollen, aussehen:
https://presse-oebb.at/News_Detail.aspx?id=186852&menueid=27022
Das werden echt geile Fahrzeuge!
Schade, dass die Elektrofahrzeuge nicht auch Flirt werden.
Zitat von: speedjones1 am 19 07, 2023, 07:59Die ÖBB beschaffen bei Stadler 16 Batteriezüge des Typs "Flirt Akku". Der Rahmenvertrag umfasst insgesamt 120 Züge.
Der Standard: Stadler Rail mit Batteriezügen auf dem Weg zum ÖBB-Personenverkehr (https://www.derstandard.at/story/3000000179340/stadler-rail-mit-batteriez252gen-auf-dem-weg-zum-214bb-personenverkehr)
Neben den ersten 16 Fahrzeugen werden nun 7 weitere bestellt - genannt wird die Erlauftalbahn.
https://presse-oebb.at/news-oebb-bestellen-neue-akkutriebzuege-fuer-niederoesterreich?id=238547&menueid=27022&l=deutsch
Demnach wäre in naher Zukunft um St. Pölten alles elektrisch unterwegs - St. Pölten-Krems + Kamptalbahn sowie Erlauftalbahn mit Akkuzügen und ins Traisen- sowie Gölsental wird elektrifiziert.
Dazu zwei ergänzende Bemerkungen:
1 - So positiv die Bestellung von Akku-Flirts für die Erlauftalbahn zu werten ist, so birgt sie auch die Gefahr dass der für 2033 anvisierte Termin für die Elktrifizierung samt Infratstrukturanpassungen weiter nach hinten geschoben wird, da ja der Personenverkehr eh elektrisch betreben wird, und modernisierte 2016er für den Güterverkehr zur Verfügung stehen.
2 - Sinnvoll wäre es weiters gewesen, weitere sagen wir zehn Akku-Flirts zu bestellen und auf der inneren und äußeren Aspangbahn einzusetzen, denn diese wäre aufgrund der elekrifizierten Abschnitte (Wien Hbf/Kledering, bzw, Felixdorf/Wr.Neustadt) bzw. längeren Standzeiten (Hbf, Wr.Neustadt) schon heute ohne weitere Investitionen (außer Traiskirchen zwecks durchgehenden Betrieb Wien Hbf-Aspang) mit Akku-Flirt betreibbar.
Mit den dann von der Aspangbahn und St.Pölten etwa zur Gutensteiner bzw. Puchbergerbahn abegegebenen 5022, wären die hochflurigen 5047 von Wr.Neustadt ausgehend nicht mehr notwendig (oder nur als Notfallreserve)
Die Elektrifizierung der Erlauftalbahn kann man sowieso hinterfragen. Denn z.B. auf der Gutensteinerbahn ist das Verkehrsaufkommen sowohl im Güter- als auch im Personenverkehr höher.
Und 5047er wird man ab etwa 2030 dann sowieso keine mehr brauchen. Wenn die sterische Ostbahn, Mattersburger Bahn und Traisentalbahn elektrisch befahren werden und die Akkuzüge in Betrieb gehen kann man den Rest durchgehend mit 5022 bedinenen. Ich würde sogar davon ausgehen, dass man dann bereits mit der Ausmusterung der 5022 beginnen wird.
https://www.linkedin.com/posts/paul-gregor-liebhart-75348710b_niederaemsterreich-regionalbahnen-akkutriebzaesge-activity-7437798974897414144-z3gg/?utm_source=social_share_video_v2&utm_medium=android_app&rcm=ACoAAAOJmj4BhH2v1q56pN_C6YG3QrYHyzdMToo&utm_campaign=copy_link
Angesichts der gestiegenen Treibstoffpreise wäre es an der Zeit weitere Stadler Flirt Akku zu bestellen. Falls es ein Finanzierungsproblem gibt sollte man den Rahmenplan anzupassen und gegebenfalls nicht so notwendige Projekte (Bahnhofssanierungen) verschieben.
Denkbar wäre die Bestellung all jener Flirt-Accus die auch langfristig benötigt werden (Thermen-, Puchberger-, Gutensteiner-, Almtal, Aspang-,Hausruckbahn). Vermutlich wären dies in etwa 20 bis 30 zusätzliche Exemplare. Diese könnten zuvor bereits auf der innen/äußeren Aspangbahn, Innkreisbahn, Radkersburgerbahn, Schärding/Ried und auf Teilstrecken der Puchberger-/Gutensteinerbahn eingesetzt werden. Mit Stadler müsste man zudem eine frühest mögliche Zusassung verhandeln, ein erstes Fahrzeug sollte ja zwischenzeitlich schon fast fertig sein.
Man kann nicht so einfach Gelder zwischen INFRA und den Absatzgesellschaften hin- und herschieben.
Kurz gesagt kann man also nicht den Rahmenplan kürzen und direkt das Geld für Fahrzeugbeschaffungen nutzen
Auf der Erlauftalbahn werden statt der verschobenen Elektrifizierung vorerst Flirt-Akku eingesetzt. Wäre eine solche Lösung nicht auch für die Radkersburgerbahn, falls notwendig mit Lademöglichkeit in Bad Radkersburg und passenden Wendezeiten (laden!) in Spielfeld sinnvoll? Ergänzend könnte mit einem Vectron Duo/batt. der Betrieb auch im Güterverkehr elektrisch abgewickelt werden.
Die Elektrifizierung soll - auch Stand heute - bis Mitte der 30er Jahre erledigt sein.
Wenn man heute bestellt hat man die Triebwagen vielleicht 2030 - allerhöchstens 2029. Die dann als Überbrückung für eine Handvoll Jahre zu nehmen fände ich nicht klug.
Ich sehe das dort maximal als Übergangslösung. Für mich sieht es eher aus, als wollte man so schnell wie möglich die gesamte S-Bahn Steiermark elektrifizieren. Damit könnte man eine sehr einheitliche und flexible Flotte aufstellen, und müsste nicht bestimmte Fahrzeuge für bestimmte Strecken/Linien vorhalten. Das spart betrieblich schon Einiges.
Übrig ist dann - wenn ich jetzt nichts vergesse - nur nich die Übelbacherbahn und ggf. Fehring-Hartberg. Das würde für mich auch die ewigen Diskussionen, ob man den PV dort nicht einstellen sollte, erklären.
Akkuzüge haben schon ihre Daseinsberechtigung. Vor allem im Verschub und bei Anschlussbahnen finde ich sie sehr interessant. Aber auf Strecken mit PV sehe ich sie eigentlich ausschließlich als Übergangslösung bis zur Elektrifizierung, außer bei Bahnen die wegen ganz besonderer Umstände eine Elektrifizierung unrealistisch machen.
Wirklich einheitlich kann es nicht werden, denn das Standard Fahrzeug für sicher die nächsten 10-15 Jahre würd auf der S1 und S3 der DoSto und der darf auf der Radkersburger Bahn nicht fahren.
Elektrifizierung macht viel Sinn auf Durchgangsstrecken (die als Ausweichrouten dienen könnten) oder wo regelmäßig Güterverkehr stattfindet (also zB auch auf der Thermenbahn, die die ÖBB mit wenig Vorsicht stattdessen sperren möchte), aber zB auf der Radkersburger Bahn würde ich eher vorübergehend auf Akkuzüge bleiben, die Technologie dafür wird auch immer besser!
Könnte es sogar Sinn machen, da schon jetzt nicht alle S1 Züge Spielfeld erreichen, dass die S51 dann sogar bis Leibnitz fährt (mit schnellem Wenden in Spielfeld)? Da könnten sich sogar 2 Zügen am gleichen Bahnsteig "kreuzen", einer hinten den anderen, wenn der Bahnhof dort zurückgebaut wird
Akkuzüge bedeuten noch immer eine spezielle Flotte für eine bestimmte Strecke. Also relativ viel Aufwand für verhältnismäßig "kleine" Strecken.
Abgesehen davon sind Akkuzüge teurer und vor allem deutlich schwerer, also ineffizienter.
Teurer in der Anschaffung, teurer im Betrieb.
Eine Oberleitung rechnet sich da ziemlich schnell, so viel Verkehr braucht man da gar nicht.
Heute waren wieder einige Personen mit Warnweste im Bereich Radkersburger Bahn u.a. beim Wasserdurchlass des Kirchgrabenbaches in Mureck unterwegs. Vermutlich Mitarbeiter der Bernhard Gruppe https://www.bernard-gruppe.com/de/2025/05/16/radkersburger-bahn/
Zitat von: riggnix am 16 04, 2026, 14:50Ich sehe das dort maximal als Übergangslösung. Für mich sieht es eher aus, als wollte man so schnell wie möglich die gesamte S-Bahn Steiermark elektrifizieren. Damit könnte man eine sehr einheitliche und flexible Flotte aufstellen, und müsste nicht bestimmte Fahrzeuge für bestimmte Strecken/Linien vorhalten. Das spart betrieblich schon Einiges.
Übrig ist dann - wenn ich jetzt nichts vergesse - nur nich die Übelbacherbahn und ggf. Fehring-Hartberg. Das würde für mich auch die ewigen Diskussionen, ob man den PV dort nicht einstellen sollte, erklären.
Die Übelbacherbahn ist ja schon elektrifiziert.
Zitat von: StlB Kh. 101 am 16 04, 2026, 17:36Die Übelbacherbahn ist ja schon elektrifiziert.
Das war mir tatsächlich nicht bewusst ;D
Gut, dann fehlt nur noch die Weizer Bahn, die ja wie man hört zeitnah mit der Ostbahn elektrifiziert werden soll.
Zitat von: IRJet am 16 04, 2026, 17:14Heute waren wieder einige Personen mit Warnweste im Bereich Radkersburger Bahn u.a. beim Wasserdurchlass des Kirchgrabenbaches in Mureck unterwegs. Vermutlich Mitarbeiter der Bernhard Gruppe https://www.bernard-gruppe.com/de/2025/05/16/radkersburger-bahn/
Wenn im ÖBB-Bereich Akku-Tw eingesetzt werden, wäre die Radkersburgerbahn dafür ideal. Eine Vmax von 160 km/h halte ich bei deren Streckensituation und Haltestellenabstände jedoch nicht für notwendig. Ein 80er oder 100er wäre schon ein echter Fortschritt. Auch eine Elektrifizierung erscheint mir bei der zu erwartenden Zugdichte nicht notwendig.
Wenn nicht zB die StB auf der Weizerbahn auch auf Akku statt Oberleitung setzen würde und wenn man einen Pool ÖBB+StB bilden könnte (und selbst dann!), hätte man eine sehr kleine Splittergattung für die Radkersburger Bahn.
Das ist mehr oder minder sinnlos.
Zitat von: riggnix am 16 04, 2026, 16:13Akkuzüge bedeuten noch immer eine spezielle Flotte für eine bestimmte Strecke. Also relativ viel Aufwand für verhältnismäßig "kleine" Strecken.
Abgesehen davon sind Akkuzüge teurer und vor allem deutlich schwerer, also ineffizienter.
Teurer in der Anschaffung, teurer im Betrieb.
Eine Oberleitung rechnet sich da ziemlich schnell, so viel Verkehr braucht man da gar nicht.
Gerade deswegen macht es ja durchaus Sinn, im Erlauftal auf Akkuzüge zu setzen. Es ist dort nicht besonders viel Verkehr und mit der Strecke ins Kamptal sind die Garnituren dann so oder so in St. Pölten zuhause.
Zitat von: amoser am 16 04, 2026, 19:27Wenn im ÖBB-Bereich Akku-Tw eingesetzt werden, wäre die Radkersburgerbahn dafür ideal. Eine Vmax von 160 km/h halte ich bei deren Streckensituation und Haltestellenabstände jedoch nicht für notwendig. Ein 80er oder 100er wäre schon ein echter Fortschritt. Auch eine Elektrifizierung erscheint mir bei der zu erwartenden Zugdichte nicht notwendig.
Auf der Radkersburgerbahn soll ja nicht 160 gefahren werden, weil man es so dringend braucht. Sondern weil sich dadurch ein Stundentakt mit nur einer Garnitur bzw. Zugkreuzung in Spielfeld ausgeht.
Nachdem es dann in der Umgebung kein anderes Einsatzgebiet für die Akkuzüge gäbe, wäre da halt Wartung oder Garniturentausch meist ziemlich aufwändig.
Zitat von: 5047er am Gestern um 06:45Auf der Radkersburgerbahn soll ja nicht 160 gefahren werden, weil man es so dringend braucht. Sondern weil sich dadurch ein Stundentakt mit nur einer Garnitur bzw. Zugkreuzung in Spielfeld ausgeht.
Und zusätzlich wäre die Fahrzeit von knapp etwas über einer Stunde für Bad Radkersburg-Graz so attraktiv, dass sich auch das Einzugsgebiet der Bahn vergrößern könnte, da es dann auch attraktiv wäre, aus den Ortschaften in den Gräben nördlich der Bahnstrecke für Fahrten nach Graz die "Südoststeiermarkbahn" ;-) zu nutzen.
Zitat von: 5047er am Gestern um 06:45...
Auf der Radkersburgerbahn soll ja nicht 160 gefahren werden, weil man es so dringend braucht. Sondern weil sich dadurch ein Stundentakt mit nur einer Garnitur bzw. Zugkreuzung in Spielfeld ausgeht.
....
Trotzdem wäre es Unsinn und unmöglich auf SR mit 160 zu fahren.
Zitat von: amoser am Gestern um 09:45Trotzdem wäre es Unsinn und unmöglich auf SR mit 160 zu fahren.
Kann man so sehen, muss man nicht.
Also ein Ausbau auf 80 oder 100 wäre ja echt eine Verschwendung von einer Baustelle. Das wär für mich (ein bisserl übertrieben gesagt) wie wenn man eine Ortsumfahrung für eine Landesstraße baut, aber nicht asphaltiert, weil "Schotter reicht dort schon".
Auf 120 ausbauen ist ja wohl das Minimum. Das kostet bei so einer geraden Strecke nicht so viel mehr. Für 160 müssen die Bahnübergänge weg (wenn ich das richtig im Kopf hab). Das kostet Geld, ist allerdings vermutlich sowieso eine gute Idee, so oft wie dort etwas passiert...
Und wenn man Leute zum Umstieg auf die Bahn bewegen will, muss die auch attraktiv sein. D.h. im Idealfall schneller als das Auto. Da ist 160 absolut eine sinnvolle Geschwindigkeit für Züge. Gerade bei einer S-Bahn bekommt man so eine gute Reisegeschwindigkeit zusammen.
Abgesehen davon gibt es wie schon von anderen erwähnt die betrieblichen Abwägungen. Allein durch die rechnet sich das wahrscheinlich.
Zitat von: amoser am Gestern um 09:45Trotzdem wäre es Unsinn und unmöglich auf SR mit 160 zu fahren.
Also ist es sinnvoller, für den Takt die doppelte Anzahl an Fahrzeugen zu brauchen?
Zitat von: riggnix am Gestern um 10:04Für 160 müssen die Bahnübergänge weg (wenn ich das richtig im Kopf hab). Das kostet Geld, ist allerdings vermutlich sowieso eine gute Idee, so oft wie dort etwas passiert...
Die Bahnübergänge müssten erst bei über 160 weg.
Um zum Thema zurückzuzukehren. Es mag stimmen dass im Gesamtsystem eine Streckenelektrifizierung der Radkersburgerbahn gerechtfertigt ist. Das Problem - verschoben auf 2036, und wer weis ob der Termin hält. Flirt-Akku wäre vermutlich bereits 2029 verfügbar (daher sieben Jahre früher) und keine verlorene Investition, da die Fahrzeuge ja sowieso für Niederösterreich/Oberösterreich benötigt werden. Und in Zeiten wie diesen - sprich Treibstoffkosten - jedenfalls auch ökonomisch.
Die Akku-Garnituren werden aber auch so ihre Einsatzgebiete bekommen. Würde man die vorübergehend auf die Radkersburger Bahn schicken, dann müsste man halt woanders weiterhin mit Diesel fahren.
Und mehr Fahrzeuge zu bestellen, für die man wenige Jahre später keinen Bedarf mehr hat, macht auch wenig Sinn. Zudem müsste man dann die 5022er ebenfalls früher als notwenig loswerden.
Zitat von: amoser am Gestern um 09:45Trotzdem wäre es Unsinn und unmöglich auf SR mit 160 zu fahren.
Mit welchem Argument wäre es ,,Unsinn"? Wenn sich durch teilweise 160 km/h eine Kante von 28 Minuten ausgeht, wäre es kein Unsinn, sondern eine große Ersparnis im Fahrzeugumlauf.
Die Trassierung gibt 160 km/h auf einigen Teilen der Strecke her. Man müsste ,,nur" das Gleis entsprechend bauen.
Die Frage ist doch im Prinzip: Wie viele Akku-Fahrzeuge braucht es langfristig, also zukünftige Verkehre und Elektifizierungen berücksichtigt? Diese Anzahl sollte man zeitnah bestellen in Berücksichtigung der vorhandenen 5022 und wann man die ersetzen möchte. Das werden wahrscheinlich weniger sein, also man aktuell an Dieselfahrzeuge hat, weil einiges elektifriziert wird. Diese Akku-Fahrzeuge sollte man dann dort einsetzen wo man am meisten Diesel sparen kann und wo es sich von der Wartung Sinn ergibt und beim Rest fährt man weiter mit Diesel.
Wenn die die Radkersburg zu diesen Strecken gehört wo Akku-Fahrzeuge bis zur Elektrifizierung am sinnvollosten sind, dann sollte man da mit Akku-Fahrzeugen fahren, auch wenn sie nach wenigen Jahren elektrifiziert wird, weil die Fahrzeug setzt man dann halt wo anders ein wo bis da hin noch mit Diesel gefahren wurde.
So viel zur Theorie. In der Praxis fährt die ÖBB mit dem was die Länder bestellen und die Länder müssten hier einen gemeinsamen Plan aufstellen. Zusätzlich birgt der Einsatz von Akku-Fahrzeugen die Gefahr, dass Elektifizierungen verschoben oder gar ganz gelassen werden.
So schön das klingen mag lese ich eben Bad Radkersburg hat gerade mal 3000 Einwohner und auf der Strecke liegen auch keine Metropolen; Mureck scheint die gleiche Größe zu haben. Die oben gewünschten Investitionen erscheinen hierfür doch sehr ambitioniert. Wir sind halt nicht in der Schweiz wo man selbst in abgelengensten Gegenden sehr lange Tunnel baut.
Wenn schon würde eine Schleife bei Spielfeld einiges an Zeit gewinnen. Mir ist unverständlich weswegen die Anbindung gleich wie in Peggau so herum gebaut wurde (in Franzensfeste kann man das ja noch historisch erklären)?
Zitat von: scheurin am Gestern um 11:36Wenn schon würde eine Schleife bei Spielfeld einiges an Zeit gewinnen. Mir ist unverständlich weswegen die Anbindung gleich wie in Peggau so herum gebaut wurde (in Franzensfeste kann man das ja noch historisch erklären)?
Man kann es auch in Spielfeld mit der Anbindung an Marburg historisch erklären.
Die Anbindungen gehen meist zum BAHNHOF und nicht neben dem Bahnhof zur Hauptstrecke...
Zitat von: riggnix am 16 04, 2026, 16:13Akkuzüge bedeuten noch immer eine spezielle Flotte für eine bestimmte Strecke. Also relativ viel Aufwand für verhältnismäßig "kleine" Strecken.
Abgesehen davon sind Akkuzüge teurer und vor allem deutlich schwerer, also ineffizienter.
Teurer in der Anschaffung, teurer im Betrieb.
Eine Oberleitung rechnet sich da ziemlich schnell, so viel Verkehr braucht man da gar nicht.
Das wundert mich a bissi, hat doch die DB für ihre Regionalbahnen weit über 100 bestellt. Und auch die neuen Tunnelrettungszüge der ÖBB sind auf FLIRT Akku Basis aufgebaut. Aber möglicherweise sind die alle deppat.
Zitat von: Ch. Wagner am Gestern um 13:36Das wundert mich a bissi, hat doch die DB für ihre Regionalbahnen weit über 100 bestellt. Und auch die neuen Tunnelrettungszüge der ÖBB sind auf FLIRT Akku Basis aufgebaut. Aber möglicherweise sind die alle deppat.
Dass die Rettungszüge nicht auf eine Oberleitung angewiesen sein sollten, ist ja wohl bitte logisch. Außerdem fahren die nicht durchgehend im PV, was die Betriebskosten extrem relativiert.
Ich hab nie gesagt, dass irgendjemand deppat ist. Verstehe nicht ganz, warum objektive Vor- und Nachteile jetzt als persönlicher Angriff gesehen werden müssen, aber bitte. Ich bin nicht deiner Meinung. Mehr sag ich dazu auch nicht mehr.
Zitat von: Ch. Wagner am Gestern um 13:36Das wundert mich a bissi, hat doch die DB für ihre Regionalbahnen weit über 100 bestellt. Und auch die neuen Tunnelrettungszüge der ÖBB sind auf FLIRT Akku Basis aufgebaut. Aber möglicherweise sind die alle deppat.
Die ÖBB haben auch einen Rahmenvertrag von 120 Flirt Akku.
Der Servicejet (die Tunnelrettungszüge) basiert jedoch auf den normalen Flirt (und da nicht wirklich viel) und nicht wie von dir behauptet, auf dem Flirt Akku.
Wieso du ständig Sätze wie deinen letzten Satz: ,,Aber möglicherweise sind die alle deppat" schreiben musst, erklärt sich mir nicht.
Zitat von: riggnix am Gestern um 14:43Dass die Rettungszüge nicht auf eine Oberleitung angewiesen sein sollten, ist ja wohl bitte logisch. Außerdem fahren die nicht durchgehend im PV, was die Betriebskosten extrem relativiert.
Ich hab nie gesagt, dass irgendjemand deppat ist. Verstehe nicht ganz, warum objektive Vor- und Nachteile jetzt als persönlicher Angriff gesehen werden müssen, aber bitte. Ich bin nicht deiner Meinung. Mehr sag ich dazu auch nicht mehr.
Finde deine Argumente sehr objektiv und denke eher, dass Christian sie nicht verstanden hat. Weswegen er das aber persönlich nicht und sich deswegen bemüßigt fühlt, seinen letzen Satz zu schreiben, verstehe ich auch nicht.
Es kommt auf die Gesamtbetrachtung an. Für die Radkersburger Bahn alleine ergeben Akkuzüge vielleicht Sinn. Nur sind sie im Gesamtpaket der Steiermark eben eine sehr, sehr kleine Splittergattung und damit nicht wirklich Sinnvoll. Man braucht ja nur 3-4 Triebwagen.
Da ist die Konzentration um St. Pölten schon klüger (Wiener Neustadt wird ja eventuell auch ein Thema). In Kiel sowieso, so viel wie dort noch keine Oberleitung hat.
Außerdem darf man auch gerne das Verhältnis Österreich - Deutschland (ca 1:10) betrachten. Was sind dort schon 100 Akkuzüge gegen die hunderten Elektrozüge? In Österreich wären das somit ca 10 Stück und das hat die ÖBB PV mit den ca 25 bestellten Garnituren eh schon weit übertroffen.
Daher weiß ich nicht, wieso jetzt irgendwer, irgendwo, irgendwie deppat sein soll, wie es Christian unterstellen will.
Zitat von: riggnix am Gestern um 14:43Ich hab nie gesagt, dass irgendjemand deppat ist. Verstehe nicht ganz, warum objektive Vor- und Nachteile jetzt als persönlicher Angriff gesehen werden müssen, aber bitte.
Ich habe mich keineswegs - schon gar nicht persönlich - angegriffen gefühlt.
Ich konnte mir allerdings auch nicht erklären, warum dann andere EVU diese FLIRT Akku in größerem Umfang gekauft haben, wenn diese so große Nachteile haben, noch dazu, weil dieses Fahrzeug seit 2018 gebaut wird. Deswegen habe ich angenommen, daß die Käufer nicht den gleichen Informationsstand wie du haben und daher nicht ganz bei Trost gewesen sein können.
Zitat von: riggnix am 16 04, 2026, 19:09Das war mir tatsächlich nicht bewusst ;D
Gut, dann fehlt nur noch die Weizer Bahn, die ja wie man hört zeitnah mit der Ostbahn elektrifiziert werden soll.
Tatsächlich schon seit ihrer Eröffnung 1919. Ob die Weizer Bahn mit der steirischen Ostbahn gemeinsam elektrifiziert werden wird, werden wir sehen. Vielleicht wären Akkuzüge sonst nicht die schlechteste Lösung.
In Deutschland liegt man mit der Elektrifizierung von Bahnstrecken deutlich hinter Österreich und das nicht weil sie so viele Nebenbahnen haben wo es sich nicht lohnt, sondern man fährt teilweise sogar Strecken zwischen großen Städten mit Diesel (z.B. Chemnitz - Leipzig). Da gibt es also viel Potenzial für Akku-Züge. Für eine Streckenelektrifizierung natürlich auch, aber das ist halt ein Trauerspiel in Deutschland.