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87051 Beiträge in 4694 Themen von 494 Mitgliedern
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Autor Thema: Busbahn  (Gelesen 2251 mal)
Martin
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Vorrang für die steirische S-Bahn...


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« Antworten #15 am: Oktober 15, 2008, 13:19:38 »

Ich weiß nicht, ob der Translohr auch ohne "seine" Führungsschiene fahren könnte. AFAIK kann er stromlos ein Stück zurücklegen, aber ob das auch außerhalb der Führungsschiene funktioniert?

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RECTA SEQUI


« Antworten #16 am: Oktober 15, 2008, 14:55:31 »

Nein, kann er nicht, siehe "Lohr" bei Wikipedia.
LG!Christian
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Weil ich angeblich unhöflich bin:
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Martin
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Vorrang für die steirische S-Bahn...


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« Antworten #17 am: Oktober 15, 2008, 15:30:31 »

Das ist schon klar, aber vielleicht gibt es einen Modus, der es erlaubt das Fahrzeug mit abgezogenem Stromabnehmer auch ausserhalb der Schiene zu bewegen(Werkstatt, etc) - sozusagen ein Art Notbetrieb.

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RECTA SEQUI


« Antworten #18 am: Oktober 15, 2008, 18:35:54 »

Möglicherweise hatten die Verantwortlichen in Padua, ebenso wie die in Bordeaux, versucht, im Altstadtbereich ohne Oberleitung zu fahren. In Bordeaux geht's mi Mittelleiter, in Padua? Batterie? Hybrid?
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Michael
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« Antworten #19 am: Oktober 17, 2008, 12:21:48 »


Padua - Akku/Batterie

http://de.groups.yahoo.com/group/stadtverkehr-austria/message/70388
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LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile
Empedokles
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FENDER 52 VINTAGE TELE BB


« Antworten #20 am: Oktober 18, 2008, 07:45:27 »

Ich find diese Spurbusse ja äußerst seltsam, da sollte man sich doch gleich für eine Straßenbahn entscheiden...
Hoffentlich kommt nicht in Graz irgend jemand auf die Idee, dieses System bei uns einzuführen!


LG, E.
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Der Empedokles (ital. Empedocle) ist ein Unterwasservulkan in der Straße von Sizilien. Die höchste Erhebung liegt rund 7 bis 8 Meter unter der Meeresoberfläche. Ein starker Ausbruch des Empedokles könnte einen Tsunami auslösen.
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« Antworten #21 am: Oktober 18, 2008, 18:02:40 »

... dies wurde sehr ausführlich mit der Firma LOHR diskutiert. Die waren so um  2001/2002 einigemale in Graz und es gab dazu sehr intensive Gespräche ob die Einführung des Translohr in Graz von der prinzipiellen Überlegung möglich wäre (z.B. Südwest und Nordwest). War dann selbst bei der Firma in Frankreich (Straßburg) und hab einen Tag mit Probefahrten auf der damaligen Teststrecke südlich von Paris absolviert. Kurzum die Einführung dieses Systems und die Mischung mit einem bestehenden Straßenbahnsystem (z.B. in Graz am Jakominiplatz) ist technisch nicht möglich. Da hat die Firma am Beispiel Graz viel gelehrnt! Hab die Herren der Fa, Lohr erst vor ein paar Wochen bei der Innotrans in Berlin wieder getroffen ...

Ich persönlich halte sehr viel vom Translohr (da ich es auch selbst kenne) und glaube, dass dieses System sich in der einen oder anderen Stadt sicherlich bewähren kann/könnte (z.B. in Klagenfurt, oder Marburg). Würde diesem System auch den Vorzug gegenüber einem klassischen Obus geben. Verfolge daher auch mit Interesse die Verkaufserfolge dieser Firma. Wenn das System nächstes Jahr in Mestre in Betrieb gehen wird, werde ich versuchen dabei zu sein. Übrigens der verkehrsplanerische Berater für dieses System ist Hr. Hüsler aus Zürich. Da Hr. Hüsler damals bei uns in Graz für den Straßenbahnausbau tätig war und Lohr in Mestre einen Berater suchte und ich mit Lohr in Verbindung stand ...

 Cool
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Empedokles
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FENDER 52 VINTAGE TELE BB


« Antworten #22 am: Oktober 18, 2008, 18:43:08 »

Das System TransLohr ist sicher für beengte Platzverhältnisse in den Altstädten (wegen dem geringen Kurvenradius) sehr gut geeignet.
Man könnte in Graz damit vielleicht die Sporgasse (oder gar den Schloßberg) hinauffahren!(?)
Daher würde sich zB. auch Triest mit den großen Niveau-Unterschieden für dieses System ganz gut eignen.

Für Graz wäre der TransLohr durch seine Vmax(?) von 30 Km/h wohl eine Fehlinvestition.
Gerade auf den STRAB-Neubaustrecken sollte ein eigener Gleiskörper mit einer weitaus höheren zulässigen Geschwindigkeit machbar sein!
Wie "invisible" schon sinnvoll reüssiert hat, ist auf die Dauer eine echte Straßenbahnstrecke auch weitaus kostengünstiger.
Dahingehend bin ich ganz seiner Meinung!

LG, E.
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Der Empedokles (ital. Empedocle) ist ein Unterwasservulkan in der Straße von Sizilien. Die höchste Erhebung liegt rund 7 bis 8 Meter unter der Meeresoberfläche. Ein starker Ausbruch des Empedokles könnte einen Tsunami auslösen.
Michael
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« Antworten #23 am: Oktober 18, 2008, 19:11:08 »


Sporgasse zum Karmeliterplatz - Ist das nicht zu steil? Undecided Ohne starken Motor geht da nix. Undecided Zudem müsste die ganze Gasse umgebaut werden. Pflaster -> Asphalt

Zitat
Kurzum die Einführung dieses Systems und die Mischung mit einem bestehenden Straßenbahnsystem (z.B. in Graz am Jakominiplatz) ist technisch nicht möglich.

Ich bin zwar froh, dass dieses System bei uns nicht zum Zuge kam, würde aber trotzdem gerne wissen, woran es lag. Strom, Schienenkreuzungen?
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« Antworten #24 am: Oktober 19, 2008, 10:22:00 »

Es müßte natürlich nicht auf Asphalt umgebaut werden, wie das Beispiel Padua zeigt, der Bus braucht nur 2 Fahrspuhren (Beton, Platten). Im Übrigen: was soll ein Bus in der Sporgasse?
Ich kann mir aber Gösting-Thalersee/-Thal vorstellen, oder Thondorf-Hausmannstätten, also einen Vororteverkehr, wo eine Bim keinen Platz hat.
LG!Christian
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« Antworten #25 am: Oktober 19, 2008, 12:39:32 »


Zitat
Es müßte natürlich nicht auf Asphalt umgebaut werden, wie das Beispiel Padua zeigt, der Bus braucht nur 2 Fahrspuhren (Beton, Platten).

Was sicher noch komplizierter wäre.
Habe da noch 2 Zeitungsausschnitte gefunden.

SP-Verkehrssprecher Gerd Mandl
Gib der Bim Gummi. Herr Mandl forderte entlang der Route der Buslinie 34 eine Gummistraßenbahn.

Auch FPÖ-Verkehrssprecher Alexander Lozinsek sprach sich für eine Gummibim aus.
Er kämpfte für eine Teststrecke in Graz.
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LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile
Martin
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Vorrang für die steirische S-Bahn...


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« Antworten #26 am: Oktober 20, 2008, 13:33:07 »

Und worin besteht jetzt der Unterschied, ob nach Hausmannstätten auf der B 73  ein "Translohr" fährt oder ein Dieselgelenkbus von Watzke? Beide stehen im Stau! Grin

Da wäre eine auf eigener Trasse verkehrende Tram schon besser und schneller!


SG
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« Antworten #27 am: Oktober 20, 2008, 14:12:35 »

Wie "invisible" schon sinnvoll reüssiert hat, ist auf die Dauer eine echte Straßenbahnstrecke auch weitaus kostengünstiger.
resümiert Wink

MfG, Christian
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RECTA SEQUI


« Antworten #28 am: Oktober 20, 2008, 16:33:37 »

Es gibt, Grazer111, einen riesigen Unterschied: wie du ja selber geschrieben hast, der Diesel.
Und wo gibt es noch Platz für eine Straßenbahntrasse - aber eine sinnvolle?
LG!Christian
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« Antworten #29 am: Oktober 20, 2008, 17:08:56 »

Selbst wenn man keine "sinnvolle" Trasse finden sollte, wäre es mMn besser gleich eine Strassenbahn zu bauen, als ein wiederum schienengebundenes System, welches wieder eine komplett neue Infrastruktur - > Werkstatt, Remise(n) bedarf.
In Graz fahren Straßenbahnen, also sollte man dieses System beibehalten.

Zum "Diesel": Sicher ist ein obusähnliches System umweltschonender als ein Bus, der mit Diesel oder Erdgas fährt, aber die Schadstoffausstöße von modernen Bussen sind schon sehr gering.

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